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 Nachtclub Rebirth

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GM
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BeitragThema: Nachtclub Rebirth   So 27 Jul 2014, 14:24



Inmitten der Stadt steht dieses Gebäude, prangt in großen Buchstaben aus Neonlichter der Name über dem Eingang: REBIRTH. Der Großteil dieses angesagten - und des einzigen - Nachtclubs liegt unterirdisch und erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Es gibt unzählige Tanzflächen, mehrere große Tresen aber auch kleinere Privaträume für ruhigere Momente. Die Musik scheint nie aufzuhören, halten die Lichter den gesamten Raum ebenso dauerhaft beleuchtet.
Besitzerin: Kisaki Naomi Yayoi [NPC]
Angestellte: Eliteinheit M-93 [24 Mann]

Getränke
Softdrinks - 2 Flame$
jegliches Bier - 3 Flames
Cocktails - 8 Flame$
Wodkaflasche - 20 Flame$
Rum, Scotch, Likör - 10 Flame$

Essen
Snacks - 4 Flame$

[Bitte schreibt in orange unter euren Post, was ihr gekauft habt, damit wir euch die Flame$ abziehen können.]


Zuletzt von GM am So 05 Jul 2015, 12:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 27 Jul 2014, 18:11



First Post; 12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Wie schlimm konnte ein Tag schon werden? Gestern noch hatte sie zu Hause bei sich sitzen können und heute saß sie in einem Gefängnis fest - für eine Tat, die sie nebenbei bemerkt niemals begangen hatte. Überwachungsvideos zeigten eindeutig etwas anderes, doch Serena wusste, dass sie zum besagten Zeitpunkt nicht an besagtem Ort gewesen war. Aber wer sollte ihr das schon glauben? Vermutlich würde sie sich selbst nicht glauben, die Beweise sprachen immerhin für sich und eine Zwillingsschwester besaß das Mädchen nicht. Dennoch war es vollkommen unerklärlich und sie konnte nicht verstehen, wieso es passiert war. Wieso sie nun hier ihre Zeit absitzen musste. Und dennoch, nachdem sie in ihrem Zimmer gewesen war - eigentlich sah es gar nicht so schlecht aus, sie hatte es sich anders vorgestellt - lief sie nun durch die Stadt. Eine Stadt im Glass Dome. Nein, ein Gefängnis war das hier doch nicht wirklich. Zumindest hatte sich Serena immer etwas anderes darunter vorgestellt - nicht, dass sie es deswegen besser fand, hier zu sein. Es war eben immer noch ein Gefängnis und es war ihr nicht ganz geheuer - wer saß wohl sonst noch hier drinnen fest? Serena unter Verbrechern. Etwas, was man sich im Traum nicht hätte vorstellen können. Und doch war sie hier - schrecklich genug. Sie hatte ihre Familie verlassen müssen, ihre Freunde und war nun in ein gänzlich neues Leben eingetreten - ohne dass es irgendeinen Grund dafür gab. Serena atmete tief ein und aus, dann blieb sie stehen. Sie musste sich hier irgendwie zurecht finden. Zu ihrer linken befand sich irgendein Club, der sie eigentlich weniger interessierte. Sie würde ohnehin niemals dort hinein gehen. Zu ihrer rechten war die Straße. Frei und doch ohne Freiheit. Genau so fühlte sich Serena im Augenblick. Es war wirklich zum Heulen!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 27 Jul 2014, 22:35


Gelangweilt lag die Brünette auf einer großen Couch, hielt ihre Handheld-Konsole in den Händen und spielte friedlich ein wenig. Das sie nun schon seit mehreren Wochen in einem Gefängnis eingesperrt war schien ihr gar nicht mehr groß etwas auszumachen. Das Mädchen aus der anderen Dimension jedoch spielte nur ganz zufrieden mit ihrem Spielzeug. Sie hatte alles im großen und ganzen erreicht was sie wollte. Selbst wenn sie im Gefängnis war, eingesperrt auf dieser Insel auch noch in einer anderen Dimension, so hatte sie nicht nur ihr Etablissement wieder sondern lebte auch noch viel besser als damals! Ihre Diskothek war nicht nur größer und besser als jemals zuvor, hier hatte sie auch keine Probleme mit der Polizei! Nein, dass Leben hier war viel viel besser! Zufrieden ließ die Brünette bloß die Beine baumeln..

Blinkend signalisierte eine Lampe auf einem Monitor etwas, wo zahlreiche Buchstaben nur anfingen und auf einmal ein Bild zu sehen war. Serena war also auch hier..?

OUT: NPC-Übernahme eines Wachroboters ab jetzt

Die metallenen Arme eines der Roboter berührten ein braunhaariges Mädchen auf der Straße vor dem Club, deuteten mit dem Finger direkt auf den Eingang. Fordernd und um der "Bitte" Nachdruck zu verleihen trat noch ein zweiter Roboter an das Mädchen heran und umfasste ihr Handgelenk. Mit diesen Robotern war nicht zu Spaßen!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 27 Jul 2014, 23:13



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Würde ihre Familie eigentlich erfahren, wenn ihr etwas geschehen würde? Würde man sie darüber in Kenntnis setzen? Und was konnte Serena hier eigentlich alles passieren? War sie in Gefahr? Vielleicht waren die Insassen auch anders, als sie es sich vorgestellt hatte - wie schon das Gefängnis selbst. Aber sie mussten ein Verbrechen begangen haben, sonst wären sie wohl kaum hier. Andererseits hatte sie selbst auch keines begangen...aber wie vielen Menschen passierte das schon? Serena vermutete, dass sie eine der wenigen war, wenn nicht sogar die einzige - sie konnte es sich ja selbst nicht erklären! Gerade wollte sie weiter gehen, da spürte sie eine Berührung am Arm und drehte sich zu betreffender Person um. Groß, kaum menschlich. Serena wusste nicht, wie sie reagieren sollte, wollte einfach weglaufen, doch dazu hatte sie kaum eine Möglichkeit. Eine andere ähnliche Gestalt packte sie am Handgelenk, was Serena schon jetzt in Panik versetzte. »Was wollt ihr?« fragte sie nur, noch nicht bereit, ihnen Folge zu leisten - sie war doch nicht verrückt! Andererseits konnte es ebenso gut verrückt sein, nicht zu tun was von ihr verlangt wurde. Sie konnte sich immerhin nicht wehren. Sie spürte, wie ihr Herz schneller schlug, als sie nachgab und mit den beiden in den Club hinein ging. Was sollte das? Sie hatte den Club kaum angesehen, also konnte sie nichts falsch gemacht haben - oder? Eigentlich wurde sie mehr oder weniger in den Club hineingeschubst, konnte man doch nicht behaupten, dass sie freiwillig mitging. »Was soll ich hier?« stellte sie erneut eine Frage, ängstlich, während sie sich umsah. Groß und geräumig...trotzdem nichts, wo sie öfter herkommen würde - im Gegenteil, sie würde es vermeiden je wieder daran vorbei zu gehen!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 27 Jul 2014, 23:41


