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 Die Mensa

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BeitragThema: Die Mensa    Fr 02 Mai 2014, 16:41




In der Mensa wird in den Pausen gefrühstückt und zu Mittag gegessen,
oft werden die Tische aber auch in den Freistunden für Hausaufgaben oder zum Lernen genutzt.
Heute ist es jedoch gespenstisch still hier, ganz allein.
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Do 30 Jul 2015, 19:49

cf.: Schule, Aula

Der Wolfsjunge wusste nicht so Recht wohin er seine beiden Begleiter verschleppen wollte. Er überlegte nach einem Lehrer zu suchen um sich abzumelden. Lange genug war er immerhin schon hier gewesen – doch selbst wenn er beschloss die schule zu verlassen hätte der Junge nicht gewusst wohin er denn nun eigentlich wollte. Letzt Endlich entschied er sich also für den nahe liebendsten Raum. Die Mensa. In der linken Hand Josh, in der Rechten Cain, hinter sich her ziehend, trällerte Lést leise vor sich hin während er den Gang entlang lief. Für ihn war es nicht außergewöhnlich irgendwelche Fremde hinter sich her zu ziehen. Wieso auch? Er kannte die Namen der Beiden, er wusste auch was sie für Wesen waren. Bedeutete das nicht, das er sie schon Kannte? Dass sie keine Fremden mehr waren, sondern gute Bekannte, wenn nicht gar Freunde? Von den Worten des linken Jungen abgelenkt, neigte er seinen Kopf in die betreffende Richtung „Selbstverständlich. Aber… Wenn du den Namen nicht magst, kann ich auch einfach bei Josh bleiben. Du musst nur sagen wenn es dir nicht Gefällt.“, immerhin war er nicht nur eine friedfertige Person, sondern auch nicht sonderlich Stur wenn es um Kleinigkeiten wie Namen ging. In allen anderen Angelegenheiten konnte der Wolfsjunge schlimmer sein als kleines Kind das auf seine Meinung beharrte. Oder zumindest in vielen Angelegenheiten. Allen wohl nicht.

Er drehte sich wieder nach vorne und betrat den anvisierten Raum. Erst dort ließ der Junge seine beiden Begleiter von der Hand und drehte sich Grinsend zu ihnen um „Tut mir Leid. In der Aula war es so stickig und voll von Leuten. Ich dachte mir es ist hier vielleicht ruhiger…“ Lést wandte seinen Blick zunächst nach Links, dann nach rechts:“ Und offenbar hatte ich Recht“ wieso er aber Cain und Josh hinter sich her gezogen hatte blieb aus. Welche Erklärung konnten sie denn erwarten? Der Junge mochte es nicht alleine zu sein, er sehnte sich immer wieder nach Gesellschaft. Und auch wenn Cain ihm vorkam wie ein sehr schweigsamer Mensch, Josh wie einer der ruhigeren Sorte, bereute der Wolfsjunge nicht eben jene zwei Personen hinter sich her gezogen zu haben. Sie Arme hinter dem Rücken verschränkt, zuckten seine Wolfsohren einmal kurz und er drehte sich um damit er den ganzen Raum, die komplette Mensa, in Augenschein nehmen konnte. Auch er war oft hier drinnen, immerhin hatte er eine Schulpflicht die er nicht vernachlässigen wollte nur weil er stark hinterher ging war Geschichtliche Daten anging und vieles, wirklich sehr vieles an Allgemeinwissen. Doch so leer war die Mensa bisher noch nie gewesen. Neugierig steuerte der Junge auf einen der Tische zu um sich hinauf zu setzten. Stühle waren wieder einmal eine überflüssige Erfindung des Menschen, so seine Meinung. Andererseits, wenn man ihn Fragte was er als unwichtig erachtete, so wären ihn wirklich sehr, sehr viele Objekte eingefallen, überwiegend Erfindungen des Homo Sapiens. Autos waren nicht von Nutzen, Handys etwas das man im besten Falle als „Luxusware“ zu bezeichnen vermochte, selbst wieso es diese seltsamen Bierhalter gab in denen sich immer wieder Fische verfingen verstand der Wolfsjunge nicht.

Auf dem Tisch sitzend, stützte er sich mit den Händen ab und baumelte mit den Füßen. Sein Blick richtete sich wieder auf die beiden anderen Personen „Josh, du bist ein Magier oder? Also, ich meine wegen den Kolibris die dir deinen Kaffee geholt haben…“ er legte den Kopf ein wenig schief, ließ diese Aussage im Raum stehen. Dann richtete sich sein Blick auf Cain. Ehe er diesen nämlich mit sich gezogen hatte, war er ziemlich wütend gewesen. Man musste schon Blind sein um nicht zu erkennen das der Kelpie keine Person war die leicht Verzieh, oder sich abregte. Eventuell hatte Lést ihn auch einfach nur ablenken wollen als er auch ihn mit sich gezogen hatte? Er wusste es nicht so wirklich. „Also, was machen wir jetzt?“ Selbstverständlich ging der Junge davon aus das die drei nun zusammen irgendetwas tun würden. Wieso er dies annahm? Nicht alleine weil er Gutgläubig war auf alle Fälle. Vielleicht aus Langeweile? Oder weil die er mit beiden doch relativ gut Auskam?

BP: Cain, Joshua
[zieht die Beiden aus der Aula >>> geht den Gang entlang >>> geht zur Mensa >>> dreht sich zu den Zweien um >>> sagt etwas >>> dreht sich zum Raum >>> sieht sich um >>> setzt sich auf einen Tisch und baumelt mit den Beinen >>> spricht Josh an >>> spricht beide an]








Lést - Shiro - Sayco - [Kuro]
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Sa 01 Aug 2015, 23:21




xx Joshua
xx Chapter 3.4

xx Awakening

xx Come From: Aula

xx Josh ließ sich einfach mitziehen, immer noch, als der Wolfsjunge höflichst darauf hinwies, dass er ihn auch einfach bei seinem Namen nennen könnte. Daraufhin leicht verwirrt sah er diesen an. Seit wann gab es hier so.. friedfertige Mensch... Wesen?
» Ehm... ist mir eigentlich egal, wie du mich nennst. Solange du bei einem Namen bleibst. «, antwortete er schließlich Schulterzuckend. Hier auf Glass Dome wechselten die Insassen sowieso, wie man seine Unterhose wechselte. Wenn er jetzt also ein paar Monate oder Wochen mit diesem Wolfsjungen zu tun haben würde und Joshy, oder Froshy, oder wie auch immer genannt werden würde, dann würde das wohl klar gehen. Und irgendwann wäre er dann, wie jeder hier, weg. Schließlich zog der Junge ihn, und auch den anderen, mit sich in die Mensa. Josh hatte sie noch nicht oft leer erlebt. Zuletzt war er hier beim ersten Frühstück nach seiner Ankunft gewesen, da hatte er Mason und die anderen kennen gelernt, die er bis jetzt noch nicht wiedergesehen hatte. Ob sie noch lebten? Immerhin war kurz darauf das ganze Chaos ausgebrochen... Schulterzuckend folgte Josh Lést und setzte sich auf einen Tisch ihm gegenüber, winkelte die Beine an und setzte sich in einen Schneidersitz. Bao, der die ganze Zeit hinterher gelaufen war, wuselte unter seinem Tisch herum und suchte dann auch unter den anderen nach Essen. Verfressenes Vieh. Es wunderte Josh ehrlich gesagt, dass der weiße Flauschball sich nichts vom Buffet geklaut hatte, als sie daran beim verlassen der Aula vorbeigekommen waren. Immerhin hatten dort Würstchen, Muffins und alles mögliche an Leckereien gelegen. Er folgte dem Hund mit dem Blick, bis Lést ihn noch einmal ansprach, und er seinen Blick deswegen auf den Jungen legte. Erst wollte er wahrheitsgemäß antworten, doch schnell huschte sein Blick zu dem Kelpie, der eben ziemlich aufgebracht dreingeschaut hatte. Shit, da war ja was. Lést hatte ihn, wahrscheinlich unabsichtlich, verraten. Unsicher, wie der Dämon reagieren würde, rutschte er langsam wieder vom Tisch herunter, griff unbemerkt unter sein Shirt und holte seine Rune heraus und klemmte sie sich zwischen seinen Zeige- und Mittelfinger. Dem Gesichtsausdruck Cains zufolge, den er in der Aula aufhatte, würde er zumindest versuchen, ihm den Hals umzudrehen. Den Dämon im Visier behaltend nickte er jedoch trotzdem auf Lésts Frage hin.
» Eigentlich bin ich kein richtiger Magier sondern ein Engel... «, er legte den Kopf schief und musterte den dunkelhaarigen Cain noch einmal.
» Weswegen mein... Radar auch angeschlagen hat, als ich deinen Freund hier gesehen habe. «, fügte er hinzu und fing an zu lächeln. Er spürte förmlich, wie die Stimmung im Raum gefror.
» Wir Engel und Dämonen kommen meistens nicht so gut klar. «, erklärte er und bemerkte, dass das wohl die Erklärung war. Dafür, dass er plötzlich diesen Drang verspürt hatte, Cain zu ärgern. Natürlich. Normalerweise war Josh immerhin ein wirklich friedlicher Mensch, und ohne, dass man ihn anstachelte würde er niemanden wirklich ärgern. Aber in der Aula eben hatte er diesesn Drang irgendwie gehabt... und jetzt, nach genauerem Betrachten des Dämons, verstand er eben auch wieso. Das könnte lustig werden.

PP: Lést, Cain (, Bao)
[antwortet Lést → Setzt sich in Schneidersitz auf Tisch und guckt Bao bei der Essenssuche zu → bemerkt, dass Lést ihn gerade unabsichtlich verraten hat → nimmt vorsichtshalber seine Rune in die Hand, falls Cain in angreift → spürt wie Stimmung kälter wird → realisiert, dass Cains Dämonendasain für seinen Drang sorgte, ihn zu ärgern → erklärt lächelnd, dass er ein Engel ist, und diese mit Dämonen nicht sonderlich gut zurecht kommen.]

