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 Nachtclub Rebirth

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GM
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BeitragThema: Nachtclub Rebirth   So 27 Jul 2014, 14:24

das Eingangsposting lautete :



Inmitten der Stadt steht dieses Gebäude, prangt in großen Buchstaben aus Neonlichter der Name über dem Eingang: REBIRTH. Der Großteil dieses angesagten - und des einzigen - Nachtclubs liegt unterirdisch und erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Es gibt unzählige Tanzflächen, mehrere große Tresen aber auch kleinere Privaträume für ruhigere Momente. Die Musik scheint nie aufzuhören, halten die Lichter den gesamten Raum ebenso dauerhaft beleuchtet.
Besitzerin: Kisaki Naomi Yayoi [NPC]
Angestellte: Eliteinheit M-93 [24 Mann]

Getränke
Softdrinks - 2 Flame$
jegliches Bier - 3 Flames
Cocktails - 8 Flame$
Wodkaflasche - 20 Flame$
Rum, Scotch, Likör - 10 Flame$

Essen
Snacks - 4 Flame$

[Bitte schreibt in orange unter euren Post, was ihr gekauft habt, damit wir euch die Flame$ abziehen können.]


Zuletzt von GM am So 05 Jul 2015, 12:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 03 Aug 2014, 20:49



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Es gab weder Entkommen noch Weiterkommen. Zwar antwortete ihr "Zwilling" ihr, doch war jene Antwort kaum zufriedenstellend, denn dadurch wusste sie nach wie vor nicht, was sie nun eigentlich können sollte und was nicht und wie es dazu gekommen war, dass Kisaki überhaupt hier war. »Ich weiß nicht was du meinst - mit meinen Kräften werde ich wohl kaum jemanden aus einer anderen Dimension hier her geholt haben können.« Andere Dimensionen - Welten, die ihr absolut fremd vorkamen. Sie wusste, dass es zumindest eine geben musste, doch keine, in der lebende Menschen waren oder sich gar aus dieser entfernen konnten. Und wie sollte ihre Kraft, Geister zu sehen, schon dazu geführt haben, dass Kisaki in einer Welt war, in die sie angeblich nicht gehörte? Ehrlich gesagt glaubte Serena nicht daran, dass sie aus solch einer Welt gekommen war, hatte aber auch keine andere Erklärung dafür, weshalb sie es erst einmal so hinnehmen musste wie es war. »Nein, ich weiß überhaupt nichts. Da bist du mit scheinbar schon voraus.« antwortete sie Kisaki schließlich. Was wusste ihr Ebenbild wohl noch alles? Sie behauptete zwar, nicht viel mehr zu wissen, aber welchen Grund hatte sie schon ihr bis zur Gänze zu vertrauen? Sie wurde hier festgehalten, hatte keinerlei Informationen und war mit jemandem zusammen, der einen Mord begangen hatte! Vorsicht und Skepsis waren dabei vielleicht nicht ganz unangebracht.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 03 Aug 2014, 22:43


Ein wenig grinsend hatte sich Kisaki an den Körper Serena's gekuschelt nachdem sie ihr Glas wieder abgestellt hatte. "Wenn du ne andere Erklärung gefunden hast, reden wir weiter. Ich weiß bloß das diese Welt nicht meine ist." Ohne groß auf Serena acht zu geben, nahm sie den Cocktail ihres Zwillings und stellte ihn ebenso wieder weg. Sie trank ja sowieso auch nichts davon, wieso also die ganze Zeit in der Hand halten? Mit prüfendem Blick sah die Brünette zu ihrem Ebenbild als sie sich wieder von der Couch erhob und direkt vor sie stellte. "Hey, willst du mal was cooles sehen?" Ein breites, durchaus schelmisches Grinsen bildete sich auf den Lippen der jungen Besitzerin als sie ihrem Zwilling den Rücken zudrehte und einfach den Reißverschluss ihres schwarzen Minikleides öffnete und damit den Stück Stoff einfach zu Boden fallen ließ. Grinsend stand sie da in ihrer Unterwäsche, wackelte ein wenig mit dem Hintern während sie ihr Tattoo präsentierte. Na wenn Serena das nicht ebenso wunderschön fänden würde wie sie es selbst fand, dann wusste sie wirklich nicht mehr weiter! "Sieht das nicht super aus?" Stolz grinste Kisaki bloß während sie in Unterwäsche ein wenig auf und ab hüpfte, ihrem anderen Ich ihr Rückentattoo in ganzer Pracht zeigend.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 04 Aug 2014, 00:00



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Offenbar war Kisaki wirklich davon überzeugt, dass das hier nicht ihre Welt war. Dass sie hier nicht her gehörte und eigentlich woanders hätte sein müssen. Serena konnte sich das nicht erklären und sie sah auf ihre Handinnenfläche. Das Tattoo hatte sich erst vor wenigen Monaten gebildet. Und Kisaki wusste davon. »Wie lange bist du schon hier?« fragte sie, war sich aber fast sicher, dass sie hier war seitdem sie auch das Tattoo hatte. Sonst hätte sie vorhin wohl kaum danach gefragt, doch sie wollte noch einmal eine klare Antwort darauf. Was sie dann damit anfangen würde wusste sie noch nicht - ebenso wenig wie sie wusste, wie sie auf Kisakis nächste Handlung reagieren sollte. Nachdem ihr Cocktail auf dem Tisch stand, stand ihr Ebenbild auf um sich direkt vor ihr ihres Kleides zu entledigen. Und ihr offenbar ihr Tattoo präsentieren zu wollen. Sie war offenbar sehr stolz darüber, doch wusste Serena nicht wirklich etwas zu sagen, war sie es doch nicht gewohnt, dass sich fremde Menschen einfach vor ihr bis auf die Unterwäsche auszogen. Natürlich war auch ihr Gegenüber ein Mädchen, es war nicht unbedingt seltsam, dass sich Mädchen voreinander umzogen, doch gerade das geschah hier nicht. Sie hatte sich ganz unvermittelt aus- statt umgezogen, was Serena ziemlich perplex auf den Rücken schauen ließ. Keine Frage, das Tattoo sah unglaublich gut aus, doch sie fragte sich, wieso sie es ihr unbedingt in der jetzigen Situation hatte zeigen müssen. »Ja, das...sieht wirklich Super aus.« antwortete sie zunächst nur auf die Frage ihres "Zwillings", sagte jedoch noch nichts weiter dazu, sondern wandte ihren Blick für kurze Zeit ab. Andererseits hatte sie es ihr ja ganz freiwillig gezeigt - sie würde also wohl kaum etwas dagegen haben, wenn sie sie weiter ansehen würde und da sie vor hatte, weiter mit ihr zu sprechen, hob Serena ihren Blick letztlich doch wieder. »Und wieso zeigst du mir das?« Ruhig und sachlich bleiben, damit konnte sie ja nichts falsch machen - oder? Gleich würde sie es wohl erfahren.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 04 Aug 2014, 01:14


Ein immer breiter werdendes Grinsen hatte sich auf den Lippen Kisaki's gebildet als sie zu ihrem anderen Ich sah, an ihrem Blick genau merkte das sie mit all dem Überfordert war. Wie hätte es auch anders sein sollen? Wer wäre schon nicht überfordert, wenn es einen plötzlich zwei mal gab? Sie selbst war genauso perplex am Anfang gewesen, hatte nicht weiter gewusst und hatte sogar an ihrer Existenz gezweifelt. Eine wohl denkbar normale Reaktion, wenn plötzlich alles was man kannte und liebte anders war. Ihre Wohnung war nicht mehr ihre Wohnung, ihr Geschäft war nicht mehr ihres und sie selbst schien auch nicht sie selbst zu sein. Die ersten Wochen waren auch für die sonst so lebensfreudige Brünette schwer gewesen, aber auch nur solange wie sie es nicht verstanden hatte. Aber ab dem Moment, wo sie wusste was die Wahrheit war, da hatte es sich ein wenig besser leben können.. Zwar war ihr keine Rückkehr in ihre eigene Welt gelungen, aber dafür saß sie nun hier. Ein neuer, besserer Club. Auf die Frage Serena's gab Kisaki fürs erste jedoch keine Antwort, war sie sich fast schon sicher dabei, dass sie eben diese Frage schon einmal indirekt beantwortet hatte. Lieber tänzelte das - nun nur noch halbnackte Mädchen - in ihrer Unterwäsche ein wenig vor ihrem anderen Ich herum. Das sie nicht nur ihr Tattoo und ihren Körper sondern auch ihren anmutigen, graziösen und doch wilden Tanzstil präsentierte, fiel ihr dabei weniger auf. Das war eigentlich auch gar nicht so wirklich ihr Ziel gewesen, hatte einfach nur die Musik in Verbindung mit den Drinks sie gepackt und dazu verleitet. "Hab es mir kurz nachm sechzehnten stechen lassen. Motiv hab ich selbst entworfen!" Die Brünette schien wirklich so zufrieden und glücklich wie noch nie heute zu sein als sie ihren Körper zu der rhythmischen - und doch auch recht entspannenden - Musik bewegte, lachend immer wieder den Kopf zu ihrer "Zwillingsschwester" drehte während sie sich mit ihr unterhielt. Das die gute für einen Moment den Blick von ihrem Körper genommen hatte, war ihr aufgefallen. War es ihr etwa unangenehm "sich selber" in Unterwäsche zu sehen? Immerhin besaß sie fast den selben Körper! "Einfach so..will dir halt nichts verheimlichen." So langsam war die braunhaarige Tänzerin sogar schon ein wenig außer Atem, war sie wieder immer weiter zurück zu der Couch getanzt. Irgendwann, als ihr dann doch das tanzen zu anstrengend war, bequemte sie sich wieder zu Serena. Ein wenig provokant setzte sich das Mädchen in Unterwäsche auf den Schoß ihres anderen Ichs, sah sie direkt an und platzierte die Knie rechts und links neben ihr. Würde jetzt jemand in diesen Raum herein kommen, könnte diese Position zu Missverständnissen führen! "Genauso lange, wie du dieses Tattoo auf deiner Hand da hast." Als kleine Wiedergutmachung für diese wohl aufdringliche und viel zu nahe Körpernähe hatte sich Kisaki dann doch dazu entschieden ihr auf die zuvor gestellte Frage noch eine Antwort zu geben. Grinsend rieb sie noch ein paar mal ihren Körper im Takt der Musik an den von Serena bevor sie von selbst wieder aufstand und - nach einem weiteren kleinen Tanz im Raum - sich wieder neben ihr Ebenbild auf die Couch setzte. Wieder war ihr Cocktail in der Hand, wieder schlürfte sie daran. Ein breites Lächeln stieg ihr ins Gesicht als sie zu Serena sah und ihr das Kleidungsstück welches sie eben selbst noch trug zuwarf. "Na komm zieh mal an. Wenn's mir steht, steht's dir auch!" Herausfordernd grinste Kisaki nur breit, überschlug wieder die Beine und schlürfte durch den Strohhalm weiter genüsslich von dem Cocktail. Na ob sie es schaffte, Serena in so einen Fummel zu quetschen? Wäre doch eine wundervolle Sache, wenn sie hier mit ihr arbeiten würde!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Fr 08 Aug 2014, 15:14



