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 Lichtung im Wald

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BeitragThema: Lichtung im Wald   So 05 Jul 2015, 10:39



Diese versteckte Lichtung im Wald ist schwer zu finden, da sie abseits des Weges und gut versteckt liegt.
Aber einmal gefunden, lädt sie den glücklichen Finder zu verweilen ein. Die Lichtung selbst liegt immer im Dunkeln,
da die Sonne nicht durch das dichte Blätterdach dringen kann.
Jedoch wird sie zu jeder Zeit durch tausende hell scheinende Glühwürmchen beleuchtet, genau wie die exotischen Pflanzen und der kleine Bach und See, der in die Lichtung mündet,
und der zu jeder Jahreszeit angenehm heiß ist.

Auf der Lichtung finden sich diverse Kampfspuren und eine Schneise der Verwüstung, die tiefer in den Wald führt.
Ein Knochenhaufen aus "humanen" und tierischen Knochen ist am Rande der Lichtung. Davor liegt eine bewusstlose, männliche Person mit durchgeschnitten Fersen.

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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mi 07 Okt 2015, 20:10

Cf; Schule - Aula

Ich flog tiefer und immer tiefer, schließlich nur noch knapp unterhalb der Baumwipfel und kam so recht schnell voran. Meist befand ich mich im Gleitflug und schlug nur wenig und sehr langsam mit den Flügeln. So segelte ich beinahe lautlos durch den Wald als ich auf einmal das Rauschen des Wassers hörte. Erst jetzte merkte ich, dass ich schon wieder durstig war. Und ein wenig Wasser im Gesicht konnte auch nicht schaden.
Also wurde ich noch tiefer und hielt nach dem Bach ausschau der hier irgendwo sein musste.
Schließlich entdeckte ich ihn und hielt im Sinkflug darauf zu.
Ich glitt langsam tiefer und landete schließlich geräuschlos auf dem moosigen Waldboden.
Obwohl der Bach direkt aus einer Quelle kommen musste war er nicht kalt. Im Gegenteil, eher ziemlich warm. Trinken fiel flach aber wenigstens Wasser im Gesicht konnte ich haben. Ich legte meinen Pulli auf die Seite und tauchte beide Arme bis zum Ellbogen ins Wasser, bevor ich das Nass in mein Gesicht beförderte.
Ich stöhnte leise auf, genoss das reinigende Gefühl auf der Haut bevor ich mich aufrichtete und meinen Pulli wieder aufnahm.
Ich blickte mich um und im nächsten Moment stockte mir der Atem.
Auf der anderen Seite des Baches lag jemand. Und dieser Jemand war nicht ansprechbar.
Ich stieß mich vom Boden ab und kam nach nur wenigen Flügelschlägen neben der männlichen Person auf.
Nun konnte ich sehen, dass dieser Jemand nicht schlief sondern bewusstlos war. Um seine Beine hatte sich der Boden dunkelrot gefärbt.
Leise fluchte ich und legte meinen Pulli auf einen tiefhängenden Ast.
Dann kniete ich mich neben den Mann und zog ihm vorsichtig die Hosenbeine hoch. Die Fersen des Menschen waren durchgeschnitten. Das würde eine komplizierte Heilung werden, denn die Achillessehen würde nicht so schnell geheilt werden.
Leise seufzte ich, dann fasste ich beherzt zu. Zum Glück war der Mann bewusstlos, denn diese Berührung würde schmerzvoll werden.
Mit einem Ruck brachte ich den linken Fuß in seine natürliche Stellung und fing auch schon mit der Heilung an.
Ich wartete kurz bis meine Hände anfingen in einem schwachen hellblauen Licht zu leuchten, dann schloss ich die Augen.
Ich stellte mir vor meinem inneren Auge vor wie die Energie aus meinen Händen in den Fuß meines Gegenübers eindrang. Von dort aus wanderte sie zu den Stellen die die Heilung zu erst und am dringendsten benötigten. Dann erst würde sie weiter wandern.
Hoffentlich schaffte ich den einen Fuß komplett und den zweiten halbwegs zu heilen. Denn völlig entkräftet durfte ich auch nicht sein, denn dann konnte ich mich nicht mehr verteidigen.
Während ich heilte war ich so konzentriert, dass ich meine Umwelt komplett ignoierte und nichts mehr mitbekam.




Thx, Alex!
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Fr 09 Okt 2015, 15:58

First Post

Drei Wochen waren mittlerweile vergangen, als die Quarantäne aufgelöst wurde und mit ihr auch die geschehenen Ereignisse der letzen Wochen ein Ende nahmen. Eigentlich schien alles wieder normal - eigentlich, wenn man bedachte das Kuori verschwunden war. Jedenfalls war sie nicht in ihrem gemeinsamen Zimmer gewesen, seit es Aurora heute Morgen verlassen hatte. Das Engelsmädchen war ihre beste Freundin - eine Vertraute in dieser Kuppel gewesen. Aber als sie Aurora das letzte Mal verlassen hatte, sie auch noch mit Rhyo allein gelassen, war der Engel nicht wieder aufgetaucht. Die Ritterin fühlte sich einsam, gerade zu verlassen. Ihr Blick glitt kurz über ihre Schulter, zuckte aber im gleichen Moment wieder nach vorn als er sie ansah, wiedereinmal Vorwurfsvoll - eigentlich wie jedesmal seit ein paar Tagen schon. Aurora schüttelte den Kopf das geht ja nun schon so seit Kuori nicht mehr da ist, nein genauer gesagt als ich das Café verlassen habe murrte sie in Gedanken vor sich hin und erntete nur ein Grunzen ihres Begleiters, dieser natürlich so gut wie nichts verstanden hatte. Dieses Verhalten war für Raziel untypisch, sonst war er immer der Klügere von beiden der als erstes nachgab, aber dieses Mal blieb er eisern. Er gab Aurora die meiste Schuld, warum Kuori nicht mehr da war, aber auch nur weil er einen anderen Grund zum Streiten suchte, der Aurora nicht gleich auf die Palme brachte und ihm Schläge einhandelte. Der "Blickstreit" war erneut ausgebrochen, als Aurora unbedingt in Glass City herumspazieren musste und ihn am Diamond Café, schier unabsichtlich vorbeiführte. Raziel konnte sich noch sehr gut ein zwei Ereignisse erinnern, die er nicht so schnell vergessen konnte und wahrscheinlich immer auftauchten, wenn er an diesem Cafe´vorbeikommen würde.Erstens: Er hatte Tiku auf seinem Kopf herum getragen, wodurch der kleine Vogel eingeschlafen war. Raziel hatte seine noch anfängliche Mahlzeit mit der Zeit ins Herz geschlossen und war daher umso trauriger, als die kleine ihm nicht mehr wie jeden Morgen mit ihrem Gezwitscher in den Ohren lag. Zweitens: Dieser mysteriöse und durchaus unsympathischer Fremden, der Aurora angestarrt hatte und der Raziel dämlich angegrinst hatte, wäre da nicht eine Scheibe dazwischen gewesen, hätte der Mann bestimmt einen Arm weniger gehabt. Der Löwe gluckste bei dem Gedanken und war gleich eine Spur fröhlicher aufgelegt.Mensch und Tier waren währenddessen zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt gewesen, das sie nicht merkten, wo sie herumgeirrt waren und schließlich waren sie beide im Wald und hatten sich verlaufen. Nun gab es wieder einen neuen Streit, der den älteren verblassen ließ. Aurora stoppte so plötzlich, das Raziel beinahe in sie hinein gelaufen wäre, sie seufzte und wandte sich zu ihm um, sah in jedoch nicht in die Augen sondern an ihm vorbei die Augen auf irgend einen unsichtbaren Punkt gerichtet. "wo sind wir nur gelandet?" murmelte die Ritterin eher zu sich selbst als zu Raziel. Woher soll ich das wissen blaffte er sie an und verengte die Augen. Und schon wieder tust du es, du überreagierst. Ich habe ja nicht einmal mit dir gesprochen, blöder Fellball! giftete Aurora zurück und drehte sich wieder um, danach stapfte sie nicht gerade Mädchenhaft tiefer in den Wald hinein. Der Löwe schüttelte den Kopf warum gehen wir dann den Weg den wir gekommen sind nicht einfach zurück? fragte er, aber er war sich ziemlich sicher das seine Ritterin diese Bemerkung gekonnt ignorierte. Raziel ließ nur noch ein empörtes Schnauben hören, ehe er dem Mädchen hinterher trabte.

Aurora schnitt einen Ast entzwei, als dieser sich erlaubte ihr im Weg zu stehen und steckte dann wieder ihr Schwert zurück. Das sie es heute morgen überhaupt mitgenommen hatte, hatte sich doch noch gelohnt. Sie strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und schaute durch das dichte Blätterdach, das den Himmel ziemlich gut verbarg. Die Ritterin hörte ein rascheln hinter sich und sah orange Augen, schnell ging sie eilig weiter, nein sie würde Raziel nicht die Genugtuung geben, das sie auf ihn wartete, nur um ihn nach dem Weg nach draußen zu fragen, wenn sie sich es recht überlegte würde sie die nächsten Minuten oder Stunden kein Wort mehr mit ihrem Partner wechseln. Ein warte kam von irgendwo hinter ihr, doch Aurora dachte gar nicht daran stehen zu bleiben, höchstwahrscheinlich hatte sich dieser Idiot in einem Gestrüpp verfangen und benötigte nun ihre Hilfe. Aurora lächelte kurz als sie an seinem empörtem Gesichtsausdruck am Café dachte. Die eindringlichere Stimme in ihrem Kopf ließ sie dann doch stehen bleiben und sich zu ihrem Dämon umdrehen. Eigentlich wollte ich dich nicht aufhalten, aber es ist wichtig er machte eine Pause um die nächsten Worte besonders wichtig hervorzuheben Blut sagte er nur knapp und schob seinen massigen Körper an ihr vorbei.

Aurora folgte ihm mit einem nicken in seine Richtung. Die mächtigen Schultern und der riesige Kopf verdeckten, was vor ihr lag. Aurora versuchte an ihm vorbei zu kommen, doch er hielt sie mit seinem Schweif davon ab. Der Wald wurde immer dunkler und Aurora hatte Schwierigkeiten sich zurecht zu finden, aber sie wollte nicht ihre Magie einsetzten - nicht das sie den ganzen Wald damit abbrannte. Raziel nieste und grummelte etwas vor sich hin blöde kleine Würmer. Die Ritterin dachte erst sie hätte es falsch verstanden, als der Löwe von Glühwürmchen sprach, aber schon bald war vorne ein Licht zu sehen. Die beiden traten aus dem Dickicht heraus und befanden sich auf einer Lichtung die von den leuchtenden Tierchen überbevölkert war. Das Mädchen blinzelte sie konnte es nicht fassen, das es in Glass Dome - einen Gefängnis so einen schönen Ort gab. Doch der gute Eindruck blieb nicht lange erhalten, als Auroras Augen zu zwei Personen wanderten und eine davon anscheinend Blut verlor. Die Ritterin wusste nicht was sie tun sollte, stand einfach nur da und starrte. Die Starre löste sich, als Raziel von dem Rand der Lichtung rief Vorsicht, vielleicht ist sie ja eine Kannibalin Die rosahaarige verdrehte die Augen, ehe ihr Mund offen stehen blieb, als sie den nicht gerade kleinen Knochenhaufen sah. Ihre Körperhaltung versteifte sich und langsam, sehr langsam ging sie auf die beiden Personen zu. Beim näher kommen erkannte sie das die weibliche Flügel auf ihren Rücken hatte, Auroras Gesicht hellte sich für einen kurzen Moment auf, doch der Engel war nicht Kuori sie hatte blonde Haare. Aber der Engel schien dem Mann zu helfen. Mit besorgtem Gesichtsausdruck sagte Aurora vorsichtig um sie nicht zu erschrecken: "Ähm, hallo könntest du Hilfe gebrauchen?" ohne auf ihre Antwort zu waren, kniete die Ritterin sich neben den bewusstlosen Mann und dem hilfsbereitem Mädchen.
Währenddessen hatte es sich Raziel auf dem Knochenhaufen bequem gemacht, er legte sich auf eine möglichst flache Stelle und blickte ausdruckslos zu der kleinen Gruppe hinüber. Er spitze seine Ohren um nach möglichen Gefahren Ausschau zu halten und sie notfalls davor zu warnen.

