» WELCOME IN HELL

Herzlich Willkommen in Glass Dome. (:
Es freut uns, dass du hierher gefunden hast.
Wenn du Lust hast sieh dich gerne einmal genauer um;
doch einmal eingewiesen gibt es kein Entkommen mehr -
sei dir darüber im klaren!
Im Moment wird im Forum selbst alles ein wenig umgemodelt, aber keine Sorge, das RPG ist und bleibt aktiv.
Übrigens haben wir Kekse.
Liebe Grüße, das Admin Team; Limlim (Liam) & Lexipuh (Alex)
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»Plot 3 - Die Endzeit

xx 3 Wochen nach der verhängnisvollen Nacht, ist wieder etwas Ruhe in Glassdome eingekehrt und das Institut will die Schüler an die Schule heranführen.

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 Herz des Waldes

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BeitragThema: Herz des Waldes   So 27 Apr 2014, 20:27



So tief im Wald, ist es beinahe eine Form der Unmöglichkeit hier alleine herauszufinden. Das dichte Blätterdach verhindert das Fliegen und beinahe alles sieht gleich aus.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Fr 23 Mai 2014, 19:52

CF: Zimmer 1-04 // Makoto & Haji

Er hatte keine Ahnung wie er hier gelandet war, aber es war wunderschön hier. Ein kleiner Fluss erstreckte sich neben ihm und man sah einige Tierspuren an dem Fluss. Hier haben bestimmt vor kurzem noch Tiere getrunken. Makoto streckte sich und lehnte sich an einen Baum. Er schloss die Augen. Die letzten zwei Wochen war er eingesperrt, konnte nicht weg und sah immer das selbe trostlose Zimmer und immer nur die selbe Person. Makoto hasste sowas. Er brauchte Abwechslung und deswegen war er auch froh das die Türen endlich wieder offen waren. Makoto spürte wie es ihn in den Fingern juckte. Er wollte umbedingt einen Insassen finden dem er irgendwie Blut abnehmen konnte. Natürlich würde er vorher fragen. Makoto war klar das ihm keiner freiwillig Blut geben würde, aber Makoto fragte immer, weil er einfach ein höfflicher,naiver Dummkopf war. Er war nun mal nicht der typische Wissenschaftler, sowie die Insassen sie wohl sahen. Für Makoto wohl vom Vorteil, andernseits würden sie ihn so weniger fürchten. Ja es war definitv schwierig mit den Insassen und dann das leben als Wissenschaftler.
Makoto gähnte noch mal und beobachtete in aller Ruhe die Umgebung. Makoto hoffte auf baldige Gesellschaft und auf einen Gesprächspartner, der nicht gleich abhaut wenn Makoto ihn nach Blut fragen würde.
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Nathanael
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Sa 24 Mai 2014, 17:21

Plot 2 - First Post

Nate war froh, wieder an der frischen Luft zu sein. Die letzten beiden Wochen waren ihm vorgekommen wie Monate, wenn nicht Jahre, und in diesen Wochen beneidete er, kein Schüler zu sein. Immerhin hatten die noch jemanden zum reden, während die Lehrer in ihren Apartments ganz für sich waren. Klar, es gab Fernseher, Essen, Bücher… Aber da Nathanael schon lange auf dieser Erde verweilte, hatte er schon viele Bücher gelesen, und auch wenn sie interessant sein konnte, so waren sie es doch niemals für zwei gesamte Wochen. Auch der TV war ganz interessant, aber auch wenn Nate immer wieder von der heutigen Technik erstaunt wurde, so gab es nichts, dass ihn an ihr hielt.
Und dann war da plötzlich der Stromausfall gewesen. Nate war sich zwar eigentlich sicher, dass noch kein Insasse draußen herumlaufen dürfte, doch er hatte schnell gemerkt, dass viele Schüler der Gefahr trotzen und einfach aus ihren Zimmern spazieren würden. Da sie ihm alle irgendwie am Herzen lagen, wollte er es nicht versäumen, ihnen als Lehrer irgendwie zur Seite zu stehen, wenn sie in Schwierigkeiten waren, denn er war sich sicher, dass die Wissenschaftler irgendwas planten. Wofür sonst eine zweiwöchige Quarantäne auf einer Insel, die schon Quarantäne an sich war? Egal wie oft Nate sich eine Antwort auf diese Frage überlegte, er konnte es sich nicht wirklich ausmahlen.
Nachdenklich zupfte er eine Zigarette aus seiner Jackentasche, zündete sie an und blickte das erste Mal wirklich auf, seit er losgegangen war. Er hatte in Gedanken versunken nur dem Weg gefolgt, der ihn immer weiter in den Wald geführt hatte, und Nate wusste plötzlich nichtmehr, wo er sich befand. Nachdenklich zog er an seiner Kippe, während er sich einmal um sich selbst drehte, und irgendetwas auszumachen versuchte, dass ihm seinen Standort verriet. Nichts. Überall um ihn herum waren nur Bäume. Das beunruhigte ihn nicht - er mochte die Natur ja eigentlich, zumindest hatte er nichts gegen sie. Aber eigentlich wollte er wo ganz anders lang…
Seine Gedanken schweiften zu Thalia. Sie war ein interessantes Mädchen, und Nate hatte die Zeit mit ihr genossen. Leider waren sie von dieser Durchsage unterbrochen worden, und sie hatte gehen müssen. Eigentlich schade, er hätte sie einfach bei sich behalten sollen. Aber zwei Wochen mit einem Mädchen… nun, vielleicht war es doch nicht so schlecht gewesen, dass sie weg war. Dennoch wollte er sie vielleicht mal besuchen, gucken wie es ihr ging, immerhin war sie ja neu auf Glass Dome, und als Neuling direkt sowas zu erleben konnte sowohl verstören, als auch verwirren.
Wieder in Gedanken versunken, und langsam seine Zigarette rauchend folgte Nate nun einem kleinen Bach, der ihn immer weiter ins Unterholz führte, fröhlich vor sich hin plätschernd, im Licht des Tages glitzernd. Er fragte sich, ob dieser Bach von der Lagune oder vom Strand kam, und wo er Nate hinführen würde. Er war zwar schon länger auf dieser Insel, zumindest länger als man glauben mochte, aber nicht so lange, dass er schon alles erkundigt hatte. Als er sich letztendlich sicher war, dass er sich nun vollkommen verirrt hatte, hörte er plötzlich ein Geräusch. Er wusste nicht, ob ein Tier, oder ein Menschen auf einen Ast getreten war oder sowas, aber irgendwas war dort. Er ging noch ein paar Schritte, dann sah er plötzlich einen Jungen, wahrscheinlich ein Schüler, mit leuchtend hellen blauen Augen und blauen Haare, der ebenfalls in Gedanken versunken schien. Ein letztes Mal zog Nate an seiner Kippe, dann schnipste er sie auf die Erde und trat den Stummel, der nur noch übrig geblieben war, aus, und ging auf den Jungen zu.
Na, auch verirrt?


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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   So 25 Mai 2014, 21:14

Gedankenversunken schrak Makoto auf, als ihn ein Mann ansprach. Der weishaarige roch nach Rauch. Ein Raucher also. Das macht das Blut schlecht. Menschen sollten wirklich nicht rauchen.
Makoto sah den Mann an. Er war definitiv ein Lehrer. Makoto überlegte was er für eine Rasse sein könnte. Der Junge nickte knapp. Wenn Sie auch sagen kann ich ja damit rechnen das nicht nur ich mich verlaufen hab oder? Makoto lächelte. Er hatte kurz überlegt ob er Sie oder du sagst, sich aber dann für Sie entschieden. Eine Form der Höfflichkeit und des Respektes fand Makoto. Gerade überlegte Makoto wie er seinem Gegenüber Blut abgewinnen konnte als ihm einfiel das er sich noch nicht vorgestellt hatte. Wenn dieser Mann wirklich Lehrer war würde er spätestens beim Unterricht wissen wie Makoto wirklich heißt, aber das war ihm gerade egal. Ich bin Luca freut mich. Makoto hielt ihm unbeholfen die Hand hin. Er wusste wirklich nicht wie er sich anderen vorstellen sollte, ob andere wollten das man die Hand reicht? oder wollten sie einfach nur das man sich beim Namen nennt? Sollte dieser Mann hier Fragen haben so würde er sie mit Sicherheit einfach stellen. Ich muss jetzt nicht gleich meine Lebensgeschichte ausplaudern. Ich denke der Name reicht ihm für den Anfang. Vielleicht will er noch das Alter wissen mehr aber wahrscheinlich auch nicht. Makotos Augen hingen an den weisen Haaren des Mannes. Bin wohl nicht der einzige mit einer unnormalen Haarfarbe. Ich glaube Kuori hatte sogar pink/rosa Haar und nun ein weishaariger wirklich komisch.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Di 03 Jun 2014, 20:18

Plot 2 - 2

Nate merkte, dass der Junge vor ihm wohl nicht sehr geübt im Umgang mit Mitmenschen war. Als er ihm die Hand ein wenig komisch hinhielt, schaute er sie erst an, bevor er sie dann zögernd schüttelte. Er war es nicht gewohnt, Leuten die Hand zu schütteln. Klar, in der normalen Welt, da draußen irgendwo. Aber hier drinnen? In Glass Dome? Niemals. Hier drin würde man sich vielleicht zunicken, vielleicht sogar lächeln, aber normale Begrüßungen hatte er hier vorher noch nicht erlebt. Aber was erwartete man schon – oder sollte man erwarten – von einem Gefängnis? Nate merkte, wie der Junge – Luca? – ihn musterte, und zog noch einmal tief an einer neuen Zigarette, spürte wie er langsam ruhiger wurde, und während er langsam den Qualm aus Mund und Nase steigen ließ, antwortete er.
Naja, seit dieser Quarantäne und dem darauf folgenden Stromausfall find ich mich hier nirgends mehr richtig zu Recht…“, teilte er dem Jungen mit, während er sich leicht verlegen am Kopf kratzte.
Oh, und ich bin Nathanael Godric, aber du kannst mich Nate nennen… und naja, während wir nicht im Unterricht oder der Schule sind kannst du mich auch einfach duzen. Ich halte nicht so viel von Förmlichkeiten. Eigentlich nicht mal dann, wenn wir in der Schule sind aber… ach, lassen wir das. So wie es aussieht, wird die Schule sowieso was länger ausfallen, glaube ich.
Nochmal musterte er den Jungen. In seinen Augen sah Nate nichts Böses oder Hinterhältiges wie bei manch anderen, und er fragte sich, was der Junge getan hatte um hierher zu finden. Auch, welcher Rasse er angehörte, war Nate ein Rätsel. So eine Haarfarbe war seines Wissens für keine Rasse üblich, und irgendwie hatte der Junge etwas an sich…
Und, woher kommst du so?“, fragte er vorsichtig, während er in seiner Tasche nach irgendwas Essbarem suchte. Er wusste nicht genau, was er anderes sagen sollte, denn er kannte Luca nicht, und konnte ihn weder einschätzen, noch wusste er, was er mit ihm bereden konnte. Dennoch, er konnte ja zumindest versuchen, ein Gespräch aufzubauen, und wenn er abblocken würde, dann würde er auch nicht weiter nachhaken.
Out: sry für den kurzen Post >_<



