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xx 3 Wochen nach der verhängnisvollen Nacht, ist wieder etwas Ruhe in Glassdome eingekehrt und das Institut will die Schüler an die Schule heranführen.

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 Gang [Institut - Psychatrie]

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GM
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BeitragThema: Gang [Institut - Psychatrie]   Do 28 Mai 2015, 21:32



Dieser etwas trist und farblos wirkende Gang verbindet die Räume der Psychatrie und bildet gleichzeitig in einer Ecke einen Warteraum, wo angekündigte Insassen ihre eingewiesenen Freunde besuchen dürfen.


Zuletzt von GM am So 05 Jul 2015, 11:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Do 28 Mai 2015, 22:39

First Post
"Mylady? Mylady es ist bereits spät..." Worte... störende Worte, die mich aus meiner Arbeit herausrissen. In meiner Kehle bildete sich ein Fauchen und nur überaus wiederwillig hob ich den Blick um den Verursacher zu fokusieren. Paris, mein Engel, wer hätte es auch sonst sein sollen. Nur seine Shiloette war in meinem dämmrigen Büro zu sehen. Mein Fauchen erstarb. Er meinte es nur gut und seine Aussage war berechtigt. Ich hatte mich hier verschanzt, da mir der Tag zu unkontolliert verlaufen war. Zu viele Ungereimtheiten. Inhaftierte auf den Straßen obwohl die Quarantäne noch nicht aufgehoben war und schließlich der Aufruf, der alle in den örtlichen Nachtclub einlud. Es passte nicht zusammen. Weshalb eine Festivität, wenn die Regeln nicht befolgt wurden?! So war ich hierher gefohen. Wollte niemanden treffen, da ich mir nicht sicher war wie ich reagieren sollte. In meinem Büro war ich für mich. Konnte meine letzten Berichte überarbeiten, Protokolle anfertigen und Beobachtungen analysieren. Die Zeit war verflogen und Paris hatte mich lediglich erinnern wollen und ich reagierte mit Undank. "Verzeih bitte...", hauchte ich und wandte den Blick ab. "Da ist nichts zu verzeihen..." war die schlichte Antwort, die mir ein kurzes Lächeln aufs Gesicht zauberte. So suchte ich meine Unterlagen zusammen und machte mich daran zu meinem Apartment zurückzukehren. Die Wahrscheinlichkeit jett noch jemanden anzutreffen war wohl äußerst gering. Ich stand auf, srich mein Kleid glatt und verlies mein Büro mit meinen Notizen unter dem Arm.

Neonröhren erhellten den Flur. Tauchten den sterilen Gang in kühles Licht. Wie sehr ich eine solche Atmosphäre doch ablehnte. Vieleicht war das aber auch nur, weil es mein Innerstes wiederspiegelte. Das einzige was für ein wenig Abwechlung sorgte war lediglich ein Lageplan an der Wand. Vor ihm blieb ich stehen, wollte ihn betrachten verlor mich aber in den Lieneien, Vierecken und beschriftungen ... War er wirklich hier gewesen? Wenn ja... warum habe ich ihn in nichts wiedererkannt? Gab es keine Zeichen? Oder hatte ich sie nur noch nicht bemerkt? Hatte ich nicht genügend nach ihm gesucht?... "Warst du hier? Hätte es dir hier gefallen?". Das ich meine letzten Gedanken laut aussprach, geschah eher unbewusst genau wie mein Finger eine der Liien nachfurhr und erneut war es Paris der mein Handeln unterbrach. Es war nur eine leichte Bewegung aber sie machte mich aufmerksam darauf, dass wir nicht mehr alleine waren. Wer konnte noch hier sein?! War da ein Geräusch? Schritte? Ich drehte mich der Geräuschquelle entgegen. Wollte ebenfalls wissen wer sich uns nährte. Es musste wohl unachtsamkeit gewesen sein oder mein Griff war nicht fest genug. Doch durch meine Drehung lösten sich mehrere Blätter meiner Unterlagen. Mir entkam ein erstauntes "Oh nein..." während meine Arbeit nun ungeordnet dem Boden entgegentrudelte.

(out: nich grad ne Glanzleistung...muss mich noch eingrooven)
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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Fr 29 Mai 2015, 16:47

CF: Wald - Lichtung im Wald

Eigentlich war ihm nicht ganz wohl bei dem Gedanken gewesen den Forscher-Lehrer mit dem verletzten Mädchen und dem entflohenen Objekt ganz alleine zurückzulassen. Andererseits, auch wenn Evadin dieser Gedanke leicht beschämte, war er über den Anruf, den er aus dem Institut erhielt nicht ganz unglücklich gewesen. Denn auch wenn er somit seine Pflicht eigentlich vernachlässigt hatte und PCX1D3 im Wald zurückließ, so hatte er auch kein sonderliches Verlangen verspürt ihr helfen zu wollen. Vielleicht lag es ja ihren Albinismus-gen welches ihn ebenso abschreckte, wie er es auch bei seinem Wächter Noname verabscheute. Vielleicht hing es damit zusammen, dass er auf der kurzen Zeit, die er jetzt auf Glassdome verweilte noch keine Zeit gehabt hatte, sich mit dem Projekt seines Vaters, den sogenannten ‚Prototypen‘ auseinanderzusetzen, oder auch schlichtweg nicht die Lust verspürt hatte. Sollte er ein schlechtes Gewissen haben? War dem so, so hatte er bisher davon nicht viel gespürt. Evadin war zudem der festen Überzeugung, dass man es bewältigen musste Persönliches und die Arbeit strikt zu trennen – denn seine Aufgabe hier, war nicht mehr als Schein die eines Psychologen. Natürlich wurde er ebenfalls dazu eingesetzt arme, verwirrte Seelen von Krankheiten zu befreien, doch betrachtete man die hässliche Wahrheit hinter seiner Position, so war es bei ihm viel mehr … als wäre er ein Säuberer. Es mistete die mit fanatischen und extrem unkooperativen Gedankengänge aus und machte Platz für die Ordnung und Sitten von Glassdome. Das war seine Hauptaufgabe. Man konnte es jedenfalls so betrachten, oder es auch ganz grässlich darstellen und behaupten, er würde für das System gefährliche Ideen und ihre Köpfe unschädlich machen. Sollte er deswegen jetzt also ein schlechtes Gewissen verspüren, dieser Pflicht nicht nachgekommen zu sein, auch wenn er der Meinung war das seine inoffizielle Aufgabe nicht unbedingt etwas war, nachdem er sich richten müsste?

