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 Big Mamas Krim's Kram's

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BeitragThema: Big Mamas Krim's Kram's   Mi 14 Mai 2014, 21:13



Von Außen hin wirkt der Laden wie ein ganz normaler Buchladen. Die Besitzerin ist eine etwas ältere, dralle, schwarze Frau die den Namen Bigritte Mamata, die Sehende, trägt, was ihr den Beinamen Big Mama eingebracht hat. Den Namen die Sehende hat sie weil sie eine Bruchus (Hexe ~ Magierin ist) mit hellsehenden Fähigkeiten. Im vorderen Bereich des Ladens könnt ihr euch Bücher und Weiteres kaufen, der hintere Teil beherbergt viele kleinere Antiquitäten, Kräuter und Voodoozeugs. Niemand weiß ob es echt ist... aber keiner möchte es wohl auch probieren.

Besitzer: Bigritte Mamata [NPC]
Angestellte: Alcide Belvoux [NPC] ;; Aradia Bahari [SA]

[Hier bekommt ihr keine Flame$ abgezogen]


Zuletzt von GM am Fr 05 Sep 2014, 00:11 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Big Mamas Krim's Kram's   Fr 27 Jun 2014, 01:03

CF: Die Mädchenunterkunft ;; Erdgeschoss ;; Gang

Eine Welle der Amüsanz durchflutete Alex Körper bei den Worten des Mädchens vor ihm. Ihr, von Zähnen bestücktes, Maul, regte sich keine Minute. Einerseits war er froh, das ihm so nicht der faulige Atem verwesenden Fleisches entgegenflog, den Raubtiere wie eine stummen Begleiter in ihrer Kehle mit sich herumschleppten. Andererseits war keine andere Geräuschquelle ausmachbar. Nein, viel mehr schien es, als würde ihr Brustkorb selbst vibrieren und als Gefäß für das Geräusch dienen, ohne jedoch sichtbares Ventil um den Klang ertönen zu lassen. Wandler waren ein Rätsel. Allesamt. Je mehr er von ihnen kennenlernte, desto mehr betete er dafür keinen Weiteren treffen zu müssen. Wobei sie auf der anderen Seite ihm doch einige aufschlussreiche Fakten über anderen Rassen boten. Vielleicht auch Informationen, die ihm bei einem erneuten Fluchtplan mehr als hilfreich sein würden. Ja… vielleicht. Verlassen, konnte er sich darauf jedoch nicht. Wahrscheinlich wusste Nanoko nicht einmal wirklich was sie dort tat und handelte rein animalisch, primitiv und instinktiv. Wie das Tier das ihr innewohnte. Andererseits stand es noch nicht einmal fest, ob sie denn überhaupt ein Tierwesen war, oder einfach wie Jael eine Gestaltwandlerin. Im Endeffekt würde das nicht den großen Unterschied machen. Am Ende waren Wandler doch alle gleich, Rassenverwandte – so etwas wie Cousinen zweiten Gerades. Die beiden Mädchen des 8. Zimmers, bildeten hierbei doch keine Ausnahme. Das Grinsen erlosch, die Worte die ihm wie sprudelndes Gift auf der Zunge lagen, wurden schwerfällig heruntergewürgt. Einzig das kurze Hochziehen seiner Braue, war Indiz für die herablassende Belustigung die er dieser Situation gegenüber verspürte. Wie gnädig, dass sie ihn auch noch vergraben würde. Aber es wäre ja auch absolut inhuman, würde sie ihn hier als verwesende Leiche auf dem Fußboden liegen lassen. Lustig war nur, dass wenn sie seinen Kadaver vergraben wollte, sie wohl die schleimigen Überreste vom Boden kratzen müsste, denn nichts weiter würde übrig bleiben, erlosch das Leben in ihm. Aber er erwartete von keinem Insassen das diese über genügend Kenntnisse verfügten, zu wissen was er denn war. Schließlich brachte das auch jede Menge Vorteile für ihn ein. Während Alex den kurzen Moment der Stille nutzte, indem das Mädchen anfing sich mit ihren Gestalten unauffällig zu beraten, um den Fluchtweg zur Treppe zu ergreifen, erhaschte er noch einen kurzen Blick auf die Verwandlung des riesigen, imposanten Pumas in eine eher unauffällige schneeweiße Katze, deren blutrote Augen das einzige Übernatürliche war, was ins Blickfeld stach. Wie zwei Rubine blickten sie dem schemenschaften Schatten hinterher, den Alex bildete, während seine langen Finger andächtig und nachdenkend die weiche Kapuze wieder tiefer ins Gesicht rückte. Er durfte keine Zeit verlieren. Zudem wollte er wissen, wie flexibel und wandlungsfähig das Mädchen hinter ihm denn nun wirklich war. Sie war kein Tierwesen, da war ihm jetzt bewusst geworden mit ihrer zweiten Verwandlung. Aber er würde es ihr sicherlich nicht leicht machen ihm zu folgen. Geschweige denn Rücksicht nehmen… Wer bräuchte schon so etwas? Kurz den Kopf schüttelnd stieß er die massive Eingangstür der Mädchenunterkunft nach Außen auf. Ein kurzer Blick nach links, rechts, keine Wächter in Sicht.

