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Herzlich Willkommen in Glass Dome. (:
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Wenn du Lust hast sieh dich gerne einmal genauer um;
doch einmal eingewiesen gibt es kein Entkommen mehr -
sei dir darüber im klaren!
Im Moment wird im Forum selbst alles ein wenig umgemodelt, aber keine Sorge, das RPG ist und bleibt aktiv.
Übrigens haben wir Kekse.
Liebe Grüße, das Admin Team; Limlim (Liam) & Lexipuh (Alex)
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xx 3 Wochen nach der verhängnisvollen Nacht, ist wieder etwas Ruhe in Glassdome eingekehrt und das Institut will die Schüler an die Schule heranführen.

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 Steakhouse

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BeitragThema: Steakhouse   So 05 Jul 2015, 13:07




Im Steakhouse gibt es, anders als sein Name vielleicht sagt, viele vegetarische Gerichte, die vorzüglich schmecken. Aber natürlich gibt es für die, die es brauchen, auch ein fettes, saftiges Steak – auf Anfrage auch noch halb roh…
Die Atmosphäre hier ist perfekt für einen gemütlichen Abend mit Freunden oder auch für ein Date …

Preise:
Vorspeisen
Suppe Nach Wahl - 5 Flame$

Salate von der Salatbar - 8 Flame$

Hauptgeriche
Steak mit Nudeln und Soße nach Wahl - 15 Flame$
Seelachs in Zitronenkruste mit Bratkartoffeln und Gemüse - 15 Flame$
Hausgemachter Kartoffelauflauf - 15 Flame$
Gnocchiauflauf - 12 Flame$

Desserts
Pfannkuchen mit Eis (oder ohne) - 6 Flame$
Tiramisu - 6 Flame$

Jedes Getränk - 1 Flame

[Bitte schreibt in orange unter euren Post, was ihr gekauft habt, damit wir euch die Flame$ abziehen können.]
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BeitragThema: Re: Steakhouse   So 20 Sep 2015, 13:41

cf: Die Schule – Erdgeschoss – Klassenzimmer der Nachtklasse


Schritt für Schritt, immer gerade aus; der Weg bis zum Steakhouse war nicht gerade als weit zu bezeichnen, aber er führte durch die Stadt, ein Ort, den der Gefallene für gewöhnlich mied. Erstaunlicherweise hatte das bunte Treiben, das für gewöhnlich auf den Straßen herrschte, heute etwas nachgelassen, selbst die ganzen Kleingruppen an Jugendlichen, die sich im Zuge riskanter Situationen nach Aufmerksamkeit sehnten. Pinkas wollte nicht wissen, wie es aussah, er mit seinen 1,96 Meter neben James, der eigentlich auch recht groß war, im Vergleich zu ihm aber doch eher als klein zu beschreiben ist. Aber den wohl merkwürdigsten Anblick würde man vermutlich bekommen, wenn ihn und Pieter betrachten würde, wie sie nebeneinander stehen. Manchmal hasste er sich schon für seine beachtliche Größe, denn so war er es, der für gewöhnlich immer auffiel, nicht zuletzt die pinken Haare, die für einen Kerl recht ungewöhnlich sind. „Der Anteil eines Engels in mir...“, erinnerte er sich an seine Mutter zurück. Sie hatte ihm diese Haarfarbe, die zweifellos auf die Unschuld eines Engels zurückzuführen war, vererbt. Doch gegen seine Haarfarbe hatte er nichts, auch wenn sie ebenfalls schuldig wäre, wenn es darum ging, dass er in der Gesellschaft recht schnell auffällt. Und während er versuchte, diesen Gedanken irgendwo in seinem Kopf in eine Kiste mit der Aufschrift „Öffnen auf eigene Gefahr“ zu packen, konnte er nicht anders als einen bestimmten Moment, in dem wieder einmal die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen auf ihn gelenkt war, in seinen Gedanken Revue passieren zu lassen.

>> Gerade als James einen Vorschlag geäußert hatte, wo sie essen könnten, fragt er, ob sie sich nicht dutzen wollte. Pinkas war zunächst unsicher, aber dann gab ihm irgendetwas in ihm einen Ruck. „Gerne.“ Kaum hatten die drei den Klassenraum der Nachtklasse verlassen, war es wieder lauter und voller geworden. Die Schüler gingen – nein – sie liefen schon fast den Flur entlang, und zwar in Richtung Tür, in Richtung Freiheit. Na ja, „Freiheit“ war nicht gerade das beste Wort, aber im Bezug zur Schule ist Glass Dome für manche Schüler die pure Freiheit. Es hatte etwas von einem Gefängnis in einem Gefängnis, aber wer würde schon einen Gedanken daran verschwenden? Das Grinsen, das sich auf die Lippen der meisten Schüler schlich, bedeutete ihm, dass auch sie nur an dem Gedanken der Freiheit festhielten, aber nicht daran, dass diese Freiheit nur ein weiteres Gefängnis ist, während die Schule nur auf metaphorischer Ebene eines ist. Die Lehrer dagegen schienen nicht so erfreut darüber zu sein, dass das Schulfest schon endete, aber auch sie mussten es verlassen. Der Forscher wusste nicht, ob James die gleiche Einstellung hatte, aber es hatte den Anschein, denn nach einer Weile bemerkte Pinkas, das er und sein kleiner Bruder plötzlich vor ihm gingen, war er ihnen doch anfangs vorausgeeilt. Vermutlich war er einfach nur so sehr in seine Gedanken vertieft, dass sein Schritttempo gedrosselt wurde, während der Pinkhaarige so sehr in Gedanken war, dass er den anderen unbemerkt überholt hatte. Und gerade als sich dieser zu dem Blauhaarigen umdrehen wollte, schien dieser falsch aufgetreten zu sein, oder ausgerutscht, ganz egal, jedenfalls fiel er. Doch statt mit dem Versuch, James Halt zu geben, zu reagieren, setzte der Schutzmechanismus des menschlichen Körpers ein, sodass er einfach seine Augen schloss. Alles was er im nächsten spürte, war James, der auf ihn prallte und anschließend sein Rücken, der der Gravitation zu Leide auf den harten Fußboden des Schulganges prallte. Es ging irgendwie verdammt schnell und Pinkas hatte keine Möglichkeit irgendwie zu reagieren, außer seine Augen zu öffnen, sodass er in die blauen Augen eines peinlich berührten James starrte. Wäre es das Band eines Filmes, so würde der dunkle Nephilim vermutlich eine Strähne von James blauem Haar an den rechten Platz streichen, um danach seine Lippen auf die des anderen Forschers zu drücken, aber es sollte nicht sein – zumal es gegen seine Art, das Leben zu leben sprechen würde, was sich eigentlich jederzeit ändern konnte. <<