Merkwürdig war es dann trotzdem, dass er dem Anruf widerspruchslos gefolgt war. Man konnte es natürlich auch darauf hinleiten, dass dies ein direkter Befehl gewesen war, im Gegensatz zu dem zufällig entflohenen und gefundenen Objekt. Doch die kleine bequeme Stimme in seinem Hinterkopf, flüsterte mal wieder mit süsser Süffisanz, wie egoistisch sein Handeln doch teilweise war. Ein Seufzen quoll über seine Lippen, als er die riesige, stahlbeschmückte Flügeltür erreichte, welche den Gang zur Psychiatrie darstellte. Noname, welcher bisher kein einziges Wort gesagt hatte und durch seine rauchige Gestalt nicht einmal wirklich sichtbar war, wartete nicht einmal bis Evadin Anstalten machte die Tür zu öffnen, sondern schritt wie selbstverständlich nach vorn um die kühle Türklinke zu greifen und nach unten zu drücken. Kein Danke rollte über die Lippen des Psychologen, er nickte nicht einmal anerkennend, sondern schritt einfach durch die für ihn geöffnete Tür ins grelle Licht. Das Linoleum war wie immer perfekt poliert, die Wände warfen das weiße Licht der Rohrlampen zurück, fast als wären sie Spiegel. Man konnte dem Institut viele Dinge vorwerfen – wie Experimente an menschlichen Wesen, Folter, Gedächtnisraub und dem Einsatz einer kleinen Privatarmee – aber ihre Flure und Zimmer waren immer makellos gesäubert. Insgeheim mochte der Mann diese Räumlichkeiten. Den Geruch nach Medizin, Antiseptik und stechend künstlichen Raumerfrischern. Es war modern und zivil – es waren die Eindrücke von Forschung und dem damit verbundenen Fortschritt der menschlichen Rasse. Anders als viele war Evadin schließlich nicht übernatürlich geboren und somit konnte er den anschwellenden Stolz in seiner Brust kaum unterdrücken, wenn er diese Form der Ergebnisse zu Gesicht bekam. Doch etwas schien nicht zu stimmen. Die angeblich in Aufruhr tobenden Insassen der Psychiatrie waren allesamt stumm. Kaum ein Geräusch drängte sich in den kahlen Flur, es gab auch keine nervösen Wächter, die ein nicht existentes Chaos zu bekämpfen versuchten. Lediglich zwei Personen waren in der langen Halle auszumachen. Eine junge, hochgewachsene Frau und ein Mann der ihr zur Seite stand. Evadin spürte wie sich sein Magen verkrampfte. Es gab nichts Größeres was er an sich verabscheute als das Unwissen um eine Situation und die ganze Geschichte mit dem Anruf und der dringlichen Angelegenheit wirkte auf einmal nicht mehr so sauber, wie er es zuerst angenommen hatte.

Aber er war kein Mann, welcher sich von solch verwirrenden Kleinigkeiten allzu schnell ernüchtern ließ. Seine Mundwinkel zuckten kurz, formten ein freundliches Lächeln auch wenn in seinen grünen Augen die Unsicherheit durch die Maske hindurchschimmerte. Mit den Armen locker an der Seite hängend – er hasste es, wenn Jugendliche beispielsweise immer die Hände in den Taschen vergraben musste – schritt er ruhig auf die beiden Fremdlinge zu, doch bevor er auch nur im Ansatz den Mund öffnen konnte, um eine Begrüßung kundzugeben, löste sich auf einmal der Griff der Frau um ihre Unterlagen, welche fast schon hämisch im langsamen Schwebetakt zu Boden segelten. Mit einem schnellen Schritt trat der junge Noctus nach vorn, glitt wie selbstverständlich in die Hocke, um die am liegenden Papiere erneut zu einem Stapel zu schieben - möglichst sorgfältig, um sie nicht durcheinanderzubringen. Nur kurz hob er sein Kinn, ließ die dunkelgrünen Augen zu ihr nach oben wandern, während ein entschuldigendes, schiefes Lächeln sich über seine Lippen ausbreitete, ein feines Grübchen in der rechten Wange eingekerbt. „Verzeihung – haben wir sie etwa erschreckt?“ Mit wir war natürlich auch der zweite Wächter gemeint, welcher sich noch immer stumm hinter Evadin aufgebaut hatte und den männlichen Begleiter mit kühlem, distanzierten Blick zu mustern begann – um ehrlich zu sein, wirkten Nonames Augen um vieles kälter, als sie wirklich waren, weswegen ihm Insassen oft vorwarfen zu ‚starren‘. Aber für Evadin war es stets ein Vorteil, denn so wirkte er neben seinem Kamerad so weich und freundlich blickend wie sein französischer Akzent. Mit einem leisen Räuspern erhob der Mann sich aus der Hocke, überreichte ihr die Papiere und strich sich mit fast schon penibler Sorgfalt das Hemd und seine Hose glatt. Ja, es brauchte nicht unbedingt den geübten Blick eines Psychologen um zu erkennen, dass Evadin recht perfektionistisch war und somit auch streng mit seinem äußeren Erscheinungsbild. Erst jetzt bot sich ihm jedoch auch die Möglichkeit sein Gegenüber genauer zu betrachten. Die Frau war jung, formal gekleidet – ein ovales, hübsches Gesicht definierte die feinen Gesichtszüge - hohe Wangenknochen, geschwungene Lippen. Ihr Haar war aschig-blond, fast schon könnte man es in dem entsättigten Licht als grau-silbrig bezeichnen, doch die feine Nuance von Platin widerlegte bei genauerer Betrachtung diese Vermutung. Ihre Augen jedoch… waren ungewöhnlich. Ein helles, fast schon stechendes Grau mit einem Tick Lavender, wo einzig die schwarzen Pupillen, wie zwei Nadelköpfe zeigten, dass sie wohl nicht blind war. Er musste zugeben für eine Sekunde, hatte er dies mit flüchtig zusammengezogen Brauen in seinem Kopf als Theorie durchgespielt, doch genauso schnell verworfen, wie sich sein sanftes Gesicht auch mit einem Lächeln glättete. Der Mann hinter ihr war muskelös, definiert und besaß ein markantes, hartes Gesicht mit schmalen Lippen und stechenden Augen - die typischen Züge eines Kämpfers, was die Vermutung aus dem Weg räumte, dass er vielleicht… Arzt oder dergleichen war. Wobei der erste Eindruck natürlich schnell irreführend sein konnte und Evadin sich daher auf längerfristige Beobachtungen verlassen musste.

