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xx 3 Wochen nach der verhängnisvollen Nacht, ist wieder etwas Ruhe in Glassdome eingekehrt und das Institut will die Schüler an die Schule heranführen.

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 Steile Klippen

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BeitragThema: Steile Klippen   So 05 Jul 2015, 12:56



Majestätisch ragen sie über dem Strand auf und wo sie nicht gerade in weichen Sand enden, läuft man Gefahr auf den Felsen über dem Meer zu zerschellen, sollte man fallen.
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Rebecca
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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 20 Sep 2015, 20:23

cf: Diamond Café {Stadt - Geschäftsviertel}

Es hatte sie instinktiv in die freie Natur getrieben - ein Drang, den sie seit jeher hatte. Bereits vor ihrem Fluch hatte Rebecca es bevorzugt, im Freien zu sein; das Wesen eines Schweins hatte die Sehnsucht danach nur verstärkt.
Ihre Gedanken waren mit jedem Schritt immer ruhiger geworden, bis in ihrem Kopf eine völlige Leere herrschte und sie sich ihren Sinnen hergab, während sie einen Fuß vor den nächsten setzte. Ihre Beine trugen sie an den Geschäften vorbei, ohne sie oder all die Menschen - beziehungsweise menschenähnlichen Gestalten - auch nur ansatzweise zur Kenntnis zu nehmen. Sie ging immer weiter hinaus, spürte den leichten Wind auf ihrer Haut, atmete die frische Luft ein, je weiter sie sich von der Stadt entfernte.
Es wäre eine Untertreibung zu sagen, sie sei ein naturverbundener Freigeist. Mit jeder Unze in ihrem Körper wusste sie die Pflanzen und das Leben um sie herum zu schätzen.
Die Ruhe, die die Entfernung zum regen städtischen Betrieb am frühen Abend - vor allem aufgrund dessen, dass man die Schüler aus dem Gebäude geworfen hatte - mit sich brachte, war Balsam für ihre Seele. Für einige Augenblicke geriet die Tatsache, dass sie sich auf einer Gott verdammten Strafinsel mit rein unmenschlichen Wesen befand, in Vergessenheit.
Ihr Weg führte Rebecca zu den steilen Klippen des Strandes, die einen atemberaubenden Ausblick auf das Meer vor ihr freigaben. Sie war fasziniert von dem Anblick, den man ihr anbot, geradezu schier überwältigt.
Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ sie sich in das Gras nieder und ihre Beine über den Rand baumeln. Sie wusste um die Gefahr, aus Unachtsamkeit stürzen zu können, doch im Moment war es ihr einerlei. Wenn sie gefesselt von dem Bild des Ozeans starb, musste sie die Zeit auf Glass Dome mit all seinen Grausamkeiten, die vermutlich noch folgen werden, nicht ertragen.
Müde von dem Tag und all den Geschehnissen der letzten Zeit schloss sie ihre leuchtend grünen Augen und fiel mit dem Rücken voran in das Gras. Die einzelnen Halme kitzelten ihre Haut an den Stellen, die nicht vom Stoff ihres Kleides bedeckt waren.
Tiefenentspannt lauschte sie den Rauschen der Wellen und sog den Geruch von salzigem Meerwasser in sich auf, verbannte all die schrecklichen Bilder aus ihrem Bewusstsein - selbst jene blutige Szene, die Ursache dafür war, dass sie nun hier war, und jene Erinnerung an den Tag, an dem der Dämon sie verflucht hatte.
Sie wollte den Moment genießen können und dafür vergessen, dass sie existierte.



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Jackie
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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Di 22 Sep 2015, 23:06

First Post
Jackie verbrachte noch nicht sehr lange in dieser Stadt, so sah er sie nun mal. Ein Gefängnis war es für ihn gar nicht, denn er war nicht gefangen hier drin. Die anderen Insassen waren mit ihm gefangen, dass sollte sie aber bald merken. Seine Kraft stieg mit jedem Opfer, welches es fand und von der Finsternis gefressen worden ist. Die Dunkelheit würde alles bekommen und sie würde alles behalten und auch ewig in sich bannen. Die Frage war natürlich nur, wie er innerhalb dieser Glas Kuppel vor ging und vor allem was er nun machen könnte. Klar, könnte er versuchen auszubrechen und ein Leben außerhalb anstreben, aber wieso? Er hatte alles was er brauchte und den Rest würde er sich nehmen. Es war schon immer so und würde auch immer so bleiben. Auch wenn seine Gedanken und seine Persönlichkeit voller Hass waren und Zerstörung, so war seine Ausstrahlung ziemlich ruhig. Er hatte sich unter Kontrolle und die wollte er auch behalten. Der Körper, im welchem er war, machte sich sehr gut und schaffte es nicht gegen den Besetzer zu wehren. Es war sehr bewölkt, was die Sache noch etwas leichter für ihn machte und die späte Stunde machte sowieso ein Spaziergang im Freien möglich...
Jedoch spazierte er natürlich nicht ohne Grund. Schon innerhalb der Stadt verfolgte er eine Frau. Warum? Das konnte er wohl nicht mehr selbst beantworten. Sie gefiel ihm einfach und sie sollte sein neues Spielzeug werden oder sein Abendessen, dass würde in ihrer Hand liegen. Er wusste, dass sie schon mal kein Engel war, dass hätte er drei Meilen gegen den Wind gemerkt. Sie war etwas anderes, was aber nicht unbedingt besser sein musste, doch er würde das Risiko eingehen. Ihre Art wollte gerade zu benutzt und missbraucht werden. Jackie hatte einen sehr weiten Abstand zu ihr gehalten, als es dann aus der Stadt herausging. Auch wenn sie wie abwesend wirkte, so konnte sie sich ja jeden Moment umdrehen. Er nutzte die Dunkelheit und die Schatten um sich zu verstecken und ihr weiter aufzulauern. Sie ging schön weit weg vor ihrer Rettung oder irgendeiner anderen Menschenseele. Ihm sollte das kein Problem machen, denn es half ihm ja nur. Er hetzte sich nicht, die ruhige Gerissenheit und übertriebene Selbstsicherheit ließen ein Grinsen auf sein Gesicht zaubern.
Nach nicht langer Zeit war sie nun an den Klippen und zwar ganz allein. Sie schien sich dort einfach zu entspannen und er wusste das ihr Leben sich gleich ändern würde um 180 Grad. Er war ein Dämon, denn gab es nur 2 Möglichkeiten. Wenn es ihr gefällt, dann würde sie sein Besitz werden und wenn nicht, dann sein Abendbrot. Dabei ging es nicht um ihre Worte, sondern ihre Gelüste und Jackie würde sie alle finden. So machte er sich los und in ihrer Richtung. Mit einem netten Gespräch würde er gar nicht anfangen. Doch als er einen Schritt auf die Klippen machte, fing an das Ende, auf dem die Frau sich befand, zu bröckeln und abzubrechen. Die Frau war im Begriff abzustürzen und natürlich konnte er sein Spielzeug nicht sterben lassen. Seine Arme schossen los und zog die Frau an ihrer Kleidung wieder nach oben. Jedoch ließen die Arme sie nicht wieder auf den Boden, sondern genau in Jackies Arme. Seine dunkle Präsenz und sein fiesen Grinsen waren deutlich zu sehen. Er umfasste sie und hielt sie am Hintern und an der Taille fest. Da wärst du mir, doch beinah gestorben. er lachte kurz, doch wartete gar nicht auf ihre Reaktion. Dann griff er ihr Gesicht und hielt sie fest, war im Begriff sie zu küssen und zwang sie dabei still zu halten.
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Rebecca
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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Mi 23 Sep 2015, 19:56

Obgleich man die Temperatur von circa 25 Grad keinesfalls als besonders kalt bezeichnen konnte, fröstelte Rebecca ein wenig; es war wie ein kriechendes, unangenehmes Gefühl, das sich in ihrem Körper breit machte. Das junge Mädchen schob es nichtsdestotrotz auf das herrschende Wetter - die Wolken, die am Himmel aufgezogen waren, ließen schließlich kaum Sonnenstrahlen durchdringen.
Nie hätte sie geahnt, dass sie ein solches Interesse wecken würde, dass irgendjemanden dazu veranlassen würde, sie bis in die freie Landschaft hinaus zu verfolgen. Doch wie so oft im Leben verlief nichts, wie man es annehmen würde.
Rebecca nahm einen tiefen Atemzug und sog die Gerüche der Natur immer weiter in sich auf; in Gedanken war sie Zuhause in Wales und lag mit ihren Freunden im feuchten Gras, wo sie gemeinsam den Sonnenuntergang beobachten und sich über allerlei Belanglosigkeiten austauschen würden. Waren nicht erst wenige Tage vergangen, seit sie das letzte Mal wirklich Zeit mit ihren engsten Vertrauten verbracht hatte?
Sie schmeckte die Bitterkeit in ihrem Mund und um ihren kurzen Seelenfrieden war es schon geschehen. Ein kleiner, leiser Seufzer der Resignation schlüpfte über ihre Lippen, als sie erneut daran dachte, wie man sie grob abgeführt hatte - ohne auch nur ein einziges Wort, das über ihre Lippen kam, Beachtung zu schenken, hatten die Beamten alles in die Wege gesetzt, um sie schnellstmöglich nach Glass Dome zu bringen. Sie fühlte sich wie ein Tier und spürte die Machtlosigkeit und die Willkür, der sie ausgesetzt war.
Bevor Rebecca sich jedoch weiter in Rage versetzen konnte, vernahm sie ein Geräusch, das ganz und gar nicht danach klang, als würde das, was sie erwarten, ihr gefallen. In ihrem Kopf schrillten die Alarmglocken auf und ihr wurde heiß und kalt zugleich, als sie ein Knacken hörte, gefolgt von bröselndem Stein, der nur weniger Herzschläge darauf auch von der Klippe abbröckelte.
Reflexartig schellte ihr Oberkörper auf und sie war im Inbegriff, sich aus der Gefahrenzone zu begeben, doch ihre tierische Instinkte warnten sie gleichzeitig vor einer Bedrohung direkt hinter ihr, die sich auf die Schnelle nicht zuordnen und sie zögern ließ. Ein fataler Fehler.
Fuck. Fuck. Fuck. Fuck. Fuck, waren ihre nicht besonders ladylike, panischen Gedanken, bevor Rebecca spürte, wie der Grund unter ihr wegbrach. Sie spürte bereits, wie die Schwerkraft die nach unten zog, und schloss mit ihrem Leben ab, als sie plötzlich an dem Stoff ihres Kleides in Sicherheit gezogen wurde. Das Mädchen sah nur noch aus dem Augenwinkel, wie der Boden, auf dem sie eben noch gelegen hatte, in einzelnen Gesteinsbrocken in die Fluten des Ozeans fielen und somit aus ihrem Sichtfeld verschwanden.

