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 Lagune

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BeitragThema: Lagune    So 05 Jul 2015, 12:49



Die Lagune, namentlich bekannt als Blue Lagoon, liegt leicht versteckt hinter einem Felspfad, der hinter dem Strand liegt. Felswege führen nach oben in ein Höhlensystem, welches sogar bis tief unter die Wasseroberfläche reicht.
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BeitragThema: Re: Lagune    So 13 Sep 2015, 14:41

cf: Die Insel - Der Strand - Versteckte Wasserhöhle

Wie oft hatte sich der Dämon in der Wasserhöhle umgesehen, ob wirklich nichts mehr von der Szene von vorhin übrig war. Doch wie oft er auch noch hinsehen mochte, so war dort nichts mehr. Vielleicht hatte er aber auch die Hoffnung, dass das ganze nur ein Hirngespinst war, eine Einbildung und er irgendwo anders wieder aufwachen würde. Doch selbst auch, als er sich, eigentlich unabsichtlich, an einem Fels auf dem Boden gestoßen hatte, änderte sich nichts an der Situation. Es existierte einfach kein Marax mehr. Hätte sein Kindheitsfreund ihm das Messer nicht in die Hand gedrückt, wäre es wohl nicht soweit gekommen, dass er ihn gefressen hätte. Mit seiner Hand umfasste er das Taschenmesser in seiner Jackentasche. Nie würde Cain dieses Messer wohl irgendwo liegen lassen, wo man es ihm stehlen könnte. Es war das einzigen Andenken, dass der Schwarzhaarige an seinen Freund hatte. Mit langsamen, schleppenden Schritten und immer wieder an der Wand abstützend, ging er aus der Höhle. Möglicherweise würde er immer wieder zurückkehren, denn so gesehen war es doch das Grab seines alten Freundes.
Der junge Dämon verfluchte sich immer wieder selbst hier her gekommen zu sein, denn dann wäre das ganze nicht passiert. Wieso hatte er eigentlich nicht die Kraft die Zeit zurück zu drehen und es einfach ungeschehen zu machen – dem Anderen keine Vorwürfe machen und einfach ganz normal mit diesem reden? Einen kurzen Moment hielt er inne und blickte kurz zurück. “Es tut mir leid....“, flüsterte der Kelpie leise mit einem leichten Zittern in seiner Stimme. Würde er dadurch noch eine stärkere Mauer aufbauen? Oder würde man diese noch leichter zu Fall bringen? Im Moment schien ihm dies völlig egal zu sein, denn zurück würde er erst mal nicht. Zuerst würde er sich beruhigen müssen um seine Maske wieder aufrecht erhalten zu können, doch so leicht würde es nicht werden, denn immer wieder hallte nur ein Satz durch seinen Kopf, den Marax gesagt hatte: “Du bist und bleibst halt die kleine Nia, auch wenn du behauptest sie wäre tot“ Hatte der Tote vielleicht recht gehabt? War er immer noch derselbe wie damals? Schwächlich und lieb? Jemanden den man beschützen musste? Leicht schüttelte der 18 Jährige den Kopf. Es war nicht mehr so und würde auch nie mehr so werden. Immer wenn dieser Satz in seinem Kopf auftauchte, tauchte auch das Gesicht seines Kindheitsfreundes vor seinem inneren Auge auf. Wie er da lag und er sanft lächelte.

Die Hand mit der er sich an der Steinwand der Höhle abstützte, ballte er zur Faust und schlug gegen diese. “Idiot...“ Den Schmerz den er sich damit selbst zufügte ignorierte er. Was waren schon körperliche Schmerzen, wenn die seelischen überwogen? Nun setzte sich der Schwarzhaarige wieder in Bewegung. Der 18 Jährige müsste langsam zusehen, dass er hier wirklich raus kam, bevor er noch andere Dummheiten machte. Ab und an kickte er, wenn auch total lustlos, Steinchen vor sich her, die sich auf dem Weg befanden. Ein paar Meter vor sich, sah er auch schon das Tageslicht, dass ihm ungeheuer grell erschien, obwohl keine Sonne mehr zu scheinen schien. Der Teenager kam nun an wieder an die frische Luft und blickte, mit zusammen zugekniffenen Augen, in den Himmel. Wolken – egal wohin er sah. Deswegen war keine Sonne mehr zu sehen, nur ab und zu schienen ein paar Strahlen noch durch die Wolken zu kämpfen. Genau passend zu der Stimmung des Kelpies, wobei es dazu wohl noch regnen und stürmen müsste. Seine Augen starrten, einem toten wohl ähnlich, nur gerade aus, während er sich auf dem Weg nach unten befand. Cain benahm sich schon fast wie einer dieser billig erfundenen Roboter, denn er stolperte hier und da ein paar mal, jedoch hatte er das Geschick, sein Gleichgewicht doch wieder herzustellen.
Allmählich näherte sich der junge Dämon nun der Lagune. Jede Person würde diesen Ort wohl als schön bezeichnen, genauso wie die Wasserhöhle, doch für den Grauäugigen war die Umgebung im Moment völlig egal – er sah nicht mal die schönen Dinge wie z. B. das klare Meerwasser. Er würde wahrscheinlich auch nicht bemerken, wenn jemand hier war. Die Schritte des 18 jährigen Jungen wurden immer schleppender, als er an der Sandbank ankam. Für Außenstehende würde er in diesem Moment wohl einen ziemlich elendigen Eindruck machen.