Nach einer kurzen, geistigen Einschätzung durchbrach er jedoch schnellstens die Stille, stellte sich vor, wie es sich für einen Gentleman nun einmal gehörte. „Ich fürchte, wir wurden einander noch nicht vorgestellt. Ich bin Dr. Evadin Rochefort, Psychologe. Das ist mein Wächter und Assistent Noname.“ Mit einer kurzen Verbeugung, bestätigte der Albino die Worte seines Herrn, schwieg aber ansonsten. Auf dem Gesicht des Psychologen schlich sich kurz der Ausdruck innerer Unruhe, ehe er erneut zu Worten ansetzte, zögerlich. „Ich erhielt einen Anruf, dass in der Psychiatrie irgendwelche Unruhen herrschen sollten… Ohne sie behelligen zu wollen – wissen sie zufällig, ob einer der Patienten Hilfe benötigt?“ Oder ob ich umsonst hergekommen bin. Diese Worte fügte er stumm an, aber er würde sich hüten sie auszusprechen. Sein Blick huschte von der Frau, zu dem Wächter - seine Frage galt Beiden.

OUTPLAY: vergiss nicht, dass Noctus gegen jegliche mentale Fähigkeiten immun sind und sie daher wahrscheinlich kaum etwas von Emotionen spüren wird o.o, bzw gar nichts (bei Noname ist es allerdings möglich)


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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Fr 29 Mai 2015, 19:49

CF--- Nachtclub

Man möge meinen das Wächter mit hohem Eifer und viel tüchtiger Arbeit an ihren Job gingen. Wenn man nun aber Raiden betrachtet, konnte man glatt einen falschen Eindruck bekommen. Raiden brauchte sich nun mal nicht anzustrengend, wenn es nur eine geringe Chance auf Erfolg gäbe. Raiden sah in dem Ausführen seiner Befehle seine völligste Bestimmung, aber Befehle bedeuten nicht sämtlichen Verstand verlieren musste. Er wusste einfach ob eine Arbeit Sinn ergab und nach einer einzelnen Person zu suchen, war einfach sinnlos. Man würde schon sie wiederfinden und dann immer noch dafür belangen. Wächter vergaßen nun mal nicht und zeigte auch keine Reue.
Er fand es oft ziemlich paradox, dass er ohne Gefühle deutlich besser arbeiten konnte. Raiden versuchte immer noch Perfektion zu erreichen, aber schien sich Perfektion im Alltag sich mit Perfektion in der Arbeit nicht vertragen zu können. Er wusste das er nicht die Person war, um großartig Gespräche zu führen oder Beziehungen aufzubauen, aber das musste er in seinen Augen auch nicht. Trotz dessen fühlte er sich unvollständig. Ob er es je wissen könnte, wie er perfekt würde, konnte er nicht wissen. Es war nur sein Zweck Perfekt zu werden und danach würde er streben.
Raiden kam gerade von der nächsten medizinischen Station und hatte die Person dort abgegeben. Er würde es wohl überleben, aber man würde wohl ihn eine Weile behalten müssen. Wenn er das nächste Mal Aradia finden würde, müsste sie dafür gerade stehen und er würde wieder Gerechtigkeit bringen. Sein Befehl, seine Aufgabe und damit sein Sinn. Raiden kam an der Psychiatrie vorbei, wo man Person zusehen konnte, wie sie ihren Verstand verlieren. Er war eigentlich nicht die Person, die andere Arbeit gerne beurteilt, doch musste man sagen, dass Glass Dome einiges geschafft hat. Auf vielen Gebieten und es einige gute Köpfe hier gibt.
Nur zufällig kam er an dem Zimmer vorbei, in welches die Personen zueinander sprachen und vernahm deren Gespräch. Normalerweise würde er sich nicht einmischen, doch das Thema schien seiner Hilfe zu gebrauchen. "Hallo." Raiden trat ein, während K-9000 sich neben sein Heern setzte. Das Zimmer konnte man nun als gut gefüllt bezeichnen. "Ich hörte etwas von Unruhen. Ist es etwas schlimmeres?" fragte er nach. Raiden war nun mal in der Nähe gewesen, da konnte man auch nachfragen. Kein Akt der Hilfsbereitschaft, sondern von Nutzen. In seinem schwarzen Komplettanzug konnte man beinah gar nicht seine mechanischen Teile sehen. Nur im Gesicht und vor allem an den Augen erkannte man, dass sie nicht menschlicher Natur waren. Dies waren die einzigen Schlupflöcher, um zu erkennen das er kein Mensch war. Wenn man nicht gerade über andere Kräfte verfügte. K-9000 war natürlich als ein Roboter zu erkennen. Raiden ließ kurz ein Blick schweifen. Es waren einige Leute hier und vor allem der andere Wächter war ihm nicht wirklich vertraut. Doch er hatte das Gefühl, dass er es nicht wissen wollte.


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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Mo 01 Jun 2015, 20:42

