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 Strand

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BeitragThema: Strand    So 27 Apr 2014, 20:03



Endlose Weiten und ein einladendes Meer. Ein schmaler Pfad unter Felsbögen führt zu der kleinen Lagune und man kann jederzeit zurück in den Wald gelangen. Der Strand ist ein beliebter Treffpunkt für Schüler und Liebende um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Strand    Di 25 Aug 2015, 22:35

CF: Wächterkabine 1-02

Ysera's Blick glitt regelrecht über die schönen Wellen, die das Meer an den Strand brachte. Der wind zerzauste leicht ihr rotes Haar, ließ es dennoch beinahe anmutig in der Luft flattern. Ysera steckte ihre Hände in die Taschen von ihrem Grauen Pullover und seufzte leicht. War es richtig gewesen Suzanna so liegen zu lassen wegen Al'duin? Ysera hatte keine Antwort darauf, doch eins wusste sie. Es schmerzte in ihrem inneren, dass sie sich entscheiden musste, wem sie mehr Aufmerksamkeit und liebe gibt. Ob die beiden mal daran dachten, wie sie sich fühlte? Warscheinlich nicht..Ysera schreckte auf, als sie Al'duins atem in ihrem Nacken spürte. "Fend mu delah nu? (sollen wir nun trainieren?)" brummte Al'duin leise. Ysera schüttelte langsam den Kopf. "Nid, Zu'u vis ni delah viilut nu. Zu'u praag osos praan. (Nein, ich kann jetzt nicht trainieren. Ich brauch eine Pause)" Al'duin brummte nur kurz verständnisvoll und wandte sich ab. Ysera hörte noch, wie sich ihr Drache genüsslich hinlegte und die Brise, die vom Meer her wehte, genoss. Ysera freute sich, dass zumindestens einer den Tag genießen konnte. Plötzlich klickte Ysera's Funkgerät. Man hatte einige Wächter in die Schule beordert. Grade als die Rothaarige antworten wollte, ertönte Suzannas Stimme. Sie klang..als ob nichts gewesen wäre. Ysera blickte das Funkgerät in ihren Händen an. Nein, da würde sie nun nicht hingehen. Sie wollte Suzanna nun wirklich nicht sehen. Ysera bemerkte, dass ihre Wangen kälter wurden und packte schnell das Funkgerät in die Tasche um nach zu fühlen, was in ihrem Gesicht war. Die Rothaarige fasste mit ihrer Hand an ihre Wange, die augenblicklich nass wurde. Weinte sie etwa grade? Anscheinend ja. Schnell wischte Ysera mit dem Ärmel ihres Pullis alle Tränen weg. Sie seufzte kurz, ehe sie sich in den Sand setzte und weiter auf das Meer blickte..


|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||
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BeitragThema: Re: Strand    Di 25 Aug 2015, 23:53

KOMMT VON: Zelle 1-01
Postpartner: Yera Xi'ri Dovah


Man konnte nicht unbedingt sagen, dass Suzanna guter Dinge war. Obwohl, doch man konnte es schon sagen. Aber das wäre dann gelogen. Denn sie war nicht guter Dinge.. Selbst wenn ihr die Insassin ein wenig Spaß bereitet hatte, selbst wenn sie es genossen hatte, mächtiger als die Blutsaugerin gewesen zu sein, sie zu erniedrigen, zu besiegen, so war ihre Laune nicht gut. Die Sache von heute Morgen verfolgte, ja quälte sie fast schon. Wie konnte Ysera sie nur einfach Links liegen lassen.. Und während die Gedanken der Füchsin immer weiter in die verschiedensten Richtungen gingen, da merkte sie gar nicht so genau, wohin ihre Füße sie eigentlich trugen..

Sie lief einfach ohne eine genaue Richtung durch die Gegend, abseits der Stadt, aber auch abseits des Institutes. Sie wollte endlich ihren Kopf frei bekommen.. Vielleicht brachte ja dann das spazieren etwas.. Doch das ihre Füße sie irgendwann ausgerechnet in die Arme der Rothaarigen an den Strand treiben würden..nein, damit hatte sie nicht gerechnet. Es traf die in Gedanken versunkene Magierin wie einen festen Schlag ins Gesicht als sie plötzlich am Stand den Drachen der Rothaarigen und die Rothaarige selbst vor sich fand. Sie war vielleicht fünf Meter von ihnen entfernt, erst dann hatte sie..die anderen bemerkt. Doch was sollte sie nun tun? Suzanna war noch nie ein Feigling gewesen..doch jetzt zögerte sie. Sie zögerte, jedoch nur kurz. Bis sie sich zusammen riss und auf die Rothaarige zu ging. >> Ysera.. <<, meinte sie nur leise als sie sich langsam zu der Drachenreiterin bewegte und neben sie in den Sand setzte. Zwischen ihnen lag vielleicht nur ein Meter..doch irgendwie fühlte es sich kalt an..kalt und alles andere als schön..


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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Strand    Mi 26 Aug 2015, 00:12

Ysera war wieder in gedanken versunken gewesen, als jemand ihren Namen rief. Die Rothaarige wusste direkt, wer es war. Suzanna. Was machte sie hier und noch viel wichtiger..woher wusste sie, das Ysera und Al'duin hier waren? Ysera sah Suzanna kurz verdutzt an, schwieg aber. Sie wusste nicht was sie sagen sollte, wie sie auf Suzanna reagieren sollte. Das einzige, was sie grade wusste, war die Freude darüber das Al'duin sich im Hintergrund hielt. Natürlich hatte Ysera mitbekommen, dass der Drache sich verspannt hatte als Suzanna kam. Doch er wusste, dass diese Situation wichtig war und er dort nichts zu suchen hatte. Ysera lies ein knappes klicken ertönen, was Al'duin als eine Art Danke verstand. Der Drache entspannte sich wieder und legte seinen Kopf in den Sand des Strandes. Ysera blickte wieder Suzanna an. "Was möchtest du von mir?" meinte sie so normal wie möglich, doch ihre stimme zitterte leicht und Ysera musste sich wieder schnell mit dem Pullover das Gesicht abwischen, da sich wieder Tränen den Weg nach unten bahnen wollten. Ysera machte es fertig, dass sie so zwischen Al'duin und Suzanna stand und sich nun entscheiden musste. Ihr Brustkorb schien zu zerreißen bei dem Gedanken daran, dass sie einen der beiden aufgeben musste, nur um bei dem anderen zu sein. Und sie wollte ja eigentlich beide bei sich wissen. Ysera hielt ihren blick unten und wagte es nicht Suzanna auch nur im entferntesten anzusehen. Ihre Lange Zeit bei Al'duin hatte ihr diese Macke eingebrannt. Es war unter Drachen üblich, dass die Partei, die unterwürfig war, den Blick senkte und auf eine anerkennung dieser Geste von em anderen wartete. Und genau das tat Ysera. Sie wartete darauf, dass Suzanna den ersten schritt machte und das Gespräch begann.