© to Liam/ Joshua / Nathanael




Zuletzt von Joshua am So 16 Aug 2015, 20:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Mo 03 Aug 2015, 13:51

cf: Aula

Der Kelpie war etwas gespannt darüber, wo der Braunhaarige sie hinführen würde. Immerhin bat die Schule viele Räume. Seine stahlgrauen Augen wanderten zu dem Gesicht des Wolfsjungen. Hatte er überhaupt eine Ahnung wo hin er mit dem anderen Jungen und ihm wollte? Oder lief er einfach nur der Nase lang? Dem Schwarzhaarigen sollte es egal sein, denn die Hauptsache war ja, dass es ein Raum war, wo fast bis gar nichts los war. Zu viele Wesen auf einen Haufen waren eben zu anstrengend oder besser gesagt zu laut und zu nervig. Zudem herrschte meist auch noch ein komplettes durcheinander, was er auch nicht wirklich ausstehen konnte. Es wunderte Cain selbst, dass er sich bisher noch gewehrt hatte – es entsprach nicht seiner Natur, denn es war selten, dass er sich von anderen anfassen lies. Nun lohnen würde es sich nun auch nicht mehr, sich von dem Griff zu befreien. Es dauerte auch nicht mehr allzu lang und Lést führte sie in einen Raum, den der Kelpie kurz darauf als Mensa identifizierte. Ein Blick durch dieses Zimmer sagte ihm, dass es hier, im Gegensatz zur Aula, ziemlich leer war. Ein Glück für den jungen Dämon, denn dann könnte er sich hier wenigstens ein bisschen entspannen – ganz würde es sowieso nicht funktionieren, immerhin waren die beiden Anderen auch noch hier. Hier hörte er auch, auch wenn er nicht wirklich zu hören wollte, wie der Wolfsjunge mit dem anderen Jungen sprach. Dieser hieß wie es sich herausstellte oder besser gesagt, wie er raus hören konnte, Josh. Natürlich könnte er sich auch verhört haben, aber er nahm an, dass es stimmte.

Als Lést nun seine Hand los lies, spürte der 18 Jährige immer noch die Wärme des Anderen. Vielleicht lag es auch daran, dass er schon seit langer Zeit keinen Hautkontakt mehr hatte? Wäre doch im Grunde eine logische Erklärung dafür. Seine wieder freie Hand, steckte er nun in seine Manteltasche. In seinem inneren Fragte er sich nun wie er wohl am besten dieses Gefühl wieder los bekam. Möglicherweise war es das beste, wenn er gar nicht mehr daran dachte und es vergessen würde. Manchmal war es besser, wenn man so etwas für den Moment vergessen würde. Die Stimme des Goldäugigen holte ihn aus seinen Gedanken. “Hier ist es bei weitem besser als in der Aula.“, meinte der Schwarzhaarige ehrlich. Hier hatte er die Luft zum Atmen, die ihm in der Aula schon fast fehlte. Doch was er sich eher fragte war, warum der Wolfsjunge ihn mitgezogen hatte. Zumal Cain ja nicht einmal sonderlich gesprächig oder gesellig war. Um es genauer zu sagen, war er darüber verwundert. Bei dem anderen Typen konnte er es ja wenigsten noch verstehen, dieser hatte schon eine ganz andere Ausstrahlung als der Dämon. Der Teenager beobachtete den Braunhaarigen dabei, wie sich dieser auf einen der leeren Tische saß. Hatte dieser Junge noch nie etwas von Anstand gehört? Man setzte sich doch in der Öffentlichkeit, nicht auf einen Tisch, sondern auf einen Stuhl. Doch verkniff er sich einen Kommentar dazu. Cain wollte seine Wut nicht unbedingt wieder aufflammen lassen.

Schweigend hörte der Grauäugige dem Braunhaarigen zu, als dieser Josh etwas fragte. Was war mit Kolibris? Augenblicklich verfinsterte sich sein vor kurzem noch klarer Blick. Seine Augen wanderten zu dem anderen. Nun würde wohl die Aussage: „Wenn Blicke töten könnten“ passen. Er schien es also gewesen zu sein, der Vögel auf ihn gehetzt hatte. Nun sprach auch dieser Josh. Ein Engel war er also. Hatte er deswegen seine Vögel oder genauer gesagt Kolibris auf ihn losgelassen hatte. Seine herunter hängende Hand, ballte sich zu einer Faust. Sollte er es wirklich riskieren und diesen Engel eine verpassen? Für ihn war die Schule allerdings ein heißes Pflaster, außerhalb des Schulgeländes wäre es etwas anderes. Dennoch konnte er auch nichts machen, denn Lést meldete sich zu Wort. “Gute Frage was wir jetzt machen. Vielleicht verlassen wir ja das Schulgelände, damit ich dem Engel hier mal Manieren beibringe...“ Zwar wollte der Kelpie es nicht wirklich laut aussprechen, doch war es nun auch schon zu spät. “Es sei denn du hast einen besseren Vorschlag.“, mit diesen Worten wandte er sich wieder an den Goldäugigen.

BP: Lést, Joshua

(Fragt sich wohin Lést sie führt → denkt kurz darüber nach sich noch loszureißen, was sich aber nicht lohnen würde → Lést lässt seine Hand los → spürt immer noch die Wärme auf seiner Haut → denkt kurz darüber nach → spricht mit dem Wolfsjungen → findet es nicht toll, als sich dieser auf den Tisch setzt → hört wie Lést mit Josh spricht → findet raus, dass dieser ein Engel ist und die Vögel auf ihn gehetzt hat → wird wütend → spricht)
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Mi 05 Aug 2015, 14:01

>>First Post<<

Die Wächterin beobachtete das Geschehen in der Schule. So viele Leute auf einem Haufen hatte sie nur selten gesehen. Es wunderte Fiona, dass bis jetzt noch alles ruhig geblieben war. Bei einen Haufen von Straftätern, erwartet man eigentlich eine sofortige Eskalation. Doch die Werwölfin schien sich getäuscht zu haben. Seufzend lief sich durch die Gänge und war schon beinahe enttäuscht, dass nichts passierte. Ihre Arbeit in Glass Dome hatte sich Fiona deutlich spannender vorgestellt. Schüler, die aufeinander losgingen, Forscher, die mit einem nicht kooperierenden Wesen zu kämpfen hatten, irgendetwas, was dem Tag mehr Würze verlieh. Dieser Wunsch wurde Fiona aber nicht erfüllt. Jeden Falls jetzt noch nicht.
Die Gänge waren relativ leer, keine Schreie waren zu hören und nur aus der Aula drangen Geräusche der regen Unterhaltung zwischen Schülern und vermutlich auch Lehrern. Normaler lagweiliger Alltag.
Als sie schon die Hoffnung aufgab, heute noch irgendetwas zu erleben, erblickte sie drei Jungs, die aus der Aula kamen. Skeptisch sah sie ihnen hinterher. Fiona kam es etwas merkwürdig vor wie der eine mit Wolfsohren, die anderen beiden hinter sich her zog. Als ob sie vor etwas flüchten würden. Dennoch machte sie sich keine Mühe, ihre Schritte zu beschleunigen. Der starke Wolfsgeruch des Jungen, erleichterte ihr ie Verfolgung. Dadurch war Fiona noch nicht einmal gezwungen, die drei im Auge zu behalten.
Ihre Verfolgung endete vor der Tür der Mensa. Sie lauschte für einen kurzen Moment, um die Situation einordnen zu können. Zuerst stellten sich die Jungs einander vor. Nichts wichtiges also. Als dann ans Licht kam, das einer von ihnen ein Engel und der andere ein Dämon war, wurde die Sache doch schon interessanter. Die Wächterin wartete noch ab, bis der junge Dämon seine Drohung aussprach und betrat dann gelassen den Raum. Sie blieb neben der Tür stehen, um einen gesunden Sicherheitsabstand zu wahren. Außerdem mochte sie es nicht, Leuten zu nahe zu kommen. Mit ruhigem Blick und verschränkten Armen musterte sie die Schüler einen nach dem anderen. Abschätzig hob Fiona eine Augenbraue, um den beiden Schülern, die auf dem Tisch saßen, zu signalisieren, dass sie nicht viel von ihrem Verhalten hielt. Als sie noch zur Schule ging, war das Sitzen auf den Tischen streng verboten. Trotzdem maßregelte sie die Jungs nicht. Wieso auch? Es war nicht ihre Aufgabe, Kinder zu erziehen. Ihre Aufgabe war es, die Wesen vor sich selbst und anderen zu schützen. Fiona wandte sie ihren Blick nun dem Schüler zu, der wenigstens noch etwas Anstand besaß. Was das richtige Sitzen angeht wenigstens.
Den einen Schüler konnte sie schnell als den Wolfsmenschen ausmachen. Dafür brauchte man nun wirklich kein bisschen Grips. Bei den anderen Jungs, sah es schon schwieriger aus. Sie wusste, dass einer ein Dämon, der andere ein Engel war und kannte ihre Stimmen, doch das Aussehen konnte sie nicht zu ordnen. Fiona war aber bewusst, dass diese Wissenslücke bald gefüllt sein würde. Spätestens, wenn sie die Schüler ansprach und sie ihr antworteten.
"Ich halte 'das Schulgebäude verlassen' für keine gute Idee Jungs. Meines Wissens nach, sollt ihr alle hier bleiben.",erhob die Wächterin ihre Stimme. "Und ich denke, dass wenn euch einer Manieren beibringt es ich oder einer meiner Kollegen sein werden. Ihr seid also nicht gezwungen selbst Initiative zu ergreifen." Ihre Arme waren immer noch vor der Brust verschränkt und sie lehnte gelassen an der Wand. Fionas Stimme war zudem alles andere als ernst oder harsch. Man würde sie eher in die Richtung gleichgültig und ruhig einordnen.

