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 Versteckte Wasserhöhle

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BeitragThema: Versteckte Wasserhöhle   So 05 Jul 2015, 12:52



Wer hätte gedacht, dass so ein wunderschöner Ort in einer Gefängnisinsel wie Glassdome existiert? Nicht viele wissen von ihrer Existenz und nur wenige finden den Unterwasserweg von der Lagune aus.
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 14:52

cf: Schule - Erdgeschoss - Mensa

Von der Schule aus, hatte sich der junge Dämon auf den Weg zum Strand, genauer gesagt zur Lagune gemacht und über diese hatte er einen Weg gefunden, der hier her führte. Es war eine versteckte Wasserhöhle. Dieser Ort war zu viel zu schön, wenn man bedachte, dass man sich auf einer Gefängnisinsel befand. Cain hoffte, dass keiner der Beiden nachgelaufen war. Der Teenager musste sich einfach für einen kurzen Moment erholen und hier war der perfekte Platz. Zudem wollte er sich nicht unbedingt einen anderen suchen. Auf dem steinigen Weg, der sich unter seinen Füßen befand, setzte er sich nun hin. Sein Blick ging starr auf das Wasser. Eventuell würde er nachher mal hinein gehen – nicht das er wieder krank werden würde. Wobei der Schwarzhaarige die letzten Wochen oft in Wassernähe verbracht hatte, um sich immer wieder verwandeln zu können. Dennoch war er auf der sicheren Seite, wenn er öfters ins Wasser ging. Ehrlich gesagt wollte der 18 Jährige nicht, dass ihn irgendjemand sah, wenn er krank wurde – nur weil er zu lange vom Wasser wegblieb. Wasser aus der Dusche oder einem Wasserhahn reichte nicht aus um diesen Bedarf zu stillen. Zudem wurde der Ruf des Meeres unerträglich, was ihm zusätzlich zu schweren Fieberkrämpfen, Kopfschmerzen bereiten würde. Doch war es schon lange her gewesen, als er dies das letzte mal erlebt hatte und soweit würde er es auch nicht mehr kommen lassen!

Seine stahlgrauen Augen wanderten nun durch die Höhle. Es wäre doch möglich, dass er dies – so lange die Wasserhöhle keiner fand – zu seinem Rückzugsort machen könnte. Wo er fernab von anderen, ganz er selbst sein kann ohne seine Fassade länger aufrecht erhalten zu müssen. Die Einsamkeit hatte nur einen Nachteil – er kam zum nachdenken. Es kamen Situationen auf an die er lieber nicht mehr denken wollte. Das schlimmste daran war, dass man immer die Erinnerungen hervorrief, an die man eigentlich nicht mehr denken mochte. Jedoch konnte man diese noch so verdrängen...sie kamen immer wieder zum Vorschein. Bei Cain war die schmerzlichste Erinnerung wohl die an seine Kindheit, wegen Rufus und Marax. Seine Zeit bei den Menschenhändlern empfand er nicht als schlimm – was waren schon Schläge, wenn man zuvor seine „Familie“ verloren hatte. Leicht schüttelte der Teenager seinen Kopf. Er wollte nicht daran denken – nicht jetzt und auch nicht in der Zukunft. Ein leises seufzen drang über seine Lippen und sein blick wanderte auf die Wasseroberfläche, die etwas unruhig war.

BP:

(kommt an → sieht sich um → setzt sich hin → denkt nach)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 15:21

cf.: Weg A

Wahrscheinlich hätte der Junge gar nicht so weit laufen müssen, noch dazu in eine völlig Falsche Richtung, doch seine Schritte hatten ihn bis hin zum Strand gebracht, einen Ort den er sonst nicht wirklich bevorzugte. Marax hatte keine Angst vor dem Wasser, er war als Kind nicht hinein gefallen und beinahe ertrunken, war nicht von einem Hai attackiert worden, oder hatte ein anderes Szenario erlebt das eine solche Angst rechtfertigen würde - doch abgesehen von der Verwendung dieses Lebenswichtigen Stoffes, mochte der gefallene Engel weder die unendlichen tiefen eines Gewässers, noch sich darin aufzuhalten um „Spaß“ zu haben und „Herum zu planschen“. Es war etwas das er schon als kleines Kind nicht sonderlich leiden konnte und vielleicht hielt er sich deshalb so wenig wie möglich an solchen Orten auf. Doch seine Schritte hatten ihn noch weiter getragen, knirschend hatte der Junge die Kiesel überwunden die zu Haufen den Sand bildeten der sich hier entlang erstreckte. In seinem Kopf drehte sich alles, vermutlich weil er sich eine ganze Weile schon nicht mehr mit seinem Schatten vereint hatte um seine Flügel ausstrecken zu können. Es hielt sich niemand in seiner Nähe auf und wenn doch, entzog sich diese Person seines Sichtfeldes – eventuell mit Absicht, oder ohne ihn selbst zu sehen und sich bewusst zu sein das auch er sich hier aufhielt.

Den Weg hatte er eher zufällig gefunden, war ihm gefolgt bis zu jenem wunderschönen Ort der ihn zugleich faszinierte, wie auch abstieß. Er war nicht blind und konnte nicht bestreiten das der Ort eine natürliche Vollkommenheit hatte die im kompletten Widerspruch zu den restlichen Gebieten Glass Domes stand. Doch er war auch niemand der Schönheit auf irgendeine Art und Weise zu würdigen verstand, da er sich weniger für sein Umfeld, als vielmehr ob ihrer Bewohner interessierte – wenn man sein Desinteresse einmal vergaß. Schritt für Schritt trieben ihn seine Schritte weiter, den Ort ignorierend der wohl jede andere Person in ihren Bann geschlagen hätte. >La-La-La-Laaangweilig! Ich will mich austoben! So riiiichtig schön austoben! Nicht erst später, sondern jetzt. Jetzt sofort!< drängte die Stimme in seinem Kopf und Marax musste einen Augenblick lang stehen bleiben da der Schwindel ihn zu überwältigen drohte. Wieder einmal hasste er die Medikamente die man ihn damals verabreicht hatte dafür, dass ihm und seinem Schatten zwei verschiedene Persönlichkeiten gemacht hatten – wenn auch eher unbeabsichtigt. Schwarze Punkte tanzten vor seinen Augen, wollten auch nicht weichen als der gefallene Engel einige Male blinzelte und versuchte das freudige Gefühl, die Erwartung die in ihm aufstieg, nieder zu kämpfen. Aber was war wenn der Gedanke ihm gehörte und nicht seinem anderen Ich. Der Junge hob den Blick, auch wenn seine Sicht nur verschwimmt war. Er sah sich nun doch noch einmal um, immerhin wollte er keine Zuschauer haben wenn er gerade kurz davor war die Kontrolle über sich selbst zu verlieren – nach was es leider durchaus aussah. Jeder hütete Geheimnisse, wir Mütter ihre Kinder es taten, sehr intensiv. Auch Marax war nicht scharf darauf, dass jemand erfuhr das er Schwierigkeiten damit hatte sich selbst in Zaum zu halten.

Unbewusst, legten sich seine Hände auf seine Schläfen und er sah aus dem Augenwinkel eine ihm fremde Person. Ein leises zischen drang aus seinem Mund, es befriedigte ihn nicht hier noch einen Zuschauer zu haben, er würde sich einfach zusammen reißen müssen, selbst wenn es ihm schwer viel. Also schlossen sich die Augen des gefallenen Engels und er wagte den Versuch sich ein wenig zu beruhigen. Erfolglos, stellte er fest das irgendetwas in seine Nähe explodierte. – doch gab es Leblose Objekte an diesem Ort, die nicht so fest waren wie Stein? Der Forscher hätte gerne nach gesehen, doch als er die Augen öffnete, und der plötzliche Schwindel ein wenig wich, richtete sich sein Blick auf eine andere Person.