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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mi 04 Jun 2014, 19:25

Makoto nickte. Diese Quarantäne war eine nervige Sache. Zwei Wochen lang komisches Essen und dann immer die selbe Person bei sich. Lehrer haben ein eigenes Apartment oder nicht? War sicher schön ruhig. Habt ihr auch Essen bekommen oder konntest du selber Kochen? Der Mann stellte sich als Nathanael vor. Für Makoto ein sehr schöner Name. Ein interessanter Name. Danke Nate. Diese Formsachen auch außerhalb der Schule würde mir persönlich nach einer Zeit ziemlich zur Last fallen. Makoto lächelte. Momentan war er einfach froh einen anderen Gesprächspartner zu haben. Makoto hatte natürlich kein Problem mit seinem Zimmergenossen, aber nach zwei Wochen brauchte er einfach Abwechslung. Nate der in ruhe rauchte schien Makoto ebenfalls zu mustern. Die Frage zu Makotos Herkunft erstaunte ihn ein bisschen. Er hätte nicht gedacht das Insassen sich so sher für einander interessieren würden. Er als Wisschenschaftler musste auch aufpassen was er sagt. Makoto überlegte kurz und antwortete dann schließlich. Ich komme aus England, London um genau zu sein. Wurde dort aber nicht geboren falls du das meinst. Ich wurde auf einer kleinen unbekannten Insel im pazifischen Ozean geboren. Wie siehts mit dir aus? fragte Makoto nun neugierig. Er fing an sich für sein Gegenüber ernsthaft zu interessieren. Klar könnte er auch wie sonst sich wirklich zurückhalten mit dem reden, aber zum einen war Nate ein Lehrer und zum anderen war es für andere Menschen schwer Makotos Interesse zu wecken.


TBC Der Wasserweg
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   So 24 Aug 2014, 22:37

First Post
Erinnerungen durchströmten Tonks, schlechte Erinnerungen, mit negativen Gefühlen verbunden und doch irgendwie vertraut. Dieser Ort erinnerte sie an Zuhause, an den Wald, welcher an Forks angrenzte und in welchem sie oft den ganzen Tag verbracht hatte, wenn Zuhause wieder Tumult herrschte. Wär hätte gedacht, dass es an einem Ort wie Glass Dome noch so scheinbar unberührte Natur gab. Sehr zu ihrem eigenen missfallen gefiel ihr diese Tatsache und doch. Der Gedanke allein machte es aus, dass sich die Magierin trotz ellenlanger Waldwege und Bäume hoch wie Häuser keineswegs frei fühlte. Während anfangs das Gefühl der Verzweiflung sie mitgerissen hatte und die Schülerin sich mit jedem bisschen Freiraum der ihr blieb zufrieden gegeben hatte, war dies nun bereits vorbei. Sie wollte hier raus, wollte endlich das Gefühl haben Kilometerweit rennen zu können ohne irgendwann stehen zu bleiben. Egal wie sehr das hier allem einer normalen Stadt ähnelte, Tonks wusste ganz genau das dem nicht so war. Den Blick ausdruckslos nach vorn gewandt stapfte sie durch das Innere des Waldes, während ihre knochige Hand den Pelz von Scott kraulte, welcher langsam neben ihr her trottete und ab und zu wie es für Hunde üblich war vorlief um irgend eine Nichtigkeit zu beschnuppern, manchmal entfernte er sich dabei soweit, dass sie ihn zwischen all den dichtbeieinander stehenden Bäumen kaum noch erkannte und dachte sie hätte ihn verloren, bis dann doch wieder das schwarz-weiße Fell des Straßenköters zum Vorschein kam. Die Ruhe und Einsamkeit des Waldes gefiel der jungen Magierin, ganz anders als in der lauten, von Menschen besudelten Stadt. Sie hielt es darin einfach nicht mehr aus! Allein der Anblick dieser ihrer Meinung nach minderwertigen Kreaturen, die sich einfach so mit diesem bedrückenden Los abgefunden hatten, machte sie schon ganz krank. Wie Puppen, welche an Fäden hängen und von einem Puppenspieler geführt werden, Tag für Tag die selbe Route ohne Aufstand zu erregen oder sich von den Fäden loszureißen. Tonks war es Leid! Genervt trat sie gegen einen der herumliegenden Steine, welcher daraufhin ein paar Meter weiter kullerte und in den Bach plumpste, welcher sich neben ihr erstreckte. Scott nährte sich diesem langsam, roch am Wasser als wolle er prüfen ob es giftig ist und nahm dann ein paar Schluck vom kühlen Nass in sich auf, woraufhin er sich seiner Besitzerin wieder anschloss. Ihr Blick viel auf eine große Spinne, welche anscheinend gerade dabei war ihr Spinnennetzt inmitten von zwei dicken Ästen zu weben. Nur noch eine Frage der Zeit bis ich hier raus komme und sich die Leute, wegen welchen ich hier drin sitze in meinem Netzt verfangen und langsam am Gift zugrunde gehen.... Der Kopf des Mädchens senkte sich wieder und sie richtete den Blick auf den von Moos und Blättern bedeckten Waldboden, wodurch die Kapuze ihr wieder etwas ins Gesicht rutschte. Ich werd hier drinnen noch ganz krank.... verlier den Verstand....
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   So 24 Aug 2014, 23:38

First Post

Nebenbei bemerkt: Drei Tigerbabys sind sehr anstrengend, insbesondere wenn sie bereits einen Meter hoch sind und dass noch klein ist, im vergleich zu dessen Vater. Leider hatte Erebos diese schwere Aufgabe an sich genommen, als er Baron und Ekei Schutz bot und sie aufnahm, doch da waren die drei Rabauken noch so winzig gewesen. Und Ekei verletzt und eine Verletzte, Schwache Mutter musste ihre Jungen schützen während der Vater versuchte in der Dürre zu Jagen. Unmöglich alle durch zu bekommen, dass mussten auch Ekei und Baron merken, als ihr Ältester Sohn in einem noch Jungem Alter starb. Erebos musste es doch wissen, er war letztlich doch dabei gewesen und versucht den kleinen zu retten, vergebens. Aber wie sagte man in einer Geschichte, die natürlich wieder von allen vergessen wurde: da waren es nur noch Drei!

Die Zeiten, in denen Erebos den Fünf nicht gerade ungefährlichen Katzen Schutz bot, in der sie immer wieder in seinen Träumen auftauchten, ist Lange her und die Drei, nun Sharo, Marko und Vari genannt, wohl gemerkt dass Vari das einige Weibliche Junge in dem Wurf war, sind zu drei stattlichen, frechen und munteren Biestern heran gewachsen, die man mit Jugendlichen in der Pubertät vergleichen könnte. Sprich: sie nervten alle. Und zu allem übel konnte Erebos auch noch verstehen was sie in langen, ungeformten Linien mit kurven und kanten, brabbelten, wobei man die vielen Sätze auch mit Rund Drei Worten zum Ausdruck bringen könnte. Zumindest waren sie nun endlich draußen und die Dämonen-Kätzchen konnten sich so richtig austoben. Sie sprangen durch den Bach, Platschte und spritzten Baron und Erebos nass - die es sich gerade unter einer Eiche gemütlich gemacht hatten und kurz vorm Schlafen waren – oder Rannten ihre Mutter Ekei übern Haufen, die eigentlich nur etwas Trinken wollte.

„Uff …!“ Erebos wurde plötzlich die Gesamte Lauft aus den Lungen gepresst, als Sharo, der Älteste, sich auf ihn stürzten. „Erebos! Dad! Kommt Schwimmen!“ forderte der kleine, grundlegend schwarze Kater mit den fast Neon-Orangen Tigerungen, mit lauter Quietschender stimme während Marko und Vari Baron attackierten. „Ach kommt ihr Drei, lasst doch die Alten Herren in ruhe Dösen!“ Forderte Ekei ihre drei Randale machenden Rabauken auf, die sich dann in einem Knäuel aus flauschigem schwarz-orange gemustertem Fell hinunter zum Bach rollten, wo sie munter versuchten einen kleinen Fisch zu fangen. Was kläglich scheiterte. Doch anstatt über den Verlust der vermeintlichen beute zu trauern, entdeckten die drei einen Hasen, der sich sofort verkrümelte und in einem Meer aus raschelndem Buschwerk verschwanden. „Die Drei müssen noch Üben!“ entschuldigte Baron sich mit Brummender Stimme, auch wenn er wusste das Erebos mittlerweile schon fast schläft.

Nachdem der Hase sich in seinen Bau, tief unter den wurzeln einer Gigantischen Esche versteckt hatte, saßen die Drei Sünden um das Loch herum und betrachteten dieses bewundernd. Erebos konnte sich nur zu gut vorstellen, wie dir drei auf einen Hund oder so was reagieren würden, zumal sie meistens schon um einiges Größer sind … und auch nicht gerade zimperlich. Die Drei würden das Typische ‚Hund&Katz’ -Bild schleunigst ändern und den Armen Köter durch den halben Wald jagen, was Erebos den doch irgendwie gefiel.
Nach einer weile, in der nix geschah, biss auf dass der Hase sich nicht wieder blicken lies, stand Vari auf und schnupperte die Luft. Da war doch etwas! Etwas unbekanntes und eine Mensch oder eines der Wesen die hier ihre Arbeit erledigten. “Marko, geh du mal Gucken!“ knurrte Sharo leise, mit einer wollenden Dominanz in der stimme, die gerade nur noch ein leises quieken gliche, wie dass einer normalen Hauskatze, kurz bevor sie überfahren wurde. “Nein wir gehen alle Drei!“ Murmelte Marko, der sich mit gesträubtem Fell hinter seiner Schwester versteckt hatte. „Ach kommt ihr Angstköter!“ Quiekte Vari auf und schlidderte sogleich über den Nassen Boden durch ein Gebüsch, mit ihren Brüder gleich hinter ihr.