BP: Lést, Joshua, Cain

[bewacht die Schulgänge > langweilt sich > sieht Lést Joshua & Cain aus der Aula gehen > verfolgt sie > bleibt vor der Mensatür stehen > belauscht die Schüler & findet ihre Wesen heraus > hört Drohung >betritt die Mensa > mustert jeden Einzelnen > belehrt die Schüler]


Zuletzt von Fiona am So 09 Aug 2015, 17:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Fr 07 Aug 2015, 13:17

Der Wolfsjunge sah Josh ein wenig länger an als Nötig, dieses Mal ohne sofort seine Klappe auf zu reißen und etwas zu sagen. Der Andere war sehr nett, wenn ihm sogar die Bezeichnung seiner selbst so Egal war – obwohl dies aus Lést Munde wohl nicht besonders viel zu Bedeuten hatte. Für ihn hatte jede Person, ob Groß ob Klein, ob Dämon oder Engel irgendetwas Freundliches und Gutherziges an sich. Es schien wie ein ungeschriebenes Gesetzt, eine von der Mutter Natur aufgestellte Richtlinie gleich. Schließlich nickte der Junge nur kurz angebunden, zum Zeichen das er verstanden hatte. Eventuell sollte er doch einfach bei dem Vorgeschlagenen Spitznamen bleiben und ihn so nennen wie er es in Gedanke auch schon tat. Irgendwie würde er sich den Namen dann auch schon merken können, und wenn er ihn doch vergaß und noch mal Nachfragen musste – sei es drum. Mit den Beinen weiterhin wackelnd, nicht einmal ahnend für wie „unhöflich“ oder „Unsittenhaft“ man ihn doch deshalb hielt, wandte der Wolfsjunge seinen Blick von Josh ab um sich dem anderen Jungen zu zuwenden. Cain indessen sah sich um und ließ sowohl Josh als auch Lést an seinen Gedanken Teil haben. Mehr oder weniger überstürzt, nickte der Junge kurz aber heftig „In der Aula war es zu voll“ er machte eine ausgelassene, unschuldige Geste indem er beide Hände mit den Handflächen nach oben zur Seite ausstreckte und mit den Schultern zuckte während er seine Augen für einen kurzen Augenblick schloss. Dann lächelte er wieder, umfasste mit den Händen den Rand des Tisches auf dem er saß und sprach weiter „Und, na ja, ich glaube meine Sitznachbarn fanden mich Nervig. Seltsam.“ das letzte Wort sprach er ein wenig leiser aus, eher zu sich selbst statt zu den anderen Beiden. Das andauernde „pssst“ war ihm nicht unbedingt auf den Zeiger gegangen, schön war es dennoch keineswegs gewesen.

Der Wolfsjunge wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Hunde Besitzer zu der im Begriff war seine eben gestellte Frage zu beantworten. Überrascht weiteten sich seine Augen ein wenig. Einem Engel war er hier noch nicht Begegnet, zumindest nicht wissentlich. Einem Dämon ebenso wenig… und auch keinem Vampir, keinem Magier oder sonst etwas… Warum immer Lést das nun also erstaunte. Wohl möglich weil er fest damit gerechnet hatte der Andere wäre ein Magier und kein Engel wie dieser so schön sagte. Den Kopf schief legend, sah er zwischen den beiden Jungs hin und her – auch Lést wusste um den Zwist zwischen Engel und Dämonen, selbst wenn er den Grund nicht so richtig verstehen wollte. Sie besaßen verschiedene Arten von Magie, Gegensätzlich zumeist. Und in man Teilte sie in Gut und Böse ein. Aber wer besaß das Recht so etwas zu definieren? Das wäre doch, als würde Lést sagen „Der Mensch ist böse weil er meine Artgenossen Jagd“ oder so etwas in der Art. Hatte das nicht etwas Egoistisches, irgendwie Selbstgerechtes an sich? „Streitet ihr euch gerne miteinander, oder woran liegt das?“ fragte er den Engel schließlich um vielleicht wenigstens ein wenig Struktur in seine umher irrenden Gedankengänge zu bekommen, oder einen Faden zu finden an dem er sich orientieren konnte.

Schließlich richtete sich sein Blick wieder auf den Dämon, dessen Namen ihn so an Käse erinnerte. Seine Stirn legte sich in Falten als er hörte was Cain sagte, und öffnete gerade den Mund um etwas besseres Vorzuschlagen – etwas weitaus Lustigeres wie auf das Schuldach zu gehen und in die Ferne zu rufen um eventuell ein echo zu vernehmen oder etwas in der Art – als er ein Geräusch hörte. Und seine Ohren zuckten. Schon seit er die Aula verlassen hatte, war ihm der Geruch aufgefallen, so das ihn der Anblick der Fremden nicht verwunderte die er sofort als etwas Wolfsähnlichem identifizierte. Wahrscheinlich ein Werwolf – sein Zimmergenosse roch nämlich genauso. Er entspannte die Stirn wieder und schenkte der Fremden ein Lächeln, nicht ahnend das dieser kurze Missfallene Blick dem sitzen auf dem Tisch galt. Stumm hörte er ihrer kurzen Ansprache zu, ohne die Worte allzu ernst zu nehmen „Dann haben sie das falsch Verstanden, Ms.“ erklärte er freudestrahlend, die Fremde freundlich ansprechend da sie weder Schüler oder Lehrer zu sein schien so Uninformiert wie sie anscheinend war „Wir Schüler haben die Pflicht an der Schulveranstaltung Teil zu nehmen, aber uns ist es nicht untersagt sie nach einer gewissen Zeit wieder zu verlassen.“ wieso er nun so förmlich Sprach war ihm ein Rätzel. Vielleicht war es eine Instinktive Reaktion auf jemanden der mehr oder weniger „dominanter“ zu sein schien. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht war es nämlich auch einfach nur der Respekt gegenüber einer älteren Person. Als hätte der Wolfsjunge das Thema damit beendet sah er wieder zu Cain, sprang von dem Tisch und stellte sich dicht vor diesen um ihm tief in die Augen zu sehen. Keineswegs dank einem romantischem Grund, lediglich damit dieser seine Worte auch ernst nahm „Kein Streit heute, ok?“ denn auch wenn er seine Antwort auf seine Frage noch nicht hatte, wollte er doch vermeiden schlechte Laune zu bekommen, oder laut werden zu müssen. Wenn es darauf ankam, schämte sich der wolfsjunge keineswegs laut zu werden und provokant, um anderen zu symbolisieren das Kampf und Streit keine Lösung war die er guthieß. Noch einen kurzen Augenblick lang dem Dämon in die Augen schauend, drehte er sich wieder zu der Fremden „“ doch wie sollte er sagen das er es nicht gut fand wenn andere sich einmischten?


BP: Josh, Cain, Fiona
[Schweigt Josh an >>> Sieht zu Cain >>> kommentiert seinen laut ausgesprochenen Gedanken >>> Fragt Josh etwas >>> sieht zu Fiona >>> Erklärt ihr etwas >>> steht auf >>> stellt sich dicht vor Cain >>> verbietet diesem zu Streiten >>> sieht zu Fiona (steht immer noch dicht vor Cain) >>> überlegt wie er ihr sagen soll das sich da doch auch keiner einmischen sollte >>> schweigt.]

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Joshua
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BeitragThema: Re: Die Mensa    So 09 Aug 2015, 14:22




xx Joshua
xx Chapter 3.5

xx Awakening

xx Come From: Aula

xx Von einem Moment auf den Anderen hatte Joshs gesamte Stimmung umgeschlagen, nachdem er die Körperhaltung Cains registrierte, und wie sie sich veränderte. Er hatte sich um 180 Grad gedreht. Eben war er noch der müde, gelangweilte Schüler gewesen, der wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf seinem Stuhl vor sich hin robbte. Jetzt war er, dank seiner Instinkte, hellwach, die Rune immer noch zwischen seinen Fingern geklemmt, jederzeit Kampfbereit. Er war am überlegen, ob es sich überhaupt lohnte, auf einen Kampf einzulassen. Er hatte seine Fähigkeiten hier schon länger nicht mehr richtig benutzt, war auch schon länger nicht mehr an seine Grenzen gekommen und so würde es eventuell nochmal ein wenig Spaß machen, gleichzeitig konnte es aber auch schnell ausarten. Andererseits wollte er nicht Streit anfangen - er hatte das ganze als kleinen Spaß gemeint, der, von seinem Engelblut geleitet, vielleicht aber doch anders herüberkam. Er überlegte weiterhin - sollte er seine Ketten erwecken und Cain eine Falle stellen, noch bevor dieser wirklich angriff?
Lésts Frage, die anscheinend an ihn gerichtet war, lenkte ihn wieder etwas ab.
» Naja. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt oder was genau das ausmacht. Wenn man dem Quatsch glaubt, den die Menschen von sich geben, dann liegt es daran, dass Engel von Gott geschaffen wurden und Dämonen von Satan. Aber das ist Quatsch. Wir sind einfach komplette Gegensätze - Engel heilen eher und versuchen zu helfen, sind gutmütige Wesen. Dämonen sind da... kühler, Gefühlsloser, desinteressierter... eher auf Leid und Unheil aus. Wie auch immer mans dreht und wendet, es gibt eigentlich keinen richtigen Grund dafür. Aber die Abneigung der anderen Rasse gegenüber ist irgendwie in uns verankert. Zumindest bei den meisten. «, erklärte er langsam, weiterhin nicht sicher, ob er den ersten Schritt machen sollte oder nicht.
Josh bemerkte, wie Lést Cain anscheinend wieder etwas sagen wollte - vielleicht irgendetwas vorschlagen, um den Streit oder Kampf zu vermeiden - aber auf halbem Wege veränderte sich sein Gesichtsausdruck und er ließ seine Ohren zucken.
Verwundert sah Josh kurz zu dem Wolfsjungen rüber, bis er selbst vernahm, wie noch jemand zu der kleinen 'Gruppe' dazu stieß. Ihrem selbstsicheren Auftreten und dem triefenden Befehlston zufolge war sie Joshs Meinung nach entweder ein Lehrer, der hier Aufsicht hatte, oder aber einer dieser Wächter. Über die hatte er schon das ein oder andere gehört, selbst aber noch keinen angetroffen. Sie schienen außergewöhnliche Fähigkeiten zu haben und deswegen als "Bewacher" eingesetzt wurden, um alles zu regeln. Anscheinend wurden ihnen kaum Grenzen gesetzt, wie sie eine Regelüberschreitung bestrafen dürften, weswegen sie als extrem gefährlich galten - zumindest nach dem, was Josh von anderen aufgeschnappt hatte. Er veränderte seine Haltung wieder ein wenig, verlagerte das Gewicht zurück und stützte sich gegen den Tisch, um nicht komplett Kampflustig auszusehen. Jetzt würde sich die erhitzte Lage eventuell eh wieder abkühlen... aber sicher konnte man sich nicht sein. Josh hatte auch gehört, dass einige der Wächter regelrechte Psychopathen waren, die auch Spaß daran hatten, wenn Insassen sich verkloppten- nur um hinterher dann einen von ihnen zur Bestrafung umzubringen. Aber vielleicht war das auch wirklich nur ein überspitztes Gerücht. Andererseits.... sie waren hier auf Glass Dome - zu viel sollte er da nicht erwarten. Die Lehrerin oder Wächterin oder was auch immer hielt eine kleine Ansprache – sie hatte wohl einiges hier falsch verstanden, vielleicht war sie neu oder so etwas, die Lést direkt aushebelte, indem er ihr die Situation erklärte. Joshua hörte der kurzen Erklärung zu und nickte dann bestätigend.
» Das stimmt. Nachdem wir hier eine Stunde waren, dürfen wir uns bei einem Lehrer abmelden und gehen. Zumindest wurde uns das so gesagt. Sind sie denn keine Lehrerin? Dann sollten sie das nämlich wissen.. «, fügte er hinzu, den letzten Satz leise gemurmelt. Er beobachtete, wie Lést sich vor Cain stellte und ihm sagte, dass er keinen Streit wollte. Unter normalen Umständen hätte Josh das nicht wirklich vernehmen können, aber unter normalen Umständen waren ja auch mehr als vier Leute in der Aula und somit war auch der Geräuschspegel heute leiser. Weswegen Josh es eben doch hörte und sich direkt fragte, ob und warum der Dämon auf den Wolfsjungen hören sollte. So wie er es mitbekommen hatte, kannten die beiden sich auch noch nicht wirklich lange, wahrscheinlich erst seit der Veranstaltung heute. Deswegen würde es ihn noch mehr wundern, wenn Cain wirklich auf Lést hören sollte.