[denkt über die letzten drei Wochen nach/streitet sich/verlaufen sich/kommt an die Lichtung/erschrocken/bietet ihr Hilfe an]



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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mo 12 Okt 2015, 20:18

Langsam drangen blaue Energieteilchen in den Fuß. Zu erst schlossen sie die tieferen Verletzungen, brachten die Enden der Sehne wieder zusammen und verschlossen diese. Später würde nichts mehr von dem groben Schnitt zeugen.
Anschließend floss die Energie weiter in die äußeren Schichten. Blutgefäße wurden geschlossen und schließlich auch die Haut. Der linke Fuß war fast fertig als mich ein Kribbeln in meiner Narbe unterbrach.
Ein Dämon war nicht weit weg von hier. Ich erschauderte kurz und öffnete meine Augen.
Unter meinen Händen glühte nun auch die Haut des Mannes blau. Meine Heilenergie verrichtete volle Arbeit.
Doch der Dämon beunruhigte mich. Man konnte so schlecht sagen ob es ein guter oder ein böser war. Er war auf jeden Fall ein reinrassiger Dämon und wahrscheinlich ein starker, nachdem meine Narbe so stark kribbelte.
Langsam zog ich meine Hände zurück in meinen Schoß, denn die Heilung des linken Fußes war nun abgeschlossen.
Glühwürmchen flogen um mich herum und verströmten ihre gelben Lichter. Irgendwie beruhigte mich dieses Licht, gab es mir doch das Gefühl nicht alleine hier zu sein. War ich ja auch genau genommen nicht. Allerdings konnte der bewusstlose Mann nicht wirklich als Schutz gewertet werden. Innerlich seufzte ich, hatte ich doch keinerlei Lust weg zu fliegen und diesen Mann alleine zu lassen.
Sein rechtes Bein gehörte noch geheilt und ich hatte noch genügend Kraft in mir auch dieses zu heilen. So viel Energie wie ich zu erst gerechnet hatte benötigte die Heilung nicht.
Nun ja, ich füllte auch nicht das verlorene Blut auf.
Ich vernahm leise Schritte hinter mir. Nun waren sämtliche Muskeln in meinem Körper angespannt. Gegen meinen Willen machte sich dieser Fluchtbereit.
Plötzlich wurde ich angesprochen. Leise und froh atmete ich aus. Ich wandte meinen Kopf zu dem Mädchen und lächelte es dankbar an. Es würde mir helfen. Und war keine Gefahr. Außerdem schien es kein Dämonenblut in sich zu tragen. Also würde es mich auch nicht töten. Zumindest nicht in nächster Zeit. Eventuell könnte man sich sogar nett mit ihr unterhalten. Wer wusste das schon? Ich wusste gerade nur eins, dass sie hilfsbereit war und somit kein schlechter Mensch sein konnte.
Ich atmete erneut tief ein und aus. Denn hier musste schließlich noch der Dämon sein. Hoffentlich im Blickfeld und nicht irgendwo im Wald verborgen.
Ich wandte meinen Kopf etwas weiter und sah auf einem Knochenhaufen - seit wann war hier der Knochenhaufen?! - ein ziemlich seltsames Wesen liegen. Das war wohl der Dämon.
Ich wandte mich wieder dem Mädchen zu. Sanft sagte ich zu ihr: "Etwas Wasser wäre gut. Dann könnten wir ihm das Blut von den Füßen waschen."
Erneut wandte ich den Kopf zu dem Dämonen. Fragend sah ich zu der Rosahaarigen: "Wie gefährlich ist dein Begleiter gegenüber Fremden?" Denn wenn der Dämon sich als 'Lastentier' missbrauchen liese, dann könnte man den Fremden in die Stadt zu einem Arzt bringen, fügte ich in Gedanken hinzu.
Ich nahm den rechten Fuß des Mannes in meine Hände, ruckte einmal kräftig daran und kontrollierte die Stellung des Fußes. Gut, alles passte.
Also legte ich meine Hände darüber und wartete kurz. Als das blaue Glühen anfing schloss ich die Augen, vertraute einfach darauf das mich jetzt niemand angreifen würde. Weder die Rosahaarige noch der Dämon.
Erneut ging ich im Kopf alles durch. Die Sehen, Muskeln, Blutgefäße und schließlich die Haut. Alles schloss ich, nichts war mehr kaputt.
Wer auch immer dem Mann das angetan hatte, hatte gründlich gearbeitet... Denn mir war bewusst, dass wenn ich ihn nicht gefunden hätte er wahrscheinlich nie wieder hätte laufen können...




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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Fr 30 Okt 2015, 23:23

Bevor Aurora das Mädchen überhaupt angesprochen hatte, hatte sie vorsichtig über deren Schulter geblickt und hatte ein blaues Licht von ihren Händen ausgehen sehen, vermutlich die Heilmagie, die die Verletzung behandelte. Zum Glück war der Engel nicht erschrocken, sondern drehte sich um - lächelte. Die Rosahaarige war erleichtert und atmete aus, doch dann sah sie wieder auf die beiden Füße des Mannes hinab, wer konnte so etwas gemacht haben und dazu auch noch so präzise? Raziel hätte ihm wohl beide Füße abgerissen...  Aurora schüttelte den Kopf, der Verletze brauchte dringend Hilfe, und sie sollte sich um die wichtigen Dinge Gedanken machen. Ihr Blick wandte sich der Blonden zu. Sie nickte als diese sie bat Wasser zu holen. Die Ritterin stand auf und ging zu dem kleinen Bach ganz in der Nähe. "Wie gefährlich ist dein Begleiter gegenüber Fremden?" fragte das Mädchen noch, während Aurora sich hinkniete und mit ihren Händen Wasser schöpfte, es war zwar warm aber es würde helfen das Blut abzuwaschen. Sie ging zurück und begann den einen Fuß vom Blut und Dreck zu befreien. "Hmm..gute Frage" überlegte sie laut. Kommt darauf an nicht wahr? fragte sie ihren Begleiter, der den schweren Kopf anhob und nickte. "Sagen wir es so, er ist ein großes, riesiges Kuscheltier" lächelnd zwinkerte sie dem Löwen auf dem Knochenhaufen zu, der nur knurrte und die Augen verengte. "Er würde nicht mal einer Fliege etwas zu Leide tun, also mach dir keine Sorgen" fügte sie hinzu. Danach ging sie wieder zu dem warmen Wasser und begann den zweiten Fuß zu reinigen. Als Aurora fertig war, sah sie kurz den Engel an, der den noch verdrehten Fuß gepackt hatte und ihn wieder gerade zurecht rückte, dieses Geräusch ließ die Ritterin kurz zusammenzucken. Schnell wandte sie ihren Blick ab und beobachtete Raziel, der sich erhoben hatte und langsam auf die Beiden zu lief, aber immer die Umgebung im Auge behielt. Der Löwe legte sich hinter ihnen auf den Boden, sodass sein Körper sie von Blicken oder Angriffen abhielt, sollte jemand auf die Idee kommen dies zu tun.
Als das blaue Leuchten schwächer wurde und nun dann ganz verebbt war, sahen die Fersen wieder normal aus. Die Heilung muss bestimmt eine Menge Konzentration und Energie gefordert haben überlegte die Ritterin und blickte auf den am Boden liegenden Mann hinab aber wenigstens geht es ihm besser ein Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen, ehe sie zu Worten ansetzte "zum Glück warst du rechtzeitig hier, sonst wäre es vermutlich schlimmer gewesen, aber es, naja deine Magie scheint ja geholfen zu haben". Raziel bewegte sich und blies der anderen seinen Atem in die blonden Haare, vermutlich ein Zeichen der Dankbarkeit oder Zuneigung. Aurora schüttelte den Kopf "du musst Raziel entschuldigen, er hat wohl seine Manieren vergessen". Das Mädchen stieß mit ihren Finger dem Löwen in die Seite, darauf zeigte dieser nur die Zähne. oh total vergessen "Ich bin übrigens Aurora" stellte sie sich der anderen vor, um diese Situation ein wenig aufzumuntern oder das das Mädchen wenigstens ihren Namen kannte, und streckte ihr ihre Hand hin. Innerlich musste sie grinsen wie dämlich sie sich letztes Mal bei einem einfachen Händedruck angestellt hatte. "Was machen wir jetzt", sie zeigte auf den Mann "mit ihm, der Arme braucht einen Arzt oder wir bringen ihn ins Krankenhaus". Gibt es hier überhaupt eines? fragte das Mädchen sich, verwarf den Gedanken aber sofort wieder - natürlich es war ja ein Gefängnis, fast wie eine Stadt. "Aber wie wollen wir ihn transportieren..." ihre Augen blickten fragend zu dem Mädchen hinüber, ihr war nicht aufgefallen das Raziels breiter Rücken wie geschaffen dafür war und er nun neben dem Verletzen stand und diesen gründlich beschnupperte. Der Mann schien noch zu Leben, doch würde er es schaffen, vielleicht hatte er auch noch innerliche Verletzungen von denen sie nichts wussten. Aurora schüttelte den Kopf nein, ihn geht es mit Sicherheit bald wieder besser. Auroras Hände verkrampften sich, gruben sich in Raziels weiches Fell. "Welches Monster kann so etwas nur getan haben" ihr viel kein passendes Wort für den Täter ein, "Mörder" traf es zum Glück noch nicht. Ihr Kopf wandte sich zu dem anderen Mädchen: "Weißt du wie wir aus dem Wald wieder hinaus kommen?" fragte sie und überlegte sogleich, welchen Weg sie genommen hatte, aber es wäre sinnlos über dies nachzudenken, weil Aurora durch das Dickicht gegangen ist. Raziel schnaubte und blickte Anklagend auf seine Partnerin hinab wirklich klasse dein Orientierungssinn.Nun leicht Verärgert verschränkte die Rosahaarige die Arme und beobachtete mit zusammengekniffenen Augen Raziels Gesicht, anscheinend war nun wieder ein neuer Streit daran auszubrechen. Der Verletzte hat Vorrang also hör auf mir Vorwürfe zu machen beschwerte sie Aurora sich und richtete ihre nun völlige Aufmerksamkeit auf die zwei anderen Personen.

[antwortet auf die Frage/säubert die Verletzungen/stellt sich vor/überlegt/Streit mit Raziel]



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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Di 10 Nov 2015, 19:25

Ich lauschte der Antwort des Mädchens. Ein riesiges Kuscheltier, ein Dämon?, fragte ich mich im Stillen. So ganz konnte ich es nicht glauben. Denn auch wenn es gute Dämonen gab, so wusste ich dennoch, dass diese Wesen durchaus gefährlich waren.
Ich nickte nur und blickte dann zu dem Dämonen der just in diese Augenblick auf seinem Knochenhaufen knurrte. Ich unterdrückte ein Erschauern und konzentrierte mich wieder auf den Mann vor mir. Während ich ihn heilte hörte ich die Schritte des Dämonen hinter mir.
Er kam näher, doch ich vertraute einfach mal auf die Worte der Rosahaarigen, dass er mir nichts tun würde.
Endlich war ich fertig und lies den Fuß des Mannes aus meinen Händen gleiten. Erschöpft atmete ich erst einmal kräftig ein und aus. Was gäbe ich jetzt für eine heiße Dusche und anschließend ein bisschen Schlaf in einem bequemen Bett... Aber leider war dies nicht machbar, da der Mann erst einmal noch restlich versorgt werden musste und das hieß, dass er zu einem Arzt gebracht werden sollte. Leise seufzte ich und sah dann zu dem Mädchen, das erneut ihr Wort an mich richtete. Ich lächelte sie an und sagte sanft: "Ja, ein Glück. Aber du hättest ihn ja auch gefunden und ihm geholfen." Ich blickte kurz zu dem gewaschenen Mann und lächelte die Rosahaarige nun breit an: "Oh und danke für deine Hilfe."
Der Dämon trat auf mich zu und blies mir ins Gesicht. Ich grinste noch breiter und sah zu dem Mädchen das sich sogleich für ihren Begleiter entschuldigte. Ich zuckte mit den Schultern und meinte lächelnd: "Nun ja, Pferde begrüßen sich so gegenseitig wenn sie einander mögen." Ich sah zu dem Dämon und wartete auf seine Reaktion. Ob er es wohl als Beleidigung auffassen würde, oder lediglich als Tatsache als die es auch gemeint gewesen war. Bevor ich meine Gedanken weiter verfolgen konnte stellte sich mir meine Gegenüber auch schon vor. Aurora. Ein schöner Name. Ich lächelte und nickte: "Ah ja, mein Name ist Scar."
Aurora streckte mir ihre Hand hin. Etwas irritiert erfasste ich sie und drückte einmal kurz zu. Seltsam... So etwas kannte ich nur von irgendwelchen Firmenfeiern, wenn ich mir Fremde begrüßen musste.
Aurora brachte in diesem Moment meine Gedanken vor und ich nickte. Ich sah zu dem Dämonen und meinte ruhig: "Wie wäre es mit deinem Begleiter als Träger? In der Stadt müsste es glaube ich eine Artzpraxis geben. Sicher bin ich mir nicht."
Kopfschüttelnd und leise seufzend sah ich zu dem Mann: "Innere Verletzungen hat er keine, nur wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung... Und gegen die Bewusstlosigkeit kann ich leider auch nichts machen..."
Auf Auroras Frage zuckte ich nur mit den Schultern: "Ich habe keine Ahnung. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele Insassen hier Schwerverbrecher sind. Natürlich sind auch welche hier wegen kleinerer Delikte oder nur aufgrund ihrer Fähigkeiten.... Aber der Großteil ist wohl ein 'Monster'." Interessiert beobachtete ich, wie sich Aurora an ihrem Begleiter abstützte, ihn als Halt nahm. Nun, dass eine Welt auseinanderbrechen konnte wusste ich nur zu gut. Und irgendwie tat mir Aurora leid, dass ihr erst jetzt bewusst wurde, wo genau sie hier war. Auf einer Insel mit Schwerverbrechern, Mördern und Monstern.
Auf ihre Frage zuckte ich nur mit den Schultern: "Keine Ahnung, ich bin hierher geflogen und hab nicht auf den Weg geachtet. Also werden wir wohl suchen müssen ob wir einen Weg hier raus finden." Innerlich lachte ich. Auf mich war bei so etwas kein Verlass, da war mein Orientierungssinn wirklich keine Hilfe.
Plötzlich veränderte sich die Haltung der Rosahaarigen gegenüber ihrem Begleiter. Sie wirkte abwehrend und verärgert. Ob sie wohl in Gedanken miteinander kommunizierte und miteinander stritten?