|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||
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BeitragThema: Re: Strand    Mi 26 Aug 2015, 12:44

POSTPARTNER: Ysera Xi'ri Dovah


Langsam Schrittes hatte sich die Magierin der Rothaarigen genähert, darauf bedacht in einem so großen wie möglichem Abstand zu dem Drachen zu ihr zu gehen. Und wie es schien..wollte das Todesmonster es ihr auch erlauben. Kaum zu glauben in was für eine Gefahr sich Suzanna hier begab! Immerhin könnte das "Vieh" sie mit einem Bissen verschlingen und töten! Doch das schwarze Ungetüm hatte es ihr wirklich erlaubt, sich Ysera zu nähern! Doch das bedeutete noch lange nicht, dass der Drache sie akzeptierte.. Das hieß höchstens nur, dass er sie sprechen lies..

Die "Füchsin" sah nur zu der Rothaarigen neben sich, wie die beiden am Strand saßen. Ysera trug immer noch die schlabbrigen Klamotten von heute morgen, dass Zeug was sie sich schnell angezogen hatte um zu dem Drachen zu rennen.. War ungewohnt, trug sie sonst doch immer ihre Rüstung. Suzanna sah zu ihr hinüber, doch die..wandte den Blick von ihr ab. >> Du hast geweint. Versuch es nicht zu verbergen, du bist ne beschissene Lügnerin. <<, meinte die junge Frau mit den Fuchsschwänzen nur ruhig aber auch mit sanfter Stimme zu ihrem Gegenüber. Ja, sie hatte geweint. Ihretwegen. Schnell war die Magierin zu der Rothaarigen herüber gerutscht und hatte auch schon die Arme um sie geschlungen. >> Tut mir Leid das ich wütend wegen deinem Abgang war.. <<, flüsterte die hübsche Frau nur leise in das Ohr der anderen während sie eben jene fest umarmte und an sich drückte. Wie das wohl aussah? Die Füchsin in kompletter, weißer Uniform mit Hut und Abzeichen und die Drachenreiterin im Schlabberlook. Aber es störte sie nicht. Warum sollte sie es auch stören? Was zählt war aktuell..einfach nur die Situation mit der Rothaarigen zu klären. Und nicht aufgefressen zu werden..


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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Strand    Mo 31 Aug 2015, 22:36

Sand unter den Füßen, Wind in den Haaren und getrocknete Tränen. Mehr nahm Ysera nicht wahr. Sie hatte abgeschalten und sich in ihrem tiefsten inneren vergraben und versteckt. Nur ein geflüstertes Tut mir leid drang durch die ewigen Tiefen von Yseras Gefühlen durch. Es tat ihr also leid..Ysera wusste, das Suzanna nicht log. Ihre Stimme war klar und ohne das geringste Zittern. Die Rothaarige erkannte meist sofort, wenn jemand sie anlog, was daran lag, dass sie ihre eigene Stimme für Dovahzul perfektioniert hatte. Die Drachen hatten ihren eigenen Akzent und eben diesen hatte Ysera sich antrainiert. Der Gedankengang brachte die Wächterin dazu, an eine Episode aus ihrer Vergangenheit zu denken.

Ysera's Sicht
"Ysera, mein schatz? Wo bleibst du denn?" Es war die Stimme meiner Mutter die mich davon abhielt, weiterhin Bücher zu lesen. "Ich lese grade! Ich möchte später essen!" rief ich zurück. Es gab keine Antwort. Meine Mutter wusste ganz genau, dass man mich nur selten von einem Buch wegbringen konnte. Ich ließ meinen Blick wieder in das Buch gleiten. Das Buch erzählte die Geschichte der Dovahkiin's oder auch Drachenblüter genannt. Ich hatte dieses Buch schon mindestens zehn mal durchgelesen, aber langweilen tat es mich nie. Mein Vater war ein Dovahkiin. Er konnte seine Stimme wie die eines Drachen klingen lassen und damit verrückte Sachen machen! Es war immer spannend sowas zu sehen. Gerade jetzt war er auch draußen und übte die Drachenschreie. Ich hatte ihn oft gefragt, ob ich auch mal einen probieren darf, doch er sagte ständig zu mir "Ysera, meine Prinzessin. Dovahkiin's sind immer männlich. Nur Männer beherrschen das Thu'um, die Stimme. Du kannst das leider nicht mit deiner engelsstimme" Ich war immer niedergeschlagen nach so einem Satz gewesen und wütend über die Natur. Ich liebte die Geschichten über Drachen und das Thu'um. Ich wollte das alles doch selbst ausprobieren! Doch das blieb mir verwehrt. Ich klappte das Buch zusammen und schaute aus dem Fenster. Mein Vater stand dort und übte. Mit einem mal donnerte der Himmel "AL'DUIN!" ertönte es über die Gipfel. Mein Vater hatte einen Drachenschrei verwendet. Ich hatte keine Ahnung, was dieser Schrei bedeutete. Aber ich würde es wohl nie
erfahren. Ich drehte mich vom Fenster weg und ging zu meiner Mutter, um etwas zu essen.