PP: Lést, Cain (, Bao), Fiona
[ Kampfbereit→ Antwortet Lest → bemerkt, wie Lest Fiona wahrnimmt→ bemerkt sie auch → Hört sich ihre Minirede an → rbestätigt Lést→ fragt sich, ob Cain auf Lést hört]

[center]© to Liam/ Joshua / Nathanael




Zuletzt von Joshua am So 16 Aug 2015, 20:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Mensa    So 09 Aug 2015, 20:06

Der junge Dämon hörte dem Wolfsjungen zu, als dieser sagte, dass es in der Aula zu voll gewesen sei, nickte er zur Zustimmung. Dazu musste er ja nicht unbedingt einen Kommentar abgeben oder verlangte man dies von ihm? Auch wenn es so wäre, Cain sah es in diesem Augenblick nicht ein zu sprechen, denn bei dieser Aussage reichte doch auch nur eine Geste. Zudem wusste er ja nicht einmal, was er groß, außer eventuell ein ja, sagen sollte. So blieb der Schwarzhaarige schweigend stehen und blickte sich erneut im Raum um. Es war einfach toll, wie ruhig es hier war. Der 18 jährige hatte seine stahlgrauen Augen auf den Braunhaarigen gerichtet, der erneut anfing zu lächeln. Der Teenager fragte sich, wie oft man lächeln konnte – zumindest wäre es nichts für ihn, irgendwie ständig zu lächeln oder eine andere Emotion, bis auf die Wut, zu zeigen. So etwas wie die Traurigkeit hatte er aufgegeben, denn es brachte auch nicht mehr die Menschen zurück, nach denen man sich sehnte – so hatte er auch seine Ziele aufgegeben. Er wurde Schlichtweg aus den Gedanken gerissen, als der Goldäugige erneut anfing zu sprechen, doch das Ende des Satzes, hatte er nicht mehr wirklich gehört. Seine Aufmerksamkeit war im Moment auch nicht ganz bei seinen Gesprächspartnern, denn zur Hälfte befand er sich auch noch in seiner Gedankenwelt. Wieso hatte Cain eigentlich seine Ziele aufgegeben? Nur weil er gewisse Menschen nicht mehr gefunden hatte? Oder waren auch noch andere Gründe ausschlaggebend? So recht wusste es der Kelpie nicht oder besser gesagt, wollte er nicht wirklich darüber nachdenken, an was es lag, denn das meiste würde wohl auch auf seinen Charakter zurückkommen. Ehrlich gesagt wollte er es sich auch nicht eingestehen, dass er möglicherweise daran Schuld war, dass er nur widerwillig Emotionen zeigte oder aber auch keine Ziele mehr hatte. Nur langsam wanderten seinen Gedanken von diesem Thema weg und schon bald war er wieder richtig Anwesend. Klar war es unhöflich sich in seiner eigenen Welt zu befinden, vor allem wenn man sowieso nicht der Gesprächigste war.

Die Frage die Lést stellte bekam er mit, doch wusste der Grauäugige, dass dieser den Engel fragte. Es war sein Glück, dass diese nicht an ihm gerichtet war, denn im Erklären war der Schwarzhaarige nicht grade gut. Vor allem würde er dabei wohl das ein oder andere Schimpfwort benutzen, denn wenn dann würde er kein Blatt vor den Mund nehmen. Die Antwort auf diese Frage, ließ auch nicht lange auf sich warten. Der Teenager hörte Josh genau zu, was dieser sagte um nicht zu verpassen um gegebenenfalls seinen Senf dazu zu geben. Im Prinzip hatte er der Engel es nicht schlecht erklärt und dennoch gehörte er nicht in diese Sparte von Dämonen. Cain hätte doch sicherlich nicht die liebe zum töten gefunden, wenn ihn sein Ziehvater nicht zu seiner persönlichen Killermaschine gemacht hätte. Würde er überhaupt das Fleisch von anderen Wesen und Menschen wollen, wenn er nicht davon gekostet hätte? Aber wäre es auch nicht das gleiche, wenn er sich Fragen würde ob er Charakterlich nun so wäre, wenn Rufus und Marax bei ihm geblieben wären? “Gut erklärt!“ Es war kein Akt der Freundlichkeit, viel mehr wollte nicht nur so rumstehen und nichts sagen. Er zwang sich sozusagen irgendetwas aus seinem Mund zu bekommen. Ausdruckslos blickte er kurz zu dem Engel, ehe er seinen stahlgrauen Augen dem Wolfsjungen zu wandte, der immer noch auf dem Tisch saß. Erneut überlegte er kurz ob er dazu etwas sagen sollte, dieser Gedankengang verschwand allerdings wieder, als eine Stimme im Raum ertönte, die viel zu weiblich klang und keineswegs zu den Jungs passte. Es war ihnen also jemand gefolgt. Der Kelpie hasste diese Art von Verfolgung.

Als er grade seinen Mund öffnen wollte um etwas dagegen zu sagen, war der braunhaarige Wolfsjunge schneller gewesen. Dabei wollte der junge Dämon sie zurechtweisen, ihr sagen, dass er keine Befehle von ihr entgegen nehmen muss. Sie weder ein Lehrer noch ein Erziehungsberechtigter war, wobei letzteres im Leben von dem Schwarzhaarigen keine richtige Rolle spielte. Vor allem aber hätte er ihr gesagt, dass sie sehr wohl das Schulgelände verlassen dürften und er es selbst wusste, dass sie einen Lehrer Bescheid sagen müsste. Doch übernahm das alles schon Lést. Irgendwie fand er es schade. Selbst die Wut wurde wieder größer und er ballte seine Hand zu einer Faust, setzte dabei so viel Kraft ein, dass die Knöchel seiner Finger gelb wurden. Doch bevor Cain irgendeine Aktion starten konnte, sah er wie der Wolf von dem Tisch sprang und sich dicht vor ihm stellte. Zu nah!, dachte sich der Dämon und ging einen kleinen Schritt rückwärts. Die goldenen Augen des Anderen, bohrten sich tief in sein Gedächtnis, währen sie sich gegenseitig in die Augen sahen. Diese Augenfarbe hatte er noch nie in seinem Leben bei jemanden gesehen, allerdings gab es auch viel zu oft Augenfarben, die man selten bis gar nicht sah. Folgende Worten drangen nun an seine Ohren: “Keinen Streit heute, ok?“. Sollte der junge Dämon auf ihn hören oder gegen ihn Arbeiten und total ausrasten?

Währenddessen er überlegte, was er nun machen sollte, meldete sich auch Josh zu Wort und sagte seine Meinung. Warum sollte er dann nicht? Der Kelpie würde es auch ganz höflich ausdrücken – okay das glaubte er nun selbst nicht. Trotzdem, war es doch irgendwie unfair, wenn jeder seine Anschauung äußerte und er am besten still blieb. Um den Friedenswillen, warum auch immer der das machte, brummte er leise Lést ein: “Okay!“ zu. Natürlich war er nicht damit einverstanden, doch blieb er still. Lediglich seinen Kopf und somit auch seinen Blick, wandte er der Fremden zu. Seine Augen waren dabei etwas verengt.

