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 Revyn Mazzini

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AutorNachricht
Forschungsobjekt
Revyn
Forschungsobjekt
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Anmeldedatum : 17.05.15
Alter : 27
Ort : Weg hinter den Tempel

BeitragThema: Revyn Mazzini   So 17 Mai 2015, 16:49


I´m like a human being and i feel the same things – so don't see me as a monster


Forschungsobjekt
Schüler
Sonstige - Puppe





    Name: Der Puppenmacher, der ihn erstellt hatte, gab ihm den Namen Revyn.

    Nachname: Einen Nachnamen besitzt die Puppe nicht, außer man würde wohl den Familiennamen des Puppenmachers nehmen. Dieser würde dann Mazzini lauten.

    Rufname: Revyn, er hatte noch nie wirklich so etwas wie einen Spitznamen.
     
    Geburtstag: Das Datum an dem er durch das Ritual erwachte, war der 25.6.2003.

    Alter: Der Grauäugige ist 17 Jahre alt.

    Geschlecht: Er gehört dem männlichen Geschlecht an.

    Rasse:Der Silberhaarige ist eine Puppe, die durch ein Ritual eine Seele erhalten hatte.

    Rang: Forschungsobjekt

    Sexuelle Ausrichtung:
    Die Puppe ist Bi-sexuell, er hatte es schon recht früh herausgefunden.

    Stand:
    Single











    Körpergröße: Sein Puppenmacher hatte darauf geachtet, dass er eine menschliche Größe bekommt, ganz anders, als die meisten Puppen, so erhielt er am Schluss eine Größe von 1,72 m. Für einen Mann nicht gerade groß, aber Revyn selbst ist zufrieden damit.

    Statur: Der Silberhaarige ist eher etwas schmächtig gebaut und schlank.

    Gewicht:Er wiegt 64 kg.










    Besondere Merkmale: Der Grauäugige trägt an der linken Fußsohle einen Stempel auf dem steht “Made in Italy“.

    Kleidungsstil:Einen festgelegten Kleidungsstil hat Revyn nicht, so wie manch andere, die sich auf einen Style fixiert haben. Manchmal zeiht Revyn eines seiner ungewöhnlichen Kostüme an und andere male läuft er in ganz normaler Kleidung, wie Jeans und ein Oberteil. Der Grauäugige passt dabei auch auf, dass es farblich zusammen passt.










    Charaktereigenschaften: Meist ist es so, dass manche Menschen ihren ´leblosen´Puppen irgendwelche Charaktereigenschaften wie: zickig, vornehm oder lieb geben. Doch was ist, wenn eine Puppe lebendig wird? Kann man dieser dann auch Eigenschaft aufzwingen? Bei Revyn hatte es nicht geklappt, schon seitdem er ´zum Leben erwacht´ ist.
    Denn von Anfang an, auch wenn noch keine richtigen Wörter aus seinem Mund kamen, wollte er sprechen und bis heute gilt der Silberhaarige als redegewandt, was andere auch nerven kann, denn er spricht oft ohne Punk und Komma. Manchmal läuft es soweit hinaus, dass sich Revyn selbst oder aber auch andere damit verwirrt, denn das Gesprochene ergibt ab und zu keinen Sinn. Was man ebenfalls schon etwas Charakteristisch ansehen kann, ist seine Art wie er spricht, denn er redet in der 3. Person von sich selbst. Die Puppe ist zudem eigentlich sehr Wissbegierig, auch wenn sich Revyn nur das merkt, was ihn wirklich interessiert. Bei uninteressanten Dingen hört er schon gar nicht zu. Er hört anderen überhaupt nur zu, wenn das Erzählte seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Blind vertraut er jeden, der ihm über den Weg läuft, es ist fast so, als würde er misstrauen gar nicht kennen und ehrlich gesagt ist er sich der Gefahr nicht wirklich bewusst. Revyn legt eigentlich einen höflichen Umgangston an den Tag – ja man könnte fast sagen er sei nett und allen voran erfreut sich die Puppe am Leben. Doch Achtung der Silberhaarige hat auch noch eine andere Seite – genauer gesagt eine dunkle Seite. Diese kam bisher jedoch noch nicht zum Vorschein, aber wenn sollte man aufpassen, denn dann kennt er Freund und Feind nicht mehr auseinander. Dabei kann es sein, dass er Personen, egal wer es ist, verletzt oder ihnen Angst macht. Zudem ist der Grauäugige dabei alles andere als Lieb, er gibt sich kühl und abweisend. Beleidigungen stehen bei dieser Seite an der Tagesordnung, ohne Rücksicht auf die Gefühl der Anderen.

    Mag:
    + reden
    + Sonne
    + Klamotten
    + Tiere
    + Süßigkeiten

    Mag nicht:
    - Regen
    - Gewitter
    - Unordnung
    - Dunkelheit
    - Tee

    Interesse:
    + Tränen
    + Backen
    + Bücher (meist nur Lexika)
    + Zeichnen
    + Sprachen

    Desinteresse:
    - Teepartys
    - Musik
    - schnelle Fahrzeuge
    - Waffen
    - Politik

    Ängste:
    - Angst vor Feuer
    - Angst vor Spinnen
    - Verlustangst

    Lieblingsessen: Der Silberhaarige isst für sein Leben gern Erdbeerkuchen.