Wie vom Blitz getroffen verlagerte er sein Gewicht in seine vorderen Fußballen, stieß sich ruckartig nach vorne mit einer Geschwindigkeit, die ein Mensch nie und nimmer auch bei langen Strecken erreichen könnte – oder eine Katze. Nanoko müsste sich etwas weitaus Besseres einfallen lassen und er wollte sie ihr eine Herausforderung bieten. Der Prototyp blieb nicht lange am Boden. Mit einer künstlerisch gespielten Eleganz, die seine Bewegungen so einfach wie simples Laufen aussehen ließ, sprang er vom Boden ab, auf die Äste, verharrte dort jedoch keine Sekunde um sich sofort wieder abzustoßen und seinen Körper über die Kronen der Bäume schweben zu lassen. Kaum ein Geräusch, kein Rascheln, kein Vogelschrei, nur die dunkle Gestalt Mercers welche schemenhaft und bezaubernd mit den Schatten verwuchs. Sein Ziel war die Innenstadt. Big Mama müsste noch einige Xiriliumspritzen auf Lager haben. Er hatte seit zwei Wochen nichts gegessen und sah aus wie eine ausgekotzte Leiche, welcher zusätzlich die Adern mit dicken, schwarzem Öl aufgepumpt worden war. Nichts als Leere war das Gefühl seines brennenden Körpers. Doch dieses elendige Gefühl hielt ihn nicht davon ab, seine Spielchen mit dem neu kennengelernten Mädchen zu treiben. Eigentlich hoffte er schon, dass sie mit ihm mithielt. Es wäre eine viel zu große Enttäuschung würde sie zurückfallen oder noch schlimmer: vor einem Wächter in ihrem eigenen Blut ersticken. Er konnte ihre DNA vereinigt in dem köstlichen Lebenssaft beinahe wittern und schluckte die emporsteigende Galle herunter die verräterisch seine Kehle entlangkroch und den Speichel auf seiner ledernen, trockenen Zunge sammelte. Er durfte nicht schwach werden… nicht so kurz vorm Ziel – nicht jetzt. Mit einem kurzen Seufzen ließ er sich vom Ast des letzten Baumes fallen, betrachtete die Kulisse die sich ihm bot. Die Häuser ragten wie schwarze Klötze in den Himmel empor. Rauch, mit Funken und Feuerduft hing wie eine dicke Nebenschicht über den Dächern, bot das perfekte Ambiente für herumstreifende Assassinen und Evolver. Sie würden vorsichtig sein müssen. Seeeehr vorsichtig, wenn sie nicht in einer Isolationszelle landen wollten, oder als Speise für einen seiner Rassenvertreter. Ein merkwürdiger Gedanke, selbst einmal das Futter zu sein und nicht nur andere zu fressen. Für jemanden wie Alex, einfach unvorstellbar. Nicht nur bildlich, auch sein Ego könnte es nicht ertragen einen solch jämmerlichen Tod zu sterben. Da wäre er ja sogar noch lieber im Kampf gegen Jael gestorben, selbst wenn das eine riesige Schande gewesen wäre.

Kopfschüttelnd versuchte er den pochenden Schmerz seines klagenden Gehirns loszuwerden, seine brennenden Gedanken zu ordnen und neu zu sortieren. Noch kurz wartete er, ein, zwei Sekunden bis er die Präsenz von Nanoko erneut wahrnahm, dann tauchte er wieder in den Schatten der Häuser unter. Eigentlich hätte Alex aus Gewohnheit den Weg über die Dächer gewählt. Es war für einen Prototypen viel natürlich sich in der Luft und in Bewegung zu befinden, als in den Schatten der Nacht und des Staubs wie ein erbärmlicher Wurm herumzukriechen. Aber wenn er jetzt ein Risiko einging und Rochefort von der Scheiße hier erfuhr konnte er die nächsten zwei Jahre in so einem behinderten, isolierten Tank absitzen und das war nun einmal nur noch die restliche Lebensspanne, die er besaß. Er würde sie nicht wegwerfen, nur um nicht von einer Gestaltwandlerin als Feigling betitelt zu werden. Krampfhaft bis er sich auf die Lippe, versuchte sich zu konzentrieren in diesem Chaos von Gerüchen und Wesen, welche wie er durch das Netzwerk der Stadt huschten, alle mit der nackten Panik in den gläsernen, erstarrten Augen und der Todesangst im Blut. Er konnte es riechen. Von überall strömte der Geruch von Verzweiflung und ängstlichem Schweiß in seine Nase, reizte ihn zum Unermesslichen. Zart zog er die Nase kraus, atmete durch die geschlossenen Lippen, sein schnelles Tempo beibehaltend.