Noch bevor Paris reagierte war einer der Neuankömmlinge mit fließender Bewegung in die Knie gegangen und reichte mir meine Unterlagen. Meine Gedanken waren noch nicht bereit sich von meinen Erinnerungen zu lösen, um ins hier und jetzt zurückzukehren. Eher meschanich schlossen sich meine Finger, um meine Unterlagen. "...In der Tat...", war das einzige was ich auf die Frage erwiederte und erst nachdem die Worte meine Lippen verlassen hatten wurde ich mir des überaus kühlen, herrichen Untertons bewusst der darin mitschwang. ... Das war inkorrekt. So sollte man nicht mit Fremden sprechen denen man zum ersten mal begenete... Meine Starre begann sich zu lösen und mir gelang ein sachtes Lächeln. "Meinen Danke für ihre zuvorkommende Geste, Sir. Ich wähnte mich tatsächlich alleine oder rechnete höchstens damit den diensthabenden Arzt oder die Nachtschwester anzutreffen.", füge ich meine vorherigen Worten noch hinzu, die sich nun milder und freundlicher anhörten. Ich nutzte den Moment, in dem der galante Gentleman seine Kleidung richtete und unterzog ihn einer Musterung. Er war hochgewachsen und von schlanker Statur. Sein Gesicht wurde von franzigen, haselnussbraunen Haaren umrahmt. Die sanften, grünen Augen, der leichte Akzent in seiner Stimme, das offene Lächeln und sein manierliches Erscheinungsbild deuteten auf einen freundlichen jungen Mann hin, der sowohl charismatisch als auch wohlerzogen war. So stellte er einen ungeheueren Gegensatz zu seinem Begleiter da. Dieser war wesenlich trainierte und muskulöser, auch wenn er nicht gänzlich an die Größe des Redners heranreichte. Er hatte eine teilnahmslose Ausstrahlung so wie er dastand und mich aus seinen roten Augen ansah.
Doch es war etwas anderes was mich beschäftigte. Die Gefühle, die ich bei dem galanten Gentleman nicht sehen konnte. Nicht mal einen Ansatz. So als hätte er keine, was jedoch volkommen absurd war. Aber wie konnte das sein?! ...Wesensart? Fähigkeit? Magie oder ein Talisman?... Zum einen weckte es mein Intersse aber sie kam mit einem Hauch Misstrauen und Abneigung einher. Es beraubte mich meinem Vorteil und noch wusste ich nicht genau wie ich dies einschätzen sollte. Bei dem weißhaarigen Begleiter verhielt es sich anderes. Seine Gefühle waren sichtbar. Wenn auch nicht gänzlich. Keine der Farben krisallisierte sich heraus und keine von ihnen schien klar oder dominat. Sie wirkten dumpf, als würde ein Schleier über ihnen liegen. Doch vom sehen her würde ich nicht darüber urteilen können. Um eine genauere Aussage treffen zu können würde ich ihn berühren müssen. Spüren was in ihm vorging. Dazu würde es Momentan jedoch nicht kommen. So unterdrückte ich meine aufkommende Neugier und auch das Bedürfnis einen meiner Handschuhe abzusreifen. Stadesen "hielt" ich mich an meinen Unterlagen fest und lauschte den Worten des jungen mannes der sich und seinen Begleiter vorstellte.
So wie man es erwartet würde huschte nach der Vorstellung ein freundliches Lächeln über mein Gesicht und entblößten für einen winzigen Augenblick einen Hauch von Zahn. "Es ist mir eine Freude sie kennen zu lernen Dr. Rochfort." Meine Worte wurden von einem angedeuteten Knick begleitet. Eine alte Geste, die eher unbewusst als beabsichtigt geschah. "Selbiges gilt auch für sie Noname." Ein seltsamer Name wie ich feststellte nachdem ich ihn ausgesprochen hatte. Meine Wenigkeit ist Miray Zahran, ebenfalls Dr. der Pschologie und dies ist mein Vertrauter, Paris."Nahtlos schloss sich die Stimme meine Engels meinen Worten an: "Angenehm die Herrschaften kennzulernen." Ohne ihn sehen zu müssen wusste ich , dass seine Aufmerksamkeit wohl eher dem Wächter als dem Psychologen galt. Dr. Rochfort`s nächste Worte brachten mich erst dazu meine Augenbrauen zu heben und sie schließlich zusammenzuziehen. An mich waren keine Informationen herangetragen worden. Doch ich überlegte, um keine Falschaussage zu treffen.
Bevor ich jedoch antworten konnte, betrat eine weiter Person den Flur. Statt irer Wege zu gehen, grüßte sie und beteiligte sich an unserem Gespräch. Es mochte unbeabsichtigt gewesen sein. Doch mich brachte dieses Verhalten kurzzeitig aus dem Konzept. Statt zu antworten atmete ich hörbar aus und richtete ein Aufmerksamkeit vorerst auf den Neuankömmling, dem ich auf seinen Gruß hin zunickte. Der muskulöse, überaus trainierte Körper steckte in einem schwarzen Komplettanzug. An Köpergröße reichte er an Dr. Rochfort heran, war wenn nicht sogar größer. Doch auch er schie "gefühlslos" zu sein, was mich fast zum Auflachen brachte. Ich unterdrückt jedoch den Impuls, sodass mir nur ein kurzer, belustigter Laut entkam. Auch wenn es im Grunde unerfreulich war, das mir meine Fähigkeit im Augenblick wenig nutzte, war es andererseits eifacher wieder den Gesprächsfaden aufzunehmen. So wandte ich mich erst an den neu Hinzugekommenen. " Verzeihen sie aber ich glaube ihren Namen nicht verstanden zu haben" Mir war durchaus bewusst, dass er ihn nicht genannt hatte. Doch mir war es wichtig zu wisen mit wem ich es zu tun hatte und eine Vorstellung war in meinen Augen mehr als eine Höflichkeitsfloskel.
Anschließend nahm ich den alten Gesprächsfaden wieder auf und antwortet auf Dr. Rochfort`s Frage. "Ich weiß nicht genau seit wann ich heute hier bin. Doch mir sind keinerlei Unruhen in der Psychatrie bekannt. Dr. Freeman dürfte der diensthabende Arzt sein. Er wusste von meiner Anwesenheit, konsultierte mich jedoch nicht. Soweit ich mitbekommen habe gab es einige Einlieferungen, jedoch bedurfte keine einer stationären Aufnahme oder psychologischer Betreuung." Erneut wandte ich mich dem Herrn zu, der als letztes zu uns gestoßen war. "Ich mag mich erneut irren doch ich glaube ihre Stimme bereits gehört zu haben. Vieleicht wissen sie mehr über einen der Vorfälle als ich es tue. Ich legte eine kurze Pause ein und lies meinen Blick über die anderen Anwesenden schweifen bvor ich weitersprach. " Ich kann auch nur für den Bereich der Psychatrie sprechen. Es mag durchaus möglich sein, dass die Unruhen den Forungstrakt betreffen oder sich dorthin verlagert haben. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass man meinen Rat nicht für nötig erachtete, da bereits der bedeutsamere Psychologe informiert war. Doch dies sind wie gesagt reine Vermutungen meinerseits." Ich bemühte mich um einen freundlichen Ton, auch wenn mir dies nicht durchgängig gelungen sein mochte. Ich musste mich erst noch daran gewöhnen mit zwei Personen gleichzeitig zu sprechen und war insgeheim froh darüber, dass sich Paris und Noname bisweilen zurückhielten. Zudem verunsicherte es mich schon auf gewisse Weise, dass meine Fähigkeit mir monentan weing bis gar nichts nutzte. Noch konnte ich nicht sagen ob es mir gefiel ein so "normales" Gespräch zu führen oder nichtt.
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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Do 04 Jun 2015, 23:58