Sein Verstand führte ihn wieder in die Gegenwart zurück, als er eine Straßenlaterne anrempelte. Beinahe hätte er noch eine Entschuldigung gemurmelt, aber glücklicherweise lief sein Verstand binnen Sekunden wieder auf Hochturen. Ein Räuspern schallte über die doch recht leere Straße, bevor er sich zuerst vergewisserte, dass es Pieter, der neben ihm an seiner Hand lief, gut ging. Sein Blick schweifte nun in Richtung James, der auf der anderen Seite neben ihm ging. Auch wenn es nicht zu ihm passte, so verspürte er den Drang, ein Gespräch zu beginnen. Warum wusste er selbst nicht, aber irgendwie wollte er einfach nur mit James reden.
„Hast du eigentlich aktuell irgendwelche Projekte am laufen? Also wegen der Forschung?“ Sie standen vor dem Eingang des Steakhouses, als er diese Frage gestellt hatte.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Sa 26 Sep 2015, 22:09

cf: Die Schule – Erdgeschoss – Klassenzimmer der Nachtklasse

Schritt für Schritt ging es Richtung Steakhouse. James sah sich um und überlegte. War ich nicht schon mal hier in den Straßen? Es ist so viel passiert in den letzten Wochen. Ich sollte anfangen ein Tagebuch zuführen. James wollte gerade seine Brille im Etui verstauen, als er ein vertrautes Gefühl in der Innentasche seiner Jacke bemerkte. Er holte den Brief seines Großvaters hervor un sah ihn bedrückt an. Oh der Brief.. sagte James kaum hörbar und verstaute ihn seufzend wieder mitsamt seiner Brille.

>> Worte waren wirklich keine große Stärke von Pinkas. James sah ihn noch mal von der Seite an während sie das Klassenzimmer verließen und in die lauten Gänge traten. Die Schüler beeilten sich das Gebäude schnellst möglich zu verlassen. James hatte Verständnis für die Schüler. Alles was sie wollten war Freiheit und nicht mit der Schule beginnen zu müssen.
Darüber konnte James aber nun nicht mehr weiter nachdenken, denn er war falsch aufgetreten und stolperte geradewegs auf Pinkas zu, welcher so überrascht war, dass er nicht reagieren konnte. So kam es das James unglücklich auf Pinkas landete. Peinlich berührt sah James Pinkas in die Augen. Das Gesicht des Jungen war so nah, das James sein Atem spüren konnte. Erst jetzt viel dem blauhaarigen auf, wie wundervoll Violett seine Augen leuchten. James starrte ihn peinlich berührt und rot an. Schnell sprang er auf und hielt Pinkas bedröpelt die Hand hin. Entschuldige bitte.. Ich hab einen Moment nicht aufgepasst. Es tut mir wirklich Leid. meinte James und mied den Blick des pinkhaarigen.<<

James beobachtete mit einem Lächeln, wie Pinkas die Straßenlaterne anrempelte. Ich glaube wir haben heute irgendwas falsches genommen. Erst reiß ich uns zu Boden und dann rempelst du noch eine Laterne an. Fehlt noch das Pieter irgendwo gegen läuft. Aber ich hoffe das wird nicht passieren. sagte James sanft lächelnd.
Pinkas stellte James nun auch eine Frage und James überlegte kurz. Also eigentlich hatte ich ein Forschungsobjekt vor kurzem bekommen, aber momentan ist sie im Institut und ich bin mir nicht sicher ob ich weiterhin für sie zuständig sein darf. Aber ich hätte gut und gerne Lust mal wieder richtig zu forschen und wie sieht es bei dir aus? meinte James und lächelte kurz. Mittlerweile waren sie am Steakhouse angekommen und James öffnete die Tür. Gemeinsam mit Pinkas und Pieter betrat er das Haus und suchte einen Tisch für die drei in einer Ecke wo man sie nicht beobachten konnte.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   So 27 Sep 2015, 13:24

Noch bevor er seine Frage stellen konnte, hatte sich James zu der Aktion des anderen geäußert. Die Aussage hauchte ihm ein schmales Lächeln auf sein Gesicht, hatte sie doch etwas ironisches an sich. Irgendwie war es schon eine seltsame Situation, die der Blauhaarige da beschrieben hatte. Und selbst alleine die Vorstellung, dass sein Bruder irgendwo gegen laufen würde, fand Pinkas recht amüsant, auch wenn das wohl nicht passieren würde. Der kleine Junge war wohl viel zu sehr damit beschäftigt, schweigend neben dem Größeren zu gehen. Wie dem Forscher aufgefallen ist, hat sein kleiner Bruder recht häufig, nahezu alle dreißig Sekunden, an dem älteren hinauf geblickt, warum konnte er selbst nicht wissen. Vielleicht war er etwas verunsichert durch die Anwesenheit des anderen Mannes, aber das musste nichts bedeuten. Normalerweise ging Pinkas ja auch nie mit jemanden als seinem Bruder irgendwo hin essen, aber wer findet sich schon im Kopf eines solchen Kerls zurecht? Vermutlich der ein oder andere Psychologe, wer weiß das schon? „Ja, das stimmt wohl, ein seltsamer Zufall. Aber ich denke nicht, dass es so weit kommen würde, immerhin sind wir ja schon da“, entgegnete er also auf James’ Bemerkung bezüglich ihrer heutigen Ungeschicklichkeit. Seltsamerweise war genau dies geschehen, als er an den Moment zurück dachte, wie James ihn zu Boden gerissen hatte. Und kaum hatte er die Straßenlaterne angerempelt, da erwähnte der andere Forscher diesen Moment wieder, so dass er unweigerlich in die Gedanken des Pinkhaarigen geführt hätte, wenn er nicht schon so dran gedacht hätte.