Eindringlich begleiteten die beiden Roboter das Mädchen in das Gebäude, schlossen hinter ihr die Tür und ließen sie wieder los. Stumm und schweigsam deuteten die beiden Maschinen bloß mit dem erhobenem Finger auf den langen Gang welcher immer tiefer in den Club hinein führte, immer mehr unter die Erde. Leise dröhnte die Musik auch schon aus dem Gang hervor, stand irgendwann Serena inmitten des großen Raumes. An manchen Ecken standen weitere dieser Roboter, welche sie so grob in das Gebäude geschleppt hatten, jedoch bewegten sie sich nicht und blieben still und stumm an Ort und Stelle stehen. "Serena Shina Yayoi!", rief eine körperlose Stimme nur Laut durch die Lautsprecher. Verzerrt von der laufenden Musik und den kräftigen Bässen, hatte man dennoch ein schwaches Grinsen aus der Stimme hören können. "Hier oben bin ich.", sprach die Stimme bloß wieder. Und nun konnte man sie erkennen, hinter einer milchigen Scheibe ein wenig oberhalb des Clubs waren die weiblichen, wohlgeformten Kurven einer Person zu erkennen. "Die Treppe unten. Die Mechs werden dich passieren lassen. Lass mich nicht warten, Sera.." Ein letztes mal sprach die Stimme wieder über die Lautsprecher, wurde die Musik nur wieder automatisch lauter als ihre Durchsage endete. Was für ein Spiel spielte Kisaki hier bloß?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 17:40



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Nach wie vor wusste sie nicht, was diese Maschinen eigentlich von ihr wollten oder warum sie hier war und je länger der Weg war, desto nervöser wurde das Mädchen. Kam es ihr nur so vor oder ging es stetig tiefer? Irgendwann jedenfalls war sie in einem großen Raum angelangt, Musik dröhnte aus den Lautsprechern und Serena blieb stehen, ähnlich wie die, die sie hier her gebracht hatten. Sie schluckte - was hatte man mit ihr vor? Als auf einmal nicht mehr Musik aus den Lautsprechern kam, sondern eine Stimme ertönte, zuckte Serena zusammen, das nicht nur wegen der Stimme, sondern auch weil eben jene wusste, wer sie war. Während Serena nach wie vor keine Ahnung hatte. Und woher war die Stimme gekommen? Serena sah sich um, immer noch mit dem Bedürfnis, zu fliehen - einfach umdrehen, weglaufen und nicht zurück schauen. Doch mit den ganzen Robotern war das wohl kaum möglich. »Wer bist du?« rief sie in den Raum hinein, ehe die Stimme ihr mitteilte, dass sie sich im oberen Bereich des Raumes aufhielt und die Brünette folglich ihren Blick nach oben wandern ließ. Dort fand sie eine milchige Scheibe vor, was dahinter war, konnte man nur schemenhaft erkennen, dazu kam, dass es ziemlich dunkel im Raum war, doch sie glaubte ein Mädchen ihrer Statur erkennen zu können. Sollte ihr das jetzt ein Stück ihrer Angst nehmen? Wohl kaum. Und dann wurde sie aufgefordert, zu jener Person nach oben zu gehen, ohne die geringste Information. Doch kaum war die Stimme abgebrochen, drehte sich Serena auf dem Absatz um, lief ein paar Schritte - und blieb dann stehen. Roboter hatten sich ihr in den Weg gestellt - sie hatte also kaum Möglichkeiten, weshalb sie sich wieder umdrehte und erneut nach oben sah. Sie wusste nach wie vor nicht was sie erwartete, aber sie würde wohl nicht wegkommen, ohne es in Erfahrung gebracht zu haben. Also ging sie langsam auf die Treppe zu und diese schließlich auch hinauf, bis sie an der Tür angelangt war. Sie spürte, dass ihre Hände zitterten, als sie die Klinke in die Hand nahm und schluckend herunterdrückte, um dann langsam einzutreten. Hier oben war das Licht noch schlechter als unten, sodass Serena im Prinzip gar nichts erkannte - und im Eingang stehen blieb. »Woher kennst du meinen Namen? Und was willst du von mir?« obwohl sie bisher keine Antwort auf eine ihrer Fragen erhalten hatte, musste sie es doch wieder versuchen. Sie wusste, dass die Person noch einige Schritte von ihr entfernt war, so viel konnte sie zumindest erkennen - sollte sie ihr näher kommen, würde sie wahrscheinlich umdrehen, durch die Tür verschwinden, die sie nicht verschlossen hatte und versuchen, hier rauszkommen. Vielleicht hatte sie gegen die Wachen ja doch eine Chance.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 18:07


Ein schwaches Grinsen lag bloß auf den Lippen Kisaki's während sie die Reaktionen von Serena beobachtete. Sie sah jede noch so kleine Reaktion des Mädchens auf ihren Bildschirmen, wurde das Sichtfeld aller "Mechanischen Wachen" hier bei ihr zusammen gefasst. Das Grinsen in ihrem Gesicht wurde nur noch breiter als ihr anderes Ich anfing den Rückzug anzutreten. "Falsche Richtung, Sera~", säuselte die Brünette nur in das Mikrofon hinein bevor sie an dem Strohhalm ihres Drinks zog, genüsslich den Cocktail schlürfte. Der wohl größte Vorteil daran, einen eigenen Club zu besitzen, war es nichts zahlen zu müssen! Zufrieden hatte Kisaki die Beine übereinander geschlagen und sah zu der Tür als sie aufging und Serena verängstigt in der Tür stand. Hatte sie so eine Angst? Das musste sie doch bei weitem nicht haben.. Lächelnd schob sie sich nur ein Gummibärchen in den Mund. "Wer ich bin?" Schwach grinste die Brünette bloß, schnippte sie einmal bloß mit der Hand und sofort schloss sich die Tür hinter Serena. Somit waren die beiden nun eingesperrt. Ganz alleine. "Ich bin du." Ruhig kamen nur die Worte aus dem Munde Kisaki's während das Licht langsam ein wenig heller im Raum wurde, sie aus ihrem Schatten enthüllte und zeigte. Grinsend saß sie einfach bloß da auf dieser riesigen Couch, die Füße überschlagen, einen Cocktail in der Hand und die andere Hand neben einer Tüte Gummibärchen. Wie würde Serena wohl reagieren? So lange hatte Kisaki von diesem Moment geträumt, hatte sie so oft Serena beobachtet aber nie angesprochen.. Vielleicht aus Angst?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 18:31



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Wenigstens schien man sich ihr nun mehr zu widmen als zuvor, zumindest ihre Frage war verstanden worden, eine von vielen, die man nun vielleicht sogar auch beantworten würde. Jedoch nicht sofort, denn zuerst wurde die Tür verschlossen, bloß mit einem Schnippen, obgleich sich Serena sicher war, dass sie die Tür gar nicht erst zugemacht hatte - nun saß sie hier fest, kam nicht mehr raus und folglich versuchte sie auch gar nicht erst, die Tür wieder zu öffnen. Aber warum sperrte man sie hier ein? Was wollte man von ihr und vor allem warum? Sie kannte hier doch noch niemanden, also konnte sie auch noch niemandem etwas getan haben. Verwirrt sah sie die Fremde an, nachdem sie eine Antwort auf ihre lange zuvor gestellte Frage bekam. Sie selbst sollte sie sein, was ziemlich unmöglich war, weshalb Serena absolut nicht verstand, welches Spiel hier eigentlich mit ihr getrieben wurde. Man wollte sie verrückt werden lassen! Sie loswerden vielleicht oder sogar für irgendwelche Experimente missbrauchen. Serena hatte einiges gehört, während sie über die Flure gelaufen war, was wohl ein Grund mit dafür gewesen war, dass sie das Gebäude erst einmal verlassen hatte, ohne sich wirklich dort zurechtgefunden zu haben. Und nun war sie in die nächste Irrenanstalt gekommen. Sollte sie vielleicht über diesen Witz lachen? Ja, diese Frage stellte sie sich nur umso mehr, als das Licht heller wurde und sie folglich die Person, die sich als sie selbst ausgegeben hatte, besser sehen konnte. Und tatsächlich, irgendwie hatte die Fremde schon recht - es war beinahe, als schaue Serena in einen Spiegel. Als sehe sie sich selbst. Dass das unmöglich war, davon ging sie nach wie vor nicht herunter, doch sofort kam ihr das Video in den Kopf. Sie war nirgendwo gewesen, ihr jetziges Gegenüber wahrscheinlich schon. Es würde alles erklären! Dass Serena deswegen nicht minder überrascht war, war nur logisch. »Das ist nicht möglich.« konnte Serena nur sagen, kopfschüttelnd, unglaubig, nein sie konnte das definitiv nicht verstehen! Welches Spiel wurde mit ihr getrieben? Wieder diese Frage, und vielleicht war es wirklich nur ein Spiel, aber Serena wusste nicht damit umzugehen. Es war, als würde sie einen Zwilling haben oder einen Doppelgänger, wobei letzteres in einer Welt mit Magiern und anderen Wesen vielleicht gar nicht so abwägig war. Andererseits..»Du bist eine Mörderin!« War es noch, was sie herausbrachte, atemlos, wie ihr auffiel, denn sie hatte ihren Atem angehalten. War es wirklich das einzige, was ihr dazu einfiel? Eine fremde Person des Mordes zu beschuldigen, wenn es keinen Ausweg für sich selbst gab, war sicherlich nicht das Klügste, doch sie wunderte sich über sich selbst, dass ihr nichts besseres einfiel als dieser eine Satz. Vielleicht war es gerade die Verwirrung, die sie dazu brachte, nicht klar denken zu können. Sie verstand es einfach nicht!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 18:44