BP: (Cain)
[kommt an >>> schwierigkeiten mit sich selbst >>> lässt etwas explodieren >>> sieht die fremde Person an]
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 16:17

Der Schwarzhaarige spekulierte nicht mehr lange über irgendwelche Erinnerungen. Brachte einem auch nicht wirklich was, es sein denn, es war etwas was man Nutzen konnte, wie zum Beispiel Wissen. Ein kleines Steinchen, dass neben ihm lag, nahm er in die Hand und warf es ins Wasser. Die Aggression, die er zuvor noch gespürt hatte, als sich die junge Frau einmischte, war in diesem Augenblick völlig vergessen. Brachte ja nicht wirklich etwas, sich weiter darüber aufzuregen, wenn man sich sowieso nicht mehr Rächen konnte. Zugegeben hätte er schon gerne einen kleinen Kampf provoziert, vor allem am Schluss, als sie ihn “Kleiner“ genannt hatte. Darauf reagierte Cain allergisch darauf, doch selbst dies war mittlerweile vergessen oder verdrängte er diese Situation einfach? Eins der Dinge, bei der die Einsamkeit half, war das abbauen von Wut, denn man konzentrierte sich sich nicht mehr auf das Geschehene, sondern mehr auf sich selbst. Man konnte fast schon behaupten, dass der Kelpie seine innere Ruhe suchte, jedoch konnte es auch sein, dass er diese nie fand, denn immer wieder tauchten Bilder von seiner Kindheit vor seinen Augen auf. Lag es etwa daran, dass er sich so sehr auf die Wasseroberfläche konzentrierte und somit jegliche Kontrolle über seine Gedankengänge verloren hatte? Oder war es wiedermal Zeit, dies alles aufzuarbeiten? Der 18 Jährige war sich nicht Sicher, wie er es am besten verdrängen konnte.

Jedoch wurde die angenehme Stille durchbrochen, als der Teenager einen lauten knall – vergleichbar mit einer kleinen Explosion hörte. Cain, den man eigentlich selten erschrecken konnte, zuckte zusammen. Im Prinzip konnte man es als riesen Glück ansehen, dass dieser Knall auftauchte, denn somit wurden seine Gedankengänge, die er wirklich hasste, unterbrochen. Zumal nun vielmehr interessierte, wie es ausgelöst wurde und vor allem durch wem?! Der junge Dämon könnte es auch als Angriff werten, doch wer zum Teufel würde ihn hier angreifen wollen, ohne jeglichen Grund? Natürlich gab es auch die Art von Wesen, die dies taten, doch als er vorhin herkam, war keiner zu sehen. Gehört hatte er auch nicht, dass jemand gekommen war oder lag es daran, dass er in seiner eigenen kleinen Welt war? Möglicherweise war es doch auch nur ein großer Stein gewesen, der von irgendwo runter bröckelte? Es gab wahrscheinlich zu viele Gründe, wie es passiert war.

Nun um eine Lösung dafür zu finden, sollte er sich vielleicht mal umsehen, denn den Zugang zu dieser Höhle konnte man ja immer finden. Der Schwarzhaarige stand nun vom Boden auf, bevor er sich jedoch umdrehte, klopfte er den Staub von seiner Hose. Der 18 jährige Junge mochte es nicht wirklich, wenn seine Kleidung beschmutzt war. Doch war keine Zeit um weiter über Schmutz zu überlegen. So blickte sich Cain um, doch zu seiner Rechten, wie auch zu seiner Linken war nichts. Blieb ihm nur noch übrig, dass er sich umdrehte, denn wo sollte ein Anwesender sonst sein? Der Dämon drehte sich nun um. Zu seiner Überraschung brauchte er sich nicht lange umsehen, denn der Andere stand, ein paar Meter von ihm weg. Es schien Vorbei zu sein mit der Einsamkeit, zum bedauern des Kelpies.

Seine stahlgrauen Augen musterten den Anderen und immer wieder, tauchten Bilder von dem kleinen Marax in seinem Kopf auf. Schlussendlich blieb der Blick des Teenagers auf den Augen des anderen hängen. Ohne groß Kontrolle über seinen Körper zu haben, bewegte sich der Schwarzhaarige auf seine neue Gesellschaft zu. Die Augenfarbe des Anderen, kam ihm so unwahrscheinlich bekannt vor, wie auch andere Dinge an dem Anwesenden. Kurz vor dem Jungen blieb Cain stehen. Wenn er den Rotäugigen so ansah, viel ihm immer wieder sein Kindheitsfreund an. Aber war dieser denn nicht gestorben? Fassungslos schüttelte er leicht den Kopf, doch fragte er trotzdem: “Marax?“ Seine Stimme war leise, obwohl er es an diesem Ort eigentlich nicht sein hätte müssen.

BP: Marax

(denkt nach → hört die Explosion → sieht Marax → spricht diesen an)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 16:45

Das Schicksal ist eine grausame Mutter – sie scheint es zu mögen ihren Kindern immer wieder streiche zu spielen und sie auf die Probe zu stellen. Sie ist schuld daran, das sich der Wahnsinn in die Köpfe ihrer Kinder bohrt, denn sie hätte die Macht etwas dagegen zu ändern. Das war der Grund wieso Marax sich weigerte an Dinge wie Schicksal zu glauben und lieber auf den Zufall zurückgegriffen hatte, der wie ein stilles Lüftchen war. Leise und vergänglich, aber stätig und existent. Liebe auf den ersten Blick, ein zufälliger Todesstoß um dem Mörder ein Ende zu setzten und das besagte Sprichwort „zur Falschen Zeit am Falschen Ort“ deuteten nicht auf etwas hin das vorbestimmt war, sondern auf etwas vergängliches. Es konnte niemanden geben der so Grausam war einem alles zu geben, noch ehe dieser seine eigenen Charaktereigenschaften entwickelt hatte, während er einem anderen alles nahm, einfach weil er es konnte. Vielleicht brachte es nichts sich darüber Gedanken zu machen, vermutlich wurden solche Dinge vollkommen überbewertet, doch Marax beschäftigte sich immer und immer wieder mit diesen ungelösten Fragen, auf die auch niemand eine Antwort zu haben schien. Er hätte es wohl lassen sollen und sich lediglich auf das konzentrieren sollen was er früher oder später sehr wohl zu beantworten vermochte, doch dafür war er zu Zielstrebig, zu stur… und in diesem Moment auch zu verwirrt oder besessen.

Denn seine Augen schienen ihm Streiche zu spielen. Hätte er nicht gewusst dass seine damalige beste Freundin, so gesehen seine Schwester, eine Person des weiblichen Geschlechtes war, hätte er diesen Fremden hier beinahe als eben solche bezeichnet. Er hatte keineswegs Ähnlichkeiten mit dieser Person, die Haarfarbe war dieselbe, doch die Frisur nicht annährend die seiner Schwester und auch die Gesichtszüge wirkten viel männlicher als es ihre gewesen waren. Wären die Augen nicht gewesen, hätte er seine ersten Gedanken ohne mit den Schultern zu zucken als einen schlechten Scherz abgetan. Dich seine Schwester war damals verschwunden. Er war wieder gekommen um nach ihr zu schauen, nach einigen Tagen erst als sich der Trubel ein wenig gelegt hatte nach dem Tod seines Bruders, doch sie war nicht mehr da gewesen. Sie war schon lange Zeit fort gewesen. >Ist ja auch eine Alte, langweilige Geschichte. Damals war ich noch ein Engel, hihihi! Selbst wenn ich sie jetzt wieder sehen würde, wäre es mir Egal. Ich leb nicht mehr in der Vergangenheit, das tu ich schon lange nicht mehr! Hahaha!< das mussten doch seine Gedanken sein, nicht wahr? Er verstand nicht wessen Gedanken es sonst seine konnten, Letzt endlich waren es so oder so die seinen: Denn sein Schatten war nicht mehr als ein Abbild seiner selbst, wie er gewesen wäre wenn man ihm nicht später geholfen hätte.