Mit einer geschickten Bewegung huschte er um die Ecke, nur um im gleichen Moment zurückzuspringen und sich in den Schatten zu ducken. Seine Augen zuckten zu Nanoko, warnend und glühend rot, der Zeigefinger ruhte auf seinen Lippen, während er sie eindringlich ansah, hoffte, dass sie jetzt nicht sagte. Schon in der nächsten Sekunde ertönten die Schreie. Drei Männer hechteten an der Gasse vorbei in der, der Prototyp und die Gestaltwandlerin geräuschlos kauerten. Der erste Mann fiel, ohne das man den sichtbaren Grund zuerst erblicken konnte. Ein Messer im Rücken, erbarmungslos bis tief unter die Knochen gedrungen, ein weiteres hatte seine Kehle durchbohrt und noch eines steckte in seinem Unterschenkel. Grünliche Flüßigkeit vermischte sich mit dem hervorsickernden Blut. Lähmungsgift. Auch der zweite war nicht weit gekommen. Ein Messer war durch seine hintere Kniekehle bis durch die Scheibe gedrungen, krümmend, laut schreiend lag er am Boden. Fassungslos starrte er auf sein Bein, die Sicht von Tränen zerschleiert, die Wangen mit seinem Wasser benetzt. Schweißtropfen hatten sich auf seiner Stirn gebildet, als hätte er Fieber, als das Gift sich mit zehrender Langsamkeit durch seinen Körper fraß. Er verdrehte die Augen, ehe er sich der Schwärze seiner Ohnmacht hingab, immernoch leise wimmernd wie ein Köter im Drecke windend. Der Dritte war stehengeblieben, hatte sich umgedreht, war unversehrt. Zitternd hob er die klammen, kalten Hände, den Blick angstvoll in die Schatten gerichtet, suchend nach dem, was ihm den Tode näherbrachte. Man sah ihm an, wie sehr er versuchte nicht auf die gefallenen Kameraden zu starren, welche sich der eisigen Umarmung des Todes hingegeben hatten und wie reglose Gegenstände als Dekoration mit ihrem Blut den Boden bemalten. Er sank auf die Knie, verschränkte die Arme hinterm Rücken. Seine Unterlippe zitterte, schnappend nach Luft, als würde er nahe dem Ersticken sein. Und mit einer Bewegung klappte er leblos zu Boden, die Kehle klaffend geöffnet, ein Blutfontäne die den Asphalt in Farbe tauchte. Dahinter, eine dunkle Gestalt, die mit ihrer Zunge über das silber aufblitzende Messer strich und genussvoll auf das verstorbene Wesen herabsah. Der Mann, dessen dunkelbraunes Haar sein Gesicht teilweise verbarg hob den Blick, richtete die Augen direkt auf den Ort wo Alex und Nanoko verharrten. Sekunden verstrichen wo seine grünen Augen sich in der Leere verloren, ein Ausdruck selbst unlesbar für den Prototypen. So schnell wie er gekommen war, hatte er sich umgedreht und war über die Dächer von Glasscity verschwunden.