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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Do 19 Nov 2015, 20:20

Nachdem der Streit mit Raziel ausgeklungen war und sich beide hitzigen Gemüter wieder beruhigt hatten schloss Aurora die Augen, sog die kühle Luft des Waldes ein. Das Mädchen blickte durch das dichte Blätterdach, aber sie konnte überhaupt nichts erkennen, demnach hatte sie das Zeitgefühl bereits verloren. Dennoch wusste sie das sie nun schon etwas länger hier war und dem Engel geholfen hatte dem Mann mit den verletzen Fersen zu versorgen, aber nun brauchte er ärztliche Hilfe um sich auszuruhen. Der Arme steht bestimmt unter Schock murmelte Aurora zu sich selbst. Ein sanftes Lächeln kam von der rosahaarigen und Aurora nickte nun, es war ja eine Selbstverständlichkeit das man anderen half nicht wahr? Das Mädchen bezeichnete Raziels Begrüßung als Pferdeähnlich und Aurora musste lächeln. Raziel ich glaubte du bist etwas..naja zu kurvig für ein Pferd, ich meine natürlich ähm deine Muskeln das Mädchen kaschierte ihr Grinsen indem sie sich dem Mann zuwandte. Raziel schnaubte empört und leckte sich - als Ablenkung über die große Pfote oder eher eine Pranke. Seine Ohren zuckten nur kurz, er war also wirklich genervt.

Aurora wandte ihre Aufmerksamkeit nun wieder dem Mädchen zu, da sie die Stimme erhoben hatte. Der Engel stellte sich vor: Scar war der Name. Aurora lächelte ihrerseits, das Mädchen erwiederte ihren Hänedruck. Aurora kniete  sich wieder zu dem Mann hinunter und beäugte kurz die verschlossene Wunde, dort war wirklich nichts mehr. Wow, so gut hätte das nicht einmal ein Arzt geschafft - glaube ich die Ritterin war wirklich von den Heilfertigkeiten -dieses blaue helle Licht aus ihren Händen- des Mädchens beeindruckt, dies zeichnete sich als Erstaunen und Überraschung auf ihren Gesichtszügen. "Scar?" fragte sie und richtete ihren Blick auf ihr Gesicht "Da du ja ein Engel bist, hast du dann auch Flügel?" fragte sie und runzelte verwirrt die Stirn. Vielleicht konnte sie diese verkleinern oder unsichtbar machen, das würde Aurora bei diesen verschieden Wesen hier in Glass Dome nicht wundern. Sie hatte schon einen Wächter erlebt der sich unsichtbar machen konnte und dann einfach verschwunden war und Alex natürlich noch mit diesn metall Klauen. Innerlich fragte sie sich welche Wesen es noch unter der Kuppel gab, allmählich begann Aurora dies zu interessieren. "Wie wäre es mit deinem Begleiter als Träger? In der Stadt müsste es glaube ich eine Artzpraxis geben. Sicher bin ich mir nicht." Die ritterin zuckte kurz zusammen, als Sca´s Worte sie aus ihren tiefsinnigen Gedanken rissen. Ein Lächeln begann sich auf ihren Lippen auszubreiten, mit dem sie den Kopf zu ihrem Löwen herumdrehte ha! Du Pferd. es war wunderbar diese Worte Raziel zu sagen, er öffnete seine orangen Augen und starrte beide an, er sah etwas fassungslos aus, seine Ohren zuckten - schon wieder. Moment...was?! Oh nein schnaubend schüttelte er den Kopf, doch dann sah er wieder zu den Verletzten hinüber. Die beiden Mädchen konnten den schweren Körper unmöglich alleine tragen. Der Dämon trat neben den Mann, legte sich flach auf den Boden und wartete mit Unschuldsmiene auf eine Reaktion der beiden.

Aurora hatte die Worte des Engels nur teilweise mitbekommen, aber soviel hatte sie verstanden das es um den Mann nicht mehr so schlimm stand, wie sie anfangs dachte. Sie lächelte das Mädchen an "Ja ich glaube Raziel würde sich bereiterklären" sie zwinkerte ihrem Löwen zu. Auf die Antwort Scar´s seufzte Aurora nur, darüber hatte sie sich schon einmal Gedanken gemacht die Insassen auf der Insel, nur...nicht so richtig. "Man kann leider nie wissen, welche die Mörder oder Monster sind, es können auch ganz unschuldig Aussehende Gestalten sein" Aurora stand nun auf und tätschelte kurz Raziel den Kopf, strich mit den Fingerspitzen durch die weißen Haare. Das Mädchen blickte sich um, das Gebüsch war dicht und den Eingang den sie sich geschaffen hatte war nun auch nicht mehr zu sehen, die einzige Wegmarkierung war der große Knochenhaufen, aber nun half dieser auch nicht wirklich weiter. "Wir werden schon einen Weg nach draußen finden". sagte sie und versuchte dabei so zuversichtlich wie möglich zu klingen



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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Do 19 Nov 2015, 20:48

CF: Herz des Waldes

Die kläglich langen Minuten, die verstrichen war Alex einfach nur gelaufen. Er war nicht einmal gerannt, wie es sonst für seine eher hektische und ruhelose Natur üblich war, hatte nichts auf seinem Weg zerstört… Das restliche Blut, welches seine Haut befleckte war mit der Aufnahme von Acelya ebenfalls absorbiert worden, aber sowohl seine Lederjacke, als auch das schlichte Hemd und T-shirt darunter war in dunkles, getrocknetes Rot an einigen Stellen getaucht und erinnerte ihn fortweilend an die Staubblondine. Acelya Young – so hatte ihr Name auf dem Namensschildchen gestanden, als er sie damals besoffen vom Strand zurück zur Unterkunft trug. Wieso hatte er sie letztendlich vollkommen umgebracht? Es wollte ihm nicht in den Sinn kommen, dass obwohl er eigentlich nur seine Kräfte mit ihr messen wollte, er sie im Endeffekt nach einer kurzen Hetzjagd exekutiert hatte wie wertloses Vieh und fast nichts dabei empfand. Schweigend hatte er seinen Blick auf die Schneise der Verwüstung zu seinen Schuhen gerichtet, die die Wölfin auf der Flucht vor ihm im Wald hinterlassen hatte. Zweige waren durchgebrochen, das Laub zerwühlt, kleinere Bäume wahllos zerknickt. Ein Wesen, was eine derartige, körperliche Kraft besaß, dass wäre doch nicht so einfach gestorben oder? Tatsächlich glaubte er, dass Acelya vielleicht nicht einmal ihre wahre Kraft ausgeschöpft hatte. Nein, sie hatte ganz still gestanden…. Kein Versuch weiter von ihm fortzurennen, kein bettelndes Flehen, unbändige Wut – von ihrem schmerzerfüllten Jaulen mal abgesehen, hatte sie absolut gar nicht auf den Bruch ihres Kiefers reagiert. Mit den richtigen Ärzten, Engeln, wäre dieser sicherlich schnell geheilt, ebenso wie die gebrochenen Zähne. Aber es schien fast so, als hätte sie nur darauf gewartet. Auf seinen letzten Schlag.

Seufzend strich der Prototyp sich die Kapuze vom Gesicht, brauchte die Freiheit der kaum wärmenden Abendsonne, welche ihm orange flammend das Gesicht beleuchtete. Ihre Wärme hatte er nicht nötig – sein Körper kochte vor Erregung, da er sich so frisch genährt hatte. Die Hände hatte er unterdessen in den Hosentaschen wandern lassen, folgte stumm einfach weiter dem Weg, sinnierte darüber, wie er nur mit dem Jungen verfahren solle, den er mit den durchgeschnittenen Fersen zurückgelassen hatte. Es wäre das Beste ihn auch zu töten. Er hatte sowohl Acelya gesehen, als diese ihn und seinen Freund in ihrer Anthrogestalt aus dem Weg geschleudert hatte, wie auch Alex, mit Kapuze, der ihm nicht nur die Fersen durchtrennte, sondern auch seinen Freund getötet und absorbiert hatte. Andererseits konnte sich Mercer auch kaum sicher sein, wie viel der junge Mann wirklich in seinem Schmerz mitbekommen hatte und er hatte bereits zwei Personen gefressen… er wollte sich nicht überfüllen, auch wenn das wesentlich mehr Kraft und Energie bedeutete. Aber noch war nicht die Zeit gekommen seinen Plan umzusetzen, noch würde er diese zusätzliche Kraft nicht benötigen. Er seufzte leise in sich hinein, als die Verwüstung schließlich der Lichtung immer näher kam, durch die er Acelya vorhin schon gehetzt und den bewusstlosen Körper dort zurückgelassen hatte. Doch bevor er auch nur mit unbehelligter Miene auf die Lichtung hinaustrat, ließen ihn Stimmen in der Bewegung innehalten.

„Keine Ahnung, ich bin hierher geflogen und hab nicht auf den Weg geachtet. Also werden wir wohl suchen müssen ob wir einen Weg hier raus finden.“ Die Stimme war definitiv weiblich, noch sehr jung…. Und kam ihm merkwürdig bekannt vor. Er hatte sie einige Wochen nicht mehr gehört – es musste wohl über einen Monat her sein, seit er sie das Letzte Mal gesprochen hatte. Sprach sie etwa mit dem Mann? Doch bevor er diesen Gedanken auch nur zu Ende führen konnte, gesellte sich eine zweite weibliche Stimme hinzu. „Wir werden schon einen Weg nach draußen finden.“ Auch diese Stimme erkannte er zweifelsohne… Was machten Scarlet und Aurora hier zusammen im Wald? Zudem noch auf der Lichtung, wo sein Opfer lag? War dieser Löwe… oder was er auch war… dieser Raziel wieder an Aurora’s Seite? Stumm schüttelte Alex‘ den Kopf. Er würde nicht wie ein Spanner hier hinterm Busch lauern und die Gespräche der Beiden belauschen. Zudem würde er sich vom Zustand des Jungen überzeugen müssen… würde ihn notfalls umbringen müssen, wobei er sich noch eine Methode überlegen müsste, dass möglichst nicht vor den Augen der Beiden zu machen. Kurz noch spielte er mit dem Gedanken Acelya’s Gestalt anzunehmen, um Scar und Aurora zu sagen, dass sie endlich entlassen wird, dass sie diesen Ort endlich verlassen darf. Aber … Raziel würde es riechen. Egal wie perfekt Alex aussehen würde, wie gut er sie imitieren konnte, aufgrund der absorbierten Gedanken und Erinnerungen. Sein Geruch würde ihn dennoch verraten.

Ohne zu zögern trat er aus dem Buschland hervor, seine blauen Augen suchten kurz über die Lichtung, blieben schließlich an dem kleinen angesammelten Vierertrüppchen hängen. Der Verwundete lag auf dem Boden, neben dem Begleiter von Aurora und hatte die Augen immer noch geschlossen. Anscheinend war er noch nicht zu Bewusstsein gekommen. Aurora hatte ihre bleiche, zarte Hand auf dem Schädel des Ungetüms gebettet – Scarlet war direkt neben dem Mann. Der Prototyp konnte nicht verhindern, wie sein Blick automatisch zu den Fersen des Fremden huschte – die mittlerweile wieder zugewachsen aussahen. Jedoch glitten seine Augen im nächsten Moment schon wieder nach oben, wechselten zwischen Aurora und Scarlet mit einem sichtbar leicht irritierten Ausdruck hin und her. Scar hatte Acelya ziemlich gut gekannt… Immerhin waren sie, wenn auch nur für eine kurze Zeit zusammen auf einem Zimmer gewesen. Alex wusste nun auch, was in der Zeit passiert war, als die Quarantäne begann…. Und er wusste auch, welche Knochen dort zu einem Haufen gestapelt waren… und wie sie alle verendeten. „Scar, Aurora, was macht ihr beide hier? Und wer ist das…“ Raunte Alex‘ leise fragend, seinen Blick erneut auf den Mann auf dem Boden heftend. Er musste nicht vorsichtig sein – immerhin kannten ihn die beiden Mädchen. Sie würden ihm gegenüber doch kein Misstrauen zeigen? Langsam und gemächlich näherte er sich der Truppe, hielt dabei explizit Raziel wachsam im Auge, denn dieser hatte ihn von Anfang an misstraut und Alex bezweifelte, dass sich daran viel geändert hatte. Ein kleines Stückchen entfernt von ihnen, blieb der Prototyp schließlich stehen, lehnte sich an einen Baum. „Ich habe gejagt.“ Fuhr er unterdessen trocken fort, um die blutige Kleidung zu rechtfertigen, ebenso wie seinen Aufenthaltsort hier in dem Wald. Ihm war noch immer nicht ganz wohl bei dem Gedanken, sich jetzt genau mit diesen Beiden Mädchen zu unterhalten. Scar, die Ace auch gekannt hatte…. Und Aurora, die er zuletzt vor 3 Wochen gesehen hatte… und ihr unter grotesken Umständen einen Kuss gestohlen und ihr den BH zerschnitten hatte.