Wums! Vari ist gegen etwas gerannt und ihre Brüder folgten Sofort. Es war etwas Flauschiges, Schwarz weißes und … es war kleiner als sie, roch aber etwas noch diesen Wolf-dingern die sich Gelegentlich in den Städten der Dämonenwelt aufhielten. Also keine Beute, dass stand schon mal fest! Die Drei dachten gar nicht daran die Magierin zu beachten, die neben diesem Wesen war, sondern setzten sich um das Arme Tier und beschnupperten es neugierig.
„Baron! Wo sind die Drei kleinen?“ fragte Ekei nach einer weile. Es war Ruhig, zu Ruhig! Die Drei müssten weit weg sein oder stellten gerade etwas an. Und Erebos dachte daran dass er auf dem Heimweg wieder in Tausende Fallen der kleinen Tappte, die als Streiche dienen Sollten. Klasse! Der Blinde verdrehte die Augen und stieß seinen Elenbogen einmal in die Flanke des Ausgewaschenen Dämonentigers, an den er sich nur wenige Sekunden zuvor gelehnt hatte. Noch in halber Trance vom Schlaf Rappelte sich das mannshohe Tier auf, Gähnte und Streckte sich um dann nach den kleinen zu suchen. Welches durch die Tatsache, dass die Drei eine spur der Verwüstung und des Chaos hinter sich her zogen, vereinfacht wurde.
Das Gebüsch hinter den Dreien raschelte und die unverkennbare gestalt ihres Vaters drängte sich durch die teils mit Dornen benetzten Zweige. Abrupt blieb er stehen, als er erkannte dass seine Jungen sich gerade höchst wahrscheinlich in Schwierigkeiten gebracht hatten, mal wieder.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mo 25 Aug 2014, 00:14

Vollkommen in Gedanken und Grübeleien versunken bekam Tonks gar nicht mit wie sich nicht allzu weit weg Büsche und Sträucher bewegten und anscheinend Gestalte näher zu kommen schienen, die deutlich größer waren als die kleinen, braunen Kaninchen, welchen sie vorhin auf dem Waldpfad schon begegnet war. Doch im Gegensatz zu diesen zeigte auch Scott ein völlig anderes Verhalten. Ansonsten reagierte der alte Hund auf Waldtiere mehr als desinteressiert und machte sich nicht ein mal mehr die Mühe ihnen hinterherzujagen. Es war erst ein mal passiert, dass er während die beiden am Waldrand spazieren gegangen waren mit einem Eichhörnchen im Maul ankam. Die Magierin erinnerte sich noch gut an den kleinen, roten, leblosen Körper, welcher schlaff im Maul des recht großen Hundes gebaumelt hatte. Und das alles umsonst da Scott es nicht ein mal aufaß, trotzdem hatte das junge Gör die damalige Situation irgendwie als amüsant empfunden, auch wenn sie danach nicht noch ein mal vorgekommen ist. Diesmal jedoch schien es sich um etwas zu handeln, was die Aufmerksamkeit des Rüden erlangte und erneut entfernte er sich ein paar Meter von seiner Besitzerin, hob die Nase in die Luft um irgendeinen vertrauten Geruch auszumachen, als er plötzlich von einem gewaltigen Gewicht angerempelt wurde und seitlich zu Boden viel. Was war das gewesen? Ein Bär? Ein Puma? Gab es solche Tiere hier überhaupt? Blitzschnell rappelte sich der zwar alte, doch immer noch reaktionsschnelle Hund auf, zog die Lefzten hoch und knurrte bedrohlich. Durch die plötzlichen Bewegungen und den Lärm aus Gedanken gerissen hob Tonks ruckartig den Kopf nur um daraufhin fragend Zeuge zu werden wie zwei, überdimensionale Stubentiger ihren armen Hund umkreisten als wär er ein Spielzeug. Was zur Hölle.... schoss es dem Mädchen durch den Kopf und musterte erst ein mal die Wesen, welche sich dort herum tummelten. Sie sahen aus wie Hauskatzen nur viel, viel größer! Und dabei war es doch sonst Scott, welcher anderen Tieren Angst einjagte! Doch angemerkt dachte der Hund nicht daran sich winselnd auf dem Boden zu verkriechen, sondern sah eher so aus als wollte er einem der "Kätzchen" gleich an die Kehle springen. Doch noch bevor solch vergleichbares geschah, was sicher auch für den Border-Collie Mischling nicht gut geendet hätte, durschnitt Tonks durchdringliche, unfreundliche Stimme die Luft Hey ihr Viecher! Ich frag erst gar nicht was um alles in der Welt ihr seid, also würdet ihr wohl so freundlich sein und eure pelzigen Ärsche von meinem Hund weg bewegen!? Ein recht unhöflicher Tonfall den die Dame da anlegte, wenn man bedachte, dass die Viecher sie alleine durchs anspringen umreißen könnten und überhaupt weshalb ging sie davon aus die Tiere könnten sie verstehen? Doch nach normalen Katzen sahen sie nun auch wieder ganz gewiss nicht aus! Ihre bedrohlich wirkenden Augen fixierten die drei und sie war sich selbst nicht so ganz sicher, ob sie die Katzen lieber mit Vorsicht behandeln sollte oder sie gar verspotten könnte, immerhin waren sie doch irgendwie recht putzig. In diesem Moment raschelte erneut das Gebüsch hinter den fragwürdigen, drei Wesen. Na was kommt als nächstes, ein überdimensional großer Waschbär meinte die Magierin genervt und verschrenkte die Arme vor der Brust. Dann jedoch entschied sie sich definitiv für mit Vorsicht behandeln, denn im nächsten Moment trat ein mannsgroßer Kater aus dem Dornenbusch hervor. Scott setzte langsam zum Rückzug an, mit der Absicht sich zu Tonks zu gesellen damit diese die Möglichkeit hatte die Katzenfamilie zu vergiften oder sonst etwas zu tun, doch da stieß er sachte gegen den Pelz des anscheinend weiblichen Tiers und drehte sich aprubt um, erneut die Lefzten zu einem Zähnefletschen hochgezogen. Das war ja wie der reinste Hunde-Alptraum! Die junge Magierin dagegen betrachtete den großen Kater mit nachdenklichem Blick. Vielleicht waren diese Geschöpfe ja irgendwelche genmanipulierten Katzen aus den Glass Dome Laboren? Das "miez miez miez" ersparte sich die Schülerin jedoch fürs erste.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mo 25 Aug 2014, 15:28

Baron wusste dass ein Mensch ihn nicht verstehen konnte und normale Magische wesen auch nicht, es sei denn sie beschäftigten sich mit Dämonen-wesen. Dass die Drei allerdings eine Standpauke bekamen, die sich gewaschen hatte, stand jedoch bereits fest! Der Große Kater löste sich aus seiner überraschten starre und ging zu den Jungtieren, die Anstalten machten dem Hund hinterher zu rennen und verhinderte dies kurzerhand, indem er allen dreien mit seiner Pranke auf den Schweif trat. Plumb wurden die Rabauken gestoppt und beschwerten sich lauthals in einem Chor aus Jungen Mauzen, welches Baron jedoch mit einem knurren ähnlichem grummeln zum schweigen brachte.

Die Augen auf das Mädchen und ihren Hund gerichtet, setzte der Kater sich kurz, überlegte was er machen sollte. Wohl bewusst dass die Magierin ihn wohl nicht verstand, wandte er sich an seine Kinder mit einen grollendem unterton „Ihr geht jetzt zu eurer Mutter! Später könnt ihr euch eure Standpauke abholen!“ Der Befehl war eindeutig, doch Marko wollte widersprechen. Sein Maul leicht geöffnet und die Gold-Gelben Augen hoch zu seinem Vater gerichtet, wollte er sich beschweren, lies dies jedoch wieder, als er den Blick seines Vaters begegnete.

Das Gebüsch raschelte als drei Große Jungtiere mit gesenktem Kopf und hängenden Ohren und Schweif auf die kleine Lichtung an dem Bach gelangten, welche etwas abseits des Weges Lag. Ekei machte sich nicht die mühe, zu Fragen was los sei, sie konnte sich bereits denken, dass Sharo, Marko und Vari etwas angestellt haben mussten. Nur eine geknurrte Warnung schlich sich über ihre Lefzen, als die drei Randalierer Erebos nahe kamen und sich in Position brachten, den Dämon von allen Seiten mit gekreischte anzufallen und an den Baum zu nageln, an den Erebos sich gelehnt hatte und Döste. Gekränkt wandten sich Marko und Sharo ab, legten sich unter einen Brombeerbusch und begannen sich gegenseitig zu Putzen, während Vari sich zu ihrer Mutter wandte. Langsam schritt die kleine, mittlerweile schon müder werdende heranwachsende, zu ihrer Mutter, legte sich zwischen ihre Vorderläufe und schloss müde die Augen.

Es war schwer sich mit Fremden zu verständigen, wenn sie ihn nicht verstanden. Zu Baron´s Glück hatte er und seine Familie einen Lebenden ‚Übersetzer’ der sich hoffentlich, in Namen des Katers, entschuldigte. Aber war es eine so gute Idee, die Fremde und ihren … Hund … zu Ekei, den Jungen und Erebos zu bringen? Baron war sich sicher, dass er nicht einer von jenen war die sich ohne Entschuldigung verzogen, er war einer der Höflicheren Tiger. Langsam und Vorsichtig stand er auf und machte einen kleinen, zaghaften schritt auf das Mädchen zu, wohl bewusst wie sein Aussehen auf die Meisten wirkte. Und irgendwo war er den doch ein verwandter der Hauskatze, welche sich doch immer in der nähe von Menschen aufhielt. Ebenso wie eine ‚Normale’ Katze, rieb er leicht seinen Kopf an Arm der Jungen Frau, ergriff vorsichtig den Ärmel der Jacke und zog daran. Die meisten verstanden, dass sie bei einer solchen Geste, ihm folgen sollten.

Baron wandte sich ab und ging langsam durch das Gebüsch um sicherzugehen dass sie – und ihr Hund – ihm folgten. Nach einer kurzen weile in der sich die Drei durch das Gebüsch geschlängelt hatten, beschleunigte Baron seine Schritte und Trabte vor. „Erebos! Erebos, kannst du dich bitte in meinem Namen bei dem Mädchen entschuldigen? Die Drei haben ihren Hund angefallen und du weist ja …!“ Erebos ergriff sogleich das Nackenfell des Tigers, welcher sich zu ihm gebeugt hatte, und lies sich hochziehen. „Natürlich, mein Freund!“ die Sanfte, Ruhige stimme entrann seinem lächeln wurde von den Weichen und empfindlichen Tigerohren gerne wahr genommen.
Als könnte er sehen, richtete der Dämon sogleich seinen blick auf das Raschelnde Gebüsch, aus dem Baron soeben gekommen ist. Seine Hand ruhte an der Flanke des Halses, des Tigers welcher sich rechts neben ihn gesellte. „Sei gegrüßt Fremde!“

Es war Erebos bewusst, wie es wirken musste wenn ein Fremder Mann, der scheinbar mit und in einer Dämonen-Tiger Familie lebte, wirken musste wenn er einen auch noch mit Leicht Verblassten Augen ansah, als könnte er jede Wölbung des Körpers sehen. Dadurch, dass er Kontakt zu Baron hatte – die Hand in dem Weichem Fell des Halses versenkt hatte – ermöglichte es Erebos zumindest die Umrisse etwas zu sehen und sie sich einprägen zu können.