BP: Lést, Joshua, Fiona

(Hört Lést reden → nickt nur → verliert sich in seinen Gedanken → hört Lést erneut sprechen, schweigt aber → bekommt die Frage von Lést mit → hört die Erklärung von Josh → sagt etwas zu dem Engel → denkt kurz nach → hört eine weibliche Stimme → wollte etwas sagen, Lést kommt ihm zuvor → bleibt schweigsam → bemerkt wie sich Lést dicht vor ihm stellt → geht einen Schritt zurück und sieht ihm in die Augen → denkt nach → sagt etwas → dreht sich zu Fiona)
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BeitragThema: Re: Die Mensa    So 09 Aug 2015, 21:35

Gleichgültig nahm Fiona das freudige Lächeln des Wolfsjunge wahr. Die Mühe, es zu erwidern, machte sie sich aber nicht. Stattdessen blickte sie weiter mit ihrer kühlen, abschätzenden Maske, die sie in ihrer Zeit ihm Militär erlernt hatte, drein. Doch als der Junge zu reden begann, regte sich bei ihr etwas. Skeptisch zog sie die linke Augenbraue hoch. Die Wächterin war sich nicht sicher, ob die Aussage stimmte. Es hätte natürlich sein können, dass sie falsch informiert war. Heute war schließlich ihr erster Einsatztag und die Information prasselten nr so auf sie ein. Um ehrlich zu sein, war es ihr auch egal, wo sich die Schüler herum trieben. Hauptsache sie machten keinen Ärger und sprangen sich gegenseitig an die Gurgel. Auf so einen Stress hatte Fiona schlichtweg keine Lust. Bei einem Kampf gingen Sachen kaputt, diese müssten repariert oder ersetzt werden, Personen werden verletzt, die auch irgendjemand zusammen flicken müsste und wenn es hart auf hart käme, dürfte Fiona soar einen Bericht verfassen. Ne ne, diesen Aufwand ersparte sie sich lieber. Mit den selben hinterfragenden Ausdruck verfolgte sie den Jungen mit den Tierohren und Schwanz, wie er sich dem Schwarzhaarigen zu wandte. Doch auf die Wort, konnte die Wächterin nicht weiter achten, da nun ein anderer das Wort ergriff. Schon bei dessen erstem Wort, war Fiona klar geworden, dass dieser der Engel sein musste. Innerlich grinste sie gewinnend in sich hinein. Es war immer wieder ein schönes Gefühl, eine wichtige Wissenslücke geschlossen zu haben.
Sein Tonfall gefiel ihr ihm Gegensatz zu seinem Vorredner deutlich weniger. Dabei hatte sie mehr Respekt von einem Engel erwartet. Vielleicht sollte man nicht alle Engel in einen Topf werfen. Fiona schürzte kurz verärgert die Lippen, bevor sie dem Jungen antwortete. "Nun, wenn das so ist, glaube ich euch mal. Große Lust, mich mit euch herum zu plagen habe ich eh nicht. Doch wenn ich erfahre, dass ihr mich angelogen habt, wird euer Leben unschön. Ich werde nämlich nicht gerne belogen und bin in solchen Fällen ziemlich nachtragend." Ihre Stimme klang spielerisch und ihre Augen glänzten verheißungsvoll. Den Jungs sollte klar werden, dass sie ihre indirekte Drohung ernst meinte. "Und ja, ich gebe dir Recht, Engel. Ich bin keine Lehrerin. Meine Stellung ist viel höher. Ich bin eine Wächterin und deswegen erwarte ich auch den nötigen Respekt, wenn du das Nächste mal mit mir sprichst, verstanden?" Von jetzt auf gleich, wurde ihre Stimme todernst und sie fixierte den Engel eine Weile lang.
Dann wandte sie sich dem Dämon (Fiona ging nach dem Ausschlussverfahren vor) zu. Dieser war die ganze Zeit unglaublich still. Seine Körperhaltung verriet ihr jedoch, dass er innerlich brodelte. Der junge war anscheinend ein labiler Charakter. Als seine verengten Augen sie trafen, zuckte Fiona nicht mit den Wimpern. "Hey, du machst mir nicht Angst, Kleiner.", sagte sie unbeeindruckt und winkte ab. Sie ließ noch einmal den Blick durch die Runde wandern, bevor sie sich Gehen bewegte.
"Ich will eure Dreisamkeit nicht weiter stören. Versucht aber, euch nicht gegenseitig umzubringen. Habe keine Lust danach sauber zu machen, okay?", meinte die Wächterin noch über die Schulter gewandt, bevor sie den Raum verließ.

BP: Joshua, Lést, Cain

[hört sich Lést Begründung an > bleibst skeptisch > denkt über ihre Einstellung nach > verfällt in die: Was kümmerts mich-Stellung > hört Joshua zu > ist nicht erfreut, über seine Worwahl > spricht zu den Jungs > droht ihnen indirekt > erklärt, dass sie eine Wächterin ist > mustert Cain > nicht beeindruckt von seinem Blick > wendet sich zum Gehen > verabschiedet sich > verlässt den Raum]

tbc. Gänge im Erdgeschoss

//Ich bin nun fü zwei Wochn im Urlaub, deswegen habe ich Fiona schön aus der Affäre gezogen. So könnt ihr drei ungehindert weiter posten. Wünsche euch viel Spaß dabei. :3
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Di 11 Aug 2015, 23:22

Der Wolfsjunge richtete seine Augen weiterhin auf die fremde Frau die sich zu ihnen Gesellt hatte. Ob sie nur Zufällig vorbei gekommen war, beziehungsweise nur rein zufällig hinter den Dreien her gelaufen war? Der junge wollte die Möglichkeit nicht sofort ausschließen, aber irgendwie glaubte er auch nicht daran. Welchen anderen Grund aber sollte sie gehabt haben hinter ihnen her zu kommen. War es Langeweile? Einfache Neugierde weil Lést es so eilig gehabt hatte als er aus der Aula heraus spaziert war, links und rechts die Hände seiner Begleiter gepackt? Der Junge hätte die Fremde Fragen können, aber er traute sich nicht so recht. Sein Instinkt sagte ihm er solle nicht so unvorsichtig bei einem anderen Wolfsähnlichem Wesen sein. Auch wenn er bezweifelte das die andere ihm etwas antun würde nur weil er seiner Neugierden freien Lauf ließ. Vielleicht würde er sich die Frage einfach für ein anderes Mal aufheben, sollte er die Frau noch einmal sehen während er nicht gerade mit zwei weiteren Personen unterwegs war auf die es auf zu passen galt. Denn nach dem was Josh soeben erzählt hatte, war sich Lést nicht sicher ob es eine gute Idee gewesen war sowohl ihn als auch Cain hinter sich her zu ziehen – oh! Er bereute es keines Weges. Seiner Überzeugung nach würden die beiden sich verstehen, vielleicht irgendwann auch Freunde werden. Und wenn Lést den Beiden dabei ein wenig helfen musste war das auch ok. Er wollte einfach nicht verstehen das es Wesen gab die sich von Natur aus nicht mochten. Es erinnerte ihn zu sehr an das Gerede von einem vorbestimmten Schicksal und all dieses andere Kram von denen die Menschen immer wieder gesprochen hatten.

Der Wolfsjunge sah wieder zu dem Dämon, der mehr oder weniger seinem Befehl zustimmte. Während ein anderer in diesem Moment verwirrt gewesen wäre, lächelte Lést nur gut gelaunt und wendete seinen Blick zu Josh, welcher in diesem Augenblick erklärte das sie nur eine Stunde lang in der Schule zu sein brauchten, ehe sie sich bei einem Lehrer abmelden durften. Obwohl Lést es nicht so recht verstand, weil er nicht nachvollziehen konnte wie die Lehrer wissen konnten wie lange ein Schüler denn schon da war, erinnerte er sich wieder das sein Sitznachbar in der Aula auch schon darüber mit einem anderen Jungen gesprochen hatte. Wie lange war er schon hier? Durfte er das Schulgelände schon verlassen? Wollte es denn überhaupt von hier weg? Der junge sah noch einmal zu Cain – solange der Engel und der Dämon sich nicht stritten, wäre er damit einverstanden von hier weg zugehen um sich irgendwo anders nieder zu lassen wo weniger los war. Es würde hier sonst vielleicht noch voller werden und auch wenn Lést sowohl Cain als auch Josh in die Mensa gezogen hatte, roch er immer noch die vielen hier herum schwirrenden Wesen, die er ebenso wenig auseinander halten konnte wie die Gewürze in einer Suppe. Als die Fremde wieder sprach, richtete der Wolfsjunge seine Aufmerksamkeit auf eben jene Person. Und obwohl diese ihren Namen nicht nannte, erklärte sie das sie eine Wächterin war, neu hier war, und mit mehr Respekt behandelt werden wollte „Respekt..?“ wiederholte er leise und rümpfte die Nase. Er Respektierte jeden der seinen Respekt verdiente und in diesem Raum war auch niemand wirklich unhöflich gewesen - zumindest seines Erachtens nach. Vielleicht hatte sie es einfach nur noch einmal erwähnt, oder sie war sehr sensibel. Lést beschloss sich diesen kleinen Fakt im Gedächtnis zu behalten, vielleicht würde er diesen früher oder später noch einmal ausgraben können.

Als die Wächterin dann verschwand, trat Lést einen Schritt zurück um Cain wieder ein wenig Luft zum Atmen zu geben. Abwartend sah er von einem Jungen zum Anderen. „Also… Wo waren wir stehen geblieben? Ähm… Engel und Dämonen mögen sich nicht. Genau. Ich dachte Gegensetzte ziehen sich an..?“ er klang ein wenig verwirrt, wenn nicht unsicher. Unter den Menschen hatte er nicht viel gelernt, hier und da einige Redewendungen, Geschichte, und auch das Lesen und Schreiben. Doch er hatte nicht viel von ihren Werten, ihrer Ethik oder ihrer Philosophie verstanden. Vielleicht konnte einer seiner beiden Begleiter es ihm näher erklären?


