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Herzlich Willkommen in Glass Dome. (:
Es freut uns, dass du hierher gefunden hast.
Wenn du Lust hast sieh dich gerne einmal genauer um;
doch einmal eingewiesen gibt es kein Entkommen mehr -
sei dir darüber im klaren!
Im Moment wird im Forum selbst alles ein wenig umgemodelt, aber keine Sorge, das RPG ist und bleibt aktiv.
Übrigens haben wir Kekse.
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»Plot 3 - Die Endzeit

xx 3 Wochen nach der verhängnisvollen Nacht, ist wieder etwas Ruhe in Glassdome eingekehrt und das Institut will die Schüler an die Schule heranführen.

Uhrzeit: Später Nachmittag - Früher Abend (17-19 Uhr)
Wetter: stark bewölkt, kaum sonnig (23-24°C)
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 Behandlungsraum 2

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GM
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BeitragThema: Behandlungsraum 2   So 18 Mai 2014, 18:19



Dieser Behandlungsraum ist wesentlich kleiner und persönlicher als der Erste. Er wird für private Nutzungen benutzt und Einzeltherapien. Oftmals kann man aber hier auch Psychiater alleine antreffen, welche ihre Fälle durchgehen.
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Spion
Jaden
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BeitragThema: Re: Behandlungsraum 2   Sa 07 Nov 2015, 22:24

FIRST POST / PLOT 3

"Er... macht... WAS...???" Der Junge stoppte nur kurz, um Atem zu sammeln, ehe er weiterfuhr. "Mit ihrer... WAS?! MIT SEINEM WAS?!?!?" Ein Seufzen schlich schwer, zwischen den Lippen, des Psychologen hervor. Die Beine hatte er übereinander geschlagen, seine Fingerkuppen nervenraubend an seine faltige Stirn gelegt. Der silbergelockte Junge war vor Entsetzen aufgesprungen, hockte wie eine Katze, mit weit aufgerissen, türkisen Iren auf der hinteren Sessellehne, während seine Finger sich ins dunkle Leder krallten. "Jaden... so beruhige dich doch." Raunte der ältere Mann verzweifelnd, während die grauen Augen beschwichtigend versuchten den aufgewühlten Siebzehnjährigen wieder zur Fassung zu ermahnen. Die Kinnlade war diesem runtergeklappt, er schauderte kurz, ehe er sich zurück auf die Sitzfläche des Sessels rutschen ließ. "Wieso... tun... sie sowas..." In seiner Welt erschüttert, zog er die Knie an seinen Körper, starrte zu Boden und folterte einen kleinen Staubfussel mit seinen harten, verwirrten Blicken. "Die Frage hast du dir doch schon selbst beantwortet... So macht man Kinder, dass wolltest du doch von mir wissen, oder Jaden? Nun es kann sehr angenehm sein, du solltest es versuchen."

Sollte... es... versuchen? War dieser Kerl da komplett durchgeknallt?!
Jaden wollte nicht Vater werden und er wollte seinen Jonny nicht... in.... Was zur Hölle, Mutter Natur?!

Nicht einmal Nicken bekam sein Betreuer als Antwort, fassungslos konnte er nur seinen Haarschopf schütteln, schüttelte den Körper gleich mit, um auch die Bilder und Gedanken die ihm hochkeimten sogleich zu ersticken. Alleine die Vorstellung war so absurd, obskur, widernatürlich! Natürlich hatte er sich manchmal gefragt, warum Mädchen so und Jungen nunmal so waren... aber... aber... aber DAS! DAS! Daran hätte er niemals im Traum gedacht. Um ehrlich zu sein, hatte er sich nicht einmal irgendwann ein Mädchen von unten mal richtig angesehen. Wieso auch?! Ein weiteres Seufzen folgte vom Gegenüber, als die erwartete Antwort des Jungen schließlich ausblieb und er kratzte sich kurz nachdenklich den stoppligen grau-braunen Bart.

"Gut, belassen wir es dabei. Ich hab dir versprochen, dich für die Pflichtveranstaltung heute freizuschreiben wegen diesem Mädchen - Yuna richtig? - Ich hab dir erlaubt die letzten Wochen wieder tagsüber bei deinen Freunden in der Unterstadt rumzulungern und dann erst hierher zurückzukehren, aber im Gegenzug will ich, dass du wirklich mal ernst bleibst Jaden. Deine Kondition und dein mentaler Zustand befinden sich momentan weit außerhalb deiner Kontrolle und das das nicht rein, an dieser Maske liegt, wissen wir beide." Erneut erntete er nur bitteres Schweigen, der Ausdruck des Jungen hatte sich kaum verändert. Noch immer konnte er das Grübeln über Sexualität hinter diesem hellen Haarschopf erkennen. Hörte Jaden dem Mann überhaupt zu? "Jaden!" Der Junge zuckte kurz zusammen, überrascht wurde der Blick gehoben, ein zweimal geblinzelt under Kopf geneigt. Hatte er gerade was gefragt? "Jaden... nimmst du die Pillen?" Nein, er musste nicht einmal antworten. Schmollend schob der Insasse die Unterlippe nach vorne, verkreuzte bekräftigend die Arme vor seiner schmalen Brust und verdrehte die Augen. "Sie wirken nicht mehr. Was auch immer das mit der Maske gemacht hat... ich bin geheilt, okay?" Der Psychologe glaubte ihm nicht wirklich. Er sah es an dem zweifelnden Ausdruck, den tiefen Furchen zwischen seinen Stirnfalten, den unnachgiebigen, steingrauen Augen, die gezielt nach Lügen die von Jaden's Zunge rollten suchten. Aber der erwiderte den Blick gekonnt - wenn er log, so tat er das meisterhaft. Aber was anderes, konnte man von dem Clown auch nicht erwarten. Im Endeffekt blieb nur zu hoffen, dass der Junge wirklich ehrlich mit ihm umging. "Gut, angenommen du halluzinierst nicht mehr so... stark, ohne sie. Wenn ich dich jetzt wirklich entlassen soll, dann musst du mir versprechen, dass du dich kontrollierst. Der Vorfall in der Nacht vor drei Wochen nachdem du sie zurückgelassen hast... diese neue Kraft, du darfst es nicht unterschätzen, okay?"