(hoffe es geht so in Ordnung)
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mo 25 Aug 2014, 16:56

Wo sollte dieser Waldauslug nur noch hinführen? Dabei wollte Tonks doch einfach nur in Ruhe einen kleinen Spaziergang mit ihrem Hund machen und sich wie so oft in Grübeleien stürzen. Und jetzt stand sie 4 Monster Katzen gegenüber. Hingegen ihrer Vermutung jedoch ging der mannsgroße Kater nicht auf sie oder Scott los, sondern schien tatsächlich so etwas ähnliches zu tun, wie die drei kleineren zurecht zu weisen. In gewisser Art und Weise erinnerte die ihr da gebotene Szene das Mädchen an das typische Bild eines Vaters, welcher seine Kinder zurechtweist. Und automatisch stellte sie sich innerlich die Frage ob solche Anblicke normal waren, wenn man ins Innere des Waldes eindrang. Gefühle wie Angst oder Sorge waren jedoch keineswegs auf ihrem Gesicht zu erkennen. Man dürfte meinen, dass sie wenigstens aus Sorge um ihren Hund, angemerkt eines der wenigen Wesen, welches ihr hier noch nahe stand, ausflippen würde, doch bedarf es schon einiges mehr um eine Tonks derartig aus der Ruhe zu bringen und richtige Emotionen in ihrer Mimik auszumachen. Trotz allem, machte sie sich bereits notfalls zum Angriff rüber zu gehen, doch wie sich heraus stellte, war das nicht nötig, denn auf die Zurechtweisung ihres, anscheinend Vaters, verschwanden die jungen Tiere wieder im Gebüsch und flott, doch zu stolz als könnte er den Anschein erwecken wirkliche Angst verspürt zu haben, lief Scott wieder zu seiner Besitzerin, erst mal nicht besonders erpirscht darauf sich noch ein mal so weit von ihr zu entfernen und solch einen Schock zu erleben. Katzen empfand er ja schon als schlimm genug, da mussten sie auch nicht noch riesen groß sein. Umso schlimmer, dass der größte von ihnen nun auch noch auf ihn und seine Besitzerin zu steuerte. Erneut zog Scott bedrohlich die Leftzten hoch, machte sonst jedoch keine weiteren Anstalten für den Angriff, denn nun war die junge Magierin immerhin dazu in der Lage die Katze zu verletzten ohne versehentlich vielleicht noch den Border-Collie Mischling zu treffen. Doch diese reagierte erst mal gar nicht und wartete, wenn auch mit einem sichtbar bedrohlichen Blick ab. Als das Tier für ihren Geschmack eigentlich schon zu nah gekommen ist und sie es so gleich "gebührend" begrüßte wollte, hielt die Schülerin jedoch inne, denn anstatt sie wie vermutet anzugreifen, schmiegte der riesige Kater seinen großen Kopf ähnlich wie es Hauskatzen taten an ihren Arm. Tatsächlich lies sie das unbekannte Wesen sich kurz daran schmiegen, bis sie den Arm wie so üblich, ja bald reflexartig zurück zog nachdem sich das Wesen umgedreht hatte angeekelt an ihrer Hose abwischte, obwohl durch den Stoff des Hoodies eigentlich gar nichts an ihre Haut hätte kommen können. Und selbst wenn, immerhin hatte sie keine Katzenallergie. Wahrscheinlich war es einfach nur die Abneigung zu solch unerwartetem Kontakt. Die Aufforderung jedoch ihm zu folgen, nahm das Mädchen natürlich wahr und auch wenn sie den Wesen immer noch durchaus misstrauisch gegenüber stand, wie eigentlich allem und jedem zu Anfang, setzte sie sich in Bewegung und ging hinter dem Kater hinterher, auch wenn sie daran stets in Alarmbereitschaft blieb. Scott dagegen trottete genervt hinterher, sichtlich unzufrieden mit der Entscheidung die seine Besitzerin da getroffen hatte. Nachdem sie sich durch sämtliche Gebüsche und Sträucher gekämpft hatten kamen sie anscheinend am Ziel an, denn der Kater trabte vor und schien dann auf seine zwei Verfolger zu warten. Als das Mädchen mit der dürren Hand ausholte und somit gerade noch einen Ast aufhalten konnte, welcher ihr fast ins Gesicht geschlagen hätte, verdrehte sie genervt die Augen. Ich bin es so leid.... Nachdem sie langsam die Geduld mit den Begebenheiten im Wald verloren hatte und einfach nur noch große Schritte machte um die paar Sträucher, welche sie vom Ziel trennten, einfach niederstampfte, als würde sich eine Person wie Tonks um die Umwelt im Glass Dome scheren, waren sie endlich da. Scott war, wenn auch etwas wiederwillig, neben ihr her gelaufen und hatte sich trotz seiner angemessenen Größe locker durch jegliche Gebüsche hindurch geschlängelt. Doch der Anblick der sich den beiden jetzt bat, stimmte sie auch nicht gerade besonders froh. Jetzt war zu dem ganzen, auch noch eine 5 Großkatze hinzugekommen und damit nicht genug, anscheinend hatte sie auch noch einen menschlichen Freund an ihrer Seite. Tonks gab es genervtes Stöhnen von sich, während Scott das Laub und die Blätter abschüttelte, dabei jedoch sicherheitshalber die drei jungen Katzen im Auge behielt. Wer ist denn das jetzt? fragte sich die Magierin und musterte misstrauisch den Körper des Mannes. Anscheinend war er vertraut mit den Großkatzen, doch Gnade ihm Gott, wenn sich heraus stellen würde, dass diese Viecher seine Haustiere oder ähnliches waren, auch wenn sie zugeben musste, dass die ganze Sache ihr Interesse geweckt hatte. Wenigstens schien der Mann Wert auf Höflichkeit zu legen und begrüßte sie mit ruhiger Stimme. Tag auch gab Tonks, wenn auch in recht unfreundlichem Ton zurück, verschrenkte die Arme vor der Brust und lehnte sich gegen einen Baumstamm. Dabei schien sie kurz die ganze Umgebung zu registrieren, bis sie sich wieder dem Fremden zu wand. Und wer bist du? Der Dompteur? Scott setzte sich neben sie auf den Waldboden, schien den Mann vorerst zu ignorieren und betrachtete misstrauisch die Katzen Familie. Deine Miezekätzchen haben meinem Hund nen ganz schönen Schrecken eingejagt fügte die Insassin monoton hinzu und betrachtete ihn weiterhin ausdruckslos.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mo 25 Aug 2014, 18:23

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Vollkommen Planlos irrte Aiden durch den Wald, war irgendwie Typisch, er war noch nicht lange in Glass Dome und schon hatte er sich verlaufen. Es war ein Seltsamer Ort, eigentlich sollte das hier doch eine Art Gefängnis sein jedoch war es so Riesig und nicht gerade Aufgebaut wie die Gefängnisse die er sonst kannte, am eigenartigsten Fand er jedoch das sie ihn einfach so an einem Stadtrand ausgesetzt hatte und ihm sein Eigentum worunter ein Schwert war wieder zurück gaben. Die Tatsache das er sein Sachen hier behalten durfte war ihm sehr Suspekt, eigentlich trugen in Gefängnissen doch alle Leute einheitliche Kleidung und durften keine Habe besitzen.
Aber das war jetzt eigentlich auch egal, er musste wieder aus diesem Wald heraus, er wollte doch einfach nur in die Innenstadt, von der ihm bei seiner 'Inhaftierung' wenn man das so nennen wollte gesagt wurde das er dort die Informationen bekommen würde was er hier in diesem Gefängnis tuen sollte, er wusste zwar das er von seinem Vorherigen Gastgeber als Lehrkraft eingetragen wurde, aber ansonsten hatte er keinen blassen Schimmer was er hier eigentlich tuen sollte.
So ergab es sich das er immer weiter in den Wald hinein stolperte und vollkommen den überblick verloren hatte, es sah alles so gleich aus, der Himmel war nicht zu sehen und auf einem Pfad befand er sich auch schon lange nicht mehr, währe er doch nur ein wenig aufmerksamer gewesen dann wäre das sicher nicht passiert.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er endlich stimmen, die Hoffnung Zivilisation zu finden wuchs wieder, okay alles was hier auf Glass Dome war waren wohl Verbrecher, aber besser als einsam und alleine irgendwo in einem Wald zu Sterben. Leider waren es nur zwei Personen die sich im Wald unterhielten und nicht eines der Enden des Waldes.
Vielleicht können die mir ja weiter helfen, ging ihm dann nur durch den Kopf, auch wenn er nicht wusste wer die beiden sind, an einem Ort wie diesem könnte es dummerweise jeder Zeit zu einem Kampf kommen, er währe Fit genug dafür, doch hatte er keine Lust zu Kämpfen, weshalb er einen Moment nachdenken musste bevor er aus dem Gebüsch heraus trat.
Aiden hob seinen rechten Arm und fasste sich mit der Hand in den Nacken, während ein leichtes lächeln seine Lippen zierte, "Hallo, sagt mal könntet ihr mir sagen wo ich hier bin? Ich hab mich scheinbar ziemlich Verlaufen.", sprach er dann in die Richtung der beiden Fremden und hoffte das sie Freundlich gesinnt waren und nicht irgendwelche Krawall besessenen Leute die einfach nur Stress machen wollten.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mo 25 Aug 2014, 18:44

Trotz der Unfreundlichen Begrüßung des noch Jungen Mädchens, welche einen Genervten unterton mitbrachte, welcher scheinbar auf leichte Reizbarkeit deutete, lächelte System. „Nein, ich bin nur ein Freund und der, der den Übersetzer spielt!“ Antwortete Erebos auf ihre erste Frage. Zwar löste ihre scheinbar schlechte Laune einen kalten Schauer aus, der über den Rücken des Dämonen Rieselte, doch anmerken lies er sich nichts. Er blieb freundlich, lies sich nicht von ihr beeindrucken, von ihrer Negativen Einstellung, doch Baron schien genervt von ihrem benehmen und setzte sich stur hin. Erebos löste seine Hand von dem Fell seines Freundes und verschränkte die Arme – jedoch nicht aus gründen zu Protesten.

„Ich soll mich im Namen meines Freundes entschuldigen! Ich denke jeder hier weis wie schwer es ist, mit Fremden wesen zu Kommunizieren!“ Er Lächelte und fühlte einen stups von der Großen Nase des Dämonentigers, in seiner flanke. Eine kleine Andeutung auf eine stille Verabschiedung, wonach es allmählich Abend wird. „Sie sind noch Pubertär!“ Zumindest hatte es aufgehört zu regnen und auch der wind wurde allmählich ruhiger.