Schwach grinste Kisaki nur erneut als Serena sie vollkommen ungläubig ansah, wie verrückt mit dem Kopf schüttelte und sich wohl noch versuchte weiter zu entfernen. Es war nicht möglich, nein? Bis vor wenigen Monaten wäre sie da mit ihr einer Meinung gewesen.. Gelassen und fast schon unbekümmert schlürfte die Brünette nur wieder an ihrem Cocktail, ließ sie ihr anderes Ich keine Sekunde aus den Augen. "Nicht Nett sowas zu sagen Sera.." Mit einem gespielten Schmollmund sah Kisaki zu dem zweiten Mädchen bevor sie wieder ein Gummibärchen aß. Sanft deutete sie auf die Couch - auf welcher sie selbst auch saß - nachdem ihr Drink auf einem kleinen Tisch abgestellt war. Eine Einladung zum hinsetzen natürlich. "Komm her.", sagte die junge Clubbesitzerin bloß wieder lächelnd. Aber hatte in gewisser Weise ihr anderes Ich nicht auch recht gehabt? War sie wirklich eine Mörderin? Es war alles nur ein Unfall gewesen..ein Unfall, welcher alles bloß die Schuld von Serena selbst war! Lächelnd blieb Kisaki dennoch sitzen. Es war aktuell nicht der richtige Zeitpunkt um auszurasten.. Zwar war sie nur dank Serena hier eingesperrt, aber immerhin hatte sie einen so tollen Club wie noch nie! Sollte sie vielleicht doch Danke sagen?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 18:55



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Es war vermutlich weder nett noch schlau, sie des Mordes zu beschuldigen, trotzdem hatte sie es getan und sie würde es auch nicht zurück nehmen. Immerhin entsprach es der Wahrheit! Serena hatte es mit eigenen Augen gesehen, eine Tat, die sie sich selbst nie verzeihen würde - und auch nie begangen hatte. Sie war nur wegen Ihr hier drin! Zumindest konnte sie es sich nicht anders erklären, denn abgestritten hatte es das Mädchen schließlich nicht. »Und doch ist es die Wahrheit.« sagte sie nur noch, kurz bevor sie die Einladung dazu bekam, sich neben ihren Doppelgänger zu setzen. Und wieso glaubte sie, dass sie diese Einladung annehmen würde? Das würde ihr im Traum nicht einfallen! »Sicher nicht.« entgegnete sie bloß noch und blieb weiterhin in der Tür stehen. Keinen Schritt näher würde sie diesem Mädchen kommen! Niemals. Sie war doch nicht lebensmüde! »Warum hast du mich herbringen lassen?« fragte sie stattdessen erneut - sie wollte endlich eine Antwort! Sie konnte sich nicht erklären, was das Mädchen von ihr wollte, ihre Begegnung änderte nichts daran, dass sie hier drinnen festsaßen. Andererseits, vielleicht wollte sie auch einfach nur wissen lassen, wegen wem Serena wirklich hier eingesperrt war. Wer es zu verschulden hatte, dass man ihr all diese Verbrechen vorgeworfen hatte. Nur was sollte das bringen?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 19:12


Vollkommen unbeeindruckt blieb Kisaki an ihrem Platz sitzen, würde sie auf den Vorwurf des Mordes überhaupt nichts mehr sagen. Wieso sollte sie auch schon.. Offiziell war Serena die Täterin und nicht sie! Eine der beiden Brünetten existierte nicht in dieser Welt.. Außerdem war es ein Unfall gewesen, eine Aneinanderreihung von unglücklichen Zuständen, ein Thema über das sie nicht weiter sprechen wollte. Als dann aber ihr anderes Ich auf einmal sich weigerte, zu ihr zu kommen musste Kisaki lächeln. Sie hatte schon gedacht, sie würden sich in keinster Weise ähneln und doch schien da nun eine Gemeinsamkeit zu bestehen. "Meiner Einladung in den Club bist du gefolgt. Also setzte dich doch auch auf die Couch." Ruhig hatte Kisaki gesprochen, war die rechte Hand wieder zu ihrem Cocktail-Glas gewandert aus welchem sie wieder mithilfe des Strohhalms trank. Ein leckerer, frischer und kühler Cocktail, sogar noch mit einem Schirmchen und einer Annans-Scheibe! Lächelnd sah die junge Geschäftsfrau zu wie ihr Ebenbild sich langsam der Couch näherte, in gebührendem Abstand zu ihr setzte. Das mindestens zwei Meter zwischen den beiden lagen, ignorierte Kisaki mal gekonnt. Sie hatte am Anfang genauso skeptisch reagiert als sie Serena das erste mal gesehen hatte.. Ein Mädchen was ihr von oben bis unten fast komplett glich. Das es geringfügige Unterschiede gab, dass hatte sie schon festgestellt. Wie oft war sie Nachts in das Zimmer der anderen eingebrochen und hatte sie beobachtet, sie studiert.. Einmal hatte sie ihr sogar beim Duschen zugesehen gehabt! Das war eine..interessante Erfahrung gewesen.. Vom Tisch nahm die Brünette ein zweites Glas, reichte sie es ihrem anderen Ich und lächelte bloß freundlich. Ihr würde es bestimmt genauso sehr schmecken, wie es ihr selbst gefiel, oder?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 28 Jul 2014, 23:41