Ein paar Wochen später machte ich einen Spaziergang durch die verschneiten Gipfel meines Zuhauses. Ich war nicht weit von unserem Haus entfernt. Von hier oben war es gut zu sehen. Mir war langweilig, also probierte ich etwas, was mein Vater mir eigentlich verboten hatte. "Al'duin!" rief ich. Nichts geschah. Auch der Himmel donnerte nicht so wie bei meinem Vater. Ich versuchte es noch einmal, so laut, wie es mir nur möglich war. Wieder nichts. Nur mein Echo, das über die berge hallte. "Verdammt!" Ich wurde langsam wütend. Was sollte das denn? Sie hatte doch auch das Blut ihres Vaters in sich! Ich kehrte in mich und beruhigte mich. Einmal, nur noch einmal würde ich es versuchen! Ich konzentrierte mich, holte tief Luft und schrie "AL'DUIN!" Der Himmel donnerte, sogar lauter als bei meinem Vater. Ich sah freudig zum Haus hinab, wo mein Vater panisch her raus gerannt kam. Ich hatte ihm bewiesen, das ich ein Dovahkiin bin! " punah Sossedov? Haha, fos eldraag! (Ein weibliches Drachenblut? Haha, was für eine Überraschung!)" ertönte es plötzlich laut und donnernd über mir. Ein Drache flog über mir! Er war riesig und vor lauter schreck, landete ich auf meinem Hosenboden und rollte ungewollt den Berg hinab, bis mein Vater mich auffing und laut Lachen musste. Ich fand das gar nicht lustig..

Ysera schüttelte kurz den Kopf. Wie waren ihre Gedanken den auf das Treffen mit Al'duin gekommen? Vielleicht bangte sie einfach darum, dass sie ihn verlieren würde..Ysera blickte kurz zu ihrem Drachen und seufzte, ehe sie sich Suzanna zu wand. "Mir tut es ebenso leid, dass ich dich einfach allein gelassen hab wegen Al'duin. Ich hänge sehr an ihm, weißt du?" meinte Ysera kleinlaut und sah auf den Boden. "Ich bin mir aber zu hundert Prozent sicher, dass er sich bessern kann, uv Al'duin? (oder Al'duin?)" Der letzte Teil des satzes war an Al'duin gerichtet. Ysera fiel aber ein, dass er den Rest ja nicht verstanden hatte, daher wiederholte sie den Satz, den sie an Suzanna gerichtete hatte, noch einmal auf Dovahzul. Al'duin nickte knapp mit dem Kopf und richtete sich auf, um auf Suzanna zu zugehen. Kurz vor ihr legte er sich hin und legte seinen Kopf auf ihren Schoß. " Hi los riid wah ek , ful zu'u fen eim hi (Du bist ihr wichtig, also akzeptiere ich dich auch)" brummte der riesige Drache und stupste Suzanna knapp mit der Schnauze an. Ysera übersetzte das, was Al'duin sagte und lächelte sie an. Sie hoffte, das Suzanna nun glücklich war und war auch froh darüber, dass Al'duin sie nun akzeptierte. Vielleicht gab es ja nun weniger Probleme. Wer weiß?
Postpartner: Suzanna Snow


|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||
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BeitragThema: Re: Strand    Do 03 Sep 2015, 14:43

POSTPARTNER: Ysera Xi'ri Dovah


Mit einem neugierigem und ernsten Blick sah die Magierin mit den neun weißen Fuchsschwänzen nur zu der Rothaarigen neben ihr. Und sie wartete. Suzanna wartete geduldig darauf, dass Ysera etwas zu dem sagen würde, was sie selbst eben zu ihr gesagt hatte. Denn wenn die Füchsin eins hoffte, dann das Ysera das ganze genauso wichtig hier war wie ihr persönlich..

Doch egal wie lange sie wartete, es schien keine Reaktion mehr zu kommen. Die Rothaarige, welche gerade sowieso ganz anders aussah als sonst, befand sich wohl mit ihren Gedanken in ganz anderen Sphären.. >> Hey.. <<, meinte sie nur leise erneut. So leise, dass es wohl niemals die Drachenreiterin erreicht hatte. Was wohl im Kopf von ihr vorging? Es kam der jungen Frau vor als ob sie Stunde um Stunde auf eine Antwort warten würde.. Aber Suzanna war sich sicher, dass warten würde sich lohnen! Aber vielleicht war sie da auch einfach nur zu naiv? Ysera war die erste Person in ihrem Leben, mit der sie sich eine Beziehung wirklich vorstellen konnte! Das wollte sie selbst nicht einfach so wegwerfen.. Suzanna wollte nicht das das, was sich da zwischen ihr und der Drachendame entwickelt hatte, einfach so kaputt ging. Nur wegen dem Drachen und ihrer eigenen Eifersucht.. Die Füchsin musste lernen zu akzeptieren, dass das "Haustier" vor ihr da war..egal wie schwer es ihr doch auch fallen würde. Der Drache war Ysera wichtig, der Drache machte Ysera erst zu der Ysera welche die Magierin liebte..

Es vergingen wieder gefühlte Stunden bis dann die Rothaarige eine Reaktion von ihr gab. Sie bewegte ihren Kopf, sah erst zu dem Drachen und dann zu der Füchsin. Und sie machte auch wirklich den Mund auf. Und mit jedem Wort, was die Füchsin da hörte..da schossen ihr mehr die Tränchen in die Augen. Es..tat ihr wirklich leid?! Als die Drachenreiterin den Blick wieder abgewandt hatte..da konnte Suzanna selbst einfach nicht anders als ihr einfach um den Hals zu fallen und sich leise schluchzend an der Schulter der anderen anzulehnen.. Es war ein so schöner Moment..war sie wirklich..glücklich! Sie hatte ja irgendwie schon damit gerechnet, dass Ysera einfach alles beenden würde, sie wieder alleine lassen würde.. Darum war die Magierin jetzt nur noch glücklicher darüber, etwas ganz anderes nun zu hören! Sie hatte bei dem Abgang der Rothaarigen vom Morgen mit dem schlimmsten gerechnet gehabt.. Das ausgerechnet dieser schöne Moment - mal wieder - von einem Raiden am Funkgerät gestört wurde, war dann auch der Auslöser dafür das Suzanna die Umklammerung von Ysera beendete. Genervt zog sie ihr Funkgerät einfach nur hervor, wischte sich kurz die Tränen aus dem Gesicht...und schaltete es einfach aus. Ein Zeichen, was wohl demonstrieren sollte wie wichtig Suzanna das ganze hier war! Und kaum war das vorbei, da hatte sie auf einmal den Kopf des Drachens auf ihrem Schoß! Das..Ungetüm sprach etwas..etwas was sie natürlich nicht verstand.. Hilfesuchend sah sie zu Ysera, welche auch sofort übersetzte.. Und als sie die Übersetzung von den Worten des Drachens hörte, da liefen das erste mal sichtbare Tränen über die Wange der Magierin. Freudentränen natürlich.. Sie war einfach nur glücklich.. Abwesend sah sie zwischen dem Drachenkopf und der Rothaarigen hin und her, wischte sie die Tränchen wieder aus dem Gesicht.. >> Ich..sniff..hab mit dem Institut gesprochen. Sie..sniff..haben im Forschungstrakt..sniff..die Kuppelwiese wieder eröffnet. Dort sollte..dein Drache nun..sniff..schlafen können.. <<, meinte die Füchsin nur fast schon zögerlich zu den beiden.. An ihrer Stimme konnte man deutlich hören, wie gerührt sie doch..von den Worten des Drachen und den Worten der Rothaarigen war.. Und doch..lächelte sie als sie den Kopf wieder erhob. >> Sorry das ich deinen..sniff..Namen benutzt habe beim beschweren das es keinen Platz für Drachen gibt..hehe.. <<, kam es dann nur noch von der Füchsin. Ein leichtes kichern entkam den glücklich lächelnden Lippen nur noch als sie den letzten Satz ausgesprochen hatte und sich endlich alle Tränchen aus dem Gesicht gewischt hatte..