Grün traf Orange.

Rebeccas Blut gefror zu Eis, als sie in das Gesicht ihres Retters blickte, der ein solch bösartiges Feixen im Gesicht hatte. Eine dunkle Aura umgab ihn und während sie bei dem Beinahe-Sturz aus Schock nicht in der Lage gewesen war, auch nur einen Laut über ihre Lippen zu bringen, hätte sie nun am liebsten aufgeschrien, wenn seine Präsenz sie nicht so einschüchtern würde.
Ihr entfuhr ein Quieken, als er keine Anstalten machte, sie loszulassen. Im Gegenteil hatte der Mann sie fester im Griff als zuvor - an die Hand an ihrem Hintern wollte sie erst gar nicht denken.
»Da wärst du mir, doch beinah gestorben.«
Wa-was...? Die unbändige Furcht in ihr drohte überzuschwappen und es war nur ein schmaler Grat, der sie davon trennte, sich aus Panik in ein Schwein zu verwandeln. Zumal das Risiko hoch war, dass sie stürzen würde, wenn sie die Gestalt wechseln würde. Vielleicht war es nicht das denkbar Klügste, was sie hätte tun können, aber sie wäre nicht sie, wenn sie ihre Angst nicht damit kompensieren würde, wütend zu werden.
»Bitte was?«, entfuhr es ihr, leiser und zittriger als gewollt - und keinesfalls das Geistreicheste, was man in einer solchen Situation sagen sollte. Just in dem Moment, in dem sie noch etwas ergänzen wollte - und sich gegebenenfalls losreißen wollte -, legte er seine Hände auf ihre Wangen, um sie festzuhalten.
Rebecca war trotz Anbetracht der Tatsache, in welch seltsamen Situation sie sich befand, in der Lage zu erkennen, dass er sie küssen würde, und Aggressionen wallten in ihr auf, die wenigstens für wenige Sekunden ihre Angst komplett verdrängte. Niemand behandelte eine wundervolle Person wie sie so ruppig.
Mit einem bedrohlichen Ausdruck in den Augen starrte sie ihn finster an und drückte probehalber - und vermutlich erfolglos - ihre Hände gegen seine Brust, mit der Intention Abstand zu schaffen. Der Augenblick der Furcht und der Starre war für kurze Zeit vorbei und sie riss sich zusammen, um Haltung zu bewahren.
»Danke für deine Hilfe. Würdest du die Freundlichkeit besitzen, mir Platz zu machen und mich loszulassen?« Ihre Stimme hätte nicht monotoner sein können, als sie zu ihm sprach. Die ungewollte Nähe zu ihm ignorierte sie geflissentlich. Was auch immer er sich einbildete - nur weil er ihr behilflich war, war es ihm keinesfalls erlaubt, sie nicht mit äußerster Freundlichkeit zu behandeln.
Ihr war klar, dass sie vielleicht etwas wie Dankbarkeit für die Rettung empfinden sollte, aber sie der Person vor ihr hauptsächlich abgeneigt. Glass Dome Insasse entsprach schließlich noch immer Abschaum.

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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Do 24 Sep 2015, 00:40

Die Finsternis hatte Ewigkeiten in den Körper anderer Personen verbracht, die dort gelenkt und sie Dinge tuen lassen, die sie in ihrem Leben nie getan hätten. Die Angst und Verzweiflung hat er dann in sich aufgenommen und vor allem die Wut und ihren Hass. So wuchs die Finsternis immer weiter und wurde mächtiger. Durch die Körper und Seelen anderer Leute konnte es an Kraft sammeln. Dies war der Sinn und Existenzgrund der Finsternis. Es wollte überleben und es wollte wachsen auf den Kosten und Leben anderer Menschen. Vertrauen und Freundschaft kannte es nicht, dass brachte ihn nicht vorwärts und half ihm auch nicht weiter. Es bremste ihn nur und sowieso kann niemand an ihm rankommen, soweit war es ihm klar. Er war ein Dämon und damit war es sein Sinn zu herrschen und andere zu dominieren und seinen Spaß zu haben. Anderen waren nur da benutzt zu werden und missbraucht zu werden. Sein Körper, Jackie wie man ihn nannte, hatte als einziger eine "Verbindung" zu ihm. Doch er versuchte ihn abzustoßen, doch bis jetzt konnte er ihn gut unter Kontrolle halten mit den dunklen Gedanken und die Manipulation. Nun galt aber seinen Gedanken jemand anderem, der ein solch zartes und feines Gesicht haben mit grünen Augen und langen hellbrauen Haaren, welches nur dafür vorgesehen war missbraucht zu werden und zwar nur von ihm und sie sollte sich dankbar fühlen. Nein, sie wird sich dankbar fühlen, wenn sie auf diesen Tag zurückblickte. Entweder, weil er an diesem Tag noch Gnade gezeigt hatte oder weil am diesen Tag ein neues Leben für sie begonnen hatte. Man konnte der Finsternis ihren Übermut bzw. Hochmut sehr gut ansehen, doch es selber würde es wohl als Können ansehen. Es mag schon reichlich befremdlich wirken, wenn man die beiden Personen miteinander verglich, vor allem als sie nun so nah aneinander waren. Sie war sehr bunt gekleidet, so schien es das der Sommer aus ihr sprechen würde und nun war der Gegensatz zu ihm in einem langen dunklen Mantel und einer Lederjacke gehüllt. Die dunklere Aura sorgte auch noch für die richtige Atmosphäre. Gerade diese Aura setze die Finsternisbetäubung an Rebecca ein. Immer mehr und immer mehr würde die Welt um sie herum verschwinden und sie nichts mehr wahrnehmen können außer sich selbst und Jackie. Jegliche Gerüche, Bilder und Tönen würden von der Finsternis verschlungen werden und nur Jackie und sie in einem Meer aus Finsternis zurücklassen. Ihr einziger Ausweg war eine Lichtquelle oder das sie weit genug von ihm wegkam. Zurzeit begann aber erst die Sicht leicht zu verschimmen und der Geruch abzuschwächen.
Seine Präzens zeigte Wirkung und sein Gegenüber wirkte geschockt von seiner Aura und Aussehen. Er liebte diese Ausdrücke in ihren Augen und ihrem Gesicht und nur zu gern würde er stundenlang diese Gesichter betrachten. Doch es dauerte nicht lange, da fing sie sich und versuchte sich dann auch noch zu wehren. Man sah ihm den Zorn an, als sie sich wegdrücken wollte. Jackie griff sie sich am Hals und schlug sie hinter ihm auf den Boden. Mit seinen beiden Händen hielt er ihre Hände fest, während er mit seinem Oberkörper auf ihren Beinen sitzt. So würde sie ihm nicht entkommen können. Er wusste zwar nicht von ihrer Magie, doch sein Übermut ignorierte diese Möglichkeit komplett. Na, die Dame? grinste er dunkel weiter. Haben wir nun genug Platz? er grinste nur und sah sie sich an. Sie hatte dieses Widerspenstige an sich und er liebte es. Es machte alles so viel reizvoller, wenn sie sich wehrten. Er würde schauen, was sie wirklich wollte, denn ihre Worten würden das eine sagen, doch ihr Körper sagte meistens etwas anders. Sie versuchte Haltung zu bewahren, doch lange würde sie es nicht schaffen.
Ab 18 Jahren: (denke ich):
 


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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Do 24 Sep 2015, 19:42

Es kam ihr vor, als wäre die Welt um sie herum so gut wie nichtexistent - als wären die Geräusche, denen sie so gerne lauschte, verstummt und die Farben aus der Umgebung verblasst. Die Realität verschwamm und der Fremde rückte unweigerlich immer weiter in das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit, bis ihr ganzer Fokus auf ihm lag. Es war beängstigend und zugleich berauschend, wenn auch nicht im positiven Sinne.
Das Gefühl beschlich sie, dass die Ursache dieses Phänomen auf die Gegenwart des Mannes - nein - des Wesens beruhte, das sie so fest im Griff hielt, wie es noch nie ein Mensch zuvor getan hatte. Rebecca war es gewohnt, mit Samthandschuhen angefasst zu werden, weil sie ein solch süßes und unschuldiges Erscheinungsbild abgab; all diese Gehabe, als wäre sie eine zerbrechliche Porzellanprinzessin hatte stets ihr Gefallen geweckt, weshalb sie es keinesfalls billigte, wie ihr ach so wundervoller Retter mit ihr umging.
Vermutlich war ihre übertriebene Selbstwertschätzung und die damit verbundene Empörtheit über diese Behandlung Grund dafür, dass sie sich nicht gänzlich von der Finsternis, die ihn umgab, verschlingen ließ.
Sie wollte erneut protestieren, weil er ihrer Meinung nach zu langsam reagierte - Ungeduld war noch nie ihre Stärke gewesen, sollte man an dieser Stelle erwähnen -, als er sie auf einmal am Nacken packte und grob nach hinten warf, wo sie anschließend mit dem Rücken im Gras landete. Ein spitzer Schrei entfuhr ihr und die Landung presste ihr für einige Sekunden die Luft aus den Lungenflügel, sodass sie schwer atmend am Boden lag und zunächst gedanklich nicht realisieren konnte, was geschehen war. Sie hatte das Gefühl, als würden Teile ihres Gehirns immer mehr aussetzen.
Dennoch konnte sie von der Position, von der sie ihn betrachtete, ausmachen, wie unnormal groß er doch war. Der düstere Kleidungsstil und seine dunklen Haare sorgten zusätzlich zur Aura für eine bedrohliche Ausstrahlung - der breite, aber keinesfalls fette Körperbau tat ebenfalls sein Bestes.
Rebecca konnte sich die Muskelmasse hinter den Kleidern förmlich vorstellen. Und das alles binnen weniger Herzschläge, denn seine Reaktionen folgten beinahe Schlag auf Schlag.
Das nächste Mal, dass sie wieder des Denkens fähig war, fand sie sich in einer Art Zweckmühle wieder, die mehr denn je einer kleinen Gefangenschaft ähnelte. Fest umgriffen hielt er ihre Handgelenke und lag auf ihren Beinen, sodass sie keinerlei Möglichkeiten haben würde, sich auch nur ansatzweise zu Wehr zu setzen.
Unwillkürlich trieb ihr diese Situation Tränen in den Augen und sie hasste sich dafür, Schwäche zu zeigen. Der Fremde hatte noch nicht viel getan und doch war es dieses Gefühl von Freiheitseinschränkung, das sie bereits verzweifeln ließ. Doch Rebecca zwang sich dazu, die Zähne zusammenbeißen, und ein verächtliches Schnauben von sich zu geben, als er sie provokant fragte, ob es für denn nun ausreichend Platz war. Dieses dreckige Grinsen hätte sie ihm am liebsten mit einem heftigen Faustschlag aus seinem Gesicht gewischt.
Die Wut brodelte in ihr und sie hatte nicht nur damit zu kämpfen, dass dieser Mann sie gegen ihren Willen festhielt, sondern auch damit, dass sie sich auf keinen Fall in ein Schwein verwandeln wollte. Es wäre eine solche Schmach, wehrloser denn je in Schweinegestalt vor ihm zu liegen. Ihre Bewegungen als Tier waren unkoordiniert und größtenteils unbeherrschbar, vor allem dann, wenn die Verwandlung durch eine zu starke Gefühlsregung erzwungen wurde.
»Es wäre durchaus genügend Platz da, wenn nicht ein schwergewichtiger Koloss auf mir liegen würde«, fauchte Rebecca und versuchte ihr Bestes, um sich herauszuwinden, obgleich ihr die Aussichtslosigkeit dieser Handlung nur allzu bewusst war.
»Mein werter Herr«, fuhr sie gereizt fort; ihr walisischer Akzent mischte sich in ihrer Stimme, wie so oft, wenn sie besonders zornig war. »Es sollte Ihnen bewusst sein, dass man eine Lady wie mich nicht so grobschlächtig behandelt! Lassen Sie mich auf der Stelle gehen, sonst werden Sie wohl oder übel mit schlimmen Konsequenzen rechnen dü-«
Mitten im Satz brach sie ab, da er sich ihr unerwartet weiter näherte und damit begann, ihren Hals zu lecken.
Ein Ausdruck des Entsetzen legte sich über ihre Miene und ein schockierender Laut schlüpfte über ihre Lippen. »Was tust du da?!« Sie warf die höflichen Konventionen über Bord, je mehr sie in Panik geriet.
Mit einer solchen Brutalität schüttelte sie ihren Kopf und bemühte sich um den größtmöglichen Abstand von ihrem Hals zu seiner Zunge - ein weiteres aussichtsloses Unterfangen, wenn man bedachte, dass er sie in der Hand hatte.
»Hör auf!«, rief sie. Entgeisterung, Panik, Verzweiflung - all jenes wallte in ihr auf und brach sie völlig aus dem Konzept, während ihre Gedanken einen Aussetzer nach den anderen machten. »Hör auf, habe ich gesagt!«

