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 Straße durch das Geschäftsviertel

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BeitragThema: Straße durch das Geschäftsviertel   Mi 14 Mai 2014, 21:15




Dies ist die Straße die sich durch das gesamte Geschäftsviertel zieht und durch die du überall hinkommst. Wenn du ihr nur lange genug folgst kommst du von hier auch irgendwann wieder ins Wohnviertel und auf der anderen Seite in die Stadtmitte.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Do 21 Aug 2014, 20:45

CF--- Loki/Alex Zimmer

Raiden und Sgt. Artjomka gingen zu den vereinbarten Koordinaten, die er zuvor an Toxic weitergegeben hatte. Er bräuchte sich nicht beeilen, denn in GlassDome verschwand bisher noch keine Person vom Bildschirm. Doch das war nicht der wahre Grund, weshalb er die Ruhe weg hatte. Jetzt etwas zu überstürzen und der Insasse würde entkommen. Raiden bräuchte ein Plan, wie er mit den Fähigkeiten des Insassen umgehen sollte. Doch dafür müsste er erstmal genau wissen, wie sie funktionierten. Er könnte sich anpassen und gegen einen Insassen würde er es selber machen, doch es gab ja noch den Komplizen. Eine Variable. Eine nicht-bestimmte Zahl, die alles zerstören könnte. Deswegen auch Toxic als Unterstützung. Sie ist fähig in diesem Halbdunkel zu sehen und konnte durch ihre Kräfte flexible reagieren. So auch Artjomka. Raiden sah zu ihm zurück. "Hoffentlich ist er dann nicht so oft abwesend." dachte er sich. Obwohl Artjomka sonst auch ziemlich ruhig war, so schien er jetzt mit dem Kopf im Urlaub zu sein.
Sie kamen am vereinbarten Treffpunkt an. Es war relativ leer, da bei diesem Wetter sowieso sich kaum einer hierum trieb. Es war eine Straße, die in Richtung des Ziels führte, doch von Toxic keine Spur. Sie ist noch nicht hier. Da müssen wir warten." sagte Raiden. Er würde es auch zu zweit versuchen, doch dann standen die Chancen schlechter. Mit Toxic würde es besser laufen. So wartete er und so in verschiedene Richtungen, um die eventuell ankommende Toxic zu erkennen.

(Tut mir leid, wegen der Kürze. Hab jetzt Artjomka einfach mitgeschleift)


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Fr 22 Aug 2014, 13:12

CF: Computeraum; Obergeschoss Schule

Zwar konnte Toxic im Dunkeln sehen, doch sie hatte gerade keine Lust auf diese Anstrengung, also spielte sie mit der Taschenlampe, leuchtete in diesen und jenen Laden hinein. Geschlossen oder Leer! Sie schnaufte. Im Halbschatten der Straßenlaternen sah sie ein gefiedertes Vieh hin und her springen und musste kurz den kopf schütteln „Zero, was machst du da? Komm jetzt, Raiden wartet schon bestimmt!“ Die Vampirin wandte sich ab und schritt weiter die Gasse entlang und Zero begann zu versuchen sich an die Kleidung der Wächterin zu Hängen. „Lass es!“ Toxic machte die Taschenlampe aus und packte sie wieder an ihren Gürtel. Während sie in der einen hand noch ihre G36 hielt, packte sie mit der Freien Hand den Falken und trug ihn eine weile, auch wenn ihm es nicht gefiel.

Leise schritt sie um die ecke, gelangte dadurch auf den Hauptweg des Geschäftsviertels. Zero begann wieder zu zappelt und seine Krallen verfingen sich im Schulterhalfter der Vampirin. „Ah Raiden?!“ murrte sie, Löste das Halfter etwas und Befreite Zero mit einem Handgriff. Sie schleuderte den Vogel hoch in die Luft, wo dieser seine Schwingen streckte und zu Raiden hinunter glitt. „Also, Raiden – und Artjomka-, was war jetzt los und kommt mir nicht mit ‚Ein Insasse ist Randale gegangen’ oder so was!“ Toxic lächelte etwas, doch der Rest der Mine blieb eisig, bis Zero sich Frecherweise auf Raidens Kopf setzte und es sich gemütlich machte. Sie schüttelte ihren Kopf und erdrehte die Augen, bevor sie ihr Halfter wieder Richtete und das Zusätzliche Zeugs an ihrem Gürtel, welches Zero gelöst hatte, wieder fest schob.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   So 24 Aug 2014, 18:44

Beinah pure Dunkelheit. So konnte man die Lichtverhältnisse in GlassDome beschreiben. Die einzigen Lichtquellen sind die aus Häusern oder Straßenlaternen. Von dem schwachen Licht der Sonne, welches durch den Nebel weiter abgeschwächt wird, konnte man eigentlich absehen. Es war schon seltsam die Geschäftsstraße von GlassDome beinah leer zu sehen. Doch wen man darüber nachdenkt, so konnte man es eigentlich verstehen. Es war ein Mistwetter und der Ausbruch der Insassen lag noch nicht so lange zurück. Dies waren die Verhältnisse, in denen er jetzt auf einen Vampiren wartete, um dann gegen Vandalisten vorzugehen.
Raiden konnte so etwas, wie unruhig, gar nicht werden. Die Ruhe in Person schaute Raiden den Hauptweg entlang, um die ankommende Toxic zu erkennen. Es dauerte auch nicht mehr lange, da erkannte er sie bereits, wie sie mit ihrer Taschenlampe immer näher kam.
Toxic. sagte er auf die ersten Worte von der anderen Wächterin. Es war nun einfacher, das war gewiss. Toxic führte das G36 mit sich, welches defintiv zu gebrauchen war, wie die AK-47 von Artjomka, welcher immer noch kein Ton von sich gab.
Der Täter als solche würde es Randale nennen. Ich sage Vandalismus und zwar so groß, dass er ein ganzes Zimmer vernichtet hat. sagte er. Es kann nicht sein, dass es Leute gibt, die sich gegen Regeln stellen. Höchstwahrscheinlich sind es nämlich mehrere Personen gewesen. sagte er zu Toxic. Die Tatsache, dass sich Zero auf seinem Kopf gemütlich machte, störte ihn reichlich wenig. Er griff sich sein Fuß und holte ihn eigenhändig runter. Raiden sorgte dafür das er sich nichts brechen würde und lies ihn dann wieder los, damit er woanders hinfliegen konnte.
Mit dem solltest du noch üben. er sah zu K-9000. Das war einer der Vorteile einer Maschine gegenüber einer organischen Person.


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Mo 25 Aug 2014, 17:30

Toxic lächelte als sie sah wie Raiden Zero vom Kopf zog und eine Bemerkung gab. „Er ist so drauf, seit er vorhin gegen einen Stuhl geflogen ist! Eigentlich hört er immer!“ murmelte sie und sah kurz zu dem Falken hinauf, der Gerade seine Runde flog. Die Vampirin schnippte kurz und schon kam die Fedrige gestalt um sich auf ihren Unterarm zu setzten. Zero´s kraftvolle Fänge umschlossen den Arm und hielte sich fest, während er sich etwas verdrehte und begann seine Federn zu Ordnen.

„Raiden, du darfst nicht vergessen, dass ich wegen Kriegsführung und Rebellion hier eigentlich Inhaftiert war. Für mich ist ein verwüstetes Zimmer noch gar nichts … aber nun los, weshalb braucht ihr mich? –bis auf die Tatsache dass ihr sonnst nicht klarkommt!“ Grundlegend war die Stimme der Wächterin sanft, doch sie hatte einen Neckischen unterton, bei dem kleinem Anhang. Ihre Mine wurde jedoch ernster. „Also, habt ihr den schon eine Ahnung wer oder was das Zimmer demoliert hat?“ Ihre Hoffnung war eher auf das wesen an sich gerichtet, oder eher die wesen, welche das Zimmer achso unordentlich hinterlassen haben. Irgendeine Rasse wäre schon hilfreich.

Toxic lies die G36 an dem Tragerimen baumeln, wenn auch nur kurz, und griff nach ihrer Taschenlampe. „Habt ihr oder Braucht ihr?“ Fragte sie knapp und hielt sie Raiden etwas hin.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Di 26 Aug 2014, 00:47

Eventuell solltest du mal schauen, ob nicht irgendwas mit seinem Kopf ist. sagte er, während sich ihr Begleiter bereits auf ihrem Arm gemütlich gemacht hat. Es interessiert ihn nicht ,was mit ihrem Begleiter los war. Es war nur einfach wenn man weiß, dass alles mit seinem Umfeld ok war. So musste man sich nicht übers etwas vermeinbares Gedanken machen. Raiden schaute wieder zu seinem Partner, der wie K-9000, angewurzelt da stand und nichts von sich gab. Wenn Raiden nicht wüsste, ob er leben würde, dann würde er von Todesstarre ausgehen.
Doch dies tat jetzt nicht zur Sache und Raiden widmete sich Toxic's Fragen: Erstmal Toxic. Vergesse ich nichts. Du wirst wegen deinen Fähigkeiten gebraucht. Da das Ziel nur betäubt und befragt werden soll, brauche ich deine Schnelligkeit und Kraft, um ihn kurz festzusetzen. Ein Schuss, der sitzt und er wird für die nächsten Stunden nicht mehr aufwachen. erzählte Raiden seinen Plan.
Es hat aber einen Grund, weshalb dies so wichtig ist. Der mögliche Täter ist Jaden und zwar höchstwahrscheinlich in Begleitung. Jaden ist ein gefallener Engel und gehört zur Gefahrenstufe A. sagte er. Er ist fähig Schmerzen auf mentaler Basis zu vermitteln, daher muss das schnell von der Bühne gehen. Sollte es zu einem Gespräch kommen, dann lasst mir den Vortritt, da er auch Ängst materialisieren kann. erklärte er den beiden.
Es war von extremer Wichtigkeit, dass es schnell ablaufen würde. Umso schneller, umso ungefährlicher, dessen war sich Raiden bewusst. Dann würde nach einer Befragung und einen Aufenthalt sich endlich seiner Patrouille widmen.
Als er von Toxic gefragt wurde, verneint er es mit einem Kopfschütteln. Brauchst du sonst noch etwas, was du wissen willst? fragte er, da es wichtig war, dass alle Fragen beantwortet waren. So könnte sie besser agieren, was die Erfolgschance erhöhte.


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Di 26 Aug 2014, 17:54


Toxic hörte aufmerksam zu. Innerlich spielte sie bereits mit den Gedanken, nach diesen zwei ziemlich einseitigen Wochen endlich wieder Bewegung ins spiel zu bringen, aber trotzdem könnte noch alles schief laufen. Toxic wusste dass es gerne mal nur Vermutungen waren, was für ein wesen der gegenüber einem war, oder welche Fähigkeiten er in sich barg, solange es nicht so offensichtlich war, wie bei den Chimären, Werwölfen, Cyborgs und Vampiren. Auf Raidens frage schüttelte sie den Kopf "Nein, ich denke nicht!"

Sie schnaufte „Also gut, einen hinterhalt? Das muss ziemlich schnell gehen… hinzu wäre nicht mal ich so dumm, einer Gruppe von Wächtern in die Arme zu laufen wenn sie zusätzlich nicht gerade schwach bewaffnet sind!“ Ihr blick schweifte von der Ak, Artjomkas- der weiterhin still stand – hin zu Raidens K-9000, der oder sie so gesehen noch eine Zusätzliche Waffe bot.

„ich denke, eine der Rebellenregeln würde uns nützen: Halte dich von Größeren Gruppen fern, wenn du ihnen nicht - definitiv - die Stirn bieten kannst“ Sie überlegte kurz und steckte die Taschenlampe wieder zurück an den Gürtel und ergriff die G36. „Wir sollten uns aufteilen, sodass zwei im schatten verborgen sind und eine größere Fläche nutzen können … so mein Vorschlag …!“
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Di 26 Aug 2014, 20:54

Raiden fand die Idee die Toxic, die Wächterin, da brachte interessant, auch wenn er sie etwas verbessern musste. Raiden wusste ja, wo die Zielperson lang ging. Dieses Wissen hatte die Wächterin ja nicht, deswegen konnte sie dementsprechend auch nicht einen Plan entwickeln.
Aber der Plan hatte trotz dessen seine Vorteile. Wenn Artjomka und Toxic in den Seitengassen verschwinden würden, dann würde er alleine kaum Bedrohung darstellen. Das Ziel wäre weniger misstrauisch, als wenn drei Wächter auf ihn zu kommen würden.
Ja, ein Hinterhalt wäre perfekt. Es muss sogar sehr schnell gehen, da das Ziel gerade das Steakhouse verlässt und passender weise kommt es hier entlang. sprach er zu Toxic, da Artjomka immer noch geistesabwärtig war.
Ich werde hier auf offener Straße warten, da ich weder Ängste habe, noch Schmerzen auf mentaler Basis vernehme. sprach er seine Fassung des Plan's aus. Raiden als menschlicher Roboter vernahm zwar Schmerz, doch konnte dies nicht auf mentaler Basis. Etwas ähnliches wie ein Bewusstsein, hatte er ja nicht.Ihr versteckt euch entweder auf den Dächer oder in den Seitenstraßen, wichtig ist dabei nur, dass ihr nicht auffällt. setzte er seinen Plan zuende.
Ich geb euch den ein Zeichen, wann ihr zuschlagt, ok? Gibt es da Einwände?
fragte er, obwohl er wusste, dass Einwände jetzt extrem unpraktisch wären.
Artjomka setzte seinen Weg in eine Seitengasse, um dort zu warten.