Wieder begann er zu realisieren, dass er nachdem sich Marax die Kehle aufschnitt, ihn aufgefressen hatte. Natürlich schmeckte ihm das Fleisch der anderen Wesen, doch dieses hatte einen bitteren Beigeschmack, den er wohl nie vergessen würde. Unterbewusst legte der Schwarzhaarige eine Hand auf seinen Bauch. Vorwürfe plagten ihn. Auch der Vorwurf seines Freundes, dass Cain schuld gewesen sei, dass Rufus umgebracht wurde. Der Kelpie hatte nun so gut wie keinen mehr, den er kannte, alle waren irgendwie verschwunden oder tot. Sollte er sich jemals wieder in die Gesellschaft anderer Lebewesen wagen. Vielleicht hatte er irgendwas an sich, dass Andere in den Tod stürzte. Wieso sonst hätte sich Marax umgebracht? Immerhin hatte dieser eigentlich keinen Grund dazu oder? Wieder die selben Fragen, die ihn schon in der Höhle gequält hatten. Es gab keinen Punkt für ihn warum er nach vorne – in die Zukunft sehen sollte. War es eigentlich noch für ihn möglich eine solche zu erleben? Würde er überhaupt noch glücklich werden können, nach dieser Aktion? Immerhin hatte er seinen besten Freund getötet und anschließend verspeist...
Schlechtes Gewissen plagte ihn und mit dazu die Angst, dass es jemand raus finden könnte. Er wusste, dass er dann zum Abschuss frei gegeben wurde. Eventuell sollte er das doch tun oder nicht ? Das wäre er Marax doch schuldig, immerhin hatte dieser ihm einmal das Leben gerettet. Der Schwarzhaarige lies sich im Sand auf die Knie fallen. Mit seinen stahlgrauen Augen, starrte er nur gerade aus. Schon fast Krampfhaft versuchte er seine Gefühle zurückzuhalten. Doch dieser Versuch ging wortwörtlich nach hinten los. Aus den etwas weit aufgerissenen Augen, quollen Tränen, die sich den Weg über die Wangen. Er beugte sich mit seinen Körper etwas vor und schlug mit beiden Fäusten, so stark er konnte in den Sand. Leises schluchzen drang aus keiner Kehle.

Er nahm keine Rücksicht mehr drauf, dass hier jemand auf tauchen könnte. Ihm war es sogar egal, wie elendig oder lächerlich es wohl für einen Dämon aussehen mochte, zu weinen. Cain glaubte sowieso nicht wirklich, dass hier eine Person auftauchen würde. Wer bitte ging bei diesem bewölkten Wetter schon an den Strand oder zur Lagune? “Wieso?“ Das zittern in seiner Stimme war deutlich zu hören. Am liebsten hätte er laut los geschrien, doch irgendetwas hielt ihn zurück. Erneut wanderte wieder eine Hand zu seinem Bauch. Hatte es nicht auch auf einer Seite etwas gutes, dass er Marax gefressen hatte? Immerhin trug er nun seinen Freund immer bei sich...
Sollte er sich darüber möglicherweise freuen? Wobei ihm das nicht als angebracht erschien und seine Gefühle wohl eher in die andere Richtung ging. Der Kelpie war nicht mal im Begriff seine Tränen zu stoppen. Aber war es nicht normal? Das einzige das der Schwarzhaarige wusste war, dass er schon lange solche Empfindungen nicht mehr gezeigt hatte und nach dieser Situation auch nicht mehr zeigen würde.