Noch immer leicht benommen löste Alex sich aus der Starre, grinste zu Nanoko, zwinkerte ihr kurz zu. „Ich hoffe du hast es genossen. Nicht jeder Attentäter schenkt einem das Leben.“ Er verschwieg ihr bewusst, dass es wahrscheinlich einzig daran lag, das der Mann ihn für einen Evolver gehalten hatte, der kauernd darauf wartete das er sich entfernte um sich an den Leichen laben zu können. Wenigstens dafür waren seine Rassenvertreter gut. Anhänger der Wissenschaftler mieden sie und ließen ihnen manchmal Futter da. Sie waren die Köter der wissenschaftlichen Fraktion, die Mitesser und Prototypen profitierten davon. Alex Blick fiel zurück zu den Leichen, die Messer waren spurlos verschwunden. Eine reine Illusion wie deren Meister, einzig bestätigt durch die klaffenden Wunder der drei verstorbenen Männer. Eigentlich hätte Alex nicht übel Lust sich jetzt an einer zu laben… aber er konnte doch unmöglich vor einer Fremden…Menschen, oder was auch immer die waren, fressen. So viel Anstand besaß er dann doch noch. Ohne ihr ein Zeichen zu geben, setzte er sich erneut in Bewegung, kletterte mit wenigen Sprüngen die steile Hauswand empor in die Rauchdecke empor. Er konnte schon den kleinen, unauffälligen Buchladen sehen, der als Fassade für die dunklen Machenschaften der Bruchus diente. Es war nicht mehr weit. Mit ein paar Sätzen über die Dächer landete er vor der unverschlossenen Haustür, einen kurzen Blick zu Nanoko und er trat ein.
Sofort schlug ihm der altbekannte, mufflige Duft vergangener Pergamente und Bücher entgegen, vermischt mit den vielen Kräutern und Substanzen die in den Reagenzgläsern vor sich hinbrodelten. Das Paradies für jeden Magier. Doch in der nächsten Sekunde schlug ihm die dicke Parfümwolke ins Gesicht, passend zu der korpolenten, schwarzen Frau welche ihn mit unverhohlener Abscheu zu mustern begann. „Du schon wieder.“ Brummte sie entnervt, die wulstigen Hände in ihre fettigen Hüften gestemmt und die Augenbrauen zusammengezogen. Gott, wie wollte er ihr ins Gesicht schlagen. Der musternde Blick glitt an Alex vorbei zu Nanoko, dann wieder zu dem Prototypen. „Schon wieder eine Gestaltwandlerin? Oh, und wie ich sehe hat sie noch alle Gliedmaßen. Leichenfresser können also doch dazulernen, huh?“ Schelmisch presste sie die Augenlider zusammen, schüttelte nur den Kopf, ehe sie sich umwandte und ins Nebenzimmer winkte, wo sie auch gleich zur Theke marschierte, um dann den Kopf wieder zum pinkhaarigen Mädchen zu drehen. „Möchtest du einen Tee oder warmen Kakao, Liebes? Oder etwas zu essen? Du siehst hungrig aus.“ Brummend nickte die Frau, während sie eine Spritze aus der Schublade aus der Schublade kramte, in Verbindung mit einem kleinen gefüllten Glas, roter, bewegender Masse. Noch während die Nadel in diese organische Substanz stach, fiel ihr Blick zurück zu Alex, grinsend. „Wohin hätten wir es denn gern?“ Immer wieder aufs Neue… musste er diese scheiß Demütigung ertragen. Ein Knurren entrann seiner Kehle, während er zur Liege schlürfte sich mürrisch darauffallen ließ und die Kapuze herunterzog. Seine Finger glitten über seinen Hals, während er das Kinn reckte, ihr die Kehle darbot und seine eisigen Augen auf die Wandlerin lenkte. „ Hals.“ Ein kicherndes Gluksen entrann der Hexe, die die Spritze vollkommen befüllt hatte und nun triumphierend grinsend auf den Prototypen zukam. „Wie gierig. Dir geht’s also genauso scheiße wie du mal wieder aussiehst.“ Prustend stellte sie sich neben ihn, rammte ihn ohne wirkliche Vorsicht oder Vorwarnung die dicke, geschärfte Nadel direkt in die Halsader - wobei das Metall viel zu groß für die Vene war und diese beinahe schon aufriss. Schmerzerfüllt sog er die Luft zwischen den zusammengebissenen Zähnen ein, krallte sich in den weichen Stoff der Liege, während seine Adern hervortraten und seine Muskeln sich zum Zerreißen spannten. Es war ein Gefühl, als würde er innerlich verbrennen. Xirilium pur injiziert zu bekommen, war etwas anders als es als Nahrung aufzunehmen. Du fühlst dich als würden die Flammen der Hölle deinen Körper von heraus lecken, dich verzehren. Du stirbst. Die ersten Male hatte Alex geschrien, war in Ohnmacht gefallen. Mittlerweile genoss er den Schmerz schon fast…. Denn sonst war er beinahe resistent gegen jegliches Schmerzempfinden geworden. Seine Menschlichkeit schrumpfte, er wurde emotionsloser, schmerzunempfindlicher… Er sah noch jung aus, gut… aber er verreckte unglaublich schnell. 2 Fucking Jahre noch… Mit einem Ruck riss sie die Spritze aus der offenen Wunde, schleuderte sie angeekelt in den nächstbesten Mülleimer und lief zum Waschbecken um sich die Hände zu waschen. Eine Gänsehaut hatte wie immer ihre matte, schwarze Haut als zweites Kleid umhüllt. Die schwarzen Dreads, hingen wirr ins Gesicht.

Alex Miene jedoch war pure Zufriedenheit. Fiebrig glänzten seine blauen Augen, er lächelte sanft, als die Farbe in sein Gesicht zurückkehrte und seine Wunde sich augenblicklich schloss. Mit einem erleichterten Seufzen strich er sich durch das schwarze Haar, schloss für einige Momente die Augenlider. Er fühlte sich wie auf einem krassen Drogentrip, wie nach einem Orgasmus. Es gab kein Gefühl, dass dieses für ihn ersetzen konnte. Ohne Rücksicht auf Verluste warf er sich auf die Liege, machte sich lang und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Sein Herz schlug wie wild – er fühlte sich wieder so lebendig und das als Leichenfresser…
Big Mama währenddessen, sah zurück zu Nanoko. „Alles ok, Kleine? Ich hab Früchtetee, schwarzen Tee, indischen, türkischen, englischen und afrikanischen. Ich könnte dir auch Wasser geben… rohes Fleisch alles was du magst. Irgendwie muss ich dich ja entschädigen, das du dich mit solch widerwärtigem Abschaum abgibst.“ Sanft lächelnd zwinkerte sie, ehe sie Alex einen finsteren Blick zuwarf, der jedoch nur seine Zungenspitze hervorblitzen ließ und sich gleich darauf demonstrativ damit über die Oberlippe fuhr. Hachja, Besuche bei Big Mama. Hatte er es nicht vermisst? Wohl kaum.