    Besonderes: Revyn spricht in der 3. Person.










    Familie: Ob man es wirklich eine Familie nennen kann ist eine Sache für sich, doch für Revyn war sie eine.
    Francesco Mazzini, 50 Jahre
    Adriana Mazzini, 50 Jahre
    Laura Mazzini, 25 Jahre
    Luca Mazzini, 11 Jahre

    Geburtsort: Revyn wurde in Italien erschaffen.

    Straftat: Ihm wird ein Mord nachgesagt, obwohl er diesen nicht ausgeführt hatte.

    Vergangenheit:
    Ein grünes Schild mit der goldenen Aufschrift “Mazzini´s Puppenmacherei“ weißt den Weg in einen kleinen gemütlichen Laden, der von einer alten grauen Steinmauer umfasst war. Fancesco Mazzini war der Ladenbesitzer, der das Handwerk des Puppen machen´s von seinem Vater gelernt hatte, dies wurde schon seit vielen Generationen weiter gegeben. Der Mann hatte sich auf Porzellanpuppen und Puppen aus Kunststoff festgelegt. Einst waren die Puppen der Mazzini beliebt für die detailreiche Arbeit und dem Echthaar, dass diesen ein wenig mehr Echtheit verlieh. Selbst Aufträge nahm der Mann an. Wie genau diese Aufträge aussahen? Nun es kamen immer wieder mal Leute, die eine Puppe wollten, die einem verstorbenen Familienmitglied glichen und als davon immer mehr kamen, beschloss er dies als besonderen Wunsch in seinem Geschäft aufzunehmen. Und auch wenn der Laden an einer viel besuchten Straße stand, so waren Kunden rar. Klar viele sahen durch das Schaufenster, es verirrte sich sogar ab und zu einer im Laden – doch es war bei weitem schon mehr los gewesen. Vielleicht lag es ja an der Zeit? Früher, noch bevor er in dieses Handwerk eingewiesen wurde, waren fast jeden Tag neue Kunden im Geschäft, die eine der Puppen oder aber auch mehrere kauften. Zudem war es so, dass die Puppen in anderen Geschäften, die diese von Fabriken geliefert bekamen, billiger waren. Schätzten die modernen Leute von heute denn keine gute Qualität mehr? Oder war alles nur wirklich des Geldes wegen? Egal an was es lag, Francesco hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, denn er war der Meinung, dass es bestimmt wieder bessere Zeiten geben wird. Jedes mal, wenn das kleine Glöckchen, dass über der Ladentür hing, klingelte, stürmte er sofort mit einem lächeln auf den Lippen, aus seinem Hinterzimmer in dem er die Puppen herstellt. Dort fand man sämtliches Werkzeug was er zu der Herstellung von Puppen brauchte. Selbst Pinsel und Farben waren zu finden – wirklich alles machte er an der Puppe selbst. Die Kunden behandelte stets freundlich und zeigte diesen auch die besten Puppen, die er im Laden hatte. Auch fragte er diese Personen ob sie irgendwelche Wünschen hätten, mit der Begründung, dass er auch Puppen nach Auftrag machen würde. Doch diese gingen meist wieder ohne irgendetwas gekauft zu haben.
    Einzig und allein die Stammkunden, die man an einer Hand abzählen konnte blieben ihm. Es war zwar nicht viel Geld was davon absprang, aber der Mann konnte seine kleine Familie, die aus seiner Frau Adriana und aus seiner Tochter Laura bestand. Wobei seine Adriana im Moment nicht zu Hause war, sondern sich auf einer einjährigen Reise befand, die er ihr erfüllte. Das waren bei weitem die größten Kosten die er jemals ausgegeben hätte, doch seine Frau war ihm damit Monate in den Ohren gelegen und schlussendlich war er genervt davon gewesen. Seine Tochter wollte sie dabei nicht begleiten, denn man konnte sie als Papakind bezeichnen, zudem half sie ihm gerne im Laden. Wie dem auch sei, irgendetwas musste er sich einfallen lassen, wenn er das Geschäft wieder zum laufen bringen wollte. Wie er es anstellen würde wusste er nicht, aber da fiel ihm die alten geheimen, dicken Familienbücher ein die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. In diesen Büchern war alles nieder geschrieben, wie z. B. Tipps oder aber was die Mazzini Puppen so einzigartig machen. Ob da wohl auch eine Antwort für sein Problem drin stand? Es würde wohl mehrere Nächte dauern, denn am Tag musste er in seinem Geschäft stehen, auch wenn es nur wenige zahlende Kunden gab, konnte er es nicht einfach schließen. So saß er eines Abends, bei strömenden Regen, in seinem Büro, das in der Wohnung über dem Laden, war. Auf seinem Schreibtisch, der aus dunklem Eichenholz gemacht war, lag das erste dicke Buch, dessen Einband rot war. Francesco öffnete es, der Duft des alten Buches stieg ihm dabei in die Nase – dann begann er jedoch zu lesen, immerhin drängte die Zeit. Auf der ersten Seite stand nur die Vorstellung einer Puppe, wie sie laut des Vaters seines Urgroßvaters, aussehen sollte. Ein schmunzeln zeichnete sich dabei auf den Lippen des Mannes ab, wenn er daran dachte, dass sie bis heute auch noch so aussehen – nur eben etwas Detailreicher. Bis zur Hälfte des Buches fand er nichts interessantes, denn es war eigentlich nur mehr die Idee von den Puppen und der Aufbau des Ladens. In der anderen Hälfte befanden sich Strategien wie man das Geschäft am Leben erhalten konnte, doch keiner der Tipps half ihm wirklich weiter.
    Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte ihm, dass er bereits 3 Stunden für ein Buch gebraucht hatte. Eigentlich sollte er sich ins Bett begeben, damit er ausgeschlafen war und arbeiten konnte, aber Francesco griff nach dem zweiten Buch. Der Anfang war wieder recht uninteressant, bis er zu der Stelle kam, an der sein Urgroßvater eine lebendige Puppe erstellte. Die ebenfalls schon seit Generationen befreundete Magierfamilie Vaillant half ihm damals dabei. Seinem Urgroßvater brachte diese gutes Geld ein und er erntete Ruhm dadurch, denn er hatte diese Puppe den Medien offenbart und vielleicht war dies auch die Lösung für Francesco. Nun er würde es sich erst einmal durch den Kopf gehen lassen, zumindest noch diese Nacht. Mit diesen Gedanken die gefüllt waren mit der lebendigen Puppe, ging er zu Bett.