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Es nervte sie langsam wirklich, dass sie keinerlei Antwort erhielt. Stattdessen hieß es immer nur "tu dies, tu das", aber Erklärungen erhielt sie nicht. Sie war ein wirklich geduldiger Mensch. Doch in diesem Augenblick verließ ihre Geduld sie - nicht nur, weil man ihre Fragen gekonnt ignorierte, sondern auch weil sie verunsichert war und keine Ahnung hatte, wie sie überhaupt reagieren oder mit der Situation umgehen sollte. Fest stand für sie bloß, dass sie sich nicht weiter in ihre Nähe begeben würde. »Was aber unfreiwillig geschah.« entgegnete sie dem Mädchen bloß, bis ihr allerdings in den Sinn kam, dass jemand die Tür hatte verschließen müssen - einer der Wachen, wie sie glaubte, weshalb es vielleicht nicht ganz sinnvoll war, sich zu widersetzen. So begab sie sich doch zur Couch, obwohl sie es eigentlich nicht wollte, setzte sich aber in gebührendem Abstand zu ihrem Ebenbild auf jene und ließ sie nicht aus den Augen. So, nun saß sie. Und was wollte man nun von ihr? Serena durfte dies immer noch nicht wissen, was wie sie fand aber langsam Zeit wurde. Wieso spannte man sie so auf die Folter? Ohne etwas zu sagen nahm sie den Cocktail entgegen, trank jedoch keinen Schluck davon. Erstens wusste sie nicht, was eigentlich alles enthalten war und zweitens war sie bekanntlich niemand, der viel Alkohol trank. »Kannst du mir jetzt vielleicht endlich sagen, warum ich hier bin?« fragte sie mittlerweile unfreundlich, was eigentlich nicht ihre Art war, in diesem Moment aber ihre Nervosität überspielen sollte.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Di 29 Jul 2014, 00:03


Lächelnd und wirklich fast schon unbekümmert schien Kisaki dort zu sitzen - oder lag sie mehr schon? - während sie ihr Ebenbild begutachtete. Immer wieder schlürfte sie durch den Strohalm an ihrem Cocktail, wohingegen Serena ihren nicht einmal anrührte.. Mochte sie ihn etwa doch nicht? Und dann als ihr anderes Ich sie auch noch fast unfreundlich anzickte, da konnte Kisaki nicht anders als ein wenig beleidigt zu ihr zu sehen. "Weil ich dich kennen lernen wollte." Ein wenig - gespielt - unschuldig und verlegen lächelte die Brünette nur während sie wieder in die Tüte mit den Gummibärchen griff und sich ein paar daraus in den Mund schob. So lange hatte sie ihr Ich aus einer "anderen" Welt begutachtet und beobachtet. Immer wenn sie aufgehört hatte diese stinkenden, alten Wälzer über Magie zu lesen, hatte sie Serena beobachtet. Sie war eine richtige Stalkerin gewesen! Aber..war es komisch? Oder war es nicht doch natürlich, dass man über eine andere Version von sich alles mögliche erfahren wollte? Sie kennen lernen wollte, wissen ob man sich gut verstand.. So viel hatte sie durch beobachten von Serena erfahren können, aber ihren Charakter kannte sie noch nicht. Lächelnd schlürfte sie erneut an ihrem Cocktail. "Stimmt was nicht mit deinem Sera?", fragte die junge Clubbesitzerin sie nur lächelnd. Die Beine hatte sie nach wie vor übereinander geschlagen während sie zu ihr sah.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 30 Jul 2014, 13:06



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Sie wollte sie also kennen lernen. Wenn man es aber genau betrachtete, kannte sie sie ja schon - Namen wusste sie, dass sie hier sein würde ebenso, während Serena immer noch nicht wusste, mit wem sie es eigentlich zu tun hatte - außer mit ihrem Doppelgänger vielleicht. Das war aber kaum das, was für sie wichtig war. »Und warum?« stellte Serena ihrem Ebenbild erneut eine Frage, auch wenn sie nicht sicher war, überhaupt Antworten zu erhalten, immerhin waren diese bisher sehr gering ausgefallen. Und mehr als an ihrem Cocktail schlürfen und Gimmibären essen war offensichtlich auch nicht drin. Serena würde nichts davon anrühren, obwohl sie sah, dass ihr Gegenüber selbst davon aß und trank, aber sie nahm generell nichts von Personen entgegen, die ihr suspekt erschienen - und es war nur logisch, dass ihr Ebenbild eben das für sie war. Sie wusste immer noch nicht damit umzugehen, in ihrem Kopf flogen die Gedanken nur so umher und still sitzen konnte sie im Augenblick eigentlich auch nicht. Noch immer wollte sie einfach gehen, tat es aber nicht, weil sie genau wusste, was sie außerhalb dieses Raumes erwartete. »Keine Ahnung. Ich mag ihn einfach nicht.« antwortete sie bloß, log dabei allerdings in gewisser Weise, nicht direkt, doch sie hatte das Getränk nicht einmal probiert - folglich konnte sie auch nicht sagen ob er gemocht wurde oder nicht, aber das war ihr im Augenblick egal. »Wie heißt du?« fragte sie schließlich, da sie nicht davon ausging, dass sie den gleichen Namen trug wie sie - das hätte bloß für noch mehr Wirbel gesorgt als ohnehin schon. Welcher Mensch hatte schon einen Doppelgänger mit dem selben Namen wie er selbst? Andererseits war sie kein Mensch. Ihr Gegenüber vielleicht genauso wenig.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 30 Jul 2014, 13:45


Zufrieden schlürfte die Brünette immer weiter an ihrem Cocktail, spielte sie schon ein wenig mit dem Strohalm herum, stocherte ein wenig in dem Eis am Grund des Glases. Nach einiger Zeit stellte sie das Glas wieder weg und sah zu ihrem Ebenbild. Wieso sie sie kennen lernen wollte? Eine doch wirklich recht gute Frage eigentlich.. "Ich darf doch wohl meine Zwillingsschwester kennen lernen dürfen?" Mit einem schwachen Lächeln hatte Kisaki ihr geantwortet, obwohl sie fast schon schreien wollte. Serena war nicht ihre Zwillingsschwester, sie war nicht eine Verwandte..sie war sie selbst! Bloß in einer alternativen Version.. Das Zeichen auf ihrer Hand bewies es voll und ganz. Serena beherrschte eine andere Form der Magie, sie hatte es irgendwie geschafft Kisaki zu sich zu ziehen. Und nun war sie darüber verwundert, sich hier zu befinden? Dies war eine Tatsache, welche die junge Clubbesitzerin förmlich zur Weißglut trieb. "Kisaki Naomi. Beides Vornamen." Wieder hatte sie den Blick von dem Mädchen neben sich abgewandt, nahm die Tüte mit den Süßigkeiten in die Hand und aß wieder daraus. Wieso zum Teufel war ihr anderes Ich nur so verspannt? Sie hatte sie hergeholt also sollte sie nicht so schüchtern sein! "Ich vergifte dich schon nicht, nur wegen dir bin ich schließlich hier." Schwach lachte Kisaki nur hinter vorgehaltener Hand bevor sie sich noch weitere Gummibärchen in den Mund stopfte. Und wie sie nur wegen ihr hier war...
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 30 Jul 2014, 18:51