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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Strand    So 20 Sep 2015, 14:35

Ysera glaubte nicht, was Suzanna da von sich gab. Erst heute Morgen hatte sie mit Al'duin darüber geredet, das sie einen Platz zusammen beantragen würden und nun..nun hatte die Fuchsdame vor ihr doch tatsächlich eine kuppel für Ysera und Al'duin organisiert! Ysera weitete ihre augen und fiel Suzanna um den Hals. "Danke! Danke danke danke!" rief die Rothaarige nur laut und presste Suzanna mit aller Kraft gegen sich. Hoffentlich wusste diese, was ihr das grade bedeutete! Immer weiter flüsterte die Rothaarige Suzanna danke zu. Heute war doch ein so schlimmer Tag, wie es Ysera eigentlich erwartet hatte!

Al'duin hatte seinen Kopf noch rechtzeitig wegziehen können, als Ysera Suzanna um den Hals fiel. Er wäre warscheinlich nun Drachenhackfleisch, wenn sein Kopf auf dem Schoß der Füchsin geblieben wäre. Er kannte die Kraft seiner Partnerin zu gut. Wie lange war er auch schon mit ihr zusammen? Viel zu lange warscheinlich. Al'duin sah die beiden Frauen an und es machte ihn nicht einmal traurig, dass niemand ihn beachtete. Ysera war glücklich und das war ihm am wichtigsten. Al'duin trat ein Stück zurück und steckte seine Flügel, die langsam begannen weh zu tun, da er sie solange eingeklappt hatte. Penibel achtete er darauf die beiden Wächterinnen vor ihm nicht zu stören. Er stupste nur kurz Ysera an um zu flüstern (was sich dennoch anhörte wie ein mann, der ein Kampfschrei ausstieß): "Zu'u bo wah bo um muldeytorax. (Ich werd ein bisschen herrum fliegen)" Ysera nickte ihm knapp zu und Al'duin ging wieder einige schritte zurück um sich dann mit einem kräftigem Flügelschlag vom Boden abzustoßen. Aus Gewohnheit brüllte er einmal beim Aufsteigen. Das hing einfach bei ihm im Gehirn drin. Al'duin sah, wie die Welt allmählich unter ihm kleiner wurde. Doch zu hoch durfte er nicht steigen. Er würde sich an der Glaskuppel, die sie alle umschloss, stoßen. Und das wollte er nicht noch einmal miterleben. Als sie in Glassdome ankamen, wurden er und Ysera gründlich von oben bis unten untersucht. Ihm ging das natürlich gegen den strich, den 200 Jahre lang hatte ihn niemand durchsucht und angetatscht. Grausam war das gewesen. Nachdem sie dann endlich fertig geworden waren, wollte Al'duin einen Erkundungsflug unternehmen. Er war es gewohnt gewesen, über den Wolken zu gleiten und sich alles genau an zuschauen. Doch daraus wurde  nichts. Er war in voller Geschwindigkeit gegen die Glaskuppel gerauscht und direkt in einem Sturzflug dem Erdboden entgegen gekommen. Zum glück war nichts passiert, da ihn einige Bäume abgefangen hatten. Al'duin belustigte sich über dieses ereignis. Wie töricht er doch trotz seiner 220 Jahre war. Aber man lernt nie genug dazu. Er hatte viel erlebt, doch die Zeit, die er mit Ysera verbracht hatte, war die beste. Ysera war  einfach eins der besten Drachenblüter die er kannte. Punah dovah, nannte er sie manchmal. Der weibliche Drache. Es war nicht der beste Name, aber besser als sein eigener. Al'duin hatte in Dovahzul auch eine eigene Bedeutung. Jeder drachenname besteht aus einzelnen Wörtern. Wenn man also Al du in aufteilt bedeutet das soviel wie Zerstörer Verschlingen und Meister. Nun, auf sein früheres Ich passte diese beschreibung auch. Aber auf das jetzige...nein. Er würde nie wieder jemanden wehtun und das dank der Rothaarigen Wächterin.
Postpartner: Suzanna Snow
Out: Sorry, ich wollte ein bisschen mehr meinen Drachen vertiefen :D


|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||
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BeitragThema: Re: Strand    Mo 28 Sep 2015, 18:48


POSTPARTNER: Ysera Xi'ri Dovah


Sie wischte sich weiterhin ein paar Tränchen aus dem Gesicht während sie auf eine Reaktion der Rothaarigen oder des Drachen wartete. Vielleicht würde sie ja Sauer werden? Wütend darüber, ihren Namen benutzt zu haben um sich über etwas zu beschweren? Doch es sollte anders kommen, als die Füchsin es dachte. Nein, statt einer wütenden Ysera bekam sie eine mehr als nur glückliche Ysera, eine dankbare Ysera! Woher sie das wissen konnte? Wohl deswegen, weil die Rothaarige in ihrer so untypischen Kleidung der Magierin um den Hals fiel sich dicht an sie drückte und presste und nur gefühlt eine Milliarde mal "Danke" sagte. Sanft legte Suzanna die Arme um die Rothaarige und streichelte ihren Rücken. Leise schniefte die nun wieder glückliche Wächterin erneut ein paar Mal während sie die Wärme der anderen genoss. Während sie die Wärme ihrer Freundin genoss!