Es war schon eine Ironie, dass Noname eigentlich sein engster Bekannter hier auf Glassdome war. Das Evadin nahezu jedes Detail dessen Lebens kannte und die wenigen Charaktereigenschaften die sich in den letzten Jahren bei dem Albino herauskristallisiert hatten genauestens kannte, ohne auch nur ein Wort davon schreiben zu müssen. Es war gut, wenn man seinen Angestellten vertrauen konnte – denn auch wenn Noname sicherlich keine Liebe oder Freude mit dem Namen Evadin mehr verbinden konnte, so würde er niemals ein Messer in seinen Rücken rammen. Nein, so betrachtet war der Albino wirklich die Person, welche sich eher opfern ließe, als das seinem Herrn Schaden zugefügt würde. Vielleicht, würde es jemand anderes sein, der derartig für ihn empfindet, vielleicht hätte sich dann eine wohlige Wärme in seiner Herzregion angesammelt. Ein Gefühl von Geborgenheit und von Glück, so wichtig für einen anderen „Menschen“ zu sein. Aber je mehr der Noctus den Gedanken nachhing, während seine grünen Augen kurz auf Paris verharrten, desto mehr spürte er, wie die Leere, die das bei ihm auslöste ihn förmlich begann aufzuzehren. Es passierte ihm jedes Mal, wenn er nicht ganz wusste, wie er seine Emotionen einordnen sollte – generell fiel es ihm in letzter immer schwerer, sich selbst einzuschätzen und in gewisser Art und Weise beunruhigte es ihn, weil er keinem seiner Ziele auch nur einen Schritt nähergekommen war. Die junge Frau vor ihm umklammerte die Dokumente, stellte sich dann ebenfalls vor, in Verbindung mit einem adretten, förmlichen Knicks wie ihn nur die obere Etikette auszuführen wusste. Ein genussvolles Lächeln breitete sich über das weiche Gesicht des jungen, hochgewachsenen Mannes aus, während sie noch begrüßte und ebenfalls ihren Begleiter vorstellte. Dennoch ließ Evadin diesmal nicht seinen Blick zu dem hünenhaften Vertrauten schweifen, sondern musterte seine anscheinend zugeteilte Kollegin. Er konnte nichts dafür – Sitten und Normen von alter Höflichkeit erweckten einfach seine unangefochtene Sympathie. „Die Freude ist ganz meinerseits Madame Zahran und Monsier Paris.“ Die Worte waren wie Honig mit verkleidet und samtig angenehm in seiner Kehle – ernstgemeint und somit ein Genuss sie auszusprechen. Viele mochten es als eigenartig ansehen, aber nicht nur aufgrund seiner Kraft war Sprache und Verhalten sein Hobby – es war, eine Art Verbundenheit die er mit diesem ungewöhnlichen Interesse verknüpfte.

So wie er die junge Frau einschätzte, war sie wahrscheinlich nicht mehr unbedingt so jung, wie ihr Aussehen es einem vorgab. In den heutigen Generationen traf man nur noch selten auf kultivierte, gebildete und die dazu auch noch mit allen Floskeln der damaligen gesellschaftlichen Anforderungen und Regeln vertraut waren. Die Familie Rochfort war beispielsweise eine der wenigen ‚Clans‘, welche sich auch noch heute streng an die alten Etikette klammerte. Vermutlich lag es an dem Vampirismus, der sich wie eine Seuche durch das Geschlecht der ‚starken Steine‘ fraß und allen würdigen Mitgliedern somit Unsterblichkeit verlieh. Daniel und Evadin – ebenso wie Mortimer bildeten hierbei die wenigen Ausnahmen, welche sich gegen ein Leben im Blutrausch entschieden und ihre Menschlichkeit wenigstens ein wenig bewahrten. Noch heute fragte er sich manchmal – wenn er dieses kleine Bild seiner Erinnerung, auf dem Arm Mortimers dachte – im Kreise seiner riesigen Familie, inmitten von roten, gierigen Augen, welche sich auf sein junges, kindliches Fleisch gerichtet hatten – wie es wohl gewesen wäre, hätte Daniel ihm nicht das Angebot eines Noctus, sondern das eines Vampires unterbreitet. Sein ganzes Leben wäre vermutlich anders verlaufen – aber im Endeffekt – so sagte er es immerhin auch immer wieder seinen Patienten – brachte es recht wenig sich an die Vergangenheit zu klammern und an die Frage „Was wäre eigentlich wenn?“.

Schwere Schritte durchhallten den Flur – zeugten von großer Masse und Gewicht, weswegen sich Noname (in der üblichen Sorge um seinen Herrn) fast schon augenblicklich umwandte und die blutleeren Augen in Richtung des fremden Mannes wandte. Auch Evadin – mehr aus Interesse, als aus Furcht, wandte sich der Geräuschquelle zu, allerdings ohne zuviel zu erwarten. Doch was – oder besser gesagt WEN – er hier sah. Für einen Moment setzte sein Herz aus. Eine quälend langsame Sekunde, in der sein Hirn gefror und das Blut in seinen Adern aufhörte zu Rauschen. Project X. Woran nicht noch gedacht? Keines seiner Ziele war erreicht – er musste sich wohl berichtigen. Auf einen Schlag kam alles zurück, der Herzschlag, die Gehirnfunktionen, das Kribbeln in seinen Fingerspitzen, als das Blut mit brachialer Gewalt seine Arterien zurückeroberte. Der Mann – das Objekt wohl eher – gesellte sich zu ihnen, trat in den kleinen Kreis aus sorgenvollen wissenschaftlichen Mitgliedern, die alle nur über eine Frage rätselten. Was war hier im Institut eigentlich gerade los? Genau an dem Punkt, schloss sich der anscheinende Wächter auch dem Gespräch an. Bis auf einmal ein paar völlig aus dem Rahmen fallende Worte die die in Evadin glühende Atmosphäre zerrissen. "Verzeihen sie aber ich glaube ihren Namen nicht verstanden zu haben." Er blinzelte, stellte fest, wie seine grünen Augen den Wächter förmlich taxiert haben musste und wandte sich deswegen der Psychologin zu. Um ehrlich zu sein konnte er das Schmunzeln, wenn er über ihre Worte noch einmal nachdachte, nicht wirklich unterdrücken – denn es war beinahe schon lächerlich in dieser Situation auf derartige Höflichkeit zu bestehen. Auch wenn das seine Sympathie für die Frau nur noch steigerte. Immerhin war die Erscheinung des Cyborgs nicht unbedingt niedlich, sondern vielmehr einschüchternd. Fast schon bedrohlich… wie aufregend.