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Eine vernünftige Antwort war es nicht, zumal es eine Unwahrheit enthielt, die Serena auch nicht so auf sich beruhen lassen wollte. Sie hatte keine Schwester! Weder eine kleinere noch eine größere und erst recht keine Zwillingsschwester. »Wir sind keine Schwestern. Ich kann mir zwar nicht erklären, wieso du so aussiehst wie ich, aber wir sind keine Zwillingsschwestern!« Das wäre ja noch schöner! Sie war ganz froh, keine Geschwister zu haben, obgleich sie sich manchmal welche gewünscht hatte. Aber ganz sicher nicht jemanden, der sie ins Gefängnis brachte. Wenigstens fiel die Antwort auf die Frage nach dem Namen vernünftig aus - obwohl ein kleiner davon fehlte. »Nun, Kisaki Naomi, meinen Nachnamen kennst du - darf ich deinen nicht erfahren?« Sie bemühte sich wirklich um Freundlichkeit, auch wenn sie nach wie vor nervös war und ihrem Gegenüber am liebsten an den Kopf werfen würde, dass sie nur wegen ihr hier war und dass sie sie gefälligst in Ruhe lassen sollte. Andererseits, wenn Kisaki wirklich eine Mörderin war - und nebenbei noch ihr eigenes Aussehen hatte - sollte sie es sich mit ihr vielleicht nicht unbedingt verscherzen. Vielleicht würde sie ihr auch von Nutzen sein können - über so etwas dachte sie allerdings gar nicht nach. Jemanden auszunutzen war nicht ihre Art und sie würde auch im Gefängnis nicht damit anfangen. Bisher war ihr immerhin auch nichts geschehen, dass das passieren würde, wenn sie den Drink trank, bezweifelte sie auch, trotzdem war das wohl ein Grund mit dafür, dass sie den Cocktail eben nicht trank. Bei Kisakis Worten dazu musste sie tatsächlich kurz auflachen, etwas verächtlich vielleicht, was sonst eigentlich nicht ihrer Art entsprach. Sie war also wegen Serena hier? Dass sie nicht lachte! Es war wohl eher umgedreht, denn Serena war es nicht, die die Verbrechen begangen hatte. »Das ist wohl eher umgekehrt. Abgesehen davon würdest du mich doch nur eher vergiften wollen, wenn du tatsächlich wegen mir hier wärest - was du nicht bist.« mit diesen Worten stellte sie den Cocktail auf den Tisch zurück, kurz davor, wieder aufzustehen. »Da du mir immer noch nicht wirklich gesagt hast, wieso du mich kennen lernen willst...kann ich dann bitte wieder gehen?« Obwohl sie leicht wütend war, klang sie doch noch irgendwie höflich, auch wenn man ihr ansehen konnte, dass sie hier ganz sicher nicht mehr sein wollte.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 30 Jul 2014, 19:54


Die Mine von Kisaki war ein einziger, gerader Strich als Serena anfing zu sprechen. Das schwache Lächeln, dass belustigte Grinsen, es war alles verschwunden. Schweigsam lies sie es über sich ergehen was ihr anderes Ich so alles sprach, verzog nicht eine Mine und gab keinen Laut von sich. Obwohl sie ja Recht hatte, so tat es irgendwie schon weh so etwas gesagt zu bekommen. "Yayoi." Ganz knapp und ohne sie anzusehen war die Antwort aus dem Munde der jungen Frau gekommen, ihr Blick hatte sich dann auch schon gänzlich abgewandt. Aber das alles was Serena ihr da an den Kopf warf, es erfüllte Kisaki's Herz mit großer Wut. Ihr Ebenbild lachte sie nur spöttisch aus! Sie..verstand es nicht? Wusste sie es wirklich nicht..? "Wir haben eine unterschiedliche Auffassung von dem Wort hier.", war bloß die kühle Antwort von der Brünetten. Ein Tonfall, welcher meist weniger zu ihr passte.. Der Zorn in ihr stieg immer weiter auf, blieb sie vielleicht nach außen hin ruhig aber in ihrem inneren explodierte sie. Ein Wort würde reichen um das Fass zum überlaufen zu bringen, dann wäre es um Kisaki's inneren Seelenfrieden geschehen.. Das dann auch noch Serena mehr als nur einen Tropfen zum Fass hinzufügte, sie fast noch Benzin ins Feuer schüttete, dass war dann zu viel des guten. Wie von der Tarantel gestochen sprang Kisaki von ihrem Platz auf um sich direkt neben ihrem anderen Ich auf der Couch niederzulassen. Gerade wollte sie mit der rechten Hand ausholen um ihr eine Ohrfeige zu geben welche sich gewaschen hätte aber verkniff es sich dann doch noch. Dafür legte sie den Arm um ihren Hals, drückte sich an Serena dicht heran und sah sie nur eindringlich an. "Okay Süße, wir sind vielleicht keine Zwillingsschwester..", leise und fast schon wieder verführerisch charmant fing Kisaki wieder an zu sprechen während sie ihre Oberweite - welche erstaunlicherweise doch signifikant größer war als die ihres anderen Ichs - an Serena drückte. "..aber wir beide sind und ähnlicher als du denkst." Obgleich das andere Mädchen absolut und in jeder Hinsicht zeigte, wie sehr sie gegen diese Nähe war, so hielt Kisaki sie aufrecht, drückte sich noch mehr und mehr an sie. Aber wieso tat sie das? Lag das..an ihrer Magie..? "Aber dennoch! In diesem Gefängnis hier bist DU meine Schwester. Haben wir uns verstanden?" Fast schon schmunzelnd sah Kisaki zu Serena, rieb sie sich immer weiter an sie und drückte ihren eigenen Körper gegen den ihren.. Ob die andere Brünette bald ausflippen würde?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Do 31 Jul 2014, 00:19



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Es entging ihr nicht, wie sich der Gesichtsausdruck ihres Ebenbildes veränderte und ihr Gehirn fing sofort an, sich Gründe dafür zurechtzulegen, was im Endeffekt jedoch zu keinen Ergebnis führen konnte - sie wusste nicht, was in Kisakis Kopf vor sich ging, doch was sie wusste war, dass sie es nicht hätte sagen dürfen. Entweder sie hatte einen Nerv getroffen...oder es war etwas anderes, doch irgendetwas hatten ihre Worte in ihrem Gegenüber ausgelöst. Doch auch in ihr selbst ging es drunter und drüber. War das hier eigentlich nur ein Scherz? Erst behauptete sie, sie zu sein, dann meinte sie, sie sei ihre Zwillingsschwester und nun behauptete sie auch noch den gleichen Nachnamen zu tragen wie sie? Obwohl sie für ihre Geduld, Lebensfreude und Freundlichkeit bekannt war, war das Gefühl, fürchterlich verarscht zu werden, im Augenblick nicht abzustellen. Nur weil sie freundlich war und immer ein Lächeln auf den Lippen hatte, hieß das nicht, dass sie nicht auch ausfallend werden konnte. Vielleicht hatte sie es übertrieben. Vielleicht. Doch das sollte sich erst später herausstellen. Erst einmal meinte ihr Gegenüber, dass sie eine andere Vorstellung von dem Wort "hier" haben sollten, womit Serena allerdings nichts anfangen konnte. »Ich denke eher wir haben eine andere Auffassung der Wörter "guter Witz".« entgegnete sie bloß und machte damit ganz bewusst deutlich, wie wenig sie von der ganzen Sachen hielt - wie witzlos sie das alles fand. Doch gerade nachdem sie auch ihre nächsten Worte noch losgelassen hatte, schien bei Kisaki wohl ihr Geduldsfaden zu platzen - oder etwas in der Art, jedenfalls sprang sie ohne Vorwarnung auf und obgleich Serena sofort reagierte und versuchte ebenfalls aufzustehen, um den Abstand beizubehalten, schaffte sie es doch nicht und wurde wieder auf die Couch gedrückt, wo sie nun festgehalten wurde, mit einer Nähe ihrer Doppelgängerin, die kaum zu ertragen war. Sie schluckte und biss die Zähne zusammen, kam nicht drum herum, sich unwohl und vor allem eingeengt zu fühlen. Ihr Herzschlag wurde schneller, wodurch sich auch ihr Atem verschnellerte und sie praktisch panisch wirkte - und vielleicht war das auch so. »Wir sind uns nicht ähnlich - vom Aussehen mal abgesehen.« brachte sie unter zusammengebissen Zähnen hervor. Warum tat sie das? Serena versuchte instinktiv, mehr Abstand zwischen sich und sie zu bringen, was aber natürlich nicht funktionierte und als ihr dann auch noch in gewisser Weise gedroht wurde - wenn auch mit seltsamerweise charmanter Stimme - hatte sie das Gefühl, kaum mehr atmen zu können. »Hör auf damit.« konnte sie schließlich aber noch sagen, währen sie mittlerweile versuchte, Kisaki von sich weg zu drücken. Sie musste hier raus und zwar schnell. Blieb sie noch eine Sekunde länger...vielleicht würde sie in Tränen ausbrechen. Serena war niemand, der so etwas so einfach wegsteckte. Sie war sowas auch gar nicht gewohnt - und wie sie es bisher einschätzte, würde auch Kisaki anders damit umgehen. Wie man bereits sah, war sie niemand, der lange still war oder sich dann noch in sich zurück zog. Serena würde wohl genau das machen. Oder mit aller Kraft versuchen, frei zu kommen. Beides würde ihr wohl nicht weiter helfen. »Warum willst du dass ich deine Schwester bin? Und warum glaubst du würde ich da mitmachen?« Ihre Stimme war nur ein Flüstern, zu mehr war sie nicht im Stande.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Do 31 Jul 2014, 03:31