(PS: Toxic, wenn es ok ist der Post und du keine Änderungen willst, dann einfach weiterposten. Du kannst jetzt noch einmal posten, dann dachte ich lassen wir erstmal Jaden und Yuna kommen.)


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Do 28 Aug 2014, 18:55

Toxic´ Gedanken schweiften kurz aus, nachdem Raiden seinen plan erklärte „Nein, pass nur mit K-9000 auf, er ist nicht gerade unauffällig“ meinte die Wächterin und wandte sich ab. Ein Stein flog vor ihren Füßen in die Gasse. Zero glitt neben ihr her durch die Luft, als sie ihren Arm fallen lies und ihre G36 kontrollierte. In ihrem Halfter löste sie sie p1 und legte das Magazin richtig ein. „Na den los!“ schnaufte sie leise zu sich selbst.

Zero glitt durch die Luft und schien etwas zu beobachten, während Toxic sich seitlich an eine der Wände von den Geschäften kniete um im tiefen Rest schatten zu verschwinden. Auf der anderen Seite sah sie Artjomka ebenfalls in eine Seitengasse verschwinden. Komischer Typ, versteckt sich hinter einer Gasmaske, aber er war in ihrem alter und teilte -soweit sie es verstanden hat- ein teil schicksal. „pff“ ihre Hand glitt zu ihrem Gürtel und tastete nach den Wurfmessern, während ihr blich zu Raiden glitt.

Zero streifte durch die Luft, seine schwingen weit gestreckt. Er beobachte alles hier, oder es schien eher so. Nach einer weile schwebte Zero zu einem der Gebäude hinab und beobachtete die Leute die hier umherstreiften. Auch wenn er nicht direkt bei Toxic war, konnte er die befehle von ihr hören und sie ausführen.

(Okay, JJ kann posten...geht Juna auch mit? O.O)
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Mi 03 Sep 2014, 00:42

CF: Geschäftsviertel ;; Steakhouse

Yuna schien besorgt, zurecht. Immer wieder fragte sie ihn, ob er es überhaupt ok fände sie zu stechen. Ihre Worte waren süß, zuversichtlich und aufbauend gewählt und dennoch konnten sie den verängstigten Jungen in Jaden’s Körper nicht beschwichtigen. Die Ärzte im Institut hatten ganz recht gehabt, das der weißhaarige Clown, der von allen anderen „Verrückten“ dieser Anstalt nur als Fisheye betitelt wurde, geistig eindeutig hängen geblieben war, was seine Erziehung und seine Kenntnisse über die eigentlich normalsten Dinge der Welt mit einbezog. Er war nicht gut in der Schule, Benehmen oder in gesellschaftlichen Normen wie sein Beleid auszusprechen, oder jemanden Trost zu spenden. Wenn man es denn genau formulieren wollte so war das Kind im Körper des 17 Jährigen ein ausgewachsener Soziopath, der sich weder für die Regeln der Gesellschaft noch für die Emotionen und Gefühlslagen seiner Mitmenschen interessierte. Sprach ihn jedoch darauf an, reagierte er dementsprechend bockig und verwirrt, nicht realisierend wie er auf die Umwelt wirken musste. Dennoch spürte er es tagtäglich in ihren komischen Seitenblicken. Er hörte es in ihrem hinter Händen gedämpften Flüstern, spürte es an ihrem eiligen Gang, wenn sie an ihm vorbeigingen. Fishie wusste das er anders war und sich anders verhielt als der Großteil der Gesellschaft. Aber er wusste nicht einmal wieso. Eigentlich hatte er sich so akzeptiert wie er war, mit all den Macken, Süchten und Krankheiten welche fett das Papier seiner Akte bedruckten.

Dennoch würde er lügen, wenn er sprach, dass ihm das Gerede nicht kümmerte. Die Meinung eines einzelnen? Auf die konnte er getrost scheißen, ohne das sich irgendetwas an seiner Laune auch nur annähernd veränderte. Aber es immer wieder und wieder vor Augen geführt zu bekommen, ließ das mulmige Gefühl in seinem Körper wie zu einem Tumor wachsen. Yuna versuchte ihn zu verstehen – er spürte das sie irgendwie darum kämpfte zu ihm durchzudringen. Vielleicht war auch das einer der Gründe warum er sich so an sie klammerte und ihr sogar wie ein Hündchen in diesem Moment überall hin folgen würde. Ohne sie das Restaurant verlassen? Unmöglich. Da würde er lieber knauserig in seiner Ecke sitzen, einen Lollipop lutschen und alle drei mit Todesblicken bombardieren. So gesehen, was Freundschaften betraf, hatten es Kinder wirklich um einiges leichter im Leben. Wenn sie ein anderes Kind mochten, nahmen sie es an der Hand und beschlossen mit diesem Altersgenossen befreundet zu sein. Dann, wenn dieser magische Moment der Vereinigung abgeschlossen war, gingen sie Hand in Hand durchs Wunderland des Kindergartens und nichts und niemand würde sie ohne Tränen und großes Geschrei trennen könne. Beschloss das der eine, dass der andere doof war, so trennten sie sich. Meistens einvernehmlich, streckten sich die Zungen raus und beließen es dabei. Sie waren nicht wie Erwachsene, die die Vergangenheit mit einkalkulieren mussten, die Beziehungen und Dauer ihrer Bekanntschaft. Kinder konnten nach einem einzigen Tag die besten Freunde sein….

Das war auch ungefähr das Prinzip nachdem JJ sein Leben führte. Hatte der Junge also eine Person interessant und wert genug sie einen Freund zu nennen empfunden, so war er der Annahme, dass sie sogleich best friends forever waren. Auch wenn dadurch anderen als aufdringlich, aufgedreht und anhänglich auffiel – und das waren nur Begriffe die mit einem A begannen. Die Liste würde man ewig weiterführen können und wahrscheinlich würde er es sowieso nicht kapieren. Aber Yuna hingegen hinterfragte nicht. Generell war sie eher der ‚Was-ich-sehe-behalte-ich-im-Kopf-um-ihn-nicht-zu-verunsichern-Typ‘. Aber ihre Taktik funktionierte – jedenfalls zur Hälfte. Unbeliebt machen konnte sie sich dadurch auf keinen Fall bei dem Jungen. Ihr Kuss brannte auf seiner Wange. Mit zusammengezogenen Brauen strich er mit den Fingerspitzen über die weiche Haut, musterte das Mädchen mit zart glühender Verwirrung. Die Drachendame war schon anders, als die meisten Mädchen die er kannte. Viele hätten bei der Frage nach einem Nippelpiercing sicherlich laut gequietscht - sogar mit einer Schelle hätte er gerechnet. Generell wirkte die Rotblondine viel taffer und auch… selbstgerechter als die meisten Mädchen die er von der GDA kannte. Von der Unterstadt waren alle wie Yuna nur noch ein wenig mehr ins Extreme gesteigert. Diese zögerten nicht um zuzuschlagen, beleidigte man sie oder versuchte sie zu verarschen. Gerade für einen schmächtigen Clown wie Jaden ein riskantes Spiel. Aber zur Not hatten ihm ja seine Kräfte immer gute Dienste geleistet bisher. Manchmal hatte er diese Furien spaßeshalber als Amazonen des Glassdomedschungels bezeichnet – Worte für die er mehr als einmal kassiert hatte. Aber irgendwann, als er sich dem Drogengeschäft zuwandte und aufgrund seines nie endenden Vorrates immer mehr an Beliebtheit gewann, haben Leute sich gehütet die Hand gegen den so schmächtigen Jungen mit dem viel zu großen Mundwerk zu erheben. Wächter hatten ihn eigentlich generell nie angefasst – auch darauf zurückzuführen, das er mehrere Jahre im Asylum verbracht hatte.

Langsam erst lösten sich seine Finger von der heiß pulsierenden Haut, wartete an der Tür, während Yuna sich – dem fliegenden Spaghettimonster sei Dank – von den beiden anderen Weißhaarigen verabschiedete und zu ihm erneut aufschloss. Er schenkte ihr ein kurzes, verunsichertes Lächeln, dankbar, denn er wusste nicht wie er ausdrücken sollte, dass ihm diese ganze Situation vorhin mehr als nur unangenehm war. So hüllte er sein Lächeln in Schweigen, ließ betreten für wenige Augenblicke seinen Blick zu Boden schweifen, ehe er sein Handy aus der Tasche kramte, es an die tragbaren Boxen anschloss und durch die Liederliste scrollte. Denn, warum sollte er sich davon beeinflussen lassen, dass es Nao jetzt scheiße ging? Warum sollte sich Menschen von anderen Menschen herunterziehen lassen, denn so war es doch, dass gleich zwei traurige Seelen existieren. Und soweit Jaden richtig gerechnet hatte, so waren das eindeutig mehr als eine! Huschend glitten seine Augen über die verschiedenen Interpreten und Songs. Größtenteils hatte er nur Lieder bis 2013, seit er nach Glassdome gekommen war, aber manchmal hier und da hatte er auch eine der moderneren Song der Außenwelt herumzuschwirren. Wurde ihm seine Musik zu bieder und langweilig, veränderte er diese einfach, konnte mit wenigen Apps und seiner Violine vollkommen neue Musik formen und sich dieser komplett hingeben. Es hatte natürlich durchaus seine Vorteile musikalisch begabt zu sein, auch wenn er dafür recht viele Defizite in seinem Schulalltag aufzählen konnte. Aber gut, der kleine Clown war dazu geboren worden, Leute zum Lachen zu bringen und nicht zu wissen was P mal Daumen oder Sinussätze sind. Als er endlich ein Lied gefunden hatte, was einigermaßen dazu bestimmt war seine Laune wieder auf Himmellevel zu katapultieren, schenkte er Yuna noch ein kurzes, weiches Grinsen, ehe er die Tür öffnete und die Kälte des Abends hinaustrat. Der Regen war verebbt, hatte eine nasse, eklige Spur aus Pfützen und Schlamm hinterlassen und die nachtschwarze Kuppel in ein widerwärtig entsättigtes Grau gehüllt. Die Häuser ragten wie weinende Klötze aus dem Boden, gaben der Welt ein Bild von Depression und Trauer. Dinge, die in seiner Welt absolut nicht existieren durften. Sein Daumen strich über den Titel, während die Anfangsmelodie anfing mit pulsierenden Bässen sein Trommelfell zu massieren. Eine einzelne Person hob sich von dem sonst fahlen, grauen Hintergrund ab – nein das war die falsche Bezeichnung. Der hochgewachsene Mann, begleitet von einem metallenen, geschmeidigen Tier, war fast so grau wie die Welt in der sich befand. Harte Gesichtszüge schmiedeten sein kantiges Gesicht in eine stählerne, mimiklose und fast schon langweilige Form, während sein weiß-graues Haar fasrig und nass an der Haut klebte. Er wirkte unnatürlich verspannt und eine Kälte umgab dieses Wesen, undeutbar für den kleinen Alptraum. Dieser Mann dort wirkte so surreal wie seine psychotischen Wahnvorstellungen. So tot und leer wie eine simple Hülle ohne Verstand und Leben. Aber das war dem Jungen gerade scheißegal.


Mit einem breiten Grinsen und einem enthusiastischem Schnipsen deutete er mit dem Finger auf den komischen Kerl und fing an mitzusingen. „SO – I !" Ohja, ich weiß genau, das ihr wisst was jetzt kommen würde. "Tell you what i want what i really really want. So tell me what you want what you really really want….!“ Eine kurze Atempause, während sich feine Grübchen in Jadens Haut bohrten, sein Kindergesicht mit Sympathie bemalt. „I wanna I wanna I wanna really really really really want a zig-a-zig aaaaa-……!“ Düm.. dümdüm… dümmm.. düm…düm..dödüüm. Er tüdelte die Melodie in seinem Kopf mit, während sein Geist total auf diese Musik abfuhr. Pfff- wen juckten schon die Probleme des Ritters wenn man einfach ganz schnell die geile Sau markieren konnte. Man musste sich schön hart beherrschen nicht euphorisch zu zucken und anfangen über die Straße zu dancen wie ein frisch ausgebrochener Bekloppter. Jaden war vielleicht genau das, aber er musste ja hier sich nicht als Sonderfall markieren. Stattdessen prallte er kurz gegen Yuna, als er diese neckisch mit seinem Hüftknochen wegstieß. Im Hintergrund die Melodie – als ein kleines, ironisches Belied. Doch der Rest der Welt schwieg.


Denn wie einsam kann man sein, wenn dich keiner versteht, keiner so denkt wie du und keiner deine Träume erlebt.