(Geht aus der Höhle → denkt nach → sieht sich kurz um → sagt etwas → geht weiter → kommt zur Lagune → fängt an zu weinen)
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BeitragThema: Re: Lagune    Di 29 Sep 2015, 21:20

cf: Privates Labor 1-03 // Alice & Alison Morgan (Wesenspezifische Kräfte)

Summend hüpfte die Weißhaarige den Weg entlang. Ein Lied war ihr eingefallen. Wieder einmal wusste sie nicht woher es kam, verdrängte den Gedanken jedoch auch wieder und musterte den Himmel. Ob es später vielleicht noch Eis gibt? Oh ich hätte so Lust auf Eis. Am liebsten Schokolade, oder doch Vanille? Zitrone ist aber auch toll. Sie kicherte leise, hielt sich dabei die Hand vor den Mund und blieb stehen.

Ob sie später nach ihrer Schwester suchen sollte? Es war an der Zeit zumindest, denn seit Stunden hatten sich die Zwillinge nicht gesehen und das war untypisch für sie. Leise summend lief sie den Weg weiter und blieb erneut stehen. Ein Junge stand weinend an eine Felswand gelehnt und schien ihre Anwesenheit nicht zu spüren. Ob sie zu ihm gehen sollte? Beinah fasziniert sah sie ihm dabei zu, wie die Tränen seine Augen verließen, die Haut hinab rannen und dann unter dem Kinn verschwanden um schließlich auf das Oberteil zu tropfen und darin zu versickern.

Sie war ihm näher gekommen, ohne es zu merken. Keine zwei Meter trennten sie nun mehr und die junge Forscherin und lächelte leicht, als sie schließlich vor ihm stand und neigte den Kopf leicht. Ihren Forschermantel hatte sie vorher ausgezogen und weggeworfen. Sie wollte nicht, dass er schon jetzt Angst vor ihr bekam und den Mantel konnte man leicht ersetzen. Etwas Wertvolles, oder gar wichtiges war sowieso nicht darin gewesen.

Ist alles ok bei dir? Warum weinst du denn? Mit großen neugierigen Augen sah sie zu ihm auf. Ihre Stimme hatte etwas naives und kindliches angenommen, was einen fast annehmen ließ, sie wäre keine 10 Jahre alt. Sie lächelte leicht aufmunternd zu ihm und sah in seine Augen. Mein Name ist Alice und wer bist du? Ob er sie wohl kannte? Die Weißhaarige hatte bisher immer versucht von den Augen der Insassen nicht als Forscherin erkannt zu werden. Sie mochte das a nicht und b fühlte sie sich dann immer so beobachtet und das mochte die junge Forscherin nicht. Sie beobachtete zwar selbst viel und häufig, aber selbst als Objekt da zustehen war ihr nicht geheuer.

Sie musterte ihn etwas genauer. Bekannt war er ihr nicht. Aber ein Insasse war er aufjedenfall, denn ein Zeichen, welches das Gegenteil bezeugen würde, war nicht zu erkennen und einfache Insassen waren bisher nicht sonderlich interessant für das Mädchen gewesen. Vielleicht änderte sich dass ja nun mit ihm? Wenn er denn so lieb war, und sich ihr vorstellte. Im Moment verspürte sie keinen Drang dazu, sich als Forscherin zu outen und ihr war auch viel mehr nach spielen zu mute.

Schade, dass sie Azari nicht weiter hatte quälen dürfen ... aber wenn die Zeit um war, dann war sie eben um und Alice war dazu angehalten ihre Pausen zu nehmen, denn zu oft hatte sie sich in die Arbeit gestürzt und war manchmal Wochenlang nicht aufzufinden gewesen, bis man dann auf die glorreiche Idee kam, in ihrem Labor zu schauen. Heute wurde sie durch ein vibrieren an Pausen erinnert, in welchen sie an die frische Luft ging und sich andere beschäftigung suchte. beispielsweise wie jetzt mit diesem Jungen ... wenn er sich denn dazu herabließ, mit ihr zu reden. Seine verheulten Augen ließen zumindest vermuten, dass irgendetwas passiert sein musste.

Alice hoffte ja, dass es etwas spannendes war, immerhin war ihr bereits jetzt schon langweilig und sie hatte das Labor gerade erst verlassen. Aber gut, wirklich soannend war es mit Azari auch nicht gewesen. Sie zweifelte beinah an ihrer Entscheidung die Rothaarige gewählt zu haben, aber gut, sie standen noch am Anfang, vielleicht würde sich im Laufe der Zeit etwas ergeben. Wenn nciht konnte sie Azari immer noch in den Wind schießen oder einem anderen Forscher überlassen.