Liebe Kinder unter 16, bitte seid so lieb und haltet euch fern.:
 

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Jackie
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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 26 Sep 2015, 02:51

Seine Anwesenheit als Dämon begann die Sicht und die Sinne von ihrem Gegenüber immer weiter zu trüben und immer weiter zu nehmen. Irgendwann, genau konnte er es selber nicht sagen, wäre er mit ihr scheinbar alleine. Eigentlich saßen bzw. lagen sie immer noch an der Grenze der Klippe, doch dies würde sie auf Dauer einfach gar nicht mehr wahrnehmen. Nur noch er und was er mit ihr tuen würde, wie sie das finden würde, wäre ihm egal. Jackie geht es nicht um ihr Äußerliches oder wie sie sich hätte. Sie war verzogen und eingebildet, aber dass konnte er schon von weiten sagen. Ihr wurde bestimmt immer erzählt, wie besonders sie doch wahr und dass alle immer zu ihr aufsehen sollten. Samthandschuhe wurden drei Mal über gezogen, bevor irgendwer sie anfasste. Bestimmt, dass würde natürlich ihr Verhalten hier erklären, fand sie sich nicht als Teil dieser Stadt, weshalb sie außerhalb war. Sie sei was besser und andere nur Abschaum, waren bestimmt die meisten Eindrücke, die man ihr vermittelte. Sie nahm dies natürlich alles auf und benahm sich auch dementsprechend. Ihm ging es darum, wie ihr Körper fühlte und wie er es empfinden würde. Ihm war klar, dass sie sich mit Worten oder sogar mit Taten wehren würde, doch alles war unwichtig für ihn. Der Kopf und der Körper handelten meistens nicht gleich, auch wenn der Kopf über den Körper siegte. Die Finsternis war das Beispiel dafür, denn sie hatte nun mal keinen Körper und doch konnte sie den Körper von Jackie kontrollieren, dafür brauchte er nur die dunkelsten Geheimnisse von Jackie. Auch er wollte töten, Spaß haben und sein Leid vergessen, dies gab ihm die Finsternis und die Macht über andere Person zu herrschen. Hier würde er das gleiche machen und die dunkelsten Geheimnisse aus ihr herauslocken. Irgendwann würde sie brechen, denn sie brachen immer irgendwann. Schon als er sie an dem Boden festhielt, sah er ihr die Tränen an, die sie so krampfhaft versuchte zu verstecken. Sie hatte eine schwache Seite und sie hatte eine dunkele Seite, denn diese Seiten hatte jeder Mensch und damit auch sie.
Sie schreite, leidet und kämpfte innerlich mit der Situation, doch entkommen würde sie ihm nicht. Nun hatte er sie und im Leben würde er sie nicht mehr loslassen. Er hatte über sie Besitz und würde sie weiterhin in ihrer Freiheit einschränken und ihm gefiel jede Minute davon. Dann fing sie wieder an die Krallen auszufahren und er sah ein, dass sie nicht leicht werden würde. Jackie verzog das Gesicht und schien wütend über die Aussage zu sein. Er war nicht beleidigt oder verletzt darüber, sondern einfach hasste er sinnlosen Widerstand. Er holte mit der Faust aus und schlug ihr ins Gesicht. Halt dein Mund. sprach er wütend und sah sie mit bösem und durchdringenden Blick an. Sei ein artiges Mädchen, dann passiert dir nichts. lächelte er und grinste er und schlug ihr dann erneut ins Gesicht. Lass diese dummen Sprüche. Welche Konsequenzen willst du mir schon geben können. lacht er finster. Ihr Frage, was er genau da machte, lies ihn wieder laut auflachen. Er sah sie mit einem Lächeln an und fuhr ihre Arme entlang. Ich werde dir jetzt Freude zeigen, wie du sie noch nie erlebt hast und, wenn ich mit dir fertig bin, wirst du dich immer nach mehr sehnen. grinste er sie an und ging mit seiner Zunge ihr Gesicht entlang und gab ihr einen Kuss. Sie wehrte sich, doch konnte sie nichts gegen den Dämonen machen, der nun wirklich stärker als sie war, doch langsam konnte er sich nun wirklich nicht mehr zurückhalten. Die Situation gefiel ihm einfach zu gut und er musste nun mal den nächsten Schritt machen. In ihren Augen wären das bestimmt 20 Schritte zu fiel, aber das würde sich zeigen.

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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 26 Sep 2015, 23:30

Die Schlange an ihrem Körper ließen sie nicht klar denken; immer mehr hyperventilierte Rebecca und war am Rande davon, der Hysterie zu verfallen. Unaufhaltsam flossen die Tränen inzwischen an ihren Ohren vorbei - es war schwer zu sagen, ob sie aus Angst vor der finsteren Gestalt weinte, die auf ihr lag und schlangenartige Dämonen auf sie losgelassen hatte, oder aus Wut vor der Machtlosigkeit, der sie hilflos ausgesetzt war. Es gab kaum etwas, was sie mehr verabscheute, als jemand anderem in irgendeiner Weise untergeben, schlimmer noch ergeben sein zu müssen.
Sie hätte geschrien, wenn sie die Kraft und den Mut dazu besessen hätte, aber ob es wirklich etwas bewirkt hätte, sei in den Raum gestellt. Sie befand sich nicht nur auf Glass Dome, einer Insel für Anomalien aka unmenschlichen Mördern und wer weiß was für Tunichtgute, die sowieso nur um ihr eigenes Wohl besorgt sind, sondern auch an den menschenleeren Klippen. Dass irgendein Lebewesen sie von diesem Ort hören würde, wäre reines Glück - und um ihr Glück stand es im Augenblick nicht gut, wenn man bedachte, dass sie hierher verfrachtet wurde und sogleich an ihrem ersten Tag an einen Vergewaltiger geraten war. Zudem konnte sie nicht wissen, welche Grausamkeiten der Fremde ihr zusätzlich antun würde, wenn sie lauthals nach Hilfe rufen würde.
Welch eine Ironie des Schicksals - sie benötigte Rettung vor ihrem Lebensretter. Wobei sie in diesem Moment es um Weiten bevorzugt hätte, in die Fluten des Meeres gefallen zu sein, als jetzt diese Tortur ertragen zu müssen. Sie hatte keinen Zweifel daran, dass er sie kaltblütig ermorden würde, sobald er seine perfiden Gelüste an ihr befriedigt hatte. Nach einer solchen Vergewaltigung hätte sie auch nicht einmal mehr leben wollen.
Rebecca kniff die Augen zusammen und versuchte, das Geschehen auszublenden, doch das Gewicht auf ihr und die Schlangen an ihren Schambereichen taten ihr Bestes, um ihr das unmöglich zu machen, und trieben ihr gleichzeitig die Röte ins Gesicht.
Als er sie das erste Mal schlug, war sie zu fassungslos für eine Reaktion, doch sein »Halt deinen Mund« nährten ihre Wut noch mehr.
Niemand hatte das Recht, so mit ihr zu sprechen, doch gerade als sie ihm weiter Kontra bieten wollte, traf seine Faust erneut ihr Gesicht. Ein Schmerzenschrei schlüpfte über ihre Lippen und sie zuckte mit dem ganzen Körper zusammen. Die unaufhörlich fließendem Tränen verschleierten ihre Sicht und ihr Gesicht pochte von den harten Schlägen. Es war ungelogen, dass sie vor dem heutigen Tage noch nie ernsthaft geschlagen worden war. Der Schmerz war ihr so fremd und sein finsteres Gelächter gab ihr das Gefühl von Schwäche, so, als sollte sie sich dem Ganzen tatsächlich schlichtweg nur fügen.
Sie war noch nie ein Mensch gewesen, der einfach so aufgab - sie war stets zu hartnäckig und ehrgeizig gewesen -, doch was wollte, nein, konnte sie in einer solchen Situation schon ausrichten wollen? Jeder Fluchtversuch war zum Scheitern verurteilt, jeder Widerstand würde niedergerissen und bestraft werden.
» Ich werde dir jetzt Freude zeigen, wie du sie noch nie erlebt hast, und wenn ich mit dir fertig bin, wirst du dich immer nach mehr sehnen.« Seine Stimme hatte etwas Verführerisches an sich, das sowohl ihr Blut in Wallung brachte, als auch das Bedürfnis herbeirief, einen sofortigen Tod zu sterben, weil sie sich gar nicht ausmalen wollte, was er mit ihr anstellen würde.
Seine Berührungen, seine Zunge, sein Kuss brachten sie erneut zum Wimmern und Zittern, während die Schlangen weiterhin ihren Körper erkundeten; immer schwerer fiel es ihr, nicht völlig zu resignieren, nicht um seine Gnade zu betteln, die sie nicht bekommen würde. Diese Genugtuung würde sie ihm nicht geben.
Der minimale Part von ihr, der noch des Denkens mächtig war, spielte mit der Überlegung, sich aus freiem Willen in ein Schwein zu verwandeln - in der Hoffnung den Mann somit wenigstens für wenige Sekunden so zu verstören, dass sie Zeit hatte, zu entkommen. Doch sie wollte es nicht darauf ankommen lassen; ihre Lage war bereits als Mensch verzwickter denn je. Sie konnte sich gut vorstellen, dass seine Hemmschwelle, sie zu töten, so gut wie nichtexistent war, wenn sie als ein hässliches Schwein vor ihm da lag. Sie würde selbst nun lieber als Schönheit den Tod finden, als auf dem Essteller eines Vergewaltigers zu enden. Noch war ihr wenigstens ihre Würde geblieben - doch wer wusste schon, wie lange dem so sein würde, wenn er damit fortfuhr, sie auf sexueller Art und Weise zu missbrauchen.