Es vergingen wohl noch einige Minuten - Minuten in denen der Drache auch "leise" wegflog und die beiden wieder alleine ließ - bis sich die junge Magierin rührte. Ysera hatte sich die ganze Zeit so glücklich und so erleichtert bei ihr bedankt und sie an sich gepresst. Doch Suzi war es nun, die sich ein wenig von Ysera löste, den Kopf hob und ihr in die Augen sah. Das erleichterte Lächeln von ihr zierte auch ihre Lippen während sie zu der Rothaarigen sah. >> Ich..denke..mal ich liebe dich..und...ja..dann tut man sowas halt.. <<, meinte die Füchsin nur mehr als schüchtern und verlegen zu der Drachenreiterin. Es war nicht nur das erste mal, dass sie zu Ysera gesagt hatte, dass sie sie lieben würde sondern das erste mal in ihrem ganzen Leben! Nicht einmal die beste Illusion die sie beschwören konnte, könnte nun die Schamröte in ihrem Gesicht verbergen! Sie war...ja, sie war wirklich nervös! Ihr Herz schlug wie verrückt, war sie auch kurz davor jetzt einfach herum zu zappeln. Was hatte sie denn da gesagt? Warum hatte sie das gesagt? Wie würde Ysera reagieren? Was wenn Ysera sie nun von sich stoßen würde? Sie fallen lassen würde wie eine heiße Kartoffel? Aus einem Reflex heraus machte Suzanna dann etwas, was sie wie so oft nicht ganz durchdacht hatte.. Sie küsste die Rothaarige in ihren Armen einfach auf den Mund. Doch dann fiel ihr ein..was wenn sie das nicht wollte? Im Körper der Fuchsdame machte sich mehr und mehr Panik breit, beendete sie den Kuss wieder und sah nur verlegen weg.. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was sie machen würde wenn Ysera sie nun von sich stoßen würde! >> Und..genau deswegen habe ich..heute morgen so reagiert.. <<, kam nur noch kleinlaut aus ihrem Munde. Oh sie schämte sich ja sowas von! Sie war so aufgeregt..


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Ysera Xi'ri
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BeitragThema: Re: Strand    Di 17 Nov 2015, 13:35

LAST POST

Ysera umarmte die Wächterin fest, drückte sie an sich und streichelte ihren Rücken. Nachdem Suzanna sich endlich ausgesprochen hatte, drückte die Fuchsdame ihr einen Kuss auf die Lippen. Ysera erwiederte. Was für einen Grund hatte sie denn noch um auf Suzanna wütend zu sein? Genau. Keinen einzigen. Man merkte dennoch, wie fertig es die Fuchsdame machte, dass sie so zu Ysera gewesen war. Doch das war verziehen. Es war sowieso mehr die Drachenreitern, die Angst haben sollte. Sie erinnerte sich an eine Nachricht, die sie Heute aus dem Institut bekommen hatte. Sie hatte den Befehl bekommen, sich ins Institut zu begeben um dort ihr Wissen über Drachen und Dovahzul preiszugeben. Ysera schluckte schwer. Irgendwie musste sie das nun Suzanna beibringen. "Suzanna..? Da ist noch eine Sache die ich dir Sagen muss.." Ysera atmete tief ein und erklärte Suzanna, dass sie vorerst den Wächterdienst beenden musste, da sie einen Befehl von Oben bekommen hatte. Sie würde sich zu Forschern im Institut gesellen und dort ihr Wissen preisgeben. Das bedeutete, dass sich die beiden kaum noch sehen konnten, was der Rothaarigen sehr im Herz schmerzte. Nachdem sie sich ausgesprochen hatte, sah sie ihre geliebte Fuchsdame an und streichelte über ihre Wange. Ein paar Tränen kullerten über ihre eigene, obwohl sie doch grade erst aufgehört hatte zu weinen. "Du musst dich wohl allein mit der Blechbüchse rumschlagen.." meinte Ysera mit einem leichten lachen. Sie wischte sich langsam die Tränen weg..

Ysera hatte sich diesen Abend noch gebührend von Suzanna verabschiedet, ehe sie mit ihren Sachen in die Forschungsabteilungen umzog und sich dort einrichtete. Eine Monate lange Forschung und Ausfragung stand ihr bevor. Ob sie das ohne ihre Füchsin schaffen konnte? Selbst für ihren Drachen hatte sie nun kaum Zeit. Dieser musste den ganzen Tag in der Kuppelwiese totschlagen..


|| Ysera spricht || Al'duin spricht ||
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BeitragThema: Re: Strand    Do 03 Dez 2015, 17:46

Sanft schmiegte sich die Magierin an ihre Freundin, küsste sie innig, genoss ihre Wärme und ihre Nähe. Es war ein wundervolles Gefühl, bereitete es Suzanna jedes Mal aufs neue eine nie dagewesene Erfahrung! Eine Erfahrung, welche sie nicht missen wollte vor allem! Doch alles hatte leider ein Ende. So beendete die Rothaarige auch das tolle Gefühl der Nähe, als sie etwas sagen wollte. Das das, was Ysera ihr dann erzählen würde, nur noch mehr das schöne Gefühl entfernen würde, hatte die Magierin mit den Fuchsohren nicht erwartet. Und doch, Ysera erzählte ihr davon, dass sie sich für die nächste Zeit wohl weniger sehen würden..

>> Bevor ich alleine mit Blechbüchse Zeit verbringe, kümmere ich mich um deinen Drachen. Und das ohne das ich ihn verstehe. Während ich in Steaksauce gebadet habe. Wenn ich gefressen werde, ist es deine Schuld! <<, meinte die "Füchsin" nur ebenso mit einem leichten Lachen zu der Drachenreiterin. Wenn Ysera wirklich weg musste, dann konnte sie da nichts dran ändern..