Sein Blick ruhte auf James’ Gesicht, als er seine Frage gestellt hatte. Sie standen mittlerweile vor dem Steakhouse und man konnte schon durch die Fenster des, ja, mehr oder weniger Restaurants sehen, dass nicht sehr viel los war, was für diese Uhrzeit ungewöhnlich ist. Aber die Atmosphäre schien jetzt schon recht angenehm zu sein, besonders verstärkt durch das leicht gedämpfte Licht, das die Lampen, die ihren Schein schon bis auf die Straße hinauswarfen, spendeten. Der Gestaltwandler erwähnte ein Forschungsobjekt, von dem er nicht wusste, ob es noch in seinem Besitz war, beziehungsweise, ob er es noch benutzen dürfte. Letztendlich antwortete er dann mit einer weiteren Frage und offensichtlich schien ein Gespräch zu entstehen. Doch bevor etwas hätte antworten können, betraten sie zunächst das Steakhouse und setzten sich an einen weiter hinten gelegenen Tisch, an den sie von James geführt wurden. Der Gefallene nahm Pieter kurz unter den Armen und setzte ihn auf einen der Stühle. Gott sei Dank war er groß genug, um davon essen zu können, wenn sie denn etwas bestellen würden. Kurz darauf setzte sich Pinkas auch hin. Es war ein Tisch für vier Personen, der die Form eines Quadrates hatte. Und kaum hatten sie sich hingesetzt, antwortete er auf die Frage des anderen. „Ja, das ist immer so eine Sache mit den Forschungsobjekten. In letzter ist einiges im Institut so schlecht organisiert, dass man gar nicht mehr den Überblick in all diesem Chaos behält. Aber mir wurde gestern ein neues Forschungsobjekt zugeteilt, seinen Namen habe ich vergessen, ein Halbwesen glaub ich. Aber ja, ich hätte auch nochmal Lust dazu, nur leider war das ja heute wegen dem Schulfest nicht möglich. Vielleicht werde ich heute Nacht oder morgen früh die Gelegenheit dazu bekommen, etwas über mein neues Forschungsobjekt in Erfahrung zu bringen.“ Im Nachhinein war Pinkas selbst über diese lange Antwort überrascht, da es gar nicht seiner Art zu sprechen passte, wohl aber das „Ja“, mit dem er nahezu jeden seiner Sätze begann. Leicht verwirrt darüber schüttelte er den Kopf und ließ seinen Blick wieder in das Innere des Lokals schweifen. Es war in einer angenehmen Lautstärke gehüllt, was wohl daran lag, das recht wenig los war. Dennoch, es gefiel ihm hier. Zwar hatte er noch nie hier gegessen, dafür war er aber schon einige Male hier dran vorbei gelaufen. Erst als die Bedienung kam und fragte, was sie denn essen möchten, konzentrierte er sich wieder auf das Hier und Jetzt.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Di 29 Sep 2015, 19:37

Mit der Zeit schien Pinkas gegenüber James aufzutauen. Er war ein wenig verwirrend, da man ihm immer gesagt hatte das Pinkas schweigsam gegenüber jedem außer seinem Bruder sei und auch bleibt. James beobachtete wie Pinkas seinen kleinen Bruder musterte. Naja Pieter wird wahrscheinlich besser aufpassen als wir und zudem hast du ja auch ein Auge auf den Kleinen. meinte James und lächelte sanft ehe er mit den beiden das Steakhouse betrat.
Die Atmosphäre war wirklich sehr angenehm und es war nicht groß besucht. Den Platz den James gesucht hatte schien Pinkas auch nicht sonderlich zu stören. Amüsiert sah er zu wie Pinkas Pieter auf den Stuhl hob. Es schien schon fast wie eine Vater-Sohn-Beziehung zu sein.
Die Unterhaltung der beiden ging voran. James hatte von seinen Teilforschungen erzählt und auch Pinkas trieb das Gespräch voran. James hatte ihm noch nie so lange zuhören müssen. Eigentlich kamen von Pinkas immer nur ein bis zwei Sätze als Antwort, da freute es James um so mehr das der junge Mann auftaute. „Ja, das ist immer so eine Sache mit den Forschungsobjekten. In letzter ist einiges im Institut so schlecht organisiert, dass man gar nicht mehr den Überblick in all diesem Chaos behält. Aber mir wurde gestern ein neues Forschungsobjekt zugeteilt, seinen Namen habe ich vergessen, ein Halbwesen glaub ich. Aber ja, ich hätte auch nochmal Lust dazu, nur leider war das ja heute wegen dem Schulfest nicht möglich. Vielleicht werde ich heute Nacht oder morgen früh die Gelegenheit dazu bekommen, etwas über mein neues Forschungsobjekt in Erfahrung zu bringen.“ waren die Worte des Pinkhaarigen. James dachte kurz darüber nach und lächelte. Das ist richtig. Ich glaube aber, das ich wohl in den nächsten Wochen ein neues Objekt bekomme oder eher gesagt ich hoffe es. Es wird schnell langweilig, wenn ich nicht forschen kann. Ich liebe die Forschung. sagte James lächelnd. Ein Halbwesen also? Davon hab ich schon viel gehört. Halbwesen finde ich spannend. Hast du schon mal überlegt an dir selbst zu forschen? Spricht Blutabnahmen und die ganzen Sachen? Ich mein wir wissen vieles über andere, aber nichts über uns selbst. Wie reagiert der eigene Körper auf die Dinge die eigentlich für Forschungsobjekte bestimmt sind? Was für Kräfte stecken noch in uns? Die Forschung ist eine spannende Sache. schwärmte James.
Nun kam der Kellner und wollte die Bestellung aufnehmen. James sah kurz auf die Karte und dann wieder zum Kellner. Einen Eistee und dann den hausgemachten Karoffelauflauf bitte. Was ist mit euch zwei? Ich lad euch ein. meinte James und war selbst überrascht bei seiner Aussage. Er hatte das innere Bedürfnis die beiden einzuladen obwohl er das eigentlich nicht musste. Er wollte den beiden etwas gutes tun und sie glücklich sehen.




Zuletzt von James am So 11 Okt 2015, 13:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steakhouse   Mi 30 Sep 2015, 14:50