BP: Scar ;; Aurora
[ denkt über Ace nach ;; folgt der Verwüstung zurück zur Lichtung ;; hört die Beiden ;; tritt auf die Lichtung ;; hakt nach ]


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mo 23 Nov 2015, 20:56

Ich beobachtete interessiert Raziel, wie würde er auf meinen Vergleich reagieren? Irgendwie schien der Dämon genervt zu sein. Wahrscheinlich gefiel ihm der Vergleich mit dem Pferd nicht so gut. Innerlich lachte ich. Es war ja nicht böse gemeint, aber es amüsierte mich zu sehen, dass der Dämon wohl irgendwie eitel war. Wahrscheinlich sah er es als 'unter seiner Würde' an mit einem Pferd verglichen zu werden.
Obwohl eine seltsame Schwere in der Luft lag grinste ich kurz. Dieses verschwand sofort wieder und wich erneut dem konzentrierten Gesichtsausdruck, der mich begleitete seit dem ich angefangen hatte den Mann zu heilen.
Aurora fragte mich etwas. Zu erst wollte ich nachfragen, ob ich sie auch richtig verstanden hätte. Dann prustete ich los und konnte mich kaum mehr halten vor Lachen.
Schließlich keuchte ich: "Ich wusste gar nicht, dass man meine Flügel übersehen kann." Mit diesen Worten deutete ich auf meinen Rücken. Ich breitete meinen Schwingen aus und sah Aurora grinsend an. Zwar hatte ich sie zuvor zusammen gefaltet, jedoch aufgrund dessen das ich nur ein Top trug konnte ich kaum glauben, dass man die weißen Federn übersehen konnte.
Ich grinste, nach wie vor höchst amüsiert und meinte lachend: "Wenn das so ist, dann hätte ich doch noch länger in der Menschenwelt bleiben können, ohne das meine Rasse entdeckt worden wäre."

Aurora schien mit Raziel zu kommunizieren als ich meinen Vorschlag vorbrachte, den Dämon als Träger zu beauftragen. Der Löwendämon blickte und fassungslos an, bevor er sich neben den Bewusstlosen legte.
Ich sah zu Aurora und rutschte näher zu dem Mann, legte meine Hände um seine Beine, bereit ihn hoch zu heben.
"Man kann leider nie wissen, welche die Mörder oder Monster sind, es können auch ganz unschuldig Aussehende Gestalten sein", damit ging Aurora auf meine vorher gesagten Worte ein. Leicht nickte ich und erwiderte: "Ja, leider... Das macht es einem noch schwerer irgendwem hier zu vertrauen. Aber andererseits... Wir wissen immerhin woran wir bei den Meisten wahrscheinlich sind. Anders ist es in der richtigen Welt. Dort weißt du nie wer ein Arschloch, ein Mörder, ein Monster oder doch nur ein ganz normaler Mensch ist."
Aurora fuhr ihrem Begleiter mit der Hand durch die Mähne und versuchte Zuversicht zu verströmen.
Erneut wollte ich gerade den Mann auf Raziel hochwuchten, doch dieses Mal wurde ich von einem Geräusch unterbrochen.
Ich schreckte auf und sah mich um. Dort, am Rand der Lichtung stand Alex. Das letzte Mal hatte ich ihn auf dem Schulevent in der Aula gesehen, dort jedoch nicht mit ihm gesprochen. Ich musterte ihn. Alex war blutverschmiert. Ob das Blut von ihm selbst stammte? Heilen wollte ich ihn nicht, denn seine letzte Reaktion auf meine Magie war mir noch sehr gut im Gedächtnis. Er reagierte anders darauf, wie normale Wesen. Andererseits brachte mich das auf einen Gedanken... Was wäre wenn ich ein agressives Lied singen würde? Ob er dann ruhig werden würde? Oder noch agressiver?
Bevor ich die Gedanken weiter verfolgen konnte wurde ich von Alex unterbrochen: „Scar, Aurora, was macht ihr beide hier? Und wer ist das…“ Ich sah zu Aurora und stellte überrascht fest, dass die beiden sich kannten. Interessiert wartete ich auf ihre Reaktion, beobachtete sie nun aus den Augenwinkeln, denn den Kopf hatte ich wieder zu Alex gedreht. Ruhig antwortete ich auf seine Frage: "Wir haben uns zufällig hier getroffen. Ich bin weg von dem Schulevent und in den Wald um einen klaren Kopf zu bekommen. Und Aurora und Raziel sind nach mir hier aufgetaucht. Was den Kerl hier angeht hab ich keine Ahnung. Ich hab ihn hier gefunden und ihm geholfen. Weiteres kann ich dir leider nicht sagen. Du kennst ihn wohl auch nicht, oder?" Ich musterte Alex, jedoch ziemlich unaufmerksam da mich Auroras und Raziels Reaktionen viel mehr interessierten.
Darüber vergaß ich auch das Blut das an Alex klebte. Dieser schien sich jedoch auf einmal verteidigen zu wollen, denn ganz so klang er, als er uns erklärte, dass er auf der Jagd gewesen sei. Was er gejagt hatte wollte ich ihn lieber nicht fragen. Ich wollte nicht in irgendwelche Abgründe hineingezogen werden. Vor allem nicht von jemanden den ich eigentlich mochte. Von demher schwieg ich lieber, hoffte das auch Aurora diese Frage vermeiden würde.

BP: Aurora & Alex




Thx, Alex!
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mi 25 Nov 2015, 00:25

Das Mädchen hatte ihre übliche Konzentration in den Augen, die Aurora schon vorher bemerkt hatte, als sie hier angekommen war. Sie besaß vermutlich große Selbstbeherrschung über sich oder hatte vermutlich schon oft Menschen in Not geholfen, auch noch mit dem ganzen Blut. Wäre die Ritterin die Erste am Ort des Geschehens gewesen - ja vermutlich hätte sie sich hinter ihrem Löwen versteckt. Aber so konnte man es aushalten, wenn man nur getrocknetes Blut abgewaschen hatte. Plötzlich lachte Scar und Aurora schrak bei der ziemlich unerwarteten Reaktion zusammen. Wie konnte man lachen, wenn ein vermutlich halb Toter so ziemlich neben einen lag hm? "Ich wusste gar nicht, dass man meine Flügel übersehen kann." Aurora runzelte die Stirn oh.. ein Grinsen zierte ihre Lippen "Oh die habe ich wirklich nicht bemerkt" auf ihre wirklich dumme Frage, kratzte sich das Mädchen sehr verlegen hinter dem Kopf und lächelte leicht. Aurora staunte beeindruckt auf die weißen Flügen, sie waren wirklich nicht gerade klein. "Tja...stimmt wohl sie fallen ja auch wirklich auf."
Der kurze heitere Moment wich nun wieder Ernsthaftigkeit und Aurora machte sich ein wenig Sorgen um den Verletzen, als die vorsichtig versuchten den schweren Körper auf Raziels Rücken zu hieven. Aurora lies die Hand des Mannes auf Raziels Fell ruhen, ehe sie Scar antwortete: ""Du hast recht, Vertrauen ist hier zu einer Rarität geworden" der Löwe unter ihr schnaubte ja pass lieber auf, wem du vertraust. Aurora tat Raziels Worte mit einer Handbewgung ab. "Naja einen Vorteil, der aber nicht für uns spricht, hat es hier unter der Kuppel, es muss jemand von hier gewesen sein der den Mann getötet hat, also können wir die Außenwelt beruhigt ausschließen." das Mädchen seufzte die Antwort war leider die Traurige Wahrheit.
Raziels Ohren zucken - mehrmals. Seine weit aufgerissenen Augen huschten wachsam durch die Gegend. Er schnüffelte es roch nicht gut, überhaupt nicht. Diesen Geruch kannte er sehr gut, der Graue hatte ihn sich eingeprägt falls er mal wieder auf diese Person treffen sollte die diese "Spur" hinter sich her zog. Es dauerte nicht lange, da bemerkte Raziel eine Bewegung am Augenwinkel und sein Kopf bewegte sich ruckartig. Der Dämon starrte auf die Silhouette die langsam, fast schon gemütlich zu ihnen herüberschlenderte. Seine Lefzen verzogen sich und er knurrte warnend, er wusste nicht was Alex nun schon wieder vor hatte. Aurora verzog das Gesicht, als sie Raziel beobachtete was hast du denn nun schon wieder sie wollte gerade Scar fragen, ob sie nun zum Krankenhaus aufbrechen wollten um dem Verletzen Hilfe zu beschaffen, doch dann knurrte ihr Begleiter und ihre Augen wanderten zu dem Punk auf den der Löwe seit einer Weile nun schon starrte.

"Verdammt" murmelte sie so leise zu sich selbst, das sie hoffte es würde keiner verstehen, Raziel natürlich ausgenommen. Warum musste er gerade jetzt auftauchen wo sie gerade wichtigeres zutun hatte. Natürlich war dies hier sicherlich nur ein dummer Zufall, aber dies passte der Ritterin gerade jetzt nicht in den Kram. Schon vor zwei Wochen hatte sie sich ihre Karten schön säuberlich zurecht gelegt wenn sie ihn erneut treffen würde. Allein wohlgemerkt, ein Vier-Augen Gespräch ohne ihren Begleiter der ihr nun schon wieder zu sehr an der Backe klebte. Ein Gespräch im Bezug auf das Geschehene, den Restaurant Besuch...und das er sie alleine gelassen hatte. Aber darüber wollte das Mädchen nun nicht nachdenken. Mit seinem plötzlichem "Auftritt" hatte Alex ihr sorgfältiges aufgebautes Kartenhaus aus Worten zerstört. Die Ritterin fühlte sich nun aus dem Konzept gebracht, aber zum Glück antwortete Scar für sie gleich mit, sodass sie sich nicht die Mühe machen musste Wortfetzen herauszupressen. Statdessen wanderte ihr Blick fast automatisch zu seinem Gesicht hinauf, aber man konnte bei diesem dämmrigen Licht und dem dichten Blattwerk schwer etwas erkennen. Nicht das es sie interessierte welche Augenfarbe er nun hatte - vermutlich blau..oder auch nicht? Nein, vielmehr wollte sie sehen, ob auf seiner Wange eine Narbe zurückgeblieben war, nachdem sie ihn unabsichtlich verbrannt hatte. Vielleicht konnte Scar seine Wange wieder Heilen, aber nein ihre Magie besaß fast das gleiche blaue Leuchten wie ihre eigene, sie hatte seine Reaktion darauf gesehen, doch keine so gute Idee. Das Mädchen schüttelte leicht den Kopf, fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. Sie war etwas verwirrt und dies nicht gerade leicht. Aber bald darauf fing sich die Ritterin wieder, blickte kurz zu Raziel der mittlerweile vorsichtig den Verletzten betrachtete, der halb schon auf seinen Rücken lag, mehr oder weniger an ihm lehnte.

Ihr Blick wanderte kurz zu Scar, sie schien Alex auch zu kennen, denn sie hatte nicht mit dieser typischen "wer bist du" Frage geantwortet und Alex hatte sie ja auch mit Namen angesprochen, auch wenn das Aurora nur flüchtig mitbekommen hatte. Er schien einen kleinen Bogen um Raziel zu machen. Die Ritterin hob kurz eine Augenbraue und fragte sich ob zwischen den beiden etwas vorgefallen sein mochte, was sie nicht mitbekommen hatte. Dies würde auch noch bestimmt ein kritischer Punkt zwischen dem Löwen und ihr werden, da war sie sich sicher. Aurora lächelte kurz zu Scar hinüber, froh darüber das sie nun diese Situation mit dem Verletzen nicht mehr erklären müsste. Ihr Blick ging nun wieder auf Mercer der immer noch an einem Baum gelehnt da stand und sagte das er jagen gewesen wäre um das wirklich unverkennbare Blut an seiner Kleidung zu rechtfertigen. "Du-" brachte sie nur heraus und es klang härter als es eigentlich gemeint war. Aber eigentlich doch recht passend, wenn Aurora darüber so nachdachte. Er hatte sie einfach alleine gelassen und ihr nur so ein "man sieht sich bestimmt wieder" hingeworfen. Sie verschränkte die Arme vor der Brust "..Idiot" ihr viel kein passender Ausdruck ein. Einerseits für sein Verhalten, was sie als unpassend gefunden hatte und andererseits irgendwie als Entschuldigung weil sie ihn unabsichtlich verbrannt hatte. Sie hoffte er würde dies nicht als Beleidigung auffassen, wenn ja dann doch nicht sehr ernst gemeint.
Raziel senkte währenddessen den schweren Kopf auf die Pfoten. Das könnte ja noch länger dauern

BP: Alex & Scar
[spricht mit Scar/bemerkt Alex/verwirrt/etwas verärger/antwortet/nicht ernstzunehmende Beleidigung]



Ava & Signatur (c) Alex

Zuletzt von Aurora am Mi 25 Nov 2015, 23:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mi 25 Nov 2015, 13:36

Ein Knurren ließ die Waldatmosphäre vibrieren, tief aus dem Inneren einer wutentbrannten, hasserfüllten Löwenkehle, welche mit glühenden Kohlen als Augen gespickt ihren Blick brennend auf den Prototypen geheftet hatte. Die Schnurrhaare zuckten, als die fleischigen Lefzen sich bebend hoben und die gelblich, riesigen Fangzähne darunter bedrohlich enbtlößten. Mercer betrachtete interessiert die Schweifspitzte, die aggressiv zuckte. Raziel hatte ihn also nach der Zeit immer noch nicht vergessen können. Aber so interessiert auch kurz die blauen Augen glimmten, desto schneller schweiften sie wieder monoton von dem Dämonen ab, ließ ihn Knurren, als wäre es das unwichtige Summen einer herumschwirrenden Fliege. Nein das Silberblau blieb an Scarlet hängen, welche die Erste war, die wieder zur Sprache fand und auf seine Frage antwortete. Also kannten Aurora und sie sich noch nicht lange… das war gut. Er wollte nicht erneut auf zwei beste Freundinnen treffen, die sich trivial über den lustigen Zufall austauschten, dass beide mit ihm bekannt waren. Zumal sein einziger Gesprächspartner entweder der Komapatient war, den er eigentlich hatte umbringen wollen, oder die andere Alternative, ein Dämonenlöwe, der ihn umbringen wollte. Nicht unbedingt rosige Aussichten für einen entspannten Abend. Auch der bewusstlose Mann war Scar nicht bekannt, sodass Alex‘ immerhin nicht nur den Hauch eines schlechten Gewissens haben musste, diesem die Fersen durchtrennt zu haben. Nur flüchtig überflogen die meerblauen Augen des Engels seine Kleidung, die vom Blut behaftet war, ehe ihr Blick von Neugierde getränkt zurück zu der Ritterin und ihrem Begleiter glitt. Etwas verwunderlich war es schon, dass sie nicht einmal eine kurze Andeutung darauf machte, was er gejagt hatte – zumal er sich die perfekte Antwort schon bereitgelegt hatte, aber wenn es sie nicht interessierte, würde er das Thema auch nicht unnötig weiter vertiefen. Im Grunde genommen war es sogar eine liebliche Erleichterung sich nicht rechtfertigen zu müssen. Aber generell schien sich Scarlet nur wenig über seine Handlungen und Taten zu echauffieren – eine bemerkenswerte, wenn auch seltene Eigenschaft für einen Engel, die sonst dafür bekannt waren sich mit ihrem Gerechtigkeits- und Helfersinn in jegliche Angelegenheiten zu mischen, die sich außerhalb ihrer Kragenweite befanden.