Gebührend hatten sich die beiden voneinander verabschiedet. Natürlich nicht am Strand, sondern in der Kabine von Ysera im Wächtertrakt. Und alls es dann Zeit wurde, half die Illusionsmagierin natürlich auch Ysera beim packen ihrer Sachen. Zusammen gingen sie zum Forschungstrakt, oder besser gesagt soweit, wie es der Füchsin" erlaubt war mit zu gehen. Leidenschaftlich zog Suzanna die Rothaarige noch einmal zu sich und küsste sie nur wild mit Zunge. Genau vor der Sicherungsschleuse und vor den Augen einiger Forscher. War ihr doch egal was andere dachten! Solange es um die Rothaarige ging, wars ihr egal was andere sagten. >> Wehe dir du lässt mich zu lange warten. Und nehm dein Handy immer mit. Ich schick dir Fotos damit du mich nicht vermisst~ <<, flüsterte Suzanna ihrer Freundin nur noch in das Ohr als sie den Kuss beendet hatten. Und kaum war das getan, da musste die Rothaarige auch schon weiter gehen.. Zum Abschied winkte Suzanna nur, warf sie ihrer Freundin noch einen Luftkuss zu als jene schon hinter der Glasscheibe war, immer tiefer in das vom Zugang beschränktem Forschungsinstitut...


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BeitragThema: Re: Strand    Di 15 Dez 2015, 14:45

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cf: Die Insel – Der Wald – Das Herz des Waldes [Plot 2]

Mit jedem Schritt wurde der Sand unter seinen nackten Füßen weicher und nasser. Kaoru konnte genau spüren, wie weit die Wellen es jemals geschafft haben, sich auf die unzähl’gen Sandkörner zu werfen, bevor die Sonne ihre wärmenden Strahlen weiterhin auf den Sand hinab prasseln lassen würden, um ihn zu trocknen. Der Wind blies ihm heftig um die Ohren, ein Hauch von Salz lag in seiner Luft. Hinter sich konnte der Junge deutlich die Klippen über seine Schultern ragen sehen, wenngleich ihr Schatten es nicht bis zu ihm geschafft hatte. Den Weg vom Wald her hatte er genommen, sodass das Rascheln der Blätter, welche den Wind, ohne jeglichen Zoll einzukassieren, passieren ließen, weiterhin in seinem Kopf herumgeisterte. Ein Naturmensch war er schon im gewesen, kein Zweifle bestand daran.

Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts, und er konnte sich sicher sein, dass er alleine war, um sich dem endlosen Meer hinzugeben. Nun gut, endlos war in diesem Sinne relativ zu verstehen, schließlich reichte das Glas der Kuppel bis zum Meeresgrund, welcher nebenbei erwähnt schon an dieser Stelle ziemlich tief war. Schon zu oft hatte er es vergebens versucht, von der Insel zu fliehen, aber jedes Mal war er gescheitert. Dennoch hatte er es nicht aufgegeben, sondern er versuchte es immer und immer wieder. Hätte man ihm gesagt, dass der heutige Tag der sein sollte, an dem sich seine Arbeit bezahlt machen würde, hätte er nicht geglaubt. Aber tatsächlich – er war mittlerweile ins Wasser gesprungen und bis zum Meeresgrund hinab geschwommen – hat er dieses Mal eine Stelle gefunden, an der das Glas einen leichten, kaum sichtbaren Riss hatte. Ob es der enorme Druck war, den das Wasser auf die Glasschicht ausübte, oder ob es einen anderen Grund dafür gab; darüber konnte man streiten. Aber Kaoru sah die Chance und nutzte seine Eismagie, um das Wasser auszudehnen, sodass es noch stärker gegen das Glas drücken würde. Viele Stunden der Arbeit hatten darin bestanden und da man keine Unterwasserkameras aufgestellt hatte, konnte sein Plan in Ruhe Früchte tragen. Natürlich wurde das Leck in dem Moment, als ein schmales Loch – gerade so groß, dass er hindurch passte – entstanden war, sofort gemeldet, aber bis man Wächter mit der nötigen Tauchausstattung versehen hatte, war er schon verschwunden. Sein Fehlen als einfacher Insasse sollte jedoch noch lange nicht bemerkt werden.

Ausbruch
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Nao
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BeitragThema: Re: Strand    Do 21 Jan 2016, 21:03

CF - Musik Raum E - 101

Nao und Sho gingen langsam den Weg zum Strand entlang. In Gedanken versunken schwiegen sich die beiden an. Sie hatten sich momentan einfach nichts mehr zusagen. Es war schwer für die beiden Seelenverwandten normal miteinander umzugehen. Nach der Quarantäne war alles anders und die beiden hatten Schwierigkeiten sich wieder normal zu verständigen, da Sho nicht mit Nao über die Zeit im Institut sprach. Nao machte dies sehr zu schaffen. Sho war sein engster Freund, sein Bruder und Seelenverwandter. Der junge Ritter konnte es einfach nicht nachvollziehen, das sein Freund so zu ihm war. Nao seufzte und sah zu dem kleinen Drachen, welcher still vor Nao herflog. Sie erreichten nun den Strand und Nao sah Sho an. Der kleine Drache verwandelte sich sofort in seine große Form und wollte gerade losfliegen. Sho warte. sagte der Ritter und sah zu dem Drachen auf. Sho blinzelte verwirrt und senkte seinen Kopf um Nao anzusehen. Was ist? Nao überlegte kurz wie er sich ausdrücken sollte und sah Sho dann wieder an. Sho, du bist mein bester Freund,Bruder und Seelenverwandter. So wie es jetzt ist kann es nicht weiter gehen. Du musst endlich mit mir reden. Ich möchte dir nur helfen. sagte Nao und sah den Drachen flehend an.
Der majestätische hellblaue Drache sah Nao traurig an. Nao, du weißt ganz genau das du dass selbe für mich bist, aber ich bin noch nicht bereit dazu, darüber zu reden. Hab bitte Verständnis. Der Drache legte kurz seine Schnauze auf Naos Kopf, ehe er sich in die Lüfte erhob. Nao sah ihm kurz nach, ehe er seine Schwerter ablegte und sich neben diesen in den Sand setzte. Er fing an Sho im Sand zu zeichnen, und das gelang ihm sogar sehr gut. Er legte sich in den Sand und schloss die Augen.
Damals war alles viel schöner, als Nao noch klein war und auf Sho traf. Das war für Nao die schönste Zeit und der schönste Moment in seinem Leben. Als er den kleinen Drachen fand und sie sich anfreundeten. Es war so lange her und es war Naos schönster Tag. Der Ritter lächelte und öffnete die Augen wieder. Er sah wie Sho über dem Wasser flog und anschließend kurz dort eintauchte und dann wieder auftauchte.