Nicht für eure Augen gedacht, liebe Kinder unter 18!:
 

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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 27 Sep 2015, 20:15

Der menschliche Geist war so sehr zerbrechlich, so verwundbar und auch so langsam. Es gefiel dem Dämon sein Opfer so vor sich zu sehen und den langsamen Prozess zum Wahnsinn zu verfolgen. Der Geist brauchte seine Konstanten im Leben und dies galt selbst für Menschen die gerne reisten oder Veränderungen liebte. Irgendwo hatte jeder im Leben eine Konstante und wenn diese verändert wird, verfällt der menschliche Geist dem Wahnsinn. Der Geist kann dadurch so schnell beeinflusst werden, dass er nicht mehr weiß was oben oder unten ist. Wenn er erstmal dem Wahnsinn verfallen ist, dann kommen die grundlegenden Instinkte zum Vorschein. Die Drang nach Überleben und Flucht und der Drang seine Bedürfnisse zu erfüllen. Da sein Opfer hierbei nicht wegkam, blieb ihr nur übrig sich ihren Gelüsten hinzugeben. Sie bekam keine Hilfe, sie konnte sich nicht retten, also konnte sie es genießen oder nicht? Hier auf GlassDome, wo sich Mörder, Brandstifter und ähnliches Zeugs morgens Guten Tag sagten, würde niemand ihr zu helfen kommen und vor allem nicht hier draußen. Alles war auf seiner Seite und selbst wenn sie sich befreien könnte, so nackt wie sie war, würde der nächstbeste Insasse sie wollen. Jackie würde sie nicht umbringen, daher konnte sie doch bei ihm bleiben, oder nicht? Er würde sie nicht verletzen und nur ihre Bedürfnisse erfüllen. War er nicht eine nette Person? Jackie war schon hilfsbereit, doch wollte sie das nicht akzeptieren. Auch wenn der Wille zum Widerstand noch da war, so war er doch schon schwächer geworden. Jackie würde auch noch ihren letzten Häufchen Geist und Verstand brechen. Jackie hätte eigentlich ein Problem gehabt, diese Taten zu tun, denn dies war eigentlich nicht seine Art. Die Finsternis in ihm ließ ihn zu solchen Mitteln greifen und gleichzeitig gefiel es ihm sehr. Wenn man es genau nahm, gab es hier 2 Opfer und nur die Finsternis allein schien von dieser Situation zu gewinnen. Doch man sah ihr an, dass sie immer schwächer im Geiste wurde und jede Minute davon genoss die Finsternis mit einem dunkeln Lächeln auf den Lippen. Sie gehörte ihm und das ab sofort für immer.

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out: Sry, dass er so kurz war omo


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Rebecca
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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Mo 28 Sep 2015, 17:59

Die Behandlung, die ihr zuteil wurde, fühlte sich so anders an - anders als alles, was sie je zuvor hatte erfahren dürfen. Sie wusste, dass es falsch falsch falsch falsch war, in dieser Hinsicht zu empfinden, doch sie konnte nichts dagegen tun, obgleich ihre innere Stimme sie nahezu anschrie, damit sie endlich wieder zu Vernunft kam.
Immer mehr rückte ihr Gewissen in den Hintergrund - vertrieben von etwas Dunklem, das man schlichtweg nur als böse titulieren konnte, doch Rebecca nahm es zu wenig wahr, als dass es sie ernsthaft stören könnte. Zu sehr nahm das, was mit ihr passierte, sie ein und ließ sie alles Sonstige, das um sie herum geschah, komplett ausblenden.
Dass sie das letzte Mal in den Genuss von gutem Sex gekommen war, schien bereits gefühlte Jahrhunderte her zu sein, weshalb sie nun erst recht unter jedweden Umständen jede einzelne Berührung auskosten und sich dem Fremden hingeben wollte. So schwer es ihr doch fiel, es ihm einzugestehen, aber letzten Endes war Rebecca dem Mann doch mehr zugetan, als sie gewollt hätte. Auf rein körperlicher Art und Weise versteht sich.
Unfreiwilligerweise hatte sie die Mauern fallengelassen und schließlich doch noch nachgegeben - er war gut, das musste man ihm lassen -, aber ob das tatsächlich nur durch all die Zwänge geschah? Ein kleiner Part von ihr hatte sich schon immer nach einer Wildheit gesehnt, einem Mann, dem es gelang, sie zu unterwerfen. Ein Unterfangen, das vor ihm noch niemanden gelungen war. Sein Körperbau war aber auch recht... anziehend, muss man zu ihrer Verteidigung erwähnen, und auch seine natürliche Begabung für manche Fertigkeiten waren auch nicht von schlechten Eltern.
Trotz der Schläge, die sie bereits kassiert hatte, spürte sie den Schmerz in ihrem Gesicht kaum noch, da ihre restlichen Sinne sie zu sehr berauschten.

Augen zu, Kinder unter 18!:
 

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Well, hätte besser sein können, sorry. qwq



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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Di 29 Sep 2015, 23:25

Der Geist, der Körper und die Instinkte. Beinah jede Person sah dies als eine unzertrennliche Form an, dass jeder alles benötigte um zu überleben bzw. ein gutes Leben führen zu können. Man konnte deren denken nachvollziehen. Ohne Geist konnte man nichts lernen und sich nicht weiterentwickeln, ohne Körper könntest du dich nicht bewegen und nicht fortpflanzen und ohne Instinkte würdest du schon die ersten Momente auf dieser Welt nicht überleben, doch letzteres hatte mehr Macht über die anderen Beiden als man meinen könnte. Sie war ein so gutes Beispiel in der Weise, da sie einen zarten und gepflegten Körper hatte, einen starken und soliden Geist, doch ihr Instinkt war eine Schwachstelle, die er nun nutzte um die anderen Teile zu überrennen. Wenn er mit ihr fertig war, würde sie das größte Glück und Freude fühlen, wie nie zuvor, doch würde sie ihm alles gegeben haben und das Freiwillig. Dies, was er hier machte, war keine Straftat. Höchstens war es Ärgernis öffentlicher Ordnung, da sie es im Freien machten, doch Vergewaltigung war es nicht mehr, denn in ihren Augen sah man ihr Verlangen und den Wunsch nach mehr. Er erfüllte nur ihren Willen und das war und würde niemals strafbar sein.
Nun wollte Jackie aber den nächsten Schritt gehen, auch wenn es nach purer Wildheit aussah, hatte er einen Plan. Er wollte sie besitzen und sie sollte das freiwillig akzeptieren, dazu musste er sie nun weiter geistlich übernehmen und ihr körperlich immer mehr geben. Das, was er hier machte in schnelle und Eile, nannte man Indoktrinierung. Man gab einer Person genug Druck, dass ihr Unterbewusstsein das andere verdrängt und nur das Positive übersteht. Nun galt es aber, das gedachte in die Tat umzusetzen. Jackie wusste, dass sie ihm körperlich schon verfallen war, jetzt musste sie es nur noch akzeptieren und natürlich ihn damit auch.

Nur für große Leute über 18:
 

out: Kurz und gut :D
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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Fr 02 Okt 2015, 17:51

Verzeiht, aber Kinder unter 18 haben hier keinen Zutritt:
 



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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 03 Okt 2015, 01:50

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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 03 Okt 2015, 17:12

Sie hatte jedwedes Gefühl für Raum und Zeit verloren, seit sie Jackie begegnet war; ihr Gespür für die Außenwelt war völlig abgestumpft - eine Sonderbarkeit, die ihr seit dem Fluch, der ihr in jungen Jahren auferlegt worden war, beinahe unwirklich vorkam, da die tierischen Instinkte in ihr sie ihre Umgebung stets mit einer solchen Intensitivität hatte spüren lassen. Obgleich ihr Verstand, der allmählich aus dem vor Ekstaste benebelten Zustand wiederkehrte, sie wissen ließ, dass der Abend noch nicht einmal wirklich angebrochen war, spürte sie eine gewisse Dunkelheit, die herannahte und sich langsam in ihren Körper schlich, sie nahezu in eine Art Gefangenschaft nahm.
Rebecca war zu erschöpft - und zu fasziniert von Jackie, als dass sie dem hätte Widerstand leisten können. Im Gegenteil begrüßte ein Teil von ihr die Finsternis und hieß sie willkommen, als würde sie ihr geradezu einen Platz zum Einnisten anbieten. Wie jedes lebende Wesen auf diesem Planeten war ihre Seele weder rabenschwarz noch blütenweiß - und obwohl sie immer vorgab und sogar davon überzeugt war, die Perfektion in Person zu sein, hatte auch das Mädchen eine dunklere Seite, die vor diesem Tag nur selten zum Vorschein gekommen war.
Tinky Winky, Dipsy, Lala und Po raten unter 18-Jährige davon ab, hier reinzuschauen.:
 