Der Schrei des Hasses ist am lautesten gegen Fremde und jene Einsamkeit am grausamsten im Haufen der Menschen
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Do 11 Sep 2014, 20:27

CF: Geschäftsviertel ;; Steakhouse

Langsam schritt sie aus dem Steakhouse,warf dem gefallenen Engel ein Lächeln zu und ging versunken in Gedanken hinter ihm her. Yuna sah wie Jaden sich an die Stelle fasste wo Yuna ihn geküsst hatte und wurde urplötzlich rot. Warum genau wusste sie nicht, aber es brachte ihr ein wohliges warmes Gefühl in der Magengrube und im Herzen. Yuna fühlte sich wirklich wohl an der Seite des Jungen und war einfach froh über seine Gesellschaft.
Sie hatte nun tatsächlich ein Bauchnabel und -Nippelpiercing. Froh darüber vergaß sie sogar den Schmerz der sich an ihrer Brust ausbreitete. Yuna hatte andere Gedanken. Jaden hatte sie Oberkörper frei gesehen, jetzt erst realisierte sie dies. Ich habe mich wirklich vor Jaden frei gemacht? Klar ich hab da keine große Hemmung, aber bei Jaden ist es anders. Bei ihm habe ich das erste mal das Gefühl, das ich einem anderen Jungen etwas bedeute welcher nicht mein Bruder ist. Was denkt er jetzt wohl von mir? Ach man.. Was kümmert mich das eigentlich? Sonst mach ich mir über sowas auch keine Gedanken und nur weil ich mich wahrscheinlich in Jaden verliebt habe mach ich mir jetzt ein Kopf? Irgendetwas läuft hier doch schief.
Yuna zuckte zusammen als Jaden anfing Musik abzuspielen und dabei mitzusingen. Yuna hörte ihm aufmerksam zu und erkannte das Lied so gleich.
Erst jetzt bemerkte sie den groß gewachsenen Mann in ihrer unmittelbarer Nähe. Misstrauisch sah sie den Mann an und ging mit Jaden weiter. Sie schloss zu ihm auf. Du Jay findest du nicht auch das der Typ da uns beobachtet? flüsterte sie ihm kaum hörbar zu. Unbewusst ließ Yuna ihre Kräfte größer werden so das sie jederzeit sich mit Feuer zu wehr setzen kann und nicht erst warten muss.
Sie widmete sich wieder der Musik von Jaden. Yuna war recht erstaunt was Jaden für Musik hörte, aber sie dachte eher das er einfach eine menge an Musik hatte und nicht nur solche Lieder.

(Out: Sorry das er so spät kommt, war im Stress und sorry das er so kurz ist, aber der eigentlich Post ist irgendwie weg)


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Sa 13 Sep 2014, 23:02

Der Regen hatte die Luft abgekühlt und vereinzelt Pfützen hinterlassen. Eine frische Brise wehte über die Straße, die sich unter einem sternenlosen Nachthimmel, ihren Weg durch das Geschäftsviertel bahnte. Sein Haar war nass geworden und klebten förmlich, auch wenn es rein objektiv nichts klebriges an sich hatte. Man konnte wirklich behaupten, dass dieser kühle sternlose Abend seinen Charakter widerspiegelt. Ruhig und kalt waren Hauptmerkmale von ihm, welches auch in seinem äußeren Erkennbar war. Er trug wie immer seinen pechschwarzen Anzug, welcher beinah mit der Umwelt verschmelzen wollte. Kühl betrachtete er die beiden Insassen, die langsam in seine Richtung kamen. Auch die zweite Person war Raiden nicht fremd, seine Datenbank hatte auch zu ihr eine Akte.
Dann drang laute Musik an sein Ohr. Raiden hielt nichts von dieser physischen und geistigen Ablenkung, auch wenn es ihn nicht ablenkte. Doch wollte er diesen Mist nicht mehr hören. Ein Handy, angeschlossen an Boxen, war die Ursache für diesen Krach.
Er ließ die beiden noch so lange weitergehen, bis sie seitlich zu der Gasse standen, wo Toxic drin verschwunden war, so dass sie einerseits schnell eingreifen konnte und andererseits ein gutes Schussfeld hatte. Ohne die Lippen zu bewegen, sprach er über Nahfunk mit Toxic. Ich werde die beiden Insassen festnehmen. Sollten sie auf irgendeine Weise Widerstand leisten, hast du die Erlaubnis Gewalt zu verwenden. Er stellte sich ihnen in den Weg, während er über Bluetooth in das Handy eindrang und zur Entladung brachte, so müsste das Akku ausgewechselt werden, bevor ein weiterer Ton daraus dringen sollte. Nun aber erfüllte die kühle und ernsten Stimme von Raiden den umliegenden Raum. Er griff schnell und präziseh Jaden's Arme und drückte ihn zu Boden.
Während er Jaden's Arme hinter seinen Rücken verschrenkte und seinen ganzen Körper mit einem Bein zu Boden drückte, sprach er im ernsten Ton: Festnahme, des gefangene Insassen Jaden. Sie verzichten auf ihre Kräfte und vertreten sich selber. Sowohl das Schweigerecht, als auch das Recht auf einen Anwalt steht ihn hier nicht zu. Sie werden des Vandalismus und der mutwilligen Zerstörung von privatem und staatlichem Eigentum in mehreren Fällen für schuldig befunden. Alles was sie sagen kann und wird gegen sie verwendet werden. Bei der kleinsten Anzeichen von Gewalt oder Widerstand, bin ich befugt ihnen Gewalt anzutun. Möchten sie aussagen?
Während er sich um Jaden kümmerte, so hatte K-9000 sich mit aktiviertem Bolzenwerfer hinter Yuna gestellt. Das Ende seines Schwanzes, wo die Waffe intrigiert war, richtete es auf ihren Oberkörper, sowohl die Verletzung, als auch die Betäubung würden sie für Stunden widerstandslos machen. Auch K-9000 war befugt, bei der kleinsten Bewegung zu feuern. Eine dunkle männliche Stimme drang aus dem kalten Roboter. Festnahme der Insassin Yuna. Sie werden der Mittäterschaft bei dem eben genannten Fällen mit dem Haupttäter Jaden für schuldig befunden. Auch ihnen wurden sämtliche Rechte entzogen. Bei der kleinsten Bewegung bin ich befugt sie ruhig zu stellen. Möchten sie aussagen? beendete die dunkle Stimme den Satz.
Raiden erwartete keine Kooperation, dass bestimmt nicht. Glass Dome war prädestiniert für Widerstand, aber dafür war er ja dar. Jeden Widerstand mit Härte und Emotionslosigkeit auszumerzen.

(out: Dann geht es hier auch weiter. Sollte irgendwas davon stören, dann sagt Bescheid. Persönlich gefällt mir der Post nicht. Keine Ahnung wieso...aber anders kann ich es nicht machen.)


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   So 14 Sep 2014, 13:53

Toxic schnaufte. Es dauerte eine weile bis sie Raiden hörte und darauf das Lauter werdende dröhnen von Musik. „viel spaß und gerne doch!“ piepste Die Vampirin dem Cyborg via Funk zu. Ihr Blick glitt zu Zero, welcher sich ihr näherte. Mit einer schnellen Handbewegung deutete Toxic ihrem Begleiter weg zu gehen und sich in die Nähe von Raiden und den Insassen zu begeben. Er befolgte ihren Befehl, setzte in die Luft und kreiste eine weile über die Bäume und Personen.

Die Musik kam näher und nun waren stimmen auch deutlich zu Hören. Musik und ‚Gesang’. Toxic verdrehte die Augen und fasste die G36. Mit der entsicherten Waffe setzte sie sich stil auf und beobachtete die zwei Gestalten, die knapp an ihr vorbei gingen. Auf den Befehl von Toxic, die eine winzige kreisende Bewegung mit ihrer Rechten hand machte, setzte Zero sich neben K-9000 auf den Boden, bereit sich bei der kleinsten Bewegung des Mädchens, auf ihre Beine zu Stürzen. Seine Krallen würde er in ihr Fleisch Graben und sich mit seinem Gewicht und dem Wildem Geflatter seiner Flügel zum Fall bringen. Der Cyberwolf brachte währenddessen Worte hervor und dem Falken neben ihm war seine Verwunderung kurz aber deutlich anzusehen. Toxic musste Lächeln. War dieser Falke doch komisch.
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Loki
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   So 28 Sep 2014, 11:32

Chapter 5
Comes from- Zimmer 1-02

Sie war ein äußerst prekäres Mädchen, fiel Loki nach einiger Zeit auf. Manchmal schien es, als wäre sie nicht von dieser Welt, als hätte sie jemand wider ihres Willens aus einer Galaxie, weit entfernt von dieser, geholt und in Glass Dome abgesetzt. Ihre naiven Fragen passten nicht zu dem müden Ausdruck, den sie stetig mit sich schleppt. Sie war womöglich krank, nicht äußerlich. Ihr Inneres kämpfte mit sich, als wären Fremdkörper in ihrem Verstand mit denen sie nicht umzugehen wusste. Loki hatte mit derselben Angst zu kämpfen, sein ganzes Leben schon. Deshalb mochte er ihre Gesellschaft sehr gern. Außerdem erinnerten ihre Haare ihn an Jael, die sich jetzt hoffentlich in Sicherheit wusste. Aber die Charaktere waren nicht dieselben, das hatte er von Anfang an bemerkt. Während Jael offen und direkt war, sich nicht hinter einer Maske versteckte, war Nanoko verschlossener und weltfremd, als hätte sie Probleme sich der Norm zu beugen, nicht auszufallen. Sie war so anders, möglicherweise genauso verwirrt und argwöhnisch wie Loki selbst. Aber irgendetwas sagte ihm, dass er ihr vertrauen konnte. Vielleicht lag das an ihrer Ähnlichkeit, daran dass er glaubte sie zu verstehen. Während die beiden die Geschäftsstraße von Glass City hinabliefen, lächelte er ihr zuvorkommend zu. Er hatte verstanden, dass sie mit ihren eigenen Gedanken zu kämpfen hatte, doch er brachte es nicht über sein stillstehendes Herz ihr zu erzählen, dass ihre Halluzinationen und vielleicht sogar jahrelangen Begleiter nicht real waren. Wahrscheinlich klammerte sie an sehr ihnen, ihm war nicht entfallen wie sehr sie sich gefreut hatte, dass auch er sie gesehen hatte, als er noch bei Kräften gewesen war. Doch das Mash blockierte seine Kräfte, machte ihn schwach. Mit jedem Schritt wurde er ungeduldiger, wollte endlich wieder bei Kräften sein. Sein Körper musste sich regenerieren, seine Gedanken sollten sich ordnen, um eine Hilfe für sie zu sein. Und schließlich, wenn er wieder klar war, würde er die Lebensenergie einiger Waldvögel und Pflanzen entziehen, um seinen eigenen knochigen Körper aufleben zu lassen. Loki starrte ins dunkle Leere, als sie weiterliefen, die golden leuchtenden Laternen und die Lichter in den Läden die Nacht etwas erhellend. Still stöhnend vor Ingrimm erinnerte er sich an die alte Schreckschraube Mammata, als sie an ihrem Laden vorbeiliefen. Er konnte die Frau beim besten Willen nicht ertragen, ihre dem Tode selbst ähnelnden schwarzen Knopfaugen seinen Rücken einen kalten Schauer herunterjagend. Sie wusste etwas über ihn, etwas Wichtiges. Er lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf das Mädchen neben ihm, ihr zuschmunzelnd. „Und wohin geht’s jetzt? Mach dir keine Sorgen“ Er blickte um sich. „Deine Freunde werde ich bestimmt früh genug wiedersehen. Ich habe alle Zeit der Welt“ Es versetzte ihm einen Stich, die Unmöglichkeit zu sterben. Manchmal fragte er sich, ob er noch hier sein würde, nachdem ein weiterer Weltkrieg die gesamte Population der Erde auslöschte oder ein Meteoriteneinschlag ein Leben hier unmöglich machte. Würde er trotzdessen noch atmen können? Er schüttelte den Kopf, seine Gedanken langsam weiterwandernd und die Zeit unwichtigeren Dingen widmend.



Tod, Folter oder ewiges Grinsen.
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Alex
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Mi 01 Okt 2014, 17:56

CF: Geschäftsviertel ;; Diamond Café

Was war nur mit diesem pinkhaarigen Mädchen? Eine gewiss süße Naivität umschmeichelte ihr Lächeln, ihre Aussagen, Gestik und die Art wie sie sich ausdrückte. Auf eine feminine Art fast schon kindisch – eigentlich eine Eigenschaft die Mercer gehörig auf die Nerven ging und mit solchen Menschen er sich aus dem Trieb der Langeweile abgab, allerdings machte es Aurora fast schon … niedlich. Auf eine Art wie es manche Kinder waren, welche ohne aufdringlich zu werden, dich mit ihren großen Augen in ihren Bann zogen und mit ihren weichen Kinderlippen unschuldige Lächeln formten, die dir das kalte Herz erweichten. Sie machte es einem so verdammt einfach ihre Mimik zu lesen. Diese leicht vorgeschobene Unterlippe, als er ihr mitteilte, dass er gehen würde, welches nach der Aussage, dass sie durchaus die Möglichkeit hatte ihn zu begleiten zu einem aufgehellten Sonnenschein mutierte. Es zwang seine Mundwinkel förmlich zum Schmunzeln, egal wie sehr er das verstecken wollte, so zeichneten sich feine Grübchen in seinen Wangen und er schüttelte nur belustigt das schwarz-gerahmte Gesicht. Auch ihre Aussage gegenüber ihren anderen zwei Begleitern, welche sich einander wieder an dem Tisch gewidmet hatten, konnten einen nicht anders, als zum Lächeln zu bringen. Aurora machte sich anscheinend keine Gedanken darüber mit einem Wildfremden zu gehen – sie machte sich nicht einmal die Mühe ihren Freunden zu sagen wohin sie denn gingen, beziehungsweise Alex genauer danach zu fragen. Wahrscheinlich hätte er sie genauso gut in das Haus eines Massenmörders entführen können und sie wäre mit einem breiten Lächeln hineingefolgt. Die Rittern musste wahrscheinlich die wunderschönste Kindheit aller Zeiten gehabt haben, um derartiges Vertrauen ihm entgegenzubringen.