Sho genoss das Fliegen und die Ruhe. Er dachte einmal nicht an das Geschehene und hoffte das er es endlich vergessen könnte. Der Drache flog so hoch er konnte, bis die Kuppe oben endete, und flog dann wieder runter aufs Meer zu nur um kurz davor wieder zu stoppen und hoch zu fliegen. Zwischendurch machte er ein paar Loopings und tauchte im Wasser unter. Das schönste Gefühl der Welt für Sho,dass fliegen. Sho zog nun nur noch runde über dem Meer und beobachtete Nao dabei. Der Ritter tat ihm natürlich Leid, aber wie sollte der Drache ihm erklären was er durchstehen musste ohne das der Ritter ihn so bemitleiden würde? Nao könnte es nicht verstehen. Der Drache seufzte und zog seine Runden.







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Pan
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BeitragThema: Re: Strand    Fr 22 Jan 2016, 22:01


» Pan «

[first post]
Als der junge Halfbelf aus dem Wald trat, war die Sonne bereits wieder von den Wolken verschluckt worden. Bedauernd sah er hinauf zu dem grauen Himmel, dann schweifte sein Blick zu dem blauen Ozean, welcher sich unweit von ihm erstreckte und schließlich im Horizont endete. Mit einem großen Sprung und einer flinken Bewegung seiner langen Beine landete er im weichen Sand des Strandes und hockte sich auch so gleich hin. Sein roter Schopf wehte im Wind, welcher sanft über die Ebene fegte. Rasch leckte der Magier sich über den Zeigefinger und hielt in weit über seinen Kopf in die Luft gestreckt, um den Wind kurze Zeit später schon als eine von Osten kommende Briese zu identifizieren. Seine grünen Augen sahen wachsam umher, konnten im ersten Moment jedoch niemand anderen erspähen und so sprang er zurück zu der Felswand um vorsichtig sein Ohr daran zu legen und auf die Geräusche seiner Umgebung zu lauschen. Da war schon was. »Nur was ist es bloß?« murmelte er vor sich hin, wobei seine Stimme in heiterem Ton erklang und er anbei zu pfeifen begann. Mit kleinen Hopsern, begann er den Strand entlang der grauen Felswand zu passieren, rechts von ihm das Meer, welches ihn mit seinen rauschenden Wellen als Backgroundsänger diente. Auf halbem Wege blieb er gebannt stehen, die Augen zu Boden gerichtet und sich gleich darauf auch schon niederbeugend, während seine Hände sich nach einer kleinen Muschel nahe der nackten Füße ausstreckten. Kaum hatte er sie in den Händen inspezierte er sie auch schon mit vor Aufregung leuchtenden Augen, bevor er sie vorsichtig in die Hosentasche gleiten ließ. 
Sein Pfeifen war verstummt und grüne Blick Pans' war auf den Ozean gerichtet, auf welchem er in weiter Ferne ein Wesen sah, welches ihn stark an einen Drachen erinnerte. Und wenn ein Drache hier war, dann war es auch sehr wahrscheinlich sein Herrchen in nicht allzu großer Entfernung anzutreffen. Ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus bevor er seinen Weg fortsetzte, unbeschwert und fröhlich wie eh und je.
Es dauerte nicht lange, da hatte er jenen Begleiter aufgefunden. Naja, zumindest vermutete Pan, dass der hellhaarige Junge ganz in der Nähe, der Begleiter des Drachen war. So viele gab es davon schließlich nicht auf dieser Insel.
»Hallo!« hob der Halbelf die Stimme und winkte dem Fremden zu, während er weiter auf ihn zukam. »Ist das dein Drache dort draußen?« fragte er schließlich, als er dem Anderen gegenüber stand und auch diesmal leuchteten die Augen des Magiers abenteuerlustig auf. Drachen waren schon etwas feines, so fand er. Sie waren groß, stark, treu und für alles zu haben. Und sie konnten fliegen! Wie gern würde Pan sich selber in die Lüfte schwingen und leicht wie eine Feder umherfliegen können. Hach wie wundervoll wäre es, das Fliegen zu erlernen.
Aber nun war es ihm wichtiger den Neuling ein wenig unter die Lupe zu nehmen und so musterte er ihn von oben bis unten, angefangen bei seinen weißen Haaren. Besonders in den Bann gezogen wurde Pan von den lila Augen des Anderen. So etwas hatte er zuvor noch nicht gesehen. Ein lächerlicher Gedanke bildete sich in seinem Kopf aus, doch er war verschwunden, kaum dass er ihn erfassen konnte. Pan grinste jedoch weiter vor sich hin, dann sah er wieder in Richtung des Wassers zu der Silhouette des Drachen vor dem blauen Himmel, auf eine Antwort des Ritters wartend.

PP: Nao


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BeitragThema: Re: Strand    Mi 03 Feb 2016, 11:23