    Am nächsten Tag, stand der Mann wie immer in seinem Laden, während seine Tochter Laura in der Schule war. Schon seitdem er seine Augen in der ersten Minuten geöffnet hatte, dachte er darüber nach wie er die Puppe denn Gestalten würde. Noch hatte er keine klare Vorstellung vor seinen Augen, bisher wusste er nur, dass sie männlich werden würde, doch einen Grund dafür hatte er nicht wirklich. Oder war es etwa, weil er gern einen Sohn hätte? Er packte diesen Gedanken wieder zur Seite, denn er sollte viel mehr endlich einmal seine Vorstellungen zu Papier bringen. So nahm sich der Puppenmacher, aus der Theke, worauf die Geldkasse stand, ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand. Einige Minuten schien er wie in einer anderen Welt zu sein. Vor seinem inneren Auge bildete sich langsam ein vollkommenes Bild. Doch statt eine Skizze der Puppe zu zeichnen, schrieb er sich auf dem, noch leeren Zettel, Stichpunkte auf, wie z. B. die Haarfarbe oder die Augenfarbe. Es schwebte ihm einfach etwas perfektes vor, dass eventuell auch etwas zerbrechlich aussieht. Später würde sich der Mann noch eine Skizze machen.
    Am Abend, nachdem er seinen Laden geschlossen hatte, sprach er mit seiner Tochter am Esstisch über die lebendige Puppe. Zuerst schien sie davor etwas Angst zu haben – klar es war die Vorstellung davon, dass ein lebloser Gegenstand plötzlich sprach oder herum wanderte. Dennoch konnte sie nicht Nein dazu sagen, immerhin hätte sie dann einen weiteren Spielgefährten, neben ihren anderen Freunden und das auch noch bei ihr zu Hause. Der Vater des Mädchens merkte, dass sie sich nun doch freute. Eine Stunde später, nachdem er Laura ins Bett schickte, saß er wiedermal in seinem Büro, doch statt die Buchhaltung zu machen, saß er dieses mal hier und skizzierte seine neue Puppe. Ob diese am Ende so perfekt werden würde, war die andere Frage, doch von seiner Zeichnung war er jetzt schon hin und weg. Noch bevor er die Puppe herstellen würde, muss er sich mit seinem besten Freund, der ein Magier war, noch unterhalten. Es konnte ja sein, dass er irgendetwas bestimmte brauchte, damit der Gegenstand dann auch wirklich lebendig wurde. Im Buch stand darüber nämlich nichts genaueres, soweit er sich erinnern konnte. Leskan, so hieß der Magier mit dem er sich in den nächsten Tagen darüber unterhalten würde, wäre bestimmt auch dazu bereit ihm auch noch andere Dinge zu diesem Thema zu erzählen. Vielleicht musste Francesco sogar etwas beachten, worüber er nichts wusste. Nun der Mann würde es bald erfahren.
    Einige Tage später sprach der Mann mit seinem Magierfreund über seine Pläne. Leskan war über die Idee seines Freundes nicht gerade begeistert, denn er wusste welche Gefahren eine lebendige Puppe hervorrufen konnte, denn es gab eine geringe Chance, dass diese Menschen einfach umbringen.
    Der Puppenmacher allerdings, versprach seinem Freund, dass dies nicht geschehen würde – nicht mit seiner Puppe. Leskan gab auf und fing an vom Ritual zu erzählen. Doch nannte er zuerst die Dinge die der leblose Körper vorher noch brauchen würde, darunter waren das Echthaar, was Francesco bei jeder Puppe benutzte und noch ein anderes Teil von einem menschlichen Körper. Was sollte der Mann wohl nehmen? Ein Auge? Ein inneres Organ, dass er einpflanzen würde? Oder doch nur ein Körperteil, wie einen Arm oder ein Bein? Francesco fragte seinen Freund, was sich am besten eignen würde, doch die Antwort des Magier´s war nur, dass er selbst wissen musste. Jedoch sagte Leskan zu Francesco, dass er einige Augen auf Lager hätte. Das 8 Jährige Mädchen stand an der Tür und belauschte die ganze Unterhaltung zwischen den beiden Erwachsenen. Die einzigen Gedanken die sie dabei hatte waren: ´Das ist unheimlich´. Laura hörte gar nicht mehr zu, als es darum ging, welchen Raum sie benutzen würden um das Ritual zu vollziehen.