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Ihr blieb nichts anderes übrig, als ihrem Ebenbild beim Tanzen zuzusehen, obgleich sie nichts lieber wollte als einfach zu verschwinden. Kisaki war verrückt. Diese Prognose hatte Serena aufgestellt und an ihrer Meinung diesbezüglich würde sich so schnell wohl auch nichts ändern. Niemals würde sie selbst auf die Idee kommen, irgendjemanden einzusperren, ihm zu drohen, ihm zu nahe zu kommen oder sich auch noch vor ihm auszuziehen. Dabei war es ganz egal, dass Serena kaum anders aussah als Kisaki oder sie beide Mädchen waren. Natürlich war schon auf den ersten Blick zu erkennen gewesen, dass die beiden charakterlich grundverschieden waren. Dennoch verstand Serena nicht, wieso sich Kisaki derartig aufführte. Als würde es nicht schon reichen, dass sie keine Chance hatte, hier weg zu kommen! »Sieht schick aus.« sagte sie, bemüht darum, alle anderen Faktoren außen vor zu lassen, was spätestens dann nicht mehr funktionierte, als Kisaki es sich wieder direkt vor - oder vielmehr auf - ihr bequem machte und ihren Körper im Takt der Musik an ihrem eigenen rieb...instinktiv drückte sich Serena weiter in die Couch hinein, um Abstand zu ihr herzustellen, was natürlich ein sinnloses Unterfangen war. Es machte es auch nicht besser, dass sie eine Antwort auf ihre lange zuvor gestellte Frage erreichte, die sie zumindest in ihren Vermutungen bestärkte. Erst als Kisaki wieder von ihr abließ, konnte die Brünette aufatmen, früh darüber, dass sie wieder mehr Freiraum hatte. Leider nicht allzu lange, denn Kisaki befand sich nur allzu schnell wieder direkt neben ihr. Nach wie vor in Unterwäsche und mit der Aufforderung, dass Serena das Kleid anziehen sollte. Was sie sicher nicht tun würde. »Ich bin nicht du. Mir egal, ob es mir stehen würde, ich werde es nicht anziehen.« Und mit diesen doch fest gesprochenen Worten stand Serena tatsächlich auf, um ein paar Schritte Richtung Tür zu gehen. Sie wusste, dass sie nicht hindurch kommen würde. Aber in diesem Fall ging es ihr auch nur um etwas Abstand. »Nun hast du mich kennen gelernt. Darf ich dann wieder gehen?« fragte sie, nachdem sie sich wieder zu Kisaki umgedreht hatte. Sie wollte doch einfach nur hier verschwinden und in Ruhe gelassen werden. Wenn sie schon in diesem Gefängnis bleiben musste, dann wollte sie wenigstens tun können was sie wollte - mehr oder weniger.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Fr 08 Aug 2014, 15:55


Natürlich hatte Kisaki genaustens bemerkt, wie sich Serena wieder verkrampft hatte als sie ihr so nah kam. In gewisser Weise war es wirklich sehr..belustigend. Ihre Reaktionen waren ungewöhnlich, bisher hatte die Brünette immer nur Gegenteilige Reaktionen hervorrufen können. Aber Serena, sie hingegen schien sich fast schon von so etwas zu fürchten, zu distanzieren. Was für ein Jammer.. Grinsend saß das Mädchen wieder mit übereinander geschlagenen Beinen auf der Couch, trank von ihrem Cocktail und versuchte sich wieder zu entspannen. Die kleine Tanzeinlage war schließlich auch schon eine Anstrengung gewesen, welche der Körper bringen musste. Sie war ein wenig außer Atem, liefen ein paar kleine Schweißperlen ihren nahezu gänzlich entblößten Oberkörper herunter. Da kam ihr der kühle Drink doch ganz recht. Schön viel Eis, Zucker und ein paar Schüsse Alkohol. Genau so musste es doch sein! Für einen Moment war Kisaki dann doch sehr verwirrt als Serena sich von der Couch erhob und ihr auch noch freche Antworten an den Kopf warf. Zwar trug die Brünette immer noch ein grinsen im Gesicht als sie ihr Ebenbild ansah, aber anhand den Augen würde man bestimmt erkennen wie sehr sich ihre Gemütslage wieder so rasend schnell geändert hatte. "Das war keine bitte.", gab sie ihr bloß lächelnd zur Antwort. Ihr Glas stellte sie wieder auf einem Tisch ab während sie weiterhin von ihrer Couch aus ihr anderes Ich betrachtete. Serena wollte also Abstand gewinnen und am besten auch noch den Club verlassen? Hatte sie es denn immer noch nicht gelernt? Solange sie ihre Wünsche erfüllte, stiegen ihre Chancen den Club schneller zu verlassen. Aber eine so freche Zwillingsschwester, nein die wollte Kisaki dann nicht gehen lassen. "Zieh dich aus, das Kleid an und setzt dich zu mir. Dann reden wir weiter." Schmunzelnd zwinkerte die Brünette nur ihrem Ebenbild zu, verzogen sich ihre Lippen zu einem verführerischem Lächeln. "Wenn dir das Kleid nicht gefällt, kannst du dich aber auch ganz ausziehen~" Grinsend saß die junge Ladenbesitzerin nur da, tippte sie mit der linken Hand auf den Platz neben sich. Wenn Serena hier raus wollte, musste sie Kisaki's Spiel mitspielen!
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Fr 08 Aug 2014, 18:23



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Eigentlich war es ihr egal, ob es eine Bitte war oder nicht. Man konnte sie zu nichts zu zwingen, auch wenn Serena zugegebenerweise keinerlei Chance hätte, wenn Kisaki sie zu überrumpeln versuchte oder einer der Roboter dazutreten würde. Dennoch würde sie sich zu nichts zwingen lassen. Sie hatte mitgespielt. Sie war geblieben, hatte zugestimmt, ihre "Schwester" zu sein, hatte es mitgemacht, dass Kisaki ihr im Grunde viel zu nahe gewesen war, hatte mit ihr gesprochen und es wortlos ausgehalten, dass sich ihr Ebenbild vor ihr ausgezogen und getanzt hatte. Sie hatte sogar von dem Coktail probiert. Irgendwann musste es auch gut sein - sie glaubte ohnehin nicht, dass die Forderungen irgendwann weniger werden würde, nur weil sie länger blieb. Im Gegenteil. Vielleicht könnte sie sich Geister zu Hilfe holen, die auch hier herumschwebten...dumm nur, dass Geister nicht ausreichend Schaden anrichten konnten. Sie stand weiterhin da, sah zu Kisaki, die auf der Couch saß und ihr deutlich zeigte, dass sie sich wieder neben sie setzen sollte. Auch wiederholte sie erneut, was Serena außer dem noch tun sollte, doch diese rührte sich nicht vom Fleck. »Was hättest du denn davon?« fragte Serena nur, ihre Stimme war ruhig, nicht frech oder überheblich, es war eine ganz normale Frage und ihre Stimme veränderte sich auch weiterhin nicht. »Ich bin doch schon hier geblieben. Du würdest mich auch dann nicht gehen lassen, wenn ich das Kleid anziehe und mache, was du willst.« Vielleicht würde es ja funktionieren, wenn sie Kisaki zumindest das Gefühl vermittelte, dass Serena sie eigentlich gut leiden konnte. Dem war natürlich nicht so, doch ihre Stimme sagte etwas anderes. »Ich möchte doch nur hier raus - wenn du willst, kannst du auch mitkommen.« Eigentlich wollte sie nicht weiter die Gesellschaft ihres Ebenbildes genießen müssen, aber sie glaubte, dass es in der Öffentlichkeit vielleicht anders sein würde. Hier hatte sie die Musik, einen abgedunkelten Raum und Alkohol. Kisaki konnte hier im Grunde tun was sie wollte, ohne dass irgendjemand etwas davon mitbekam. Und Serena fühlte sich eben nicht wohl. Vielleicht würde es ja schon reichen, wenn sie Kisaki in dem Glauben ließ, dass sie gegen ihre Gesellschaft nichts einzuwenden hatte.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Fr 08 Aug 2014, 19:04


Weiterhin zufrieden saß die Brünette mit übereinander geschlagenen Beinen auf der Couch, dass sie nur in Unterwäsche dasaß machte ihr absolut nichts aus. Serena hingegen schien es doch etwas aus zu machen. Ihr eigenes Ebenbild, im Prinzip sie selbst, wollte sich nicht mal mehr zu ihr setzen. Und die Idee mit dem Kleiderwechsel schien erst recht nicht erfüllt zu werden. "Einerseits meinen Spaß, andererseits deine Gesellschaft." Vorsichtig griff die junge Clubinhaberin nach ihrem Drink und nahm wieder einen Schluck daraus. Lächelnd hörte sie ihrem anderen Ich zu, musste sie mit jedem Satz ein wenig weiter grinsen. Sie waren sich doch ähnlicher als Serena es dachte. Ganz genau so hätte sie wohl auch geantwortet, wenn sie dort gestanden hätte. Gerade wollte die junge Frau schon noch etwas sagen, da vernahm sie den nächsten Satz ihres Ebenbildes. Sie..durfte mit ihr gehen? Für einen Moment wusste Kisaki nicht einmal mehr so genau..wie sie sich nun fühlte. Es war nur eine Kleinigkeit aber irgendwie..freute es die Brünette doch sehr dies von ihrem anderen Ich zu hören. Freudig sprang das Mädchen fast schon von der Couch auf. "Sag das doch gleich! Wir können ja durch die Stadt gehen. Oder ich zeig dir ein paar Orte!" Von einem Schlag auf den anderen hatte sich das Mädchen wieder einmal gewandelt. Eben war sie noch das verruchte "Partyluder" welches unzufrieden damit war, dass es nicht bekam was es wollte und nun? Auf einmal freute sie sich wie ein kleines, aufgedrehtes Schulkind. Freudig grinste Kisaki zu ihrem Ebenbild, legte den rechten Arm um ihren Nacken und lachte nur schwach. Das konnte doch bestimmt sehr spaßig werden! Es sah so aus, als ob alles perfekt werden würde. Jedenfalls so lange, bis auf einmal ein kreischend hoher Ton aus allen Boxen kam. Der Krach war so laut, so störend und vor allem so schrecklich, dass die Brünette ihren Cocktail aus versehen verschüttete... Direkt auf die Kleidung von Serena.. Hektisch hüpfte Kisaki zu der Couch, griff sich einen kleinen Handcomputer und schaltete sofort alle Boxen und alle Musik aus. Irgendwo war wohl ein Kabel defekt, vielleicht auch ein anderes Problem.. Mit einem wirklich ernst gemeintem entschuldigendem Blick sah sie zu ihrem anderen Ich. Serena stand dort zwar nicht wie ein begossener Pudel, aber ihre Kleidung war..durchnässt. Man konnte schon ihre Unterwäsche unter dem nassen Oberteil erkennen.. "Tut..tut mir Leid Sera.." Entschuldigend sah sie zu ihr. Hoffentlich dachte sie nun nicht, dass diese Aktion beabsichtigt gewesen war..
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 11 Aug 2014, 23:42



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Ihr Plan funktionierte tatsächlich! Kisaki sprang darauf an, schien sogar sehr erfreut darüber zu sein, dass sie zusammen mit Serena raus gehen würde. Serena hatte also richtig gelegen, es genügte ihr vorzuspielen, sie zu mögen. Es war nicht das, was sie verlangt hatte, doch eine auch für Serena willkommene Lösung, durch die sie zumindest aus diesem Club heraus kommen würde. Durch die sie sich wieder freier fühlen konnte, denn das war hier nicht der Fall. Zu viele Roboter, zu wenig Platz und ein für sie durchgeknalltes Ebenbild. Sicher nichts, was sie sich gewünscht hatte, weshalb sie doppelt froh darüber war, dass Kisaki tatsächlich nichts dagegen hatte. Dass sie ihr schon wieder viel zu nahe kam, versuchte Serena dabei erstmals zu ignorieren, da sie sehr bald schon hier raus sein würde. So der Plan, doch etwas musste ja immer schief gehen und so auch nun. Kisaki war sicherlich nicht die einzige die erschrak, doch war Serena die einzige, die Kisakis Drink voll abbekam. Ihre Kleidung war durchnässt, vor allem das recht helle Oberteil hatte einiges abbekommen, was, wie man wusste, nicht unbedingt schön war, wenn man nicht jedem seinen BH präsentieren wollte. Serena war niemand der das mochte, weshalb es sie doppelt ärgerte, dass es geschehen war. Und da half auch die Entschuldigung von Kisaki nichts, nachdem sie das ohrenbetäubende Geräusch abgestellt hatte. Mit den Händen wischte sie sich über das Shirt, doch es war hoffnungslos. Als wenn sie es geplant hätte! Natürlich überaus unlogisch, wie ihr Verstand ihr sagte, trotzdem zog sie es in Erwägung. »Ja, vielen Dank...« meinte sie nur und überlegte, wie sie nun fortfahren sollte...ihr blieb wohl nichts anderes übrig, als in nassen Klamotten durch die Strassen zu gehen. Oder..eine andere Möglichkeit, die ihr nicht unbedingt passte. »Dann muss ich mich erst in meinem Zimmer umziehen gehen - außer du hast rein zufällig noch Klamotten hier.« Dass sie nicht begeistert war, hörte man ihr an, doch bezweifelte sie, dass Kisaki noch andere Kleidung hier hatte - das Kleid würde sie selbst wieder anziehen müssen, wenn sie nicht in Unterwäsche durch die Stadt gehen wollte und warum sollte sie andere Kleidung hier haben? Selbst wenn es doch so war..würde Serena sie wirklich anziehen wollen?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Di 12 Aug 2014, 12:50