Aber er war eine seltene Eigenschaft. Vertrauen war an Glassdome eine Rarität. Und bekanntlich waren Dinge, welche nur vereinzelt vorkamen eine wahre Kostbarkeit, welche es zu hüten galt. Knapp winkte er zu Kuori und Rhyo, schenkte ihnen ein kurzes Schmunzeln erneut im Schutze der Kapuze, ehe seine Hand die kalte Klinke umfasste und die Tür nach innen aufschwang. Eine merkwürdige Atmosphäre lag in der kalten Nachtluft die ihm umfing, als er nach draußen trat, kurz den Löwen musterte, welcher mit kätzischer Eleganz und dennoch schwerfällig wie es ein massives Tier wie er nur sein konnte auf das Café zutrat, an dessen Scheibe er vor wenigen Minuten noch das – eher wenig an einen Löwen erinnernde – Gesicht herangepresst hatte. Sein heißer Atem fing Wolken in der kühlen Brise. Aber nicht der Löwe war es, der seinen Magen rebellieren ließ, sondern der Metallmann, welcher Alex verräterisch bekannt vorkam. Alleine schon die Waffen ließen keinen Zweifel darauf, was für einen Rang dieser Geselle dort hatte. Eigentlich hatte der Prototyp gerade nun wirklich keine Lust einem Wächter zu begegnen, wie er, als er seinen Blick weiter schweifen ließ, sogar noch weitere – wer wusste schon wie viele sich in den Schatten oder mithilfe von Fähigkeiten verbargen. Aber etwas, was Mercer auf der einen Seite die Gänsehaut über den Rücken trieb. SCHEIßE! War das etwa seine Jacke die dieser kleine Hurensohn da trug?! Dieser verdammte kleine Scheißer!

Ja man konnte es sich denken, zu wem dieser weiße Wuschelkopf da gehörte, welcher von dem Wächter, welcher anscheinend die Operation leitete, zu Boden gedrückt kicherte. Die blauen Augen klickte, glühten türkis und rollten wie zwei Murmeln durch den Kopf, wie unkontrollierte Radioaktivität die sich alleine nur durch die Augen preisgeben konnte. Der schwarze Stoff, der sich an den schmächtigen Körper schmiegte und nur ab und an von dem weißen Knochenmuster durchbrochen wurde war dem Prototypen auch schon mehr als bekannt. Er war kein wirklicher Fan dieser Jacke – sie wirkte zu aufdringlich auffällig – fast schon ein Schrei nach Aufmerksamkeit, welcher sich jedoch ziemlich gut mit dem Verhalten seines kleinen Halbbruders spiegelte. Dennoch wirkte Jaden für seine Verhältnisse alles andere als normal und das sollte schon etwas heißen. Der kleine wenig trainierte Jungenkörper, zitterte, zuckte zusammen, krümmte und wölbte sich eigenständig unter dem harten Griff des Mannes. Speichel sammelte sich an dem Kussmund, glänzte Feucht im Licht der Fenster der Geschäfte. Immer wieder verdrehte der Bastard die Augen, bewegte die Lippen ohne das Alex eine Ahnung hatte, was sein Bruder von sich gab. Doch was ihm mehr Sorge bereitete, war das rotblonde Mädchen, welcher mit einer Waffe bedroht bestürzt zu dem Jungen hinuntersah, die lilanen Augen glühten im Rausch der Emotionen. Mercer konnte nicht mehr, als bereuen, sie nicht davor gewarnt zu haben, sich von seinem Bruder fernzuhalten, welcher unweigerlich alle Menschen in seiner Nähe in Gefahr brachte. Besorgt zog er die Augenbrauen zusammen, trat an Aurora ran – eher um sich vor dem Anblick zu schützen, als sie, während er eine Hand über ihre blauen Augen legte. „Sieh nicht hin – nur ein Junkie, der von Wächtern erwischt wurde.“ Seine Stimme war leise, gebrochen. Sein Blick klebte auf dem Jungen, unfähig sich von ihm loszureißen das schreiende Verlangen ihm zu helfen überdeckt von der keimenden Schadenfreude und Angst vor dem System – nein Daniel. Alleine Jael war Opfer seiner Macht geworden, wer wusste wie es um Jaden stand und ob Alex ihn möglicherweise heute zum letzten Mal sehen würde. Die andere Hand, welche auf Auroras Schulter ruhte, drückte sich kurz in die Haut, wanderte nach unten an ihre Finger, ehe er sie wortlos hinter sich in eine Gasse zog, fort von dieser Machtdemonstration des Gefängnisses, fort von den Bildern die vielleicht ihren Charakter ändern könnten. Innerlich tobte der Prototyp. Es war eine Welle der Emotionen, welche eigentlich längst vergessen in seiner Seele darauf warteten von dem Monster das ihm bewirtete gefressen zu werden. Er wollte nicht das es sich in einem Schrei sammelte und nach Außen brach, noch wollte er Tränen seine Wangen verbrennen sehen. Aber irgendwo brauche er ein Ventil, musste seinen Atem fassen, welcher ihm gerade im Hals stecken blieb. Versteift stand er da, klammerte die zarten Finger des Mädchens. „Ich glaub das mit dem Restaurant müssen wir verschieben, Aurora.“ Murmelte er zart, fast schon übervorsichtig, lächelte etwas unbeholfen, und strich sich übers glattrasierte Kinn. Seine Hand zitterte, doch er merkte es nicht. Der Prototyp wollte nicht zurück in sein tristes, leeres Zimmer, welches mit Einsamkeit und Psychoterror eines vernarbten Idioten bemalt wurde. Mercer hatte gerade weder Nerven ein auszehrendes Gespräch mit dem Froschauge zu führen, noch allein zu sein. Vielleicht war es gut für ihn, dass er weder wusste, das sein Zimmer nichts weiter mehr als Opfer von Vandalismus war, noch das Nanoko und Loki soeben die Hauptstraße des Geschäftsviertels betreten hatten, dort wo sein Halbbruder, mittlerweile der Ohnmacht verfallen, auf dem Asphalt lag.

„Können wir zu dir gehen?“ Hauchte er urplötzlich, als er den Blick hob und Auroras Augenkontakt suchte. Leichtes Orange hatte sich schmutzig in das Eis seiner Iris gemischt – verlieh ihm eine fast schon unwirkliche Farbe, welche unnatürlich aus seinem Gesicht hervorstach. Die Wangenknochen hatten sich aus der Haut leicht erhoben, durch das Knirschen seines malmenden Kiefers. Raziel war dem Prototypen in dem Moment egal. Ja der Löwe war sogar vollkommen aus der Realität des Prototypen verdrängt worden. Einzig das Mädchen befand sich in seinem Kopf, verscheuchte die Bilder des abgestürzten Engels, welcher gerade mit seiner Überdosis um das Bewusstsein rang. Alex ließ ihr nicht viel Zeit zum Antworten, doch als er ihre Zustimmung vernahm huschte ihm ein Grinsen über die Lippen. Leicht ging in die Knie, ein Arm griff unter ihre Kniekehlen, während der andere an ihre Taille griff. Mit einem Ruck hielt er das erstaunlich leichte Geschöpf auf seinen Armen, senkte seinen Kopf und hauchte ihr neckisch einen Kuss auf den oberen Wangenknochen. „Danke – bist ein Schatz.“ Grinste er ihr entgegen. Kurz huschten die Augen zu dem Löwen, während sich etwas wie blanke Provokation in Alex‘ Lächeln sammelte. Er hatte keine Angst vor den Konsequenzen eines Löwen, noch vor der Reaktion des Mädchens. Und es gab momentan nur eine Begierde die es zu befriedigen galt, diesen Ort so schnell wie möglich zu verlassen. So stemmte er seinen Fuß gegen den Boden drückte sich ab und sprintete los, denn er war sich sicher, das der Löwe bei Weitem aufgrund des Panzers nicht so schnell war wie er und wenn Alex einen Ort beinahe fluchtartig verließ, dann bemühte er sich selten auf Leute zu warten.

TBC: Mädchenunterkünfte ;; Zimmer 03 - Kuori & Aurora
(Noch ein Post und dann Schluss?)


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Mi 01 Okt 2014, 20:14

CF: Zimmer 1-02

Leichtfüßig und geschmeidig folgten die zierlichen Füßen den Asphaltierten weg, der durch die Stadt, die sich in GlassDome befand, lief. Beinahe tanzend lief die Wandlerin neben Loki her, in der Hoffnung, mehr von ihm zu lernen. Das gefallen wuchs immer mehr, mit jedem Wort, das der Schwarzhaarige sprach, mit jeder neuen Erkenntnis die Nanoko durch ihn erlangte. Sie sah kurz hinauf in den dunkeln, sternenlosen Nachthimmel und vergaß für einen Moment die Umstände, in denen sie grade gefangen war. Dieser Himmel erinnerte sie an ihre Zeit im Heim. Sie war oft die Nächte über draußen herumgelaufen, nur um die Sterne zu sehen und auf eine Sternschnuppe zu warten. Sie wollte sich etwas Wünschen. Und sie hatte auch seit Ewigkeiten nur einen Wunsch gehabt. Nanoko wollte normal sein, so wie jeder andere in ihrem Umfeld. Sie wollte glücklich sein können und lächeln können, ohne davor auf das Lächeln eines anderen zu warten. Die Wandlerin wandte ihren Blick vom schwarzen Nachthimmel ab. ''Es hat keinen sinn zu träumen. Wir sind hier, Nanoko und so wird es auch immer bleiben.'' wieder schaltete sich Daisuke in ihre Gedanken hinein, doch diesmal weniger forsch und grob als sonst. Er schien zu verstehen, was Nanoko bedrückte. ''Weißt du, ohne dich würde ich nicht existieren.'' Daisuke legte im gehen eine Hand auf die Schulter von Nanoko, was diese nur als Kälte empfand. Doch diese antwortete nicht, nickte nur knapp. Und zum ersten mal gab sich Daisuke damit zufrieden. Nanokos Blick wanderte zu Loki, der sie wieder anlächelte. Sie erwiderte dieses Lächeln und lief weiter die Straßen entlang. Loki sah wieder weg, ihn schien wohl etwas zu beschäftigen. Nanoko dachte sich nichts dabei, lief nur ohne ein wirkliches Ziel weiter voran.

Plötzlich meldete sich Loki wieder zu Wort. Er fragte die Pinkhaarige wohin sie gehen sollten. Dabei schmunzelte er leicht. ''Wie wärs wenn wir...'' Sie stoppte ihre Augen auf. Dieser Geruch..''Warte..'' Schnell wand sie sich um, suchte nach dem Ursprung dieses Geruchs und sog die Luft tief ein. Kein Zweifel. ''Alex...'' entrann es der Wandlerin knurrend. Ihre Augen schienen heller zu werden und das normale rot wurde zu einem unheimlichen hellen Blutrot. ''Er war hier.'' meinte sie knapp zu Loki, ehe ihr Körper begann zu beben. Die Wut, der Hass, die Enttäuschung über die Handlung dieses Jungens, all das schäumte in ihr auf. Die Gestalten um sie herum verschmolzen langsam in einander, wurden zu einer großen nebelartigen Welle, die Nanoko umgab. Dieses Gefühl..es war einer ihrer Bluträusche. Sie musste aufpassen, versuchte sich zurück zuhalten, doch es war zu spät. Ihr Körper zerrte das letzte bisschen Energie aus dem Mädchen heraus und Nanoko viel auf alle viere um sich in einem Flimmern und Knacken in den mächtigen weißen Puma zu verwandeln. Nanoko krallte sich mit ihren weißen Pranken am Asphalt fest, begann die Verfolgung mit einem schnellen Sprint. Alles um sie herum verschwamm. Die Gestalten waren nun nurnoch ein Nebel aus laufenden Tatzen und knurrenden Mäulern. Blind vor Wut rannte sie durch die Straßen, den Geruch hinterher. Doch sie verlor die Spur. An einer Abzweigung blieb sie stehen und ihre Fell bedeckte, weiße Brust hob sich vor Anstrengung und Hass. Mit hastigen Blicken durchforsteten ihre Blutroten Augen die Straßen. Doch sie konnte ihren Feind nicht finden. Nanoko hatte ihn verloren. Doch die Wandlerin wollte nicht aufgeben und bog ab, folgte dem Lauf der Straße bis sie einen riesigen Laden erreichte. Sie blickte hinauf. ''Nachtclub Rebirth'' stand dort in riesigen Buchstaben geschrieben. Verwirrt und völlig entkräftet setzte sie sich hechelnd vor den Eingang. ''Loki..?'' sie sah sich um. War er ihr gefolgt? Die Angst, ihn verloren zu haben, machte sie traurig. Nun saß sie dort, in der Gestalt eines weißen Pumas und wartete darauf das etwas geschah.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Mi 01 Okt 2014, 22:07