„Ich werde mich verabschieden, wenn du möchtest können wir noch einen wenig durch den Wald gehen, ich kenne mich hier recht gut aus!“ bot Erebos an, nachdem auch aus der ecke, in der sich Ekei und die Jungen bereits versammelt hatten. Noch einmal strich Erebos´ Hand durch das Fell des Großen schwarzen Tigers, ehe Baron sich endgültig verabschiedete. Ein abschied der für das Mädchen wohl nie wirklich verständlich sein wird, letztlich kann sie die Sprache der Wesen nicht.
Baron und seine Familie verschwanden im Gebüsch um sich allmählich auf die Jag zu machen, zu Fressen und sich weiter auszuruhen. Nun war Erebos wohl mit dem Mädchen allein, so dachte er.

Hinter sich hörte er eine neue stimme, eine fremde. Sie Fragte, wo sie hier seien. Dabei konnte Erebos sich ein Lachen kaum verkneifen und drehte sich etwas in die Ursprüngliche Richtung, hielt den Kopf dabei gesenkt. „Du bist hier auf GlassDome, falls du es noch nicht mitbekommen hast!“ In der stimme des Dämonen lag ein kleiner hauch von einem amüsantem lachen. „Ich will so oder so gleich gehen, wenn du mir sagst wo du hin willst, kann ich – oder wir „ er drehte seinen Kopf kurz zu dem Mädchen und dann zurück zu der Neuen stimme „ dich dorthin bringen!“ Erebos´ Stimme war zwar leise, jedoch auch von dem neuen hörbar, der noch etwas abseits stand. „Darf ich nach euren Namen und Rassen ragen?!“
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mo 25 Aug 2014, 19:55

Tonks ließ den Fremden Mann nicht eine Sekunde lang aus den Augen, beinahe als würde sie trotz seines höflichen, ruhigen Auftretens davon ausgehen, er könnte sie angreifen. Mit der Zeit lernte man eben niemanden mehr zu vertrauen, vor allem, wenn man in der Vergangenheit von sämtlichen Personen verraten wurde, nicht zu vergessen, dass darunter die eigene Mutter war. Doch trotz ihres unfreundlichen Tonfalls, schien der Kerl recht gefasst zu bleiben, eine Eigenschaft, welche die meisten Insassin nicht ihr eigen nennen konnten. Andererseits war Glass Dome ja auch nicht wie jedes andere Gefängnis, hier wurden kaltblütige Mörder mit Unschuldslämmern zusammen geworfen. Die junge Magierin würde sich wahrscheinlich zu keiner dieser beiden Gruppen zählen, doch andere hätten sie wahrscheinlich in Kategorie 1 gesteckt. Für einen kurzen Moment schoss ihr die Frage durch den Kopf, weshalb ihr Gegenüber wohl hier drinnen steckte, doch fragen tat sie nicht, weniger aus dem Aspekt, dass sie der Meinung war es ginge sie nichts an, viel mehr aus der einfachen Tatsache, dass es sie einfach nicht interessierte. Bei genauerem Betrachten seines äußeren, vielen der Schülerin plötzlich die leeren, farblosen Augen auf und sofort zog sie daraus den Schluss, dass der Kerl wahrscheinlich blind war, ebenfalls eine Tatsache, welcher sie keine weitere Beachtung schenkte, geschweige denn Mitleid empfand. Trotz allem schien er ein großes Maß an Höflichkeit zu besitzen, damit war er sicherlich einer der wenigen hier und erhielt sogar einen imaginären Pluspunkt von dem Mädchen. Trotz allem änderte dies nichts an ihrem unfreundlichem Blick, welchen er aber eh nicht sehen konnte und ihrer alltäglichen, schlechten Laune in diesem Glaskasten. Seine Antwort, in welcher er meinte, er sei Freund und Übersetzer dieser Biester wurde von ihr nur mit einem kurzangebundenen tz beantwortet. Wenigstens entschuldigte er sich im Namen des großen Katers für das vorherige Ereignis und wortlos nickte sie der Großkatze einfach zu. Pubertär ist man in meinem Alter angeblich auch, ich spring aber auch nicht in der Gegend herum und falle arme Hunde an. Dies war vielleicht eine recht egoistische Denkweise, doch so war sie nun mal die Tonks und wenigstens hatte sie das Kommentar für sich behalten. Erst jetzt viel der Magierin auf, dass es schon um einiges dunkler geworden war, anscheinend würde es nicht mehr lange dauern bis der Abend einbrach. Allein bei dem Gedanken, den mehr oder weniger ruhigen Wald zu verlassen und zurück in die Stadt zu gehen löste bei ihr Unzufriedenheit aus. Anscheinend beschloss die Katzenfamilie auch langsam den "Heimweg" anzutreten, denn kurz darauf verschwanden sie alle nacheinander im Gebüsch. Während die Insassin ihnen noch kurz hinterher sah und sich erneut fragte was um alles in der Welt diese Tiere überhaupt darstellen sollten, schien sich Scott langsam, aber auch nicht mehr als sonst, zu entspannen. Er war nicht die Sorte Hund, welcher Fremde Menschen ansprang und gierig mit dem Schwanz wedelte um ein paar Tätscheleien und Streicheleinheiten zu bekommen. Tonks war eine der wenigen, welche überhaupt dazu in der Lage waren den Hund wirklich gefahrenlos anzufassen und zu streicheln. Man könnte sogar soweit gehen zu behaupten, dass manchmal dann doch der Hund mit ihm durchgeht und er es richtig genießt mal hinter den Ohren gekrault zu werden. Doch anderen Personen stand er, nicht viel anders als seine Besitzerin, misstrauisch und teilweise sogar aggressiv gegenüber. Der Fremde kündigte nun an, dass er sich langsam auf den Weg machen würde und wenn sie wollte könnte sie mitkommen. Eigentlich war Tonks nicht besonders scharf darauf ihn zu begleiten und anhand ihres fotografischen Gedächtnisses und Scotts Orientierungssinn, welchen er wie sie hoffte noch nicht verloren hatte, würde sie den Weg sicher auch allein finden.... andererseits sah hier auch wirklich alles gleich aus! Und etwas Gesellschaft war vielleicht gar nicht mal so schlecht, denn auch wenn die junge Dame als recht menschenfeindlich galt, war sie doch immer interessiert an einem guten Gesprächspartner. Doch noch bevor sie antworten konnte, trat eine weitere Person hinzu. Ihr Blick richtete sich augenblicklich auf einen jungen Mann, welcher etwas verpeilt drein schaute, an sich jedoch ebenfalls einen recht freundlichen Eindruck zu machen schien. Und dann, fragte der Kerl doch allen ernstes wo er hier war! Zuerst sah die Magierin ihn leicht verdattert an, dann kam ihr jedoch das Erkenntnis, dass es sich bei ihm wahrscheinlich um einen weiteren armen Wurm handelte, der ins Glass Dome verschleppt wurde. Hi gab sie emotionslos zurück und musterte ihn wie auch den Blinden zuvor unverschämt offensichtlich, von oben bis unten, bis sie ebenfalls zu einer Antwort ansetzte. Du bist hier im Wald von Glass Dome, vergleichbar mit einem großen Glas, in welchem viele, kleine, armselige Fische schwimmen. Und du bist nun ebenfalls einer davon, herzlichen Glückwunsch. Hach ja, so begrüßte man nett und freundlich Neuzugänge! Tonks wandte sich wieder an den anderen Typen und nach kurzem Zögern meinte sie .... ja warum eigentlich nicht. Scott sah sie wiederstrebend an, nach einem herrischen Blick ihrer Seits fügte er sich jedoch, erhob sich und machte sich bereits seiner Besitzerin treu hinterher zu laufen. Tonks, Magierin gab sie ohne lange zu warten Antwort auf die Frage des Blinden, klang dabei wie so oft emotionslos und fast uninteressiert. Sie sah ausnahmsweise mal keinen Grund darin, dem Typen zu verschweigen sie sie von den meisten genannt wurde und das sie Magiern war. Früher oder später kamen solche Einzelheiten doch eh raus und auf normale Menschen traf man hier doch eh kaum, daher!
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Di 26 Aug 2014, 00:45

Es viel ihm sofort auf, das sie ihn musterte, jedoch der andere dies nicht tat, was ihn im ersten Augenblick ein wenig überraschte, da eigentlich jeder eine Neue Person die man noch nicht kennt zur Einschätzung Mustert, erst nachdem er die beiden Fremden gemustert hatte bemerkte er das der Mann anscheinend kein Augenlicht hatte.
Auf jeden Fall, hat keiner von beiden Angegriffen oder Provoziert, das war schon mal ein Lichtblick für Aiden, er hatte wirklich keine lust nachdem er so lange herum geirrt war auch noch Kämpfen zu müssen.
Nachdem er sich angehört hatte was die beiden Fremden ihm sagten musste er einen Augenblick überlegen, "Also bisher wusste ich nur das ich Verlegt wurde, aber mehr hat man mir nicht gesagt, außer das ich zur Stadtmitte oder so ähnlich soll, irgendwo sollte ich mich Anmelden, weil ich bei der Gefängnis Internen Schule als Lehrer fungieren soll", irgendwie klang das für ihn so seltsam das so zu sagen, okay er hatte genug Abschlüsse um das zu machen, aber hatte er wirklich Lust dazu? Schließlich wurde er eher dazu genötigt als es freiwillig zu tuen, jedoch es war schließlich besser als Faul herum zu sitzen.
Leicht kratze er sich am Hinterkopf und sagte mit belustigter Stimme, "Ich wäre schon äußerst zu Frieden wenn ich hier wieder heraus finden würde und eine ungefähre Richtung für meine Anmeldung hätte".
Dann war er für einen Moment verwundert, das Leute nach einem Namen fragten, kannte wohl jeder aber das sie nach einer Rasse fragten, kam eher weniger oft vor, es lies den Mad Hatter in ihm Grinsen der wusste schon vorher was seine beiden Gegenüber wahren, doch durch einen einzigen Gedanken verging dem Hutmacher sein Lachen und er wurde wieder Still so wie Aiden es mochte, "Ich bin Aiden und ein Ritter", Antwortete er ihm dann.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mi 27 Aug 2014, 19:24

Erebos nickte, als der Junge - meinte er habe sich verlaufen, so wie System es verstand. Ein Lächeln huschte über seine Lippen „Den bist du hier total verkehrt!“ Eine weile war es still, als dann Tonks – Das Mädchen welche Magierin war, und Aiden, der Ritter, sich vorstellten. „Ihr Dürft mich Erebos nennen!“ Ein weiteres lächeln schlich sich kurz ein, verschwand jedoch wieder schnell. „Und ich bin ein Dämon! … Aiden, ich bin nicht Oft in der Stadt, oder gerne dort, jedoch gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants in denen du nachfragen kannst!“

Stille, ein Geschenk dass nie ewig währte und dennoch immer blieb. Als Erebos sich sicher war, dass alles geklärt war und die Tigerfamilie nicht doch noch zurückkam, lies er eine schwarze gestallt erscheinen, dessen Körper scheinbar flüssig und klebrig schien, aber in wirklich trocken un nebelig war. Ein schlangenartiger Drache, bestehend aus Schattenmaterie, bildete sich, streckte sie Flügel und schlang sich um Erebos hals. Ein paar Sekunden später erschienen Erebos die Umrisse und Formen der beiden ihm gegenüber. Wieder machte er sich seine bekannten Kräfte zu nutzen, so ein kleines Biest raubte ihm nur einen Bruchteil, nach seiner Jahrhundertenalten Erfahrung und Ausdauer.