Sein Blick ruhte durchgehend auf James, als sich dieser zu seiner Bemerkung hin äußerte. Sein Gesicht hatte in diesem Moment etwas von Verständnis, als er bemerkte, dass der andere Forscher im Moment ohne Versuchsobjekte auskommen musste. Er sprach ihm wahrlich aus der Seele, denn er sagte, er würde die Forschung lieben. Leicht nickte er nur daraufhin, als er ebenfalls antwortete.
„Meistens dauert es nicht lange, bis man wieder ein neues Forschungsobjekt zugeteilt bekommt. Immerhin git es davon nicht gerade wenig hier. Ich schätze mal du wirst spätestens übermorgen eines bekommen, vielleicht sogar noch morgen“, entgegnete er daraufhin und schaute kurz nach Pieter, bevor der Blauhaarige weitersprach. Pinkas drehte sich also zu dem Kollegen um und schaute ihm wieder dabei zu, wie er etwas sagte. „Ein Halbwesen also? Davon habe ich schon viel gehört. Halbwesen finde ich spannend. Hast du schon mal überlegt, an dir selbst zu forschen? Spricht Blutabnahmen und die ganzen Sachen? Ich meine, wir wissen vieles über andere, aber nichts über uns selbst. Wie reagiert der eigene Körper auf die Dinge. die eigentlich für Forschungsobjekte bestimmt sind? Was für Kräfte stecken noch in uns? Die Forschung ist eine spannende Sache.“ Erst jetzt, als er bemerkt hatte, wie lange der Gestaltwandler doch gesprochen hatte, ist dem Gefallenen aufgefallen, dass er mit einer ebenso langen Antwort vorhin gedient hatte. Leicht verwirrt kratzte er sich am Hinterkopf. Warum hatte er nur so viel gesprochen? Der Pinkhaarige wusste genau, dass dies recht untypisch ist. Doch dieses Mal schaute er während er antwortete nicht zu James, sondern zu Pieter, der sich immer noch schüchtern umschaute. „Halbwesen haben auch meist die interessanteste Geschichte hinter sich. Nur wenige sind aufgrund der Erbinformationen aus den Genen der Eltern ein Halbwesen. Die meisten haben ihre zweite Hälfte auf eine andere Art und Weise erhalten, manche sogar ihre erste. So ist es viel spannender zu sehen, wo die Kräfte überhaupt herkommen“, er machte eine kurze Pause, schaute kurz aus dem Fenster auf der anderen Seite des Raumes; aber die Stadt war immer noch so unbelebt wie nur wenige Minuten zuvor. Dann drehte er sich wieder um, schaute James beim Reden wieder an. „Seltsamerweise hatte ich vor einigen Tagen noch darüber nachgedacht, wie es so wäre, die eigenen Fähigkeiten zu erforschen. Immerhin, wir besitzen das Wissen, andere Wesen und ihre Kräfte zu verstehen, aber unsere eigenen lassen wir da außen vor. Vielleicht werde ich irgendwann mal einen Forscher fragen, ob wir nicht gegenseitig an uns forschen könnten, möglichst ungefährlich“, mutmaßte er, bevor er sich wieder zu seinem Bruder umdrehte, der ihn einfach nur anschaute. Es sollte kein indirekte Anspielung sein, wer dieser Forscher sein könnte, immerhin war Pinkas dabei selbst überfragt. Immerhin kannte er keinen außer James wirklich gut. Der Kellner stand nun eben ihnen und Pinkas blickte ebenfalls kurz auf die Karte, war jedoch verwundert, als der Blauhaarige angeboten hatte, die beiden einzuladen. „Oh, also, das kann ich doch nicht annehmen“, begann er, aber er wusste, dass es zwecklos sein würde, weshalb er, nachdem er die Karte weggelegt hatte, fortfuhr, „Ich nehme nur eine Tomatensuppe. Was ist mit dir?“, fragte er seinen Bruder, der neben ihm auf seinem Stuhl saß und schüchtern den Kellner betrachtete. „Ich weiß nicht. Dasselbe was du auch nimmst“, sagte der Kleine und schaute nun auf den hölzernen Tisch, an dem sie saßen. „Dann bitte zwei Tomatensuppen“, antwortete er kurz und knapp, schaute den Kellner dabei nur flüchtig an und legte die Karte beiseite. „In welchen Bereichen bist du eigentlich als Forscher tätig?“, fragte er James, als der Kellner wieder verschwunden war. Wer auch immer er war, er musste ja nicht wissen, dass die beiden der wissenschaftlichen Fraktion angehörten, auch wenn es Pinkas reichlich egal war, nur wusste er nicht, was James davon halten würde. „Also ich beschäftige mich hauptsächlich mit Genetik, Astronomie und Verhaltenspsychologie“, erklärte er und begann mit den Fingern über das Besteck zu streichen, das schon am Tisch gelegen hatte, bevor sie sich überhaupt gesetzt hatten.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   So 11 Okt 2015, 14:31

James hörte aufmerksam zu. Pinkas und er hatten ein tolles und interessantes Gespräch entwickelt und James freute sich wirklich sehr über den würdigen Gesprächspartner. Ja veilleicht. Wäre jedenfalls sehr schön. grinste James. Das Gespräch mit Pinkas gefiel James sehr. Er hatte jemanden der wie er Forscher war und wo er sich nicht verstellen brauchte oder seinen Rang als Forscher verstecken musste. Bei seiner nächsten Antwort schien Pinkas mit Pieter zu reden statt mit James. Wahrscheinlich ist es ihm unangenehm das er auf einmal so viel redet.
Halbwesen haben auch meist die interessanteste Geschichte hinter sich. Nur wenige sind aufgrund der Erbinformationen aus den Genen der Eltern ein Halbwesen. Die meisten haben ihre zweite Hälfte auf eine andere Art und Weise erhalten, manche sogar ihre erste. So ist es viel spannender zu sehen, wo die Kräfte überhaupt herkommen. James sah ihn musternd an. Pinkas kannte sich wirklich gut aus was Halbwesen angeht. Aber Pinkas hatte recht. Halbwesen waren wirklich die interessantesten Wesen und James hoffte das er ein Halbwesen als Forschungsobjekt kriegt.
Fröhlich lächelte James als Pinkas meinte er hatte selbst vor kurzem den Gedanken an sich selbst zu forschen. Ich denke wir werden da schon wen geeignetes finden. grinste James. Das forschen an sich selbst war für James schon immer sehr spannend gewesen. Er hatte es noch nie geschafft wirklich etwas herauszufinden, aber mit dem geeigneten Kollegen würde er das bestimmt schon schaffen.
Doch klar das könnt ihr annehmen. Die beiden waren sehr bescheiden und wählten nur eine Tomatensuppe. Der Kellner notierte die Bestellung und verschwand.
James wurde gefragt an was er denn eigentlich forschte. Uhm ich habe mich auf nichts wirklich spezialisiert. Eigentlich bin ich an allem interessiert. Vor allem aber beschäftige ich mich mit Anatomie. Aber sonst wie gesagt mit allen Forschungsrichtungen. lächelte James. Pinkas erzählte ihm wo mit er sich beschäftigte und James nickte. Verhaltenspsychologie hm? Erzähl was hast du da schon so erreicht und herausgefunden? fragte James ihn sehr interessiert.
Der Kellner kam nun zurück und stellte alles bestellte auf den Tisch, ehe er wieder verschwand. James nahm seinen Eistee und trank die hälfte davon. Seltsamerweise hatte er plötzlich großen Durst ohne jeglichen Grund, aber beachtete diese Tatsache nicht.