Mit einem fast schon Fassungslosen Blick sah die Brünette total perplex zu ihrem anderen Ich. Das - nun leider Gottes leere - Glas weiterhin in der Hand Kisaki's, dauerte es einen Moment bis sie eigentlich realisierte das sie das weg stellen konnte. Als sie sich so sehr über den Defekt in den Boxen erschreckt hatte, hatte sie den ganzen Inhalt auf Serena geschüttet. Das tat ihr wirklich alles so sehr Leid.. Nachdenklich sah Kisaki zu ihrem Ebenbild bevor wieder ein Lächeln in ihre Mundwinkel zurückkehrte. "Habe ich!" Noch in Unterwäsche rannte die junge Clubbesitzerin plötzlich durch den Raum, öffnete die Tür und war fast schon verschwunden. Man konnte noch die schnellen Schritte von ihr vernehmen, jetzt wo die Musik komplett ausgeschaltet war hallte jedes kleinste Geräusch durch den Club. Eine quietschende Tür war noch zu hören, dass Geräusch von raschelnden Kleiderschränken und nur ein zufriedenes "Ahhh!". Nach einigen Minuten kam Kisaki dann auch wieder in das Zimmer in dem sie Serena hatte einfach stehen lassen zurück. Jedoch war die komplette Erscheinung der Brünetten eine vollkommen andere als vorher! Statt Unterwäsche trug sie nun ein anderes Kleid. Lächelnd - und ein wenig außer Puste - ging sie wieder zu der Couch, lud sie dort alles ab was sie auf den Armen hatte tragen können. "Also..ich habe hier neue Unterwäsche, ein Kleid.." Die Stimme des Mädchens wurde etwas leiser, drehte sie auch noch ihrem anderen Ich den Rücken zu. Aber auch nur um plötzlich wieder begeistert sie anzusehen und breit zu Lächeln. "..und dazu passende Schuhe!" Lächelnd sah Kisaki bloß zu ihrem Ebenbild, zu ihrer Zwillingsschwester. Auch wenn es ihr wirklich sehr leid tat, was mit ihren Klamotten passiert war, so bereitete es ihr eine menge Freude sie neu einzukleiden. "Deine Klamotten werde ich waschen! Versprochen!"
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 13 Aug 2014, 23:44



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Serena hätte es wissen müssen, doch sie war so überrascht, dass Kisaki tatsächlich behauptete, noch Kleidung zu haben, dass sie nicht einmal sagen konnte, dass sie ihre Kleidung sicher nicht anziehen würde, wenn sie so aussah wie dieses Kleid. Kisaki war längst verschwunden, ihre Schritte verhallten und Serena blieb allein zurück. Eigentlich ihre Chance abzuhauen - es war doch ganz egal wie sie aussah, es würde sich wahrscheinlich nicht ändern. Aber sie war schlau genug, nicht zu gehen. Sie hatte Kisaki gerade so weit, dass diese glaubte, sie würde sie gern um sich haben. Das würde Serena sicher nicht wieder kaputt machen. Mittlerweile hatte sie begriffen, dass es auf diese Weise sehr viel besser war als anders. Also wartete sie...bis Kisaki nach einigen Minuten zurück kam - angezogen und mit dem gleichen Kleid in Händen, dass sie selbst trug. Und das natürlich nicht Serenas Geschmack entsprach. Die Freude, die Kisaki dabei empfand, konnte Serena leider nirgendwo spüren, sie sah einfach nur Stumm zu Kisaki, dann zu der Kleidung - Unterwäsche, ein Kleid, Schuhe. Kisaki hatte offensichtlich noch nicht gesehen, was Serena gerade an hatte, sonst würde sie wissen, dass das da nicht ihr Stil war. Serena überlegte, wie sie weiter vorgehen sollte. Es würde überhaupt nichts bringen, das Angebot abzulehnen. Vermutlich würde es nur wieder nachteilig für sie werden. Innerlich seufzte sie. Wenigstens wusste sie nun, in welche Gegend sie keinen Fuß mehr setzen würde. »Danke. Gehst du dann kurz raus oder gibt es eine Umkleide?« fragte sie also, bemüht ruhig und freundlich, was ihr auch hervorragend gelang. Sie hätte sich auch vor ihr ausgezogen, allerdings nicht gänzlich bis sie nackt war und die Unterwäsche zeigte wohl, dass sie genau das tun sollte. Und das war ihr dann doch etwas zu viel. Immerhin wollte sie selbst das Kleid eigentlich nicht anziehen. Es war ihr zu kurz und sie bezweifelte außerdem, dass sie auf den Schuhen allzu lange laufen konnte. Es wäre zwar nicht das erste Mal, doch es waren nicht die Schuhe die sie bevorzugte. Sowas konnte ohnehin nicht gesund für die Füße sein. Warum also trugen so viele Frauen solche Schuhe tagtäglich? Serena konnte es sich nicht erklären, aber es schadete sicher nicht, es einmal zu tun. Blieb nur die Frage, ob sie es auch für längere Zeit aushielt.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Sa 16 Aug 2014, 00:28


Mit großen und erwartungsvollen Augen sah die Brünette zu ihrem anderen Ich. Das Kleid musste ihr doch bestimmt total gefallen! Das war eins der hübschesten Dinge, welche Kisaki gerade in der Umkleide gefunden hatte. Und dazu noch diese Schuhe! Ein Traum, welcher durch diese süße Unterwäsche nur noch verstärkt wurde! Feinste Seidendessous mit schönster Spitze! Und sowas in einem Gefängnis! Also wenn Serena davon nicht auch begeistert war, dann wusste Kisaki nicht mehr weiter.. Lächelnd sah das junge Mädchen nur zu ihrem anderen ich als sie sich nach einer Umkleide erkundigte. "Die Umkleide ist den Gang runter, durch die unauffällige Tür wo ein Roboter steht, dann nach links die dritte Tür." Gerade als ihr Ebenbild den Raum verlassen wollte, stellte sich Kisaki jedoch erneut vor die Tür, lächelte sie nur freundlich an. "Aber du ziehst dich hier um. Hier hängen schließlich keine Überwachungskameras. Nicht so wie in der Umkleide~" Mit einem leichten Lachen öffnete die Brünette die Tür und trat heraus, schloss sie hinter sich wieder. Schwach konnte man noch nach einigen Minuten das Geräusch ihrer Absätze vernehmen, lief die junge Besitzerin durch die kleinen Nebengänge in den Hauptbereich ihres Clubs. Die wenigsten würden jemals den VIP-Bereich sehen können, hier auf dem Boden in der untersten Ebene lag das wahre Zentrum des Nachtclubs. Verteilt auf mehrere Stockwerke, dabei Kreisrund hinunter in den Boden gebaut. Jeder Architekt träumte von so einer Konstruktion! Der Hauptbereich der untersten Ebene war eine einzige große Tanzfläche, in der Mitte die gigantische Bar. Die oberen Bereiche waren kleinere Sitzecken, separate Tanzflächen und sogar kleinere Privaträume. Wer genug Geld mit in den Club brachte, für den konnte Kisaki eine ganze Menge organisieren. Und wer weiß, vielleicht war ja auch eine der Kellnerinnen gewillt einen Gast zu begleiten, genügend Trinkgeld vorausgesetzt natürlich? Gelassen lief die junge Brünette mit einem breiten Grinsen durch den Club, direkt auf die Bar zu. Nur um sich direkt wieder einen Cocktail zu nehmen. Dieses mal war es jedoch ein anderer an dem sie schlürfte während sie zusah wie ein paar Roboter sich am Soundsystem des Clubs zu schaffen machten. "Bewegt euch schneller ihr Blecheimer! Sonst deaktiviere ich euch und verkauf euch an den Kerl vom Schrottplatz!" Lauthals fluchte die Brünette, aber sogleich musste sie auch wieder lachen. Sie konnte noch so laut schreien, diese Maschinen würden nicht reagieren. Es waren bloß Roboter welche einer Programmierung folgten. Solange Kisaki sie selbst nicht von ihrem VIP-Raum aus steuerte, machten die nichts anderes als das was man ihnen aufgetragen hatte. Konnten die Dinger überhaupt verstehen, was Menschen zu ihnen sagten? Also dann, wenn kein anderer Mensch hinter nem Computer saß und sie lenkte? Grinsend schüttelte sie bloß noch den Kopf während sie weiter von ihrem Cocktail trank. Wartend lehnte sie sich mit den Armen an der Theke ab, wackelte ein wenig mit dem Hintern und schlürfte am Strohhalm. Wie lange Serena wohl brauchte bis sie das Kleid angezogen hatte?
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 17 Aug 2014, 00:32



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Es gab also eine Umkleide. Sehr schön. Dann musste sie sich nicht in einem Raum umziehen, in den jeden Moment irgendjemand hereinplatzen konnte. Obgleich es bei den Robotern, den einzigen "Wesen" in diesem Club, eigentlich auch keine große Rolle spielte. Trotzdem ging sie Richtung Tür, die Wegbeschreibung genau im Kopf, wurde dann jedoch von Kisaki aufgehalten, die sie offenbar nicht gehen lassen wollte. Stattdessen sollte sich Serena gleich in diesem Raum umziehen, wogegen sich Serena eigentlich erst wehren wollte, doch nachdem sie die Begründung zu Ohren bekam, sah sie erst einmal nur fassungslos zu ihrem Ebenbild. Kameras in den Umkleiden? Dass Serena dies gefiel konnte man selbstverständlich nicht sagen, gleichzeitig fragte sie sich aber, warum Kisaki ihr das gesagt hatte. Immerhin hätte sie auch einfach schweigen können, was zumindest in diesem Punkt einen Pluspunkt für Kisaki gab. »Danke.« sagte sie, lächelte sogar dabei und beobachtete Kisaki dabei, wie sie den Raum verließ und Serena allein zurück ließ. Diese schloss kurz die Augen, machte sich aber gleich dran, zur Couch zu gehen und sich noch einmal die Kleidung anzusehen - die nach wie vor nicht ihren Stil entsprach. Lange würde sie damit sicher nicht herum laufen, aber es war immer noch besser als im nassen Shirt, weshalb sie sich gleich ran machte, sich auszuziehen, um dann sowohl die neue Unterwäsche als auch das Kleid anzuziehen. Ihrer Meinung nach war es viel zu kurz, doch als sie sich genauer im Spiegel betrachtete, konnte sie wenigstens sagen, dass es nicht schlimm aussah. Eigentlich hatte es eine schöne Form und als sie dazu noch in die Schuhe schlüpfte, wirkte sie ihrer Meinung gleich viel älter - wobei Erwachsener vermutlich das passendere Wort dafür war. Dennoch, ihr Stil war es nicht und obgleich sie nicht sagen konnte, dass es ihr nicht stand, würde sie wohl nur selten bis gar nicht in solche Kleider schlüpfen. Nun blieb ihr kaum etwas anderes übrig und Kisaki und sie liefen im Partnerlook durch die Gegend. Vielleicht sollten sie doch lieber innerhalb der Wände des Clubs bleiben, als sich außerhalb zu bewegen. Serena jedenfalls ging nun auf die Tür zu, am Anfang vielleicht etwas wackelig auf den Beinen, doch sie gewöhnte sich schnell an die Absätze und schaffte es daher sogar ohne Probleme, die Treppe hinab zu steigen und auf Kisaki zuzugehen, wobei sie sich ihre Umgebung genauestens einprägte und jeden Winkel in ihrem Gedächtnis abspeicherte - einfach für alle Fälle. »Und, wie sehe ich aus?« fragte sie beinahe gut gelaunt, auch wenn das nur eine Masche war, die zu spielen sie sehr gut wusste. Denn das hatte sie sich vorgenommen, als sie sich umgezogen hatte. Sie wollte Kisaki das Gefühl geben, dass sie Freude an dem hatte was sie mit ihr tat und von ihr bekam, denn sie hatte mittlerweile herausgefunden, dass man Kisaki dadurch sehr leicht besänftigen konnte. »Ich habe nachgedacht. Vielleicht zeigst du mir erst einmal, wie du arbeitest, bevor wir deinen Club verlassen.« schlug sie schließlich sogar vor, was den Grund hatte, dass sie so viel wie möglich über Kisaki in Erfahrung bringen wollte - was doch am besten funktionierte, wenn sie erfuhr, wie sie lebte. Und sie lebte offenbar hier. Nicht nur ihr Arbeitsplatz, sondern auch ihr zu Hause. Ein guter Nebeneffekt war es da, von niemandem so und mit ihr gesehen zu werden. Der Nachteil allerdings war es, dass sie dann immer noch hier festsaß und niemand ihr bei Problemen helfen können würde - doch Serena glaubte, mehr oder weniger zu wissen, keine Probleme zu bekommen. Sie musste sich nur ein wenig zusammen reißen und genauestens beobachten.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Sa 23 Aug 2014, 00:33