So gesehen, sah Erebos durch die ‚Augen’ des kleinen Drachen, der um einiges länger war als System hoch. Der Schweif allein reichte schon von Erebos´ Schulter bis hinab, knapp über den Boden - wäre er nicht um locker um Erebos Hals geschlungen- wobei der letzte halbe – dreiviertel Meter mehr einer schwarzen, ledigen peitsch glich, die ein wenig im Wind schwebte. Hingenen zum schweif, war der Körper relativ kurz, jedoch kräftig. Erging gerade mal von der einen Schulter bis zur anderen – Schulter bis Rumpf versteht sich. Der lange hals wurde wieder etwas schmaler und war um Erebos Hals geschlungen, wie eine schützende schicht. Der Schlangenförmige Kopf mit ruhte im Haarnest des Dämonen, der ihn erzeugt hatte. „Also den kommt ihr zwei … oh, Aiden, haben sie dir deinen Partner zu der Quarantäne weg genommen?“ Verwundert über die fehlende gestalt des … was auch immer Aidens Partner war, wandte Erebos sich ab.

Der Drache drehte seinen Kopf elegant und beobachte kurz die beiden, ob sie ihm Folgten? Nach einem sehr kurzem Augenblick, legte das ‚kleine’ Schattenwesen seinen Kopf wieder auf den von System, oder eher gesagt, System befahl dieses so.

Er kannte diesen weg, von der ganzen zeit in der er sich im Wald aufhielt, oder mit Baron und seiner Familie spazieren ging. Erebos schmunzelte. Er müsste einiges an Kraftaufwenden, sollten die beiden ihn aus dem Hinterhalt angreifen, denn Baron war nun wahrscheinlich auf Jagt, in einem anderem Teil des Waldes. Während System darüber nachdachte, was er tun solle, wenn die beiden ihm wirklich Böse gesinnt gegenüber standen, merkte er es erst spät, dass sie sich dem Normalem Weg näherten. Von hier aus musste man den Weg nur folgen, um aus dem Wald heraus hinein in die Stadt zu kommen. In die Richtige Richtung, versteht sich.

TBC: Rodizio Amerson
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mi 27 Aug 2014, 21:06

Tonks musste schon zugeben, dass sie sich ihren kleinen Waldbesuch deutlich anders vorgestellt hatte und ganz sicher auch mit etwas mehr Ruhe und keinen pubertierenden Monster Katzen, doch letztendlich war es ja doch egal, wo ihr Leben doch eh seit einiger Zeit nur noch wie ein seltsamer Horror Streifen verlief. Weshalb wunderte sie sich über solche Tagesverläufe eigentlich noch? Wahrscheinlich wartete die Magierin insgeheim nur noch auf den Moment in welchem ein Einhorn mit Schweinsschnauze vom Himmel fällt. Ihre zwei Begleiter stellten sich bis jetzt unerwartet als recht normale Typen heraus, die beide äußerst mehr Wert auf Freundlichkeit und normale Gespräche zu legen schienen als sie. Dabei hätte das Mädchen, wenigstens von dem "Miezekatzen Freund" etwas aufregenderes erwartet. Doch genau beschreiben können, was in ihren Augen ein interessanter Gesprächspartner war konnte man auch nicht wirklich, wahrscheinlich weil es da viel zu viele Möglichkeiten und Variationen gab. Man dürfte ja meinen in einem Gefängnis wie dem Glass Dome würden sich nur psychopathische Killer herum treiben, doch hingegen vieler Vermutungen, gestaltete sich das Leben hier auf den ersten Blick doch als recht normal. Jedoch nicht für Tonks, sie empfand es als abartig hier drin eingesperrt zu sein. Eigentlich war sie in den Wald gegangen um etwas Abstand zu dem ganzen zu bekommen, doch wurde sie durch den Neuzugang nur noch ein mal erneut daran erinnert, was hier alles gehörig schief lief. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, strengte sie sich an dem Geplaudere der beiden Männer Gehör zu schenken, fand somit auch Namen und Rassen der beiden hinaus, doch der Rest gestaltete sich wieder als ziemlich irrelevant.... zumindest für sie. So griff die Schülerin in ihre Hosentasche, fischte sich eine Zigarette aus der Packung und zündete diese so gleich mit dem Feuerzeug an um daraufhin ein mal kräftig zu ziehen und den Rauch langsam in die Luft zu pusten. Das Feuerzeug war schnell wieder in der Hosentasche verschwunden, immerhin wollte sie nicht gleich einen Waldbrand verursachen und somit noch die Wächter auf sich aufmerksam machen, welche ihr ja schon so genug auf die Nerven gingen. Ihr Blick glitt zuerst zu Erebos und dann wieder zu Aiden und die junge Magierin kam um die Frage nicht herum, was um alles in der Welt der Kerl im Wald verloren hatte, wenn er zur Stadtmitte wollte. Bist ja ganz schön verkehrt hier gab sie nur monoton von sich, wiederholte damit eigentlich nur die Worte des Dämons und blieb daraufhin erst ein mal still. Ich glaub.... ich sollt mal wieder einen trinken gehen.... schoss es ihr so zusammenhangslos durch den Kopf, dass sich Tonks daraufhin erst ein mal selbst fragen musste, wie sie denn darauf kam, aber der Entschluss stand auf jeden fall fest. Ihre knochige Hand streifte das Fell von Scott, wobei sie sich nicht ein mal strecken musste, da er groß genug und sie einfach viel zu klein war. Für einen Border-Collie Mischling war er schon immer recht groß gewesen und oft hatte sich das Mädchen gefragt, was wohl der andere Elternteil gewesen war, wo in seinem Fell doch, im Gegensatz zu anderen seiner Art, die weiße Farbe Oberhand genommen hatte. Die kleine Gruppe hatte sich nun bereits wieder aus dem Inneren des Waldes entfernt und steuerte die Stadt an, allein bei dem Gedanken verzog sie das Gesicht und nahm erneut einen tiefen Zug von der Zigarette. Wie lange sollte das noch so weitergehen? War sich dieser Aiden überhaupt bewusst in welcher beschissenen Lage er sich seit neustem befand? Anscheinend noch nicht ganz, aber die Einsicht kam meist entweder später, wenn die Fische bemerkten, dass sie nicht mehr frei im Meer schwimmen konnten oder bei den Vollidioten überhaupt nicht.

TCB: Rodizio Amerson
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Mi 27 Aug 2014, 21:28

Aiden war der Gedanke natürlich auch schon lange gekommen das er hier Falsch war, aber es war ja nicht seine Schuld gewesen man hatte ihn Irgendwo abgesetzt wo er sich nicht auskannte, gesagt wo er hin sollte ihm jedoch keine Richtung genannt in die er dafür gehen müsse und seine Orientierung hatte ihn schon das ein oder andere Mal im stich gelassen, sonst währe er auch kaum bei den beiden Fremden gelandet, mitten in einem Fremden Wald, doch er musste lächeln, "Ja bin Neu hier und die haben mich einfach an irgendeinem Randgebiet abgesetzt und mir keine Richtung vor gegeben und da hab ich mich dann wohl verlaufen.
Eine Magierin und ein Dämon, ihm stellte sich Automatisch die Frage welche Fähigkeiten die beiden wohl hatten, für ihn spielte dies zwei eigentlich keine Rolle, jedoch Interessierte es ihn ein wenig, doch er hatte nicht vor dies zu Fragen, hier würde er wohl eh keine Antwort bekommen, an so einem Ort sollte man niemandem zu viel vertrauen, es war schließlich am Ende immer noch ein Gefängnis.
Der Dämon mochte die Stadt nicht, jedoch wenn er ihm Folgen würde, würde er wohl wenigstens in die Nähe kommen und wie dieser es sagte in einem Lokal oder ähnlichem Nachfragen können.
Eine seiner Fragen hatte sich wohl schon von selbst erklärt, als sich bei Erebos etwas aus den Schatten bildete das aussah wie eine Miniatur Form eines Drachen, dann stellte dieser jedoch die Frage nach Aiden's Partner worauf Aiden nur lachen musste, "Nein, mein Vertragspartner besitzt keine eigene Physische Form, daher kann er von mir nicht getrennt werden, das hat schon seinen Vorteil", meinte er dann mit einem Breiten grinsen als sein lachen verstummte.
Wie auch das Mädchen folgte er dem Blinden Mann, schlimmer als jetzt konnte es bestimmt nicht kommen, selbst wenn der Dämon die beiden in eine Falle locken würde, so währen sie wohl in der Stadt nähe oder wenigstens an einem Ort wo mehr Leute seien würden.

tbc: Die Stadt - Geschäftsviertel - Rodizio Amerson
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Di 07 Okt 2014, 16:39

CF: Schulhof (PArk)

Es war irgendwie erleichtern wieder im Wald zu sein, wo sich auch Freunde tummelten. Irgendwo, Irgendwie. Zwar war es ungewöhnlich dass Erebos nicht in das WG Apartment zurückging, nachdem er sich eigentlich gemütlich von Baron und seiner Familie verabschiedet hat, sondern wieder zurückkam, doch es schien alles Momentan verdreht. Wieso hatte die Ladenbesitzerin etwas gegen ihn gehabt, oder eher etwas gegen Dämonen? Und was meinte die Wächterin, als sie sagte, sie wolle ihn nicht direkt in die Nächste Zelle buchten?

Erebos schnaufte. Die Verwandlung in eine art Schatten und die Verwandlung zurück in seine Humane gestalt brauchte nicht zu viel Energie, dank der vorhandenen Dunkelheit. Doch die dauerhafte Verschleierung seiner gestalt, die man auch mit einer Auflösung gleich ziehen konnte, brauchte viel Energie. Kurz vor dem Waldrand hatte Der Dämon wieder seine Humane gestalt angenommen und ist in den Wald gegangen. Während den ersten Hundert Metern, ungefähr, bildete sich eine Schwarze Wolke neben ihm, die langsam zu fließen schien. Ein Körper wand sich aus dem schwarzen Schwaden und ein größerer, scheinbar Kräftigerer Drache war kurz darauf zu deuten. Seite Schulterhöhe betrug etwa einen Meter und seine Augen schienen –ebenso wie Löcher zwischen den Rippen – leicht weißlich zu leuchten.