BP: Cain
[kommt an - denkt laut nach - denkt nach - entdeckt Cain - denkt nach - spricht ihn an - denkt wieder nach]

Edit: entfernt sich von Cain und setzt sich irgendwo auf einen Stein




Zuletzt von Alice am Di 22 Dez 2015, 13:47 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lagune    Mi 30 Sep 2015, 16:37

Das Zeitgefühl hatte den jungen Dämon total verlassen. Seine Gedanken drehten sich im Moment nur noch im Kreis. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn er zurück in die Schule gegangen wäre! Dort hätte man ihn wenigstens voll gequasselt und dadurch hätte er sich wohl drauf konzentriert, wie nervig doch Gespräche sein konnten. Der 18 jährige bereute es schon fast, hier geblieben zu sein, obwohl er große Gruppen an Personen nicht sonderlich mochte, doch Ablenkung wäre eben in diesem Moment wohl besser gewesen. Am besten wäre es ja wohl gewesen, nur mit den Beiden anderen die Mensa zu verlassen, dann wäre es mit Sicherheit nicht so weit gekommen. Desto mehr Cain einen Gedanken daran verschwendete, desto mehr Tränen, bahnten sich den Weg über seine Wangen um anschließend im Sand zu landen. Seine stahlgrauen Augen, waren immer weit aufgerissen. Es mochte wohl einen verrückten Eindruck machen – vielleicht wurde er es sogar? Mit seinen Fingern krallte er sich nun in den Sand, doch erträglicher wurde sein Leiden dadurch nicht. Wieder wanderte eine Hand zu seinem Bauch. Sollte der Kelpie nicht eher daran denken, dass er seinen Freund nun für immer bei sich hatte? Die Beiden wohl den Rest des Lebens, auch wenn Marax tot war, zusammen verbringen würden? Ein etwas seltsamer Gedanken. Anderen würden wohl übel dabei werden, seine innere Bestie jedoch darüber sehr erfreut gewesen, rohes frisches Fleisch zu bekommen. Sich zu übergeben würde jetzt auch nichts mehr bringen, denn die Verdauung hatte bestimmt schon begonnen.
Leicht schüttelte der Teenager seinen Kopf und begann sich allmählich wieder zu sammeln. Zumindest das Schluchzen konnte er wieder einstellen. So blieben nur noch die stummen Tränen, die immer noch über seine Wangen liefen. Langsam richtete er seinen Oberkörper wieder auf. Was brachte es überhaupt, zu weinen? Rückgängig konnte man dadurch auch nichts mehr machen. Ein leises seufzen kam ihm über die Lippen. Möglicherweise, hatte das Schicksal es so vorhergesehen für ihn. Für einen kurzen Augenblick schloss Cain seine Augen und atmete einmal tief durch. Anschließend öffnete er diese wieder und wischte sich mit seinem Mantelärmel über seine Augen. Er war der Meinung, er sollte sich zusammen reißen. Schließlich könnte er sich nicht ewig hier aufhalten. Früher oder später müsste er zurück gehen, es wäre doch sicher verdächtig, wenn er ewig fernbleiben würde. Sein Blick wanderte nun in den Himmel, der immer noch von Wolken bedeckt war.

Plötzlich sah der Teenager, wenn auch etwas verschwommen, wegen den Tränen, etwas in seinem Augenwinkel, dass sich bewegte. Der Wille seine Fassade wieder erneut aufzubauen, war wieder da. Cain würde sich sicherlich nicht von jemand Fremdes ausquetschen lassen. Das Misstrauen, des Kelpie´s überwog. Wieso sollte man einem anderen Wesen auch schon von Anfang an vertrauen? Zu mal jeder, dem er Vertraut hatte, entweder Tod oder verschwunden waren? Der Schwarzhaarige drehte seinen Kopf nun in die Richtung der fremden Person. Diese schien vom weiblichen Geschlecht zu sein. Kurz wanderten seine Augen zum Wasser. Sollte er es wirklich riskieren? Seine wahre Gestalt zu offenbaren? Solange es nicht zu einem ernsthaften Kampf kam, wäre dies wohl nicht nötig oder? Vielleicht wollte sein innerer Dämon nochmals Fleisch zwischen den Zähnen haben.
Seine Aufmerksamkeit schenkte er nun erneut der Unbekannten und musterte diese kurz. Der Blick des 18 jährigen schien allmählich wieder emotionslos zu werden. Cain sollte sich seiner Ansicht nach, seine Mauer nur noch dicker um sich herum zu bauen. Wen sollte er auch seine wahren Gefühle zeigen, wenn nicht das nötige Vertrauen vorhanden war? Stumm blickte er die Fremde an. Wie lange die Stille wohl noch herrschen würde? Von seiner Seite her, würde diese wohl noch ewig bestehen. Gab ja auch nichts zu erzählen, was seine Gesellschaft anging. Der Schwarzhaarige beobachtete das Mädchen dabei, wie diese näher kam. Die Reaktion des Jungen war simpel, er stand Vorsichtshalber auf. Viel größer als er selbst, schien sein Gegenüber nicht zu sein.