Seit seiner Zeit in Afrika, hatte Evadin sich oft gefragt, wie es wohl wäre diesen Mann zu treffen, dessen Chaos er damals mit hatte aufräumen müssen. In gewisser Weise, war er ja eigentlich als sein Versuchskaninchen mitbestimmt gewesen und wenn er ihn jetzt so musterte … in dem dunklen Anzug, mit Waffen im Gepäck, so musste er schon zugeben, dass es ihn mit Trauer erfüllte diese Experimente niemals durchgeführt zu haben. Eine Blick in das geistige Oberstübchen einer derartigen Machine – wobei er ja nicht komplett mechanisch war – ach es wäre ein Festschmaus, auch wenn das Buch sicherlich kalt und monoton wirken musste. Aber vielleicht war es ja genau das, was ihn so sehr an diesem Mann gereizt hatte. Äußerlich jedoch hatte sich der vorherige Anflug von beinahe schon kindlicher Euphorie wieder verzogen und seine Aufmerksamkeit galt wieder Madame Zahran, welche über die ihr bekannten Umstände berichtete – anscheinend war sie auch den Großteil des Abends hier gewesen. Nur kurz – nachdem sie ihre Worte jedoch schon längst beendet hatte – wandte sich Evadin seinem Wächter zu, welcher sichtlich angespannt den großen Mann analysierend musterte. Dabei war es doch eigentlich fast unmöglich, dass Noname sich an die geheime Forschungsanlage in Afrika erinnerte? Immerhin hatte er ihn doch die ganze Zeit unter Verschluss gehalten. „Noname, überprüfe die Zellen, sieh nach ob jemand fehlt oder… Hilfe braucht und erstatte anschließend Bericht.“ Man merkte förmlich wie der Weißhaarige zögerte, den fremden Mann niederstarrte, dessen Gesicht ihn so merkwürdig vertraut vorkam (auch wenn er das Gesicht wohl höchstens auf Fotos gesehen haben konnte). Evadin, dem dieses Zögern ebenfalls nicht entging, seufzte kurz, zwang sich dann ein Lächeln auf die Lippen, welche mit einem Mal merkwürdig schmal wirkten. „… Und bitte bemühe dich leise zu sein – unsere Patienten haben Nachtruhe. Störe sie nicht mehr als nötig.“ Es brauchte nur diesen Satz um den Wärter daran zu erinnern, dass auch wenn er nicht wollte, er sich dem Willen fügen musste. Egal was sein Gefühl ihm sagte, egal wie sehr er dem Fremden misstraute. Er nickte, deutete eine Verbeugung an und ging. Widerspruchslos. Wie man es ihm befahl.

Nachdem Noname den Gang verlassen hatte und Evadin scheinbar schutzlos zurückließ, strich jener sich nachdenklich durchs hellbraune Haar, hob die helle, schnurrende Tenorstimme mit dem romanischen Akzent. „Bevor ich den Anruf erhielt, traf ich im Wald auf ein entflohenes Forschungsobjekt – PCX1D3 – jedoch war auch noch ein Forscher vor Ort, welcher eigentlich die körperlichen Attribute besaß, um sich um sie kümmern zu können. So konnte ich sie guten Gewissens erst einmal zurücklassen um mich um die Probleme hier, an meiner eigentlichen Arbeitsstelle zu kümmern. Es war auch noch eine Inhaftierte anwesend - unverletzt, obwohl der Boden mit Blut getränkt war und einige Patronenhülsen herumlagen. Allerdings wirft das doch die Vermutung auf, dass sie eventuell nicht die Einzige ist, welche im Chaos verschwand? Bei dem … Systemausfall haben sich nicht nur die Zimmertüren der Unterkünfte und Wohnungen geöffnet glaube ich.“ Seine Worte wurden von einen schweren Stille gefolgt, ehe er wieder zu Worten ansetzte. „Es ist nur eine Vermutung, weswegen ich auch Noname zur Überprüfung geschickt habe – es müssen ja nicht einmal alle Zellen sein. Aber… wenn, sollten wir auf jeden Fall Fehler melden und wenn nötig das Institut durchsuchen lassen.“

Outplay: Raiden kam wirklich in Evadins Vergangenheit vor c: - kannst du nachlesen! (ist mir aber auch erst später wieder eingefallen xD)


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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Sa 06 Jun 2015, 11:38