Nao lag einfach da und beobachtete Sho. Dabei musste sich der Ritter konzentrieren nicht einzuschlafen. Den Neuankömmling bemerkte er erst nicht. Da kommt jemand. war das einzige, was Nao von Sho gedanklich von Nao zu hören bekam. Nao blinzelte und sah dann den jungen Mann, der ihn sogleich ansprach an. Hallo. Er ist mein Partner ja. erklärte Nao, lächelte und richtete sich auf. Der Junge hatte hellbraunes Haar und sah Nao mit seinen grünen Augen lächelnd an. Ich bin Nao und das da oben ist Sho. meinte der Ritter zag lächelnd. Das er so schnell jemand antreffen würde hatte der Ritter nicht erwartet. Tai war zwar wahrscheinlich auf der Suche nach Nao, aber der Ritter wollte ja eigentlich mit Sho alleine reden um etwas heraus zukriegen, aber der Schuss ging dezent nach hinten los. Die grünen Augen des jungen Mannes fixierten Nao für einen kurzen Moment, ehe er lächelnd zu Sho sah. Der Drache jedoch ignorierte den jungen Mann und zog weiter seine Runden. Nao seufzte,wie lange sollte das zwischen den beiden noch so weiter gehen, dass ganze war doch schon eine Weile her. Doch anscheinend saß es so tief in Sho fest, dass dieser noch Ewigkeiten damit zu kämpfen haben würde. Und was treibt dich hier her? fragte Nao den jungen Mann freundlich. Wenn er schon hier war, dann konnte er sich ja auch mit ihm unterhalten oder nicht?
Zumal er ja eh neue Leute kennen lernen wollte. Na ob das klappt? Du mit deiner Schüchternheit. meinte Sho und der Ritter knurrte innerlich und ignorierte den Drachen. Der Drache war in letzter Zeit so angriffslustig, das es schon traurig war überhaupt mit ihm zu reden. Nao leidet sehr unter diesem Problem und Sho schien es nicht zumerken. Nao seufzte und schirmte seine Gedanken von dem Drachen ab, damit er mal seine Ruhe hat.

Der Drache flog seine Runden und spürte den Geruch des Neuankömmlings in seiner Nase. Er war offensichtlich eine Art Magier. Sho sah kurz zu ihnen und drehte dann wieder ab. Das Nao so darauf besessen war, zu erfahren was bei der Quarantäne passiert war nervte den Drachen. Er wollte einfach nicht darüber reden, aber Nao verstand das anscheinend nicht. Der Drache sauste mit einer irren Geschwindigkeit auf das Wasser zu und bremste vor ab nur um sanft im Wasser zu landen. Er tauchte ab und erkundete die Unterwasserwelt. Erst jetzt bemerkte der Drache, dass Nao seine Gedanken zu Sho verbarg. Der Drache seufzte und tauchte wieder auf. Er flog wieder hoch in die Luft bis zum Kuppelende nur um sich von da wieder runter zustürzen und dann wieder kurz vor dem Wasser abzubremsen.







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BeitragThema: Re: Strand    Mo 08 Feb 2016, 18:47


» Pan «

Der Andre richtete sich zwar auf, machte allerdings keine Anstalten sich auf die Beine zu erheben um ihm die Hand zu reichen oder eine andere Geste der Begrüßung zu zeigen. Aber das machte Pan nichts, er hielt sowieso nicht so viel von den verschiedensten Begrüßungsritualen der meisten Menschen. Es war nicht der direkte Kontakt oder das in die Augen sehen, solche Gesten sprachen ihm zu eigentlich zu, aber er verstand nicht wieso man solche Dinge stets tat wenn man sich sah oder womöglich neu kennen lernte.
Als der Fremde zu sprechen begann, war es zu der Enttäuschung des Magiers lediglich die Antwort auf die eben gestellte Frage. »Hallo. Er ist mein Partner ja.«
Partner also? Wie gern hätte Pan auch einen Drachen gehabt. Nicht etwa weil sie Macht ausstrahlten oder weil sie groß und gefährlich waren- was außer Frage stand- aber in diesem Fall bot der Drache nicht nur einen Freund, sondern einen Begleiter fürs Leben. Wieder ließen die Augen des Rotschopfs von dem Ritte ab und schweiften weit hinaus, über die ruhigen, blassen Wellen hinweg zu dem großen Tier, was wieder und wieder hinab stürzte, nur um sogleich wieder aufzutauchen und in der Wolkenmasse zu verschwinden. Erst der erneute Laut einer Stimme riss Pan aus seinen Gedanken. Während der Andere noch sprach, setzte der Halbelf sich ohne weitere Nachfrage neben Nao. »Ich bin Nao und das da oben ist Sho.«
Kaum hatte der Besitzer des Drachens zu Ende gesprochen war jene Enttäuschung über die knappe Information die er Pan preisgegeben hatte, bereits verflogen. Nun umspielte ein Lächeln seine Lippen und der Rothaarige konnte nicht anders als unwillkürlich zurück zu strahlen. »Wirklich sehr nette Namen! Ihr scheint gut zusammen zu passen, ihr beiden. Ich bin Pan und mein Partner ist dieser Bonbon.« Kichernd griff er sich in die Hosentasche und zückte einen gelb leuchtenden Bonbon, dessen plastikartige Verpackung im Widerschein des Wassers zu funkeln begann. Während er ihn ein paar Sekunden dicht vor seinem Gesicht hielt und aufs Genauste untersuchte begann er erneut zu sprechen. »Möchtest du auch einen?« Nun streckte er den Bonbon Nao hin in der Erwartung, dass er ihm sogleich abgneommen werden würde.
Dieser setzte erneut an, aber diesmal war es eine Frage. »Und was treibt dich hier her?« Nun, sowas nannte Pan direkt. Nicht direkt persönlich, aber direkt. Aber er nahm es dem Anderen nicht übel. Im Grunde genommen nahm der Halfbelf niemandem irgendwas übel, was man so oder so betrachten konnte. Er selber merkte das meistens nicht, da er weder das Schlechte in anderen Menschen sah noch in sich selber. Sein Blick wanderte wieder hinaus auf den Ozean und jetzt begannen seine zarten Hände vorsichtig über den Sand zu streichen und ihn behutsam zwischen den Fingern durchgleiten zu lassen. Er wusste eigentlich selber nicht warum er hier war.
»Nun, ich..« er zögerte kurz, dann sah er den Ritter wieder direkt an, seine Lippen erneut von einem Lächeln umspielt. »Ich bin mir gar nicht so sicher, wenn ich ehrlich bin. Mein weg führte mich eben hierher.« Eine solche aufrichtige und ehrliche Antwort war vollkommen normal, denn nichts anderes war Pan. Natürlich besaßen besonders die Elfen ein flinkes und durchaus hinterlistiges Mundwerk, aber durch Pans Adern floss ebenso Menschenblut. Auch passte diese Art schlichtweg nicht zu seinem Charakter.
»Und was ist mit euch?« fuhr er mit einer Gegenfrage fort und zog die Brauen hoch um die Aussage zu untermauern. Sicherlich lag es an dem Drachen, so ein Tier den ganzen Tag eingesperrt zu lassen war vermutlich nicht angenehm für ihn.

PP: Nao


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