Die Tränen des Teenagers wurden weniger und sein Blick schien sich zu verhärten. Die Unbekannte hatte zu viel von seiner emotionalen Seite gesehen. Sicher wäre es jetzt am besten, diese umzubringen. Erst zu ertränken und dann Körperteil für Körperteil zu verschlingen, dass Blut zu schmecken. Man konnte fast schon sagen, dass das Verspeisen von Marax, die Lust zum Töten wieder entfacht hatte, doch rief er sich immer wieder in Erinnerung, dass hier jeden Augenblick vielleicht noch jemand rein platzen könnte und dies wäre sicherlich kein Vorteil für den Dämon. Sein Gedankengang wurde je unterbrochen, als die Person anfing zu sprechen. Das Mädchen glaubte wohl ernsthaft eine Antwort auf ihre Fragen zu bekommen. Zumal es sie nichts zu interessieren hatte, ob alles okay bei ihm oder warum er weinte. Es war doch möglich, dass das gegenüberstehende Mädchen glaubte, dass ihr jeder im brav Antwortete oder so. Leider war Cain da anders. Entweder er ignorierte Fragen, stellte Gegenfragen oder er ignorierte diese einfach. Ab und zu geschah es auch, dass er irgendeinen beliebigen Kommentar abgab. So stand der 18 jährige nur da und starrte das noch namenlose Mädchen an. Lange brauchte der junge Dämon nicht warten bis sich sein Gegenüber mit dem Namen Alice vorstellte. “Ich wüsste nicht, was dich mein Name zu interessieren hätte!“ Es war nur ein Kommentar, eine Gegenfrage konnte er ja schlecht stellen. Seine Stimme klang äußerst fest für das, dass er eben noch geweint hatte. Ohne seine stahlgrauen Augen von Alice abzuwenden, klopfte er den Sand von seiner Hose. Immerhin mochte er es nicht wirklich schmutzig zu sein.
Cain entfernte sich keinen Zentimeter von dem Wasser. Er sah immer noch Gefahr darin, dass er Angegriffen wurde oder sonstiges passierte. Es schien nichts mehr übrig zu sein, von diesem emotionalen Wrack, dass vor kurzem noch im Sand kniete und heulte. Doch könnte der Kelpie auch nicht behaupten, dass seine Fassade wieder vollständig aufgebaut war, auch wenn der Ausdruck in seinen Augen undurchschaubar war.

Ohne jedoch auf eine Reaktion zu warten, ging der 18 Jährige an dem Mädchen vorbei. Er scheint sich nun tatsächlich wieder gefangen zu haben. Im Moment erinnerte nichts mehr daran, dass er kurz zuvor geweint hatte, bis auf seine rot unterlaufenen Augen. Der gelangweilte Blick, der üblich war für ihn, war zurückgekehrt. Selbst seine Haltung war wieder die Alte. Seine Hände hatte er wieder in die Manteltaschen gesteckt, wo er mit dem Taschenmesser von Marax spielte. Der 1,65 m große Junge entfernte sich immer von der Lagune. Wo genau er hin ging, davon hatte er nicht wirklich eine Ahnung. War ihm im Moment auch ziemlich egal. Der Schwarzhaarige wollte nur hier weg. Cain war sich fast sicher, dass er schon bald keinen Gedanken an den heutigen Tag mehr verschwenden würde. Kurz drehte er seinen Kopf nach hinten, um noch einmal kurz über seine Schulter zur Lagune zurück zu Blicken. Die Entfernung war mittlerweile groß geworden und so sah er mit seinen stahlgrauen Augen wieder geradeaus. Er würde so lange durch die Gegend spazieren, bis er einen Ort gefunden hatte, an dem er bleiben wollte – klar könnte er auch zurück gehen, in die Schule oder aber auch auf sein Zimmer, doch ehrlich gesagt, wollte er noch etwas draußen bleiben.

Tbc: Die Gassen von Glasscity



BP: Alice

(denkt nach → weint → beruhigt sich ein wenig → sieht etwas in seinem Augenwinkel → blickt kurz zum Wasser und überlegt sich in einen Kelpie zu verwandeln → blickt Alice an → denkt kurz nach → sagt etwas → klopft sich den Sand von seiner Hose)
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BeitragThema: Re: Lagune    Sa 09 Jan 2016, 15:59