„Verstehe… und nein bedaure.“ Meinte Alex leise entschuldigend lächelnd mit einem Blick, der keinem Wässerchen trübe konnte, auf die Frage, ob er diesen Mann wohl kannte. Eigentlich stimmte es ja auch. Mercer hatte sich nicht die Mühe gemacht ihn zuvor nach seinem Namen zu befragen – immerhin war er auch als lebendes Futterobjekt ausgewählt worden und nicht als potentieller neuer bester Freund. Was er wohl denken würde, wenn er erwachte? An wie viel würde er sich erinnern? Würde er weinen, um den Verlust des anderen Jungen, der an seiner Seite gewesen war. „Du-" Aus den Gedanken gerissen zuckte der eisige Blick zu Aurora, welche erst jetzt einen Ton aus ihrer Kehle presste, die himmelblauen Augen zielstrebig auf ihn geheftet, als würde sie ihn direkt durchbohren. „-Idiot!“ Endete das rosahaarige Mädchen die kurze Ansprache, verschränkte ihre Arme vor der, wie Alex immer wieder gestehen musste, perfekt geformten Brust. Das Knurren von Raziel hatte mittlerweile geendet, der schwere Schädel ruhte wachsam auf seinen Pranken. Womit hatte er das nochmal verdient? Er hatte sie doch nachhause gebracht, als das Chaos ausbrach… und den zerschnittenen BH – gut, wie er sah trug sie doch jetzt einen, also war das wohl kaum ihr Letzter gewesen. Zweifelnd hob er die Augenbrauen, verzückte seinen Mund zum schiefen Grinsen, während sein Blick ruhig in ihren wütend funkelnden Augen ruhte. „Ich finde nicht, dass das die richtige Bezeichnung für mich ist, wo ich doch gerade ritterlich dabei war anzusetzen, euch meine Hilfe anzubieten.“ Das ‚ritterlich‘ hatte er natürlich als zwinkernde Bemerkung auf ihre Rasse angedeutet, weiterhin genussvoll gegen den Stamm lehnend und das Mädchen mit seinen Argusaugen fesselnd, ehe sein Blick zur Blondine glitt und er mit einem betont unschuldigen Lächeln andeutete: „…Ich weiß wie wir hier herauskommen und wo eine Praxis ist. Wenn ihr wollt, kann ich ihn auch alleine dort hinbringen, wenn wir den Wald verlassen haben.“ Wenn sie dem zustimmen würden, hätte er leichtes Spiel und würde kein Risiko eingehen. Ein kurzer Abstecher in die Unterstadt und er könnte den Idioten einfach schnell töten und auch absorbieren und würde somit nicht im Geringsten riskieren in Verdacht zu geraten. Würden die beiden Mädchen darauf bestehen, den Typen zu begleiten… müsste er sich wohl oder Übel auf sein Glück verlassen. Aber wer würde einem einzelnen jungen Mann ohne Zeugen schon glauben? Zumal er sein Gesicht nicht kannte. Andererseits glaubte er kaum sich vor einem Gespräch mit Aurora drücken zu können… also würde sie diesem Vorschlag wahrscheinlich eher weniger zustimmen.

Mit einem Seufzen löste er sich schließlich von dem Baum, ging unbeachtet von Raziel näher zu den beiden Mädchen und hockte sich neben dem Engelsmädchen vor den bewusstlosen Mann. Sachte hob er den leblosen Körper an, leicht wie eine Feder zwischen seinen Fingerkuppen und bettete ihn auf dem bereitgestellten Rücken des Dämonenlöwen ab. Dieser würde in dem Konflikt zwischen ihm und dem Prototypen doch sicherlich nicht ausrasten, wenn er einen Verletzten auf seinem Rücken trug, nicht wahr? Zufrieden erhob er sich wieder, wandte den Kopf kurz in die Richtung der Rosahaarigen, überragte sie mit einem überlegenen Lächeln. Um ihr Herz wenigstens kurz Herzklopfen auszusetzen, beugte er sich wie zufällig flüchtig in ihre Richtung. Sein warmer Atem küsste die Haut ihres Halses, ehe er wieder zurücktrat und Scar ein kurzes Nicken schenkte, als Frage, ob sie losgehen sollten. Er würde bestimmt nicht vor der Blondine mit Aurora die ganze Zeit über ihre Trivialitäten der letzten Begegnung diskutieren oder Süßholz raspeln. Die Situation war schon merkwürdig genug, als dass er Scarlet da noch mit hineinziehen wollte.

BP : Scar / Aurora
[ antwortet ;; denkt ;; verwirrt von Auroras Aussage ;; rechtfertigt sich charmant / Vorschlag ;; hebt den Typ auf Raziel's Rücken ]


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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Do 26 Nov 2015, 17:35

Aurora war ziemlich verlegen auf ihre Frage. Ich grinste sie nur an und zuckte dann mit den Schultern: "Ich fass es mal als Kompliment auf." Ich grinste immer noch, froh mal wieder etwas Freude empfunden zu haben. Das es sich dabei allerdings um eine etwas peinliche Situation für Aurora handelte war mir in dem Fall ziemlich egal. Es machte Spaß, Spaß zu haben.
Dieser schien jedoch in der gegebenen Situation wohl eher weniger angebracht zu sein.

Raziel reagierte fast augenblicklich auf Alex erscheinen. Der Löwe knurrte und schien gar nicht glücklich darüber zu sein, dass der Junge auftauchte. Interessiert beobachtete ich Raziel. Was wohl zwischen den Beiden vorgefallen war? Ich würde nicht danach fragen, auch wenn mich die Antwort darauf brennend interessierte. Aber ich hatte schon als kleines Kind gelernt mich nicht in anderer Leute Angelegenheiten ein zu mischen. Nicht immer ging es gut aus, wenn man die Dinge von Anderen regelte. Tja und manchmal war es auch nicht gut sich aus allem raus zu halten...
Aber das würden die Zwei hoffentlich untereinander klären.
Auch Auroras Reaktion folgte prompt. Sie murmelte etwas in sich hinein, das nicht sehr erfreut klang.

Ich sah zu dem Verletzten und wieder zu Alex. Er machte keinerlei weitere Bemerkungen zu seiner Jagd. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich keine Ahnung hatte was er für ein Wesen war. Mir war klar, dass er zu den dunkleren Wesen gehörte. Jedoch war er kein Dämon. Allgemein wurde mir einmal mehr bewusst, wie wenig ich eigentlich über diese Insel und ihre Bewohner wusste. Nun ja... Ich wusste das hier Schwerverbrecher waren. Und weniger schlimme Verbrecher. Aber niemand saß hier umsonst ein... Nun gut, vielleicht ein paar, aber die Anzahl dieser Wesen war verschwindend gering. Und selbst wenn, wer sagte einem denn nicht, dass diese Insel selbst aus guten Seelen böse machte? Ich war mir sehr klar darüber, dass falls ich hier jemals heraus kommen würde, ich sehr schnell wieder hier drinnen wäre... Meine Tante würde kein langes Leben mehr haben, sollte ich jemals Freiheit bekommen. Freiheit... Welch kostbares Wort. Nun ich würde sie wohl nie wieder so kosten können, wie ich sie erlebt hatte. Innerlich seufzte ich, konzentrierte mich wieder auf das Wesentliche. Alex, Aurora, Raziel und den unbekannten Mann.
Ich blickte mit meinen blauen Augen zu Alex, der in diesem Moment bekundete, dass auch ihm der Verletzte unbekannt war. Leise seufzte ich, zuckte mit den Schultern und murmelte: "Wen wundert das schon... Auf dieser gottverdammten Insel kennt niemand irgendwen..." Ich wandte den Blick von Alex ab, sah zu Raziel der noch immer verspannt war. Der Dämon schien Alex wirklich nicht zu mögen, ja schon fast zu hassen. Aber dennoch tat er ihm nichts an. Damit hatte sich Raziel wirklich meinen Respekt verdient. Ich kannte kaum Dämonen die sich so gut im Griff hatten wenn sie jemanden nicht mochten. Wobei sich meine Erfahrung mit diesen Wesen auch ziemlichen Einschränkungen unterwarf.
Aurora konnte ich dagegen kaum deuten. Sie wirkte aufgewühlt, irgendwie unsicher, wütend und aufgewühlt. Ich wollte ihr helfen, ihre Hand drücken. Aber ich traute mich nicht. Ich wusste nicht, wie sie darauf reagieren würde. Auch wenn ich Alex mochte, ich wusste nicht wer er wirklich war, wie er zu anderen war. Zu mir war er stets freundlich und hilfsbereit, aber zu anderen?
Schlussendlich entschied ich mich dazu, meine Hände dort zu lassen, wo sie waren. Also auf dem Oberarm des Verletzten.
Wir hatten den Mann schon zur Hälfte auf Raziel gehieft, der nun ein großes Interesse an diesem zeigte. Ich konnte es ihm nicht verdenken. So wie scheinbar dem Dämonen war auch mir diese ganze Situation zu viel. Am liebsten wollte ich nur weg, wollte aber den Mann und Aurora nicht alleine lassen.
Plötzlich beschimpfte Aurora Alex. Nun hob ich interessiert den Blick zu den Beiden, konnte gerade noch so ein Grinsen unterdrücken. Scheu war Aurora wohl nicht gerade und meine Neugierde über das zwischen ihnen vorgefallene wuchs weiter. Doch ich beschloss mich nicht einzumischen. Alex Reaktion darauf war interessant. Er hörte sich sarkastisch an, schien Aurora absichtlich zu provzieren. Ich wartete auf ihre Reaktion, hoffte dass das hier nicht in einen Streit ausarten würde. Darauf hatte ich jetzt wahrlich keinen Bock.
Alex schien Aurora mit seinem Blick zu durchbohren, ehe er zu mir sah und meinte, dass er uns hinausbegleiten würde. Ich atmete auf und nickte dankbar: "Das mit dem Weg und der Praxis hört sich super an. Ich würde dich und Raziel nur gerne begleiten. Es interessiert mich ob meine Einschätzung von seinem Gesundheitszustand tatsächlich zutreffen, oder ob meine Kräfte doch nicht so stark sind wie sie scheinen." Den anderen Grund, dass ich keinen Kampf zwischen Raziel und ihm wollte verschwieg ich.

Alex kam zu mir, setzte sich neben mich und legte den Mann auf Raziels Körper ab. Ich blickte zu Alex und bewunderte ihn für seine Stärke. Die meisten Wesen waren unglaublich stark. Ich gehörte nicht dazu, zumindest nicht im physischen Sinne. Unbewusst hatte ich die Luft angehalten, wartete auf Raziels Reaktion.
Doch bevor dieser auch nur die Chance hatte zu reagieren war Alex aufgestanden und stand neben Aurora. Die zufällige Bewegung in ihre Richtung registrierte ich und zog nur eine Augenbraue hoch.
Anschließend stämmte ich mich auf die Beine und schwankte prompt. Die Heilung hatte mich doch mehr angestrengt als ich Gedacht hatte.
Ich taumelte zwei Schritte bis ich bei dem Baum angekommen war, auf den ich meinen Pulli abgelegt hatte. Ich hielt mich an dem Ast mit meiner Linken fest und fuhr mir mit der rechten Hand über mein Gesicht. Tief atmete ich ein und aus, wartete bis der Schwindel verschwand und ich wieder ordentlich gerade aus gehen konnte. Dann nahm ich meinen Pulli in die Hände und meinte mit einem Nicken: "Lasst uns gehen." Insgeheim hoffte ich, dass meine Kraft so weit ausreichen würde, dass ich es von alleine aus dem Wald und zu der Arztpraxis schaffen würde.