Schwach hatten sich die Mundwinkel von Kisaki wieder zu einem Grinsen nach oben zusammen gezogen, war es einfach nur Süß wie vergebens Serena versuchte sich aus ihrem Arm zu befreien. Sanft streichelte die Brünette mit der linken Hand über ihre Wange während sie weiterhin ihre Augen nicht von ihr nahm. "Charlie Chaplin hat auf 'nem Charlie Chaplin-Doppelgängerwettbewerb den dritten Platz belegt. DAS ist ein Witz.", sprach sie auf einmal nur zu ihr, die süße Stimme war wieder so gelassen wie zuvor. Das Kisaki gerade ihr Ebenbild mit einem Arm im Schwitzkasten hielt, sich auf sie drückte und nicht mehr fort lies bemerkte man nicht an ihrer Stimme. Es belustigte sie fast schon, wie der Körper Serena's reagierte. Ihr Herz schlug immer schneller, die Atmung wurde flacher. Es war fast schon genauso, als ob sie ihre Magie an ihr benutzt hätte.. Hatte sie also wirklich so große Angst? Auf der einen Seite war dies wohl gar nicht gut, aber andererseits war es dann doch sehr nützlich! "Du verhältst dich vielleicht anders, du kleidest dich vielleicht anders, aber du bist dennoch Ich.." Mit einem schwachen Schmunzeln streichelte Kisaki mit der anderen Hand über den Bauch von Serena, fuhr hinauf bis zu ihrer Brust und legte die Hand darauf, drückte ein oder zweimal sanft mit der Hand zu. "..obwohl wir uns vom aussehen her wohl doch unterscheiden.." Kaum war der Satz aus dem Munde gekommen, da packte sie mit der Hand nach ihrer rechten Hand und ließ Serena's Oberweite in Ruhe. Geschickt drehte sie die Hand des anderen Mädchens nach oben, streichelte sanft mit dem Daumen über das Mal auf der Innenseite der Hand. Genau dieses Mal war der Beweis dafür, dass Serena an allem Schuld war! "Wie lang hast du dieses "Tattoo" denn? Vielleicht so vier Monate in etwa?" Ruhig und leise sprach sie, ihre Stimme war nicht sehr viel mehr als ein Flüstern gewesen während sie abwechselnd mit dem Finger auf den Halbmond und auf den Stern tapste. Ein Mal, getragen von einer Person und doch spiegelte es zwei Seelen wieder. So oder so ähnlich hatte es in dem alten Wälzer über Magie gestanden. Entweder war sie der Stern oder sie war der Mond. Aber nützte das etwas? Lächelnd ließ sie die rechte Hand ihres Ebenbildes los, streichelte ihre andere Hand weiterhin die Wange Serena's. War das Mädchen denn ernsthaft so dämlich gerade? Verstand sie denn gar nichts? "Warum ich das will? Nun, dass würde uns viel Erklärung ersparen. Außerdem wollte ich schon immer eine Schwester." Ein leichtes schmunzeln lief dem Mädchen über die Lippen während sie in die Augen der anderen sah. Es war, als wenn man in einen Spiegel schauen würde. Ein Spiegel, welcher all die schlechten und schlimmen Erlebnisse nicht kannte, ein ruhiges Leben geführt hatte.. Langsam griff sie mit der rechten Hand nach dem - nach wie vor unangerührten - Cocktail von Serena, nahm ihn in die Hand aber trank noch nichts daraus. "Und warum du mitmachst? Weil ich ziemlich ungemütlich werden kann wenn ich nicht bekomme was ich will.." Mit zuckersüßer und fast schon verführerischer Stimme hatte die Brünette nur diese Drohung ausgesprochen während sie den Strohhalm zu ihren Lippen führte. "Niemals würde ich mein Schwesterherz vergiften.." Genüsslich saugte die junge Clubbesitzerin an dem Strohhalm, schlürfte ein wenig an dem Cocktail von welchem ihre "Schwester" dachte, sie hätte ihn vergiftet. Mit einem zufriedenen schmunzeln im Gesicht gab sie ihr bloß das Glas wieder in die Hand, führte es schon zu ihren Lippen. Das es nicht vergiftet war, war ja nun bewiesen.. "Und ich werde erst aufhören, wenn du mir sagst wieso du mich gerufen hast!" Schwach grinste Kisaki bloß als sie dies sagte und Serena einen Kuss auf die Wange drückte, kuschelte sie sich weiterhin so sehr an sie heran das ihr armes Ebenbild kaum mehr Freiraum hatte..
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Do 31 Jul 2014, 16:21