Und so hob er das Kinn in einer arroganten Art und Weise, sein typisches Desinteresse fehlte, doch sein Drang zur Neugierde – etwas über den vor ihm stehenden zu erfahren – war auch nicht vorhanden, eine Empfindung die so völlig neu für den Forscher war der wieder ein paar Mal blinzeln musste um die schwarzen Punkte vor seinen Augen los zu werden und die Worte des Anderen zu realisieren – beziehungsweise dieses eine Wort. Sein Name. Woher kannte diese Fremde Person seinen Namen? Er kniff die Augen zusammen, während die Stimme in seinem Kopf in Gelächter ausbrach und sich nicht mehr einkriegte vor Lachen „Für dich Belial. Ich wüsste nicht dass ich jemanden wie dir Erlaubt habe mich beim Vornamen zu nennen. Also, wer bist du? Wenn du mir jetzt sagst dein Name ist Nia, hihihi, dann brech ich wohl oder übel in Gelächter aus.“ Es waren nur – zur Hälfte – seine Worte. Denn der ganze zweite Teil gehörte seinem Schatten, er sprach aus was ihm im Kopf herum spukte, erschrocken darüber das er sich von diesem Gelächter hatte anstecken lassen und selbst dieses ausgesprochen – gestoßen – hatte, was ihm etwas leicht wahnsinniges gab in diesem Augenblick. Er musste sich zusammen reißen und die Stimme ignorieren aber… das ließ sich so einfach sagen.

BP: Cain
[Philosophie gedöns >>> mustert Cain >>> spricht]
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 17:38

Kein einziges mal, wandte er seinen Blick von seinem Gegenüber ab. Zu sehr war er darauf aus, zu erfahren, ob seine Vermutung stimmte und es Marax war. Warum aber war es ihm so wichtig? Seine Brüder waren tot. Cain fehlten zwar die Beweise, doch schenkte er der Aussage des Menschenhändlers glauben. Damals war er allerdings noch ein kleines naives Kind, dass jedem glauben würde, wenn jemand so etwas von sich gab. Außerdem wurde er einfach aufgesammelt, ohne auch nur eine Chance zu haben sich zu wehren. Der 18 Jährige hatte seither viel dazu gelernt – doch lernte man irgendwie nie aus. Der Rotäugige, belehrte ihn wieder eines besseren, denn man sollte nicht alles Glauben, auch wenn man ein naives Kind war. Das Schweigen dauerte nicht lange und der andere, meldete sich zu Wort. Er sollte ihn Belial nennen? Diesen Namen kannte er gar nicht, woher auch? Was bitte dachte der Braunhaarige von ihm? Vor allem wie sprach er mit ihm? Klar Cain hatte sich etwas verändert – vor allem hielt man ihn nicht mehr für ein Mädchen. “Du bist tot...“, flüsterte der 18 Jährige. Kurz schüttelte der Kelpie seinen Kopf um wieder zu Verstand zu kommen. “Nun, woher sollte ich deinen Nachnamen wissen, wenn du damals einfach abgehauen bist? Die Wut, die er vorhin eigentlich schon abgebaut hatte, entfachte neu. Der Junge ging noch einen Schritt auf Marax zu. “Hör auf so dämlich zu lachen!“ Kurz hielt der 18 Jährige inne, bevor er sich weiter Luft machte. “Und stell dir vor, mein Name war einmal Nia...!“

Mit einer Hand, bildete er eine Faust. Er wollte nicht schon jetzt zu schlagen, es war ihm wichtiger mit ihm zu sprechen. “Ich konnte nichts dafür, dass mich Rufus für mein Mädchen hielt, so wie auch du!“ Dies war im Prinzip nicht das, was er sagen wollte. Aber er hatte ja Zeit alles loszuwerden. “Na, jetzt fang an zu lachen...aber sei dir Sicher, dass es dir vergehen wird.“ Außerhalb des Wasser könnte er sich wohl nur mit seinen Händen wehren, doch würde er in dieses Element hinein gehen, so würde er sich in ein blutrünstiges Pferd verwandeln. Aber es würde sich jetzt noch nicht lohnen seine Kräfte zu offenbaren. Marax kam ihm Vertraut und dennoch so Fremd. Gut es waren viele Jahre vergangen und man veränderte sich eben, jedoch hatte dem Dämon die Aussage mit dem Lachen nicht gefallen.

BP: Marax

(denkt kurz nach → fängt an zu sprechen → wird wütend → spricht erneut)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 18:02

Er sollte tot sein? Beinahe als würde er sich darüber klar werden müssen ob die Behauptung des Anderen Stimmte, wackelte der junge Mann mit den Armen und Beinen, mit den Fingern und Zähnen, berührte sein Nase, ein Ohrläppchen und das Kinn – doch er konnte beim besten Willen nicht behaupten eine Leiche zu sein. Tote Personen neigten dazu eiskalt zu sein, nicht im Charakter sondern von der Temperatur her. Sie fühlten sich komisch an, strahlten einen seltsamen Geruch aus und waren nicht dazu in der Lage irgendwelche Empfindungen von außerhalb aufzunehmen. Man mochte es seiner wahnsinnigen Phase zuschreiben, das er sich ernsthafte Gedanken über diese einfachen drei Worte gemacht hatte, nun aber zuckte er mit den Schultern und hörte wie sich sein Gegenüber weniger korrigierte, als vielmehr begann weiter zu sprechen. Abgehauen? Er erinnerte sich kaum noch an die damalige Situation. Rufus war ausgegangen um Decken zu holen, weil Nia gefroren hatte, aber er hatte lange gebraucht – war es das gewesen? War der gefallene Engel, damals noch nicht gefallenen, deshalb los gezogen und von Nia weg gegangen? Nicht das es den Forscher besonders interessierte – denn es gab Dinge, die man mit der Zeit als unwichtig abtat, vergaß, oder sich weigerte weitere Gedanken daran zu verschwenden und die Geschichte mit Nia, Rufus und ihm, die drei Straßenkinder aus Russland, war eben eines dieser Dinge, dieser Erinnerungen.

Doch ihm wurde nun etwas anderes Bewusst, während er sein Gewicht auf den anderen Fuß verlagerte und weiter auf seine arrogante Art das Kinn gehoben hielt während sein Gegenüber ihm näher kam – dieser hatte nämlich gewusst was damals geschehen war, oder zumindest eine Variante angeschnitten die man durchaus als wahr erachten konnte, wenn man einmal bedachte das Nia damals keine Ahnung hatte wo er abgeblieben war. Er oder Rufus. Wieder riss ihn die Stimme des Fremden aus seinen Gedanken. Marax blinzelte kurz, dann schlich sich ein grinsen auf seine Lippen. Sein Gegenüber mochte sein Lachen nicht, das seine oder das seines Schattens. Das stimmte ihn aus einem ihm unerfindlichen Grund fröhlich und wieder einmal schlugen seine Gedanken Purzelbäume >Hihihi! Er mag mein Lachen nicht~ Dabei ist es doch ein so schönes! Freundliches Lachen! Ist es nicht freundlich? Ach doch, ich finde es sehr wohl freundlich. Ausgelassen und freundlich – freundlich und ausgelassen- Hahahaha!< eine kurze Welle des Schwindels packte ihn ein weiteres Mal, weshalb er sich zwingen musste gerade stehen zu bleiben und nicht zu taumeln. Waren es wirklich seine Gedanken die so abgedrehte Dinge von sich gaben? Seine Gedanken die Behaupteten sein Lachen wäre nicht irre, oder spöttisch sondern freundlich und ausgelassen? Dann ließ der Fremde, der ihm offensichtlich gar nicht so fremd war, die Katze aus dem Sack und enthüllte das man ihn früher einmal für einen Mädchen gehalten hatte und ihm sehr wohl den Namen Nia verpasst hatte. Doch statt erleichtert, oder überrascht zu sein erfasste ihn nur stumme Akzeptanz, beinahe als würde man einfach nur mit den Schultern zucken um einen gegebenen Fakt, eine Tatsache, hin zu nehmen als hätte sie keinerlei wichtigere Bedeutung. „Nia…“ wiederholte er leise um den Namen auf der Zunge aus zu kosten und eventuell doch ein Rest Zuneigung für seine selbsternannte Schwester zu finden, doch vergebens. Desinteressiert hob er also einen kurzen Augenblick die Schultern.