BP: Aurora & Alex
[amüsiert über Auroras Verlegenheit - denkt nach - murmelt etwas - denkt weiter - interessiert sich für die Beziehung zwischen Alex und Aurora - schlägt Alex Angebot zur Hälfte aus - ist schwindling]




Thx, Alex!
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Fr 27 Nov 2015, 21:26

Der verletze Mann schien ein Unbekannter für alle drei Beteiligten zu sein. Niemand kannte ihn also und niemand wusste was passiert war und was ihm widerfahren war. Als das Mädchen den Blick hob und ihre blauen Augen über die Lichtung schweifen lies, merkte sie doch Anzeichen für die durchgeschnittenen Fersen. In einem größeren Bereich der Lichtung, auch in der Nähe des Ohnmächtigen zeichneten sich Kampfspuren ab. Aurora seufze das es ihr erst jetzt aufgefallen war? Auch die größere Schneise die tiefer in den Wald führte bemerkte sie erst jetzt, eigentlich müsste man doch die größeren umgeknickten Äste bemerkt haben, wenn man einmal ein bisschen genauer auf seine Umgebung geachtet hätte. Das Mädchen schüttelte den Kopf und konzentrierte sich wieder auf die Anderen. Sie war gespannt auf Alex´Reaktion. Kurz zuckten ihre Augen zu Raziel, der den Kopf auf die Pranken gebettet hatte und eher sehr gelangweilt von der ganzen Situation war, um dies noch zu unterstreichen schloss er die Augen. Bei seinen Worten bekam Alex wieder Aurora´s volle Aufmerksamkeit geschenkt. Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich nicht als er auf ihre zwei Worte eine Antwort gab. Wollte er sie versuchen zu Provozieren? Das konnte er vergessen. Aurora schluckte eine giftige Bemerkung hinunter. Was sie jetzt nicht bei ihm loswerden konnte, würde er  eben bei gegebener Zeit doppelt und dreifach zuspüren bekommen. Das Mädchen verengte die blauen Augen und wandte sich schnell ab. Beobachtete das Engelsmädchen. Sie saß bei Raziel und dem Verletzen, der an der Seite des Tieres lehnte, das Mädchen betrachtete ihn. Ob er jemals aufwachen würde? Was würde er dann erzählen? Oder hatte er überhaupt sein vollständiges Gedächtnis zurück? Aus ihren Gedanken gerissen tat sie es dem Engel gleich und wandte Alex den Kopf zu, der gerade sprach Der erste Vorschlag gefiel der Ritterin besonders gut, endlich kamen sie hier aus diesem verdammten Wald heraus. Langsam hatte sie wirklich genug von den ganzen Bäumen, die den Blick auf den Himmel versperrten. Froh darüber brachte sie nur ein Nicken in seine Richtung zustande. Bei den nächsten Worten kratzte sich die rosahaarige am Kopf. Hatte sie sich gerade verhört oder nicht? Was er dann noch zusätzlich vorgeschlagen hatte. Anscheinend nicht, denn der Dämonenlöwe hob ruckartig den schweren Schädel und funkelte Alex an. Er legte die Ohren flach an den Kopf an und bohrte die Krallen in die aufgewühlte Erde hinein. Der Löwe machte keine Anstallten sich zu bewegen. Wenn er jetzt aufstehen würde, dann würde er wahrscheinlich dem armen Mann noch mehr Verletzungen hinzufügen, wenn er ungeschickt auf ihn trat. Also blieb er wo er war und heftete seinen Blick auf den Engel der gerade antwortete. Der Löwe war wieder neutral gestimmt nachdem Scar sich angeboten hatte die beiden zu begleiten. Seine Augen schweiften zu Aurora zurück, diese würde Alex´Vorschlag sicherlich nicht zustimmen. Danke für den Vorschlag, aber ich weiß mit ziemlicher Sicherheit jetzt schon das es zwischen dir und Raziel auf keinen Fall gut gehen würde." Sie strafte Mann und Löwe jeweils mit einem vorwurfsvollen Blick und seufzte dann leicht. Wie Recht sie doch manchmal hatte, sie hatte ja die Reaktion der beiden aufeinander gesehen. Besonders auffällig war es im Café gewesen, wo beide offensichtlich voneinander genervt waren. Raziel schien Alex regelrecht zu hassen und dieser schien den Löwen nur nicht zu mögen. Ich und wahrscheinlich auch Scar werden jedenfalls euch beide und den armen Mann begleiten." sie warf dem Engel kurz einen fragenden Blick zu und lächelte, aber eigentlich hatte sie ja schon teilweise ihr Einverständnis gegeben.

Aurora hörte Schritte und sah wie Alex sich von seinem Baum gelöst hatte und auf sie, den Löwen und Scar zusteuerte. Die Ritterin verkrampfte automatisch ihre Hände, bohrte unbewusst die Fingernägel leicht hinein. Sie hoffte nur das Raziel von Alex´unerwarteten Reaktion auf alle Fälle ruhig und beherrscht über sich selbst bleiben würde. Wie sie sehen konnte hatte der Graue die Augen geschlossen als sich der braunhaarige direkt neben Raziels Flanke setzte. War er etwa lebensmüde? Er hob den Verletzen auf und legte ihn auf dem breiten Rücken ab. Das Mädchen stieß den Atem aus. Zum Glück ist ihm nichts passiert Der Löwe öffnete die Augen äh ich meine natürlich den Verletzen sagte sie schnell zu ihrem Begleiter, als dieser registrierte das alle Beteiligten so nahe bei ihm waren und der Bewusstlose auf seinem Rücken lag, schnaubte er nur. Aurora sah Alex über sich mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Sie lächelte zurück - nur aus reiner Höflichkeit natürlich. Das Mädchen hatte sich nämlich fest vorgenommen auf keine seiner Aktionen einzugehen, sowie keinerlei Emotion zu zeigen bis sie endlich ihr Vier-Augen Gespräch hinter sich hatte. Doch eigentlich konnte sie ihren Vorsatz sogleich wieder im Sande begraben als, er ihr unerwartet näher kam und sein warmer Atem ihre Haut streifte. Aurora erschrak und wäre fast gestolpert, das wäre sogar noch peinlicher gewesen als das mit Scar´s Flügeln. Doch glücklicherweise ließ sie ihr Gleichgewichtssinn nicht im Stich. Das hatte er doch mit Absicht getan! Die Ritterin drehte sich zu ihm um und musterte ihn kurz: tatsächlich war die Narbe an seiner Wange verschwunden. "Mistkerl" murmelte sie in seine Richtung, dies war eine weitere Beleidigung dafür das er ihre Maske langsam fallen lies und das sie ihren Herzschlag nun nicht mehr unter Kontrolle hatte. Sie tippte ihn gegen das blutverschmierte T-Shirt und ging an Alex vorbei zu dem Engelsmädchen hinüber.

Scar sah sehr erschöpft aus und hielt sich mit ihrem Pulli in den Armen an einem Ast fest. Es war höchstwarscheinlich ein kurzer Schwächeanfall, den der Engel nach der Heilung erlitten hatte. Aurora ging zu der Blonden hinüber und legte vorsichtig eine Hand auf ihrer Schulter ab:"Ist mit dir wieder alles inordnung Scar?" fragte die Ritterin und auf ihrem Gesicht zeigte sich ein Ausdruck der Sorge um das Mädchen. Raziel stand vorsichtig auf, versuchte nicht zu schwanken, nachdem er solange gelegen hatte und ging mit bedachten Schritten zu den Dreien hinüber, wobei er Alex einen kurzen Blick zuwarf. Der Löwe ging näher an Scar heran und schob seinen großen Kopf unter ihre Hand, jetzt hatte sie eine Stütze falls sie Hilfe benötigte. Raziel gab ein schnurrendes Geräusch von sich und schmiegte sich an Scars Hand. Aurora ließ die beiden kurz allein und ging zu einem Baum hinüber, andem ihr Schwert lehnte. Sie trug es über die Schulter und ging wieder zur Gruppe. "Ja brechen wir auf." Aurora war gespannt wie die Schwestern in Glass City reagieren würden, wenn sie so ein...verschieden gemischtes Grüppchen vor den Eingangstüren sahen.

Btw: Alex & Scar

[sieht sich um / lehnt Alex´ zweiten Vorschlag ab / erschrickt / beschimpft Alex erneut / macht sich Sorgen um Scar]



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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Sa 28 Nov 2015, 16:48

Scarlet schien die Insel regelrecht zu hassen. Blickabwendend fluchte sie leise Glassdome als gottverdammt, aber Alex‘ musste sie enttäuschen. Selbst an solch gotteslästernden Orten war Gott ebenfalls vorhanden – aber dieses Gespräch hatten die Beiden schon einmal geführt. In der Höhle, am Strand, nach dieser merkwürdigen Party, die irgendwie aus dem Ruder gelaufen war. Aber auch damals hatte sie gesagt, dass sie keinen Glauben an ein oberes Wesen hatte. Irgendwie paradox, wenn das ein Engel zu einer virusinfizierten Person sagt und nicht andersherum. Mercer zuckte nur kurz als Antwort mit den Schultern, unwillig sowohl ihr zustimmen, als auch das Gegenteil zu behaupten, aber er erwartete nicht einmal, dass sie diese Geste registrierte, wo ihr Blick doch auf dem kleinen Haustier von Aurora ruhte, neben dem der bewusstlose Mann lag. Einer von Alex‘ persönlichen potentieller Risikofaktoren. Loki war ebenfalls einer, Nanoko und auch Jael – Jaden konnte er getrost ebenfalls dazuzählen… Alles Leute, die liebend gerne sein Leben zur Hölle machten mit ihrer bloßen Existenz. Aber manche Leute, brauchten wohl einfach nicht mehr als atmen, dass sie ihm auf den Sack gehen konnten und mit ihren sorglosen, trivialen Denken alles was er sich bis jetzt aufgebaut hatte an Plänen, mit einem Zuge vernichten konnten. Doch der Plan, einen diesen Faktoren unauffällig zu beseitigen, verflüchtigte sich schnell, als die Antworten auf seinen Vorschlag prasselten.

Scar murmelte irgendwie, dass sie ihn und Raziel gerne begleiten würde… Weil sie sich um den Gesundheitszustand des Patienten erkundigen wollte, was durchaus plausibel war, wenn sie diejenige war, welche seine Fersen hatte wieder zuwachsen lassen. Doch bevor Alex‘ auch noch den Mund öffnen konnte, um sich zu seiner Aussage zu äußern, schnitt auch schon Aurora’s Stimme durch die Luft und lockte seinen zweifelhaften Blick auf sich. „Danke für den Vorschlag, aber ich weiß mit ziemlicher Sicherheit jetzt schon, dass es zwischen dir und Raziel auf keinen Fall gut gehen würde.“ Wie bitte? Wann hatte er in seiner Aussage irgendwo den bekackten Dämonenlöwen erwähnt? Irritiert legte er die Stirn in Falten, unschlüssig, ob er das jetzt nun anschneiden sollte und die beiden Mädchen auf ihren Denkfehler hinweisen sollte… Er war sich nicht im Klaren darüber gewesen, dass sie überhaupt auf den Gedanken kommen könnten, er würde mit Raziel alleine zur Praxis stiefeln. „Ihr missversteht mich.“ Raunte er knapp, leise, als er den Blick wieder hob, mit nachdenklich verzogenen Brauen, seinen Blick zwischen den beiden Mädchen wandern ließ. „Wenn ich alleine sage – meine ich üblicherweise ohne Begleitung von monströsen Schmusekätzchen. Ich hätte den Patienten getragen.“ Nachdem er geendet hatte, keimte kurz die Überlegung, diesen Vorschlag nun wieder aufzuwachen – darauf zu appellieren, dass Aurora und Scar sicherlich müde waren und das er das sicherlich auch ohne ihre Hilfe erledigen konnte. Aber es wäre schlichtweg töricht, auffallend und naiv anzunehmen, dass die beiden Mädchen dann sein reges Interesse an diesem Verwundeten nicht bemerken würden.