Trotz der Tatsache dass Erebos sich hier im Wald wohl fühlte und sich eigentlich ziemlich sicher war, dass zumindest Baron ständig nach ihm Lauschte, jagte ihm gerade ein kalter Schauer über den rücken, als er das Herz des Waldes Betrat. Eine kleine Lichtung mit einem verzweigten Bächlein. Beinahe aus Gewohnheit oder auch Instinkt trottete er gemächlich auf den Baum zu, an dem er immer saß und mit dem Dämonentiger döste, während die drei kleinen Rabauken – Baron´s Kinder so gesehen - einen ständig weckten.

(Der Drache: http://th01.deviantart.net/fs70/PRE/f/2011/181/6/b/6b41534b06ee8b0a5425cd0de5a41383-d3kjz9i.png )
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Do 09 Okt 2014, 18:47

CF // Juliettas Apartment

Mit ruhigen Flügelschlägen glitt ich durch den Wald. Ich wurde immer tiefer, aufgrund des immer dichter werdenden Blätterdaches. Das Fliegen war kaum mehr möglich. Aber so lange es ging, würde ich fliegen. Leise rief ich dabei immer wieder: "Eleven! Eleven! Eleeeeveeeeeen!" Aber der Prototyp antwortete mir nicht. Langsam machte ich mir immer mehr Sorgen.
Noch einmal führte ich mir die letzte Begegnung mit ihr vor Augen. Ich hatte Eleven in die Badewanne gesetzt und dann war ich eingeschlafen.
Als ich wieder aufgewacht war, war Eleven bereits weg. Und ich wusste nicht wie lange schon. Mit einem Seufzer blickte ich an mir hinab. Und wäre beinahe runter gefallen.
Jetzt erst fiel mir auf, dass ich ja nur mein weißes Top, Jeans und Turnschuhe trug. Mein T-Shirt und meine Jacke hatte ich in der Wohnung gelassen.
Wenigstens hatte ich meine kleine Umhängetasche dabei. Allerdings befand sich darin derzeit nur Essenszeug, eine Flasche Wasser und mein MP3-Player.
Rasch schlug ich weiter mit den Flügeln und glitt weiter, beinahe lautlos, unter dem Dach der Bäume entlang.
Auf einmal stach mir etwas seltsam Schwarzes mit weiß schimmernden Flecken in die Augen. Überrascht wandte ich meinen Kopf und übersah dabei einen dicken Ast. Ich schlug mit den Flügen und mein linker Flügel schlug direkt auf dem Ast auf.
Ich hörte ein leises Splittern und schon trudelte ich auf den Boden zu.

Ich konzentrierte mich auf mich selbst. Aber ich konnte es nicht verhindern ab zu stürzen. Keuchend und stöhnend krachte ich auf dem Boden auf. Das hässliche Geräusch, dass nun zu hören war besagte, dass ich mir so eben den rechten Knöchel zertrümmert hatte. Genauso wie der stechende Schmerz der nun mein Bein durchzuckte.
Leise fluchend wimmerte ich: "Kacke, Kacke, Kacke... Ausgerechnet jetzt." Schnell striff ich meinen Turnschuh ab und stöhnte auf vor Schmerzen. Dann schloss ich die Augen, legte meine Hände an meinen Fußknöche und zog mit einem Ruck daran. Jetzt schrie ich vor Schmerzen. Sekunden später liesen sie nach und ich öffnete meine tränenden Augen.
Meine Hände leuchteten Blau und mein Bein hörte auf zu pulsieren und war nun wieder in einer gesunden Position.
Langsam legte ich mich auf die Seite, rollte mich halb auf meinem rechten - zum Glück intakten ! - Flügel ein und lies weiter die Heilkraft meiner Hände auf meinen Knöchel wirken. Wahrscheinlich würde es noch bis zu zehn Minuten dauern, bis mein Fuß wieder geheilt wäre. Und auch dann würde ich vorsichtig mit der Belastung sein dürfen.
Also begann ich leise zu singen. Das schwarze Etwas hatte ich schon wieder vergessen.
"Come, come, come now

I walked the steps of my father today
Worked till I froze and my face turned grey
And all of my fingers
Callused and worn to the bone

And I felt like a child in a world full of men
Trying to capture that something again
Strong as an ox but slowly turning to stone"

Ich hatte die Augen geschlossen, währenddessen ich sang. Das alte Passenger Lied kam mir wie Butter über die Lippen. Ich ließ meine Magie aus mir heraus fließen, ließ all die beruhigende Macht, die meine Stimme in sich hatte wirken. Auf mich, die Pflanzen und die Tiere in der Umgebung. Es war mir egal, was Augenblicke später passieren würde. Jetzt, für den Moment war ich glücklich am Leben zu sein.
"Walking away from the this room dark and grey
Smoke hangs in clouds
And the old echo plays
And the music is soft
And the voice it is hushed
And the boy he has loved
And the man he has lost

And I'll walk out in the rain
All over again

And I felt the touch of my mother today
Gently pushing me forward again
Closing my eyes but still feeling the way

And I'm clutching at fingers
Through crumples and creases
I came to my senses it cut me to pieces
'Cause I needed more but I was pulling away

Walking alone with these legs made of stone
And I'm almost dry and I'm almost home
Where the photographs smile
And I'm still someone's child
And my place it is set
So I'll stay for a while

Till I walk out in the rain
Like water would stain
And I walk all over again, yeah

Come, come, come now"

Völlig selbstvergessen sang ich das Lied, genoss es einfach singen zu können. Mir alleine zu gehören und zu spüren wie der Schmerz nachlies.
"So I walk out in the rain
Like water would stain
And I walk all over again, now
And I walk out in the rain"


Das Lied:
 




Thx, Alex!
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Do 09 Okt 2014, 20:14

Bis auf kleines Fußgetrippel war es still im Wald, nur manchmal schien eine Eule zu singen und Grillen stimmten selten mit ihr ein. Bis auf die Geräusche, sie Erebos und der Drache machten, waren da eigentlich keine Geräusche, gar keine. Es war schon Komisch, ein Wald, von dem alle immer meinten dass es dort rund um die Uhr Geräusche gab. Rehe, Vögel, Amphibien, Nager und viele mehr sollten angeblich in einem Chor singen und eine beruhigende Melodie von sich geben. Der Wald von GlassDome war anders. Es schien als Hätten die Tiere … Angst. Nun gut, Menschen Trieben sich hier rum. Nein, keine Menschen. Magische Wesen in den Gestalten von Menschen oder anderem Ungeheuer. In der Ferne trat jedoch eine immer lauter werdendes Rufen auf. Die Stimme rief nach etwas, doch die Worte waren so Unklar. Sie waren Verschwommen, Zerstört von dem Dichtem Laub welches hier wucherte und die kleine Lichtung schützte, auf der sich so manches mal ein Dämon und einige Mannshohe Tiger Trafen.

Gerade wollte Erebos sich setzen, da vernahm er ein Rufen. Die Stumme war Weiblich, doch erst nach einigen Sekunden, wenn nicht gar Minuten, kam ein weiteres Rufen, welches Deutlicher war, Näher. Sie Rief eine Zahl. Oder war es doch ein Name? Der Blinde Schüttelte den Kopf, diese Person … dieses Wesen, welches den Das Wort Ständig rief kam näher. Mittlerweile war Kräftiges Flügelschlagen zu Hören. Eine Pause. Und da Wieder. Vorbei war die Ruhe, vorbei war der Stille Frieden. Die Tatsache wurde von einem Krachen bestätigt, welches nicht weit entfernt war. Ist dieses … Etwas gegen einen Baum Geflogen? Dumm, wenn es nicht Blind war. System hatte noch das Glück durch die Dämonen und Schatten Gestalten sehen zu Können, zwar nicht direkt Farben – wenn überhaupt nur ein schwacher Anflug – doch auch die Umrisse, waren sie nun deutlich oder auch nicht, halfen stets weiter.

Eigentlich wollte der Dämon nicht ins Gebüsch und Helfen, doch als er eine leise stimme vernahm, die s lieblich und schön sang, änderte sich seine Meinung. Hauptsächlich aber nur wegen der Interesse, wegen der Neugierde, herauszufinden wer den da Sang. Seine Hand legte sich auf die Schulter des Drachen und kurz darauf Schlängelten sie sich durch das Dickicht, ohne viel Radau zu machen. Nicht weit weg, auf keinem Fall weiter als Hundert Meter, war eine weitere Lücke zwischen den Bäumen, doch sie war kaum so groß wie ein Halbstarker Urdrache. Und Urdrachen waren so ziemlich die Größten, jedenfalls so wie Erebos es wusste.

Ein Mädchen Lag da, eingebettet in Federn. Das Gefieder Schien Weiß, so grell wie es in der ‚Schwarz-Weiß-Sicht’ leuchtete. Ein Engel? Wahrscheinlich! Erebos konnte sich an kein weiteres Geschöpf erinnern, welches so Weiße Federn hatte, welches Überhaupt Weiße Flügel hatte und dennoch einen menschlichen Körper trug. Der Blinde Schritt aus dem Dickicht und sah auf das Mädchen Hinauf. Kurz glitt sein Blick zu dem teils Abgebrochenem Ast, der unweit von ihnen lag. Wobei zu bemerken ist: Eigentlich ist es Der Drache, der seinen Blick über die Umgebung Schweifen ließ. Vom Ast, welcher auf dem Boden lag, hinauf zu dem ‚Rest’ welcher noch am Baumstamm hing. Ein Lächeln umspielte die Sonnst auch Freundliche und dennoch ernste Miene, auch wenn Erebos eigentlich anders gestimmt war: Verdammt hat man hier den gar keine Ruhe? Von seinem Innerem kochen konnte man äußerlich nichts sehen, weder bei Erebos selbst noch beim Drachen. Nein, eher war er ruhig, gelassen und auch seine stimme war weich und verriet keine Missstimmung „Ist Alles In Ordnung, das höre sich doch etwas Schwerer an!“
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Fr 24 Okt 2014, 20:59

Das Lied verklang, meine geschlossenen Lider entspannten sich. Ich fühlte, wie die Energie aus meinem Inneren sich in meinen Händen verfestigte, sie zu etwas gutem, heilendem wurde.
Langsam fügten sich Sehnen, Bänder, Knochen und Muskeln wieder zusammen. Ich fühlte es - irgendwie. Zum einen mit meinen Händen, da es mir half, wenn ich mir vorstellte was ich gerade heilte und wie ich es wieder zusammenfügte. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass dann alles gleich viel schneller vonstatten ging.