[Out Big mama ist ein NPC :) fühl dich also frei sie auch zu spielen ]


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich
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BeitragThema: Re: Big Mamas Krim's Kram's   Fr 27 Jun 2014, 12:25

Cf: Mädchenunterkunft;;Erdgeschoss;;Gang

Das leise tapsen ertönte wie ein fallendes blatt, als Nanoko die Treppen hinunter schlich. Sie hatte immer ein wachsames Auge auf Alex gerichtet. Wer wusste was dieser wundersame Junge noch tun konnte? Eine riesige eingangstür baute sich vor Nanoko auf. Alex war grade hindurch gegangen. Nanoko seufzte. Musste er den so viele Verwandlungen erzwingen? Die weiSe Kätzin setzte sich kurz und strich mit der Zunge über ein paar BUschel unordentliches Fell. Der Gedanke, überall weiße Härchen herum liegen zu lassen, machte Nanoko fuchsig. Aber darum musste sie sich ein anderes mal kümmern. Alex war grade interessant geworden für die pinkhaarige. Nanoko schüttelte sich kurz und nahm schnell die Gestalt einer kleinen unscheinbaren Mücke an. Die welt war nun um ein hundert faches größer geworden, was sie störte. Mücken hatten den schlechtesten Sehsinn, den sie kannte. Grausam diese Biester. Nanoko suchte nach der Türschwelle. Langsam um nicht abzustürzen flog sie auf diese hinzu und quetschte sich durch den Spalt. Selbst für eine Gestaltwandlerin war das eine riesige herausforderung. Auf der anderen seite angekommen seufzete Nanoko innerlic. Dann landete sie vorsichtig auf dem boden und ließ sich auf den rücken fallen. Alex machte sie noch fertig. Ein paar sekunden lag sie einfach so dort, starrte hinauf in den wolkenleeren Himmel. Nanoko beschloß die Gestalt eines Vogel anzunehmen. Es machte mehr sinn, als am boden herum zu lungern. Sie schloßdie augen und verwandelte sich wieder in eine Krähe. Diesmal war Nanoko pechschwarz. Wieder stachen nur ihre roten augen heraus. Mit kräftigen schlägen der Fedrigen Flügel, stieß sie sich vom Boden ab. Grade erhaschte sie ein blick auf Alex, der grade auf einen Baum sprang und dann von einem zum anderen baum schwebte. Zumindestens sah es nach schweben aus. Das war aber gut so. Dann war Nanokos Verwandlung nicht ganz unnütz gewesen. Mit kleinen, aber kräftigen flügelschlägen folgte Nanoko Alex. Sie wunderte sich. Warum wollte er in diese richtung? Rätselhaft. Weiterhin folgte sie Alex. Sie waren in einer stadt angekommen. In städten war es ehr unvorteilhaft als eine Krähe herum zu fliegen. Nanoko wartete darauf das alex sich irgendwo niederließ.

Nach einer Weile war Alex an einer Ecke angekommen, doch als er weitergehen wollte, sprang er mit einmal zurück und duckte sich. Seltsam. Nanoko steuerte auf den Boden zu und verwandelte sich 5 meter über den boden in ihre Ursprungsgestalt. In das pinkhaarige Mädchen. Leichtfüßig landete sie neben Alex. Sie sah ihn verwundert an und wollte grade Fragen was denn los war, doch Alex wieß mit einem Zeigefinger auf dem Mund dass Nanoko still sein sollte. Sie hielt es für besser ihm zu gehorchen. Leise lugte sie um die ecke und sah, wie drei Männer auf brutale art gemordet wurden. Alles blutig und einfach nur wiederlich. Machte alles dreckig. Doch anstatt angewidert zu schaun, grinste Nanoko zufrieden. Blut riechte immer gut und entfachte in ihr die lust auch zu morden. Aber nicht jetzt, sagte sich Nanoko selbst. Der unscheinbare Täter war so schnell da wie er wieder verschwand. Verwunderlich. Gab es hier nur verrückte? Nanoko dachte kurzzeitig an sich selbst. Aber sie war nach ihrer meinung normal. Ganz normal. Alex wandte sich zu ihr, als der komische Mann verschwand. Auf seinen gesprochenen satz hin zuckte Nanoko nur uninteressiert mit den schultern. Der junge setzte seinen weg fort. Er sprang die Häuser hinauf, sein blick war auf einen kleinen Laden gerichtet, der aussah wie eine buchhandlung die schon lange keiner mehr besuchte. Nanoko seufute. Konnte dieser Alex den nur rennen?