Zufrieden lehnte sich die Brünette weiterhin gegen die Theke, schlürfte weiterhin an ihrem Cocktail als sie auch schon das Klacken von Schuhen hörte. Na wenn das nicht Serena war! Ein Grinsen war auf ihren Lippen zu sehen als sie um die Theke herum lief und auf ihre Zwillingsschwester zuging. "Awww, super! Steht dir ja genauso gut wie mir.", meinte Kisaki bloß lachend während sie ihr Ebenbild genaustens inspizierte. Ein paar mal lief sie um sie herum, betrachtete sie aus nur allen denkbaren Blickwinkeln und grinste immer weiter. Sie selbst hatte schon viel Zeit vor dem Spiegel oder vor Kameras verbracht, aber 'sich' selbst dann mal mit eigenen Augen live sehen zu können war dann doch etwas anderes. Zufrieden begutachtete sie immer weiter und weiter das andere Mädchen, fasste ihr dann schlussendlich sogar an den Hintern und griff hinein. "Woah, hast du nen geilen Knackarsch! Steht dir echt ausgezeichnet Süße!" Mit einem breiten Grinsen im Gesicht war die junge Clubbesitzerin sichtlich zufrieden und war auch schon fast dabei mit Serena zum Ausgang zu laufen als diese einen neuen Vorschlag einbrachte. Eine Idee, welche der Brünetten fast schon Freudentränen in die Augen trieb! Freudig hüpfte das Mädchen ein wenig in den - viel zu hohen - Schuhen bevor sie nur grinsend einen zweiten Cocktail ihrem anderen Ich in die Hand drückte. "Eine super Idee! Na komm ich zeig dir alles!" Schwach lachte Kisaki nur als sie sich mit dem Arm an dem von Serena einhakte und mit ihr langsam über die Tanzfläche im unteren Bereich lief. Zu Schade, dass gerade nur keine Musik mehr zu hören war. "Das hier ist sozusagen das Herz des Clubs. Große Tanzfläche, große Theke. Hier ist die Musik dank den speziellen Boxen am aller lautesten." Grinsend schlürfte sie nur wieder an ihrem Glas während die beiden weiter durch den Club liefen. Ein paar Treppenstufen später und schon fing die Besitzerin wieder an zu reden. "Das wäre der erste Ring. Geile Architektur, was? Hier sind ein paar kleinere Tanzflächen, kleinere Sitzecken. Es gibt insgesamt drei Stück, umso höher der Ring ist, umso ruhiger. Außerdem wird hier ganz andere Musik gespielt. Chilliger, mehr wie ne Lounge." Obgleich das Mädchen schon so einige Gläser getrunken hatte, bewegte sie sich noch absolut sicher auf den Beinen, wurde dies nur wieder zu deutlich als Kisaki mit ihrer 'Schwester' wieder den Ring verließ und sie auf einmal eine - mehr oder weniger - versteckte Tür öffnete. Eine äußerst bequeme und große Couch erstreckte sich vor ihren Augen, eine kleine Minibar stand auch noch dort. An der Wand hing noch ein Fernseher und insgesamt machte der Raum einen sehr schicken Eindruck. "Das ist einer der kleineren Einzelräume für..sagen wir besondere Gäste." Ein leicht verruchtes Schmunzeln lag in ihrem Gesicht während sie weiter gingen, standen sie wieder im unteren Bereich. Mit erhobener Hand deutete Kisaki nur zu dem getönten Glas, zu dem Raum wo sich die beiden eben kennen gelernt hatten. "Und dort im VIP-Bereich sitzt Naomi, die Besitzerin." Ein Zwinkern entkam ihr bloß noch. Serena schien es schon voll und ganz verstanden zu haben. Sie war die Besitzerin des Clubs, eine Information welche sonst kein Insasse besaß.. Und solange Serena nichts ausplaudern würde, würde das auch weiterhin so sein. Zufrieden tänzelte die Brünette nur leicht zur Theke zurück und stellte ihr nun schon wieder leeres Glas dort ab. Als dies getan war, bewegte sie sich auf die gleiche Weise zu ihrem anderen Ich auch wieder zurück, tanzte sie ein wenig an und lachte bloß bevor sie damit wieder stoppte. Hoffentlich hatte ihr die kleine Führung gefallen! "Na, was denkst du?"
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   So 24 Aug 2014, 00:41



12-14 Uhr
Serena & Kisaki
Dass es gerade ihr gefiel, war nur logisch, immerhin trug sie selbiges und hatte es ihr sogar ausgesucht. Nur musste sie nun dafür sorgen, dass Kisaki zumindest im Ansatz glaubte, dass es ihr auch gefiel. Was nicht der Fall war, trotzdem brachte sie ein Lächeln hervor, konzentrierte sich aber hauptsächlich darauf, in den Schuhen auch stehen zu bleiben. Es war ungewohnt und ebenso unbequem, aber da musste sie nun wohl durch. Irgendwann würde sie schon in ihr Zimmer kommen, um sich umzuziehen. Und diesen Club würde sie dann sicher nicht mehr wieder sehen. Das war es jedenfalls, was sie sich vornahm. Im Augenblick aber spekulierte sie darauf, den gesamten Club erst einmal von innen zu sehen. Sie empfand es als sinnvoller und es sollte sich herausstellen, dass Kisaki auch vernarrt in diese Idee war. Vorher allerdings entschied sich Serenas Ebenbild dazu, ihren Hintern zu umfassen und hinein zu kneifen, was Serena selbst natürlich nicht gefiel, sogar als vollkommen unangebracht betitelte, jedoch nichts dazu sagte, da sie wusste, dass es nichts bringen würde. Und solange sie nicht auf die Idee kam, sie gänzlich ohne Kleidung sehen zu wollen, sollte es auch mitzumachen sein. »Da haben wir wohl was gemeinsam.« erwiderte Serena, da sie glaubte, dass es gut war, Kisaki ein Kompliment zu machen, vor allem aber auf ihre Worte einzugehen und sie nicht einfach im Raum stehen zu lassen. Ein leichtes Grinsen im Gesicht rundete die Sache ab, auch wenn ihr eigentlich nicht danach zu Mute war. Doch sie sagte sich immer wieder, dass es bald vorbei war. Noch ein wenig Interesse zeigen und sie konnte gehen. So hoffte sie, weshalb sie auch kurzerhand fragte, ob sie nicht eine Führung durch den Club bekommen konnte, dem Kisaki freudig zustimmte. Sie schien sogar ganz aus dem Häuschen zu sein, was Serena doch verwunderte. Sie nahm es zur Kenntnis, speicherte es ab und wollte sich bemühen, die gute Laune ihres anderen Ichs nicht mehr zu zerstören. Und so nahm sie lächelnd den Cocktail entgegen und ging schließlich eingehakt mit ihrem Ebenbild durch den Club, zuerst hin zur Tanzfläche, die sie sich ausgiebig ansah, während Kisaki neben ihr eine Erklärung dazu abgab. Dann ging es auch schon weiter, ein paar Treppen mussten genommen werden, ehe sie im ersten Ring waren - was auch immer das bedeutete. Serena bekam auch dafür eine kleine Einweisung und nickte als Zeichen dafür dass sie verstanden hatte. Und dann ging es weiter, durch eine Tür, die ihr beinahe entgangen wäre, was ihr wohl nicht passiert wäre, wenn sie sich nicht darauf konzentrieren müsste, auf den Schuhen einigermaßen gut zu laufen. Kisaki hatte damit offensichtlich kein Problem, denn obwohl jene schon einiges an Alkohol intus haben musste, lief sie wie sonst auch. Serena hatte ihr Glas nur einmal kurz angerührt, um Kisaki nicht gänzlich das Gefühl zu vermitteln, den Cocktail nicht haben zu wollen und nun nahm sie den zweiten Schluck. Gleichzeitig sah sie sich im Zimmer um. »Ich verstehe schon.« sagte sie, bemüht darum, ein ebensolches Grinsen wie Kisaki aufzusetzen, was ihr nur halb gelang, aber durchaus als Grinsen erkennbar war. Sie wollte gar nicht so genau wissen, was hier drinnen alles getrieben wurde und sie war froh, als sie den Raum wieder verließen, ebenso den ersten Ring und ihr Augenmerk erneut an diesem Tag auf den VIP-Bereich fiel, in dem sie sich noch einige Minuten zuvor befunden hatte. Und in dem sich die Clubbesitzerin aufhielt, die, wie sie jetzt sicher wusste und schon vermutet hatte, Kisaki selbst war. Es hatte viele Anzeichen dafür gegeben, beispielsweise die Tatsache, dass die Roboter ihren Befehlen gehorchten, sie wusste, wo es Kameras gab, sie Cocktails trinken konnte so viel sie wollte und auch dass sie an Kleidung kam, die sie nicht getragen hatte und die ihr vielleicht auch gar nicht gehörten. Doch man konnte den Stolz, den Kisaki empfand, deutlich sehen. Sie es stolz darauf, dass dieser Club ihr gehörte und auch, dass Serena sich dafür zu interessieren schien. »Dein Club also.« stellte sie fest, erwartete jedoch keine Antwort, welche auch nicht kam, denn Kisaki tanzte bereits wieder zur Theke, um ihr Glas abzustellen - das bereits wieder geleert war. Serena fragte sich, wie viel Kisaki noch trinken konnte und wollte. Sie selbst war kein Freund von Alkohol, schon gar nicht in zu großen Mengen und sie vermied es meist, überhaupt etwas davon zu trinken. Die beiden konnten wohl verschiedener nicht sein. Und trotzdem sahen sie identisch aus. Was der Grund dafür war, dass sie nun hier gefangen war. Doch darüber dachte sie lieber nicht nach. Sie würde die momentane Freundlichkeit nicht halten können, was sie vermeiden wollte. »Ich denke, dass du da einen ordentlichen Club aufgebaut hast. Sicher viel besucht - zurecht.« lobte Serena ihr Ebenbild und eigentlich meinte sie es auch wirklich ernst. Es war ein schöner Club, nur leider waren Clubs nicht ihrs, weshalb sie sich wohl auch nicht damit anfreunden konnte. Was aber nicht hieß, dass er nicht ihre Anerkennung verdient hätte. Kisaki konnte wohl stolz darauf sein, hier die Leiterin zu sein. Damit hatte sie quasi mehr als Serena im Augenblick. Was ihr gerade schmerzlich bewusst wurde. Sie hatte alles verloren. Während Kisaki ein Leben als Besitzerin eines Clubs führte, mit Angestellten oder Leibwachen, Spass und Geld. Und Serena hatte nichts. »Du bist bestimmt froh, ihn zu haben.« sagte sie, was sie wieder ernst gemeint hatte. Kisaki konnte froh darüber sein. Dass Serena dabei daran dachte, nichts mehr zu haben, schaffte sie sehr gut zu verbergen. Denn das Lächeln in ihrem Gesicht war nicht verschwunden, als sie erneut vom Cocktail trank und diesen beinahe leerte.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Di 26 Aug 2014, 02:06