"Ich verspreche es." Dieser verfluchte Vorfall vor drei Wochen. Jaden erinnerte sich nur allzu gut daran. Wie er mit tränenüberströmten Wangen vollkommen besoffen durch den Wald getorkelt war. Das Brennen seines roten Auges, wie seine Emotionen ihn halbblind machten und er schluchzend unter einem Baum zusammengesackt war. Er hatte es kaum ertragen können, sich von Yuna derartig einseitig zu verabschieden, wollte ihr im Gegenzug nicht die Möglichkeit geben was zu sagen - denn er hätte innegehalten, wäre gestoppt, hätte es sonst nicht übers Herz gebracht. Das die rothaarige Frau, die den Beiden Alkohol gekauft hatte, ihn daraufhin unter diesem Baum fand, war purer Zufall gewesen. Sie hatte gelächelt, mitleidig fast, seine Tränen weggewischt. Doch dann hatte sie ihren Gefallen eingefordert und die Erinnerung wurde schwammig - seine Trauer hatte sich in Wut umgewandelt, seine Wut in blanken, lodernen Hass, der seinen Körper bis aufs letzte aufzehrte, ihn verbrannte. Die tintenschwarze Latexmaske hatte sich an sein Gesicht geschmiegt, war vom Hals bis zu seinem Mund geklettert und hatte auch sein gesundes Auge mit ihrer schwarzen Konsistenz gänzlich verschluckt. Der Outsider, der früher schwarze, federne Flügel aus seinem Rücken hatte rufen können (ja, in diesem Moment, hatte sich Jaden, an alle seine frühreren Blackouts wieder erinnern können) hatte erneut zugeschlagen. Aber seine Flügel waren nicht länger von schwarzer engelsgleicher Schönheit. Sie ware blanke Fleischmasse. Geschmückt mit metallenen Spitzen, die verzückt auf die Vampirin eingestochen hatten, sie zerrupft hatten, zerrisen mit süssem Entzücken. Aber es war nicht Jaden gewesen... er war nur der kleine Junge, der verzweifelt gegen das Glas seiner Stirn hämmerte und schrie, dass er aufhörte. Die Wächter hatte er daraufhin selbst konsultiert - sich einweisen lassen - mal wieder. Wenn er jetzt daran zurückdachte, war alles so surreal... so... unpassend. War ihm das wirklich passiert? Er war nie gewalttätig gewesen, abgesehen von seiner Psychosenphase. Aber er war nicht von Halluzinationen dort geplagt gewesen. Nein... im Gegenteil. Jaden hatte sich noch nie so klar gefühlt.

"Sollte es dir wieder schlechter gehen, wenn du ein merkwürdiges Gefühl hast, es dir nicht gut geht... kommst du sofort hierher. Du schaust alle drei Tage mal vorbei, bekommst deine Blutabnahmen und das Phänomen wird weiter untersucht. Wir schauen ob es ein Gegenmittel gibt. Soweit bekommst du deine Nahrungsrationen auf's Zimmer gestellt und du hälst dich fern von Allem, was dich wütend, oder traurig machen könnte. Auch von diesem Mädchen, verstanden?" Taub konnte Jaden nur nicken. Wie hätte er Yuna auch unter die Augen treten können, nachdem was vor drei Wochen passiert war? Immerhin seinen Armir hatten sie ihm gelassen... Wohl nachdem verstanden hatten, wie wichtig ihm dieser Arm geworden war. Sie hatten ihn sogar konserviert und er stank nicht mehr. Jetzt lehnte er an neben der dunklen Eichentür, wartete darauf, mit dem Fisheye endlich aus der Psychatrie entlassen zu werden und nicht nur Freigang zu haben. "Gut. Bis in drei Tagen. Pass auf dich auf und... nimm die hier." Erleichtert nickte der Weißschopft, lächelte eifrig, verlegen, ehe er vom Sessel aufsprang, eine Hand in der Hosentasche verschwinden ließ, zusammen mit den merkwürdigen Balons mit der Aufschrift 'Kondome', die ihm der Mann in die Hand drückte und mit der anderen den Arm ergriff. Er sollte sich also von Yuna fernhalten... In den letzten drei Wochen hatte er oft daran denken müssen. An die zwei Küsse, die sie geteilt hatten, an diesen riesigen Streit, der daraus entstanden war... an das aufregende Kribbeln und auch an die brennende Wut. Wahrscheinlich... war es wirklich besser so.

BP: NPC-Psychologe
[ wird sexuell aufgeklärt ;; hat ein ernstes Gespräch ;; erinnert sich zurück ;; wird entlassen ]
TBC: Strand ;; Steile Klippen


Denn wie einsam kann man sein, wenn dich keiner versteht, keiner so denkt wie du und keiner deine Träume erlebt.

Der Schrei des Hasses ist am lautesten gegen Fremde und jene Einsamkeit am grausamsten im Haufen der Menschen
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Behandlungsraum 2

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