Es war als traf sein Lächeln auf Stahl. Keine Mimik durchzuckte das harte Gesicht des Mannes, welches Jaden beinahe an den Kerl erinnerte, welcher ihm vor zwei Wochen seine Aufgabe hier in Glassdome erteilt hatte und dafür Sorge trug, das der Rassenunbekannte endlich mal wieder seinen Arsch auf das Schulgeländer der Glassdome-Academy schob. Die unnatürlich roten Augen durchbohrten Jaden, stießen jedoch nur auf die breite eines wahnwitzigen Lächeln und riesige, glühende Augen welche den Wahnsinn welcher ab und an das Gehirn von jeglicher Logik und Menschenverstand trennte, preisgab. Der schwarze Anzug, der die hochgewachsene Silhouette des einzelnen Mannes umschmiegte, wirkte beinahe so schwarz, das er jegliche Konturen und Falten – generelle Imperfektion – verschluckte. Jaden kam sich mit seinem Skellett-hoodie da ja beinahe schon underdressed vor. Kleiner Witz am Rande – jemand wie er hielt sich nicht an Dresscodes. Dennoch behagte diese dunkle, große Gestalt ihm zunehmend Unbehagen. Wer kannte nicht den Spruch als Kind – Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Nun Jaden war im Kopf größtenteils noch ein Kind, so zögerte er auch das Weitergehen hinaus – eigentlich wollte er diesem Mann nicht im Weg stehen geschweige denn in einen Konflikt geraten, denn die in seinem Kopf formenden Bilder von dem schwarzen Monster, welches Kinder, die nicht früh genug im Bett waren auffraß, ließen Unruhen seinen Körper steuern. Fast schon automatisch glitten seine Finger in die Jackentasche, befühlten das kühle Reagenzglas gefüllt mit dem Blut Taichis. Eine ungeheure Energie umwarb das Glas, fast schon wie kleine Elektrostöße die verspielt seine Fingerkuppen reizten. Die Essenz eines Vampires abgefüllt in ein einziges Glas – ein Glas voller Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit zum Trinken. Ein Tropfen, höchstens drei. So war die gesunde Dosis. Aber Jadens Herz, welches pumpend gegen die Knochen seines Rippkorbes klopfte, die Angst vor dem schwarzen Mann beinahe schon in Panik verwandelte, so das seine Finger schwitzig an dem Glas quietschten, begann beinahe schon vor Unwohlsein zu vibrieren. Es musste schnell gehen. Blitzartig rutschte das Reagenzglas in seine nassen Finger, als er es aus der Tasche zog, geköpft an seine trockenen, rissigen Lippen presste, sodass die tote Flüßigkeit wie Wasser seine Kehle herunterlief. Vampirblut war nicht so dickflüßig und schwer im Geschmack. Es war Ambrosia, ein Getränk erschaffen wie für die Götter. Um ehrlich zu sein, hatte Jaden nie so viel von dem Teufelsgetränk in sich hineingekippt wie gerade in diesen Sekunden der Angst. Ein kurzer, fast schon entschuldigender, schuldbewusster Blick huschte zu Yuna, im Stillen um Vergebung bettelnd, in dem Wissen, das es eine ziemlich dumme Entscheidung war. Mit klopfenden Herzen und nassgeschwitzten Händen, griff er nach ihren Fingern, verschränkte sie mit seinen, während das eben noch so fröhliche Lied einer Horrormelodie glich. Er wollte nicht, dass sie seine Drogen bekamen. Nicht das V. Aber auch seiner neugewonnen kleinen Freundin sollte nichts passieren. Mit einem so starken Vampirpush – so war er sich sicher – hatte er die Kraft erlangt sie beide im Extremfall zu beschützen. Doch mit jedem weiteren Schritt, schienen seine Füße wie auf Wolken zu spazieren. Sein Gleichgewicht schwankte, Speichel sammelte sich in seinem Mund. Die Farben waren mit einem Mal so intensiv. Seine Augen glitten bewundern über das eben noch so matte Grau wo er nun jede Farbnuance erkennen konnte. Jede einzelne Ausführung, Schattierung und Kontur war so viel kraftvoller und extremer im Kontrast, doch gleichzeitig so vielfältig und faszinierend das er sich gar nicht mehr losreißen konnte. Jaden schwebte über den Boden, er war wie in Watte gepackt. Seine Pupillen verbargen nahezu alles, was sich hinter seiner Iris versteckte, nur noch ein schwaches Glühen umrandete die schwarzen Teller. Seine Muskeln bebten und in seinem Bauch war so ein witziges, kleines Kribbeln welches sich ebenfalls durch seine Lendengegend zog. Es war ein Schwall aus Endorphinen welcher durch seinen Körper gejagt wurde. Der kleine Junge war nicht mehr länger high – er war verdammt drauf. Als die Musik verstummte hielt er nicht inne. Ihm war schwindelig, er hatte das Bedürfnis sich zu bewegen, zu laufen, zu rennen und zu fliegen. Sein Kreislauf fuhr gerade Achterbahn und alles begann sich in seinem Kopf zu drehen. Jaden begann zu schwanken, prallte gegen Yuna für eine Sekunde, ehe er von ihr hinfortgerissen und zu Boden gedrückt wurde. Übelkeit schwappte durch seine Kehle, während er verklärt die verschwommenen Umrisse versuchte zu deuten. Ihm war so scheiße schwindelig. Fast schon als müsste er kotzen. Die Stimme des schwarzen Mannes drang dumpf, wie aus einer anderen Welt an seine Ohren, während seine Augen fiebrig zuckten, kurz auf eine Gestalt weit entfernt fiel. „Ty…?“ Fragte er langsam und gedehnt, während seine Zunge dabei war einzuschlafen. Er blinzelte trocken, schluckte, doch hatte keine Flüßigkeit mehr im Mund. Er brauchte unbedingt Wasser. Mit einem Mal war ihm als wäre der Boden fort. Der Junge fiel und fiel immer tiefer, riss die Augen auf, als sein Körper begann sich unter dem Mann zu wölben. Seine Muskeln zuckten und zitterten unkontrolliert, während ihm abwechselnd heiße und kalte Schauer über die Haut jagten. Schweiß ließ seine Stirn glänzen, das Haar klebte an seinem Kopf. Während seine Augen sich verdrehten. Kein Halt war zu finden für ihn, das Gewicht auf seinen Rücken kaum schwerer als eine Feder, die Realität war so unglaublich fern. Seine Lippen, nein jedes Detail an seinem Körper war unfähig sich zu bewegen und sein Gehirn fühlte sich so unglaublich schwer an. Die Muskeln zuckten, vibrierten, sie waren einfach nicht unter Kontrolle zu bringen. Jaden war am Collabieren. An der Schwelle dazu einzuschlafen, übermannte ihn wieder die Angst. Er durfte nicht, sollte nicht die Augen schließen auch wenn sein Kreislauf ihn in die Knie zwang und sein Bewusstsein raubte. Er wollte Yuna sagen, dass es ihm Leid tat. Er wollte mit Tränen sie bitten, sich keine Sorgen zu machen, aber das war unberechtigt. Jaden ging es gut deutsch absolut beschissen. Und auch wenn sein Geist immer mehr nach innen wanderte, so zuckte und buckelte sein Körper weiterhin unkontrolliert mit einer solch ungebändigten Kraft, alles hervorgerufen durch pures Vampirblut.

„Hallo?“ Der Raum in dem er sich befand war rot. Rosa wie Fleisch. Die Wände bewegten sich schienen zu pulsieren, wenn er sich nicht ganz irrte, so erinnerte diese Ausbuchtung an das Innere eines Gehirns. „Scheiße.“ Nun hatte auch er begriffen das er nicht länger in der Realität verweilte, sondern sich mit seiner Überdosis aus Cyperiumkarbonat, Marihuana und V-Saft direkt in einen Absturz katapultiert hatte. Der kleine Junge, dessen Lächeln nun wie aus dem Gesicht gestrichen war, wusste nun endlich in was für eine Lage er sich gebracht hatte und konnte höchstens erahnen was mit seinem Körper da draußen geschah. Es war ungewöhnlich dunkel in diesem fleischigen Raum. Seine Augen fungierten wie zwei türkise Taschenlampen. „YUNA! HÖRST DU MICH?“ Seine Verzweiflung wandelte sich in einen Schrei, welcher nicht nach Außen dringen konnte. Tränen sammelten sich in seinen glühenden Augen, rollten dick die Kindeswangen hinunter. „Bitte ich habs nicht so gemeint, lasst mich raus!" Verwirrt, verängstigt drückten sich die Augenlider fest zusammen, wurden aufgerissen aufgrund des massiven des Gedankenstroms, welcher erneute Übelkeit durch seinen Körper jagte. Flashbilder, Neonfarben, Monstergestalten – alles innerhalb einer Sekunde vor seinem inneren Augen. Seine Hände zitterten, er starrte auf die vibrierenden Finger, drückte seine Hände beidseitig gegen seine Schädelhälften. Ein Brüllen ließ das Gehirn erbeben, ausgerufen aus seinem Mund, ohne das es nach Außen drang. „Das ist nur Einbildung. Das ist nicht real Jaden. Du musst nur aufwachen. Ganz einfach ok? Nicht einschlafen. Bleib ganz ruhig, wenn dein Trip abkühlt, wirst du in deinem Bett aufwachen und alles ist wieder super.“ Worte, die dazu da waren sich selbst zu beruhigen. Aber irgendwie stachelten sie sein Herz weiter an. Die Panik nahm beinahe schon Überhand egal wie sehr er auch versuchte diese zu verschlucken und ganz ruhig und besonnen zu reagieren. Aber er hatte keine Ahnung was mit seinem Körper geschah, ob er in seinem eigenen Erbrochenen gerade dabei war zu ersticken, Blut spuckte oder einfach wie tot dalag. Er so furchtbare Angst. „Nichts hier ist real Jaden. Du.. dudu.. wachst auf… alles ist ok.“ Murmelte er mit tränenerstickter Stimme, wischte sich über die Augen und blickte weiterhin in die Schwärze. Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in ihm aus. Mit einem Mal fühlte er sich so fremd… so andersartig. Als wenn irgendetwas nicht recht an seinem Körper stimmen würde. „Ich bin real.“ Seine Lippen formten diese wie selbstverständlich, auch wenn er sich nicht erinnern konnte sie gedacht zu haben. Führte er jetzt schon Selbstgespräche? „Ja tust du – sieh nur wie weit du gekommen bist du kleiner Idiot. Nur der Bastard aus zwei Ehen, welche der Untreue verfielen. Du bist Dreck man.“ Erneut spürte er die Tränen in sich hochkeimen. Leckte über die salzigen Bahnen, als sie brennende Spuren auf seinen rotgeweinten Bäckchen hinterließen. Sein Kopf war so unglaublich schwer, sein Körper war nicht mehr der Seine.. Laut schluchzend sank er zu Boden, die Kopf auf die Hände gestützt, immer wieder bebend von seinen Heulattacken. Er war so unglaublich schwach, ein Niemand, ein Namenloser, welcher den falschen Nachnamen wie eine Hundemarke mit sich herumschleppte und sich dadurch wenigstens etwas in Sicherheit wiegen konnte. Eigentlich wollte Jaden nichts weiter als schlafen, schlafen niemals aufwachen. Der ewige Traum. Warum war die Realität so furchtbar grausam? Warum gönnte sie ihm niemals eine Pause? Sanft rieb er mit seinen Händen über die von Salz entzündeten Augen, starrte auf die schwarzen Fingern, getränkt von teerfarbenen, dickflüßigen Tränen. Sein Schluchzen verebbte, als warme Wogen durch seinen Magen glitten, fast schon beruhigend. „Ich kann dich beschützen – vor deinen Träumen, vor deinem sogenannten Bruder und vor dir selbst. Ich bin der Teil von dir, der du niemals sein wolltest.“ Ein Teil der er niemals sein wollte? Eine Frage die nur noch mehr Verwirrung stiftete. Unbeholfen zwang er sich auf die Beine, starrte hilflos durch den Raum, obwohl er wusste, dass niemand anderes als er selbst diese Worte gesprochen hatte. „Lass mich gehen und ich zeige dir eine Seite an dir, die du niemals erwartet hättest.“ Säuselte es verlockend aus den vollen Lippen hervor. Das Schwarze an seinen Fingern wurde urplötzlich heiß, brannte auf seiner Haut, sodass Schmerzensschreie durch den Raum hallten. Panisch stürzte er los, prallte gegen die Wände, versuchte das Brennen aufzuhalten, was sich über seine ganze Haut fraß, sodass es bald schon seine ganzen Arme verschluckt, über seinen Oberkörper wanderte, seine Beine, hoch zum Hals und schlussendlich den Mund hinter einem Reißverschluss verschlossen hielt. Tot klappte der Junge zu Boden.

Die Lider des Bewusstlosen flatterten aufgeregt unter dem Gewicht des Cyborgs. Der kleine Körper zitterte noch immer, schien nicht aufzuhören. Die mittlerweile leuchtenden Zyan-Augen waren halboffen, verdrehten sich immer wieder nach oben, um wie Taschenmesser danach nach unten zu klappen. Speichel lief aus seinem Mundwinkel. Jaden war totenblass. Fette Augenringe unterzeichneten das glühende Grünblau, während sein Gesicht vom Kaltschweiß klebte. Er war dehyldriert, nicht wach zu bekommen, aber noch lange nicht am Sterben. Jedenfalls würde man das denken bis auf einmal…. Der Speichel in seinem Mund wurde zur schwarze Suppe welche dickflüßig über die Lippen auf den Asphalt tropfte, auch aus der Kehle schien es herauszuplatzen, als diese sich öffnete wie ein zweiter Mund. Die schwarze, dicke Flüßigkeit sammelte sich unter dem vom Teufelsvirus infizierten Jungen, welcher gerade zum ersten Mal in seinem Leben eine Mutation durchlebte. Die Flüßigkeit färbte seine Haarspitzen schwarz, durchtränkte den Schopf und seine Kleidung. Sie wanderte über seinen Hals, umschloss diesen wie ein eng anliegendes Halsband, während er schwach würgte und leise stöhnte vor brennendem Schmerz. Jaden konnte kein Prototyp werden, aber das Teufelswesen, welche diese bewirtete hatte eine Alternative gefunden. Das Halsband verwuchs schließlich, wurde fest und beweglich wie Gummi, aber unmöglich zu zerreißen. Zahnreihen bildeten sich auf der Struktur, während ein Reißverschluss sich zurrend hindurchzog. Die Maske hatte sich fertig gebildet. Schlussendlich blieb der Junge regungslos hechelnd liegen – ein leises „Yuna“ verebbte auf den Lippen. Und wer ganz genau hinsah, konnte in der Spiegelung der schwarzen Pfütze einen Jungen erkennen, dessen rote Augen triumphierend nach oben starrte, der Mund verdeckt von einem schwarzen Grinsen.


Denn wie einsam kann man sein, wenn dich keiner versteht, keiner so denkt wie du und keiner deine Träume erlebt.