Zufrieden tänzelte das Mädchen mit dem brauen Haar ein wenig hin und her während sie sich die Meinung ihres anderen Ich's anhörte. Sie fand ihn also schön? Allein diese Aussage zauberte Kisaki schon ein glückliches Lächeln auf das Gesicht. Am liebsten hätte sie schon in dem Moment nur freudig danke gesagt, aber unter großen Mühen schaffte sie es, Serena ausreden zu lassen. Und das hatte sich auch voll und ganz gelohnt! Langsam stiegen der Brünetten schon ein paar Freudentränen in die Augen, da fiel sie ihrer 'Schwester' auch schon um den Hals und umarmte sie fest. "Oh, Dankedankedankedankedanke~", säuselte sie nur in das Ohr ihres Ich's. Darauf bedacht, sich nicht mit dem Cocktail einzusauen, drückte Kisaki sich noch weiter und weiter an Serena heran, dieses mal einfach nur eine ganz normale Umarmung. Ohne Grapschen oder Fummeln. Nach einiger Zeit lockerte das Mädchen dann doch wieder die Umarmung, sah sie nur unter kleinen Freudentränen zu ihrem Ebenbild. Na zum Glück gab es Wasserfestes Make-Up! "Was mein ist, ist genauso deins. Immerhin bist du meine Schwester." Schnell hatte sie sich die Tränen aus dem Gesicht gewischt bevor sie wieder zu dem anderen Mädchen sah, den - nun auch leeren - Cocktail von ihr nahm und zu dem anderen Glas auf die große Theke. Einer der Roboter würde das schon noch wegräumen. Und dann, als ob man genau bis zu diesem Moment gewartet hätte, ertönte wieder Musik aus den Boxen. Dieses mal bei weitem weniger laut, war es auch dieses mal ein entspannender Jazz. Langsam bewegte sich die Brünette im Takt zu der Musik, dass gerade einer der Blecheimer auf sie zulief ignorierte sie vollkommen. "Reparaturen und Wartung der Soundsysteme abgeschlossen. Kurzschluss behoben." Ertönte es bloß aus den kleinen Lautsprechern der Maschine. Lautsprecher, welche einen Mund ersetzten sollten, konnte für manche ja schon fast gruselig wirken, so einen Roboter aus nächster Nähe zu sehen. Kisaki jedoch störte sich nicht daran, sie bewegte einfach bloß weiter ihre Hüften und ihre Arme. "Dann mach sauber. Die kleinen Privatgemächer undso. Und mach meine Lounge sauber! Ich will dort heute Abend keine Chipkrümel mehr sehen!" In einem fast schon diktatorisch harschem Befehlston kommandierte die tanzende Brünette gelassen ihren 'Angestellten', welcher sich sogleich auch schon auf den Weg machte um das geforderte zu erledigen. Wie war sie bloß jemals ohne die ganzen Bleckeimer ausgekommen? War ja doch sowas von ätzend sich selbst um alles kümmern zu müssen! Aber bei Robotern konnte man schlecht was falsch machen, sie tun bloß das was man ihnen befiehlt.. "Komm tanzt mit mir Sera!" Ein wenig frech - und nur glücklich lächelnd - legte sie auch schon ohne weitere Wiederworte der anderen zuzulassen, ihre Hände an die Hüften der anderen und zog sie zu sich. Zwar nicht unbedingt sehr nah, aber auch nicht allzu weit entfernt. Für Serena schien die kleine Vorführung von eben ja zu viel gewesen zu sein, also ließ es die Clubbesitzerin dieses mal etwas braver zugehen. Lächelnd sah sie nur in das Augenpaar vor ihr. In die Augen, welche im Prinzip ihre eigenen waren..
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 27 Aug 2014, 23:46



Früher Abend
Serena & Kisaki
Ihr ganzes Leben würde sich in Zukunft verändern, doch Serena verstand nicht, warum ihr das in diesem Moment deutlicher denn je war. Alle Freundschaften, die sie sich aufgebaut hatte, würden nun möglicherweise zu Bruch gehen. Zwar glaubte niemand an die Straftaten, die sie angeblich begangen haben sollte, trotzdem würde sie eine lange Zeit hier festsitzen. Das Leben außerhalb drehte sich ohne sie weiter, während sie sich hier mit allem arrangieren musste. Kisaki hatte sich bereits etwas aufgebaut. Etwas, wovon sie wirklich glaubte, dass es gut war. Serena hatte nicht gelogen. Er gefiel ihr und doch würde sie hier sicher nicht oft sein. Sich selbst zu sehen, offenbar erfolgreich und mehr oder weniger glücklich. Wie sollte sie das aushalten, wenn sie es selbst nicht war? Wenn sie allein war und alles verloren hatte? Überraschend wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, die sie auch mit Mimik nicht deutlich gemacht hatte. Sie hatte nicht damit gerechnet, so plötzlich von ihrem anderen Ich umarmt zu werden. Kisaki war ganz offensichtlich glücklich darüber, dass der Club Serena so gefiel, was jene aus ihr unbekannten Gründen sogar leicht zum Lächeln brachte. Vielleicht war Kisaki doch gar nicht so schlimm, wie Serena anfangs geglaubt hatte. Das wollte sie nicht an mehreren Danke ausmachen, ebenso wenig an der Umarmung oder der Fröhlichkeit in der Stimme ihres Ebenbildes, die durchaus ehrlich war. Aber dadurch hatte Kisaki immerhin auch eine Seite, mit der sich Serena durchaus anfreunden könnte - wären da nicht die anderen Eigenschaften, die so gänzlich anders waren als Serena selbst. Trotzdem erwiderte sie die Umarmung, jedoch erst kurz bevor Kisaki sie wieder löste - was nur daran lag, dass sie zu überrascht war, sie eher zu erwidern. Ebenso wie es sie überraschte, dass Kisaki ihr gerade mitteilte, dass der Club auch Serena gehöre. Meinte sie das wirklich ernst? Serena sah keinen Grund, warum dem so sein sollte, auch wenn sie zugegebenermaßen positiv überrascht war. »Danke.« fiel ihr dazu nur ein, obwohl sie nicht einmal sicher war, ob Kisaki es wirklich ernst gemeint hatte - und was es alles einschließen würde. Aber das spielte im Augenblick keine große Rolle, trotzdem ließ sie es sich durch den Kopf gehen. Was wäre, wenn es wirklich so war? Wenn sie die Chance bekam, auch hier ein einigermaßen gutes Leben zu führen? Brauchte sie dafür wirklich Kisakis Hilfe? Welche Möglichkeiten hatte sie sonst noch? Serena hatte keine Ahnung, sie kannte sich nicht aus, hatte keine Bekanntschaften, keine Aussichten auf irgendetwas Positives. Aber musste sie sich deshalb mit derjenigen anfreunden, die sie hier her gebracht hatte? Sie war sich der Antwort darauf nicht sicher und wollte die Frage erst einmal ruhen lassen, wozu ihr Kisaki - glücklicherweise? - auch die Möglichkeit gab, indem sie den Cocktail nahm, der inzwischen leer war - hatte sie wirklich das ganze Glas leer getrunken? - und beinahe im selben Moment ein Roboter auftauchte, der tatsächlich zu sprechen begann. Mehr oder weniger, denn einen Mund hatte er nicht, was seine Stimme irgendwie seltsam werden ließ, doch es war ein Roboter und Serena hatte nichts anderes erwartet. Zur selben Zeit sprang die Musik an, alles war repariert und Kisaki erteilte bereits neue Befehle. Es schien ihr Spass zu machen, jemanden herum kommandieren zu können und Serena verstand sogar, warum. Sie selbst hatte es nie getan, konnte aber nachvollziehen, wenn es jemandem Freude bereitete. Serena war dazu wahrscheinlich viel zu freundlich, ungeeignet für den Posten einer Besitzerin. Aber das war es nicht, worüber sie sich Gedanken machen sollte. Nachdem der Roboter wieder verschwunden war, widmete Kisaki sich wieder ihr, was bedeutete, dass sie ihr Spiel fortsetzen musste, sich irgendwie mit ihr anzufreunden - ob zum Schein oder tatsächlich wusste sie nicht genau, denn eigentlich hatte sie es nicht vorgehabt. Und tanzen? Definitiv nicht ihr Bereich. Zumindest nicht in fremder Umgebung, mit fremden Menschen und nichts anderes war Kisaki für sie. Fremd. Auch wenn sie genau so aussah wie Serena selbst. Sie war immer noch fremd und es bereitete ihr Unbehagen, dass Kisaki sie schon wieder zu sich zog. Machte sie das eigentlich mit jedem? »Ich bin nicht gut im tanzen...das kannst du bestimmt besser ohne mich, ich sehe dir gern dabei zu.« versuchte sie sich aus der Situation herauszureden, sagte dabei nur zum Teil die Wahrheit, lächelte aber trotzdem - wenn auch eher vorsichtig. Sie wollte Kisaki nicht verletzen, demnach war ihre Stimme ebenso vorsichtig gewesen, trotzdem aber freundlich. Sie selbst wollte nicht tanzen, würde Kisaki aber dabei zusehen. Es würde ihr zeigen, dass es doch auch Freude in einem Gefängnis geben konnte. Und vielleicht würde sie das ja auch schaffen. Kisaki konnte ihr da durchaus ein gutes Vorbild sein - nur ob sie sich ihr Ebenbild als Vorbild nehmen wollte, wagte sie noch zu bezweifeln. »Wann macht denn dein Club auf? Es scheint inzwischen schon dunkel draußen zu sein - ich will nicht Schuld daran sein, wenn du deine Kunden verlierst.« sagte sie, ebenfalls ehrlich und musste dabei sogar leicht auflachen. Kisaki verbrachte ihre Zeit mit ihrem anderen Ich aus einer anderen Welt und vergaß dabei offensichtlich ihren eigenen Club - oder aber er hatte heute überhaupt nicht auf, was sich Serena allerdings nicht vorstellen konnte.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 03 Sep 2014, 19:20

CF: Unterstadt

Fröhlich summend schritt Katha mittlerweile durch die Stadt. Zum glück hatte sie doch noch den Ausgang dieser wirren Unterwelt der verdammten Insel gefunden und musste feststellen dass es wesentlich später war als sie dachte. Wahrscheinlich war ihre Platzangst und der unfreiwillige, anfangende ‚Entzug’ daran schuld, aber was sollte sie tun, außer sich Geld zu verdienen um ihre geliebten Drogen zu bekommen? Ob Cassian ihr folgte, wusste sie nicht. War auch nicht ihr Problem wenn der Vampirboy alleine in irgendeiner Ecke hockte und auf einer Maus rumlutschte. Pech!
Und selbst wenn er ihr Folgte, stände er wohl vor der Tür des Clubs und Frage sich wie man hinein käme. Cassian würde sie letztlich nie verstehen, wahrscheinlich hatte nicht mal etwas mit Drogen am Hut. Uninteressant. Innerlich keimte den doch dieser kleine funken mitleid in der Tigerdame auf, doch wen der Vampir es nicht anders wollte!

Katha zog sich einen ihrer Zuckerbonbons aus der inneren Jackentasche und steckte ihn in den Mund, als sie sich dem Gebäude näherte, welches als Nachtclub diente. Einige Leute standen um den Eingang herum und redeten wirrwar über alles Mögliche. Katha schlenderte lächeln an den ‚Massen’ vorbei und glitt schnell durch den ‚Hintereingang’. Weiter auf ihrem Bonbon lutschend ging die Fröhlich Bunte gestalt durch den Gang und hinauf in den Großen Hauptraum, an dem auch ihre Bar stand. Zwei gestalten Tanzen auf der Tanzfläche zu dem Ruhigen Jazz. Zwar war Jazz nicht gerade die Musikrichtung, die Katha besonders gern hatte, aber es war besser als der Operkram – von welcher Sorte sich noch immer einzelne kleine mist Titel auf dem Player der Tigerdame tummelten. Aber viel interessanter war, wer da auf der Großen freien Fläche die Hüfte Schwung.