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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 04 Okt 2015, 21:54

Die Finsternis war das Erste auf dieser Welt und würde das Letzte sein was existiert. Sie war überzeitlich und konnte nach den menschlichen Maßstab nicht in Worte gefasst werden. Sie konnte alles sein, nichts sein, alles besitzen und alles zerstören. Auch wenn sie allgemein als böse und dunkel bezeichnet wurde, was eindeutig nicht falsch war, so konnte man sie nicht entfernen. Sie war ein Teil eines großen Ganzen und konnte nur mit dem Licht, der Wärme und des Guten zusammenleben. Sie stellte den Kontrast zur der bekannten Welt dar mit ihren Gelüsten, dunklen Geheimnissen und kriminellen Taten. So konnte sie auch alles verschlingen, die Sinne erobern und den Verstand benebeln. In dieser Situation befand Rebecca sich gerade. Es war kein absoluter Status, denn wenn sie eine Weile von ihm weg sein würde, würden ihre Sinne und damit das Licht zurückkehren. Doch die dunkle Seite spricht die tiefsten Bedürfnisse an und die grundlegendsten Wünsche. Und nach dieser Dunkelheit und nach dieser Einfachheit sehnen sich so viele Menschen, da war es sicher das auch Rebecca sich danach sehen wird. Es war nur eine Frage der Zeit und die Frage der Situation. Man sah ihr aber an, wie sehr sie die Finsternis in sich einlud. Sie brauchte keine Verpflichtungen haben, keinen Traditionen folgen und nichts zu befürchten. Sie konnte einfach ihr dunkelstes und freies Ich zeigen, ungeachtet von Gesellschaft und anderen Leuten. Denn niemand sah hier dies und er hatte auch kein Grund es jemand anderen zu zeigen.

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Mit ihr auf den Armen trug er sie nun zu den Wohnungen. Sie würde es zwar nicht mitbekommen, da sie nur die Dunkelheit wahrnahm, doch er sorgte dafür das sie nach Hause kam. Sag mir deinen Namen. sprach er nur. Er konnte nicht wissen, wo sie wohnte. So brachte er sie erstmal zu den Wohnungen und wenn sie nun ihren Namen sagen würde, dann könnte er sie auch nach Hause bringen. Danach? Jackie wusste selbst nicht. Er würde wohl weiter GlassDome erkunden und zu einer späteren Stunde oder Tag wiederkommen. Er war neugierig, wie sehr er nun in ihren Verstand eingepflanzt war. Doch das zu einer späteren Stunde.

TBC--- ???


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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Mi 07 Okt 2015, 19:51

Sie bebte unaufhörlich am gesamten Körper und hätte sich am liebsten vor Angst in Embryonalstellung zusammengerollt, wollte jedoch weiterhin nichts tun, was Jackies Missgunst hätte erwecken können. Wer wusste, was er ihr noch antun würde? Doch obgleich ihr vollkommen bewusst war, dass es immer noch eine Vergewaltigung gewesen war, hatte es doch einen gewissen Reiz gehabt.
Noch immer gelang es Rebecca nicht, auch nur einen gescheiten Gedanken zu fassen; zu sehr war sie aufgewühlt und benebelt von der Dunkelheit, die in ihren Körper eingedrungen war und ihre Sinne weiterhin betäubte.
Sein langer Kuss und der plötzliche Hauch von Trauer in seiner Stimme jagten ihr warme, wohlige Schauer über den Rücken. Ein leiser Seufzer entschlüpfte ihren Lippen und geschwächt ließ sie sich seinen Mantel über den nackten Körper legen.
Es fiel ihr nicht schwer, seiner Anweisung zu gehorchen - bei ihrer Verfassung hätte sie nicht einmal, wenn sie es sich von ganzem Herzen gewünscht hätte, auch nur einen Ton herausbringen können.
Geradezu als paradox konnte man es bezeichnen, dass sich das Mädchen in seinen Armen sichtlich entspannen konnte und sich gegen seine Brust lehnte, als er sie hochgehoben hatte, um sie davon zu tragen. Es kümmerte sie in diesem Augenblick nicht einmal, wohin genau er sie brachte - nicht, dass sie es überhaupt mitbekommen hätte. Sie nahm die Welt nur noch verschwommen war, als hätte sich ein Schleier über ihre Augen gelegt und ein Schalldämpfer über ihre Trommelfelle.
Nur der Klang seiner Stimme kam deutlich zu ihr hindurch. »Sag mir deinen Namen.«
Die Bedeutung seiner Worte sickerten nur langsam zu ihr durch und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sie mit heiserer Stimme zum Sprechen ansetzte. »Rebecca.« Es war kaum mehr als ein zittriges Hauchen, doch sie hoffte, dass es dennoch verständlich genug bei ihm angekommen war.
Sie kratzte all ihre verbliebene Kraft zusammen, um sich darum zu bemühen, halbwegs wach zu bleiben; kurz darauf verlor sie schließlich doch noch das Bewusstsein. Nach all dem, was ihr heute widerfahren war, war es ihr auch nicht zu verüben.

tbc: Mädchenunterkunft, 1. Stock - Zimmer 1-03



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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Do 12 Nov 2015, 22:29


Nauw, du hast Schmerzen? Das heißt du lebst ja noch!
Huch? Schon Tod? Schade..



KOMMT VON: Gang [Jungen-Unterkunft-Obergeschoss]


Mit schnellen Schritten war der junge Magier gut gelaunt, wie er es eigentlich immer war, ohne sich weiter etwas zu denken, wie er es eigentlich auch immer tat, zu den Klippen gelaufen. So eine Nachricht war echt komisch! Normalerweise sagte man ihm doch immer, wenn er umbringen sollte! Doch jetzt sagte man ihm nur einen Ort. Ob er wohl gar niemanden umbringen sollte? >> Thehehe, was denkst denn du? <<, fragte er nur die Rabendame auf seiner Schulter. Das die Antwort krächzend und nicht besonders viel aussagend ausfiel, war eigentlich zu erwarten. Und trotzdem, Yuri nickte nur mit dem Kopf und er lachte leicht. Ja, für ihn hatte dieses unverständliche und nichtssagende Gekrächze Sinn gemacht.. Aber auch nur für ihn!

Er beeilte sich wirklich sehr, von der Schule durch die Stadt bis zum Strand und dort dann zu den steilen Klippen zu kommen. Er hatte noch nie eine Nachricht nicht sofort gemacht, er wollte das dies auch nicht anfing! Doch der viel zu kurz geratene Magier sah...niemanden. >> Komisch.. Hier lebt ja nichts. Hier ist ja nichts zum töten.. <<, meinte der Weißhaarige nur nachdenklich zu seinem Begleittier, war in der Stimme vollkommen das Lachen des Attentäters verschwunden.. Ja, dass war wirklich sehr komisch, verwundete es hier ihn doch wirklich sehr. Warum bekam er eine Nachricht, wenn er niemanden töten sollte? Wieder vibrierte das Handy, wieder tauchte eine Nachricht dort auf. "Position bis Kontakt halten. Koordinaten im Anhang.", hieß es dort nur. Nachdenklich legte der Junge nur den Kopf schief und er steckte das Gerät wieder ganz weg. >> Komisch. Kann man nichts machen, thehe. << Schulterzuckend lief der kleine Magier nur bis zu der Spitze der Klippe, setzte sich direkt an den Rand und ließ die Füße baumeln. Mal sehen was er hier nun tun sollte...





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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 19 Dez 2015, 22:10




A Cannibal for Life

CF: Animal's Paradise

Endlich hatte Zenzi es geschafft, die Sauerei zu beseitigen, die ihr Angestellter angestellt hatte. (Ja auch sie lachte heimlich über dieses Wortspiel!) Alle Dosen befanden sich wieder auf ihren Plätzen und die unverkäuflichen, verbeulten hatten die beiden Raubkatzen im Laden bekommen, die sich natürlich einen Keks freuten. "Pluto, wenn ich so etwas nur noch einmal mit erlebe, jage ich dich hier raus!" zischte die Dämonin ihren Angestellten an. Ihr war es unerklärlich, wie man so dumm sein konnte und damit dann auch noch einen wichtigen Termin zerstörte. Yennefer hatte Zenzi Blut, Fleisch und mehr versprochen! Zenzi musste leise murren. Das konnte auch nur ihr passieren. "Ich werde dich nun allein lassen und wehe, der Laden brennt, wenn ich zurück komme!" meinte Zenzi zu Pluto mit einem warnenden Unterton. Pluto schien zu spüren, wie aufgebracht Zenzi war und wollte nichts heraus fordern, weshalb er mit einem Nicken sein Verständnis ausdrückte. Zenzi ging Richtung Ausgang, machte aber kurz halt, um ihren Kittel weg zuhängen. Andere Menschen zogen sich was an wenn sie sich nach draußen begaben und sie zog sich aus. Irgendwie schon ein wenig lustig. Aber Kleidung passte einfach nicht zu der Dämonin. Sie hatte nur Unterwäsche in einem hübschen Schwarz nicht verneint. Man wollte ja kein öffentliches Ärgernis verursachen.

Zenzi begab sich aus dem Laden heraus und spürte direkt den kühlen, angenehmen Wind, der ihre Gedanken klar machte. Nichts war schöner als ein Gefühl von Klarheit. Zenzi sah hoch in den Himmel und sah eine feste Wolkenwand, die den Blick auf die Sonne verwehrte. Irgendwo dort oben hörte diese dämliche Kuppel auf und brachte einen in die Freiheit. Doch das Ding war beinahe unkaputtbar. Zenzi zuckte mit den Schultern und überlegte, wohin sie gehen sollte. Auf die Stadt hatte sie nicht wirklich lust, da dort wieder Tausend Menschen waren, die sie tottrampeln könnten. Zenzi hatte große Panik vor Menschenmaßen, weswegen sie sich ehr fernhielt von eben diesen. Also entschied sich die Dämonin für ihren Lieblingsplatz. Die steilen Klippen.

Nach einem längerem Fußmarsch sah Zenzi den Zielort. Hier hielt sie sich gerne auf, blickte über das Meer und dachte nach. Nirgendwo war man so allein, so.."frei". Es war eine Schein-Freiheit und dennoch genoss die Dämonin diese oft in vollen Zügen. Dies war auch der erste Ort, an den sie lief, nachdem die Wissenschaftler mit ihr fertig waren. "Aufnahmetest's" nannten die Insassen hier es liebevoll. Für einen Aufnahmetest war das jedoch ganz schön hart gewesen. Alles an Zenzi wurde geprüft. Fähigkeiten, Psyche..alles. Grässlich war das.