Geschmeidig und elegant kletterte die pinkhaarige ebenfalls die mauer des Hauses hinauf. Sie hatte keine lust sich nocheinmal zu verwandeln. Auf dem dach angekommen, folgte sie wortlos Alex. Sie wollte einfach nur wissen wer er war. Beziehungsweise Was er war. Am kleinen Laden angekommen hangelte sich Nanoko leicht herrunter und landete sanft auf dem Boden. Sie folgte Alex durch die Tür des Ladens. Eine dickliche Frau begrüßte Alex mit verwirrenden Worten. Alex schien öfters hier zu sein. Warum auch immer. Die frau sprach Alex auf Nanoko an, was das Mädchen hellhörig machte und sie zu der Frau blicken ließ. Diese fragte Nanoko schliesslich nach, ob sie einen Tee oder einen Kakao haben wollte. Nanoko schüttelte höfflich den Kopf. Anstand und höfflichkeit waren hier sowas wie seltene Charakterzüge. Die Frau wand sich wieder zu Alex, holte dann eine Spritze. Alle Alarmglocken in Nanokos Körper ertönte. Was geschah hier? Nanoko bekam Panik. Zitternd sah sie Alex an und machte sich Sorgen um ihn. Die Frau stach auf Alex worte hin die Spritze in seinen Hals und drückte ab. Nanoko stieß einen Angstlaut aus und sprang hin zu Alex und krallte sich an seinem arm fest. Nanokos Gefühle rasten durch ihren ganzen Körper und plötzlich weinte sie. Sie hatte so eine Angst, das jemand schmerzen erlitt, dass sie weinen musste. Kläglich weinte sie, wie ein kleines Kind. Die dickliche Frau schien es garnicht zu bemerken. Nein, sie fragte nocheinmal nach ob Nanoko etwas brauchte. "Nein..ich will nichts" plötzlich schämte sich Nanoko für ihr verhalten, denn Alexs Körper entspannte sich wieder. Voller scham vergrub sie ihr gesicht in Alex Arm und hoffte das sie der Erdboden verschlucken würde. Sie hatte schwäche gezeigt und das war falsch. Ganz falsch. Die dickliche Frau sah auf Nanoko und schaute verwundert. Sie schien überrascht zu sein von Nanokos Verhalten.
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Alex
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BeitragThema: Re: Big Mamas Krim's Kram's   Di 01 Jul 2014, 17:50

Eine Spritze, ein kurzer, in die knie zwingender Schmerz – was war das schon, wenn man als Gegenzug das Leben erhielt? Es war doch nichts weiter als ein kurzer Piecks und eine vergleichsweise kurze Zeitdauer von unermesslichem Schmerz, was aber die komplette Heilung, die als Wirkung mit inbegriffen war, bei Weitem wiedergut machte. Eigentlich hätten alle zufrieden sein müssen. Bigritte, die Menschleben rettete, dadurch, dass sie Mercer seine Hauptnahrungsquelle künstlich injizierte. Alex, welcher von einem geschwächten Zustand zu seiner ausgewachsenen Kraft zurückgekehrt war und Nanoko, welche nun einen Ort wusste, an den sie sich immer zurückziehen konnte, wäre sie verletzt oder einsam. Es hätte so wundervoll sein können, diese wenigen Momente des Friedens, wäre die Gestaltwandlerin nicht völlig aus ihrer Fassung bei der Injektion auf den Alpha zugestürmt und hätte sich an seinem Arm festgehalten, während er vor Schmerz nicht einmal wirklich die Kräfte besaß, sie überhaupt dort wahrzunehmen. Nun jedoch war der Schmerz verflogen, das Mädchen vor ihm weinend und völlig fertig auf den Knien – wäre ja nicht das erste Mal das ihm das passierte. Andere Situation, andere Vorgeschehnisse, das jetzige Bild aber immer das gleiche. Jedes Mal der gleiche Scheiß – wurde er nicht zu alt dafür, oder wurde dem Schicksal diese widerkehrende Dauerschleife nicht langweilig? Davon abgesehen, wie sollte er sie wieder beruhigt bekommen?

Irritiert zog er die Stirn kraus. Alex war nie gut im Trösten gewesen, hatte es auch nie für nötig empfunden, solch soziales Verhalten an den Tag zu legen. Im Gegenteil. Als sein jüngerer Bruder einmal aus dem Baumhaus gefallen war, hatte er ihn aus Egoismus – Alex hatte ein neues Videospiel erhalten, was er natürlich ausgiebig zocken musste - einfach dort liegen lassen, bis die Mutter den weinenden Knaben ins Haus getragen hatte. Hilflos warf er also einen stummen Ruf zur schwarzen Bruchus, deren genussvolles Grinsen jedoch schon verkündete, dass sie nicht vorhatte dem überforderten Prototypen zu helfen. Im Gegenteil – eine Stufe weiter und sie würde vor Genuss wohl noch anfangen zu masturbieren. Mercer verdrehte die Augen, seufzte müde, ehe sein Blick zurück zur auf dem Boden knienden Nanoko fiel. Ihren Kopf hielt sie eng an seinen warm pulsierenden Arm gepresst, umklammerte diesen, wie den letzten Strohhalm um zu überleben. Das, was man auf schräge Art und Weise als süß betiteln könnte, reizte ihn umso mehr in diesem Moment. Was nahm sich die Kleine eigentlich hier für Rechte bei ihm heraus?! Das sie sich nur Sorgen um ihn gemacht hatte, kam ihm natürlich nicht in den Sinn. Soweit dachte er gefühlstechnisch dann doch wieder nicht. Immerhin war es ja „nur“ eine Spritze gewesen, nichts sonderlich Spannendes.