>Es ist wirklich Nia. Was für ein Zufall, was? Hihihi! Oder doch Schicksal..?< dieses Mal wehrte er sich gegen diesen Gedanken, denn es gab einen Entscheidenden Unterschied zwischen seinem Schatten und seiner selbst: Er glaubte wirklich, wahrhaftig nicht an Schicksal während der andere es sehr wohl tat. Doch das Gefühl der Belustigung übermannte ihn, angetrieben von jenem irgendwie nicht zu ihm gehörenden Gedanken und ganz als würde er auf die Worte antworten, unterbrach er Nias „aber sei dir Sicher, dass es dir vergehen wird.“ Indem Marax genau dies tat: Er lachte. Der gefallene Engel hielt sich den Bauch, schloss die Augen und krümmte sich vor irrem Gelächter um sich selbst Luft zu machen. Es war aber auch eine Lustige Sache!

BP: Cain
[hört zu >>> denkt nach >>> philosophie Dings halt >>> murmelt den Namen Nia >>> Lacht]

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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 18:47

Sein Gegenüber hielt also, zumindest für´s erste seine Klappe. Gut für Cain, wenn der Andere nichts mehr groß dazu sagte. Vielleicht war es aber auch der Grund, warum der Schwarzhaarige immer wütender wurde? Oder war es, weil Marax jetzt einfach aus dem Nichts auftauchte? Dem 18 Jährigen jedenfalls, gingen viele Fragen durch den Kopf, vielleicht sogar auch Vorwürfe, die er dem Braunhaarigen an den Kopf werfen würde! Der Kelpie würde schon dafür sorgen, dass der Anwesende alles zu hören bekam. “Du hast mich damals alleine gelassen! Du bist daran Schuld, dass mich diese verdammten Menschenhändler erwischt haben!“ Er nahm keine Rücksicht mehr darauf, wie laut er war. Selbst wenn es dem Rotäugigen zu laute wäre, es wäre ihm egal. Schließlich war Marax auch Schuld an allem. Der junge Dämon hatte mittlerweile beide seiner Hände zu Fäusten geballt. Selbst als Cain, seinen Namen aus dem Munde des Anderen hörte, änderte es nichts daran, dass er unglaublich wütend war. Seine stahlgrauen Augen hatte er verengt. Als der Anwesende nun auch noch wirklich anfing zu lachen, brachte er das Fass bei Cain zum überlaufen. “Ich habe dir gesagt, dass es dir vergehen wird!“ Anscheinend schenkte ihm Marax keinen Glauben. War er eben selbst Schuld!

Um nicht noch länger darauf warten zu lassen, zog Cain mit einer seiner Faust auf und schlug seinem Gegner damit ins Gesicht. Bitte, er wollte es ja nicht anders haben! Die Aggression in Cain´s Bauchgegend wuchs immer mehr. Der Schwarzhaarige schlug erneut zu. “Hättest du mich nicht allein gelassen...wäre ich vielleicht noch der Alte!“ In seiner Stimme lag ein leichtes zittern. War es die Wut, die ihn so einnahm und seine Stimme zittern lies? Der 18 Jährige wollte keine Zeit mehr verlieren und stürzte sich so auf Marax und riss diesen damit zu Boden. Er war nicht gerade der Stärkste, aber für eine Prügelei reichte es dennoch.

BP: Marax

(Macht Marax Vorwürfe → wird noch wütender, als er das Lachen hört → fängt sich an mit Marax zu prügeln)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 19:40

Realistisch betrachtet konnte Marax nichts für sein Lachen. Es war die Reaktion auf eine psychische Störung, eine die er schon seit langer, langer Zeit geheim hielt um keine weitere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sein Schatten war amüsiert über dieses treffen, dieses von Gott gewollte treffen wenn es so eine Person denn wirklich gab, oder jemanden der gleichbedeutend ist. Der gefallene Engel holte japsend nach Luft, als sein Zwerchfell zu schmerzen begann dank dem strapazieren seiner Lunge. Vielleicht sollte er sich wieder ein kriegen, sollte sich eine Pause gönnen oder den Versuch wagen seine Gedanken für einen Augen blick zu sortieren um einen einigermaßen freien Kopf zu bekommen. Doch die Worte von Nia brachten ihn noch weiter zum Lachen, wahrscheinlich kurz nachdem er sich beinahe eingekriegt hatte. Es hatte etwas überirdisch Lustige Vorwürfe zu bekommen die schon 15 Jahre alt waren, Sachen aus der Vergangenheit mit denen er selbst schon vor langer, langer Zeit abgeschlossen hatte. Es interessierte ihn herzlich wenig, ob Nia ihm die Schuld an dem Rest ihres vergangenen Lebens gab oder nicht. Immerhin hätte er selbst bei weiten nicht das erreicht was er nun erreicht hatte, wenn er ein Straßenkind geblieben wäre – also eine Sichere Zukunft oder so etwas nichts Nötiges wie eine Familie, bestehend aus nur zwei Personen weil die dritte schon längst gestorben war.

Wahrscheinlich war er zu abgelenkt von seinem eigenen, nicht enden wollendem Gekicher, abgelenkt und hatte den Schlag deshalb nicht kommen sehen. Marax hätte seiner Umgebung, vor allem dieser Person, mehr Aufmerksamkeit schenken müssen um zu erkennen dass dieser seine Fäuste geballt hatte und zu schlug. Doch die Erkenntnis folgte erst, nachdem sein Gesicht zur Seite geboxt wurde und ein rasender Schmerz sich in ihm breit macht. Ein zweites Mal schlug der Andere zu, dieses Mal wich Marax gerade noch rechtzeitig zurück – Nia hatte Recht behalten, denn dem Forscher war das Lachen vergangen und hatte einer rasenden Wut Platz gemacht, die mindestens jener Wut seines Gegenübers glich. Wütend setzte er daran zurück zu schlagen, wurde dann aber umgeworfen und rollte sich einige Male mit Nia zusammen auf dem Boden, verschlungen mit dieser Person die er einst als seine Schwester gehalten hat. Letzt Endlich war wohl alles eine Lüge gewesen, ihre damalige Freundschaft, das sie sich als Geschwister gesehen hatten – denn allein das Nia kein Mädchen, sondern ein Junge war, gab ihm genug Gründe alles was damals passiert ist, alle Gedanken und Erinnerungen, ab zu tun. >Hihihi Was für Anschuldigungen~ Das ist aber fiiieß! Sehr fieß! Vielleicht sollte ich ihm eine Lektion erteilen?< kicherte seine innere Stimme ein weiteres Mal und das Grinsen schlich sich wieder auf sein Gesicht, während er selbst mit der Faust nach dem Gesicht seines Gegenübers schlug um diesem mindestens eine genauso Bedeutende Wunde zuzufügen wie dieser ihm selbst. Sie rollten wieder einige Male hin und her, schlugen nacheinander und wichen so gut es ihnen beiden auf diese Distanz möglich war den Angriffen des anderes aus. Der Junge schmeckte Blut im Mund und stoppte in diesem Augenblick das gewälzte als er über Nia lag. Marax umfasste dessen Hals mit beiden Händen und übte Druck aus „Sei doch froh. Ich kann mich erinnern das du eine kränkliche Person warst auf die man immer aufpassen musste. Wärst du nicht gewesen, in diese Kälte, dann wäre Rufus nicht los gelaufen um Decken zu organisieren… hihihihi! Hahaha! Dann hätte man ihn nicht erschossen! Hahaha!“ er klang keinesfalls reuevoll oder so als würde er seinem Gegenüber einen Vorwurf machen, dazu hatte sein Schatten zu sehr die Kontrolle über ihn erlangt. Er war nur amüsiert, lachte über die damalige Naivität dreier Kinder und grinste, nachdem er einen Batzen Blut ausgespuckt hatte. Das ihm Blut am Mundwinkel hing, war ihm in diesem Augenblick auch ziemlich Egal.