    Die nächsten Tage entschloss sich Francesco dann doch dazu, den Laden erst einmal für ein paar Tage zu schließen, denn seine ganze Aufmerksamkeit würde wohl auf der Herstellung liegen. Seine 8 Jährige Tochter würde ihm wohl dabei zusehen, um ehrlich zu sein wollte er sie etwas in das Gestalten von Puppen einführen. Es würde wohl etwas dauern bis sein gesamtes Vorhaben umgesetzt werden könnte. Der gesamte Puppenkörper würde wohl ungefähr die Größe einer Schaufensterpuppe haben, der einzige Unterschied zu diesen, wären die Gelenke die der Mann anbringen würde. Wie lange die Fertigstellung genau dauern würde, wusste Francesco nicht, doch wollte er alles so schnell wie möglich fertig bekommen. So fing er in seinem Raum, der im Laden lag an, sein zukünftiges ´Meisterwerk´ an. Er wusste nicht wie viele Stunden er mit Laura in diesem Zimmer verbracht hatte, doch einige Teile des Körpers waren schon fertig. Während der Puppenmacher seine Tochter ins Bett schickte, arbeitete er noch weiter an der Puppe und befestigte das silberne – fast weises - Echthaar. Das nächste waren die Augen, darunter befand sich ein echtes, denn der Magier hatte erwähnt, dass diese Puppe eine Schwachstelle brauchen würde, falls diese mal wirklich ausrastete, so brachte er die Augen an. So ging es die ganze Nacht dahin und auch noch den halben Tag darauf. Ja, er hatte durchgearbeitet, denn er konnte es kaum noch erwarten.
    Dann war es soweit, noch am gleichen Tag, holte er seinen besten Freund zusammen mit seinem Sohn, der einen kleinen Käfig trug worin sich ein Mauswiesel befand. Das Ritual fand Nachts statt, es war Vollmond und die drei bereiteten alles im Keller dafür vor. Der Raum erinnerte fast an ein Verlies wie im Mittelalter. Die Wände waren aus dunkelgrauen Steinen, selbst eine Lampe befand sich nicht in diesem Raum, nur eine Taschenlampe erhellte dieses Zimmer im Moment.
    Zusammen stellten sie die Kerzen zu einem Kreis auf, worauf sie den noch leblosen Puppenkörper in die Mitte legten. Nun machten sie einen weiteren, jedoch kleineren Kreis und anschließend zündeten sie alle davon an. Der nächste Schritt wäre das Mauswiesel umzubringen, dass der 8 Jährige Malik mit seiner Magie erledigte. Nun käme der spannende Teil, immerhin gab es auch eine kleine Chance, dass es nicht funktionierte. Leskan stellte sich zwischen die beiden Kreise und bat Francesco darum, die Taschenlampe auszuschalten. Nun war es dunkel im Kellerraum geworden, einzig und allein die Kerzen spendeten ein bisschen Licht. Anschließend hob der Magier seine Arme und fing an einen Spruch zu murmeln.
    Der Puppenmacher konnte kaum fassen was er nun sah, denn beide Körper fingen an zu schweben und sie fingen an zu leuchten, das zusätzlich das Zimmer noch mehr erhellte. Langsam senkte Leskan nun seine Arme, genauso langsam sanken die beiden Körper wieder und landeten wieder sanft auf dem Boden. Leblos, wie auch schon zuvor lag die Puppe da. Der Magier hatte schon erwähnt, dass es eine Zeitlang dauern würde, bis diese ihre Augen öffnete und er hatte Francesco geraten ein Tagebuch über diese zu führen, was dieser aber völlig überhört hatte. Nun bat Leskan den Mann noch darum, der Puppe sofort einen Namen zu geben. Nicht war einfacher für Francesco als das, denn er hatte schon seit er die Idee überhaupt hatte, einen Namen im Kopf. “Revyn“, kam aus dem Mund des Puppenmachers, in diesem Moment, schien sich der eben noch leblose Körper im größeren Kerzenkreis zu bewegen und schon kurz darauf öffnete Revyn seine Augen. Das erste was er versuchte, war zu sprechen, doch dies glich irgendwie dem brabbeln eines Babys.