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Sie würde nichts mehr dazu sagen, nicht dazu, denn sie fand es nicht nur unnötig, auch fand sie, dass es einfach nicht hier her gehörte - sie hatten gerade andere Probleme als über irgendwelche Witze zu sprechen. Und dann ging es wieder los mit dem Gerede, sie sei sie, was sie eindeutig nicht war, obgleich sie gleich aussahen. Sie waren sich nie zuvor begegnet, waren keine Schwestern und auch das Verhalten war anders. Niemals würde Serena das tun, was Kisaki gerade tat und was Serena nur widerwillig mit sich machen ließ. Sie kannte dieses Mädchen nicht und allmählich wurde ihr schlecht von ihrer Nähe, ihren Berührungen...Serena sah ihrem Ebendbild direkt in die Augen, während jene mit ihrer Hand über ihren Körper wanderte, vielleicht in der Hoffnung, dass sie in ihrem Gesichtsausdruck erkannte, dass Serena gerade am Ende ihrer Nerven stand. Natürlich war das Blödsinnig, ähnlich wie die Worte, die Kisaki ihr die ganze Zeit über an den Kopf warf. Doch Serena schwieg bloß noch, es hatte keinen Sinn mehr, dagegen anzugehen. Je mehr sie sich wehrte, desto schlimmer wurde es, das hatte sie erkannt und obwohl sie sich nichts sehnlicher wünschte, jede Faser ihres Körpers danach schrie sich weiterhin zu wehren, zwang sie sich dazu, sich nicht mehr zu rühren. Dass dabei ihr Atem noch viel deutlicher zu hören war, man das Zittern ihres Körpers wahrnehmen oder ihren Herzschlag deutlicher spüren konnte, war in diesem Moment recht egal. Glücklicherweise entschied sich Kisaki schnell dazu, ihre Hand lieber um ihr Handgelenk zu legen, was zumindest etwas befreiender war als alles andere, ihr aber trotzdem keine Freiheit gewährte. Schon vorher hatte sie sich versteift und rührte sich auch jetzt kein bisschen, sie sah nicht einmal zu ihrer Handfläche, die von Kisaki nach oben gedreht wurde. Sie wusste, was darauf zu sehen war - etwas, was sie nicht verstand, was einfach aufgetaucht war, obwohl sie keine Ahnung hatte wieso. Für Kisaki schien das irgendeine Bedeutung zu haben, die Zeitangabe stimmte in etwa, doch sie verstand nicht, wieso das wichtig war - geschweige denn woher ihr Gegenüber das wusste. »Keine Ahnung...« brachte sie jedoch nur ganz leise, kaum hörbar, als Antwort heraus - natürlich erinnerte sie sich noch genau an den Tag, an dem es aufgetaucht war, aber sie war nicht im Stande, es in diesem Augenblick zu erklären. Sie war schon froh, dass ihre Stimme nicht gebrochen war, als sie nur diese beiden Worte gesagt hatte. Und dann bekam sie noch eine Antwort auf ihre zuvor gestellten - dummen - Fragen. So wie Kisaki reagierte, war es besser, einfach mitzuspielen. Dann war sie eben ihre Schwester - es war nur ein Wort, völlig ohne Bedeutung, das ihnen aber, wie Kisaki bereits sagte, Erklärungen ersparte, die Serena selbst gern haben würde. Sie selbst verstand es nämlich ebenso wenig wie es andere verstehen würden. Ihr blieb keine andere Wahl...zumindest nicht, wenn sie nicht ewig hier gefangen sein wollte. Also nahm sie den Cocktail...und war bemüht, nichts davon zu verschütten, was beinahe passierte, da man vor allem an ihren Händen das Zittern nur deutlich erkennen konnte. »Okay...Schwester.« brachte sie hervor, wollte zuerst immer noch keinen Schluck von dem Cocktail nehmen, entschied sich dann aber um und zog kurz an dem Strohhalm, schaffte es aber nicht, ein Lächeln aufzubringen. Kisaki war sie. Ihr Tattoo hatte eine Bedeutung. Dummerweise hatte Serena immer noch keine Ahnung, warum, auch den kommenden Satz von Kisaki konnte sie nicht verstehen. Es war nicht so, dass sie es nicht wollte, sie konnte es einfach nicht. »Ich weiß nicht wovon du sprichst...« meinte sie leise und vor allem verzweifelt, denn sie hatte bereits verstanden, dass es nicht aufhören würde, ehe sie es ihr gesagt hatte. Bloß hatte sie keine Ahnung, was "es" war. Mittlerweile hatten sich Tränen in ihren Augen gebildet, nicht so viel, dass sie ihre Wange hinab laufen konnten. Was sollte sie denn tun? Sie hatte einfach keine Ahnung! Sie verstand es nicht, wusste nicht, wovon ihre "Schwester" sprach und eine Lüge ausdenken - was vielleicht noch ein Ausweg wäre - schaffte sie in dieser Situation ebenso wenig. Erstens konnte sie sich kaum konzentrieren und zweitens brachte es nichts, zu lügen, wenn man nicht wusste, worum es eigentlich ging. Das konnte dann bloß nach hinten losgehen...
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Do 31 Jul 2014, 16:49


Zufrieden lächelte die Brünette nur immer weiter, platzierte sie noch ein paar Küsse auf die Wange ihres Ebenbilds. Das der Herzschlag von Serena genauso wie ihre Atmung sich mit jedem mal immer weiter veränderte, machte die Sache nur noch spannender! Wieso sollte sie schon Rücksicht nehmen? Hatte Serena Rücksicht auf sie genommen? Nein! Im Kopf von Kisaki kamen schon die interessantesten Ideen auf, was sie noch alles so schönes mit ihr anstellen könnte. Vielleicht weiter mit den Händen ihren Körper erkunden um die Unterschiede zwischen den Beiden zu entdecken? Es klang durchaus verlockend, ihr nun einfach die Kleidung vom Körper zu reisen und sich selbst auch auszuziehen. Aber würde das wirklich so viel Spaß machen? Gerade als sie weiter überlegen wollte, da schaffte es ihr anderes Ich wieder etwas zu sagen. Und das, was sie sagte brachte Kisaki nur ein breites Grinsen auf das Gesicht. Sie nannte sie Schwester! "Schön das wir das geklärt haben. Für andere sind wir Zwillinge." Zufrieden ließ Kisaki auch wieder die Hände von Serena ab, ließ ihrer "Schwester" wieder etwas mehr Freiraum und setzte sich langsam wieder richtig hin. Es dauerte nicht lange, da sa die braunhaarige Ladenbesitzerin gerade auf der Couch, direkt neben ihr ihr anderes Ich. Grinsend hatte sie den Arm - dieses mal ganz sanft und locker - um ihren Nacken gelegt, ganz so als ob zwei Schwestern nach langer Zeit mal kuschelten. "Ich hab Durst!", rief sie bloß ein wenig lauter zur Tür. Und überraschenderweise öffnete sie sich auch direkt und eine dieser mechanischen Gestalten kam herein, auf einem Tablett einen weiteren Cocktail. Grinsend nahm sie den Drink entgegen und sah zu wie das Ding wieder verschwand, die Tür hinter sich schloss bevor sie ihre Aufmerksamkeit an ihr anderes Ich links neben ihr wandte. "Du hast keine Ahnung? Gut dann mach ichs kurz." Aber bevor die Brünette weiter sprach, nahm sie doch erst noch einen Schluck von ihrem Cocktail. Der Alkohol war nicht unbedingt viel, aber dank dem Zucker ging er schnell ins Blut.. "Ich bin du, ich komme bloß aus ner anderen Dimension." Schwach grinste das Mädchen nur während sie den Kopf zu Serena drehte, ihn auf ihre Schulter ablegte und sich leicht an sie kuschelte.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Do 31 Jul 2014, 17:18



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Es war eine gute Entscheidung gewesen, ihr einfach zuzustimmen. Und was hatte sie dabei schon zu verlieren? Nichts. Bei genauer Betrachtung hatte sie sogar eine Schwester gewonnen - mehr oder weniger und unfreiwillig. »Was anderes wäre wohl auch fragwürdig.« antwortete sie noch auf die Aussage hin, dass sie für andere Zwillinge waren. Was machte es schon, dass sie es nicht waren? Nur fand man auch bei Zwillingen immer irgendwelche Unterschiede, etwas, das den anderen vom anderen unterschied - DNA konnte nicht vollkommen gleich sein, doch hier musste es so sein...denn sonst würde sie nicht hier sitzen. Aber das spielte keine Rolle, nur durch dieses eine Wort, diese eine Zustimmung hatte sie wieder etwas mehr Freiraum als zuvor, was ihr wieder mehr Luft zum atmen verschaffte. Auch wurde sie nicht mehr betatscht...was Serena doch eine größere Erleichterung war als sich andere vielleicht vorstellen konnten. Sie saßen zwar immer noch eng beieinander, doch sie hatte nicht mehr das Gefühl, absolut keine Luft mehr zu bekommen - die Nähe war immer noch unangenehm, aber erträglich. Als Kisaki schließlich rief sie habe Durst - sie hätte ohne weiteres auch Serenas Cocktail nehmen können - kam einer ihrer Wachen herein, brachte einen neuen Cocktail, um gleich darauf wieder zu verschwinden. Und die Tür erneut zu verschließen. Würde sie überhaupt noch hier weg kommen? Niemand würde sie vermissen oder nach ihr suchen. Und obwohl Kisaki behauptete, sie nicht töten zu wollen hieß das nicht, dass Serena gern hier war. Aber vielleicht würde sie nun zumindest erfahren, was Kisaki überhaupt gemeint hatte. Sie konnte es sich eben nicht erklären und eine kurze Erklärung konnte sicher nicht schaden. Das was dann folgte war allerdings...zu kurz. Serena sah sie verwirrt an, so lange, bis Kisaki ihren Kopf auf ihre Schulter legte und Serena es widerwillig zuließ. Sie konnte es sich nicht erlauben, ausfallend zu werden. Wahrscheinlich war es immer noch schlimm genug, dass sie nicht genau verstand, wie es gemeint war. Sie konnte mit Geistern kommunizieren, die auch irgendwie in einer anderen Dimension gefangen waren. Einer Welt zwischen den Lebenden und den Toten. Manchmal schaffte sie es, sie auf die andere Seite zu führen, dorthin, wo sie vielleicht ein Leben nach dem Tod führten - aber auf jeden Fall glücklich waren. Und manchmal blieben die Geister in dieser Welt, unsichtbar für jeden, ohne sich von dieser trennen zu können. Aber Kisaki lebte. Sie war nie gestorben, war kein Geist...und sie sah immer noch aus wie Serena. Nein, das war etwas anderes. Etwas ganz anderes. »Und wie bist du dann her gekommen?« fragte sie schließlich, vielleicht hatte Kisaki Antworten...aber vielleicht war auch gerade diese Frage das, was sie vor einigen Minuten gemeint hatte. Vielleicht war das die Frage, die sie beantwortet haben wollte...hatte Serena das getan? War sie vielleicht schuld daran, dass sie hier war - so wie sie es am Anfang gesagt hatte? Serena konnte es sich nicht erklären. Sie war dazu doch gar nicht fähig!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Do 31 Jul 2014, 18:04