„Lass los – k?“ Knurrte er kurz leise und schroff, wandte sich leicht von ihr ab und entzog ihr den Arm, nicht sanft, aber auch nicht grob, viel mehr fordernd und bestimmt. Im Endeffekt konnte das Mädchen sicherlich nichts für ihren Ausschweifer, er müsste sie ja nicht gleich dafür bestrafen. Bei Jaden wäre es etwas anderes gewesen. Ihn hätte er mit Sicherheit durch die nächste Wand geschleudert, hätte er ihn so berührt. Der Tatsache zu verschulden, dass Nanoko jedoch ein Mädchen war und sich sicherlich nur erschreckt hatte, ließ er aus seiner Sicht Gnade walten. Nicht, dass er Berührungsängste hatte, im Gegenteil begrüßte er es, wenn ein Mädchen ihn angrabschte. Nanoko hatte nur das Pech, dafür eindeutig die falsche Stelle gewählt zu haben. Ähnlich wie bei einer fremden Katze, der man den Bauch kraulen wollte. Kleine Anmerkung : Katzen finden das wohl nicht sehr antörnend und zerfetzen dir das Gesicht, wenn du an die Falsche gerätst. Eine Erfahrung, die Alex als Kind auch hatte machen dürfen. Kurz bot sich ihm wieder das Bild von Jael Katzenschweif und der damit verbundenen lustvollen Ektase, in die sie ihn versetzt hatte. Oh dreckige Fantasie eines Neunzehnjährigen. Er zwang sich die Gedanken und das Grinsen aus dem Kopf, konzentrierte sich lieber wieder auf Nanoko, indem er sich erhob, den Arm gänzlich entzog und seine Hand auf ihrem Kopf bettete, dann sich zu ihr auf den Boden hockte. „Es war nur eine Spritze, nichts weswegen man weinen müsste. Glaub mir die alte Schabracke hätte mir echt Schlimmeres antun können.“ Da war es wieder, das charmante, leuchtende Lächeln, so perfektioniert, das man nie deuten konnte, ob es nun echt oder gespielt war. Doch der kleine Hohn in seiner Stimme war deutlich herausfilterbar. Allerdings währte es nicht lange, da flog ihm auch schon eine Tasse entgegen. Geschickt duckte er sich unter dieser hinweg, einen todesbringenden Blick der Werferin, Big Mama, entgegenschleudernd. „Alte Schabracke?“ – Er beachtete die Worte nicht einmal, strich kurz über den Schopf von Nanoko, wobei er penibel darauf achtete, die Frisur nicht zu zerstören – wer wusste, was das für Folgen hätte?! Ehe er sich erhob und seine Jacke richtete, die Kapuze wieder über sein Kopf zog und sein Gesicht vermummte.

„Vielleicht sollten wir besser gehen, hm?“ Murmelte er nebensächlich schmunzelnd und verschränkte die Arme. Während weitere Flüche und Beleidigungen jeglicher Art in seine Richtung flogen, schlenderte er gemächlich zur Tür, die großen Hände wieder in den Jackentaschen vergraben und ein belangloses Lied pfeifend auf den Lippen. Erst bei der Tür drehte er sich wieder um, wandte sich halb zurück zur Gestaltwandlerin. „Wo willst du hin? Meine To-do-List ist vorerst abgearbeitet.“ Er klang nicht wirklich interessiert, wo sie denn hinwollte, eigentlich wollte er nur nicht in diesem verschissenen Laden bleiben, bei der alten, tobenden Furie. Zudem könnte es ganz interessant werden, zu einem Ort zu gehen, den Nanoko auswählte. Wer wusste schon was für Schätze sich in ihrem vermoderten Gehirn befanden? Wie hieß es so schön in diesem Hipsterlied? – Denn ein Wrack, ist ein Ort an dem ein Schatz schlummert. Und eine gewisse Hoffnung bestand, das sie wirklich vorhatte ihre Zimmergenossin ausfindig zu machen. An sich, hätte Mercer das alleine gekonnt. Aber es war natürlich viel stilvoller als Unbeteiligter ins Geschehen zu platzen, der nur zufällig auf sie traf ~ heh.