BP: Fiona, Josh, Cain
[DSieht die Fremde an >>> Denkt nach >>> Sieht Cain an >>> Lächelt zufrieden weil dieser sienem Befehl gehorscht >>> sieht zu Josh >>> Denkt wieder nach >>> Sieht zu der Wächterin >>> murmelt etwas vor sich hin >>> sieht der Fremden hinterher >>> wendet sich an Josh und Cain >>> Fragt beide etwas]







Lést - Shiro - Sayco - [Kuro]
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BeitragThema: Re: Die Mensa    So 16 Aug 2015, 20:17




xx Joshua
xx Chapter 3.6

xx Awakening


xx Stumm beobachtete Josh, wie die Frau sich ihm vom sprechen her zuwandte, und hörte verständnislos zu, wie sie ihn anranzte. Oh wow. Er war nicht gerade frech gewesen, aber was wollte er hier groß mit Respekt?
Nicht, dass Josh ein Problem mit Autoritätspersonen hatte. Er war eigentlich immer freundlich und höflich, zeigte auch Respekt wenn es denn sein musste. Aber seit er nur noch müde war – auch wenn der Kaffee ein wenig geholfen hatte – beeindruckte ihn Autorität und starkes Auftreten nicht mehr so sehr, wie in wachem zustand. Er begann einfach, Bedrohungen nicht zu sehen und Situationen falsch einzuschätzen. Böse hatte er die Worte trotzdem nicht gemeint, aber einen Streit anfangen wollte er nun wirklich nicht. Nicht mit einer Wächterin. Deswegen zuckte er nur unbeteiligt mit den Schultern, und staunte dann, als Cain ihn … loben? zu schien. Was war hier los? So ganz kam er nicht mehr mit, viel zu sehr verwirrte ihn die Situation, in der er sich wiederfand. Wann war er das letzte Mal in so etwas rein geraten... Er wusste es nicht. Diese ganze Situation gerade war komisch und kaum zu erklären. Außer vielleicht das mit Cain... sein Blick wanderte zu ihm. Diese Situation war dann doch relativ einfach zu erklären. Ein Krieg zwischen Dämonen und Engeln war wirklich nichts besonderes. Nicht in ihrer Welt.
Also warum zum Teufel hatte genau dieser Dämon ihn gerade bitte gelobt... oder... was auch immer das war. Er wollte etwas sagen, überlegte es sich jedoch anders. Was sollte er groß erwidern?
Verwirrt blickte er dann wieder zu der Wächterin, die etwas zu dem Kelpie sagte, sich dann umdrehte und ging. Das ging gerade irgendwie zu schnell. Eben stand Josh noch kurz vor einem Kampf, das Adrenalin war langsam durch seinen Körper gekrochen, und jetzt... hm. Schien sich alles in Luft aufgelöst zu haben. Zumindest so halb. Doch als er schließlich Cain eine Zustimmung zu Lést geben hörte, entspannte er sich komplett und steckte seine Rune wieder ein. Anscheinend war jetzt wirklich alles gelöst...?
Dann drückte er sich weiter gegen den Tisch, der in seinem Rücken stand und sah zu Lést, als dieser wiedermal eine Frage in die kleine Runde warf, und Josh so aus seinem verwirrten Monolog zurück in die Mensa katapultierte.
» Ehhm... anscheinend gilt das nur für Menschen. Oder es ist eine dieser blöden Redewendungen von denen. «, erwiderte er, erneut schulterzuckend und spürte dann, wie Bao an sein Bein stupste. Er hob ihn auf und setzte sich mit ihm zurück auf den Tisch.
» Na, was zu Essen gefunden, kleiner? «

BP: Fiona, Cain, Lést, (Bao)
[ Sieht Fiona verständnislos an und zuckt die Schultern → Fragt sich, wie er in die Situation gekommen ist → denkt über Engel und Dämonen nach → sieht zu, wie Fiona geht → antwortet Lésts Frage → nimmt Bao auf den Schoß und setzt sich auf den Tisch.]

[center]© to Liam/ Joshua / Nathanael




Zuletzt von Joshua am Mi 23 Sep 2015, 15:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Di 18 Aug 2015, 22:00

Zuvor hatte sich der 18 Jährige noch auf Lest konzentriert, als die Fremde erst dazu gekommen war. Ehrlich gesagt hätte er der Erwachsenen am liebsten klar gemacht, dass diese seiner Meinung nach nichts zu sagen hatte, was auch immer sie für einen Rang haben mochte. Es wäre Cain egal gewesen. Warum sollte er auch groß Respekt zeigen, wenn es selbst die Älteren gegenüber den Jüngeren nicht taten? Doch ehe der Kelpie weiter darüber nachdenken konnte, wurden seine Gedanken mit dem Wort “Kleiner“ unterbrochen. Hatte sie dieses Wort grade wirklich an ihn gerichtet? Wieso nur musste er jetzt in diesem Gebäude sein? Zu gern wollte er ihr klar machen, dass man ihn nicht einfach so “Kleiner“ nannte. Sein Gehirn sagte ihm bei diesem Wort immer wieder, dass es auf seine Große bezogen wäre. Natürlich könnte es die Unbekannte auch auf sein Alter beziehen, doch der Schwarzhaarige, hatte bisher nur erfahren, dass es sich auf seine Körperhöhe bezog. Der Teenager verengte seine Augen noch ein bisschen mehr. Seine Hände fingen an zu zittern – wegen der Wut die er zurück hielt. Ihm machte es ja nicht mal etwas aus, wenn sie keine Angst vor ihm hatte – auch wenn es an bestimmten Orten vielleicht besser wäre. “Pass lieber auf was du sagst!“ Diese Frau würde ihn nicht völlig zur Weißglut treiben. Doch bevor der junge Dämon etwas machen konnte, körperlich oder auch noch verbal, war die junge Frau aus der Mensa schon verschwunden. Irgendetwas hatte sie noch gesagt, doch hatte ihr der Schwarzhaarige nicht mehr zugehört. Doch das Gesicht der Fremden würde er sich merken. Immerhin lief man sich im Leben immer zweimal über den Weg. Wie das zweite Treffen, falls es denn dazu kam, ausgehen würde, wusste der Teenager nicht. Von seiner Seite aus, würde es wohl mehr blutig, als normal zu gehen. Freundlich wäre er der Unbekannten jedenfalls nicht gestimmt. Wer wusste schon ob überhaupt noch ein normales Gespräch zu Stande kam, wenn er auf sie treffen würde. “ Zu dumm, dass sie abgehauen ist...“, murmelte er leise zu sich selbst. Allerdings hatte er auch nichts dagegen, wenn es die Beiden anderen hören würden – dennoch wäre es ihm egal, was sie nun von ihm denken würden.

Seine stahlgrauen Augen wanderten wieder zurück zum Wolfsjungen. Wieso hatte er sich darauf eingelassen, dass er ruhig blieb? Vor allem wie hatte es der Braunhaarige wirklich geschafft? Er hatte Cain doch nur darum gebeten und ihm dabei in seine Augen gesehen – mehr nicht. Was war nur Falsch mit ihm? Oder war es etwa Lést mit dem etwas nicht stimmte? Eventuell hatte dieser, trotz dass er ein Tierwesen war, irgendwelche magischen Kräfte, die sich auf die Gefühle anderer auswirkte oder hatte etwa der Engel solche Fähigkeiten? Sicher konnte man sich ja nie sein. Dann wäre da noch psychische Manipulation – und dazu brauchte man keine magischen Fähigkeiten. Es waren charakterliche Züge, die jemand dazu brauchte. Allerdings konnte es auch sein, dass der Kelpie einen sozialen Tag hatte oder es lag einfach daran, dass es hier zu viel Publikum gab. Der Schwarzhaarige tippte auf letzteres, denn es waren wahrscheinlich zu viele Wächter hier unterwegs. Wäre es das Gegenteil, so hätte er die Fremde wohl auch trotz der Bitte von dem Wolfsjungen, angegriffen.

Seine Gedankengänge wurden unterbrochen, als Lést anfing zu sprechen. Der braunhaarige Junge griff das Thema von vorhin wieder auf. Besser gesagt, hatte er schon wieder eine andere Frage. Der Wolfsjunge dachte also, dass sich Gegensätze anzogen? Nun war es nicht so, dass es manchmal stimmte? Zumindest bei gewissen Charaktereigenschaften? Nun antwortete kurz darauf auch wieder Josh. Der Kelpie musste ihm recht geben, es war nur eine Redewendung der Menschen. Jedoch kam keine Anerkennung über seine Lippen. Viel mehr wollte er hier weg. Einfach aus diesem Gebäude fliehen. Irgendwohin, wo er sich sicher war, dass keiner einfach so dazwischen platzte. “Also, wohin wollen wir nun gehen oder besser gesagt, was wollen wir machen?“ Das Gefasel über Engel und Dämonen, auch wenn er letzteren angehörte, interessierte ihn nur sehr wenig. Seine Anschauung war eben, dass wenn Lést sich ein Bild machen wollte, er die jeweils andere Rasse kennenlernen, was er offensichtlich im Moment tat. Zumindest lernte er den Engel kennen, Cain hatte das nötige Vertrauen noch – was sich sicher noch als schwierig erweisen würde, wenn irgendwer etwas wissen wollte über ihn.