First Post :: Plot 3 :: Jack with Alice


Jack stapfte in aller Ruhe den Weg zur Lagune entlang. Den Aufruf zur Schule zukommen hatte der junge Mann glatt ignoriert. Erst als die Durchsage kam, das die Schüler nun ihren eigenen Weg gehen könnten ließ Jack entscheiden die Bücherei doch nicht aufzusuchen, wo er eigentlich hin wollte. So entschloss sich der braunhaarige zur Lagune zu gehen. Er hatte schon lange vor sich diese mal anzusehen.
Vorher hatte er sich bei einem der Schüler erkundigt um zu erfahren wo sich die Lagune überhaupt befindet. Jack musste erst zum Strand und von da aus einen Felspfad nehmen um so die Lagune zu erreichen. Gerade hatte der junge Mann den Pfad gefunden als er stoppte und gen Himmel schaute. Erst jetzt viel ihm auf das es stark bewölkt war und die Sonne die Wolkendecke nicht durchbrechen konnte. Jack nickte zufrieden. Es war ein schönes Wetter seiner Meinung nach. Der Prot ging also weiter und erreichte endlich die Lagune. Es dauerte gar nicht lange da entdeckte er ein Mädchen mit weißen Haaren und generell sehr heller Haut. Eigentlich hatte Jack gehofft alleine zu sein, aber er hatte selten Glück bei sowas. Er fuhr sich kurz durch die Haare und entschied sich zu dem Mädchen zu gehen,welche auf einem Stein saß. Hey alles klar bei dir? fragte er das Mädchen und setzte sich vor ihr auf einen der Steine hin.


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BeitragThema: Re: Lagune    So 10 Jan 2016, 11:30

Die Welt war schon ein seltsamer Ort und die Wesen, welche darauf hausten, waren noch komischer. Warum musste es nur immer so schwierig sein, neue Leute kennenzulernen? War sie nicht immer freundlich und nett gewesen? Nun ja zumindest meistens. Azari ihrer schönen langen roten Haare zu berauben war nun nicht soooo nett gewesen. Ein wenig neidisch war sie vielleicht auf das Rot gewesen, denn praktisch alles an ihr war weiß. Weiß wie Schnee und dann noch ihre Augen dazu. Sie wirkte fast wie ein Geist.

Alice sah auf ihre Hände hinab. Was wohl mit ihr selbst geschehen würde, wenn ihre Siegelbanne je brechen sollten? So wirklich Gedanken hatte sich die junge Forscherin noch nie darüber gemacht und eigentlich wollte sie das auch nicht. Es hatte etwas unheimliches an sich und sie war sich sicher, dass das, was am Ende auf sie warten würde, ihr nicht gefallen könnte.

Mit einem seufzten sah sie sich um. Wo wohl ihre Schwester war? Sie hatte sie schon einige Zeit lang nicht mehr gesehen, was ihr allmählich Sorgen bereitete. Alison war nie länger als wenige Stunden weg von ihr, denn meist versuchte ihre Zwillingsschwester Alice vor alles und jedem zu beschützen, was die Weißhaarige wirklich süß fand, aber sich nicht ganz sicher war, ob es wirklich von Nöten war. Immerhin war sie ein Caoszwilling und besaß den Rang einer Forscherin, was ihr einen kleinen angenehmen Luxus bot.

Wind zerrte an ihren langen Haaren und schweigend strich sie ein paar Strähnen aus ihren Augen. Alison würde sicherlich bald wieder auftauchen, bis dahin musste sie sich eben gedulden. Vielleicht fand sie ja jemanden, der ihr dabei Gesellschaft leisten konnte. Allmählich fühlte sie sich etwas einsam, was ab und an zwar ganz angenehm sein konnte, auf Dauer jedoch anstrengend und langweilig wurde.

Sie hatte soeben den Entschluss gefasst sich zu erheben, als sich jemand neben ihr niederließ. Hey alles klar bei dir? Sie blinzelte leicht, drehte ihren Kopf etwas zur Seite und kam nicht umhin den Jungen verwundert anzusehen. Wo war der denn so plötzlich her gekommen? Sie presste ihre Lippen leicht aufeinander, lächelte dann leicht und nickte. Ja alles ok und bei dir? Erwiderte sie mit einem fröhlichen Stimmton, sah ihm kurz in die Augen und dann wieder hinaus zum Wasser.

Manchmal hatte sie scheinbar doch Glück. Ohne sich anstrengen zu müssen hatte sie Gesellschaft bekommen. Der Junge kam ihr zwar nicht sonderlich bekannt vor, aber vielleicht war er ja einer, mit dem sie Freundschaft schließen könnte. Viele Freunde hatte sie so gesehen nicht, wenn Alice es sich genau überlegte. Durch ihren Forschertitel mieden viele Insassen ihre Nähe, aus Angst sie könnte sie zu Versuchszwecken in ihr dunkles Labor schleifen, was aber nie passieren würde. Erstens hatte sie ein Forschungsobjekt und zweitens war der Papierkram einfach viel zu aufwendig, welcher zwangsweise entstehen würde, wenn sie an einen einfachen Insassen heran wollte.