Der Schrei des Hasses ist am lautesten gegen Fremde und jene Einsamkeit am grausamsten im Haufen der Menschen
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Do 02 Okt 2014, 19:33

cf: Diamond Cafe

Es war dunkel schon fast gespenstisch lag der Nachthimmel sternenlos über dem kleinen Restaurant, was ein rosahaariges Mädchen gerade mit einem jungen Mann verlassen hatte. Die Dunkelheit hatte bereits alles umhüllt, vermischte jegliche Konturen und Objekte mit der schwärze der Nacht. Vorsichtig mit bedachten Schritten ging Aurora hinter Mercer her und achtete dabei darauf nicht über Wurzeln, Steine oder etwas anderes zu stolper. Stein eine Stimme machte sie auf die Stolpperfalle aufmerksam und das Mädchen stieg bedacht darüber hinweg. So ging das eine ganze Weile lang weiter, Raziel half ihr, denn er konnte nachts gut sehen - sie allerdings nicht. Während sie auf die dunkle Gestalt von Alex achtete dachte Aurora kurz an Kuori und Rhyo, was sie wohl gerade machten? Die Ritterin war schon ein ganzes Stück von dem Gebäude entfernt, indem ihre Freundin und der Wandler saßen. Raziel was meinst du, ob sie auch schon gegangen sind? fragte die rosahaarige ihren Begleiter, der im Schatten der Bäume neben ihr ungefähr auf der gleichen höhe ging. Ich weiß es nicht, du hast ihnen ja gar nicht gesagt wo du hingehst neckte er ein wenig und verkniff sich ein grinsen. Doch hab ich! Naja...nur nicht so im Detail erst jetzt fiel Aurora auf, was sie alles vergessen hatte. Sie hatte nicht Alex Namen erwähnt, sie hatte nicht erwähnt, wo sie hin ging und noch ein paar andere "wichtige" Dinge. Das Mädchen grübelte, wie sie es Kuori später - oder wann auch immer sagen sollte. Das Engelsmädchen würde sie bestimmt ausfragen, wo sie gewesen ist und wer überhaupt ihre menschliche Begleitung gewesen war. Es war schon ziemlich schnell gekommen, erst traf sie Mercer am Strand, wechselte nur ein paar Worte mit ihm und jetzt gingen sie auch noch essen - zusammen!

Plötzlich ging der Vordere langsamer und die Ritterin musste ihre Schritte bremsen, um nicht in ihn hineinzulaufen und diese Peinlichkeit zu vermeiden. Aurora stellte sich auf die Zehenspitzen, um über seine Schulter blicken zu können, da vorne auf der Straße war irgendetwas, aber es war noch unerkennbar. Das Mädchen bemerkte erst jetzt, dass sie in einer breiten Straße gelandet waren, überall Lichter blinkende Ladenschildchen und der leichte Geruch nach Essen lag in der Luft. Schau mal Raziel das ist bestimmt eine Einkaufsstraße, hier kann man sicher wunderbar essen und shoppen gehen, diese Gelegenheit sollte ich mit Kuori einmal nutzen. ein brummen von der anderen Seite war zu vernehmen, als der Löwe langsam durch das Gebüsch trat und im sicheren Schatten hinter Aurora stehen blieb nur zur Sicherheit murmelte er und seine Augen schienen die Lederjacke Mercers zu durchbohren. Aurora trat nun näher heran, weil Alex in einiger Entfernung stehen geblieben war, sie stoppte trat zurück und stolperte vor Überraschung über ihre eigenen Füße. Das Mädchen konnte sich noch retten um nicht die unfreundliche Bekanntschaft mit dem harten Boden zu machen. Aurora blieb nun wie angewurzelt stehen, trat doch einen Schritt näher - genau hinter Alex, lugte vorsichtig über dessen Schulter hinweg und erstarrte. Gut das Alex vor ihr stand, den sonst wäre sie wahrscheinlich vor Angst umgefallen, mit zitternden Knien weich wie Watte stand sie da und beobachtete das was sie da sah: Vier Gestalten waren grob zu erkennen, zwei Mädchen, ein junge und ein Roboter? Aurora schüttelte den Kopf, es war eine Maschine glaubte sie und es hatte auch ein komisches Ding dabei, was eine Waffe auf ein dunkel blondhaariges Mädchen richtete. Ein weißhaariger Junge lag auf dem Boden und wurde von dem schwarzen Roboter niedergedrückt. Seine Augen blickte irgendwo hin, verdrehten sich ab und an mal, wie als hätte er diese nicht mehr unter Kontrolle. Der eher zierliche Körper krümmte sich unter dem schwarzen etwas. Vermutlich hatte des arme weißhaarige Schmerzen, schlimme Schmerzen. Ein Vogel schien auch von der Partie zu sein und hatte sich neben das Vierbeinige Wesen auf den Boden gesetzt. Erschrocken sprang Aurora wie ein scheues Reh zurück, sie wollte das nicht sehen - konnte nicht. Sie musste sich bemühen die aufkommende Angst, die sich wie ein Wurm durch ihren Körper fraß zu unterdrücken, sie zitterte am ganzen Körper und sah zu Alex. Der hingegen stand einfach nur da und tat nichts. Das Mädchen richtete sich wieder auf, wollte etwas sagen, brachte aber keinen einzigen leisen Ton heraus, zu groß war die Angst bemerkt und auch angegriffen zu werden. Sie ging wieder näher zu Alex heran, dort fühlte sie sich wenigstens ein bisschen sicherer.

Mercer drehte sich plötzlich zu ihr um und zog die Brauen zusammen. Dann legte er eine Hand auf die blauen Augen des Mädchens und sie saß nur noch Dunkelheit. „Sieh nicht hin – nur ein Junkie, der von Wächtern erwischt wurde.“ erklang nun die seine leise Stimme an ihre Ohren. Mit der anderen Hand, hatte er ihre Schulter umfasst, um sie möglicherweise in Schutz zu nehmen. Seine Hand drückte kurz ihre Haut und glitt dann zu ihren Fingern hinunter, ohne ein Wort zu verlieren zog er Aurora mit sich. Sie bleiben nun stehen, Alex gab ihr den Blick wieder frei. Hier ist es ja noch dunkler als vorher dachte sie und sah, das er sie in eine Seitengasse gebracht hatte - ein Glück länger hatte das Mädchen den Blick auf die festnahme des armen Jungen, des Junkies nicht mehr ertragen können. „Ich glaub das mit dem Restaurant müssen wir verschieben, Aurora.“ waren seine Worte, während er ihre Finger noch immer fest um klammert hielt. Ja ich glaube auch gab Aurora kleinlaut von sich, sie wollte nicht zu laut sprechen, weil sie fürchtete die Wächter könnten sie hören. I-ich hab Angst Alex gestand sie mit zittriger Stimme und ging einen schritt näher an ihn heran. Sie hielt seine Hand krampfhaft umklammert, wie ein kleines Kind ihr Lieblings Kuscheltier. Unruhig spielte sie mit der anderen Hand mit einer ihrer Haarsträhnen - eine alte Angewohnheit des Mädchens in peinlichen oder angstvollen Situationen, wo es anscheinend keinen anderen Ausweg gab als zu warten, zu Hoffen das nichts passieren würde. Noch immer hatte sie das Bild des am Boden liegenden Jungen im Kopf, versuchte es aber zu verdrängen, was überhaupt nicht gut klappte.

„Können wir zu dir gehen?“ riss sie plötzlich diese bekannte sanfte Stimme aus den Gedanken. Völlig unerwartete hob er den Blick und Blickte der rosahaarigen direkt in die Augen. Seine Augen hatten eine ungewöhnliche Färbung, die aber gleichzeitig etwas beruhigendes Ausstrahlte und dem Mädchen zumindest ein wenig die Angst nahm. Nur kurz dachte sie über die gesprochenen Worte nach Ich weis nicht einmal, wo es zu meiner Unterkunft geht. Vielleicht weiß Mercer das besser. O-okey sie nickte noch einmal zustimmend. Ein leichtes Grinsen breitete sich in seinem Gesicht aus, wahrscheinlich freute er sich nicht den weiten Weg zu seiner Unterkunft laufen zu müssen. Aurora lächelte zurück und ließ das "Kuscheltier" - Alex Hand los. Er ging in die Knie, umfasste die völlig überraschte Aurora um Knie und Taille und hob sie hoch. Aurora bekam einen leichten Kuss auf den Wangenknochen und musste in ihre Überraschung hinein lächeln. Kurz hielt er inne, danke Aurora freundlich und sein Blick schien zu Raziel zu gehen. Währenddessen hielt sich Aurora an seiner Schulter fest, um nicht hinunterzufallen, falls er sie wieder losließ, nur um dann abzuhauen und sie hilflos zurück zu lassen. Aurora schüttelte den Kopf nein so etwas durfte sie doch nicht von ihm denken - niemals. Ein Ruck durchfuhr seinen Körper, als er sich abstieß und zu laufen - nein sprinten begann. Aurora fühlte sich wie eine kleine Prinzessin, die auf Händen - was auch zu traf, umher getragen wurde. Mercer war erstaunlich schnell unterwegs und Aurora umklammerte nun mit den Armen seinen Nacken, um sich sicherer zu fühlen. Das schaukeln machte sie leicht schläfrig und sie legte den Kopf auf seine Schulter, genoss den sanften Abendwind, der ihr ins Gesicht wehte und schloss die Augen.
Raziel hatte den Blick der Provokation bemerkt und setzte Alex mit großen Sprüngen hinterher, wobei er auf halbem Wege abbrechen musste um erst einmal zu verschnaufen.

tcb: Mädchenunterkunft/ Zimmer 03 Kuori und Aurora



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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Sa 04 Okt 2014, 10:35

Chapter 6.1
Er wusste nicht wie ihr geschah. Vor wenigen Sekunden noch schien alles in Ordnung zu sein, sie hatten gelächelt, waren zufrieden die Straßen entlang geschlendert und plötzlich-
Plötzlich hatte ihr gesamter Körper begonnen zu beben und unkontrolliert zu zittern. Alex, hatte sie geflüstert, ihre Zähne schlotternd und die Stimme gebrochen. Nur zwei Fragen schlichen sich in seinen Kopf: Was hatte er ihr angetan? Und wie viele Mädchen Glass Domes hatten noch seinetwegen leiden müssen? Realität und Märchen verschwammen, als ihre Hände sich begannen zu verformen, ihre Fingernägel sich schärften und länger wurden, zu Krallen wurden, ihr Körper im nächsten Moment mit Fell übersät. Alarmiert schaute er zu ihren Körper hinab, suchte nach Verletzungen, Protesten, Verbändern. Ein Indiz für eine geschlossene Bekanntschaft mit dem kranken Robo-Kerl, dessen sadistische Vorlieben ihm in den zwei Wochen, die er mit ihm in Quarantäne hatte verbringen müssen waren ihm nicht entgangen. Über ihr Gesicht und Arme war getrocknetes, langsam weg bröselndes Blut verteilt, ihre rötlichen Augen glänzten wild unter dem glühenden Laternenfeuer und er glaubte zu sehen, dass sie glasig wurden, als das Knacken von Knochen durch die wie es ihm schien leere Straßen zu schallen. Und schließlich war sie eine riesige Albinoraubkatze, hatte sich in einen weißen blutrünstigen Puma verwandelt. Er wollte sich zu ihr runterbeugen, sie beruhigen, ihr über den Rücken streicheln. Doch so schnell wie sich ihr Leib verändert hatte, war sie auch schon in der Dunkelheit der Gassen in Glass City verschwunden. Wenige Momente traute er sich nicht sich zu bewegen, traute sich nicht zu blinzeln, als ihm kühler Nachtwind ins Gesicht peitschte und etwas Unerwartetes geschah. Es fühlte sich so fremd, so unvertraut an. Panik quoll in ihm auf, entfaltete sich in den schmerzlichsten Zellen in den Quellen inneren Tumults. Zweifel, dass er sich jetzt helfen, sich selbst beruhigen konnte, durchströmten ihn wie eine riesige Sintflut und ließen das Blut in seinen Fingern köcheln, dass seine Hände leicht begannen zu kribbeln. Er konnte nicht recht einordnen, ob das eben Geschehene, ein aufflackerndes, wirklich geschehen war oder sein Verstand ihm einen Streich gespielt hatte, doch das hielt ihn nicht davon ab vor Verzweiflung im Einklang mit einer Kirchenuhr loszuschreien, die in weiter Ferne späte Stunden anschlug.