Abrupt blieb Katha stehen, verengte die Augen etwas und sah verwirrt von einer der Personen zur anderen. Das stand Naomi: hoch 2. „D-Du ehm, Naomi …!“ Fing sie an und schüttelte ihren Kopf. Sie zog ihre Hände, welche tief in die Jackentasche gesteckt war, aus der Tasche und strich ihr Haar zurück, während sie mit verwirrtem unterton weiter sprach. „ Ich glaube du … du hast dich geteilt oder so…!“ Katha verzog das Gesicht und strich sich ihre Kapuze vom Kopf. „Oder die Wissenschaftler haben dich Geklont … o-oder ich seh Doppelt!“ Weiterhin verwirrt und mittlerweile etwas peinlich berührt stand die Tigerin vor den beiden ‚Personen’ und lies ihre rechte hand im Nacken ruhen.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 03 Sep 2014, 20:14


Lächelnd schmiegte sich die Brünette weiter an ihr anderes Ich während sie so ruhig durch den Raum tanzten. Irgendwie..machte das ganze gerade noch mehr Spaß als mit anderen Personen, dabei tanzte Serena bloß halbherzig mit! Zufrieden war es Kisaki egal, wie schnell die Zeit gerade verging. Das es nämlich schon Dunkel wurde und so langsam mal der Nachtclub eröffnet werden sollte, fiel ihr gar nicht wirklich auf. "Du bist nicht gut? Dann zeig ich's dir!" Ein breites Grinsen stand dem Mädchen bloß im Gesicht während sie die Hände mal wieder auf den wohlgeformten - und ihr so sehr vertrauten - Hintern Serena's legte, sie ein Stück dichter an sich drückte. Sie konnte nicht tanzen? Dann musste sie es wohl einfach lernen. Das ihr das ganze eine Menge Spaß machte, verbarg sie auch gar nicht erst. Bei dem Grinsen im Gesicht wäre es auch gar nicht möglich gewesen. "Oh, fast hätte ich es vergessen. Ich bin nicht die Besitzerin." Fast schon flüsternd hatte sie diesen verwirrenden Satz in das Ohr von ihrem Ebenbild gehaucht während sie einfach ganz ungezwungen weiter mit ihr tanzte. Ganz genau so, als ob nichts gewesen wäre oder sie nichts gesagt hätte..

Immer wieder hatte sie Serena ein wenig geärgert und ihr schwach in den Po gezwickt, dachte sie einfach nicht daran diesen Tanz zu beenden. Stattdessen zeigte sie ihr einfach, wie das alles ging. Ein Crashkurs im Tanzen sozusagen! Jedenfalls solange, solange sie dachte alleine mit ihr zu sein. Aber dann vernahm sie doch noch eine Stimme. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht sah die Brünette sich ein wenig um, ließ sie trotzdem nicht die Hände vom Körper ihres anderen Ich's, hatte sie ihre Arme nun um den Hals des anderen Mädchen gelegt. "Yaa?", war bloß die schwach lachende Reaktion des Mädchens als sie sich zu der Person umgedreht hatte. Nun nahm sie dann auch endlich wieder die Hände von ihrer 'Schwester' und grinste nur das dritte Mädchen an. Es war Katha, eine der Angestellten. Leider war sie nur als Barkeeperin eingestellt und nicht als Tänzerin.. Zu gerne würde sie das kurzhaarige Mädchen in einen knappen und engen Fummel stecken und mit ihr tanzen.. "Hahaha! Du bist süß. Darf ich vorstellen? Meine Zwillingsschwester Serena." Grinsend drückte sie ihrem zweiten Ich noch einen Kuss auf die Wange bevor sie zum ersten Mädchen ging und sie zur Begrüßung schwach umarmte. "Das ist Katha. Sie kümmert sich um die Getränke hier." Knapp stellte die unbekannte Besitzerin das neue Mädchen vor während sie grinsend wieder etwas durch den Raum tanzte. "Stehen draußen schon viele?" Noch zufriedener als sonst schwang das Mädchen den Hintern zur Musik. Anscheinend sollten sie wohl gleich mal den Club eröffnen, wie? Und es schien auch gar nicht lange auf sich zu warten, bis die Musik ein wenig gedämpfter wurde und einer der Roboter verkündete, dass sie nun öffnen würden. Heimlich grinste Kisaki schwach, war sie immer wieder glücklich darüber diesen Befehl einprogrammiert zu haben. Somit konnte sie Kisaki sein ohne ihre Rolle als Naomi aufgeben zu müssen. Das Leben hier auf dieser Insel war doch wirklich perfekt! Dummerweise stand sie mit dieser Meinung wohl alleine da.. "Na dann kann der Spaß ja anfangen!" Grinsend zwickte sie den beiden Mädchen nur schwach in den Po. Nicht mehr lange würde es dauern, dann wäre der ganze Club gefüllt mit vielen vielen zahlenden Gästen..
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Sa 13 Sep 2014, 10:44



Früher Abend
Serena & Kisaki
Wie hatte sie schon damit rechnen können, dass ihr jetzt auch noch gezeigt wurde, wie man tanzte? Eigentlich hätte sie es tatsächlich ahnen können, denn Kisaki schien nicht wie jemand, der einfach aufgab und es gut sein ließ - leider. Aus Gründen, die sie noch nicht ganz beschreiben konnte, fühlte sie sich deswegen in diesem Club nur mehr wie eine Gefangene, mit der man alles machen konnte, was man wollte. Sie trug nicht ihre Kleidung, tanzte eng mit einem Mädchen, das aussah wie sie und hatte im Grunde keine Möglichkeit, einfach abzuhauen. Und während Kisaki Freude daran hatte, fühlte sich Serena nur von Sekunde zu Sekunde unwohler. Konnte Kisaki sie nicht einfach in Ruhe lassen? Nein, offensichtlich nicht. Zu allem Überfluss kam nun noch, dass Kisaki der Meinung war ihr sagen zu müssen, dass dies doch nicht ihr Club war - was Serena allerdings nicht glauben konnte. Wenigstens hatte ihr Ebenbild ihr damit eine Möglichkeit gegeben, in ihre Gedankenwelt zu flüchten und das Tanzen nur am Rande wahrzunehmen. Sie sollte nicht die Besitzerin sein? Es war kaum vorstellbar, bei allem, was Kisaki ihr bisher gesagt hatte. Naomi, die Besitzerin. Kisakis zweiter Name. Dazu der Satz "Was mein ist, ist auch dein", der gleich nach ihrem Kompliment über ihren Club gefolgt war. Nein, es war ganz und gar unmöglich, dass ihr "Zwilling" ihr gerade eben die Wahrheit gesagt hatte.
Sie dachte also eine ganze Zeit lang darüber nach, während die beiden weiter tanzten, was sie nur noch am Rande wahrnahm. Erst, als sie eine weitere Stimme vernehmen konnte, entfloh sie ihren Gedanken wieder. Das neu dazu kommende Mädchen schien verunsichert, jedoch auf eine andere Art als Serena selbst, die sich im Augenblick wünschte, noch mehr als eben, dass ihr Ebenbild sie endlich losließ. Denn für sie war diese Situation eine äußerst peinliche, die sie endlich hinter sich lassen wollte. Dennoch: das Mädchen nannte sie Naomi - was sie dann doch wieder auf den Gedanken zurück brachte, dass Kisaki tatsächlich die Clubbesitzerin war. Jenen Gedanken bei Seite geschoben, machte sie endlich einen Schritt von Kisaki weg, als diese sie endlich wieder losließ. Auf den verwirrten Satz von dem anderen Mädchen hin sah Serena diese nur fast ungläubig an - dachte sie denn wirklich, dass es möglich war, sich zu teilen? Gut, Serena und Kisaki ähnelten sich bis auf kleinste Details. Aber geteilt? Da war es schon logischer, dass sich Wissenschaftler an ihr zu schaffen gemacht hatten. War das hier drinnen etwa möglich? Zu gleicher Maßen verängstigt war sie auch belustigt über die Reaktion des anderen Mädchens, wusste Serena nicht ganz, wie sie reagieren sollte, weshalb sie sogar froh war, dass Kisaki es einmal mehr in die Hand nahm - und sie als ihre Zwillingsschwester vorstellte. Damit begann also die Lüge. Natürlich waren sie keine Zwillinge...aber das sollte ja niemand wissen. Weshalb Serena auch stillschweigend daneben stand. Zur Begrüßung hob sie einmal schwach die Hand, nickte ihr leicht lächelnd zu, ehe sie wieder stumm wurde. Katha hieß das Mädchen, die offensichtlich in diesem Club arbeitete. Kisakis Angestellte also. Wusste sie, wer die Clubbesitzerin war? Serena beschloss, darüber nicht weiter nachzudenken. Vielleicht war der Satz von Kisaki auch nur ein Hinweis gewesen, dass niemand die Wahrheit darüber kennen sollte. Also gleich zwei Lügen, die Serena nicht aufdecken durfte. Konnte es denn noch besser werden? Der Club jedenfalls schien nun zu öffnen, was sich für Serena vielleicht als Möglichkeit entpuppte, unbemerkt zu verschwinden. Kisaki konnte ihre Aufmerksamkeit immerhin nicht die ganze Zeit auf ihr behalten, wenn die ersten Gäste kamen. Sicher würde sie dann abgelenkt sein. Serena musste nur warten. Und was machten schon einige Minuten mehr hier aus? Das würde sie dann auch noch aushalten.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Sa 13 Sep 2014, 12:55

Naomi hatte sich nicht in zwei geteilt und wurde auch nicht von den Wissenschaftlern geklont. Gut. Aber dass die ‚Oberste Tänzerin’ eine Zwillingsschwester hatte, verursachte ein Wirrwarr an Informationen in dem Kopf der Tigerdame. Kurz schüttelte Katha ihren Kopf, nachdem sie Naomis Umarmung erwidert hatte, ehe sie noch verwirrter antwortete „ Also ok, ihr seit Zwillinge ich weis nix davon und … Naomi du bist verwirrend!“ sie schluckte und beruhigte sich wieder „und ehm hay … Serena“ Kurz schweifte ihr blick zur Bar, an der einer der Roboter gerade die letzten Flaschen und Gläser ordnete. „Einige Komische gestalten warten schon und reden über Gott, Drogen und die Welt… also es wird allmählich Zeit zu öffnen“
Ihre Grün-Braunen Augen richteten sich auf das Mädchen, Serena, die anscheinend verstummt war. „Sag ma, hast du deine stimme verloren?“ Fragte Katha Frech, nicht auf die Annäherungen von Naomi achtend.



Katha zuckte zusammen als uhrplötzlich Musik von ihren schultern her dröhnte. Weshalb hatte sich jetzt ihre Musik selbständig gemacht und durch die Kopfhörer Gedröhnt?
Mit Erkenntnis, dass sich zwei kleine Randale-Katzen in ihrer Jackentasche befanden, lies sie entspannen und ihre Hand in ihre Jacke stecken. Anstatt ihren Player, bekam sie zuerst ein flauschiges etwas aus ihrer Jacke gezogen. „Mikado! Andere Katzen mögen Spielzeugmäuse und du … du klammerst dich an meinen Player Hm … !? “ Katha schnaubte und betrachtete den Kater, auf dem Player in ihrer Hand, dessen Fell in verschiedenen Beige und Schoko- Tönen gemustert war. Verschlafen sah der kleine sich in der Runde um, Gähnte und versuchte zurück in die Dunkle Tasche zu Krabbeln, wo die Musik von dem Weichem Stoff im innerem gedämpft wurde. Versuchte. Kurz vor dem Ziel verlor er den Halt und landete in einem Ball mit Pelz auf dem Boden. „Also gut, ich verzieh mich mal hinter meinen Tresen!“ zwitscherte Katha wieder Fröhlich. Mit einer schnellen, flüssigen Handbewegung verstummte die Musik und Kath beugte sich hinab um den Dusseligen kleinen Katere aufzuheben, damit er wieder in die Tasche kam. Der Player wurde wieder verriegelt und in die Hosentasche geschoben, als Katha sich mit einer kleinen winkbewegung von den anderen beiden abwandte und zu ihrer Bar schlenderte.