Zenzi beschleunigte ihren Gang um schneller an das Ziel zu kommen. Sie ging eine kleine Anhöhe hoch und war im begriff auf den Rand zu zusteuern um sich dort zu setzen, doch stoppte abrupt, als sie eine Person dort sitzen sah. Erst wollte Zenzi den Insassen verscheuchen, doch sie erkannte die Robe und die weißen Haare des Jungen vor ihr. Es war ihr Bruder, Yuri.

"...Y...yu..ri..?" brachte es die Dämonin mit zitternder Stimme heraus. Nein, nein! Das durfte doch nicht sein! Warum zum Teufel war er hier? Zenzi hatte damit gerechnet, ihren Bruder nie wieder in ihrem Leben zu Gesicht zu bekommen und nun..saß er direkt vor ihr! Zenzi's Körper hielt den Emotionen, die ihren Kopf beinahe platzen ließen, nicht stand und die Ladenbesitzerin fiel zu Boden, bis ihre Knie aufschlugen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie den weißhaarigen an. Ihr Bruder! Ihr ein und ALLES! Er saß hier, nur ein Meter von ihr entfernt...


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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 19 Dez 2015, 22:50


Nauw, du hast Schmerzen? Das heißt du lebst ja noch!
Huch? Schon Tod? Schade..



Lächelnd ließ der zu kurz geratene Magier nur die Beine die viel zu hohe Klippen hinunter baumeln während er die Landschaft vor sich überblickte und Morrigan, seiner Rabendame, beim Fliegen zusah. Das war bestimmt sehr schön! Frei wie ein Vogel - was Morrigan als ein Rabe ja nun ganz klar war - durch die Lüfte fliegen zu können, nicht an den Boden gebunden sein. Doch selbst Morrigan, selbst seine Göttin der Lüfte war hier in Glass Dome nicht wirklich frei.. Eine Kuppel umschloss die ganze Insel, ein Hindernis wodurch die endlose Freiheit des Himmels auch nur zu einem Gefängnis wurde. Und während der Silberhaarige in den Himmel schaute und diese Gedanken hatte, da konnte er gar nicht anders als nur wieder laut zu lachen! Über so einen Unfug konnte auch nur er nachdenken wenn er hier so viel Langeweile hatte! Er wartete und wartete, warum hatte man ihn denn hierhin bestellt? Normalerweise bekam er immer nur dann solche Nachrichten, wenn er jemanden töten sollte.. Doch hier war doch schon alles Tod! Ja, fast schon missmutig und gelangweilt stützte er seinen Kopf auf den Fäusten ab während Yuri wie ein bockiges, kleines Kind darauf wartete, dass etwas passieren würde..

Die Zeit verging und verging, die Sonne über den Wolken ging immer weiter unter, brach die Nacht immer eher an. Und Yuri? Er saß weiter dort und wartete. Er wartete auf ein Zeichen, auf eine Nachricht oder aber auf ein Lebewesen was er töten konnte. Aus keinem anderen Grund war er ja auch hier! Und dann kam wirklich eine weitere Nachricht.. "Auftrag beendet. In Bereitschaft halten für weitere Aufträge.", stand nur in diesen digitalen Buchstaben auf der Anzeige seines kleinen, geheimen Attentäterhandys. Hieß das, er durfte nun gehen? Ja, dass hieß es! Schulterzuckend steckte er das Handy wieder in das Geheimversteck seiner Robe während er hoch in den Himmel sah. >> Krääähz! Wir können gehen, thehe! Komm, dann finden wir was zum essen, thehe! <<, rief er nur hoch zu seiner Rabendame. Doch diese begab sich nicht in den Sturzflug wie sonst, blieb sie einfach weiter dort oben und drehte weiter ihre Kreise am Himmel. "KRÄÄCHZ!", hallte es nur von oben herab. Die Rabendame wollte wohl noch weiter fliegen. Eine Begebenheit, welche der junge Magier nur mit einem Lachen aufnahm und weiter sitzen blieb. Wenn sie es so wollte, dann durfte sie fliegen! Hatten ja sonst nichts mehr zu erledigen, von daher könnte er hier noch ein wenig weiter warten.

Wieder versank der kleine Totenbeschwörer in Gedanken, bemerkte er gar nicht wie sich eine Person, ein Dämon, nein ein ganz besonderer Dämon der Klippe näherte. Früher hätte er wahrscheinlich sofort die Anwesenheit besagter Person gespürt, doch diese Zeit war vorbei. Zu lange Zeit war vergangen, seitdem der Junge diese Präsenz zuletzt gespürt hatte, ordnete er sie einfach nur als eine Erinnerung ein. Lächelnd saß er nur still an der Klippe, ließ die Beine weiter über dem Abgrund baumeln während er an alte Zeiten zurück dachte. An das Schloss in dem er aufgewachsen war, an seine Familie, an seine Ausbildung in der Magie. Doch am aller meisten dachte er an seine große Schwester, an Zenzi. An all die schönen Erinnerungen, aber auch an die traurigen.. Daran, wie sie vor seinen Augen Tod getreten wurde, wie er aus Wut alle Menschen dort zerfetzte..wie er immer wieder vergeblich versucht hatte Zenzi zurück zu holen, wie er verhaftet wurde..und hier landete. Es waren Gedanken, welche selbst einer Grinsebacke wie Yuri langsam aber sicher das Lächeln vergehen ließen.. Doch kurz bevor sein Lächeln, sein Grinsen gänzlich verschwunden war, riss ihn plötzlich eine Stimme aus seinen Gedanken und brachte ihn wieder in die Gegenwart. Hatte...ihn jemand gerufen? Hatte....seine Schwester ihn gerufen? Skeptisch drehte sich der kleine Junge mit dem silbernen Haar nur um..und wäre fast von der Klippe gefallen als er sah was hinter ihm war! >> Zen..zi..? <<, stammelte er auf einmal nur. Er traute seinen Augen kaum! Direkt hinter ihm..kniete im Gras eine junge Frau welche seiner großen Schwester so ähnlich sah! Sie..hatte Katzenohren und einen Katzenschwanz, sie hatte langes, glattes Haar, sie trug nur Unterwäsche, ihre Augen waren so Gelb wie die Sonne... Es war, als ob Zenzi wirklich noch lebte.. Aber..konnte das sein? >> Bist du..es..? <<, stammelte der sonst so gesprächige Magier nur plötzlich wie ausgewechselt als er langsam auf das Mädchen zuging.. Spielte ihm sein Verstand einen Streich? Ärgerten die Forscher ihn mit einer Falle? Er wankte, schliff langsam über den Boden.. Die Kraft in seinen Beinen schwand, sein Kopf schmerzte.. Doch umso näher er der Person kam, umso mehr verspürte er eine Ausstrahlung, eine Aura..die Aura seiner großen Schwester! Es...war sie! Sie...war am Leben! >> Ich..dachte du wärst Tod..thehe.. << Es war nur ein schwaches, kurzes und leises Lachen was aus seinem Munde kam. Ein Geräusch, welches jedem Psychologen wohl endgültig etwas über den Geisteszustand des Jungen gesagt hätte, ein Lachen welches nicht einmal er sich selbst glaubte. Kraftlos sank auch er auf die Knie, genau vor der Dämonin welche seine geliebte große Schwester war.. Hatte..er sie zurück geholt? Sie..war doch Tod gewesen..





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BeitragThema: Re: Steile Klippen   Sa 19 Dez 2015, 23:22




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Er war es! Es war tatsächlich ihr Bruder gewesen, der sich da an ihrem Lieblingsort aufhielt! Zenzi's Emotionen überschlugen sich. Wut, Trauer, Glück..alles fiel auf sie herein, zerstörte ihr Klares Denken, dass sie doch grade erst wieder hatte. Ihrem Bruder schien es ebenso zu ergehen. Auch er stammelte, taumelte und war kaum noch "normal". Er fragte die Dämonin ob es wirklich sie war, die da vor ihm kniete "Ja..ich bin es Yuri..deine..Schwester.." brachte Zenzi beinahe heiser hervor. Tränen begannen, ihre Wangen hinab zu fließen. Sie hatte ihn wieder! Ihren geliebten Bruder, denn sie solang schon vermisste. Er hatte sie vor den Menschen gerettet, die sie beinahe getötet hätten und auch er war es, der sie von ihrem eigenen Vater bewahrte! Yuri sank vor der Dämonin ebenfalls in das Gras und sagte, dass er geglaubt hatte, sie wäre gestorben. Zenzi musste ebenfalls leicht Lachen und zog ihren Bruder an sich, drückte ihn fest gegen ihren halbnackten Körper und genoss es, endlich wieder seine Nähe zu spüren. Er war hier, bei ihr. "Niemals wäre ich einfach so gestorben ohne dir dafür zu danken, dass du mein Leben gerettet hast.." flüsterte die Dämonin leise, während immer mehr Tränen ihren Weg nach unten fanden. Sanft streichelte sie denn Kopf ihres Bruders und fuhr mit den Fingern durch die silbernen Haare, die sie so lang nicht mehr gesehen hatte. Sie wollte ihn nie wieder verlassen. Sie wollte ihn für immer gegen ihre Brust drücken und seinen Süßlichen Duft, der einen Hauch Blutgestank hatte,einatmen. Den Laden, Yennefer..all das war Geschichte. All das flog nun aus ihrem Gehirn raus. Es war nun nur noch Platz für Yuri. Ihren Bruder, ihr Geliebter..

"W..warum bist du an so einem schrecklichen Ort, Yuri..?" sprach Zenzi nach einiger Zeit leise und hob das Kinn des Jungen ein wenig an um in seine Roten Augen zu Blicken. Das rot fing Zenzi's Seele ein und ein Gefühl von Glück durch schauderte ihren gesamten Körper. "..Du gehörst hier nicht her, kleine Bruder.." flüsterte sie in einer so sanften Tonlage, wie sie sie seit Jahren nicht von sich gegeben hatte. Es war hier wirklich zu gefährlich für ihren zerbrechlichen, kleinen Bruder. Er durfte sich nicht hier aufhalten. In der Dämonin machte sich ein Gefühl von Angst breit. Ihre Ohren zuckten in alle Richtungen um ein näher kommenden Feind direkt zu erkennen, bevor er Yuri schaden konnte. Doch das war übertrieben, Zenzi wollte sich lieber auf ihren verloren geglaubten Bruder konzentrieren. Zumindestens konnte sie ihn von jetzt an endlich schützen. Zenzi drückte dem Jungen einen Kuss auf die Stirn. Sie war in diesem Moment wunschlos glücklich und wollte ihrem Bruder den ganzen Tag lang zeigen, wie sehr sie ihn doch liebte..