Lautes Gerumpel holte ihn mitten in der Nacht aus einem unruhigen, tiefen Schlaf. Er vernahm seine Mutter. Sie sprach mit einem Fremden, aber der Junge konnte nicht entschlüsseln, worum es ging. Auch als er sein warmes Bett verließ und leichtfüßig zur Wand sprang und sein Ohr dagegen presste, war das gedämpfte Gemurmel sehr unverständlich. Und dann hörte er seinen Namen, laut und deutlich. Seine Mutter war anscheinend mehr als nur wütend, sonst würde sie nicht so schreien. „Das ist nicht mehr sein Name. Er hat keinen Namen mehr. Er gehört nicht mehr zu dieser Familie.“ Um nicht vor Wut los zu kreischen, presste er seine Hände auf seinen Mund und kniff die Augen zusammen. Es waren die Wissenschaftler. Sie würden ihn wieder holen, ihn foltern. Er begann zu zittern, als die Tür zu seinem Zimmer aufgetreten wurde, Soldaten hinein stolziert kamen und ihn am Kragen packten, um ihn hinauszuzerren. Überrascht, dass der Junge sich nicht wehrte, stülpten sie einen Beutel über dessen Schopf und schubsten ihn die Treppen des Hauses herunter. Luka, so hieß er damals, hatte die Chemikalien schon gerochen. Ihre Hände stanken nach Desinfektionsmittel und er wollte kotzen, als er sich daran erinnerte, was sie ihm mit ihnen angetan hatten. Sie würden ihn mitnehmen. Das wusste er. Und er war nicht einmal stark genug gewesen, sich gegen sie zu wehren. Schreien wollte er, doch unter dem Stoff war es zu stickig, um irgendeinen Ton von sich zu geben. Panik überkam ihn so schnell, dass er glaubte, ein Blitz hätte in seinem Körper eingeschlagen. Blut rauschte in seinen Ohren und er spürte riesige Pranken, die seine Oberarme zerdrückten, während sie ihn nach draußen zwängten. Und plötzlich wurde alles um ihn herum laut. Seine Mutter fing an zu kreischen, die Soldaten sich angespannt etwas zuflüsternd. „Das war nicht der Deal. Sie haben gesagt, dass sie mich in Frieden lassen würden, wenn ich euch Luka aushändigte! Ich will mein Geld! Wo ist mein verdammtes Geld?“ Er hörte einen lauten Knall, Sekunden später preschten Vasen auf den Boden und zerschellten. „Bitte nicht!“, hörte er seine Mutter schreien, vernahm weitere Schüsse, bis alles still war, das letzte Mitglied seiner Familie nur noch ruhige Atemzüge machte. Einer der Schüsse hatte seine Schulter gestreift, ihn wirr stimmend. Alles drehte sich. Sein Kopf tat so schrecklich weh, doch aus irgendeinem Grund konnte er seine Stimmbänder nicht benutzen, um seinen Schmerz auszudrücken, seine höllische Furcht vor den großen Fremden rauszulassen. Er war paralysiert. „Die Erzeugerin ist ausgeschaltet. Steckt diese Drecksratte zu den anderen Wichsgeburten. Ins Labor mit ihnen“ Und in dieser Nacht hat der wahre Horror begonnen, der seine Finger noch Jahre später zum Zittern, seine Zähne zum Schlottern bringen würde – die Hölle für die Übernatürlichen.

Seine Hände krallten sich in seine Haare. Er machte sich selbst verrückt. Wer war er? Er drehte durch, seine raue Stimme verlor immer mehr an Klang, je intensiver ihn der Wunsch überkam einfach an Ort und Stelle zusammenzubrechen. Fieberhaft schaute er sich um. Nebel hatte sich über das warme Glühen von Straßenlaternen gelegt, eine kühle Brise mit sich durch die Nacht ziehend. Es war einer dieser Momente, an denen er sich von einer ihn ständig begleitenden Einsamkeit leiten ließ. Seine Bewegungen waren abgehackt, unkoordiniert. Zuerst hatte er gar nicht bemerkt, dass seine Beine sich bewegten. Ihm entkam ein dicker Klumpen an heißer Luft, als ihre Stimme so nah an seinen müden Ohren klang. Sie rief nach ihm, in weiter Ferne. Sein Gehör hatte schon fiel zu viele paranoide und schlaflose Nächte überstehen müssen, um nicht zu rebellieren oder keine fremden, nie da gewesenen Geräusche zu registrieren. Doch er hoffte, dass er nicht halluzinierte, als ihre gedämpfte, kaum hörbare Stimme sich durch seine Schläfen boxte, deshalb schraubte er ihre Tonwellen lauter, versuchte sich nur auf Nanoko zu konzentrieren, wollte dass ihm kein einziges Detail entging, auch keine misslichen Gefühle wie Wut und sie verspürte so tiefgehenden Zorn. Es war fast schon überwältigend wie gefühlvoll und leidenschaftlich ihr Geist war. Wieder wurde ihm schlecht. Es war, als könnte er fast schon spüren wie sich sein Magen umdrehte, wenn er an vergangene Ereignisse erinnert wurde. Aus einem Bild wurden zwei. Aus zwei Bildern purer Horror aus aneinandergereihten Szenen aus der Vergangenheit eines Fremdkörpers, der sich sein ganzes Leben schon einen Körper mit ihm teilte. Der Wunsch nach etwas Mash fühlte sich fast schon befremdlich, anormal an. Es war, als würde sein Hirn ihn zwingen sich die Drogen in sein System zu pressen und fast gab er nach, wollte sich schon nach Hause beamen, es in Massen einnehmen. Doch eine leise Stimme in seinem Hinterkopf hielt ihn ab, quälte ihn mit falschen Versprechen, dass alles bald vorbei war, er in naher Zukunft sich selbst auf ein Neues kennenlernen würde. Und er hielt durch, ließ den Brocken, der vorstieß in sein Bewusstsein eindringen.

Seine Mutter hatte in einem alten Sessel gesessen, die kahle Wand angestarrt, als die Tür zu ihrem Uhrenladen ins Schloss fiel. „Du bist hier“, zerbrach sie die Stille, die nur das Ticken von Uhren begleitet hatte, gedachte nicht sich ihm zuzuwenden, seinem müden, ausgelaugten Körper jegliche Beachtung zu schenken. Er war ihr egal, völlig gleichgültig geworden. Wütend stapfte er in ihre Richtung, immer noch in einem weißen langen Nachtshirt, das ihm die Praktikanten aus dem Institut aus schierem Mitleid geschenkt hatten. Tagelang hatte er nackt in einer Kühlzelle verbringen müssen, war von Wärtern ausgepeitscht worden, wenn er nicht gehört hatte. „Mama, ich will dir etwas zeigen“ Vielleicht würde sie ihm helfen, wenn sie verstand. Vielleicht würde sie ihn endlich vor dem Terror schützen. Er hatte solch große Angst, dass ihm schon schwarz vor Augen wurde, wenn sich der Gedanke an ein Skalpell vor sie drängte. „Bitte hör mir nur dieses eine Mal zu“, versuchte er ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, doch sie bewegte sich nicht, blieb an Ort und Stelle sitzen. „Mama“, er probierte es ein weiteres Mal. Lauter. Seine heisere Stimme fühlte sich schwach an, doch er blieb stark, richtete sich auf, hielt sich davon ab seine Tränen die Oberhand gewinnen zu lassen. Und dann stand sie auf, ihn keines Blickes würdigend, und verschwand in den Tiefen ihres Ladens. Es war wie sie gesagt hatte. Er war nicht mehr ihr Sohn und sein Name – Luka – konnte auch nicht mehr derselbe sein, schmeckte bitter, wenn er ihn aussprach. Während seines zweiwöchigen Aufenthalts in dem sterilen Laboratorium hatten sie ihm einen Biochip in seinen Hinterkopf eingesetzt, um ihn unter Kontrolle zu halten. Er wusste, dass sie in seinen Verstand eindringen konnten, sobald er schwächelte und die Kontrolle über seine Gefühle und Fähigkeiten verlor. Deshalb wagte er nicht an Ort und Stelle zusammenzubrechen, Tränen fließen zu lassen. Er blieb hölzern stehen, sich gegen sie sträubend, sich zur Wehr setzend, wenn sie versuchten aus ihm einen ihrer Sklaven zu machen.

Loki kniff seine Augen zusammen, drückte den Klumpen, der sich in seinem Hals bildete, in die Tiefen seines Bauchs, der bald schwer wie ein Stein wurde. Und endlich sah er sie. „Nanoko!“, rief er, winkte ihr zu. „Ich bin hier“ Wie ein Irrer sprintete er auf das Mädchen in Gestalt eines Pumas zu, hechelnd. „Alles wird gut“ Schließlich erreichte er sie, kniete vor ihr, sie erleichternd anlächelnd. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, als er feststellte, dass sie unversehrt war, ihr Fell in gesundem Glanz erstrahlte. Und schließlich gab er nach, langte hoch und umarmte ihren sehnigen Körper fest, ihr vorsichtig borstige Härchen glatt streichend.



Tod, Folter oder ewiges Grinsen.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Di 07 Okt 2014, 19:20



Es war zu viel für Nanoko. Ihr Herz pumpte wie ein Pressluft-Hammer und Angst quoll ihre Kehle hinauf. Panik überflutete den weißen Puma und ein penetranter Angstgeruch lag in der Luft. Mit jedem Herzschlag verschwamm der Blick der Wandlerin. Sie war allein. Loki war nirgends zu sehen. Die Straßen waren leer und nur das schwache dröhnen der Musik aus dem Club erfüllte Nanokos Gehör. Ihre sehnigen Beine zitterten und das blut verklebte, weiße Fell war gesträubt. Hektisch riss Nanoko ihren Kopf von einer Seite zur nächsten. Wo war er? ''Loki...?'' krächzte ihre innere stimme panisch. Sie durfte nicht allein sein. Sie konnte nicht einfach hier allein sein. Daisuke betrachtete Nanoko genau. '' Es ist wie damals, nicht wahr..?'' Die schattenhafte Pumagestalt saß neben Nanoko und blickte traurig zu ihr. Ja, es war wie damals..es war genauso.

''Idiotin'' fauchte die große Frau Nanoko entgegen und schlug ihr ins Gesicht. Die kleine pinkhaarige sackte auf den klar polierten Linoliumboden und weinte. ''..Ich habe doch nur..den anderen von Elune erzählt...'' fiepste Nanoko weinend, während sie ihr Gesicht in ihren Händen vergrub. ''Diese Elune existiert nicht, freche Göre.'' schrie die Frau wieder und trat nach dem Kopf der Wandlerin. Diese fiel auf den kalten Boden und weinte nur umso mehr.''Steh auf und geh in dein Zimmer'' Die Frau packte Nanoko am Kragen und schleifte sie in das viel zu kleine zweibett Zimmer. Mit einem Ruck wurde sie in das Zimmer hinein geschubst und ehe sich Nanoko versah, klatschte die Tür zu.Weinend richtete sich die Pinkhaarige auf und ging mit hängendem Kopf in ihr Bett. Elune kniete vor ihr. ''Nono-chan, wir müssen hier weg. Die sind hier alle Böse. Du musst weglaufen.'' Die Gestalten waren um sie herrum, alle ebenfalls Kinder wie die weinende Nanoko. ''Aber..Sora ist doch auch hier...sie muss auch mit'' Nanoko hob ihren Blick und sah zu dem Bett ihrer Rothaarigen Schwester. Diese saß nur dort und schenkte Nanoko nur ängstliche Blicke. ''Nanoko, du sollst nicht mit dir selbst reden...'' meinte Sora mit zitternder Stimme. '' Aber ich rede garnicht mit mir selbst. Sieh nur-da sitzt Elune, da ist Daisuke und da Deiwos..'' Nanoko zeigte auf all die Gestalten im Raum, doch Sora unterbrach sie. '' Hör auf zu Lügen, da ist niemand. Du bist Krank, Nanoko!'' Sora kreischte nun halbwegs. Nanoko wollte ihr wiedersprechen, aber Elune schüttelte ihren Kopf. '' Sie ist keine Auserwählte wie du. Wir sind für Sora unsichtbar'' Nanoko schluckte kräftig und sah wieder zu ihrer Schwester. ''Sora, wir müssen hier weg. Die Menschen hier sind böse und hauen uns immer!'' Nanoko erwartete eine zustimmung ihrer Schwester. ''Nein, ich komme nicht mit..du bist unnormal und ich hab Angst vor dir'' es war nur ein leises Flüstern, das Sora von sich gab. Daisuke sah Sora wütend an, doch Elune nahm seine Hand und zog ihn weg. ''Aber Sora, du bist meine Schwester..'' murmelte die Pinkhaarige. ''Ich will nicht deine Schwester sein...ich hasse dich!'' schrie Sora Nanoko entgegen. Es war wie ein Schlag in die Magengrube für die kleine Wandlerin. Wieder begann sie zu weinen und rannte raus. Raus aus ihrem Zimmer, durch die Korridore des Heims, an Kindern vorbei, in die Freiheit. Nanoko rannte immer weiter und Elune und die anderen folgten ihr. Als sie sich sicher war, das niemand ihr folgte, ging sie weinend und völlig außer Atem in eine Seitengasse und hockte sich hin. Sie war allein. Mehrere Tage. Und den Gestalten gelang es nur sehr schwer, die Pinkhaarige in die Trainingsschule zu kriegen, damit sie nicht erfror.