Eistee - 1 Flame
2x Tomatensuppe - 10 Flames
Kartoffelauflauf - 15 Flame


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Sa 17 Okt 2015, 14:02

Mit seinen violetten Augen blickte er wieder zu James, hatte er doch zuvor mit seinen Blicken auf dem silbrig glänzenden Besteck geruht. Seine Finger ließen von eben jenem ab, denn er hatte von dem Blauhaarigen eine Antwort bekommen, der jedoch kurz darauf eine Frage gestellt hatte. „Verhaltenspsychologie hm? Erzähl, was hast du da schon so erreicht und herausgefunden?“ Er machte einen recht neugierigen Eindruck auf Pinkas, dieser scheute jedoch nicht davor, zu antworten. Warum sollte er auch die Resultate seiner Forschungen einem Mitglied derselben Fraktion verheimlichen, schon gar nicht, wenn dieser auch seine Forschungsergebnisse mit dem Pinkhaarigen teilte? Innerlich schüttelte er den Kopf, ehe er zu einer Antwort ansetzte. „Nicht wirklich viel. Ich hatte in letzter Zeit wenig Zeit zum Forschen. Allerdings habe ich die Forschungsergebnisse dokumentiert, wenn auch nur auf kleinen Zetteln. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es bestimmte Auffälligkeiten im Bezug auf die Rasse. Werwölfe tendieren zum Beispiel zu Aggressionen, Engel dagegen neigen zu Sanftmut und Vorsicht. Aber es gibt auch spezielle Ausnahmen. Nur wenige der Versuchsobjekte hier sind ganz klar im Kopf. Das macht es natürlich spannender.“ Erst jetzt hatte er bemerkt, dass der Kellner sich von ihrem Tisch entfernt hatte, um die Bestellungen weiterzuleiten. Je mehr er darüber nachdachte, umso hungriger war er. Der Tag war tatsächlich anstrengend gewesen – sehr anstrengend. Die Abwesenheit des Kellners hatte er jedoch daran erkannt, dass dieser mit dem Bestellten zurück kam und wieder verschwand. „Na ja, wie sagt man so schön? Guten Hunger!“entgegnete er und grinste kurz, wenn auch nur für eine Sekunde, ehe er zu seinem Bruder blickte. Dieser hatte sich just in diesem Moment den Löffel genommen und begann die Suppe zu rühren, während er auf sie einpustete, um sie etwas abzukühlen. Der Ältere tat es ihm gleich, jedoch nahm er etwas auf den Löffel, pustete dann kurz, bevor er den Löffel zwischen seinen Lippen verschwinden ließ. Währenddessen sah er, dass James von seinem Eistee getrunken hatte und lächelte kurz erneut in seine Richtung, bevor er seine eben getätigten Handlungen Revue passieren ließ. „Und, wie ist der Eistee?“

//out: Sry, aber mir ist grad nicht mehr eingefallen




Zuletzt von Pinkas am Mo 09 Nov 2015, 17:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steakhouse   So 08 Nov 2015, 19:01

Ja James war mehr als interessiert an dem jungen Forscher, welcher anscheinend schon klare Ziele vor Augen hatte. Er war ein Forscher der seine Forschungen auch teilte und nicht für sich behielt aus Angst man würde ihm seine Ergebnisse klauen.
Aufmerksam hörte der Gestaltwandler dem Pinkhaarigen zu. Pinkas hatte wenig Zeit zu forschen. Ähnlich war es bei James. Gut er hatte ein Forschungsobjekt, aber das wurde nur nach wenigen Stunden Ausgang müde und so konnte er sie nicht richtig begutachten. Doch James würde sich Zeit suchen und sich dann Zeit für die Dämonendame nehmen (Er konnte ja nicht ahnen, dass sie nicht länger sein Forschungsobjekt war und er schon längst ein neues zugeteilt bekommen hatte). Verstehe. Es ist natürlich schwer sich auf die Forschungen zu konzentrieren, wenn zum Beispiel die Objekte nicht mit spielen. Spannend ist es immer zu sehen das man manchen Mythen glauben kann. Das ein Werwolf aggressiv ist wie du sagtest oder die Tatsache das viele Engel steht freundliche Wesen seien. Es sind die Mythen und Geschichten die unsere Rassen so stark prägen und die Menschen Angst vor uns haben lassen. bemerkte James nur beiläufig.
Pinkas wünschte ihm einen guten Appetit. James lächelte dankbar. Lasst es euch schmecken. Kurz luscherte James zu Pieter rüber. Sag mal ist Pieter auch ein besonderes Wesen? Also besitzt er Kräfte wie wir oder ist er nur ein normaler Junge? Wie alt ist Pieter eigentlich? richtete er sich an Pinkas, weil ihm klar war, dass Pieter selbst wohl nicht antworten würde.
James lächelte als Pinkas ihn fragte wie der Eistee schmeckte. Er schmeckt gut. Nicht so süß wie die aus den Einkaufsläden. Wie ist die Suppe? lächelte James und aß von seinem Auflauf.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Mo 09 Nov 2015, 17:24

Ein kaum erkennbares Grinsen hatte sich auf den Lippen des Pinkhaarigen gebildet, seine Augen zuckten amüsiert, als James meinte, die Menschen hätten Angst vor ihnen, weil sie nicht wie sie sind. Zu oft hatte er sich schon gefragt, wann die Menschheit an dem Punkt wäre, wo es Hass und Ausgrenzung nicht mehr aufgrund der unterschiedlichen Hautfarben geben würde, sondern aufgrund der unterschiedlichen – wahrlich – Rassen. Denn auch wenn die Gefängnisinsel nicht von Menschen bewohnt ist, so gibt es noch genügend Wesen da draußen, denen es womöglich besser geht; auch wenn es mit Sicherheit schwer ist, diese Identität zu wahren – der Grund dafür, dass man jeden, der kein Mensch ist, noch nicht für eine Bedrohung gehalten hat. Pinkas überlegte, ob er dies einwerfen sollte, aber James hatte bereits erneut das Wort ergriffen. „Lasst es euch schmecken“ – er hatte eine kurze Pause gemacht, bevor Pieter einen flüchtigen Blick zugeworfen hatte, der daraufhin nur auf sein Essen gestarrt hatte und weiter gegessen hatte – „Sag mal ist Pieter auch ein besonderes Wesen? Also besitzt er Kräfte wie wir oder ist er nur ein normaler Junge? Wie alt ist Pieter eigentlich?“ Es waren viele Fragen auf einmal, aber der Gefallene hatte sich gerne die Zeit genommen, sie in seinem Kopf zu sortieren, damit er auch keine vergessen würde. Einmal noch löffelte er in der Suppe herum, bevor er zu einer Antwort ansetzte. „Tatsächlich überschneidet er sich in dieser Hinsicht komplett mit mir. Die Rasse, die Kraft, selbst die Haare: all das ist bei uns gleich. Na ja, er ist...“„...fünf...“, hatte der Kleinere sich nuschelnd in das Gespräch eingemischt, musterte jedoch weiterhin die Tomatensuppe, die ihm offensichtlich zu schmecken schien. Nicht einmal den verwunderten Blick seines Bruders nahm er wahr. Dieser wollte die Situation so normal wie möglich wirken lassen, sodass er gerade etwas sagen wollte, als sich James ebenfalls zu dem Eistee äußerte. Aufmerksam schenkte er den Worten des Blauschopfes Gehör und antwortete direkt darauf. „Das klingt doch gut. Die Suppe schmeckt auch gut, sie ist nicht zu warm und auch nicht zu heiß.“ Pieter hatte nur zustimmend genickt, was Pinkas allerdings nicht aufgefallen war, da er zu James geschaut hatte. Schon längst hatten sich die Ereignisse von eben aus seinem Kopf geschlichen, sodass er gar nicht mehr darauf einging. Noch ein paar Male löffelte er in seiner Suppe, ehe sie vollständig vom Teller verschwunden war und das weiße Porzellan wieder sichtbar geworden ist. Pieter schien noch etwas Zeit zu brauchen – kein Wunder! „Sag mal, wie bist du eigentlich hier Lehrer geworden? Oder anders formuliert: warum bist du überhaupt hier?“ Ein schmales Lächeln hatte erneut seine Lippen umspielt, doch es war nur noch wenigen Sekunden wieder erloschen.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   So 06 Dez 2015, 19:29