    Es waren Wochen vergangen seit diesem Tag. Francesco und seine 8 Jährige Tochter hatten Revyn vieles beigebracht, vom Laufen bis zum Sprechen und es klappte gut, da der Grauäugige ein sehr schneller Lerner war. Er bekam viele Emotionen mit, doch kannte er bei weitem noch nicht alle. An einem warmen Sommertag, spielte er zusammen mit seiner “Schwester“ und Malik, Revyn hatte Laura unabsichtlich geschubst, so das diese ihr Gleichgewicht verlor und zu Boden fiel. Daraufhin hörte die Puppe ein Geräusch, dass sie zuvor noch nie gehört hatte, selbst eine Beschreibung fiel ihm dazu nicht ein. Die nur wenige Wochen alte Puppe kniete sich zu dem Mädchen nieder, Revyn war etwas geschockt, als er etwas nasses ihre Wangen hinunter laufen sah. Als er diese jedoch berühren wollte, wurde seine Hand von dem Mädchen weg geschlagen, damit begann sich der Silberhaarige zu entschuldigen und er wiederholte dies immer wieder. Francesco bekam die ganze Unruhe mit und sah nach. Er entdeckte seine Tochter wie sie weinte und einen Revyn der fürchterliche Panik hatte. Er fragte gar nicht nach dem Grund, denn so etwas konnte immer wieder passieren. Der Puppenmacher musste leicht lächeln, als ihn der Grauäugige fragte, ob er sie kaputt gemacht hätte. Daraufhin fing der Mann an ihm zu erklären, dass es sich um tränen handelte und Menschen weinten, wenn ihnen etwas weh tat oder aber auch wenn sie sich total freuten. Revyn versuchte es zu verstehen, was er auch irgendwie tat, doch interessierte es ihn noch mehr, warum er selbst es nicht konnte, doch darauf gab sein “Vater“ keine Antwort. Der Silberhaarige wollte das auch können! Vielleicht würde er es ja irgendwann mal schaffen. Weitere Tage vergingen, Laura hatte Revyn verziehen und alles schien wieder beim alten zu sein. Der Puppenmacher unterhielt sich mit Leskan, denn er war der Meinung, dass es Zeit wäre für Revyn etwas zu lernen, genauer gesagt in die Schule zu gehen, doch sein Magierfreund verneinte dies aus dem Grund, dass ihn andere Kinder wohl eher auslachen würden und so schlug Leskan vor, dass er ihn unterrichten könnte. Gesagt – getan, Revyn befand sich nun im häuslichen Unterricht bei dem Magier.

    Ein Jahr war so schnell vergangen, dass merkte der Puppenmacher daran, als seine Frau wieder nach Hause kam. Francesco wusste nicht, wie er ihr von dem neuen Familienmitglied erzählen sollte. Vielleicht war es auch besser, wenn diesen Part seine jetzt 9 Jährige Tochter übernimmt. Auf sie wäre seine Frau sicherlich nicht böse. Als Adriana und ihr Mann in der Küchen saßen, kam Laura zusammen mit Revyn an der Hand in den Raum. Zuerst war die Frau überrascht, doch dann veränderte sich dieser und dies genau in dem Moment, als das Mädchen ihr die lebendige Puppe vorstellte. Es lag etwas verhasstes in den braunen Augen von Adriana und als Revyn sie zur Begrüßung umarmen wollte, wurde er unsanft zurück gestoßen und mit den Worten: ´schmutziges Monster´. Der Grauäugige verstand gerade nicht, was er denn falsch gemacht hatte. Er wollte doch nur zu seiner “Mutter“ Hallo sagen. Verwundert hatte er die Frau angesehen, dazu sagen konnte er im Moment nicht wirklich etwas, doch was er genau fühlte, war die Abneigung die sie ausstrahlte. Der Silberhaarige wusste nicht wie er damit umgehen sollte, denn noch nie hatte er so etwas von anderen Menschen gespürt bekommen. Eventuell sollte Revyn einfach nur nett zu ihr sein und ihr ein bisschen im Haushalt helfen oder so. Ob die Frau ihre Meinung irgendwann änderte? So strengte er sich Tag für Tag an um es Adriana recht zu machen. Doch auch egal wie viel oder wie gut er etwas erledigte, es war der Frau nicht recht. Im Gegenteil sie sperrte ihn noch für ein paar Stunden ein und lies ihn dann erst wieder raus, bevor ihre Tochter aus der Schule kam.
    Die grauäugige Puppe verweigerte dadurch eine Zeitlang das Essen, was Francesco komisch vorkam. Zusammen mit Revyn besuchte Leskan, denn vielleicht würde der Silberhaarige mit ihm darüber, was los war – doch auch zu diesem sagte Revyn kein Wort. Leskan gab Francesco den Tipp es mal mit dem Lieblingsessen der Puppe zu versuchen. Das machte der Mann auch am nächsten Tag gleich. Zusammen mit seiner Tochter und Revyn backte er einen Erdbeerkuchen, während seine Frau sich darüber beschwerte, weil er sich so für dieses Monster einsetzte. Revyn nahm seinen ganzen Mut zusammen und fragte die Frau, warum sie ihn nicht mochte, warum sie so böse zu ihm war – doch sie starrte ihn nur an. Hätte der Grauäugige weinen können, hätte er dies sicher gemacht, doch blieben seine Augen trocken. Der Tipp des Magiers hatte geklappt, Revyn aß seinen Lieblingskuchen. Es schien als hätte sich die Situation innerhalb der Familie auch wieder beruhigt. Zumindest war alles ruhiger geworden und Adriana schien sich wenigstens zusammen zu reißen.
    2 Jahre waren vergangen und der Puppenmacher und seine Frau bekamen noch ein Kind, es war ein kleiner Junge Namens Luca. Revyn der zu diesem Zeitpunkt 3 Jahre war, freute sich, genauso wie Laura. Das Baby veränderte viel, wenn auch nicht unbedingt im positiven Sinne. An einem Tag war Revyn bei Leskan, der ihn immer noch Unterrichtete und seit kurzer Zeit, übte er zusammen mit der Puppe, deren Fähigkeit. Er sollte sie beherrschen, denn es war möglich, dass er diese mal brauchen würde um zu wehren. Als Gegner diente der Magier selbst und er musste zugeben, dass sich Revyn ganz gut anstellte. Nebenher versuchte er auch immer wieder, mit Magie, dem Grauäugigen das Weinen zu ermöglichen, doch klappte dies nicht, egal was er auch ausprobierte. Es würde möglicherweise für immer so bleiben, dass Revyn keine Tränen vergießen konnte.