BP: Cain
[steckt schläge ein >>> wälzt sich mit Cain auf dem Boden >>> ist über diesem >>> spricht]
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 20:34

Es war eine Prügelei, wie man sie wohl in alten Filmen sah – schön auf dem Boden herum rollend, während sie irgendwie fast schon abwechselnd Schläge verteilten. Ausweichen gelang dem jungen schwarzhaarigen Dämon nicht wirklich, so musste er auch mal den ein oder anderen Schlag einstecken. Wieso setzte Marax eigentlich nur seine Körperkraft ein? Hatte dieser etwa auch nur eine Fähigkeit, zu dem er ein bestimmtes Element brauchte oder konnte er sich nur in irgendetwas verwandeln? Egal auch wie sehr er darüber nachdachte, ihm fiel es nicht ein, was der Braunhaarige in der Vergangenheit war. Cain wusste doch nicht einmal als Kind, was er selbst war, wieso sollte er dann wissen, was andere Personen waren? Außerdem hätte er damals wohl keinen Unterschied gemacht. Ehe sich der Schwarzhaarige versah, war er auch schon unter Marax. Bei einem Kampf sollte man auch nicht unbedingt über irgendwelche sinnlosen Dinge nachdenken. Es war auch egal, wie sehr er sich noch wehrte, die Stärke des Jungen war nicht mehr vorhanden, jedoch müsste der Grauäugige, laut den Worten seines Ziehvaters, gut im körperlichen Kampf sein, doch belehrte ihn diese Situation wieder eines besseren. Zudem verbrachte er auch mehr Zeit ihm Wasser, als im Training, seitdem er sich vorgenommen hatte, nicht immer ständig krank zu sein. Schwer atmend, lag der 18 Jährige nun da, seinem alten Freund ging es da wohl nicht anders. Obwohl...konnte man es jetzt noch Freund nennen?

Plötzlich spürte der Teenager die Hände des Gegners an seinem Hals, die kurz darauf auch zudrückten. Augenblicklich ging der Dämon in eine Art Schnappatmung über. Wollte Marax ihn wirklich umbringen? Seine Hände wanderten Automatisch zu denen des Anderen. Es war fast schon traurig, dass sich Beide bekämpften, obwohl es bei weitem Friedlicher ausgehen könnte. Da war allerdings wohl Cain, der sich mal wieder nicht zurückhalten konnte, schuld gewesen. Immerhin hatte der Schwarzhaarige den ersten Schlag gemacht. Das Blut, was er mittlerweile schmeckte, ignorierte er, obwohl es einen sehr guten Geschmack für den Kelpie hatte, doch jetzt sich an den anderen vergreifen und ihn auffressen? Nein! Das war definitiv zu einfach, zumal er sich erst einmal aus dem Griff des Braunhaarigen befreien musste. Das Einzige was er frei Bewegen konnte, waren seine Hände. Eventuell würde es helfen, auch Marax zu würgen. Aber würde ihn das wirklich davon abhalten? Der Junge musste sich konzentrieren um nicht in Ohnmacht zu fallen. Die Worte die der Andere sprach, verletzten ihn, doch dank seiner gut aufgebauten Fassade, lies er sich davon nichts anmerken. Einzig und allein die Wut zählte für ihn.
Bevor Cain nun von dem anderen komplett erwürgt wurde, hob er seine rechte Hand und drückte mit dieser, seinem Gegenüber das Auge ein. Es war nur zu hoffen, dass es etwas half und Marax von seinem Hals abließ. Sicher hätte der junge Dämon auch zu verstehen geben können, dass er ihn ruhig umbringen konnte, doch dafür war ihm sein Leben zu schade.

BP: Marax

(wälzt sich prügelnd mit Marax auf dem Boden → atmet schwer → wird gewürgt → wehrt sich)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   So 30 Aug 2015, 22:49

Nicht nur sein Gegenüber atmete schwer, denn auch wenn die Prügelei auf dem Boden nicht lange wehrte waren die beiden Personen doch etwa gleich groß und etwa gleich gebaut. Es war ein Kräftemessen auf gleicher Base ohne Bevorzugung. Obwohl Marax sich diesen ganz einfach besorgen konnte, indem er auf seine Fähigkeit zurück griff – doch der Junge dachte nicht daran, zu wütend war er über den Schlag ins Gesicht, zu stark der Geschmack von Blut in seinem Mund, zu sehr zitterten seine Muskeln während er weiter zu drückte um dem Anderen auch wirklich die Luftröhre zu zudrücken. Blinde Wut, blanker Wahnsinn – man mochte es bezeichnen wie man mochte, es kam Letzt endlich auf dasselbe hinaus, nämlich darauf das sie beide hier um Leben und Tod kämpfen würden >Hihihi! So kann man gebührt mit der Vergangenheit abschließen! Hahaha! Auch wenn ich das nicht Nötig habe, er hier offensichtlich schon – hihihi!“ echote es in seinem Schädel und er verlagerte sein Gewicht noch stärker auf den Hals seines Gegenübers. Hätte Marax in diesem Augenblick rational denken können, hätte er zur Besinnung kommen können, wäre er nie auf die Idee gekommen etwas so barbarisches wie dies hier durch zu führen. Er mochte ein Sadist sein, er mochte grausam und skrupellos sein, doch er war immer noch eine Person mit Würde. Würde, die sein Schatten nicht besaß, welche er vernebelte dank seiner in diesem Augenblick reichlich geschwächten Psyche. Er hätte auch nicht um Leben und Tod gekämpft, oder sich sonst wie provozieren lassen.

Der gefallene Engel beobachtete wie Nia ihre Hände auf die seinen legte, vermutlich um diese von seinem Hals los zu machen. Doch er war nicht gewillt jetzt klein beizugeben, obwohl das Lächeln auf seinen Lippen eher den Eindruck vermittelte das hier wäre nur ein kleines Spielchen für ihn, noch dazu eines das er wohl oder übel gewinnen würde. Doch es sollte anders kommen, denn zu Marax Überraschung stach Nia ihm ein Finger ins Auge. Das widerliche Geräusch in seinem Kopf, als sein Augapfel klein beigab ähnelte seltsamerweise einem Plopen. Panisch riss er seine Hände von seinem Gegenüber los um sich über das verwundete Auge zu fassen das höllisch schmerzte. Sein Fauchen klang nicht wirklich menschlich als er sich darauf konzentrierte den Schmerz auf irgendeine Art und Weise ein zu dämmen. Jetzt schlug sehr wohl sein Schatten blind um sich, auf der Suche nach jenem seines Gegenübers. Doch es sollte ihm nichts bringen, denn in der Höhle, wenn sie auch so schön leuchtete, warf nichts einen Schatten. Er konnte also nichts ausrichten. >Das zahl ihm ihm heim! Das bekommt dieser Arsch zurück! Scheiße das… das tut sau weh!< und wenn die Stimme in seinem Schädel das schon sagte, musste es auch etwas heißen. Blut lief ihm aus eben jenem rechten Auge, zusammen mit einer anderen undefinierbaren Flüssigkeit. Der Forscher presste die Lippen zusammen und schluckte den Schmerz hinunter, doch er hatte Nia eine ganze weile lang keine Aufmerksamkeit geschenkt und fand sich nun seinerseits auf dem Boden liegend wieder, über ihm seine alte Kindheitsfreundin… Freund… Wie immer er es jetzt auch bezeichnen sollte. [Hab ich jetzt einfach mal so entschieden]

BP: Cain
[drückt zu >>> fasst sich schreiend ans Auge >>> Setzt Fähigkeit ein (wirkungslos) >>> findet sich am Boden wieder]

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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   Mo 31 Aug 2015, 16:27

Wie sehr der Kelpie doch hoffte, dass den Anderen es wirklich dazu veranlasste, seine Hände von der Kehle des Dämons zu nehmen. Immer wieder rang der 18 Jährige nach Luft. Noch nie hatte er wirklich so eine Situation erlebt. Er spürte nun, wie eine Flüssigkeit, an seinem Finger und schließlich an seiner Hand runter lief. Selbst Marax lies von seiner Kehle ab – Glück für Cain. Genau diese Flüssigkeit, leckte der Schwarzhaarige ab. Der ein oder Andere empfand es als ekelhaft, der Grauäugige jedoch, geriet nun langsam in den Blutrausch. Er wollte mehr davon! Vielleicht auch das Fleisch zwischen seinen Zähnen schmecken! Aber in seiner menschlichen Gestalt, würde er wohl nicht weit kommen. Seine Hand hatte er schon längst wieder zurück genommen. Man konnte ja nie wissen, zu was eine Person fähig war. Seine Atmung war ziemlich erhöht und sein Sauerstoffmangel, den er erlitten hatte, wurde nur langsam ausgeglichen. Während der Braunhaarige mit sich selbst Beschäftigt war und nicht auf ihn achtete, ergriff der Teenager die Chance. Innerhalb von Sekunden, verschaffte er sich wieder eine bessere Lage und befand sich nun wieder über Marax.