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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 20 Dez 2015, 00:00


Nauw, du hast Schmerzen? Das heißt du lebst ja noch!
Huch? Schon Tod? Schade..



Mit jedem Wort aus dem Munde der gut einen Kopf größeren Dämonin wirbelten die Gedanken im Kopfe Yuris nur noch wilder und chaotischer umher, doch waren sie zugleich alle auf einen einzigen Kern fokussiert: Zenzi. Was..war geschehen? Sie war es, sie war wirklich sie! Sie klang wie seine große Schwester, ihre Aura fühlte sich so an.. Fest zog sie ihn zu sich, spürte er ihre warme, nackte Haut an seinem Gesicht. Ja, sie roch sogar so wie damals, ihre Wärme war genauso, ihre Nähe war dieselbe.. Sie war seine große Schwester.. >> Schwester..nyah.. <<, konnte er nur schwach stummeln während sie ihn an sich drückte.. Sie war sie..nach all der Zeit war sie wieder da. Wie aus dem nichts war sie wieder da.. Und sie fühlte sich..Lebendig an! Sie war..kein Untoter, sie lebte.. Aber wie konnte das sein? Die Gedanken des kleinen Magiers welcher sich gerade selbst nur noch fester gegen den halbnackten Körper seiner geliebten Schwester drückte überschlugen sich in einem unüberblickbaren Chaos. Wie hatte sie überlebt? Er..hatte doch gesehen wie sie starb! Er hatte immer versucht sie zurück zu holen, doch nie hatte er Erfolg.. Etwa, weil sie nicht im Reich der Toten gewesen war? Ja, selbst Morrigan war aus dem Kopfe des Attentäters verschwunden, hingen all seine wirren Gedanken nur noch bei Zenzi..

Er spürte, wie sie weinte, wie ihre Tränen zu Boden rollten, während sie seine Haare streichelte. Und auch ihm fiel es schwer, auch nur ansatzweise die Fassung zu waren. Ja, sein Körper, sein Geist waren wie durch eine unerklärliche Droge einfach nur durcheinander. Er wäre am liebsten aufgesprungen und würde durch die Gegend rennen, doch ihm fehlte einfach die Kraft in den Beinen.. Als sie sein Kinn sanft berührte und seinen Blick zu ihr nach oben lenkte, ließ er es einfach geschehen. So wie er es immer hatte geschehen lassen wenn sie ihn berührt hatte, wenn sie ihn geführt hatte.. >> Ich...h..habe versucht dich zurück..zu..holen. Ich..thehe..habe alle Menschen in jener Nacht getötet..und..und ihr Blut verteilt und..versucht..dich zurück zu holen.. <<, flüsterte er nur so aufgelöst und so verwirrt wie er nur war leise zu der Dämonin hoch, sah er ihr die ganze Zeit in die wunderschönen Augen. Ja, verlor er sich in der Schönheit ihrer Augen, war es erst der Kuss auf seiner Stirn welcher ihn aus seiner eigenen Welt heraus brachte.. >> Immer..und immer wieder..darum bin ich hier.. <<, flüsterte er nur wieder so sanft zu ihr hoch als sie ihm sagte, er gehöre hier doch nicht hin. Doch..er gehörte hier hin. All die Sachen die er angestellt hatte, in denen er versucht hatte sie zurück von den Toten zu holen..all die Schwarze Magie..die hatte ihm den Platz hier beschert. Alles nur für sie..

Sanft legte er die kleinen Hände an ihre Wangen als sie sich ansahen. Rot traf Gelb, sein Blick traf den ihren. Und auf seinem Gesicht..da bildete sich langsam wieder ein Lächeln. Ein glückliches Lächeln. Sanft zog der kleine Magier seine große Schwester zu sich herunter, solange bis er dann seine Lippen auf die weichen Lippen seiner Schwester legen konnte.. Zärtlich küsste er sie, hatte er den Kopf weiterhin in den Nacken gelegt und sah zu ihr rauf dabei. Jedenfalls so halb, schloss er natürlich die Augen in dem Moment wo er sie küsste.. >> Ich liebe dich große Schwester.. <<, hauchte der Silberhaarige nur nach dem Kuss zu dem größeren Mädchen hinauf..





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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 20 Dez 2015, 00:26




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Zenzi konnte nicht glauben, was ihr Bruder ihr da erzählte. Wegen ihr war er hier gelandet? Er hatte nur für sie so viele Menschen umgebracht? Das alles nur um sie...wiederzubeleben? Zenzi war für ein kurzen Moment sprachlos. Yuri hatte sich nur für sie dazu entschieden, sein Leben zu verbauen. Auf eine seltsame Art und weise fühlte sich Zenzi schon ein wenig schuldig. Ihretwegen musste er nun das GlassDome ertragen. "Yuri..du kannst doch nicht..ich mein du darfst doch nicht.." kam stotternd aus der Weißhaarigen Dämonin raus. Sie unterbrach den Satz selbst und hauchte nur leise: "...Danke" Zenzi blickte ihrem Bruder an und sah dieses wunderbare, kleine Lächeln, dass so selten das Gesicht des Jungen zierte. Die Dämonin selbst lächelte auch und verlor sich dabei in den Augen von Yuri. Ihre Blicke verschmolzen, wurden eins, eine Einheit, ein..Gefühl. Und als wäre es abgesprochen, beugte sich Zenzi in dem Moment zu ihrem Bruder hinunter, in dem er sie sanft zu sich zog. Ihre Lippen vereinten sich um die Einheit zu besiegeln. Lange war es her, seit Zenzi ihre Lippen so zärtlich auf die ihres Bruders gelegt hatte. Es surrte, kitzelte und krabbelte in Zenzi's ganzem Körper. Mit geschlossenen Augen gab sich die angehende Frau dem Jungen hin und genoss jede Sekunde des Augenblicks. Nach einigen Sekunden lösten sich die beiden von einander und Yuri sagte ihr etwas, was Zenzi's Herz nun wirklich in wolke sieben beförderte. Ein breites, glückliches Lächeln zeigte Yuri, was er da in seiner Schwester ausgelöst hatte. Mit einer Tonlage, so süß wie Honig antwortete Zenzi mit: "Ich dich auch, kleiner Bruder..". Wieder presste sie sanft ihre Lippen auf seine, drückte den Jungen nah an ihre Brust und schloss wieder ihre Augen. Langsam meldete sich auch wieder der Sukkubus in dem Mädchen, den Yennefer zuvor schon aufgeweckt hatte und brachte Zenzi dazu, nur noch fordernder ihren Bruder zu küssen. Doch es konnte gefährlich werden: Ihre Gefühle lieferten sich grade einen heftigen Kampf und die Sukkubus Gene konnten Zenzi dazu bringen, ihrem Bruder versehentlich zu verletzen. Zenzi versuchte sich innerlich zu halten, doch das angestaute Verlangen nach eben diesem Menschen, den sie nun innig küsste, wollte raus. Es war ein schwieriger Akt für Zenzi, ihren Bruder nicht auf der stelle zu boden zu werfen um ihr Verlangen zu stillen. Zenzi beendete den Kuss abrupt, nur eine Sekunden vor der Grenze, die sich in ihrem Kopf aufgetan hatte. Ruhig versuchte die Ladenbesitzerin ein und aus zu atmen. Sie blickte Yuri wieder in die Augen. Doch dieses mal hätte wohl jeder Laie den Verlangens- und Blutdurst in ihren Augen erkannt. Zenzi schluckte kurz schwer und hoffte, das Yuri es vielleicht ja nicht bemerkte..


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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 20 Dez 2015, 00:57


Nauw, du hast Schmerzen? Das heißt du lebst ja noch!
Huch? Schon Tod? Schade..



Yuri sah einfach nur noch zu seiner Schwester hinauf und lächelte schwach zu ihr. Es war alles so wunderbar, ja genau so wie früher! Selbst die Reaktion auf das, was er gesagt hatte, war direkt der Erinnerung an die gute alte Zeit entsprungen. Zenzi, seine große Schwester war immer darauf bedacht gewesen, dass ihm nie etwas passierte, dass er nie Ärger haben würde. Doch irgendwie..hatte er immer Ärger gehabt. Damals war es ihr Vater gewesen, welcher dem jüngsten immer die meisten Arbeiten gegeben hatte. Und jetzt waren es die Wächter, die Leiter des Gefängnisses die ihn hier hinein geworfen hatten. Doch er war deswegen nicht traurig! Denn hier..hatte er sie wieder getroffen. Wäre er nie hier gelandet, dann hätte er sie wohl niemals wieder gesehen..

Glücklich lächelte der Silberhaarige zu seiner großen Schwester hinauf als eben jene nach dem Kuss eine so schöne Antwort gab, dass sein Herz fast schon anfing zu schmelzen. Doch es wäre aber auch eben nur fast geschmolzen, küsste sie ihn dann auch schon wieder! Eine Tätigkeit, welche alles andere erneut einfach zur Seite schob, es unwichtig werden ließ. Alles was zählte, dass waren nur noch die Lippen Zenzis.. Der Kuss wurde immer schöner, immer intensiver, immer fester. Eben war es nur ein flüchtiger Kuss gewesen, doch nun drückte sie ihn wieder fest an sich und drückte ihre Lippen ebenso fest auf die seinen. Wie sehr hatte er dies doch vermisst? Die Nähe, die Wärme, den Geschmack von ihr. Von der Person, die er über alles in seinem Leben liebte, von der wichtigsten Person in seinem ganzen Leben.. Wie sehr hatte Yuri es nur vermisst, in den Armen seiner großen Schwester zu liegen, von ihr so stürmisch geküsst zu werden, ihr einfach alles zu geben was sie wollte.. Es war ein unglaublich schönes Gefühl, eine unbeschreibliche Welle der Freude welche den Magier durchfuhr. Seit jener Nacht war es sein einziger, sein größter Traum sie wieder bei sich zu haben. Wieder für sie da sein zu können, wieder ihre Nähe genießen zu können, ihre Lippen spüren zu können. Und nun, nun war dieser Traum, dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Sanft hatte er die Arme um ihren Hals geschlungen und den Kuss weiter erwidert, doch auch nur solange, bis sie den Kuss beendete.. Vorsichtig löste er seine Arme von ihr, streichelte wieder ihre Wange, sah ihr in die gelben Augen und lächelte nur. Und er lächelte sie einfach nur weiter an, auch wenn sie so schwer schluckte. >> Du hast dich nicht verändert, geliebte Schwester. <<, flüsterte er nur lächelnd und glücklich zu ihr. Und kaum hatte er dies gesagt, da schob er auch schon lächelnd den Kragen seiner Robe auf der rechten Seite seines Halses herunter, ließ er seine nackte, helle Haut dort erscheinen. >> Nimm dir was du brauchst Zenzi. So wie früher, hehe! <<, sprach er nur mit einem Lächeln aus während er seiner großen Schwester, einer Dämonen-Vampir-Menschen-Mischung ohne ausgeprägte Vampirseite nur seinen Hals anbot.. Er vertraute ihr, er vertraute ihr so sehr, dass er obwohl er sie nun nach so langer Zeit das erste mal erst wieder sah, ihr direkt sein Leben anvertraute. So wie es schon immer gewesen war.. Damals, in der guten alten Zeit.. Er hatte ihr immer sein Blut zum trinken angeboten, doch nie von ihr genommen! Und das, obwohl er viel mehr von einem Vampir in sich hatte als sie selbst.. Doch so war es schon immer gewesen.. Schon immer hatte der kleine Yuri alles für seine große Zenzi getan..