    4 Jahre später, als die silberhaarige Puppe 6 Jahre alt war, brachte die Frau des Puppenmachers einen kleinen Sohn Namens Luca auf die Welt. Wie gern hätte Revyn ihn doch einmal auf den Arm genommen – man muss wissen, dass er Babys total toll findet – doch lies ihn Adriana nicht und gab als Grund nur an, dass er voller Bakterien war. So stellte sich der Grauäugige immer in den Hintergrund, als die gesamte Familie die Frau im Krankenhaus besuchten, denn er wollte seine “Mutter“ nicht ständig verärgern. Es war bisher die einzige Person, bei der nicht so sein konnte, wie er eigentlich war. Nach ein paar Tagen war Adriana mit dem kleinen Luca zu Hause. Es veränderten sich dadurch ein paar Dinge, Revyn musste sein Zimmer in der Wohnung aufgeben und zog stattdessen in den Kellerraum, indem das Ritual damals statt gefunden hatte. Dort half ihm sein “Vater“ sich es gemütlich zu machen und der Silberhaarige fand es nicht mal so übel, auch wenn es ihn etwas kränkte, dass er nun hier unten schlafen musste. Allerdings hatte er sich auch schnell daran gewöhnt. Eines Tages schickte Francesco den Grauäugigen zum einkaufen, damit seine Frau nicht gehen musste und so freundlich wie Revyn war, tat der dies auch. Auf dem Weg zum Supermarkt, traf er eine der Freundinnen, von der zu dieser Zeit 13 Jährigen Laura, mit der er sich auch schon öfters unterhalten hatte und da war ein Gefühl, das er zuvor noch nie gespürt hatte. Es fühlte sich so an, als wären tausende von Schmetterlingen in seinem Bauch, aber was hatte es zu bedeuten? Es war fast nicht zum aushalten, so beschloss er schnellstmöglich zum Lebensmittelgeschäft zu gehen und einzukaufen, was er auch machte. Erst Abends, als er alleine mit Francesco war, fragte er ihn was diese Empfindung zu sagen hatte und die Antwort des Mannes war simpel: Verliebtheit. Der Grauäugige wusste nicht wirklich was er damit nun anfangen sollte. Schnell war diese Emotion wieder vergessen, er hatte auch immer eine gute Ablenkung um nicht immer daran zu denken. Er lernte beim dem Magier, was er für das Leben wissen musste und er half Francesco im Laden. Zu Hause half er nur manchmal beim putzen oder kochen. Waren irgendwelche Verwandten da, verzog Revyn in den Keller, denn er wollte nicht wirklich immer wieder als Monster beschimpft werden.
    Eines Tages saß er ihm Wohnzimmer, wo der kleine Luca in seiner Wiege lag und anfing zu weinen. Kurz blickte sich der Grauäugige um, Adriana schien nicht in der Nähe zu sein, so wanderten seine Augen zurück zu dem kleinen Lebewesen. Revyn entschloss sich dazu, Luca aus der Wiege um ihn zu beruhigen, doch noch bevor er irgendetwas machen konnte, schoss Adriana wie von der Tarantel gestochen in das Wohnzimmer. Riss das Baby schon fast aus der Kinderwiege und drückte diesen an sich. Den Silberhaarigen beschimpfte sie dabei mit allen möglichen Wörtern – tief in innerem schien dies für sie der perfekte Moment zu sein, um ihn los zu bekommen, so fing diese an zu weinen und immer wieder zu rufen, dass er die Finger von Luca lassen sollte. Natürlich hörte ihr Mann das ganze Geschreie, dieser sah auch nach und fand seine hysterische Frau und einen Revyn dem die Panik ins Gesicht geschrieben stand, vor. Seine Frau hatte ihm gesagt, dass der Grauäugige dem Baby weh tun wollte, doch ehe der Silberhaarige irgendetwas sagen konnte, spürte er einen heißen, stechenden Schmerz in seinem Gesicht. Die Puppe war überfordert mit der Situation und sah keinen anderen Ausweg als zu flüchten. Seine Beine trugen ihn automatisch zum Haus des Magiers, bei dem er Sturm klingelte. Es dauerte einen kurzen Moment bis ihm Amaliá die Frau von Leskan die Tür öffnete. Diese bat ihn daraufhin herein, als Revyn sah, dass sie Besuch hatten, entschuldigte er sich für sein unangemeldetes auftauchen. Jeder der Anwesenden meinte, dass es kein Problem sei, während Leskan ihn darum bat, mit ihm in die Küche zu gehen, dort erzählte Revyn auch was passierte und er sagte, dass er im Moment nicht zurück zu Francesco wollte. Das bekam Olaf, einer der Besucher mit und bot sich auf die Puppe für einige Zeit aufzunehmen.
    So nahmen ihn Olaf und Norbert in ihrem Haus, dass nur zwei Häuser weiter von Leskan´s stand.