Der Jugendliche war am überlegen, was er wohl als nächstes mit ihm anstellte – seine menschlichen Gefühle, hatte er schon längst tief in seinem inneren begraben. Der Schwarzhaarige lehnte sich über den Rotäugigen. Seine stahlgrauen Augen jedoch, fixierten die rechte Seite des Gesichtes von Marax. Das Blut und diese andere Flüssigkeit...sah einfach zu verlockend aus. Mt seiner Zunge leckte er über seine Lippen. Es würde wohl ein Festschmaus werden, aber noch würde er sein Gegenüber ganz lassen...zumindest was den Körper anbelangte. “Du musst da etwas verwechseln, ich selbst war keine kränkliche Person..es lag viel mehr daran, was ich bin!“ Selbst machte er sich keine Vorwürfe. Warum auch? Seine “Brüder“ hatten ihn schließlich alleine gelassen und waren nicht weder zurück gekehrt. Cain lehnte sich nun etwas weiter vor und leckte mit seiner Zunge über eine kleine Blutspur die sich über die Wange des Anderen zog. “Die Nia, wie du sie kanntest ist längst gestorben!“ Der Schwarzhaarige glaubte nicht einmal, dass es seinen Kindheitsfreund interessierte.

Es war aber auch wichtiger darüber nachzudenken, was er nun mit ihm anstellte. “Sag mir Marax...wie willst du sterben? … Beeile dich mit deiner Entscheidung, meine Bestie will sich auch noch austoben.“ Im Augenblick schienen seine Worte von der Wut geleitet zu werden. Selbst in seinen stahlgrauen Augen waren keine Emotionen mehr zu finden. “Oder soll ich dich quälen?“ Eine seiner Hände legte er nun an den Hals seines Gegenüber´s und verpasste ihm dort eine Kratzwunde – zumindest so gut es mit normalen Fingernägeln ging. Ab und zu schielte er zum Wasser. Er war sich unsicher, ob er nun schon hinein gehen sollte oder nicht.

BP: Marax

(Ist erleichtert als Marax aufhört ihn zu würgen → sagt etwas → denkt darüber nach was er nun mit ihm macht → denkt erneut nach)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   Mo 31 Aug 2015, 17:34

Es war einfacher gesagt als getan den Schmerz einfach hinunter zu schlucken und als etwas gegebenes zu akzeptieren während der Körper sich doch verkrampfte und der Kopf einem immer und immer wieder sagte das etwas nicht stimmt, etwas nicht so war wie es sein sollte. Letzt endlich schaffte Marax es dennoch den Schmerz auszublenden und hoch zu sehen während Nia auf ihn herab blickte. Die schwarzen Punkte vor seinen Augen vermehrten sich, obwohl wieder ein schmales Lächeln auf seinen Lippen war und er versuchte seinen Atem so langsam und ruhig wie möglich zu halten. Er war erschöpft, völlig ausgelaugt und auf einem Auge wohl oder übel blind. Er hätte sich geärgert, wenn er in diesem Moment nicht mehr sein Schatten war als er selbst. So aber, amüsierte ihn das Spiel nur, denn als wahnsinnigeres Er selbst, war Marax ein guter Verlierer. Und so erklang ein kichern, wenn es auch ein wenig kläglich klang, aus seinen Lippen als Nia erklärte das sie nie wirklich krank gewesen war. Sein Gegenüber schien genau wie er selbst erst später, im Laufe seines Lebens, herausgefunden zu haben dass er nicht Menschlich war. Er dachte ein weiteres Mal an jenen Abend, als Nia Leichenblass gewesen war und er ihn irgendwie geheilt hatte, zumindest verstand er nicht wieso der Andere sonst wieder Farbe im Gesicht bekommen hatte. >Oho! Ein symbolischer Tot?! Ach wie niedlich! Wirklich bezaubernd – hahahaha!< schlich es sich in seine Gedanken und ein weiteres Mal erklang ein kurzes kichern.

Sein Grinsen wurde grausam, jegliche gespielte wärme ging verloren. Es stimmte ihn fröhlich, zumindest etwas in dem gefallenen Engel, dieselben Gedanken wie zu haben wie Nia. Das hier würde unweigerlich bis zum Tod führen, entweder dem seinen, oder dem den Anderen. Und offensichtlich hatten die Beide doch mehr gemeinsam als der Forscher es zu Beginn erahnt hatte, denn solch grausame Worte zu hören konnte ihn einfach nur zum Lachen bringen! Nicht dazu seinen Gegenüber auszulachen, es war eher ein ironisches, endgültiges Geräusch „Quälen?“ er hatte anderen in seinem Leben bisher selbst viel Leid angetan, zu oft als das er noch irgendeine Art von Übersicht haben könnte. Schulterzucken und den Kopf schief legend, sprach er dann aber weiter „Ich will es sehen. Ich will sehen das die kleine Nia von damals dazu in der Lage ist mich umzubringen. Mich der dich gerettet hat, sich um dich gesorgt hat wenn Rufus nicht da war. Hahahaha! Los! Zeig mir das du mich umbringen kannst, wie ist mir Egal.“ es sprach eher der Wahn, statt seiner selbst aus diesen Worten, begleitet von Neugierde, aber auch etwas sehnsüchtiges nach einer vergangenen Zeit, selbst wenn Marax dies niemals. Wirklich niemals. Zugeben würde.

Einen Augenblick lang spielte er mit dem Gedanken das Blatt abermals zu wenden und seine Kräfte zusammen zu nehmen um wieder über Nia zu liegen. Doch seine Muskeln protestierten und er liebte die Gefahr, zumindest die Seite in ihm die gerade zum Vorschein kann. Er wollte wirklich Wissen ob Nia das konnte, ob er wirklich über sich brachte ihn zu töten, oder zu quälen. >Das Spiel mit dem Feuer war schon immer am Lustigsten< sein Blick hatte etwas erwartungsvolles und etwas anderes, viel tiefer reichendes was er nicht zu benennen vermochte.

BP: Cain
[lacht >>> sagt was >>> erwartungsvoll]
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   Mo 31 Aug 2015, 18:51

Er dachte wirklich darüber nach, den Anwesenden langsam zu quälen. Am besten würde es dann Stunden dauern bis dieser seinen Frieden gefunden hatte. Was könnte er denn machen um den Rotäugigen zu quälen? Das andere Auge eindrücken? Dann wäre er wenigsten nicht nur auf einer Seite Blind, sondern beidseitig – müsste Marax keine Augenklappe tragen. Das schien ihm jedoch irgendwie zu einfallslos zu sein. Mit seinen Augen suchte er das Gesicht des anderen ab. Irgendetwas würde ihm doch sicherlich noch einfallen oder? Er war doch eine Killermaschine oder nicht? Leichte zweifel, die er sich jedoch nicht anmerken lies, breiteten sich in seiner Bauchgegend aus. Der 18 Jährige wurde aus seinen Gedanken geholt, als sich der Anwesende zu Wort meldete. “Wie gesagt, die Nia die du kanntest ist tot.“ Wieso ließ Cain eigentlich zu, dass der Braunhaarige ihn mit diesem Namen ansprach? Ein Lachen entfloh der Kehle des Dämons. “Gerettet und sich um mich gesorgt hat...das liegt in der Vergangenheit und hat mit der Gegenwart nichts zu tun.“ Was bitte wollte der Andere hören? Wollte er etwa hören, dass er ihm nichts tat? Ihn einfach jetzt in Ruhe lies und abhaute? Für das war es wohl zu spät. Es würde keinen Weg mehr zurück geben. Er achtete gar nicht mehr groß drauf, welche Körpersignale Marax von sich gab. Warum auch? Sie spielten doch keine große Rolle bei einem Kampf! Immerhin würde der Schwarzhaarige ja merken, wenn der andere dem Tod nahe war und bisher sah es ja nicht so aus. “Und zu deiner Info: An meinen Händen klebt mehr Blut als du glaubst!“ Blut von wehrlosen Opfern – gut er hatte sie meist umgebracht, wenn er seine Fähigkeit einsetzte.