Die Stimmung spannte sich weiter, als Mercer den Kerl auf den Rücken von Aurora’s reizender Begleitung hievte. Er glaubte sogar zu spüren, wie Scar’s Atem auf einmal versagte und auch Aurora Blick sich mehr als verkrampft auf den Löwen heftete. Aber wäre es wirklich so wahrscheinlich, dass Raziel auf den Prototypen losging, wenn er einen Verletzten auf Händen trug? Nein, trotz seiner dämonischen Herkunft, vermutete Alex den Löwen doch viel zu sensibel (wahrscheinlich durch seine enge Bindung zu Aurora), als dass er den Zustand diesen Fremden gefährden würde. Das bestätigte sich auch kurz durch das leise Schnauben, die einzige Reaktion die wirklich von ihm erfolgte. Bei Aurora war diese nur umso erquicklicher. Alex lächelte einfach verzuckert in ihr bebendes Fäkalwort hinein, ohne sie dabei eines weiteren Blickes zu unterziehen – er hatte dafür ja auch nicht wirklich die Zeit, wenn er dieses Thema nicht vertiefen wollte… zudem hatte er kaum noch Lust lange in diesem Wald herumzulungern. Aber prompt, wo er dachte, dass das Grüppchen endlich alleine losziehen könnte, begann das goldblonde Engelsmädchen auf einmal gefährlich zu schwanken und zurückzutaumeln, bis sie schließlich gegen einen Baum prallte, unter dem auch noch ein Kleidungsstück – ein Pullover, den sie sogleich aufsammelte – lag. Verkrampft bohrte sie ihre Finger in das harte Holz um Halt zu finden, spendete ihrem Gesicht mit der anderen Hand Schatten. Ging es ihr nicht gut? Aurora reagierte als Erstes, schwebte zu dem Mädchen hinüber, bettete fürsorglich eine Hand auf ihrer Schulter und erkundigte sich, ob bei ihr alles in Ordnung war. Auch Raziel hatte sich erhoben, war mit dem Mann auf seinem breiten Rücken hinüber zu der Blondine gelaufen, Mercer kurz musternd, als wollte er ihm auch für Scar’s Schwächeanfall nun die Schuld geben, ehe er schnurrend seinen Kopf unter ihre Hand schob, wohl auch um sie zu stützen. Alex für seinen Teil blieb genau da stehen, wo er sich befand. Es wäre irgendwie unpassend gewesen sich bei den zwei Mädchen + Schmusekätzchen dazwischen zu drängen. Analytisch musterten die hellen Augen insofern nur Scar, suchten, als sie den Beschluss zum Aufbruch gab, weitere Anzeichen von Schwäche. Ihr Gesicht war unnatürlich blass, wirkte aufgezehrt und nicht mehr rosig lebendig wie wenige Augenblicke zuvor. Auch Aurora stimmte den Aufbruch zu, sammelte ihr Schwert auf, das an einem Baum gelehnt hatte. „Wenn es dir wieder schlechter gehen sollte, gib bitte Bescheid. Dann hebe ich dich auf Raziel’s Rücken oder trag dich, wenn dir das lieber ist. Aber überanstreng dich nicht, ok?“ Beteiligte sich nun auch der Prototyp sanft an dem Gespräch – bewusst nicht die Worte wählend, dass Scar keine falsche Stärke vorheucheln musste, um sich besser zu fühlen, da dies die Gruppe wahrscheinlich auch nur unnötig verlangsamen würde. Aber im Endeffekt war es ihre Entscheidung… Er ließ die großen, schmalen Hände in die Taschen wandern und ging voraus.

TBC: Stadtmitte - Holy Heart Arztpraxis
BP: Scar / Aurora
[ wird missverstanden ;; korrigiert ;; bemerkt Scar's Anfall ;; bietet Hilfe an ;; geht voraus ]



Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich
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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mo 11 Jan 2016, 22:26



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Post #1 - After the Research
Funfacts: Al'duin mag kein Hähnchenfleisch!


Der Wiedereinstieg in die Alltägliche Welt ~

Post#1 - After the Research Postpartner:Suluk



CF: Der Strand

Es war schon einige Zeit vergangen, nachdem Ysera sich von ihrer geliebten Füchsin getrennt hatte. Ein quälender Gedanke bedrückte die Wächterin, die auf der Lichtung im Wald nervös in Kreisen lief. War ihre Entscheidung richtig? Oder war es falsch gewesen, Suzanna anzulügen, nur um ein wenig Auszeit zu gewinnen? Ysera war in letzter Zeit zu wenig allein gewesen, hatte immer Suzanna oder Al'duin um sich herum gehabt und kam nie dazu, ihre Thu'um weiter auszureifen. Doch genau das war doch das wichtigste! Wie sollte sie gegen das böse kämpfen, wenn sich nicht einmal eine ausgereifte Fähigkeit hatte. Das Thu'um war Ysera's wichtigste Waffe im Kampf, was man am meisten in der Schlacht gegen den Rebellenansturm auf Raiden gemerkt hatte. Zusammen mit Al'duin hatte sie mehr als ein dutzend Menschen weg geschleudert mit einem simplen, uralten Ruf. Das Thu'um war so oder so rätselhaft. Am meisten Kraft hatten immer die Rufe, die aus der Umgangssprache der Drachen kamen. Die Rufe, die Ysera ausstieß, wenn sie fluchte oder ein neues Wort versuchte, waren weniger Kräftig als zum beispiel 'Fus Roh Dah'. Dieser Ruf war einer aus der Umgangssprache der Drachen und bewirkte mehr, während Wutausbrüche eines Dovahkiin meist nur in wackelnden Wänden endeten. Ysera schritt weiter im Kreis umher, dachte weiter über die Geschehnisse nach, während ihre Rüstung bei jedem Schritt ein metallisches Klirren von sich gab und die Streitaxt im Takt der Schritte mitschwang. "Ach verdammt..vielleicht hätte ich ihr direkt sagen sollen, dass ich eine Auszeit brauche nach der Sache mit Al'duin..." murmelte die Rothaarige vor sich hin. Aber mal im ernst, was hätte sie den tun sollen? Suzanna ins Gesicht sagen, dass sie allein sein wollte? Nein, das konnte sie nicht. Sie wusste ja nicht, ob das ihre geliebte Füchsin verletzen würde. Obwohl..eine Lüge war vielleicht auch nicht das Richtige in diesem Fall.


Sprechfarben:
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|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||


Zuletzt von Ysera Xi'ri am Di 12 Jan 2016, 12:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Di 12 Jan 2016, 18:14

Wiedereinstieg

Es ist eine weile her, dass Suluk Wald gesehen hat, so freute er sich, als er den endlich einen Wald auf dieser Insel fand. Und Desna freute sich mit ihm. Während Suluk sich trotz seiner Freude über ein bisschen Wald im Zaum hielt und sein Tempo dem, für einen Nordmann schon Tropischen Temperaturen anpasste, preschte Desna wie eine Irre zwischen den Bäumen hin und her. Nach einer weile gesellte sich Desna aber doch zu Suluk, der sich in einen Wolf verwandelte. Ihm selbst war nicht genau klar, weshalb, doch bei diesem gesammeltem Gehölz kam ein kleines Heimatgefühl in ihm auf. Zugleich wusste er jedoch, dass dies niemals die ewige Freiheit Alaskas ersetzen kann.

Nach einer weile drosselte Suluk das Tempo etwas und wich von den Pfaden ab. Vielleicht kann er so ja noch ein wenig zeit schinden, bevor er das andere ende des Waldes erreicht.
Nach einer weile wurde er langsamer und stoppte. War da etwas? Suluk reckte die Nase in die Luft und roch an der frischen Waldluft. Desna tat es ihm gleich. Suluk kroch ein fremder Geruch in die Nase. Es war ein Mensch, doch dieser hatte einen ihm fremden beigeruch. War er Krank? Vielleicht eine Krankheit die er nicht kannte. Aber war sie Gefährlich?
Suluk schüttelte seinen Kopf. Ihm war es egal, die Neugierde wurde dann dich stärker als die Vernunft und langsam setzte er sich in Bewegung. Es dauerte nicht lange, da erreichten die beiden eine Lichtung, auf der eine Gestalt im kreis lief.
”Kann ich helfen” platzte es auf Suluk heraus. Desna sah ihn an und musterte danach die fremde Person, auf eine Reaktion wartend.

//BP: Yesra//
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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Fr 15 Jan 2016, 23:05



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Post #2 - Who's that?
Funfacts: Al'duin hat einmal Ysera beim Training angezündet.


Wir versuchen zu vergessen, doch denken ständig daran ~

Post#2 - Who's that? Postpartner:Suluk



Weiterhin bewegte sich die Wächterin hecktisch auf der Lichtung herum. Es war einfach eine Art Zwang zu Bewegung, den sie verspürte, wenn sie so aufgeregt war. Würde Suzanna sie nun hassen? Würden die beiden sich jemals wieder vertrauen können? Wie lange sollte sie sich verstecken? Viele Fragen schwirrten in dem Kopf der Rothaarigen herum und verwirrten sie. Sie war so sehr abgelenkt, dass sie nicht mal die Leiche, den Knochenhaufen und den Wolf, der sich annäherte bemerkte. Sie war einfach zu sehr vertieft in ihre missliche Lage. Sie hatte wirklich Angst, dass Suzanna sie verlassen würde, doch sie brauchte ab und zu einfach ein wenig Abstand! Warum war es denn so schwer, beides im Gleichgewicht zu halten? Natürlich war die Zeit, die Ysera mit Suzanna verbrachte schön, doch es war einfach zu viel. Al'duin hatte sich auch schon die letzten Tage einige Kilo's zugefressen und war nicht mehr wirklich in der Form. Bei einem schnellen, plötzlichen Einsatz wäre er verloren gewesen. Für schnelle Flugmanöver musste man einfach ein wenig schlanker und gelenkiger sein. Doch sie kam ja nicht dazu ihn zu trainieren, weil Su...

"Kann ich helfen?" Ysera zuckte heftig zusammen und drehte sich schnell um die eigene Achse. Sie zog in WIndeseile die Streitaxt aus ihrer Halterung und hielt sie drohend in die Luft. Doch vor ihr standen nur zwei Wölfe. Hatten diese etwa mit ihr gesprochen? Ysera ließ langsam und verwirrt die Axt ein wenig sinken und zog ihre Augenbraue hoch. "Also, das mein Drache sprechen kann, weiß ich, aber Wölfe?..Ich muss mir das eingebildet haben.." meinte Ysera und packte behutsam ihre Streitaxt wieder in die Halterung. Daraufhin ging sie zu einem der Wölfe, der ihrer Meinung nach einen femininen Touch hatte und beugte ich herab. "Haben du und dein Männchen euch hier im Wald verlaufen? Ich kann euch wieder raus helfen!" meinte Ysera mit einer weichen Stimme und strich behutsam dem weiblichen Wolf über den Kopf. In ihrer Heimat waren auch oft Wölfe unterwegs gewesen, die sich meist mit Al'duin um Beute gestritten hatten. Ysera musste Lächeln bei dem Gedanken an die alte Zeit in der Heimat. Irgendwann würde sie dort hin zurück kehren..






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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mo 18 Jan 2016, 20:19

Die fremde Person schnellte herum und hielt auch schon ihr Beil hoch in die Luft, zum angriff bereit. Suluk und Desna machten beinahe synchron einen Satz näher an die um Böschung der Lichtung, doch das Mädchen senkte die Axt und schien sich schnell zu beruhigen. Sie murmelte etwas von Drachen und das die verrückt geworden sei. Sie kam auf die beiden Wölfe zu und richtete sich an Desna, die zuerst einen schritt zurück machte, sich dann aber etwas von der fremden streicheln ließ.
Suluk machte ein paar schritte zur Seite und setzte sich, um die beiden zu beobachten. Neugierig, aber auch wachsam richtete er sich an das Mädchen, dass wohl gedacht hatte, Desna würde mit ihr Sprechen. "Sie wird dir wohl weniger in Worten Antworten können... sie ist ein Wolf und Spricht nur die Wolfssprache” Desna sah ihn kurz mit einem grübelndem blick an, als auch Suluk einen Gestank wahrnahm, dessen quelle nicht weit entfernt lag.

Noch im Augenwinkel sah Suluk Desna in Richtung des Baumes schleichen, in dessen Schatten ein zu seinem fuße, dem Geruch nach zu urteilen, ein - fast - Toter Mensch lag, wahrscheinlich ein junge.
”Nun, wo bleibt meine Höflichkeit ...” sprach der Nachtschwarze Wolf, mit dem schon fast unsichtbarem grünen Aalstrich auf dem rücken zu der fremden, ” … zu aller erst; mein Name ist Suluk und meine Begleiterin trägt den Namen Desna. Und zu deiner – wenn nicht dich duzen darf- frage: zwar haben wir uns verlaufen, aber wir sind freunde der Natur und macht zur not eine Nacht im Wald nichts aus.” Suluk sah zu Desna, die aufgeregt von dem Körper wiederkehrte. Danach sah er wieder zu der Fremden. Su trug eine Mischung von Gerüchen bei sich, einige denen er zumindest die Spezies zuordnen kann. Darunter war auch ein hauch von Drache und der eines Fuchses, gemischt mit Magie.
Suluk überlegte kurz. ”Aber vielleicht kannst du mir sagen, wo wir hier sind und weshalb? … welchen sinn hat die Kuppel dort oben? Kann man irgend etwas tun um hier raus zu kommen?” Suluk sah zum Himmel, bevor er aufstand und der Fremden eine Minute gewährte, bevor er entweder eine Antwort bekommen oder sie weiter mit fragen zupflastern würde. So langsam glaubte Suluk ein Gefühl für die vielen Wesen hier zu bekommen.
Desna sah zu ihm auf, als er sich zurück in den jungen Mann mit den Grünen Haaren verwandelte. Kurz klimperte sein Schwert, als er sich gleich zu Desna hinabbeugte und in die Satteltasche griff. Hinaus kam die Hand mit ein wenig Trockenfleisch, dass er Desna gab. ” Ich hoffe, ich habe nicht zu viel Verwirrung verursacht oder dich erschrocken” Suluk richtete seinen blick auf das Mädchen und wartete eine Antwort ab.