    Die erste Zeit war in Ordnung, so konnte er sich dort einleben und deren lebendige Puppe Severin kennenlernen, die sich als äußerst nett herausstellte. Das einzige was Revyn nicht sonderlich gefiel, waren die Verhältnisse in der er leben musste, denn es war nur ein kleiner dunkler und schmutziger Raum. Es vergingen Tage, bis es passierte. Es war ein Abend und sie saßen alle gemeinsam am Tisch um zu essen. Olaf befahl Severin, dass er den Raum verlassen sollte. Der Grauäugige dachte sich dabei nicht schlechtes, war ja öfter so, dass Severin das Zimmer verließ und er vertraute den beiden Magiern. Als Revyn dann aufstehen wollte um sich noch etwas zu holen, spürte er einen Zug an seinen Haaren. Was bitte war jetzt los? Kurz darauf spürte der Silberhaarige, wie ihm seine Hose runter gezogen wurde – man konnte fast schon sagen, dass sie runter gerissen wurde. Er wusste nicht was genau jetzt geschehen würde, er traute sich nicht einmal zu wehren. Anschließend fühlte er nur einen unglaublichen Schmerz, der kaum auszuhalten war. Revyn wollte es nicht mehr und begann zu wehren, doch der Zug an seinen Haaren wurde dadurch nur noch fester. Am Ende lag er am Boden und wimmerte vor schmerzen – doch war es noch lange nicht zu Ende, denn jetzt kam auch noch Norbert, der sich ebenfalls gegen Revyn´s Willen mit ihm vergnügte. Zum Schluss lies man ihn am Boden liegen. Der Silberhaarige hatte auch keine Ahnung wie er eigentlich in seinen Raum gekommen war. Das einzige was ihm bewusst wurde war, dass er Vergewaltigt wurde, zumindest hatte er dies in sämtlichen Filmen gesehen oder aber auch in den Nachrichten davon gehört. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so schlecht gefühlt wie jetzt.
    Auch die nächsten Wochen wurden nicht viel besser für den Grauäugigen. Immer wieder machten die beiden Magier dasselbe mit ihm. Wehren hatte nichts geholfen, denn am Ende hatten sie ihn Fest gekettet. Warum hatte ihn sein Puppenmacher nicht aus Porzellan gemacht? Dann wäre er jetzt wenigstens schon längst zerbrochen. An einem Nachmittag, als Olaf und Norbert nicht zu Hause waren, verhalf ihm Severin zur Flucht. Die Puppe schien gemerkt zu haben, dass Revyn am Ende war. Der Silberhaarige war zurück zu Leskan gelaufen, in der Hoffnung, dass sich die Beiden Magier dort nicht befanden. Als Malik die Tür öffnete war er sichtlich geschockt, denn so einen Revyn hatte er noch nie gesehen. Leskan informierte Francesco über den Zustand der Puppe und gab ihm die Warnung, dass man sich beeilen sollte das Erlebte zu vergessen, denn sonst wäre die Chance hoch, dass die dunkle Seite von Revyn zum Vorschein kam. Francesco gab ihm sein Einverständnis einen Zauber dafür anzuwenden. Der Magier lies sich von dem Grauäugigen nochmal alles erzählen und währenddessen, schien es als würde Leskan die Worte aufsaugen, doch wusste er, dass der Zauber auch nicht für ewig halten würde.