Während er mit seinem Blick immer noch sein Gegenüber absuchte, kam ihm eine Idee in den Sinn! Wie wäre es eigentlich mit dem Ohr? Er könnte es doch abbeißen und anschließend auffressen? Es wäre ihm echt egal was sein Kindheitsfreund von ihm denken würde. Wer wusste es schon, vielleicht hatten sie auch viele Gemeinsamkeiten? Er rief sich wieder die kleine Herausforderung in den Kopf, die Marax von sich gegeben hatte. “Das klingt ja fast schon, als würdest du gerne sterben.“ Das Schweigen von Cains Seite blieb nur kurz. “Aber es tut mir leid...quälen ist besser, als sofort zur Strecke bringen.“ Was wollte er ihm damit eigentlich beweisen? Das er stark war? Das ihn keiner mehr Beschützen musste? Seine stahlgrauen Augen wanderten von seinem Ohr zu den Augen, wobei eines nicht mehr vorhanden war.

Wie sollte der junge Dämon es nur anstellen, seinen Freund hier wirklich zu töten? Immerhin stimmte es ja auch, was er vorhin gesagt hatte. Er hatte ihm das Leben gerettet, ohne Marax würde er schon lange nicht mehr leben. Ein leises seufzen glitt über seine Lippen. Es schien fast so, als würde seine Fassade allmählich bröckeln. Seine hart aufgebaute Mauer, die sonst nie einbrach. Weiterhin starrte der Schwarzhaarige seinem Gegenüber in die Augen. Leicht schüttelte der 18 Jährige seinen Kopf. Er konnte es nicht...egal wie sehr es sein Biest auch wollte, aber sein Verstand meldete sich zu Wort. “Wieso?“ Wieso nur konnte er es nicht machen? Marax war doch an allem Schuld oder nicht? Oder hätte er sich selbst damals, gegen den Menschenhändler wehren sollen? Aber er hatte doch nicht einmal die nötige Kraft gehabt, zudem hatte dieser Mann ihm doch gesagt, dass Marax auch dort wäre. Mit seinen Händen krallte er sich in der Kleidung des Braunhaarigen fest. Es war als würde ihm Bewusst werden, dass keiner der Beiden wirklich Schuld an irgendetwas war. In den sonst so klaren stahlgrauen Augen bildeten sich Tränen, die kurz darauf auch über seine Wangen liefen. “Ich...kann es nicht...“, sagte er leise.

BP: Marax

(Denkt darüber nach was er als nächstes macht → hört Marax sprechen → spricht mit ihm → denkt erneut nach → spricht erneut zu Marax)
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   Mo 31 Aug 2015, 19:33

Er schien es auch dieses Mal wiederholen zu müssen. Wieso sagte sein Gegenüber dies immer wieder? Versuchte er sich selbst mit diesen schlichten, endgültigen Worten zu überzeugen? Marax schwieg, sagte klein Wort während Nia genau das aussprach was auf ihn einen ganz Gegenteiligen Eindruck machte: Die Vergangenheit hatte nichts mit der Gegenwart zu tun. Vergangenes gehörte zur Geschichte, zu etwas das Geschehen war und akzeptiert werden musste. Sie hatten beide nichts miteinander zu tun und genau deshalb was dieses Treffen auch so merkwürdig. Deshalb musste es zu dem Tod einer der Beiden führen – Schicksal war relativ, wenn doch das was er mit eigenen Händen erreichen konnte absolut schien. Wieder kicherte der gefallene Engel, dieses Mal war es der Gedanke der ihm amüsierte, Nia hätte schon einmal jemanden getötet. Sonderbarer Weise hatte es etwas trauriges, Wehmütiges an sich wenn er darüber nachdachte wie diese Person, sein Gegenüber, so verbittert hatte werden können. Ob er dasselbe von Marax dachte? Oder blendete ihn seine Wut, über eine Sache für die der gefallene Engel nichts konnte, ihn wirklich so sehr? Wie anders hätte ihr Leben wohl verlaufen können wenn Marax Rufus damals nicht gefolgt wäre – er wäre niemals aus Russland heraus gekommen, wäre wohl ewig auf der Straße geblieben, oder hätte das gleiche erlebt das auch Nia so kalt hatte werden lassen, welches Erlebnis auch immer dies wohl gewesen war.

Die nächsten Worte erwarteten auch keine Antwort seitens des gefallenen Engels, der sich keineswegs wünschte zu sterben. Er war verwirrt, irgendwie perplex in seinem Wahnsinn. Sonst hatte er immer zu einer ausgelassenen Stimmung, nun wusste nicht einmal er zu sagen wer er selbst denn war. War er sein vernünftiges Ich? War er Wahnsinnig? Oder gab es einen anderen Faktor den der Forscher nicht bedachte? >Argh! Ich bin verwirrt. Das ist alles komisch, irgendwie irritierend! Sooo seltsam!< wieso lag ein Lächeln auf seinen Lippen, wenn es ihn doch irgendwie schmerzte an die Vergangenheit zu denken? Wieso fühlte er sich fröhlich, wenn sein Bauch doch kribbelte wie als wäre ihm etwas unangenehm? Der Schmerz, ausgehend von dem verwundeten Auge, war mittlerweile mehr vergessen als unterdrückt und er musterte seinen Gegenüber einen Augenblick lang stumm, während jener offensichtlich in einem inneren Zwiespalt war. Als die Worte ausgesprochen waren, schlossen sich die Augen des jungen gefallenen Engels und sein Grinsen wurde entspannter. >Natürlich kann er es nicht! Da lebt er halt noch in der Vergangenheit! Hahaha! Von wegen Vergangenes und Gegenwertiges, hihihi! Das ist zu… Lust? Ist es das denn?< schließlich öffnete er seine Augen wieder, war aber erschrocken als er die Tränen in dem Gesicht von Nia sah. Tat es ihm wirklich so weh Marax Aufforderung nach zu kommen? Es dauerte einen Moment lang bis sich der Forscher wieder zusammen reißen konnte. Blind, griff er in seine Jackentasche und nahm sich eines der drei Messer die er immer bei sich trug. Aus irgendeinem Grund kam er nicht einmal auf die Idee Nia damit hinterrücks nieder zu stechen, denn in seinen Augen hatte er doch bereits verloren gehabt als man ihm das Auge ausgestochen hatte. Was also hielt seinem Gegenüber davon ab ihm den Gnadenstoß zu verpassen?