Doch wartete der 18 Jährige nicht mehr lange drauf, bis die Anderen einen Vorschlag abgaben. Cain wandte sich von den Beiden ab und ging. Bei einem Lehrer auf den er getroffen war, meldete er sich ab. Er wollte endlich raus aus diesem Gebäude. Am liebsten irgendwohin, wo es Wasser gab und er sich entfalten konnte. So machte er sich auf den Weg.

tbc: Versteckte Wasserhöhle

BP: Lést, Josh, Fiona

(denkt über das Wort “Kleiner“ nach → sagt etwas zu Fiona → will etwas unternehmen, doch Fiona verschwindet aus der Mensa → sieht zu Lést → denkt darüber nach, wieso er ruhig geblieben ist → seine Gedanken werden unterbrochen, als Lést anfängt zu sprechen → spekuliert kurz über die Redewendung → stellt an beide Anwesenden eine Frage -> geht)


Zuletzt von Cain am So 30 Aug 2015, 13:42 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Fr 21 Aug 2015, 18:03

Der Wolfsjunge legte den Kopf ein wenig schief und sah nachdenklich zu dem Engel. Also meinte dieser, diese Redewendung der Menschen war nichts weiter als ein Spruch ohne jedwede Bedeutung – zumindest wenn man sich auf den Zwist zwischen Dämonen und Engel bezog, der offensichtlich nicht so leicht zu schlichten war wie Lést glaubte. Der Junge braucht nicht lange um dieser Antwort zu zustimmen, denn die Menschliche Rasse wiedersprach sich in wirklich sehr vielen Dingen. Man musste nur einen Blick in die Geschichtsbücher werfen um zu verstehen das es nur selten Dinge gab in denen sich jene Rasse einig war. Während sie noch in dem einen Moment von Krieg sprechen, von unausweichlichen Dingen die man tun musste um zu überleben, sprachen sie im folgenden Augenblick über Frieden und die Absurdität Brutaler Handlungen wie eben genannte. Es glich einem Teufelskreis, wiederholte sich immer wieder ohne dass ein Ausweg in Sicht war. Aber gerade das fand der Wolfsjunge an dem Menschen so interessant - wenn er es auch früher eher für verwirrend empfunden hatte, als irgendetwas anderes. Andere Rassen schienen nicht weniger interessant zu sein und Lést war darauf aus noch viel mehr Leute kennen zu lernen und sie alle irgendwann zu verstehen. Vielleicht ein sehr hoch gestecktes Ziel, aber keineswegs verwerflich seiner Meinung nach.

Während er sich wieder auf den Tisch setzte, von dem er vorhin noch aufgestanden war, richtete sich sein Blick auf die andere Person. Cain wirkte nicht sehr Glücklich darüber, dass die fremde Person verschwunden war. Ob er vor gehabt hatte seine Bitte abzulehnen und sich doch mit ihr anzulegen? Lést verwarf den Gedanken schnell wieder, immerhin glaubte er nicht das sein Gegenüber sein Wort nicht halten würde – es müsste doch sicherlich viel mehr geschehen um einen Dämon zu Weißglut zu treiben, oder nicht? Ein neugieriges Kribbeln machte sich auf der Haut des Wolfsjungen breit, während er überlegte ob Cain wohl auch sehr schnell wütend werden würde wenn er ihn ärgerte „Ich denke sie hatte halt noch andere Dinge zu tun… Das kommt vor.“ er zuckte grinsend mit den Schultern und begann mit den Beinen hin und her zu wackeln. Man tat schon recht daran zu behaupten Lést könnte kaum eine Minute still sitzen ohne sich wieder zu bewegen oder irgendetwas zu sagen. So gesehen war es kaum zu glauben das er Halb Wolf war, und nicht zur Hälfte Hund – denn diese waren doch viel zutraulicher als es seine Artgenossen waren. Ein friedliches Lächeln lag auf seinen Lippen während er seinen Gedanken hinterher hing und Richtung Tür sah. Der Junge hatte nicht vor einfach hin zu nehmen das Josh und Cain von Natur aus verfeindet waren, so müsste er laut diesem Prinzip doch auch keine Katzen mögen, oder Katzen keine Mäuse. Wenn die beiden Gefahr liefen sich zu streiten, würde Lést wohl einfach eingreifen und als Streitschlichter dienen, dann würde alles schon schön und gut sein, oder etwa nicht? Der Junge umgriff die Tischkante mit den Händen ein wenig Fester und wandte seinen Blick abermals ab um dieses Mal wieder Cain ansehen zu können dessen Worte ihn aus seinen Gedanken gerissen hatten.

Was wir machen wollen..?“ wiederholte er leise und überlegte einen Augenblick. Das Wetter war eigentlich sehr schön und ihre Pflichtstunden hier hatten sie auch absolviert. Sie konnten doch schwimmen gehen? Oder irgendwo zusammen Klettern? Wie wäre es mit einem Spaziergang durch den Wald? Oder zusammen etwas kleines Trinken gehen? Die Ideen kamen und gingen, doch er wurde das Gefühl nicht los das sie weder Josh, noch dem Dämonen gefallen würden „Wie wäre es wenn wir in den Wald gehen, oder an den Strand? Wie können aber auch etwas Lustigeres machen… hm… Irgendwo hin gehen wo wir sonst nicht hin können oder so, aber gibt es da so ein Ort? Ich weiß auch nicht. Fro- ähm… Josh… Hast du nicht eine gute Idee?“ der Wolfsjunge hatte die Ohren gespitzt und wartete nun auf eine, wohl möglich erleuchtende Antwort. Als ob er schon wieder beweisen wollte welch eine überdrehte Persönlichkeit er war, sprang der Junge abermals von der Tischplatte auf die er sich eben erst gesetzt hatte. Dieses Mal hatte er aber auch ein Ziel – so lief er Richtung Mensa Ausgang, blieb aber an der Tür noch einmal stehen und drehte sich erwartungsvoll um, immer noch auf eine Antwort wartend, verstand sich.


BP : Josh, Cain
[Denkt nach >>> sieht Josh an >>> setzt sich wieder auf die Tischplatte >>> Hört Cain reden >>> Denkt wieder nach >>> Antwortet dann >>> Hört noch eine Frage >>> Antwortet wieder >>> Fragt Josh ob ihm etwas einfällt >>> springt wieder von der tischplatte >>> geht richtung Tür >>> bleibt stehen und dreht sich abwartend um]



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BeitragThema: Re: Die Mensa    So 06 Sep 2015, 13:18

Aus den Lautsprechern knackte kurz ein leises Rauschen, ehe eine Ansage nach Draußen drang.

„Liebe Besucher!
Wir danken ihnen für ihre Zeit und Aufmerksamkeit und hoffen, sie konnten sich nun ein besseres Bild von Glassdome-Academy machen, der Schule, wo sie zukünftig ihren Alltag verbringen werden.
Es wird nun gebeten, dass Schulgelände ruhig und gesittet zu verlassen, sodass unser Team mit den Aufräumarbeiten und Vorbereitungen auf den Schultag beginnen kann.
Vielen Dank.“

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BeitragThema: Re: Die Mensa    Mi 23 Sep 2015, 15:01




xx Joshua
xx Chapter 3.7

xx Awakening

xx Joshua war recht vertieft während er Bao liebkoste, sodass er dem Dämon nur halb zuhörte und kaum mitbekam, dass dieser ging. Stattdessen wunderte er sich, dass es ruhiger war und sah nur auf um die Eingangstür zur Mensa zufallen zu sehen. Verwundert blickte er sich um, konnte aber nur noch Lést entdecken und blickte diesen fragend an. Der schien aber selbst in seinen Gedanken vertieft und fragte nun Josh, ob er eine gute Idee hätte, was man machen könnte. Hatte er überhaupt mitbekommen, dass der andere Junge geflüchtet war?
Noch verwunderter als zuvor blickte Joshua sich noch einmal um, bevor er kaum merklich die Schultern zuckte und aus dem Fenster guckte. Gutes Wetter, nichts zu tun... und er hatte die Stadt Glass Domes noch nicht gesehen. Er hatte sich schon länger vorgenommen, diese einmal zu besichtigen, war aber dank der ganzen Eskalationen in den letzten Wochen nicht dazu gekommen. Immerhin war dafür ziemlich viel Stress gewesen und er war ja bekanntlich ein wenig „abwesend“ gewesen. Kurz zuckten seine Gedanken noch einmal zu dieser Zeit und er fragte sich, was alles passiert war. Schnell wurde ihm aber wieder klar, dass er das nicht herausfinden würde, wenn er nur hier rumsaß.
» Ehhm... wir könnten was Essen gehen. Ich hab gehört in der Stadt soll es ein Café geben, in dem man alles mögliche bekommt. «, überlegte er. Dabei folgte er dem Beispiel Lésts, ließ sich vom Tisch gleiten und setzte Bao auf seine Schulter, wo der flauschige Welpe thronend sitzen blieb. In der Stadt würde er wahrscheinlich einige Insassen treffen, vielleicht auch manche, die er schon kannte. Er hoffte es zumindest. Joshua durchquerte den Raum und stellte sich neben den Wolfsjungen, der den Ausgang mehr oder minder versperrte. Gerade wollte er etwas sagen, damit sie losgehen würden, aber dann hörte auch Josh die Durchsage die zu diesem Zeitpunkt wohl jeder anhören dürfte.
„Liebe Besucher!
Wir danken ihnen für ihre Zeit und Aufmerksamkeit und hoffen, sie konnten sich nun ein besseres Bild von Glassdome-Academy machen, der Schule, wo sie zukünftig ihren Alltag verbringen werden.
Es wird nun gebeten, dass Schulgelände ruhig und gesittet zu verlassen, sodass unser Team mit den Aufräumarbeiten und Vorbereitungen auf den Schultag beginnen kann.
Vielen Dank.“

verwundert blickte er an die Decke zu dem Lautsprecher neben einer der unzähligen Kameras hier, aus dem die Stimme gekommen war. Die Durchsage kam recht plötzlich dafür, dass man erst jeden Schüler gezwungen hatte hier her zu kommen. Andererseits waren sie alle wohl schon einige Zeit hier, vielleicht sogar länger als überhaupt nötig. Wie auch immer – passenderweise mussten Lést und er sich jetzt nicht einmal mehr bei einem Lehrer abmelden, was im Klartext hieß, dass Joshy seine nächste Koffeindosis eher als erwartet bekommen und genießen würde. Perfekt.
Noch einmal blickte er von Bao, der weiterhin auf seiner Schulter, nun aber des Haltes wegen auch halb in seinen Haaren hing und ihm quer durchs Gesicht geleckt hatte als er ihm den Kopf zuwandte, zu dem Jugendlichen vor ihm. Er war sich noch nicht komplett sicher, was er von ihm halten solle. Er war nett, leicht naiv, aber immerhin freundlich genug Joshua einfach mitzuziehen, als er die Aula verließ. Andererseits hätte er wohl weiter diesen langweiligen Reden zuhören dürfen.
» Na gut, wollen wir? «


xx BP: Lést, Cain
xx kümmert sich um Bao→ bemerkt nur flüchtig, dass Cain sich entfernt → schlägt vor in die Stadt zu gehen, um andere Insassen zu treffen / Hofft Freunde zu treffen
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BeitragThema: Re: Die Mensa    Do 24 Sep 2015, 20:46