Raiden hatte in seiner Entwicklung kaum etwas mitbekommen von seiner Umwelt. Die Aktivierung der eigenständigen künstlichen Intelligenz war einer der letzten Schritte gewesen und das konnte man auch wortwörtlich so nehmen. Es waren die letzten Schritte der Forscher gewesen, bevor sie ihr Ableben gefunden hatten. So wurde Raiden auch nie fertig gestellt, was ihn persönlich auch störte. Dieses Gefühl der Unvollständigkeit war sehr plagend, was vor allem durch seine Augenbinde um sein linkes Auge ihm immer wieder bewusst wurde. Dieser Zwiespalt würde irgendwann Raiden innerlich zerreißen, denn Perfektion des Körpers und Perfektion bei der Arbeit müssen nicht immer kompatibel sein. Raiden war aber kein Philosoph, sondern Wächter und machte sich deswegen auch keine Gedanken darüber, die er sich sowieso noch nicht beantworten konnte. Seine fehlenden Bauteile waren sein linkes Auge und ein paar innere Platinen, die für eine sozialen Funktionen zuständig waren. Man hatte ihm bereits angeboten, dass man diese Geräte in GlassDome einfügen könnte, doch Raiden hatte abgelehnt. Es durfte halt nicht irgendetwas genutzt werden. Vor allem störte ihn die Platinen, die er nicht so leicht ersetzen konnte. Dadurch war er so sozial abgeschieden und führte kaum Bindungen zu anderen Personen. Die paar wenigen Bindungen waren höchstens Kollegen oder Partner in der Arbeit. Darauf begrenzte es sich. Raiden war aber nicht "gefühlslos", sondern eher sehr kalt und direkt. Raiden redete nicht um den heißen Brei herum, sondern sagte es gerade heraus. Viele nannten ihn deswegen gefühllos, dass traf aber nicht zu, da er doch ein paar Regungen schon zeigte. Wirklich menschlich oder sozial konnte man es nun wirklich nicht nennen, aber Raiden kam bisher damit durch. Seine Befehle wurden gefolgt, dass mit einer tödlichen Präzision und einer eiskalten Reue. So war er auch effektiv während seiner Arbeiten, aber auch so schlecht in der Bindung an anderen Menschen. Raiden hatte nie darüber nachgedacht, weil es zu viel zu tun gab oder sich die Möglichkeit nicht ergab.
Nun war er aber in Glass Dome, was er immer noch als eine bessere Möglichkeit sah, als in freier Wildbahn rumzulaufen. Hier konnte er ganz andere Möglichkeiten nutzen, um sich selbst zu vervollständigen, aber um auch sein Wissen zu erweitern. Desweiteren in Glassdome befolgte er Befehle von oben und hatte einen interessanteres Umfeld. Interessant trifft auch auf die beiden Psychologen zu, welches sich ihn nun genauer betrachteten. Vor allem der Mann sah sich Raiden mit voller Euphorie an, was er aber bereits sehr gut kannte. Raiden war nun mal zurzeit beinah einzigartig, da es keine andere humanoide Roboter gibt.
Raiden wunderte sich aber über den Laut, welches Miray machte. Raiden besah sie sich kurz, während sein Gesicht und seine Augen ein kalten Ausdruck zeigten. Das typische Gesicht, welches er den meisten Menschen, fremden Personen oder wenn eine gefährliche Situation erkannte, zeigte. In seinem Gesicht rührte sich kein Muskel und so starte er die Frau an. Raiden sagte aber nichts dazu und setzte seinen Blick weiter durch die Gruppe. Diese ganze Etikette ging ihm gegen den Strich. Sie war unnötig, zeitaufwendig und nichts sagend. Doch nun war er unter Kollegen und wollte nicht seine eigene Meinung preisgeben, dass war nun mal nicht sein Ziel. "Verzeihen sie, aber ich sah das potenzielle gefährdete Leben der Patienten als wichtiger an, als Höflichkeitsfloskeln." sagte er mit einem Unterton, der einem sagen könnte. "Lasst mich mit der Ettikete in Ruhe.", was er aber nie sagen würde. "Raiden ist mein Name." sprach er nur, damit sie nun seinen Namen wussten. Jetzt da Raiden wusste, dass nichts vorgefallen war, konnte er sich auch mit solchen Flsokeln abgeben. Ansonsten war das ziemlich verschwendete Zeit. "Dies ist mein Partner, K-9000 oder auch Wolf." stellte er ihn vor. Zwei Psychologen beim Reden zuzuhören, war nicht gerade Raiden's Lieblingsbeschäftigung. Sie führten Themen in ihrem Gespräch, die Raiden für nicht weiter relevant hielt. Er verstand verständlicherweise, dass es für sie wichtig war, musste es aber nicht auf sich selbst beziehen. "Ich kenne sie nicht persönlich, daher bezweifle ich das sie meine Stimme irgendwo bereits gehört haben sollen." sprach er auf ihren Satz, der ihn doch etwas verwunderte. Ebenfalls verwunderte ihn die Blicke des anderen Wächters, die ihm nicht entgangen waren. Raiden hatte kein Problem damit, Blicke zu erwidern und blieb dabei völlig ohne Regung. Sollte er ihn doch anstarren, wie er wollte.
"Ich kann ihnen wohl von keiner Hilfe mehr sein, daher würde ich meine Patroullie fortsetzen. Sie scheinen mit Themen beschäftigt zu sein, die mich weder etwas angehen, noch mich in irgendeiner Weise beeinflussen." sprach er und sah sich die beiden Personen an. Wirklich viel länger wollte er nicht bleiben. Er hatte schließlich Verpflichtungen, die es galt nachzugehen. So ging er weiter Richtung Trainingshallen, denn es galt Neulinge einzuführen.

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ooc: Ihr schreibt so groß o.o Hoffentlich habe ich nichts übersehen q-q
Interessant, dass Raiden in deiner Vergangenheit ist XD
Sagt, wenn ich etwas falsch verstanden bzw. übersehen habe ^^


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BeitragThema: Re: Gang [Institut - Psychatrie]   Mo 29 Jun 2015, 16:15

Die Augen des jungen Psychologen huschten abwechselnd von dem inhumanen Wächter, zu der pikierten psychologischen Kollegin seinerseits. Indirekt hatte Evadin das Gefühl, als würden sich irgendwelche Spannungen in der Luft ausbreiten, als hätte einige Moleküle, Atome, irgendwie eine gewisse Ladung erlangt, welche sich knisternd in der Atmosphäre bemerkbar machte. Immerhin warf der Wächter die Worte von Miray mit fast schon schneidender Süffisanz zurück, indem er meinte, dass ihm das Wohl der Patienten wesentlich wichtiger wäre, als eine beliebige Höflichkeitsfloskel. Innerlich musste der Noctus bei diesen Worten schon schmunzeln, wurde er sich bewusst, wie viel Ironie eigentlich dort zwischen den Zeilen versteckt war. Immerhin war es Project X, hier vorgestellt als Raiden, gewesen, der seine ganze Forschungsanstalt in Schutt und Asche gelegt hatte und hunderten Menschen entweder ihr Leben geraubt hatte, oder ihre Würde, indem er sie zu Invaliden gerichtet hatte. Das er jetzt das Leben der Patienten als so hoch einstufte, war durchaus interessanter Fakt, den er in Zukunft definitiv enger auf die Schlüsse gehen musste, denn allem Anschein nach, konnte sein früher vorbestimmtes Forschungsobjekt sich mental durchaus weiterentwickeln. Vielleicht hatte er sogar etwas wie Gefühle über die Zeit in seinem Kopf manifestiert, vielleicht spürte er sogar Mitleid? Und auch wenn Raiden, als Wächter weit aus Evadin’s Machtradius lag, da dieser dumme Status den Cyborg gewissermaßen schützte, so würde der junge Psychologe es sicherlich kaum unterlassen können, dem Metallmann doch etwas nachzustellen.