Genüsslich schlürfte Kisaki an ihrem Cocktail. Schön kühl, viel Eis und Zucker dazu noch einen Schuss Rum. Genau das richtige um sich friedlich zu entspannen. Nach ein paar Schlücken würde es bestimmt auch Serena viel besser gehen. Für einen Moment schien die Brünette wirklich zufrieden zu sein, kuschelte sie sich vorsichtig immer weiter an ihr anderes Ich. So könnte sie vielleicht später sogar einschlafen, es war gemütlich..und sie bezweifelte stark das Serena ihr etwas tun würde.. Für einige Momente breitete sich stille zwischen den beiden aus, waren die einzigen Geräusche welche Kisaki vernahm noch der Herzschlag ihres "Zwillings" und die gedämpfte Musik aus den unteren Bereichen des Clubs, abseits des VIP-Raumes wo sie gerade waren. In diesen Momenten der "Ruhe" würde die junge Frau fast einschlafen können. Das schwache vibrieren des Bodens durch die Musik war für sie etwas alltägliches geworden, sie konnte bei noch viel lauterer Musik ihren Schlaf finden. Entspannt lag sie einfach nur da, kuschelte sich immer weiter an ihr anderes Ich heran, trank immer wieder einen kleinen Schluck oder steckte sich ein Gummibärchen in den Mund. "Du hast mich hierhin geholt. Im ersten Moment bin ich in meinem Apartment, im nächsten Moment in deinem Vorgarten. Die Schuluniform steht uns übrigens nicht." Die Stimme war nicht sehr laut gewesen mit welcher Kisaki gesprochen hatte, wollte sie für einen Moment doch wirklich lieber die Stille genießen.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Fr 01 Aug 2014, 18:45



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Kisaki hatte sich beruhigt. Sie war weniger aufdringlich, dennoch viel zu nah, wie Serena fand, doch sie beschwerte sich nicht, sagte keinen Ton und blieb einfach ruhig. Sie wusste, dass sie sich noch immer nicht beruhigt hatte, ihr Herz klopfte noch immer und jede Faser ihres Körpers zwang sie nach wie vor zur Flucht. Ihr Verstand sagte ihr jedoch, dass sie das nicht riskieren konnte. Nicht jetzt, da Kisaki ruhiger geworden war und offenbar auch bereit zum reden. Das sollte sie nicht aufs Spiel setzen, wenn sie erstens wissen wollte, worum es eigentlich ging und zweitens irgendwann auch wieder hier weg wollte. Trotzdem empfand sie die Nähe als störend und von ihrem Cocktail trank sie nun bereits schon wieder nichts mehr. Aber sie bekam endlich ihre Antwort. Es sollte doch ihre Schuld sein, dass Kisaki hier war, was sie nach wie vor nicht verstand, denn sie wüsste nicht, wie sie das hätte machen sollen. Den Kommentar mit der Schuluniform überhörte Serena einfach, da sie auch gar nichts mehr dazu zu sagen wusste - ganz davon abgesehen war es ziemlich unwichtig in der jetzigen Situation. »Und wie soll ich das angestellt haben?« fragte sie schließlich, denn das war es, was wirklich wichtig war. Irgendwie hatte sie wohl verstanden, dass es etwas mit ihrem Tattoo zu tun hatte. Das war jedoch schon alles und mehr konnte sie dazu nicht sagen, da sie es einfach nicht wusste. Und Kisaki schien in Kenntnis gesetzt worden zu sein - durch wen auch immer, aber sie musste es ja wissen, immerhin hatte sie es am eigenen Leib erfahren. Wenn sie ihr trauen konnte. Wobei sie sich jedoch noch nicht sicher war. Aber was schadete es, sie einfach zu fragen? Vielleicht würde so Sinn in die ganze Sache kommen. Vielleicht würde es aufgeklärt werden und Serena würde verstehen, warum sie eigentlich wirklich hier war...
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Fr 01 Aug 2014, 19:13


Obwohl die Atmung und auch der Herzschlag von Serena noch immer recht beschleunigt war, so kuschelte sich die Besitzerin des Clubs einfach auf ihr Ebenbild. Sie war so schön warm, am liebsten könnte sie da wirklich auf ihr einschlafen. Ein kleines Nachmittagsschläfen bevor sie heute Abend wieder die ganze Nacht wach bleiben musste. Ja, dass wäre doch wirklich etwas verlockendes.. Nur leider schien ihr anderes Ich ihr diesen Wunsch nicht erfüllen zu wollen. Nein, stattdessen fragte sie wieder etwas, stellte mehr oder weniger auch ihre Erklärung von eben in Frage. "Woher soll ich das wissen? Wenn ich deine Kräfte hätte, wäre ich schon vor vier Monaten wieder in meine Welt zurück gekehrt.", kam es bloß ruhig aus dem Munde Kisaki's. Es war aber auch wirklich so. Die ersten Monate hatte sie dieser Welt überhaupt nichts abgewinnen können. So viel war anders als in ihrer eigenen Welt und zu allem übel kam sie dann auch noch in dieses "Gefängnis". Wobei sich diese Insel dann doch als das vielleicht beste entpuppt hatte, was ihr bisher passiert war. Aus der kleinen Disco im Untergrund von Tokio ist ein gigantischer Palast der Unterhaltung und des Spaßes geworden! Top-modern, super gepflegt und vor allem auch noch legal! "Ich weiß auch nicht viel mehr. Hatte gehofft du weißt was." In gewisser Weise log die Brünette, aber andererseits sprach sie dann doch die Wahrheit. In dem Buch was sie damals gelesen hatte stand nicht sehr viel mehr drin als das was sie bisher gesagt hatte und doch hatte sie noch nicht alles verraten gehabt. Aber wieso verheimlichte sie ihrem anderen Ich etwas? Immerhin konnte sie ihr ja doch schon vertrauen oder? Nicht so wie den anderen..
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