Die Erinnerung an diese Szene lies Nanoko noch panischer werden. Es sollte nicht so sein wie damals. Sie wollte nicht allein sein. Sie wollte es nicht.
''Nanoko!''
Der Kopf der Wandlerin schnellte hoch und versuchte die Quelle die ihren Namen gerufen hatte, ausfindig zu machen. War das...?
''Ich bin hier''
Es war Loki. Nanokos Herz machte einen Sprung, als sie den schwarzhaarigen auf sich zulaufen sah.
''Alles wird gut''
Er kniete sich vor den Körper des weißen Pumas und lächelte Nanoko an. ''Loki..'' brachte Nanoko nur fassungslos herraus. Sie war doch nicht allein! Loki war gekommen um sie zu finden. Plötzlich umarmte er Nanoko und streichelte durch ihr weißes Fell. Nanokos atem beruhigte sich und ihr Körper schien in seinen Armen zu zerfließen. Sie wurde wieder zu einem Menschen und langsam entglitt ihr jegliche Kraft aus dem Körper. Es war zuviel passiert. Zu viel neues hatte die Wandlerin heimgesucht, zu viele veränderung waren in ihrem Leben erschienen. Sie blickte mit letzter Kraft in Loki's grünen Augen. ''d..dank..e'' krächzte sie leise, Ihr wurde schwarz vor den Augen und sie ließ sich gegen Loki fallen. Sie entglitt der realen Welt und verfiel in eine tiefe Ohnmacht.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Do 09 Okt 2014, 18:29

Alles ging so schnell das Yuna garnicht wusste wie ihnen geschah. Kaum hatte sie Jaden auf den mann aufmerksam gemacht schritt der schon voran. Erstaunt sah das Drachenmädchen in das ihr einigermaße bekannte Gesicht. Das war der Typ der vor zwei Wochen in dieser Parallelwelt ein Kampf mit ihr wollte. Er war also wirklich ein Wächter. Raiden? Wolf? Was ist los? fragend sah sie den Wächter an. Sie drehte sich nicht zu K-9000 um,weil sie Sorge hatte das er sie angreifen würde sobald sie sich bewegen würde.
Dann griff Raiden Jaden an und warf ihn zu Boden. Yuna wollte eingreifen, doch tat es nicht. Sie spürte das K-9000 mit irgendetwas auf sie zielte und so unterdrückte sie den Impuls auf Raiden zu stürmen. Jaden alles in Ordnung mit dir? Der gefallene Engel veränderte schlagartig seine Mimik und auch seine Aura um ihn herum schien sich irgendwie zu verändern. Yuna dachte an das Vampirblut was er sich einverleibt hatte und war sehr froh das sie es nicht angenommen hatte. Reagiert er etwa schlecht darauf? Was wenn es ihm nicht bekommt und er stirbt? Ich kann ihm nicht mal helfen.. Yuna spielte nun doch mit dem Gedanken auf Jaden zuzustürmen, aber wie sollte sie das machen. Sie würde wahrscheinlich nicht weit kommen wegen K-9000 und zudem schien Raiden nicht alleine zusein.
Auf einmal zitterte der Körper des gefallenen wie verrückt. Eben noch schien er bewusstlos, doch jetzt schien er wieder halb da zu sein,was Yuna Angst einjagte. Lag es an dem Vampirblut? Oder an Jadens Kräften? Yuna wusste es nicht. Sie wusste auch so nichts von Jaden und wusste nicht mal was er für Kräfte hatte. Klar er hatte eine eigene Welt, aber mehr wusste sie nun auch nicht. Aufjedenfall schien der Junge ziemlich mitgenommen, aber Yuna konnte Jaden nicht komplett sehen was für sie ein Nachteil war.
Sie hörte ein leises Yuna von Jaden und konnte seinem Blick nicht mehr stand halten. In ihren Augen bildeten sich Tränen und das Drachenmädchen war seid langem wieder sprachlos. Sie konnte ihm nicht helfen. Sie konnte absolut nichts machen. Yuna achtete nicht mal auf ihre Umwelt. Sie bekam nicht mit das Alex mit einem Mädchen vorbei kam und auch noch zwei andere Schüler an ihnen vorbei gingen. Sie merkte all dies nicht, weil sie sich nur auf Jaden konzentrieren konnte. Yuna sah zu Raiden. Die Tränen in ihren Augen, die Traurigkeit und Angst entwickelte sich zu Hass und Wut gegenüber dem Wächter, welcher Jaden zu Boden warf und ihn anscheinend erst dazu gebracht hatte in dieser, für Yuna, schlechten Verfassung zu sein. Yuna ging zu Boden sie stürzte auf die Knie und konnte nun nur noch zu Jaden sehen. Sie sah ihn an und wusste nicht was sie nun machen sollte. Jay...Es... Sie verlor ihre Sprache völlig fassungslos saß sie da sah ihn an und konnte nicht einmal richtig weinen..




Zuletzt von Yuna am Mi 15 Okt 2014, 20:46 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Di 14 Okt 2014, 20:09

Raiden zog die Verhaftung präzise und ohne Regungen durch. Sein Ziel war und wird die Eliminierung von Widerstand in jeglicher Form sein. Es war die Essenz seines Lebens, obwohl man von sowas in seinen Augen nicht ausgehen konnte, so war im Moment der Dienst innerhalb GlassDome sein einziger Zweck. Dieser Zweck ist der Grund warum er lebte und überlebte, denn so wie jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft sucht, so braucht auch der schwarz gekleidete Roboter einen Auftrag. Einen Befehl oder eine Tätigkeit, die im Verhalf die Perfektion zu erreichen, die neben dem Dienst in GlassDome, sein einziger Existenzgrund ist.
Diesen einzigen Existenzgrund lebte er aus. Es freute ihn nicht, dass leid in den Augen des Mädchen zu sehen und es freute ihn nicht Macht demonstrieren zu können. Er befolgte nur Befehle und seiner Datenbank, die ihm die Entscheidung gaben. So war Jaden fixiert und stellte als solches keine Probleme dar, wenn er nicht vorher was genommen hätte. Etwas flüssiges, was beinah wie Blut aussah, doch Raiden wusste das es sich nicht um solches handeln konnte. Die Problematik lag darin, dass er noch nicht vollständig ausgestattet war, um die Flüssigkeit in dem Kreislauf des Jungen wider zu finden.
Über Funk sprach er wieder zu seiner Kollegin: Kom sofort hierher. Subjekt hat unbekannte Flüssigkeit zu sich genommen. Ziel ist zwar fixiert, doch weißt potenzierende Kraftschübe auf. Brauch dich hier. sagte er hastig, denn es war wichtig keine Zeit zu verlieren.
K-9000. Übernehmen. K-9000 reagierte schnell und konzentrierte sich jetzt auf Jaden. Raiden war zwar nicht ausgestattet, um eine potenzielle Überdosis zu behandeln, doch brauchte er erstmal Wissen, was genau er genommen hatte.
Hastig sah er zu Yuna. Ein Mädchen, welches er in der Parallel Welt getroffen hatte, doch jetzt mehr wichtiger war, als sonst irgendwas in diesem Moment. Yuna. Was hat er da zu sich genommen. Sag es mir, sonst weiß ich nicht, wie ich sein Leben retten kann. Eigentlich war es ihm nicht wichtig sein Leben zu retten, doch objektiv betrachtet wird sie sich zu Kooperation genötigt fühlen.
Raiden sah erneut zu Jaden. Von einer normalen chemischen Reaktion konnte schon gar nicht mehr gesprochen werden. Schwarze Flüssigkeit trat aus und vermischte sich mit den Pfützen der Straßen. Es war ein Horroranblick, auch wenn Raiden das kaum störte.
K-9000 hielt ihn weiter in Schach und eine kleinstes Anzeichen, dass er aufstand würde eliminiert werden. Raiden sah wieder zu Yuna. Er wollte nicht von anderen bei einem Auftrag abhängig sein, doch das Leben von Jaden musste nach seinen Parametern geschützt werden.
Und das wird halt nur mit ihrer Hilfe möglich sein und dessen war er sich bewusst.


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Do 16 Okt 2014, 11:51

Toxic Bobachtete das Geschehen und behielt Zero im Auge. Es ging so schnell das der Junge, der scheinbar Jaden hieß, sich veränderte. Ja, Veränderte, weiteres konnte Toxic nicht direkt sagen, denn Raiden rief sie über Funk zur Hilfe. Bei seinen Worten schüttelte Toxic den Kopf. Ich bin nicht blind. Die Vampirin stand auf und ging zu den anderen um zu Helfen. Während Raiden sich dem Mädchen widmete und sie Befragte, kniete Toxic sich zu Jaden, die G36 teil in der Hand, teils auf den Schoß. Dass wars ja wohl mit dem Plan, von wegen meine Fähigkeiten gebrauchen.

Zero hatte das Ganze Spektakel mit angesehen und warte auf irgendeinen befehl. Gelegentlich ist er zur Seite gesprungen, um nicht von den Füßen des Mädchens oder von Raiden zerquetscht zu werden. Nachdem Toxic sich zu dem Jungen gesetzt hatte gesellte sich der Gerfalke zu ihr und begutachtete Jaden ganz genau. Es schien, als wäre Zero nicht ganz geheuer und Toxic nahm dieses Gefühl auch an sich, als eine Schwarze, klebrige Flüssigkeit aus Jadens Mund lief. Igitt! Zero sprang näher zu Toxic und Baute sich auf, seine Flügel angespannt, als würde Jaden in nächsten Moment aufspringen und die nächst beste Person fressen. Toxic legte ihre Hand auf den Falken und beobachte Jaden genau. Irgendwie konnte sie sich vorstellen wie Jaden sich fühlte. Die Vampirin schüttelte den Kopf und atmete aus, bevor sie kurz ihren Blick in Richtung von Raiden und Yuna.
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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   Fr 24 Okt 2014, 19:41

Es schien alles drunter und drüber zugehen und die Situation spitzte sich anscheinend zu. Yuna sah ängstlich zu K-9000 welcher sehr schnell zu Raiden und Jaden stürmte. Raiden fragte sie etwas, aber Yuna verstand ihn nicht. Sie war nicht mal in der Lage etwas zu sagen. Ihre Lippen bebten und auch ihr Atem wurde schneller. Jaden schien zu leiden und Yuna wusste nicht was sie tun sollte.
Das Drachenmädchen versuchte sich auf die Worte von Raiden zu konzentrieren und überlegte krampfhaft was Jaden zu sich genommen hatte. Sie wusste das es irgendwas mit Taichi und Nao zutun hatte. Doch die Sorge um Jaden und die Angst vor dem was noch passieren würde lies sie die letzten Stunden vergessen. Sie konnte sich an keins der Gespräche mehr erinnern. Yuna erinnerte sich nicht mal daran das Jaden ihr die Piercings verpasst hatte. Nervös und zittrig sah sie Raiden an. Ich...Ich...Ich weiß es nicht.. stotterte sie und sah ihn traurig an. Was sollte sie tun? Selbst wenn sie sich erinnern würde, würde sie es Raiden dann sagen? Hätte Jaden das gewollt? Yuna wischte sich die Tränen weg und versuchte aufzustehen doch sie stürzte wieder auf die Knie. Verdammt... Durch den Zusammensturz hatte sie sich das Knie aufgeschlagen. Yuna sah wie Toxic zu Jaden ging,mit der Waffe in der Hand. So wurde das Drachenmädchen gleich wieder komplett nervös und bekam es mit der Angst zutun. Du wirst ihn doch nicht töten? sie sah Toxic entgeistert an. Würde sie Jaden wirklich wegen einer Verwüstung des Zimmers und Graffiti in der Stadt töten? Nein da konnte sie sich wirklich nicht vorstellen. Yuna sah zu Raiden. Ka...Kannst du ihm dann helfen? Ich versuch mich ja zu erinnern,aber...es klappt einfach nicht...Es...es tut mir Leid... Yuna stand nun doch endlich auf. Langsam und mit schmerzvollen Blick ging sie auf Raiden, Jaden und Toxic zu. Sie hoffte inständig das Raiden sie jetzt nicht auch umwerfen würde. Yuna kam bei den anderen an,kniete sich wieder auf den Boden runter und sah Jaden besorgt an.
Der Junge in den sie sich verliebt hatte sah ziemlich mitgenommen aus und sie ertrug das einfach nicht. Bitte ihr müsst ihm helfen..


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BeitragThema: Re: Straße durch das Geschäftsviertel   So 26 Okt 2014, 14:49

Perfektion ist und wird immer das Ziel der Menschheit bleiben. In allen Lebenslagen perfekt zu arbeiten und zu reagieren ist ein Schritt zur Perfektion. Raiden ist nicht naiv, denn er wusste er konnte die Perfektion nicht erreichen. Doch hielt er an diesem Ziel fest, denn was hatte er den sonst für einen Sinn in seiner Existenz? Perfektion und Emotionen waren in den meisten Fällen zwei gegensätzliche Seiten, die sich aneinander ausschließen. Emotional zu reagieren verhindert eine objektive ruhige Einschätzung der Lage. Dies war etwas, was ihm wieder vor Augen geführt wurde. Wie Yuna verzweifelt versuchte sich zu erinnern, obwohl sie mit Sicherheit die Information hatte. Nur ihre Gefühle und ihr Temperament standen ihr im Weg.
Sie war nicht Herr ihrer Gefühle, die sie dem berauben würden, was sie am meisten liebt. Als Yuna aufstand und auf sie zu kam, wollte er eingreifen, doch sie ließ sie machen. Immer noch lag das Leben des Jungen am seidenen Faden. Mein Auftrag ist euch alle am Leben zu erhalten und Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten. Ich werde mit allen Mitteln versuchen ihn zu retten. Desweiteren muss es dir nicht leid tuen, dass du dich nicht erinnerst. Es kann dir leid tuen, wenn er dadurch nicht überlebt. sagte Raiden kalt und ruhig. Er sprach die Wahrheit. Zu Wissen was in seinem Kreislauf war könnte und würde sein Leben retten, obwohl Raiden sich nicht einmal sicher war, was genau diese Reaktion in seinem Körper war.
Er sah zu Toxic, denn er brauchte Ideen: Eine Idee, was genau er da getrunken hatte, wodurch sein Körper so reagieren könnte? fragte er sie. Er besaß zwar wohl die größte Wissensammlung, doch auch er kann nicht alles wissen.
Er kniete sich auf der anderen Seite des Jungen hin und fing an ihn zu untersuchen. Er ging die Standarduntersuchung durch und wollte herausfinden, ob er transportfähig ist. Hier könnten sie ihn auf Dauer nicht versorgen. Die Krankenstation bot da schon mehr Möglichkeiten.

(out: Muss ich ihn jetzt in die Schule zum Krankenzimmer bringen? Hat das Institut dort nicht irgendetwas spezielles oder bin ich zu blind das zu finden?
Ist nicht mein bester Post ;-) Sorry. )


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Straße durch das Geschäftsviertel

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