Das Gespräch mit Pinkas entwickelte sich recht gut und James hatte viel Freude an diesem Gespräch. Auf seine Frage hin was Pieter betraf bekam er von beiden eine Antwort. James sah ihn überrascht an. Spricht er hat auch die selben Fähigkeiten? Ich denke mal das seine noch nicht so ausgepfeilt sind wie deine oder? er lächelte und sah dann Pieter an. Ich nehme an du kommst nächstes Jahr in die Schule oder? fragte James Pieter und hoffte das er ihm auch diesmal antworten würde. Die beiden hatten sich also über das Essen und Trinken unterhalten. James lächelte. Das Gespräch über ihr Essen hatte er eher beiläufig weitergeführt, war es für ihn doch eigentlich nicht so interessant.
In aller Ruhe aß auch James sein Essen auf und richtete sich dann wieder an Pinkas welcher ihm eine Fragte gestellt hatte. Kurz überlegte der blauhaarige. Nun ich bin hier weil ich ein wenig Mist gebaut habe. meinte er und lächelte knapp. Früher habe ich ein Familienunternehmen geleitet, da war ich ungefähr 16 als ich sie übernahm. Es lief anfangs ganz gut, aber dann habe ich wohl mit meinen Forschungen ein wenig übertrieben. Nach einigen Jahren bin ich halt dann hier gelandet. Lehrer bin ich, weil ich für das Schülerdasein zu alt bin und einfach weil ich an sich sehr gebildet bin. An der Schule werde ich Mathe,Bio und Englisch unterrichten. lächelte er und sah dann Pinkas wieder an. Und was ist mit euch? Ihr seid schon lange hier wenn ich mich recht erinnere oder? fragend sah James den pinkhaarigen an und lächelte.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Sa 19 Dez 2015, 13:01

Die Blickrichtung des Schülers schweifte alle paar Sekunden zwischen James, seinem jüngeren, immer noch löffelnden Bruder und dem Rest der anwesenden Gäste. Tatsächlich war es für ihn reine Gewohnheitssache, stets auf der Hut zu sein, auf alles gefasst zu sein, einfach sich nicht von einem möglichen Schein beirren zu lassen. Misstrauen ist ein höchst angesehenes Empfinden, dessen Gegenteil gerne missbraucht wird – warum also sollte er alldem, was ihn umgibt, trauen? Pinkas grinste in sich hinein, war ihm diese Erkenntnis doch so gar nicht fremd und feindlich gesonnen. Allerdings gehörte sie just nicht hierher, schließlich unterhielt sich gerade mit einem Kollegen, der zeitgleich auch sein Lehrer ist; und von Lehrern sagt man sich doch, dass sie eine Art Vertrauensperson sind, oder? Also, das heißt nicht, dass man ihnen all seine Geheimnisse anvertrauen soll, aber dass sie auch nur ›Menschen‹ sind, mit denen man reden kann, selbst wenn es anfangs nicht so scheint. Ein Schmunzeln hatte sich kurz in seinem Gesicht gezeigt, als er darüber nachgedacht hatte – wobei es sich um einen Gedanken gehandelt hatte, der durchaus nützlich sein könnte. Aber niemals käme er auf die Idee, eine Freundschaft zu einem Lehrer auszunutzen, sei es in jeglicher Form, die man dabei in Betracht ziehen könnte.
Der Pinkhaarige hatte nicht bemerkt, wie sich sein Blick zum wiederholten Male von der Welt um ihn herum abgewendet hatte, sodass er voll und ganz dem leeren Teller gegolten hatte. Er hatte ihn fast bis auf das letzte Tröpfchen sauber gelöffelt, war sein Hunger doch recht groß gewesen an diesem Abend. Nun aber – und das gerade, als er wieder einmal dabei war, mit dem silbernen Besteck, bei dem es sich vermutlich 925-er Silber handelte, zu spielen und es sich anzuschauen, glänzte es doch in voller Eleganz und Edel –, hatte James das Wort ergriffen, während Pieter weiterhin den Rest seiner Suppe löffelte. Seine Frage bezog sich auf die Kräfteausgeglichenheit zwischen den beiden und Pinkas hatte seinen Blick dabei wieder auf sein Gegenüber gerichtet. Erneut zierte ein Schmunzeln seine Lippen, als er wie folgt antwortete: »Aufgrund des Alters sind seine Kräfte kaum bis gar nicht vorhanden, aber sie werden sich noch entwickeln. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass sie meinen gleichen; man merkt es ein wenig, wenn man sich damit auskennt.« Er lächelte kurz, blickte dann zu Pieter, als James seine folgende Frage an den Jungen gerichtet hatte. Dieser blickte von seinem Teller auf, setzte einen schüchternen Blick auf und nickte kurz, schaute dabei James an, eher er ein leises »Ja« hinterher schob. Inzwischen war auch der Kleinere fertig geworden, hatte dabei aber etwas übrig gelassen, wie es für ihn und die meisten Kinder seines Alters üblich war. Pinkas musste sich beherrschen, nicht in schallendes Gelächter auszubrechen, als er bemerkt, dass sein kleiner Bruder ein wenig Tomatensuppe um die Lippen und ums Kinn verteilt hatte. »Komm mal her.«, grinste der Ältere, packte ihn unter den Armen und ließ ihn auf seinem Schoß nieder, wo er mit einer Serviette das übliche Rot wegwischte, damit er seinem Bruder anschließend kurz durch die Haare flauschen konnte. Trotz seines doch recht hohen Alters, war Pieter relativ klein und passte wunderbar auf den Schoß seines Bruders. Ein Kichern erntete Pinkas daraufhin von Seiten des Jüngeren.
Dann begann das Gespräch weiterzugehen: James berichtete seinem Gegenüber davon, wie er hierher gekommen war, wie sich ihre Wege gekreuzt hatten. Interessiert hörte der Gefallene dem Anderen zu, nickte dabei zwischendurch, während sich sein Bruder an seinen Oberkörper lehnte, die Augen jedoch offen behielt, bedacht nicht einzuschlafen. »Forschungen haben einfach die Angewohnheit, verlockend zu sein. Hm, Mathe mag ich von allen dreien am Meisten. Du wirst es vermutlich nicht glauben, aber ich bin womöglich länger als die meisten Insassen hier – seit meiner Geburt. Unsere Mutter war hier Inhaftierte und durfte die Insel ab und zu verlassen – überwacht versteht sich – und etablierte sich dabei in derselben Gegend, wo unser Vater wohnt. Zu dieser Zeit haben sie halt, na ja, du weißt schon...geboren wurde ich dann jedenfalls hier. Das Ganze ist halt nach vierzehn Jahren erneut geschehen«, erklärte er ein wenig peinlich berührt. Trotz seines Alters war es merkwürdig darüber zu sprechen, aber es rückgängig zu machen wäre leider unmöglich. »Und was treibst du heute noch so? Ein paar Forschungen?«