Sein Gesichtsausdruck wurde freundlicher, sein Lächeln sanfter und er griff nach der Hand des jungen über ihm um ihn sein Messer hinein zu legen und die Faust darum zu schließen „Dann helf ich dir dabei es zu Ende zu bringen. Ich denke, anders wirst du mit der Vergangenheit nicht abschließen können. Du bist und bleibst halt die kleine Nia, auch wenn du behauptest sie wäre tot“ und auch er war vielleicht irgendwo tief in seinem inneren immer noch der Marax der er einmal gewesen war bevor er sich selbst zum Fall gebracht hatte indem er die Liebe seines Lebens erschossen hatte. Ohne darauf zu warten wie Nia reagiert, oder ihm Zeit zu geben die Hand schnell weg zu ziehen, führte Marax die Faust des anderen an die Kehle des gefallenen Engel. Er lächelte immer noch, hätte wohl niemals diesen Schritt getan wenn er ganz bei Sinnen gewesen wäre, doch weil er dies nicht war – und gerade in den Erinnerungen seiner Kindheit und der Philosophie von Zufall und Schicksal hinterher hing – tat er den nächsten Schritt sehr wohl. Er schnitt sich selbst die Kehle auf, mehr oder weniger, da es nicht seine Hand war die den Schnitt setzte, sehr wohl aber sein Messer und seine Hand die dieses andere Hand führte. Vielleicht konnte Nia so mit der Vergangenheit abschließen. Vielleicht hasste er ihn aber auch dafür, dass er Nia mehr oder weniger gezwungen hatte diesen letzten Schritt zu tun. Am Ende, war es vielleicht doch Schicksal, das er sich ausgerechnet von seinen Händen töten ließ…

- Ende -


BP: Cain
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BeitragThema: Re: Versteckte Wasserhöhle   Mo 31 Aug 2015, 22:41

Nachdem er seinen Mund geschlossen hatte, herrschte Stille zwischen den Beiden. Der junge Dämon hatte aber im Moment auch nicht wirklich etwas zu sagen. Sein Kopf schien in diesem Augenblick völlig leer zu sein. Er wusste nicht einmal über was er nachdenken hätte können. Womöglich würden diese wohl eh nur in seinen Erinnerungen herum suchen. Doch im Moment hatte er doch seine Vergangenheit direkt vor seinen Augen, unter ihm liegend. Dabei beobachte er, auch wenn seine Sicht durch seine Tränen etwas verschwommen war, wie Marax in seiner Jackentasche nach irgendetwas suchte. Anschließend sah Cain, wie sein Gegenüber ein Messer in der Hand hielt. Wollte er ihn umbringen? Möglich war es doch oder? Würde der Braunhaarige es zustande bringen, den Schwarzhaarigen zu töten? Fast wollte der Grauäuge schon sagen, dass er ihn ruhig töten konnte, jedoch hielt ihn irgendetwas davon ab. Doch war es nicht auch möglich, dass sich der Anwesende nun selbst umbringen wollte? War der Rotäugige dazu überhaupt im Stande, dies auszuführen? Nun schwirrten wieder tausend Fragen ins einem Kopf herum. Klar Cain hatte Personen getötet, doch waren diese alle völlig Fremd gewesen für ihn. Aber das Wesen, was grade vor seinen Augen war, war im Prinzip ein Freund gewesen, jemanden den er vertraute und dann verlangte dieser wirklich, dass er ihn töten soll? Wie unmenschlich war das? Die Wut in ihm hatte sich etwas abgebaut und seine anderen Gefühle waren in den Vordergrund gerückt. Der Blick des Schwarzhaarigen lag noch immer auf dem Messer und von diesem wanderte er zurück zum Gesicht seines Gegners.

Der Kelpie bemerkte, wie sich die Gesichtszüge von Marax änderten und dieser schließlich auch nach seiner Hand griff. Jetzt erst registrierte er, was der Anwesende vor hatte, als dieser ihm das Messer in die Hand drückte. Fassungslos schüttelte der 18 Jährige den Kopf. Wieso nur? Wieso wollte der Braunhaarige nur sterben durch Cain? Es war unverständlich für den Teenager. Die Worte die nun von dem Anderen folgten, trieben dem Dämonen nur noch mehr Tränen in die Augen. Nein..er war nicht mehr die Nia von damals. “...Nia ist tot...mein Name ist jetzt Cain...“, meinte er nur leise, kaum hörbar. Zumal er nicht einmal glaubte, dass es den Anwesenden interessierte. Und vor allem: Wie sollte er mit der Vergangenheit abschließen? Er würde es niemals können – nicht einmal wenn ein Leben, dass sich darin befand, ausgelöscht wurde. Der Schwarzhaarige bemerkte wie seine Hand, die Marax führte, zu der Kehle seines Kindheitsfreundes wanderte. Er wagte es nicht wirklich seine Hand zurück zu ziehen, viel mehr probierte er es mit Worten: “Nein....Tu´s nicht....“ Doch bleiben seine Worte wohl ungehört, denn der Braunhaarige setzte den Schnitt an seiner Kehle. Geschockt, mit weit aufgerissenen Augen, schüttelte der Schwarzhaarige den Kopf. Er sah, wie das Blut aus der Schnittwunde quoll, doch die Instinkte des Biest´s blieben im Hintergrund.

Cain musste zusehen, wie alles erschlaffte bei Marax. Er selbst lies das Messer augenblicklich fallen. Es war seine Hand die ihn getötet hatte, auch wenn der Braunhaarige mitgewirkt hatte. “Du Idiot!“, schluchzte der Jugendliche und schlug mit einer Faust, auf den Oberkörper des Toten. Seine Mauer schien für den Moment nun endgültig zerbrochen zu sein. Seinen Gefühlen lies er freien Lauf, während er sein Gesicht in das Oberteil von Marax vergrub. Der Kelpie würde wohl nie verstehen, warum dies der Anwesende gemacht hatte. Nie erfahren, was in dessen Leben danach passiert war, geschweige denn ob er überhaupt noch an ihn gedacht hatte. All diese Fragen werden nun offen bleiben und dann meinte sein Freund noch, dass er die Vergangenheit wohl dadurch abschließen würde, doch wäre es wohl ganz anders.

Als er sich nun allmählich wieder beruhigte, blickte er zu dem blass werdenden Gesicht hoch. Was machte er nun mit der Leiche? Immerhin würde man wohl ihn beschuldigen den Mord durchgeführt zu haben, obwohl es eigentlich der Andere gewesen war, denn dieser hatte seine Hand geführt. Zu stahlgrauen Augen, wandte er kurz zum Wasser, ehe er diese wieder zurück zu Marax wandte. Es würde ihm wohl nichts anderes übrig bleiben ihn zu fressen, auch wenn es ihm weh tat, es musste einfach sein. So schleppte er die Leiche zum Wasser, bevor er dies jedoch betrat, zog er seine Kleidung aus und legte diese fein säuberlich auf den Boden, ehe er den schlaffen Körper seines Freundes hochhob und mit diesem ins Wasser ging. Nur für eine kurze Zeit musste er den Körper los lassen und schon war nichts mehr von seiner menschlichen Gestalt zu sehen. Der schwarze Pferdekörper bewegte sich gekonnt auf den leblosen Marax zu und fing an diesen zu fressen. Wie gut doch rohes Fleisch schmeckte. Innerhalb von ein paar Minuten hatte der Kelpie den kompletten Körper verschlungen, ohne etwas übrig zu lassen.

Sobald er wieder aus dem Wasser getreten war, verwandelte er sich in seine menschliche Gestalt zurück. Das erste nach dem er fasste war seine Hose, die er auch sofort wieder anzog. Nun machte er sich daran, das Blut vom Boden zu bekommen – zum Glück war es nicht allzu viel. Während er dies machte, achtete er darauf, dass er wirklich nichts vergaß. Es war zwar eine menge Arbeit, aber am ende war alles sauber. Nun zog er auch den Rest seiner Kleidung wieder an und hob zum Schluss nur noch das Messer von Marax auf und steckte dies in seine Manteltasche. Cain würde es sich aufheben, immerhin war es ein Andenken an seinen Kindheitsfreund, wobei dieser ja eigentlich sowieso immer bei ihm war, in gewisser weise. Die Gefühle von vorhin kamen wieder zurück. Augenblicklich stiegen ihm wieder Tränen in die Augen, die er sich sofort wieder weg wischte. Der Schwarzhaarige wandte seinen Körper nun dem Ausgang zu und setzte sich ihn in Bewegung.

Tbc: Die Insel - Der Strand - Lagune

BP: (Marax)

(Denkt nach → sieht wie Marax ein Messer aus seiner Jackentasche nimmt → fragt sich was dieser vor hat, als er seine Hand nahm → spricht → denkt wieder nach → schleppt den toten Körper zum Wasser → frisst ihn → säubert den Ort → geht)
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