Sie zog nachdenklich die Augenbrauen zusammen. Vielleicht sollte sie Azari freigeben. Sie wusste nicht so ganz, was sie mit der Rothaarigen so anstellen könnte, denn die Fähigkeiten des Mädchens waren nun nicht unbedingt die Interessantesten. Sie zuckte Gedanklich mit den Schultern. Sie könnte sich ja noch später darüber Gedanken machen. Ihr Blick fiel wieder auf den Jungen. Mein Name ist Alice und wer bist du, wenn ich fragen darf? Alice lächelte freundlich, baumelte etwas mit den Beinen und erweckte den Schein eines kleinen unschuldigen Mädchens, welches auf einer Insel wie dieser eigentlich nichts zu suchen hatten, aber jeder, ausnahmslos, der hier her kam, hatte eine gewalttätige Vergangenheit, welche mit dem Mord an einem oder mehreren Menschen zu tun hatte.

Bei dem Gedanken fiel ihr auch wieder ihre Tat ein. Bilder des Unfalls kamen wieder in ihre Gedanken zurück. Damals waren die beiden Zwillinge äußerst fasziniert von ihrer Magie gewesen und hatten sie zusammen gelegt, was die Explosionen heraufbeschworen hatte. Wie genau das funktioniert hatte war der Weißhaarigen noch unklar, aber vielleicht konnten sie und Alison das ja noch herausfinden. Was wohl passiert wäre, wenn die beiden sich noch stärker konzentriert hätten? Damals war es nur ein geringer, kleiner Teil ihrer Kraft gewesen.

Sie schüttelte ihren Kopf leicht, summte leise und sah zu dem Rothaarigen. Was er wohl für eine Vergangenheit hatte? Er musste auch ein Mörder sein, einen anderen Weg hier her gab es nur selten. Vielleicht konnte sie ihn das später fragen, wenn sie sich etwas besser kannten. Aber ob sie ihm dann auch von ihrer erzählen müsste? Sie wusste nicht, ob das eine gute Idee war und beschloss daher, ihre Frage auf sehr viel später zu verschieben.

BP: Jack
[in Gedanken - bemerkt Jack - antwortet ihm - denkt erneut nach - stellt sich vor - wieder in Gedanken]


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BeitragThema: Re: Lagune    Mi 13 Jan 2016, 21:56

Seelenruhig sah er sich noch mal um ehe er sich bei dem Mädchen niederließ und die ansprach. Das Mädchen schien überrascht über seine Anwesenheit. Jack lächelte. Sie schien nicht gefährlich zu sein. Der Prot streckte dich noch einmal und bekam dann auch eine Antwort von ihr. "Klar bei mir auch. Wie kommts das du hier ganz alleine sitzt?" fragte er sie freundlich. Nicht lange dauerte es, da stellte sich das Mädchen als Alice vor. Alice war ein schöner Name so fand Jack. Er hatte was mystisches an sich fand der braunhaarige. "Mein Name ist Jack freut mich sehr Alice." Die weißhaarige schien sehe ruhig und gelassen zu sein, das freute Jack so konnte er sich sicher sein das ihm keine Gefahr droht. Er sah gen Himmel und seufzte kurz. Viel war in den letzten Wochen nicht passiert, das letzte spannende war die Drogenparty mit Jaden und Liam an die er sich kaum noch erinnert. Danach traf er auf Ciaran und das auch nicht lange. Die restliche Zeit musste er auf Anordnung in seinem Zimmer verbringen,was dem Prot nicht sonderlich passte,aber wollte keinen Ärger machen. Letztlich hatte er aber sein Zimmer doch verlassen, da er neue Leute kennenlernen wollte. Vielleicht konnte er sich ja mit Alice anfreunden? Jack grinste bei diesem Gedanken.
Erst jetzt viel ihm auf, wie gedankenverloren beide waren. Somit hatten die beiden eine Gemeinsamkeit: Sie geben sich ihren Gedanken hin.
Diese Erkenntnis ließ Jack noch breiter grinsen.