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Di 22 Dez 2015, 11:30

Lächelnd beobachtete James Pinkas, wie er sich im Restaurant umsah. Als sich allerdings ihre Blicke trafen sah James blitzartig auf seinen Teller. Er räusperte sich und hörte Pinkas aufmerksam zu. Wird sicher interessant, wenn er irgendwann älter ist. Ihr könnten mit euren Kräften bestimmt ein super starkes Duo abgeben. meinte James und lächelte. James war froh, dass Pieter ihm wieder antwortete. Auch wenn der kleine ihm eher schüchtern und leise antwortete. Der blauhaarige bemerkte ebenfalls, dass Pieter etwas Soße am Mund hatte. Gespannt beobachtete er, wie liebevoll Pinkas seinen kleinen Bruder auf den Schoss nahm und ihm die Soße entfernte. Es sah wirklich süß aus, wie rührend Pieter sich doch um den kleinen kümmerte. James seufzte innerlich. Normalerweise würde er,wenn er noch keine Frau gefunden hätte, jetzt von seiner Familie eine Frau bekommen um ein Kind zu zeugen und das Familienunternehmen zu sichern. Allerdings war das alles Schnee von gestern und James musste darüber nicht weiter nachdenken. Der 21 jährige sah auf und Pinkas setzte wieder zu einer Antwort an.Da hast du recht. Auch wenn ich es zu weit getrieben habe. dachte sich der Wissenschaftler und setze wieder an. Wenn man sich auf Mathe einlässt kann es auch ein sehr schönes Fach sein. Ach echt? Du kennst die Welt da draußen überhaupt nicht? Finde ich äußerst interessant. bemerkte der Forscher und lächelte. Nun ich hatte vor nachher nach Hause zu gehen um mich umzuziehen und anschließend wollte ich ins Institut um mich wegen meinem Forschungsobjekt zu erkundigen. Und was habt ihr beide noch vor? Pieter muss bestimmt bald ins Bett oder? fragte James und lächelte.
Ja er hatte wirklich vor sich wegen Gwyn zu erkundigen, allerdings hatte James das ungute Gefühl, das es so weit vorerst nicht kommen würde. Irgendwas in ihm appelierte an seinen Gefahrinstinkt und der Forscher sah nach aus dem Fenster. Man sah keinen einzigen Sonnenstrahl und es wahr stark bewölkt. James seufzte. Er machte sich wahrscheinlich wieder nur unnötige Gedanken. Es würde ihnen sicherlich nichts passieren. James räusperte sich kurz. Wenn du willst können wir ja noch eine Weile zusammen forschen? Außer natürlich du bleibst stehts bei Pieter, wenn er schläft. sagte James und lächelte sanft. Er konnte nachvollziehen, wenn Pinkas lieber auf Pieter aufpassen wollte. Schließlich schien Pinkas der einzige zu sein den Pieter hier noch hatte. Irgendwie traurig, wenn man es so sah. Pieter war noch so jung und hatte keine Eltern nur seinen großen Bruder. James lächelte sanft. Pinkas Eltern wären sicher stolz auf ihn, wenn sie sehen würden wie rührend er sich doch um den kleinen kümmerte.


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Mi 23 Dez 2015, 15:07

Ein Reflex veranlasste ihn dazu, eine Hand auf den Rücken seines Bruders zu legen, während sich sein Gespräch mit James weiterhin in eine gute Richtung entwickelte. Warum er sich dem Anderen so sehr anvertraute, war für Pinkas unerklärlich, aber er dachte auch nicht darüber nach; vielmehr war er damit beschäftigt, seinem Gegenüber zuzuhören, sodass ihm auch ja nichts entgehen würde. Die hohe Kunst des Konversationführens gehörte nun einmal nicht zu den Stärken des Pinkhaarigen, weshalb es durchaus verständlich war, dass er sich so gut wie möglich auf das Gespräch konzentrieren wollte. Es war gut, dass sie über Forschung sprachen, denn so gab es ein Thema, mit dem sich beide auskannten und das jeden interessierte. Natürlich erreichte man in einer Unterhaltung zwangsläufig den Punkt, an dem einem die Worte ausgingen oder man eine Unterbrechung vornehmen musste, weil der Andere es eilig hatte; aber in dieser Unterhaltung schien jener Punkt noch fern in der Zukunft zu liegen. Und eigentlich tat es Pinkas sogar gut: Schließlich kann er mit Pieter noch keine wirklichen Gespräche führen und ansonsten hatte er ja niemanden. Nicht zuletzt die Tatsache, dass James Beiträge dazu einem immer direkt neue Dinge in den Sinn kommen ließen, die man sagen könnte, trug dazu bei, dass jene Konversation noch eine Weile dauern würde. Sie waren zwar größtenteils fertig mit dem Essen, aber das musste ja nicht unbedingt das Ende bedeuten.