TBC: - Die Insel - Institut - Gang


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BeitragThema: Re: Big Mamas Krim's Kram's   Di 01 Jul 2014, 20:18

(Out: ich wurde dann mal Richtung Jaelchan gehen :3 heißt:Auf zum Institut! :D)

Zitternd saß das Mädchen dort, mit den Knien auf dem kalten boden. Angst durchströmte Nanoko's Adern. Sie hatte große Panik vor den kleinen Spritzen, was mit einem Trauma zusammen hing. Als sie noch sehr klein war, hat man Nanoko immer gewaltsam und brutal Impfungen bekommen, was bei ihr eine Phobie auslöste. Sie hatte keine Angst vor dem Schmerz, nein, viel mehr setzte sie die Spitze selbst in Panik. Alles und jeder, der eine solche Spritze hatte, wird entweder von Nanoko geschützt oder angegriffen. Das hing immer von dem Stand der Person bei der Gestaltwandlerin ab. Alex wankte zwischen In Ordnung und Gefahr, was Nanokos Heulkrampf auslöste. Weinen oder Kämpfen waren Abwehrreaktionen auf Fremdes oder etwas, was Gefahr darstellte. Nicht oft geschah sowas bei der Pinkhaarigen.
Nanoko richtete ihren Blick hoch zu dem Prototypen. Er schien nicht mit der Situation klar zukommen. Vielleicht war er sowas nicht gewohnt, zu mindestens nahm Nanoko das an. Alex schien in ihren Augen zwar dominant und selbstsicher, doch innerlich war er vielleicht doch jemand, der ein lieber Mensch sein konnte? Nanoko hoffte dies sehr. Auf noch mehr Feinde hatte sie keine lust. In Glass Dome war sie eine der mädchen, die noch am wenigsten verbrochen hatte. Doch die Pinkhaarige wusste, was für Kräfte sie hatte. Sie wusste, das es ihr möglich war in bestimmten Momenten ganz Glassdome aus zurotten. Doch sie traute den Kräften nicht. Etwas böses war immer mit dieser stärke verbunden. Deswegen ließ die Gestalt Wandler in ihre Finger davon.

Alex versuchte sie zu trösten. Zwar etwas grob und kaltherzig, doch Nanoko erkannte, dass er es nur gut meinte. Seine Hand ruhte auf ihrem Kopf und strich ihr durchs Haar. Dabei achtete er sichtlich auf die Ordnung ihrer linken Haarpracht. Sein Lächeln versprach Nanoko ein wenig Hoffnung. Hoffnung , die Nanoko brauchte um ihre emotionale Situation stabil zu halten. Alles konnte an ihrem Gemüt verändert werden. Sagten man etwas falsches oder verletzen des, konnte dies verheerende folgen haben. Einige male hatte Nanoko diese Situation schon durchlebt. Einmal machte sie einer dieser typischen machos an, wollte sie mitnehmen. Nanoko war überfordet gewesen mit der Situation und bestimmte Zeichen ihrer bluträusche kammen zum Vorschein. Ihre Stimme wurde tiefer, ihre Augen schienen zu glühen wie frisches Blut. Sollte jemand diese Anzeichen sehen, so sollte er rennen. Sehr weit weg rennen. Nanoko kämpfte sogar im menschlichem zustand wie ein ass und schwang Schwerter und dolche , als wäre es Papier. Kannte sie den Namen des Opfers, schrie sie diesen meist laut und bedrohlich aus, bevor sie ihn dann angriff. Wie eine furie rannte sie damals auf diesen Macho und hatte erst aufgehört, als dieser verletzt und verkrüppelt heilend und flehend am Boden lag. In solchen Situationen liebte die pinkhaarige es dem Opfer ins Gesicht zu blicken und dann über ihn zu lachen. Die gestalten um sie herum machten ihr es immer gleich. Standen dort und lachten krank und verstört über das Opfer.

Die gestaltwandlerin wischte die Tränen aus ihrem Gesicht und lächelt ebenfalls. Sie richtete sich auf, klopfte ihr schwarzes Kleid ab und ordnete ihre zöpfe. Alex fragte, ob sie gehen sollten, da er sie dickliche Frau beleidigt hatte, die nun einige Teller, Tassen und anderen komische Dinge nach dem großen jungen warf. Nanoko rückte sich, als ein Teller in ihre Richtung flog. Ein leises quieken entführt ihr, was aber schnell verflog. Nanoko nickte Alex als Antwort zu. Ganz ungeniert nahm sie seine Hand und zog ihn vorsichtig und bedacht aus dem laden. Ein lächeln konnte schnell ihr vertrauen gewinnen. Glücklichhüpfte sie in eine Richtung, die sie selbst nicht kannte, doch sie wusste, das Jael in dieser Richtung irgendwo war. Und sie wollte ihre Mitbewohnerin fragen, woher sie Alex kannte und was er war. Nanoko intresierte sich sehr für diesen rätselhaften jungen. Es war unnormal gewesen, dass sich Nanoko jemanden so sehr näherte. Doch man musste wissen, das wenn man erstmal Nanokos Freundin war, das sie über Leichen ging um diesen zu retten oder zu helfen. Selbst für die kleinsten Dinge würde sie töten. Freunde waren selten und diese schützte man mit seinem leben, wenn es sein musste.

TBC:Das Institut;;Gang
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