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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Di 19 Jan 2016, 15:00



Ysera Xi'ri
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Post #3 - Wolves..talk?!
Funfacts: Manchmal fetzt sich Ysera mit Al'duin um ein Stück Fleisch


Wir versuchen zu vergessen, doch denken ständig daran ~

Post#3 - Wolves..talk?! Postpartner:Suluk



Die weibliche Wölfin wich der Drachenreiterin ein wenig zurück. Sie schien ein wenig überrumpelt von Ysera's streichel Aktion. Ysera wollte den Wolf beruhigen, doch plötzlich ertönte eine Stimme neben ihr. Ysera wandte den Kopf zu dem Schwarzen Wolf und blickte ihn an. Dieser Wolf erklärte ihr grade, dass das Weibchen sie nicht verstand, da sie Wolfssprache sprach. "Ich halluziniere ja doch nich! Und ich dachte schon ich höre Stimmen, weil dieser Gestank mein Hirn vernebelt!" Ungläubig schaute die Wächterin den Schwarzen Wolf an und bemerkte vor Schreck gar nicht, wie sich das Weibchen zu dem fast Toten Jungen begab. Plötzlich begann der Schwarze Wolf sich vorzustellen. Eine echt Verrückte Sache. Er hieß Suluk und seine Begleiterin Desna. Schöne Namen, das empfand zumindest die Drachenreiterin so. "Suluk und Desna also..ich heiße Ysera und natürlich darfst du mich duzen" Ein Lächeln huschte über das zierliche Gesicht der Wächterin. Sie konnte keinem Tier misstrauen. Dennoch verschwieg sie ihre Arbeit als Wächerin. Man musste ja nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Ysera lauschte den Fragen des Wolfes und war verwirrt über seine Unwissenheit. "Du weißt nicht wo wir sind? Du befindest dich in GlassDome, einem Hochsicherheitsgefängnis für Übernatürliche Jugendliche. Die Kuppel erstreckt sich über die ganze Insel und schützt vor einem Ausbruch der Insassen." antwortete Ysera wie selbstverständlich. Das sie dabei beinahe ihren Stand in GlassDome verraten hatte, fiel ihr erst auf, als sie fertig gesprochen hatte. Wie sehr wünschte sie sich doch jetzt so einen Supercomputer um zu checken, ob dieser sprechende Wolf vor ihr eben einer der besagten Insassen war? Kaum hatte Ysera geantwortet, da wurde aus dem Schwarzen Wolf mit leichtem Grünnen Aalstrich auf dem Rücken ein Junge mit Grünen Haaren. Nun verstand die Drachenreiterin, was er war! Entweder ein Tierwesen oder ein Gestaltwandler. Bevor sie in GlassDome eingesetzt wurde, hatte sie die verschiedenen Rassen studiert gehabt und gelernt, was die üblichen waren und woran man sie erkannte. Der Junge schien es als normalstes der Welt zu sehen, sich vor ihren Augen zu verwandeln und belohnte seine Wölfin Desna mit einem Stück Fleisch. "Erschrocken hast du mich ganz schön, Suluk. " sagte Ysera mit leichtem Lachen und blickte dem Jungen in die Augen. "Ich habe auch einen Begleiter. Aber wie Desna ist er nicht" begann Ysera lachend. "Al'duin ist ein komplett anderes Kaliber." Ysera hoffte, das sie ein nettes Gespräch mit Suluk beginnen konnte um so heraus zu finden, was er hier in GlassDome machte und wie er hierher kam.





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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Mi 20 Jan 2016, 12:07

Suluk musterte die Junge Dame. Sie war recht groß, zumindest für die Verhältnisse der Inuit. Er lächelte leicht, doch dies verschwand als er noch einmal über Yesras Antwort grübelte " Gefängnis ..." ein kurzer blick zu Desna, die sich trotzig neben ihn gesetzt und ihn mit einem ziemlich eindeutigen, vorwurfsvollen blick ansah. Kurz lächelte er. Er hätte glauben können, Desna hätte etwas verbrochen, und dass schien sie auch von ihm zu denken. " ... ich ... ich meine wir, wir wüssten nicht, weshalb wir hier sind. Verbrochen haben wir nichts ... oder zumindest nichts bewusstes!" Noch ein kurzer blick zu Desna verriet ihm, dass es sie nicht weiter interessierte. Sie wollte lieber noch mehr Leckereien und kratzte vorsichtig an Suluks Bein. Desna wusste, Betteln brachte bei ihm nicht viel, daher war sie gerade in einer erneuten Findungsphase, in der sie verschiedenes ausprobierte. So eine Freche Wölfin

> Es war nicht zu lange her, da konnte man die junge Wölfin schon fast herumrollen, da sie von allen leckerlies bekam. Auch von Suluk. Damals konnte er ihrem Bettelndem, Jammerndem blick kaum widerstehen, doch nach einer weile wurde er "Immun" gegen ihre 'Alte' Masche. Auch Desna begann sich zu verändern und passte sich Suluk an, wodurch sie gezwungen war, immer wieder neue Tricks und Kniffe entwickeln musste und an ihre leckerlies zu kommen. So nun auch das Kratzen an Suluks Bein<

Eine Bewegung riss den jungen Gestaltwandler aus den Gedanken und er bemerkte, wie seine Begleiterin zu Yesra schritt und versuchte bei ihr den bettelnden Blick anzuwenden. Kurz lächelte Suluk, bevor er auf eine aussage Yesras antwortete, "ja ... du Sprachst vorhin von einem Drachen ... ist dass dein Partner ... und nebenbei ... du scheinst noch nicht verrückt geworden zu sein." er Lächelte wieder und steckte seine Hände in seine Jackentasche.
Nach einer kurzen weile blickte er zu dem Jungen unter dem baum. Warum er wohl da liegt? "Weißt du, weshalb der Junge da liegt? Warst du dass?" Fragte er, weder Bose gemeint noch gewollt. Doch es war bereits zu spät um seine Worte zu stoppen, weshalb er entspannt und lächeln auf die Antwort der - wahrscheinlichen - Ritterin wartete.

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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Sa 23 Jan 2016, 22:05



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Post #4 - Woopsi..?
Funfacts:Al'duin mag keine Bodylotion. Vorallem nicht in den Augen, fand Ysera heraus.


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Post#4 - Woopsi..? Postpartner:Suluk



Suluk erzählte der Drachenreiterin, er habe nichts verbrochen und konnte nicht verstehen warum er hier war. Doch genau vor so etwas hatte man sie in den Lehrgängen gewarnt. Es gab einige Insassen auf der Insel, die oftmals Psychisch nicht mehr ganz bei sinnen waren und teilweise mit Psychischen Krankheiten zu kämpfen hatten wie Shizophrenie oder einer Bipolaren Störung. Daher machte es Ysera ein wenig stutzig, wie der Junge Mann mit den grünen Haaren reagierte. Sie wollte auf keinen Fall einen Kampf riskieren, denn es konnte schon ein großes Problem werden, hier zu Kämpfen nur mit Thu'um und Streitaxt. Al'duin konnte zwar hier auf der Lichtung landen, aber ohne Bäume zu zerstören oder zu verbrennen war ein zusammenspiel der beiden hier nicht möglich. Doch genau darauf baute Ysera's Strategie. Ysera grübelte herum, wie sie es denn machen könnte im Ernstfall, als Desna, die Begleiterin des Jungen, sich auf sie zu bewegte. Ysera blickte die Wölfin an. Sie hatte genau so einen Hundeblick wie Al'duin drauf, wenn dieser hungrig war. Plötzlich meldete Suluk sich wieder zu Wort und erwähnte Al'duin. Perfekt! So hatte sie eine Ausrede um ihn bedenkenlos zu rufen. "Ja, Al'duin ist mein Begleiter! ich liebe ihn überalles!" Ysera ignorierte in ihrer misslichen Situation die Aussage, dass sie noch nicht verrückt sei. Stattdessen redete sie weiter: "Weißt du was? Ich rufe ihn mal!" Ysera schloss kurz die Augen, sammelte etwas Kraft, sog viel Luft ein und bereitete sich auf einen Drachenschrei vor. Doch bevor sie ihn ausstoßen konnte, machte der Junge sie auf einen verletzten am Boden aufmerksam. Er war halb Tod und gab nur noch ächzende Laute von sich. Ysera beeilte sich. "AL'DUIN!" ertönte die erste Zeile des ohrenbetäubenden Schreies, der die Bäume zum Wackeln brachte. "ASNIR VOK! [Beeil dich!]" Wieder beugten sich einige Bäume den unglaublichen Schallwellen des Schreies. Der verletzte musste umgehen irgendwie behandelt werden. "Das ist definitiv nicht mein Opfer..ich habe ihn bis eben gar nicht bemerkt!" meinte sie knapp zu Suluk und ging zu dem am Boden liegenden. Sie Sprach leise auf ihn ein, doch er war kaum noch bei Bewusstsein. Sie erblickte seine Wunde an der Achillesferse und lies direkt ihre Hand über der Verletzung verweilen. "Vahraan....Vahraan...Vahraan..." flüsterte sie immer wieder leise. Dadurch, dass sie das Wort für Heilung immer wieder wiederholte, trat ganz langsam eine Heilung ein. Doch es war warscheinlich schon viel zu spät. Ysera sah, wie tief die Wunde klaffte und wie viel Blut um den Jungen herum war. Kurz darauf hörte sie aus der Ferne ein schwaches Brüllen. Al'duin flog nun also los. Langsam zog sie ein Funkgerät aus einer Halterung an ihrer Rüstung und schaltete es ein. "Ysera Xi'ri hier. Ich habe einen verletzten hier, der es nicht mehr schafft bis zu einer Krankenstation. Erbitte Erlaubnis ihn zu erlösen. Ein Trupp zur Sicherung von Beweisen ist auch nötig. Ysera Ende." Sie legte das Funkgerät neben sich und wand sich wieder dem Jungen zu..

Al'duin - nicht relevant für den Verlauf:
 



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|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Di 26 Jan 2016, 17:34

Ein Glassdometeam eilt kurz nach Ysera's Rufen herbei, um den Jungen abzustransportieren und nimmt ihn mit sich. Beweise werden gesichert - dabei entdeckt man Spuren von einem weiteren Verletzten, von dem Körper ist allerdings nichts mehr zu sehen.

//Off: Bitte beim nächsten Mal die Postzusammenfassungen der anderen Poster lesen -> Person wurde inplay bereits verarztet und soll in die Stadt transportiert werden, zudem Scar, Aurora, Alex den Ort noch nicht gänzlich verlassen hatten.
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BeitragThema: Re: Lichtung im Wald   Di 26 Jan 2016, 21:03



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Post #5 - Alone Again
Funfacts: Rede NIEMALS mit einer hungrigen Ysera. Todesurteil.


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Post#5 - Alone Again Postpartner:?



Al'duin blickte über die Wipfel des Waldes, suchte hektisch nach seiner Reiterin, die ihn gerufen hatte. Doch der Wald war recht groß und die Bäume sehr dicht. Es war eine unmöglichkeit seine Reitern hier zu finden. Al'duin setzte zum leichten Sinkflug an und ließ sich über den Bäumen gleiten. Doch er fand sie nicht. Wo zum Henker war Ysera? Grollend versuchte Al'duin sich zu konzentrieren. Was sollte er nun tun? Was wenn Ysera angegriffen wird? Was wenn sie schon tot war? Al'duin brüllte laut, rief nach der Wächterin. Vielleicht antwortete sie ja. Und Tatsache, sie schrie zurück. Al'duin folgte der Stimme und kam an der Lichtung an, auf der sie stand. Ein paar Leute waren dabei jemanden wegzubringen und den Boden zu kontrollieren. Al'duin landete auf der Lichtung und bewegte sich zu Ysera. Langsam schmiegte er seinen Kopf gegen den Rücken der Reiterin. Es ging ihr gut, was für ein Glück...

Ysera saß weiterhin dort, flüsterte die heilenden Worte und achtete darauf, das der Junge am leben blieb. Da erreichte sie auch schon der Funkspruch aus der Zentrale. Sie durfte den Jungen nicht erlösen. Wütend schmiss die Wächterin ihr Funkgerät auf den Boden. Diese Leute wollten den Mann doch nur für ihre Experimente nutzen. Ysera beugte sich zu dem Ohr des Jungen vor. "Ich weiß nicht was sie mit dir machen, aber kämpfe. Ich werde irgendwann zu dir kommen und dir helfen. Versprochen." flüsterte Ysera leise. Der Junge regte sich nur kurz, gab ein krächzen von sich und fiel wieder zusammen. Ysera würde für Gerechtigkeit sorgen und seine Qualen rächen..
EIn Brüllen ließ sie aufschauen. Al'duin schien sie nicht zu finden. Sie schrie das wort für Hier in Dovahzul in den Himmel. Direkt darauf kam auch der Trupp, denn sie angefordert hatte. Sie sah die Leute nur wütend an, sagte kein Wort und schaute ihnen nur zu. Doch da kam schon eine kleine Erleichterung. Al'duin landete neben ihr und schmiegte seinen Kopf an ihren Rücken. "Laat. Zu'u vis ni koraav daar joriin nidzos. Nust los riil [Endlich. Ich kann diese Leute nicht mehr sehen. Das sind Monster]" hauchte Ysera ihrem Partner zu und streichelte seinen Kopf. Al'duin schloss die Augen und grollte beruhigend. Ysera wandte sich um, damit sie Suluk ihren Drachen vorstellen konnte. Doch dieser war einfach weg. Verschwunden. Ysera seufzte schwer. Wer nicht wollte der hatte wohl schon. Endlich bewegte sich das Team weg von der Lichtung und nahm den Jungen mit. Mitleidig blickte Ysera ihm hinterher. Es war so grausam. Sie umarmte Al'duin einfach nur und schloß die Augen um dass alles hier zu vergessen...


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