(nicht der beste aber nyja)
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mo 15 Sep 2014, 22:57


Breit grinste Kisaki nur während sie den Worten ihrer doch ein wenig verwirrten Angestellten lauschte. Ja okay, dass konnte sie ja schon verstehen. Man erfuhr ja nicht immer ganz spontan, dass jemand noch einen Zwilling besaß. Aber hey, dass war immer noch besser als die wirkliche Wahrheit. Da begnügte sich die Brünette ganz klar mit der Zwillingsgeschichte. Freudig klatschte Kisaki - welche ja von nun an für's erste nur noch wieder Naomi genannt wurde - schwach in die Hände. Katha war ebenso dafür, den Club zu öffnen? Wunderbar! Dann..dann konnte Serena ja direkt einmal ansehen, wie die Arbeit hier war! Besser konnte es ja fast gar nicht mehr kommen! "Dann wollen wir mal Mädels!" Grinsend rief sie dies nur erneut aus, ersparte sie es den anderen beiden dieses mal, einen Schlag auf den Hintern ertragen zu müssen. Und dann auf einmal ertönte eine zweite Musik, dieses mal aus den Kopfhörern von Katha. Ein breites Grinsen, gefolgt von einem lauten Lachen kam bloß aus dem Munde der Ladenbesitzerin in inkognito als der braune Kater von ihrer Barkeeperin auf dem Boden landete. "Mikado wollte uns nur darauf aufmerksam machen, dass wir die Musik wechseln müssen!", sprach sie bloß noch aus während sie zusah wie Katha auch schon hinter die Bar verschwand. Na dann konnte der Spaß ja endlich losgehen! Und sie würde sich sehr viel Mühe geben, Serena zu zeigen wie viel Spaß das hier machen konnte. Lachend hakte sie sich mit dem Arm nur wieder bei ihrer 'Zwillingsschwester' ein und zog sie - während sie natürlich immer weiter mit dem Hintern wackelte - durch den Raum bis zur Treppe zum Haupteingang. Auf dem Weg hatte sie kurz noch einmal über einen Tablet-PC an der Bar gestreift, änderte sich die Musik auch sofort. Ein breites Grinsen lag auf den Lippen der jungen Besitzerin während sie mit ihrem anderen Ich am Arm zum Haupteingang ging. "Lächeln und hin und wieder zwinkern, dann macht's gleich noch mehr Spaß~", flüsterte Kisaki noch ihrer 'Schwester' ins Ohr, da standen sie auch schon vor der großen Eingangstür aus Glas. Schon einige Massen hatten sich dort angesammelt, welche alle nur laut grölend zu den beiden jungen Damen im Club sahen. Schwach kicherte Kisaki als sechs Roboter ihren Platz vor dem Eingang etwas verließen, auf die Menge zu gingen und sie daran erinnerte, dass es hier gesittet zu ging. "Das wird ein Spaß zusammen mit dir!" Lächelnd drückte das Mädchen ihrem Ebenbild einen Kuss auf die Wange. Natürlich sehr zum Vergnügen der ganzen wartenden Gäste. Aber dann, dann stieß Kisaki einfach die Tür auf. "GUTEN ABEND GLASS DOME! SEIT IHR BEREIT ZU FEIERN? REBIRTH HAT GEÖFFNET!" Ein wirklich breites - und auch absolut ehrlich und glückliches - Lächeln lag auf ihrem Gesicht als sie zu den Schlangen von Gästen sah. Bloß noch die Roboter trennten die Gäste vom Club. Und genau das war der Moment, wo sich die Brünette wieder umdrehte. Natürlich nahm sie dabei ihr anderes Ich wieder mit, schlang sie dieses Mal den Arm ganz um die Hüfte der anderen. Langsam liefen die beiden wieder hinab in das 'Herz' des Clubs während die ganzen Gäste noch weiter warten mussten. "Hach, spürst du auch dieses aufgeregte Kribbeln im Bauch? Ich liebe den Moment der Eröffnung!" Zufrieden platzierte die Brünette ihr Hinterteil auf der Bar, überschlug die Beine so das niemand unter das Kleid sehen konnte und nahm sich einen weiteren Cocktail. Ein breites grinsen lag auf ihren Lippen als sie am Strohhalm saugte, konnte man schon die Schritte der Kundschaft hören. Nun war es Zeit zu arbeiten. Arbeiten damit andere Spaß haben konnten. Aber jedenfalls ihr bereitete diese Arbeit genauso viel Spaß wie selbst zu feiern! Langsam füllte sich der ganze Raum mit unzähligen Menschen. Viele Leute deren Gesichter sie noch nie gesehen hatte, aber auch das ein oder andere bekannte Gesicht war dabei. Vorsichtig grinste sie zu Serena, welche sich neben sie auf die Bar gehockt hatte bevor sie sich erhob. Sie stolzierte einfach in ihren hohen Schuhen auf der Bar! "Ich hoffe, ihr habt genug Energie und gute Laune mit gebracht. Ich bin Naomi und ich wünsche euch einen schönen Aufenthalt! Genießt unsere Getränke, tanzt euch die Füße wund und habt gute Laune!" Lauthals rief die Brünette auf der Bar zu den Massen herunter während sie ein wenig im Takt der Musik die Hüften bewegte. Auch wenn sie in Wahrheit die Besitzerin war, so war sie jetzt bloß Naomi. Die junge Angestellte, welche dafür sorgen sollte das die Gäste viel Spaß hatten. Grinsend setzte sie sich wieder auf den Hintern, setzte sich Rücken an Rücken zu ihrer 'Zwillingsschwester' und lächelte zu den ganzen Gästen welche jubelnd zu den beiden sahen, klatschten und versuchten sich bei Katha ein Getränk an der Theke zu besorgen.






OUT: Neue Musik des Clubs *klick mich*
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Di 16 Sep 2014, 17:11

F.I.R.S.T. P.O.S.T...


Er rannte. Keuchend. Schnell, schneller. So schnell er konnte. Er hörte, wie seine Hufe auf den Asphalt trommelten, nein, hämmerten!
Seine Lungen schrien nach Luft, seine Beinmuskeln nach einer Pause. Sein Fell war durchnässt von dem Regen und er fror. Doch er rannte weiter.
So schnell war er noch nie gerannt. Und noch nie so lange.
Der Hirsch hatte jegliches Gefühl für Zeit verloren. Es war grau in grau gewesen, nirgendwo konnte er eine Sonne ausmachen. Nun wurde es immer dunkler.
Gehetzt wandte er den Kopf herum, meinte in den Schatten der Häuser die Umrisse seiner Verfolger aus zu machen.
Schneller rannte er. Hörte auf einmal ein die Stille zerfetzendes Geräusch. Sekunden später spürte er einen scharfen Stich in seiner Seite. Er schrie schmerzerfüllt, angsterfüllt und verzweifelt auf. Sie hatten ihn getroffen!
Er spürte es. Und wagte es nicht, nach unten zu seiner Schulter zu blicken. Er wollte es nicht sehen. Das Gefühl, dass etwas warmes, klebriges über seine Schulter rann genügte ihm. Thaca wusste instinktiv, dass seine alte Narbe wieder aufgerissen war.
Eine Träne rann aus seinem Auge, dann hetzte er weiter.
Verlor sich in seinen Gedanken.

Stunden früher...
Er war aufgewacht, orientierungslos wie so oft in letzter Zeit. Mit angsterfüllten Augen sah er sich in dem kahlen weißen Raum um. Er fühlte sich nicht wohl. Hatte Angst. Thaca konnte sich nicht mehr an eine Zeit erinnern, in der er keine Angst gehabt hatte. Wann war das letzte Mal gewesen, dass er glücklich war? Es war damals gewesen... Auf der Wiese... Zusammen mit Mahto... Als Mahto hinter ihm war. Manchmal wünschte Thaca sich, dass er tot wäre. Es würde vieles einfacher machen.
Tränen rannen dem kleinen Jungen über die Wangen, als die Erinnerungen an seinen Bruder in ihm hochstiegen.
Plötzlich vernahm er ein leises Klicken. Es kam von dem Ding, dass die Wissenschaftler 'Tür' nannten. Und das Lager auf dem er lag nannten sie 'Bett'. Nun ja und das Tippi hatte hier den Namen 'Zimmer'. Seltsame Namen, wenn man Thaca fragte.
Unentschlossen stand er auf, wusste nicht, was er zu tun hatte.
Langsam ging er zur Türe, stolperte aber auf dem Weg zwei Mal. Er hatte verlernt zu laufen. Auf zwei Beinen.
Konzentriert betrachtete Thaca die Türe. Wie konnte man sie öffnen?
Langsam hob er die Hand und legte sie auf das silberne Ding. Nichts passierte. Ratlos sah er auf die Türklinke und riss frustriert seine Hand runter. Wie durch Geisterhand ging auf einmal die Türe auf.
Mit überrascht aufgerissenen Augen starrte der Hirschjunge in einen langen, sterilweißen Gang. Leise tappte er zu einer Glastüre, hinter der er Bäume erkennen konnte.
Er bemerkte nicht, wie er auf einmal die Gestalt eines Hirsches annahm.
Der Hirsch wurde jeoch von Schritt zu Schritt schneller und rammte schließlich sein Geweih in die Glastüre. Zur Überraschung Thacas zersprang das Glas auch und er stand draußen.
Blut lief an seinen Fesseln hinab, wo Glassplitter durch sein starriges Fell in die Haut darunter eingedrungen waren.
Und dann begann ein schrecklich schriller Ton und Thaca begann zu rennen.
Doch er wusste, er wurde verfolgt. Das verrieten ihm die schnellen Schritte, die hinter ihm ertönten. Und der Schrei der hinter ihm durch den Gang gellte: "Baaambiiii! Er bricht aus!!!"

Seit dem rannte Thaca. Er wollte nicht mehr aufhören weg zu kommen, von dem seltsamen Tippi das so kalt aussah. In dem er Angst hatte.
Plötzlich kam er in ein Gebiet, dass taghell erleuchtet war! Vor Schreck weiteten sich seine Augen und prompt wurde er geblendet, lief weiter.
Und dann... Er stand inmitten einer riesigen Menschenmenge!
Vor Schreck röhrte der Hirsch verzweifelt: "Shiiiilaaaah!" Er zitterte und suchte sich den einzigen Ausweg den er finden konnte: ein breiter Gang, links und rechts davon standen Menschen.
Und Thaca rannte dazwischen durch. So schnell wie er konnte.
Und auf einmal war er in einem riesigen Raum! In dem Raum waren noch mehr Menschen, drängten sich. Thaca stolperte unsicher auf seinen vier Beinen weiter durch den Raum. Auf eine große Erhebung hin. Hinter diesem 'Tisch' konnte er eine Frau ausmachen.
Mit angstgeweiteten Augen stolperte der Hirsch weiter darauf zu. Blut lief aus der Wunde in seiner Schulter und aus den zahlreichen kleinen Schnittverletzungen oberhalb seiner Hufe, an seinen Fesseln. Das Blut tropfte auf den Boden.
Und dann erst hörte er es. Die Musik. Seine Angst steigerte sich ins unermessliche. Er legte verzweifelt die Ohren an, zog den Kopf ein, versuchte ein Versteck zu finden.
Und er kämpfte gegen das Verlangen an, sich zurück in einen Menschen zu verwandeln.
Ein Winseln kam aus seiner Kehle. Ein verzweifeltes.
Schließlich blieb er in dem lichterdurchzuckenden Raum stehen. Er zitterte. Hatte Angst. Und wollte nur noch tot sein. Das wäre besser, als diese unglaubliche Angst zu spüren.