...
Schreiend lag mein Vater am Boden. Mit schnellen Schritten lief ich zu ihm. Leichenblass sah er zu mir auf. Ein Nagel ragte aus seiner Hand heraus. Ein schneller Blick besagte mir, dass er von der Leiter gefallen sein musste und dabei direkt in den Nagel hinein. Unsicher sah ich meinen Vater an. Ich war doch noch ein Kind! Er musste der Starke sein!
"Mein kleines Scari, hilf mir bitte", seine Stimme war nur noch ein heiseres Wispern. Heiser vor Schmerzen. Verzweifelt wischte ich mir die Tränen mit meinen Fäustchen aus den Augen. Mit hoher, vor Angst piepsiger Stimme erwiderte ich: "W-Was muss ich machen?"
Langsam begann mein Vater sich zu entspannen. Mit sanfter, dennoch rauer Stimme erklärte er mir: "Du musst den Nagel aus meiner Hand ziehen. Ich werde schreien und noch blasser werden. Aber du musst den Nagel aus meiner Hand ziehen. Und anschließend legst du deine Hände auf meine Hand."
Unsicher nickte ich, wusste nicht ob ich meinen Vater ernst nehmen sollte. Doch er lächelte mich zuversichtlich an, während Schweiß von seinen Schläfen rann.
Kurz schloss ich die Augen, dann nahmen meine kleinen Hände den Nagel und zogen daran. Mit einem Ruck war der Nagel aus der Hand meines Vaters gezogen. Und dann schrie er. Vor Schreck hielt ich mir meine Hände auf die Ohren. Mit großen, runden Augen blickte ich in das schmerzverzerrte Gesicht meines Vaters. Doch sein flehender Blick half mir, mir daran zu erinnern, was ich eigentlich zu tun hatte. Zögerlich nahm ich die Hände von meinen Ohren und legte sie auf die Hand meines Vaters. Und dann... Plötzlich fingen sie an blau zu glühen!
Völlig fasziniert betrachtete ich meine blauglühenden Hände. So etwas hatte niemand anderer! Ich lächelte, wie eine Irre vor Glück. Das war ja fast noch besser wie Einhörner, Pegasis oder Hunde!
Als ich meine Hände wieder von der Hand meines Vaters hinunter nahm, war von der Stelle, wo der Nagel durchgeschlagen war, nichts mehr zu sehen.
Mein Vater musterte mich ernst. Ruhig erklärte er mir: "Scari, du darfst deine blauen Hände niemanden zeigen. Hörst du, niemanden!!! Wenn du das machst, werde ich dich bestrafen." Sorge sprach aus seinem Gesicht und er sah mich so ernst an, dass ich beschloss, ihm zu gehorchen und mit meinen besonderen Hänen nicht an zu geben.
...

Später hatte mir mein Vater erklärt, dass er sich nicht heilen könnte, aber Andere. Bei mir hatte sich diese Fähigkeit wohl verbessert ausgeprägt.
Ich war fast fertig mit dem Heilen, da wurde ich auf einmal angesprochen. Verwundert öffnete ich die Augen. Ich war so vertieft in meine Gedanken und das Lied gewesen, dass ich alles andere überhört hatte.
Ich blickte in das Gesicht eines jungen Mannes. Er fragte mich etwas. Ich dachte kurz über die Frage des Junge nach und schließlich antwortete ich nickend: "Ja, alles okay. War nur eine Bruchlandung." Verschämt schlug ich kurz die Augen nieder.
Dann nahm ich meine nun nur noch schwach blauglühenden Hände von meinem Knöchel. Mit einer eleganten Bewegung setzte ich mich auf. Ich wartete einen kurzen Augenblick, weil mein Kreislauf sonst wirklich noch kollabieren würde.
Geistesabwesen betrachtete ich die Schramme an meinem linken Flügel. Sanft fuhr ich mit meiner rechten Hand darüber. Kurz glühte die Hand auf, dann war von der Schramme nichts mehr zu sehen. Wie ich jedoch im Gesicht aussah, wollte ich gar nicht erst wissen.
Ein kurzer Blick auf mein Top sagte mir, dass es etwas zu weit ausgeschnitten war. Eigentlich keine so prickelnde Tatsache. Naja, vielleicht würde mir der Junge nichts tun.
Neugierig sah ich ihn an, dann bemerkte ich das schwarze Ungetüm hinter ihm. Überrascht und von meiner Neugier getrieben sagte ich: "Hallo, ich bin Scar. Wer bist du? Und vor allem, wer ist dein Begleiter?" Mein Interesse war wirklich geweckt, vor allem im Hinblick auf Yuna, die ja auch ein Drachenmädchen war.

[GT: Weg im Wald]




Thx, Alex!

Zuletzt von Scar am Sa 06 Jun 2015, 15:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Do 21 Mai 2015, 20:54

Einstiegspost:

Erst vor ein paar Monaten wurden die Zwillinge ihrem Waisenhaus entrissen und schon saßen sie im Gefängnis. Und das doch eigentlich nur aus Notwehr! Natürlich glaubte niemand den Zwillingen, dass ein Pegasus den Polizisten umgebracht hatte, weshalb sie nun auch noch Mord an der Backe hatte. Dennoch fiel ihre Strafe nicht arg schlimmer aus als die ihres Bruders, zum Glück. Doch kaum waren sie auf der Insel angekommen, schleppte die Schwester ihren Zwillingsbruder auch schon mit sich, die Insel zu erkunden. Vielleicht fanden sie ja einen Weg am ersten Tag zu flüchten, doch nach einigen Stunden Fußmarsch schien der Plan bereits zu scheitern. So einfach kamen sie hier nicht mehr weg. Es wurde bereits dunkel, als die beiden den Wald betraten und immer tiefer hinein liefen. Yuriko war inzwischen auf Leilanis Rücken gestiegen, um nicht mehr selbst laufen zu müssen. Angst sich zu verlaufen hatte das Mädchen nicht, immerhin würden Lyrams Geister die beiden jeder Zeit heraus führen können.

Als sie schließlich an einem kleinen Bach landeten, stieg Yuriko von ihrem treuen Ross und klopfte sich die Kleidung zurecht. Sie trug nur einen Pullover, einen Rock, Kniestrümpfe und natürlich Schuhe. So tief im Wald, wo es auch gerade Nacht wurde, war es dann doch schon ziemlich kalt, doch das war ihr egal. Ihr war es wichtiger die Insel so schnell wie möglich ausgekundschaftet zu haben. "Du, Lyram" fragte sie nachdenklich, während sie Leilani das Fell streichelte, welche etwas Wasser aus dem Bach trank. "Was machen wir denn jetzt?"
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Do 21 Mai 2015, 21:19

First Post
Die Zwillinge sind nicht in die Psychatrie gekommen, das war doch schon was oder?
Naja die sache mit schwerer Körperverletzung und den Mord war nicht ganz so toll und der Tote Polizist hat Lyram danach tagelang generft und sich nicht mal von Ikaku vertreiben lassen. Erst im Gefängniss ließ die Nerfensäge locker weshalb er sogar schon fast froh war hier zu sein. Er hatte noch nie einen so nerfigen Geist gehabt, beim nächsten Dahinscheiden will er nicht mehr dabei sein.

Ankommen nahm seine Schwester gleich das Ruder in die Hand und führte ihn herum, beziehungsweise schleppte ihn herum. Er hatte damit weniger Probleme, er war eigentlich viel zu abwesend um richtig zu reagieren. Er sah hier ne menge Geister unter der Kuppel, dieser Ort hatte wohl mehr Magie zu bieten und Übernatürliches als man dachte ... gedanklich nahm erkontakt auf und versuchte währen seine Schwester die Landschaft erkundete mit ihm informationen über den Ort zu bekommen, auch wenn man Fremden Geistern nicht immer glauben sollte, einige redeten von Werwölfen, Engeln, Dämonen und vielen anderen Wesen an diesem Ort, das konnte Lyram nicht wirklich glauben aber naja egal.

An einem Fluss machte seine Schwester mit ihrem Gaul der sich für einen Vogel hält rast und trank was. Komischerweise fragte sie ihn auch, was sie jetzt machen sollten. Er konnte mit der Frage nichts anfangen, er war ja eigentlich gerade abwesen "Das musst du doch wissen? Du hast uns doch hier her gebracht, wenn du dich verlaufen hast, dann flieg doch mal hoch und schau wo wir sind?" er erfuhr immer mehr von den Geistern, auch Geografische Fakten wo was und was ist und wo er ist, doch richtig Glauben konnte er den Geistern hier nicht, sie redeten so komisch über die anderen Insassen, wer weis was sie sonst noch so erfinden.
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BeitragThema: Re: Herz des Waldes   Di 26 Mai 2015, 21:16

Natürlich reagierte ihr Bruder komplett falsch auf ihre Frage. Yuri wollte eigentlich erfahren, was sie nun, da sie im Gefängnis saßen, tun sollten. Nicht was sie im Wald tun sollten. Das wusste sie schon. Die Bäume standen ziemlich dicht, sodass sie schon wusste, dass es nichts bringen würde hoch zu fliegen. Im schlimmsten Fall würde Leilani herab stürzen, weil sie sich mit ihren Flügeln verhakt. Es hätte keinen Sinn es zu versuchen. "Das meine ich nicht. Wir sind im Gefängnis, was jetzt?" stellte sie die Frage noch einmal. Offenbar war Lyram gerade damit beschäftigt mit seinen Geistern zu reden. Zumindest sagte ihr dies sein leerer Blick in die Luft und leichte Unaufmerksamkeit. Wahrscheinlich erkundeten die Geister für ihn gerade die Insel. Es interessierte das Mädchen aber schon irgendwie, worüber die Geister so redeten. Immer wieder vernahm sie eine aufgeregte Aura, als hätte einer der Geister etwas schreckliches erlebt oder gesehen. Sehr oft erschienen auch Auren, die von Dunkelheit erfüllt waren. Dies waren also böse Geister, die viel schlechtes in ihrem Leben vor dem Tod getan hatten. Natürlich, immerhin waren sie hier in einem Gefängnis. Da gab es selbstverständlich auch wahrhaft Schuldige. "Was erzählen sie denn so?" fragte sie nebenbei, relativ unbeteiligt. Doch eigentlich versuchte sie die Auren der vielen Geister wahrzunehmen.

Einige Zeit verblieben die Zwillinge noch am Bach, ehe Yuriko Leilani vom Bach wegführte. "Hast du genug getrunken? Kurz streichelte sie ihr über die Nase. "Lass uns zurück gehen" sprach sie ruhig zu ihrem Bruder und ging mit ihrer Freundin schon einmal los. Es machte das Mädchen irgendwie traurig, dass die Sterne im Wald nicht zu sehen waren. Sie wollte den Wald wieder verlassen und zurück zu den Zimmern.

TBC - Wasserweg
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