Der Junge war sich nicht sicher was genau er erwartet hatte als er sich erwartungsvoll herum drehte um den Antworten seiner beiden Gesprächspartner zu lauschen, die offensichtlich so verschieden waren wie Tag und Nacht. Dabei kreisten die verschiedensten Variationen von Antworten durch seine Gedanken: Er bedachte den gelangweilten, oder aber ausdruckslosen Blick des Dämons mit den schwarzen Haaren. Er war darauf vorbereitet auf Ablehnung zu stoßen, vielleicht auf ein Anzeichen von Trägheit ob den Vorschlägen die er gemacht hatte. Lést hatte sogar damit gerechnet die beiden dabei zu erwischen, wie sie sich finstere Blicke zu warfen oder sonst wie einander anstachelten. Auch das Josh mit seinem Hund beschäftigt wäre, war dem Jungen in den Sinn gekommen – doch die Wahrheit warf ihn doch einen Augenblick lang aus der Fassung „Wo ist Cain?“, der verwirrte Ausdruck in seinem Gesicht hätte wohl mehr gesagt als seine Worte es in diesem Moment taten. Irritiert, ließ er seinen Blick durch den Raum schweifen, bedachte dabei besonders die Tische eines zweiten Blickes und die Zimmerecken. Unmöglich das der Dämon einfach an ihm vorbei gegangen war, ohne dass dies dem Tierwesen aufgefallen war – oder hatte sich Lést so sehr in seinem Gebrabbel verloren das er es einfach nicht mitbekommen hatte? Nach einer Antwort suchend, geradezu bettelnd, richtete er seinen Blick auf den Engel mit dem Hund. Ob diesem Cains fehlen auch aufgefallen war, oder er vielleicht sogar eine Ahnung hatte wohin es den Dämon verschlagen hatte? Statt einer Antwort auf die gewünschte Frage, bekam er eine auf seine Vorherige und brauchte wieder ein paar Sekunden um zu realisieren worauf sein übrig gebliebener Gesprächspartner anspielte. Die Idee in die Stadt zu gehen, empfand Lést als wahrlich entzückend, doch er war sich nicht sicher ob er genug Geld bei hatte um sich etwas zu Trinken und etwas zu Essen zu leisten. Die Angewohnheit der Zivilisierten, alles bei sich zu tragen das von wert war, hatte er sich selbst noch nicht antrainieren können. Demzufolge war es keine Seltenheit des Öfteren ohne ein Portemonnaie das Zimmer zu verlassen das er als sein Rückzugsort betrachten konnte.

Ich schätze wir können-“ eine Ansage unterbrach seine Worte je her, und die Ohren des Jungen zuckten für den Bruchteil einer Sekunde. Den Blick auf den Kern der Lärmquelle gerichtet, lauschte er wiederwillig den Geräuschen der Lautsprecher. Instinktiv empfand Lést ein gewisses Unbehagen, fast als würde irgendetwas an den Worten des Sprechers nicht stimmen. Es dauerte einen Moment, ehe er wagte dieses Gefühl ab zu schütteln und seine Aufmerksamkeit, der Ablenkung wegen, auf Josh richtete, der mittlerweile zu ihm getreten war und nun darauf wartete das die beiden den Raum verließen. Anders als von ihm erwartet, bewegte sich der Junge nicht von der Stelle, wandte den Blick aber auch nicht von seinem Gegenüber ab. Ihm war zuvor gar nicht aufgefallen wie schöne die Augen des Engels doch eigentlich waren, vermutlich war er zu sehr auf Cain fixiert gewesen, als das ihn dieses Detail hätte ins Auge springen können. Nachdenklich biss der Junge sich auf die Unterlippe, bedachte Joshs Lippen eines unsicheren Blickes, und wog ab wie weit er würde gehen können. Sein Gegenüber war ihm sehr sympathisch - nicht zuletzt weil er anders als viele anderen Insassen sehr gefasst und offen wirkte. In seinen Zeiten unter den Wölfen, wäre es normal gewesen seinem Partner solche Gefühle durch Zärtlichkeiten näher zu bringen, das streifen von Lippen, durch Berührungen von Haut und Haut… Aber in der Natur war das alles um weiten verzwickter. Zärtlichkeiten waren Wege einander näher zu bringen, gleichzeitig aber auch mittel einen anderen zu dominieren oder aber disziplinieren. Gerade der Tanz zwischen Romantik und Machtspielchen, machte das Leben als Wolf unter Wölfen so interessant, so mysteriös und unwiderstehlich. Ob auch Menschen und andere Wesen diesen Gepflogenheiten nachgingen, wusste Lést hingegen nicht und war Grund für den unsicheren Blick in seinen Augen als er die Vor und Nachteile seiner Handlung abwog. Ein leises Seufzten glitt schließlich aus seiner Kehle. Nur durch Überlegungen, würde er die Antwort auf die unausgesprochene Frage auch nicht erhalten. Und deshalb beschloss der Wolfsjunge einfach zu handeln und seinem Gegenüber, selbst wenn dieser nicht verstand was Lést gerade tat, zu zeigen wie schön eine solche Berührung sein konnte.

Gesagt – Getan. Innerhalb eines Augenblicks war er an den gleich großen Jungen heran getreten, so nah das gerade einmal eine Faust zwischen ihnen Platz gefunden hätte. Ohne darauf zu warten wie der Engel reagieren würde, umfasste er dessen Kinn mit Daumen, Zeige- und Ringfinger. Nur ein Atemzug des Zögerns trennte ihn vor seinem Handeln „Eigentlich bin ich gerade nicht hungrig“, murmelte er in einem Anflug von Höflichkeit, die ihm gebot sich zu erklären. Der Moment verging als Lést seine Lippen schließlich in einer Mischung aus Zärtlichkeit und Bestimmtheit auf Joshs legte und seine Lippen fordernd auf den seinen Bewegte. Innerlich war Lést ein wenig Nervös, selbst hatte er dieses Spielchen unter seinesgleichen noch nie gespielt da er doch als Einzelgänger gelebt hatte, abseits der Rudel. Und ob sich der Engel nun seinem Kuss entziehen würde, oder ihn aber erwidern – er würde seinen Tat nicht bereuen nur weil sie folgen haben könnte. Mit seiner freien Hand umfasste der Wolfsjunge die Taille des Anderen, nicht wissend wohin mit dieser.

EDIT (08.11.2015)

Vollkommen auf den Kuss konzentriert, schweiften seine Gedanken weiter ab. Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn stand in einer Art und Weise mit seinem Rudelverhalten im Konflikt, im Widerspruch, wie es schwer zu bewältigen war. Es hatte nichts mit Gerechtigkeit zu tun einen anderen, dank dummer Gepflogenheiten zu küssen, auch wenn seine Absichten nicht unedler Natur stammten. Er stockte, versteifte sich komplett und entzog sich dem Kuss wieder, die Hand schnell auf seine Lippe pressend. Erinnerungen, dunkel und düster, drängten sich dem Jungen auf. Er dachte an seine Schwester, dachte an dem Tag damals im Zoo, da diese Typen sie Vergewaltigt hatten. Das hatte nichts mit Zärtlichkeiten zu tun gehabt, nichts mit ausgeglichenen Dominanzspielen. Seine Augen wurden ein wenig größer, die Lider zuckten ängstlich. Er öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch es kam nur ein stockender, gehauchter Atem heraus. Mit der anderen Hand, hatte das Tierwesen sich an sein Herz gefasst, jetzt jedoch krampfte er sie zu einer Faust zusammen und presste sie an die Brust als wolle er sich vor einem Messer schützen. Es musste doch ein Seil geben, eine Schnur oder irgendeine Art von Linie auf der er gehen konnte. Einen Pfad, auf dem er ebenso mit den Gepflogenheiten eines Wolfes leben konnte, als auch mit denen eines Menschen der sich so um Gerechtigkeit sorgte. Mit auf dem Boden gesenktem Blick, schüttelte er vorsichtig den Kopf, dann hektisch. Vielleicht wäre es eine gute Idee an die frische Luft zu gehen – die beste die er an diesem Tag hatte, wenn er es sich recht überlegte. Immerhin waren die Schüler aufgefordert worden das Fest, beziehungsweise das Schulgelände, zu verlassen. Nervös, und doch tief durchatmend, hob Lést den Blick nach oben und umarmte sich mit den Händen selbst. Ein zögerliches Lächeln zierte seine Lippen „Entschuldigung, d-da… da ist es wohl mit mir durch gegangen. Du musst Wissen: Wölfe sind da irgendwie anders-… Nein, Egal. Entschuldige mich i-ich… ich werd Mal schauen ob ich Cain finde.“ er drehte sich um und öffnete die Tür um schnell hinaus zu eilen, hielt aber noch einmal einen kurzen Augenblick lang inne. Sich auf die Unterlippe beißend, blieb er noch einige Sekunden stehen. Er wusste nicht wie er die folgenden Worte sagen konnte ohne das er den Eindruck erweckt ein verdammt unausgeglichenes Wesen zu sein, auch wenn dies wohl in dem einen oder anderen Punkt der Wahrheit entsprach. Schließlich allerdings, öffnete er erneut die Lippen „b-bitte… h-hass mich dafür nicht, ja? E-Es tut mir wirklich Leid!“ und ohne sich noch einmal um zu drehen, oder auf eine Reaktion zu warten, rannte er aus dem Raum.

tbc.: Weg zum Institut


BP: Josh
[Bemerkt Cains Fehlen >>> Wird von der Ansage unterbrochen >>> Lenkt sich durch die Betrachtung von Josh ab >>> Küsst diesen >>> entzieht sich dem Kuss >> schlechte Erinnerungen >>> entschuldigt sich >>> verlässt den Raum]







Lést - Shiro - Sayco - [Kuro]
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Die Mensa

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