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BeitragThema: Re: Lagune    Do 14 Jan 2016, 21:20

Sie spürte die Ruhe, welche von ihm ausging und befand, dass er selbst nicht gefährlich war, für den Moment. Ein Lächeln schlich sich wieder über ihre Lippen und mit zufriedener Mine sah sie zum bewölkten Himmel hinauf. Es musste Abend sein, oder zumindest schon etwas später. Ob sie wohl bald Essen gehen sollte? Ein bisschen Hunger hatte sie zugegebener Maßen ja schon.
Nachdenklich lauschte sie seinen Worten und lachte dann hell. Es ist selten, dass ich in Begleitung bin. Die meisten anderen Insassen meiden mich, leider. Ihr Lachen war verstummt, einer fast schon bitteren Mine gewichen, doch ihr Gesichtsausdruck änderte sich schnell wieder und unbeschollten sah sie zum Meer hinaus. Der Junge störte sie kaum, eigentlich gar nicht. Er selbst sprach genauso wenig wie sie, schien die Stille, welche hier anherrschte, nicht stören zu wollen und das befand Alice als sehr angenehm. Endlich jemand, der ihren Wunsch nach Ruhe und inneren Gedankengängen teilte.
Selten hielt jemand dieses Schweigen so lange aus, auch Alison war da manchmal etwas nervig. Wenn sie anfing ungeduldig mit den Füßen zu tippen oder ein stöhnen von sich gab, weil Alice auch nach fünf Minuten noch keine Antwort gegeben hatte.
Es freut mich ebenfalls Jack. Wie kommt es, dass du allein hier bist?
Bisher hatte die Weißhaarige die Lagune meist für sich gehabt, wenn man von der Begegnung absah, die sie vor kurzem hier gehabt hatte, aber diese zählte eher weniger, da sie sich kaum mit dem Jungen unterhalten hatte und dieser auch noch sehr unfreundlich gewesen war, was die junge Forscherin überhaupt nicht leiden konnte.
Fröhlich summend saß sie neben Jack auf dem großen Stein, baumelte mit den Beinen und fühlte sich wie an einem sonnigen Sommertag. Ob das wohl irritierte? Sie mochte dunkle, düstere Tage lieber als diese endlos heißen Tage, wo man glaubte selbst nackt nicht zu überleben. Alice hasste solche Tage, dann lief sie immer in sehr kurzen Sachen umher und trug einen kleiner Fächer bei sich. Dieser lag allerdings bei ihr im Zimmer und verstaubte in ihrem Regal, was Alice aber nun nicht weiter störte. Sie kehrte zu Jack gedanklich zurück, sah ihn von der Seite an und lächelte. Kommst du oft her?
Ein wenig interessierte sie sich ja schon für ihn. In dieser Hinsicht konnte sie ihren Forscherdrang nicht abstellen, aber ein stückweit musste sie ihre Neugierde zurück schrauben. Sonst könnte der Braunhaarige verdacht schöpfen und wieder verschwinden und das wäre eher kontraproduktiv, denn allein sein, wollte Alice jetzt gerade nicht.
BP: Jack
[in Gedanken - antwortet ihm - in Gedanken - antwortet Jack - erneut in Gedanken - fragt ihn etwas - in Gedanken]


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Ort : Lagune

BeitragThema: Re: Lagune    Mo 08 Feb 2016, 20:02

Etwas irritiert sah Jack das Mädchen an. Sie lachte laut los und antwortete ihm dann auch sofort. Warum sollten dich die anderen Insassen meiden? Hast du sie verärgert? grinste der junge Mann sie an. Ihr Gesichtsausdruck änderte sich ziemlich schnell und Jack war deswegen sichtlich erstaunt, aber sagte nichts dazu. Er lächelte sanft. Das Mädchen schien es nicht zu stören, dass Jack momentan so kurz gebunden war. An sich hatte er Lust sich zu unterhalten, da er aber sein Gegenüber nicht einschätzen konnte, wusste er auch nicht was genau er wie ansprechen konnte. Nun aber richtete sie das Wort wieder an den Prototyp und dieser sah auf. Nun eigentlich wollte ich mir die Beine vertreten und zwei Jungs suchen die ich kennen gelernt habe. Da ich mein Zimmergnossen nicht gewunden habe bin ich allein los. Dabei dachte er an Jaden und Liam. Die beiden waren in gewisserweise seien Kifferkumpels und Jack wollte sie aufsuchen und mit ihnen quatschen. Man konnte ja nicht nur Bekanntschaften haben die an Stoff ran kommen sondern man konnte ja auch gleich mit ihnen befreundet sein. So dachte sich Jack das zumindest. Nach dem nun also die Frage des Alleinseins geklärt war richtete Alice die Worte wieder an ihn. Nun eigentlich nicht. Ich halte mich überwiegend an der Lichtung im Wald auf, weil die nicht jedermann sofort findet. Und was hast du heute vor? fragte er sie lächelnd und ließ sich in den Sand plumpsen. Er lag da und starrte in den Himmel. Nebenbei strich er sich eine Strähne aus dem Auge und gähnte zufrieden.


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Lagune

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