Interessiert blitzten die grünen, wachen Augen des Mannes auf, als der große Wächter sich schließend mit einer kühlen Verabschiedung von ihnen entfernte – mit dem Hinweis darauf, dass die Dinge, welche Evadin und Miray besprachen – da weder Paris noch Noname wirklich involviert waren – ihn weder etwas angingen, noch ihn beeinflussten. So drückte er es jedenfalls auf. „Hat mich gefreut ihre Bekanntschaft zu machen… Raiden.“ Rief der Psychologe dem Wächter noch etwas gedankenverloren hinterher, als er sich bewusst wurde, wie merkwürdig gedehnt er den Namen doch wohl ausgesprochen hatte. Auch Miray verabschiedete sich, wenngleich ihre Gesichtszüge wohl kaum verrieten, wie unterkühlt sie die Verabschiedung doch nahm. Generell wirkte die junge, aschblonde Frau mit den kalten, hellvioletten Augen von ihrer Mimik doch sehr beherrscht. Aber das sprach vielleicht auch interessante Fakten über ihre Rasse aus, denn immerhin besaßen Raubtiere keine Mimik. Was hatten nur die ganzen humanen Räuberrassen für ein Glück, dass sie ihre Gefühle genau wie Menschen über ihre Gesichtsmuskeln ausdrückten und nicht in der Form, dass sie vielleicht merkwürdige Gesten mit ihren Händen veranstalteten, oder ihre Muskeln in obskuren Reihenfolgen spannten. Aber wer wusste schon, ob sie dies nicht im Geheimen taten? Das sie unbekannt für Menschen und Forscher ganz eigene Methoden zur Kommunikation hatten. Es wäre doch wohl eine interessante Vermutung? Sein Blick schwiff zurück zu seiner Kollegin, welche immernoch recht wortkarg, ihren Blick stumm in die Richtung gelenkt hatte, in der der metallene Wächter verschwunden war. Sie wirkte nicht besonders erpicht auf eine weitere Begegnung, ganz im Gegenteil zu Evadin, welcher vor Euphorie fast schon glänzte. Dennoch würde er diese innere Freude angesichts ihrer Meinung nicht allzu dick auftragen, immerhin hatte er nicht vor, es sich mit dem neuen Kollegium zu verscherzen. Ein Räuspern glitt kurz durch seine Kehle, sein Adamsapfel hüpfte nervös, während er sich mit den Fingern durchs Haar strich, für eine Sekunde überlegte, wie er diese quälende Stille zerreißen könnte. Schließlich öffnete er zaghaft die Lippen, begann leise Worte zu formen.

„Es ist schon spät Madame Zahran und allem Anschein nach, hat sich die Lage im Institut langsam wieder etwas geklärt. Wenn ich den Vorschlag machen dürfte, würde ich sie gerne – und sie ebenfalls Paris – nachhause geleiten um ein wenig mehr voneinander zu erfahren und sich ein wenig besser kennenzulernen. Immerhin werden wir in naher Zukunft wohl eng miteinander arbeiten müssen und von daher wäre es von Vorteil, wenn wir uns schon ein wenig miteinander vertraut machen.“ Fragend, mit einem Lächeln auf den Lippen, musterte er erst die Aschblonde, dann ihren großen, schwarzhaarigen Begleiter. Jener verharrte stumm, doch Miray nickte kurz, lächelte mit ihrem undeutbaren Lächeln und nahm das Angebot dankend an. Gemeinsam verließen sie das Institut – Memento Mori, ließ Evadin absichtlich bei den Institutsställen, da seine Begleiter es sicherlich aus unhöflich empfunden hätten, wenn er die ganze Zeit neben ihnen geritten wäre. Vor dem Institut waren noch immer die Aufräumarbeiten, von einem vor wenigen Stunden geschehenen Übergriff am Laufen. Ein paar Leichen wurden weggeschafft, Hinweise zu den Verantwortlichen sichergestellt und in Evadin flackerte der Gedanke an das verletzte Mädchen von der Lichtung, dass bei all den Verletzten den Gedanken nahelegte, dass sie in die Geschehnisse sicherlich involviert war. Aber es nützte nichts unbrauchbare Theorien aufzustellen, denn Einbrüche ins Institut fielen nicht in seinen Aufgabenbereich. Aber da weder Raiden, noch Paris oder Noname hiermit beauftragt worden waren, war wohl gerade eine Spezialeinheit am Werk. Der Psychologe rümpfte die Nase bei dem Gestank von Blut und Metall. Den restlichen Weg verbrachten er und Miray gesittet plauschend, wie es sich für zwei Leute ihrer Etikette gehörte. Paris sagte kaum ein Wort – aber Evadin fasste es nicht so auf, dass er kein wirkliches Interesse an ihm hatte, sondern eher das der Wächter ebenso wie Noname einfach kein Mann vieler Worte war. In der Stadt schien auch einiges los zu sein. Immer wieder huschten Schatten durch die Gassen – die Geschäfte waren geöffnet und beherbergten sogar einige wenige Gäste. Man sah teilweise sogar noch Leichen herumliegen – es war ein unoffensichtliches Chaos, dass diese Nacht hier geherrscht hatte. Ein Seufzen glitt aus seiner Kehle, als das Dreiergespann schließlich den Weg zum Wohnviertel einschlug und er vor dem Apartmentkomplex noch einmal grüßend die Hand hob, als Miray nach Innen trat. Paris begleitete sie. Auch wenn er eigentlich ein Zimmer im Institut in der Wächerstation hatte. Evadin war es egal, er zuckte kurz mit den Schultern, ehe er sich nachdenklich gegen einen Pfeiler lehnte. So richtig müde war er eigentlich nicht und vielleicht sollte er das Chaos nutzen und nach potenziellen Opfern suchen?

Was böte sich da besser an, als bei den jüngeren Insassen nachzusehen? Ihre Synapsen waren dabei sich neu zu verbinden und gerade Jugendlichen sagte man nach, dass viele sehr impulsiv und emotional waren. Wie sollte es da erst einmal bei jugendlichen Übersinnlichen sein? Ein Lächeln bahnte sich auf seinen Zügen an, ehe er Richtung der Schule und der Unterkunft seinen Weg einschlug. Und auf interessante Begegnungen hoffte.


MIRAY RAUSGESPIELT (Mit Erlaubnis)
TBC : Die Schule / Außerhalb / Weg A


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