Bevor er zu einer Antwort ansetzte, warf er noch einmal einen flüchtigen Blick in Richtung Pieter und begann dann weiter zu sprechen: »Die Antwort bringt nur die Zukunft. Allerdings basieren unsere Fähigkeiten auch auf passiver Ebene, aber es wäre eine interessante... Forschung.« Das letzte Wort hatte er besonders betont, die Pause davor sollte nur nachdenklich klingen, aber er hatte genau gewusste, was er sagen wollte. Die Idee, die James zum Ausdruck gebracht hatte, war ihm noch nie in den Sinn gekommen, was ihn auch nicht sonderlich wunderte. Wer denkt schon daran, sich mit den Eigenen Kräften zu beschäftigen, wenn man stets an denen anderer forscht? Nun gut, manch einem mag es vielleicht in den Sinn gekommen sein, aber Pinkas war da anders.
»Ja, ich werde ihn nachher in die Unterkunft bringen, wir sind ja im selben Zimmer. Normalerweise bleibe ich auch bei ihm, aber ihn stört es bestimmt nicht, wenn er einmal etwas länger wach ist, nicht?« Wieder fand seine Hand den Weg durch seine Haare, woraufhin er ein genuscheltes »Mhm« erntete. Anschließend legte er sein Besteck noch auf den Teller und wand sich wieder an James. »Also, wollen wir uns auf den Weg zum Institut machen? Ich wollte sowieso noch nachfragen, ob eines der Labore frei ist...«


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Fr 15 Jan 2016, 23:21

Das Gespräch mit Pinkas und teilweise auch Pieter gefiel James sehr. Das letzte mal hatte er so eine lockere und entspannte Haltung als er mit Lucian zusammen unterwegs war. Lucian hatte immer noch seine Jacke und James interessierte es brennend wie, es dem jungen Mann nun mittlerweile ging. Ob es ihm gut ging? War er überhaupt noch auf Glass? James versuchte seine innere Panik zu kontrollieren und schob den Gedanken Lucian wieder beiseite. Wahrscheinlich hatte Lucian ihn schon lange vergessen, alleine die Tatsache das seine innere Stimme immer zwischen ihnen stehen würde. James seufzte hörbar und stütze seinen Kopf auf seiner Hand ab.
Er sah auf zu Pinkas, wie dieser sich um seinen kleinen Bruder kümmerte und lächelte matt.
Gerade nahm Pinkas das Gespräch wieder auf und antwortete dem blauhaarigen. Aufmerksam hörte er ihm zu. Also ich würde gerne deine Forschungsberichte dann lesen. Es interessiert mich brennend wie Pieters Kraft mit der Zeit wächst und wie sehr sie deiner wirklich ähneln wird. grinste James. Natürlich war er sehr interessiert an den Forschungen. Allein die Tatsache wie ähnlich sich die beiden Brüder waren, ließ es ihn schon in den Fingern jucken. Doch der Forscher konnte sich zusammen reißen.
Nach dem die beiden wirklich alles aufgegessen hatten kam der Kellner räumte das Geschirr ab und James bezahlte sogleich. Nun nahm Pinkas das Wort wieder an sich und sprach weiter. Nun gut. Dann lass uns langsam mal los. Wir haben hier in Ruhe gegessen und können uns ja auf dem Weg weiter unterhalten oder wie seht ihr das? dann überlegte er kurz ehe er noch mal ansetzte. Wenn Pieter im Institut ist könnten wir beide doch in den Wald gehen oder? Ich habe da von einer Lichtung gehört die bei Nacht seltsame Kreaturen hinaus lässt die würde ich mir gerne mal ansehen. Warf James noch ein und stand dann auf und ging mit den beiden zur Tür.

TBC - Waldweg


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BeitragThema: Re: Steakhouse   Mo 18 Jan 2016, 17:46



»Pinkas & Pieter

»Plot 3

»Kapitel 1.2

Er hatte seine Hände von dem silbern glänzenden Besteck entfernt, den Löffel vom Zentrum des Tellers nach – von Pinkas Augen aus gesehen – Südwest ausgerichtet; eine Geste, die so viel wie ein Kompliment an den Koch zu bedeuten hatte. Sie hatten sich zwar nur mit einer Tomatensuppe zufrieden gegeben, aber das musste ja nicht heißen, dass man nicht dankbar für eine gute Speise sein könnte. Daher streckte der Neunzehnjährige seinen rechten Arm nach dem Teller seines Bruders aus, um den Löffel in eben jene Position zu bringen, James dabei anlächelnd, damit er den Anderen nicht für verrückt erklären würde. Aber offensichtlich schien es nicht einmal nötig gewesen zu sein, schien er doch in seinen Gedanken tief versunken zu sein – ein Fakt, der den Pinkschopf in diesem Moment sogar bevorzugte. So würde der Gestaltwandler nichts von der eigentlich alltäglichen Eigenheit bemerken, die sich lediglich in Dankbarkeit und Höflichkeit für das Essen und gegenüber dessen Zubereiter äußerte. Aber was die Interpretation anbelangte, so konnte man sich nie sicher sein, wie das Gegenüber eine Handlung des eigenen Selbst empfindet. Und das war Pinkas, wenn auch geringfügig, bewusst.
Wie dem auch sei, so kam James noch einmal auf die Forschungen bezüglich der beiden Brüder zurück. »Also ich würde gerne deine Forschungsberichte dann lesen. Es interessiert mich brennend wie Pieters Kraft mit der Zeit wächst und wie sehr sie deiner wirklich ähneln wird.« Ein Schmunzeln entfloh seinen Lippen, ehe er noch einmal zu einer Antwort ansetzte: »Nun ja, wie ich schon sagte, müssen wir da noch einige Jahre abwarten. Aber diese Zeit wird schneller vorüber sein, als wir denken. Sie ist ein tückisches Gebilde.« Zugegeben besaß diese Aussage Anflüge von Philosophie – ein Gebiet, mit dem Pinkas eigentlich nicht sonderlich viel zu tun hat, aber irgendwann kommt doch in uns allen einmal eine philosophische Seite durch, nicht? Jedenfalls schien James dem Vorschlag zuzustimmen, weshalb Pinkas nur nickte und ihm zur Tür folgte, Pieter auf dem Arm tragend.
Sie waren gerade auf die Straße hinausgetreten, als der Gefallene schmunzelte: er kannte seinen Bruder. Es war ihm genau bewusst, dass dieser hellwach war. Er genoss lediglich die Tatsache, dass der Ältere so gütig war, ihn zu tragen. Zwar schauderte es ihm ein wenig davor, ein paar Minuten ohne seinen größeren Bruder zu verbringen, aber vielleicht würde ihm ja auch wer Gesellschaft leisten? Nicht einmal um einer Konversation Willen, sondern lediglich die Anwesenheit eines anderen Wesens, war das was er begehrte. Dennoch kuschelte sich der Junge an den Oberkörper des Anderen.

tbc: Die Insel – Der Wald – Waldweg

»Postingpartner:

»Zusammenfassung:
{legt sein Besteck auf den Teller → wiederholt die Prozedur bei Pieters Teller → lächelt James an → antwortet → ist froh darüber, dass James seinem Vorschlag zustimmt → verlässt mit ihm das Steakhouse → trägt Pieter weiterhin → durchschaut ihn → gibt vor, nichts gemerkt zu haben}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
›Denken‹
»Pieter spricht«
»James spricht«
Ortswechsel
»Rückblende«

© by Jesko | Skyler | Pinkas | Ryze



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