[out: in Thacas Schulter steckt nur ein langer spitzer Ast. Das Geräusch des 'Schusses' war nur eine zufallende Türe]



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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 17 Sep 2014, 10:28



Früher Abend
Serena & Kisaki
Katha war sichtlich verwirrt darüber, dass ihre...Freundin?...eine Zwillingsschwester haben sollte, womit es Serena anfangs ähnlich ergangen war. Nur dass sie die Wahrheit kannte. Sie wusste, dass sie keine Zwillingsschwestern waren und sie wusste auch, dass Kisaki hier eigentlich nicht hingehörte. Wie das alles möglich war, konnte sie sich zwar immer noch nicht erklären, doch diese Informationen hatten dazu beigetragen, dass ihre Verwirrung etwas nachließ. Bei Katha konnte das nicht der Fall sein - urplötzlich tauchte eine Zwillingsschwester auf, von der bisher noch niemand etwas gewusst hatte. Nicht einmal Serena selbst. Diesen Gedanken bei Seite schiebend nahm sie sich vor, zumindest noch auf Kathas freche Frage zu antworten, denn natürlich hatte sie ihre Sprache nicht verloren - das war auch gar nicht möglich - aber sie wusste nicht, was sie darauf noch hätte sagen können. Und so fiel ihr nicht mehr ein als ein einfaches »Nein.« Nicht unbedingt die genialste Antwort, doch in ihrem Kopf schwirrten ganz andere Gedanken umher. Zum großen Teil die Hoffnung, dass sie bald hier rauskommen könnte. Vielleicht. Doch noch musste sie sich gedulden.
Sie zuckte zusammen, als plötzlich Musik von Katha her dröhnte, was sie zwar augenblicklich mit irgendeinem Musikplayer in Verbindung brachte, deswegen aber nicht weniger erschrocken darüber war. Dennoch, es legte sich recht schnell wieder, als sie den kleinen Kater sah. Aww, wie süß. War ihr erster Gedanke dazu, der zweite war der Wunsch, ihn einmal halten zu können. Sie liebte Tiere und sie dachte überhaupt nicht daran, dass diese Vorliebe gerade womöglich in ihrem Gesicht abzulesen war. Mikado - wie man ihn nannte - wirklich müde und dadurch noch ein wenig niedlicher als ohnehin schon. Dass er für die Musik verantwortlich war, trug dazu nur noch bei und bis er wieder in der Tasche von Katha verschwunden war, konnte Serena gar nicht ihre Augen von dem kleinen Wesen nehmen. Lebte er etwa in der Tasche des Mädchens? Nicht unbedingt ein idealer Platz, aber er schien sich darin seltsamerweise wohl zu fühlen.
Gleich nach dieser kleinen Ablenkung, durch die Serena zugegebenerweise einmal alles andere um sich herum vergessen hatte, fühlte sie die Hand von Kisaki, die sie nun mit sich mit zum Eingang zog - eine Tatsache, die ihr so nicht passte und gegen die sie nur zu gern protestieren würde. »Was wird das? Ich arbeite nicht hier.« Dummes Argument, wie Serena selbst wusste, denn darauf würde Kisaki niemals eingehen, doch sie konnte nun, in Anwesenheit anderer, schlecht einen allzu großen Aufstand machen. Immerhin waren sie Schwestern. Zumindest sollte es so aussehen, und es war sicher nicht sehr vertrauenserweckend, wenn sich die eigene Schwester dermaßen gegen die andere sträubte, dass sie von dieser schlicht nur mitgezogen wird. Ein Grund mit, wieso ihre Stimme nur so laut gewesen war, dass Kisaki sie hatte verstehen können. Wie erwartet machte sich Kisaki nicht viel daraus, im Gegenteil, sie band sie auch noch mit ein. Lächeln und Zwinkern sollte sie, Dinge, die sie ganz sicher nicht tun würde. Trotzdem wusste sie nichts dagegen zu sagen, das alles überforderte sie doch etwas, was ihr natürlich nicht gefiel. Als sie die grölende Menge vor dem Eingang sah, die dies eindeutig nur wegen ihr selbst und Kisaki taten, sodass die Roboter schon mit ihnen zu sprechen begannen - seltsam, und Serena fragte sich, ob das einfach nur Routine war. Trotzdem konnte sie es nicht verhindern, dass ihre Wangen einen leichten rosanen Ton annahmen, während sie stumm da stand und versuchte, nicht allzu dämlich auszusehen. Sie war nie wirklich in Clubs gewesen, hatte keine Ahnung, wie es ablief und wollte es auch eigentlich gar nicht wissen. Aber nun war sie hier und musste da irgendwie durch. Und nur dumm in der Ecke stehen war auch nicht wirklich das, was sie bevorzugte. Und was konnte schon passieren? Kisaki würde die Menge schon von ihr fernhalten. Oder? Sicher war sich Serena da nicht, dennoch lächelte sie leicht, nachdem ihre "Schwester" ihr einen Kuss auf die Wange gegeben hatte und gleich darauf die Tür aufstieß. Eine kleine Ankündigung folgte und dann drehte sich Kisaki wieder um und nahm Serena glücklicherweise wieder mit. Dass sie ihren Arm dieses Mal um ihre Hüften gelegt hatte, störte Serena nicht einmal mehr besonders. »Ich finde es eher beängstigend. Du hast doch wohl nicht vor, mich jetzt auch noch hier mit einzubinden, oder?« An ihrer Stimme sollte man erkennen, dass sie dem sehr abgeneigt war, doch sie befürchtete bereits, dass genau das der Fall sein würde. Sie kam hier nicht raus. Sie saß fest. Und sie musste den Abend irgendwie überleben. Vermutlich war es besser, es einfach zu akzeptieren und nicht mehr zu hoffen, hier unbemerkt entkommen zu können. Also setzte sie sich neben Kisaki auf die Bar und versuchte zumindest so zu tun als würde es nicht so schlimm sein. War es das denn überhaupt? Sie fühlte sich einfach nicht wohl, das war alles. Und sie bezweifelte, dass sich das so schnell ändern würde. Diese Gedanken verließen sie auch nicht, als sich Kisaki plötzlich auf die Bar stellte, erneut etwas in die Menge rief und dann zu tanzen begann. Auf ihren Schuhen, was für Serena fast an ein Wunder grenzte. Sie war schon hier unten sehr damit beschäftigt, nicht hinzufallen. Wie viele Unterschiede es doch trotz identischem Outfit geben konnte...Als sich Kisaki - die nun Naomi war - wieder auf die Bar setzte und die Leute ihnen zuklatschten - wieso überhaupt, Serena hatte doch nichts gemacht - beschloss Serena ein wenig mit Naomi zu sprechen. Vielleicht erfuhr sie ja ein paar Dinge...sie wusste nur noch nicht was. »Läuft das immer so?« fragte sie also erst einmal nur. Keine wichtige Frage, aber das einzige, was ihr im Augenblick einfiel.
Doch plötzlich geschah etwas, mit dem wahrscheinlich keiner gerechnet hatte. Ganz besonders nicht Serena, die sich mit der neuen Situation sowieso erst noch anfreunden musste. Sie erschrak fürchterlich, als sie das Geräusch hörte, das trotz der Musik gut zu vernehmen war. In der Menge musste sie nicht einmal lange suchen, bis sie dem Geräusch etwas zuordnen konnte - es war ein Tier, das Serena sofort als Hirsch erkannte. Ein Hirsch in einer Bar wie dieser? Sprachlos starrte sie das Wesen an, das nun mehr oder weniger direkt vor ihr stand. Es schien verängstigt und war verletzt. »Ich nehme mal an, das passiert nicht regelmäßig?« Konnte sie nur fragen, immer noch erschrocken und doch fasziniert von dem Lebewesen, das sich zu ihnen an die Bar begeben hatte. Sie fragte sich, wie es hier gelandet war, warum es ausgerechnet diesen Ort gewählt hatte..er schien auf der Flucht, weshalb dieser Ort ganz sicher nicht geeignet war. Wenigstens lenkte es die Menge ab - was allerdings auch nicht unbedingt gut war, denn Serena war sich fast sicher, dass sie dem Hirsch nur noch mehr Angst einjagen würden. Ein Ast ragte aus seiner Schulter...ein grauenhafter Anblick. Serena wollte ihm helfen, wusste aber nicht wie. Bisher hatte sie noch keinen Hirsch in Natura gesehen und wie man solche Verletzungen behandelte wusste sie erst recht nicht. Sie war mittlerweile aufgesprungen und blickte von Katha zu Naomi. »Weiß einer, was wir machen können? Wie wir ihm helfen können?« Eigentlich ging sie nicht davon aus, doch an ihrer Stimme erkannte man, dass es ihr wirklich wichtig war. Der Hirsch konnte nicht hier bleiben, sie konnten ihn nicht einfach hilflos irgendwo aussetzen. Sie mussten ihm helfen. Eigentlich kam sie gut mit Tieren klar...doch nun wusste sie nicht, was sie tun sollte. »Wir tun dir nichts.« fing sie also an, auf das Tier einzureden, auch wenn sie nicht wusste, ob das wirklich stimmte. Eigentlich konnte sie nur für sich sprechen, doch sie musste eiinfach davon ausgehen, dass es zumindest für Katha und auch Naomi zutraf. Langsam ging sie auf das Wesen zu, wirklich nur sehr langsam, denn sie wollte es nicht verschrecken - hielt dann aber inne, um zu sehen, wie er reagierte. Ihn wieder zu verscheuchen wäre nämlich nicht in ihrem Sinne.
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BeitragThema: Re: Nachtclub Rebirth   Mi 17 Sep 2014, 21:31

Katha sah in die Massen, die in den Club strömten. Naomi zog währenddessen Serena mit, welcher die Situation wohl nicht wirklich gefiel. Kurz stand Naomi auf dem Tresen vor ihr, hielt eine kleine ‚Rede’ bevor sich die Tänzerin wieder hinab setzte und die Große masse sich in einzelne Gruppen aufteilten, welche von Katha in Kategorien eingeteilt wurden. Zu einem gab es da die Tanzsüchtigen, welche sich sofort auf die Tanzflächen Drängen und Tanzen. Den Gibt es noch die Nichts-Tuer, die sich in die Ecken stellen und Dealen, Leuten Beim Tanzen und Saufen zuschauen oder Gott weis was noch. Den gibt es zu guter letzt noch die Bar-drängler. Dazu gehören zu einem die, die sich als erstes Besaufen, Kotzen und wieder Besaufen, bis sie raus fliegen und zum anderem die, die nur an der Bar sitzen und selten Getränke bestellen. Katha konnte sich keiner der Gruppen zuordnen, sie war einfach zu7 Bunt.

Beschäftigt im ausgeben und einschenken von Getränken, merkte die Tigerdame zuerst nicht, das ein Hirsch sich in die Menge gedrängt hatte. Beinahe Sofort, oder eher als Katha auf ihn aufmerksam wurde, Fragte Serena, was man tun könne. Katha zuckte mit den Schultern und bekam im Augenwinkel mit wie einer der Gäste an einer der Flaschen wollte. Dabei hatte der noch nicht bezahlt. „Lass deine Flossen von der Flasche, Süßer, es sei den du willst sie verlieren!“ fauchte die Barkeeperin mit einem Lächeln, woraufhin der Man sich Ordentlich an die Bar setzte und wartete.

„Versuch ihn zu Beruhigen und einen Arzt zu Finden! Hier gibt es viele, da muss doch einer in der nähe sein!“ meinte Katha, wesentlich Freundlicher. Ihr Blick schweifte kurz zu Fusselbürste und Klobürste, welche mittlerweile Wach waren und Katha auf dem Tresen halfen. Candy und Mikado schoben die Leeren Gläser zusammen sodass Katha sie in einer Ruhigeren Minute Waschen konnte und ließen sich von allen Kraulen. Die Beiden Katzen haben es gut, sie kennen eigentlich kein anderes leben. Ihr blick ging wieder in Richtung des Hirsches, während sie Candy eine Cola Flasche hinstellte, und ihr deutete wo sie die Flasche bitte hinbringen sollte. Fast sofort und voller Freude über einen potentiellen neuen Krauler, schob die Kleine das Kalte Getränk zu dem Mädchen, welches sich sichtlich Freute und begann Candy in vollen Zügen zu streicheln und zu verwöhnen.“ 2 Flame$ Bitte!“ Katha lächelte bei dem Anblick, während sie an Serena gewandt, in der einen Hand zwei Gebrauchte Gläser und in der Anderen eine Wodka-Flasche, sagte „Ich weis nicht wie es ist wen ich ihm nahe komme, ich bin Tigerblütig, daher …!“

(Die beiden Katzen sind gepflegt und Sauber, sie Haaren nicht und haben. bisher, noch nichts kaputt gemacht. ;D Ja sie sind anders aber sie sind auch anders aufgewachsen)
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Nachtclub Rebirth

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