    Ein paar Tage später war er wieder bei Francesco zu Hause und sogar Adriana schien ihn mehr oder weniger Willkommen zu heißen. Sein Leben schien wieder normal zu laufen. So vergingen die Jahre und Revyn hatte seinen 16. Geburtstag gefeiert. Bisher hatte seine “Mutter“ noch nichts gegen ihn geplant oder irgendetwas gemacht, so wiegte sich der Grauäugige in Sicherheit. Es war toll nun endlich ganz zu der Familie zu gehören. Doch wie lange würde sein Leben wohl so bleiben? Eine Frage, die er sich immer wieder stellte. Im Moment schien Revyn allerdings glücklich zu sein, denn er hatte jemanden kennen gelernt. Der junge Mann hieß Avelino – von dem Grauäugigen liebevoll Lino genannt. Auch wenn dieser auf der Straße lebte, machte dies Revyn nichts aus. Ab und zu nahm er ihn sogar mit sich nach Hause zum essen, Francesco und Adriana schienen nichts dagegen zu haben. Dies sollte dem Silberhaarigen noch zum Verhängnis werden. Zusammen mit Lino erlebte Revyn viele glückliche Stunden und das Gefühl von tausend kleiner Schmetterlingen in seiner Bauchgegend wurde immer stärker. Man konnte wohl von richtiger Liebe sprechen, jedoch wollte der Grauäugige noch warten, damit er sich auch wirklich sicher sein konnte. So zog ein Jahr vorüber und Revyn würde es ihm bald sagen, wie er fühlte. Doch würde es wohl nie dazu kommen.
    Adriana war in der Seitenstraße, wo sich Lino immer aufhielt, es war nicht weit weg von der Wohnung. Sie sprach ihn ganz normal an, worauf er nur fragte ob etwas mit Revyn sei, denn es war nicht üblich, dass jemand anderes außer Revyn zu ihm kam. Sie unterhielt sich ganz normal mit dem jungen Mann, bis sie ein scharfes Fleischmesser aus ihrem Mantel zog und auf Lino einstach, bis er auf dem Boden lag.
    Es war perfekt – nun bräuchte sie nur noch Revyn holen. Hinterlistig wie sie war, zog sie ihm den Mantel, auf denen die Blutspritzer waren an, als sie draußen vor der Tür standen und dank der Dunkelheit sah man die rote Farbe nicht. Nun führte sie ihn in die kleine Seitenstraße, wo der Körper des anderen Leblos am Boden lag. Mit weit aufgerissenen Augen starrte Revyn diesen an. Ein unglaublich schlechtes Gefühl machte sich ins einer Bauchgegend breit und immer wieder kam nur das Wort Nein über seine Lippen. Währenddessen rief Adriana die Polizei, dass bekam der Grauäugige nicht mit. Der Silberhaarige kniete sich zu Lino nieder und flehte immer wieder, dass er seine Augen aufmachen sollte. In der Ferne hörte die Sirene, es interessierte ihn allerdings nicht, er war mit Lino beschäftigt, denn Revyn verstand nicht wirklich was hier los war. Er bekam nichts davon mit, als Adriana sagte, dass der Grauäugige daran schuld war, so gingen die Polizisten auf die Puppe zu und packten sie etwas grob an den Armen. Erst jetzt realisierte er was vor sich ging. Revyn fing sich an zu wehren und rief immer wieder, dass er das nicht war, doch niemand schien ihm zu hören. Die Beamten entfernten ihn vom Tatort und brachten ihn nach Glass Dome. Schon von seiner ersten Minute an, war er für die Wissenschaftler interessant. Wer hätte denn nicht gerne so eine lebendige Puppe? So lebt Revyn nun auf der Insel und scheint immer noch sein gesetztes Ziel zu verfolgen.

    Ziele: Er will es irgendwie schaffen, dass er selbst weinen kann und er will beweisen, dass er Lino nicht umgebracht hat.










    Kraft: Bewegungsmanipulation;

    Beschreibung:Revyn beherrscht die Bewegungsmanipulation, die ihm Anfangs ein paar Probleme bereitet hatte. Es ist eine schwierige Fähigkeit, bei der es um reine Konzentration und Vorstellungskraft geht. Der Grauäugige darf dabei sein Gegenüber nicht aus den Augen lassen und auch noch jede kleinste Bewegung mitbekommen, die dieser machen will. Dabei kann er sie ganz stoppen oder eben auch andere Bewegungen hervorrufen, diese muss sich der Silberhaarige bis ins kleinste Detail vorstellen, damit der Andere diese auch gezwungenermaßen ausführen muss.

    Vorteile: - keine starke körperliche Verausgabung
    - unvorhersehbarer Angriff
    - Verteidigung (Kann mögliche Angriffe damit gut abwehren)

    Nachteile:- richtet nicht wirklich Schaden an beim Angreifer
    - erfordert eine hohe Konzentration & Vorstellungskraft
    - die Reichweite (Sein Gegenüber darf nur 2 m weiter entfernt stehen, sonst klappt es nicht mehr)








    Inventar: Süßigkeiten, Papier & Stift, Desinfektionsmittel

    Stärken:
    + lernt schnell
    + Zeichnen
    + hat keine Vorurteile
    + kann gut beobachten
    + Redegewandt

    Schwächen:
    - sein echtes Auge (Im schlimmsten Fall kann er daran sterben, wenn man es verwundet)
    - Vertraut jeden
    - lässt sich ab und zu leicht ablenken
    - kann andere mit seinen Fragen leicht nerven
    - körperlich nicht sonderlich stark









    Zweitcharakter: Silas

    Charakteravatar: Wand of Fortune - Salo-mon

    Wie hast du unser Forum gefunden?: Siehe Silas

    Regeln gelesen:


    Erreichbarkeit bei Inaktivität o.ä.:


    Charakter-Verfahren bei Inaktivität o.ä.:
    Todesliste

    Fraktionstext
    Spoiler:
     




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Alex
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BeitragThema: Re: Revyn Mazzini   Mo 18 Mai 2015, 13:57

~ angenommen ^-^


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich
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Aurora
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BeitragThema: Re: Revyn Mazzini   Mo 18 Mai 2015, 14:02

- angenommen



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Revyn Mazzini

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