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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 20 Dez 2015, 01:18




A Cannibal for Life


Yuri begang einen Fehler. Einen sehr sehr großen Fehler. Nachdem der Junge seine Hand auf Zenzi's Wange gelegt hatte und ihr versichert hatte, es sei alles so wie früher, schob er seine Robe am Hals zur Seite und entblößte seinen Hals. Zenzi riss die Augen weit auf. "Yuri..Nein..mach die Robe wieder drüber..ich..ich" Zenzi wollte nach der Robe greifen, sie selbst zurück ziehen, doch dann sprach Yuri einen Satz der die Sicherungen endgültig durchknallen ließ. "Nimm dir was du brauchst, Zenzi" Dieser satz hatte womöglich grade den Tod des Jungen besiegelt. Zenzi fixierte ihre leuchtenden Augen auf den Hals des Jungen. Ihr Puls stieg in die Höhe und bei jedem Herzschlag verschwamm das Sichtfeld der Weißhaarigen. "Vielleicht...vielleicht einen kleinen Bissen..." kam es aus Zenzi heraus. In den Jahren, in den Yuri verschwunden war, hatte ihr Hirn verlangen mit Jagd verknüpft, das Zenzi immer ihre Opfer einlullte mithilfe des Sukkubuses in ihr. Dies war kein kleiner Spaß der Familie Voron mehr, nein. Zenzi beugte sich vor und glaubte, den Pulsschlag des Jungen unter der Haut zu vernehmen. Was sich darunter befand? Fleisch...frisches, zartes Fleisch. Ein erregtes Knurren gab Zenzi von sich, wie ein Löwe, der im begriff war, gleich die Gazelle zu erlegen. "Deine Schwester probiert mal ein Stück von dir" hauchte sich leise und biss im selben Moment in den Hals des Jungen. Ihre Art hatte sich schlagartig geändert. Sie biss nicht zärtlich, so wie Yuri es vielleicht gewohnt war, nein. Als das Blut langsam in ihren Mund floss, heizte dies die Katzendämonin noch mehr an und langsam durchtrennten ihre Zähne das zarte Fleisch am Halse des Jungen. Unterbewusst setzte Zenzi ihre Magie ein, wie ein Reflex, der vor Jahrtausenden angeübt worden war. Sie wollte das Verlangen des Jungen so hoch steigern, dass noch mehr Blut durch seinen Körper floss. Das diese Übedosis an Magie eine Hirnblutung verursachen konnte, war Zenzi egal. Viel zu zart und zu süßlich war das fleisch ihres Bruders, das sie grade versuchte wie ein Raubtier vom ursprünglichen Besitzer zu trennen. Tief, in den tiefen ihres bewusstseins, schrie das kleine Mädchen nach ihrem Bruder, warnte ihn, wollte ihn schützen. Doch die Instinkte hatten überhand genommen..


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BeitragThema: Re: Steile Klippen   So 20 Dez 2015, 02:09


Nauw, du hast Schmerzen? Das heißt du lebst ja noch!
Huch? Schon Tod? Schade..



Egal wie sehr Zenzi sich sträubte, egal wie sehr sie darauf beharrte es nicht zu wollen, Yuri lächelte einfach weiter, zog er sich die Robe langsam immer weiter aus.. >> Es ist okay Zenzi.. <<, flüsterte er ihr nur wieder zu, streichelte er weiter mit der anderen Hand die Wange seiner Schwester, zog sie sanft leicht schon zu sich. Es war..wie früher. Auch damals hatte sie sich immer gesträubt, wollte sie ihm nie weh tun, nie sein Blut trinken. Doch er, er hatte immer darauf bestanden das es okay wäre. Er war immer solange bei ihr, bis sie es getan hatte. Yuri lächelte nur glücklich, als seine große Schwester langsam nachgab, seinen Hals immer mehr fixierte, immer näher kam und dann selbst sagte, sie würde einen Bissen nehmen. Er lächelte zufrieden, streichelte mit der anderen Hand weiter ihre Wange, hatte er sich die Robe schon nahezu gänzlich ausgezogen, seinen Kragen verschwinden lassen. >> Bitte, tu es.. <<, flüsterte er noch bevor sie dann ihre Zähne an seinem entblößten Hals ansetzte und hinein biss..

Wie aus dem nichts durchfuhr eine Welle des Schmerzes durch den Magier, spürte er genau wie seine große Schwester mit ihren spitzen Zähnen seine Haut durchdrang, sein Blut in ihren Mund floss. Es war..wie damals! Zärtlich legte er beide Hände um ihren Hals, streichelte ihren Hinterkopf mit seinen Händen, durchfuhr ihr Haar, drückte sie weiter an sich.. >> Ich liebe dich Schwesterchen! <<, kam es nur schon fast stöhnend aus seinem Munde während sie mit ihren Zähnen immer tiefer in sein Fleisch bohrte.. Sofort waren seine Gedanken wieder in der alten Zeit, in den Erinnerungen angelangt. Wie sie gemeinsam in ihrem Zimmer waren, vollkommen nackt auf dem Bett saßen, sich Stundenlang einfach nur angesehen hatten, er sie an sich gedrückt hatte während sie sein Blut trank, ihren Rücken dabei gestreichelt hatte und immer wieder gesagt hatte, dass er sie Lieben würde.. Wie sie zusammen verschwitzt und mit Blut bedeckt im Bett lagen, sich immer wieder durch die Decken und Kissen gerollt hatten, sich wie Mann und Frau geliebt hatten..

Der Silberhaarige stöhnte nur erregt aber auch schmerzerfüllt auf als Zenzi ihm mit ihren Zähnen das erste Stück Fleisch vom Körper riss. Sie war nie so brutal gewesen, so fordernd. Nie hatte sie ihren Trieben in diesem Ausmaß nachgegeben. Doch es störte ihn nicht! In dem Moment, wo sich das Fleisch von seinem Körper löste, durchfuhr nur eine weitere Welle seinen Körper. Es war die Aura, die Präsenz seiner Schwester selbst! Jede Faser seines Verstandes schrie danach, schrie nach der Nähe, dem Körper seiner großen Schwester. Er wollte sie, spürte er selbst wie das Blut nur so durch seinen Körper pumpte, die Wunde an seinem Hals immer heftiger blutete, aber auch andere Körperregionen sich veränderten.. >> Ich...ahh...will dich..nyhaha.. <<, konnte er nur noch laut heraus stöhnen, sein Lachen war vom Schmerz verzerrt, doch seine Hände fuhren weiter über den wunderschönen Körper seiner großen Schwester.. Langsam krallte er sich in ihren Rücken hinein, kratzte langsam ihre Hinterseite herunter während er sich selbst immer fester gegen den heißen Körper Zenzis drückte. Es war ihm egal was sie mit ihm tat, vernebelte dieses Gefühl, dieses wundervolle, berauschende Gefühl vollkommen seinen Verstand. Ja, es brachte ihn nur noch mehr dazu, die Treppe des Wahnsinns hinab zu steigen, seiner geliebten Schwester immer mehr von sich zu geben.. >> Ahh...ich..nyhaa..liebe dich..mehr..als alles andere...ah..Schwester! <<, waren dann noch seine letzten Worte bevor der kleine Magier das Bewusstsein verlor.. Der Schmerz, der Blutverlust und die Magie seiner Schwester waren zu viel gewesen, hatte er sich in den endlosen Gefilden der Lust verloren..

Ein lautes Krächzen durchzog plötzlich den Himmel, genau in dem Moment wo der Junge mit dem Silbernen Haar lächelnd die Augen geschlossen hatte.. Wie aus dem nichts stürzte die Rabendame des Jungen, Morrigan, die Göttin des Todes welche er an seine Seele gebunden hatte, vom Himmel. Sie landete auf einem Felsen unweit der beiden entfernt und sah zu den Geschwistern, ließ Zenzi in diesem Moment auch von ihrem Bruder ab. Am Halse Yuris klaffte nur eine größere, blutende Wunde, der Mund von Zenzi war beschmiert mit Blut, lief es ihr schon das Gesicht herab und landete auf ihren Brüsten.. Wieder krächzte der Rabe und wie aus dem nichts schloss sich auf einmal die Wunde am Hals des Magiers in einem Tempo, welches für jeden Menschen an Zauberei grenzen musste! Morrigan verstärkte mit ihrer reinen Anwesenheit den kleinen Jungen, doch tat sie dies nicht nur in der Magie! Die Selbstheilung des Dämons in dem Magier übernahm die Oberhand, gepaart mit den Eigenschaften eines Vampirs und einem Hauch von schwarzer Magie schloss sich die fast schon tödliche Wunde von Yuri binnen Sekunden.. Mit einem weiteren Krächzen flog dann auch schon der Rabe wieder hinfort, öffnete der Silberhaarige langsam wieder seine Augen..

Mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht sah er nur zu seiner Schwester, streichelte erneut über die Wange, streifte die vom Blut gefärbte Lippe. >> Nyhaha..du..bist mein Leben..große Schwester.. <<, waren nur die leisen und schwachen Worte des jungen Magiers welcher von Blut bedeckt in den Armen seiner Schwester lag, die Augen nur schwer aufhalten konnte und trotzdem..lachte und lächelte..





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