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 Aula

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BeitragThema: Aula    Fr 02 Mai 2014, 16:43

das Eingangsposting lautete :




Die Aula. Hier versammelt sich einmal im Monat die ganze Schülerschaft und bekommt Mitteilungen
oder bespricht wichtige Ereignisse von Zukunft oder Vergangenheit.

Das Event ist voll im Gange, Büffets stehen bereit und Reden werden geschwungen. Überall im Gelände stehen Wächter.
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Joshua
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BeitragThema: Re: Aula    Sa 25 Jul 2015, 16:38




xx Joshua
xx Chapter 3.2

xx Awakening

xx
Josh versuchte nicht zu lachen, als Cain den Jungen mit den Wolfsohren, also der, der Bao streicheln wollte, ein wenig aufzog. Irgendwo hatte er ja Recht - Hunde und Wölfe beschnüffelten sich nunmal... nur würde hoffentlich keiner der beiden versuchen, sein Revier zu markieren oder so. Das Lachen mit einem Gähnen übertünchend wandte er sich dann wieder dem Wolfsjungen zu, als dieser ihn nach seinem Schlaf fragte.
» Ja, naja, ich hab in den letzten Tagen kaum geschlafen, wie es aussieht. Du anscheinend auch nicht, gehe ich mal von deiner Frage aus? «, antwortete er, sich mit einer Hand die Augen reibend, mit der anderen Bao streichelnd. Der wollte nämlich wieder mal verwöhnt werden, nachdem der Junge neben ihm aufgehört hatte, ihn zu schmusen. Immer diese kuschelbedürftigen Wuschelköpfe von Hunden. Ein flattern brachte seinen Gedankenverlorenen Blick wieder zurück in die Aula, als seine Kolibris endlich wieder da waren, und , wer hätte noch an diesen Augenblick geglaubt, diesmal war wirklich nichts schief gegangen. Sie waren nicht gegen Glasscheiben oder - Fenster geflogen, weil sie dachten der Weg sei kürzer, der Kaffee war niemandem übergeschüttet worden, und generell schienen sie endlich mal klarzukommen. Yay. Dankend nahm Josh das heiße, zum Glück Koffeinhaltige Gebräu entgegen und nippte daran, während er seine Kolibris noch ein wenig herumflattern ließ. Sein Blick wanderte zu dem ... war es ein Kelpie gewesen?, neben dem Wolfsjungen. Was war überhaupt ein Kelpie? Josh erinnerte sich, dass in den Büchern, die er damals nach seiner Ankunft auf dem Dach der Schule gelesen hatte, eine Menge an Rassen aufgelistet war. Aber von Kelpies hatte er noch nichts gehört. Komisch... Dann betrachtete er den Jungen etwas genauer. Er schien kühl und desinteressiert, und einfach um des Spaßes Willen hatte Josh Lust, ihn zu ärgern.
Dabei war Josh eigentlich ja immer der friedliche, der jeden davon abbrachte, andere zu nerven und versuchte Streits zu klären. Er war ja auch immer offen und versuchte wenigstens, ein wenig freundlich und höflich zu sein. Aber manchmal... er unterdrückte ein schelmisches Grinsen, als er seine drei Vöglein hoch in die Aula fliegen und dort kurz verweilen ließ, sozusagen durch ihre Augen sah. Am Büffet konnte er jetzt hören, wie eine Grünhaarige Frau herumschrie, vorne wurden weiter Reden gehalten - was er aber zu seiner Enttäuschung auch von seinem Platz aus mitbekam. Die meisten Schüler saßen weiterhin herum, einige standen in den Ecken des Raumes und unterhielten sich mit leiser Stimme, andere, wie vorne am Büffet, schrien dagegen ab und zu herum oder... oder sie fraßen den Tisch, statt das Büffet. Ja gut, kann man machen. Nachdem er sich ein wenig umgeschaut hatte, entschied Josh, dass sie lange genug dort oben waren. Wahrscheinlich hatten die meisten hier unten, die ihnen überhaupt einen Blick gewürdigt hatten, sie vergessen... außer vielleicht der Junge neben ihm, denn wenn er wirklich ein Wolfsjunge war, so wie Josh es mitbekommen hatte, dann würde er sie eventuell weiter riechen. Zumindest die Magie in ihnen könnte er unter Umständen riechen. Innerlich die Schultern zuckend sah Josh erneut zu dem Dunkelhaarigen ein paar Plätze weiter, der wohl immer wieder desinteressiert alles musterte, und hetzte dann seine kleinen Vögel auf ihn. Er hoffte nur, dass der andere sie nicht fressen würde. Klar könnte Josh sie neu rufen, aber dann müsste er sie erst neu bilden, und das war weit schwerer, als wenn sie einfach in seine Haut zurückkehrten, und Josh sie sozusagen abrufen konnte, wann immer er wollte. Im Sturzflug ließ er seine Vögel auf den Kelpie, oder was auch immer er jetzt war, zufliegen, in seinem Rücken stoppten sie jedoch wieder. Dann ließ er einen von ihnen unter den Stuhl des Dunkelhaarigen fliegen. Während die beiden oberen Vögel sich ebenfalls trennten - einer setzte sich auf seinen Kopf und beugte sich von seiner Stirn nach unten, um ihm in die Augen zu sehen - setzte er sich hinter seine Füße und wartete einen Augenblick, bevor er ihm ins Bein zwickte. Gleichzeitig tat oben der dritte im Bunde das gleiche mit dem Ohr des Jungen, bevor sie sich schnell wieder in die Lüfte hoben.
Gespannt auf die Reaktion des Jungen beobachtete Josh ihn aus dem Augenwinkel und fragte gleichzeitig den Wolfsjungen nach seinem Namen.
» Ich bin übrigens Joshua, aber die meisten nennen mich nur Josh oder Joshy. «

BP: Cain, Lést, (Bao), Cyder, Scar
[Immernoch müde →bekommt seinen Kaffee → spricht mit Lést → hat langeweile → entscheidet sich, Cain mit seinen Vögeln zu ärgern → hetzt sie auf ihn → stellt sich Lést als Joshua vor und fragt ihn nach sienem Namen]
© to Liam/ Joshua / Nathanael




Zuletzt von Joshua am So 16 Aug 2015, 20:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aula    Sa 25 Jul 2015, 22:40

War es nicht einfach herrlich wie Lést von sich behauptete, dass er kein Hund war sondern ein Wolf? Kurz schienen seinen Mundwinkel sich nach oben zu ziehen – allerdings war es kaum zu sehen. Anscheinend wusste der Goldäugige nicht, dass das ganze eigentlich nur dazu gedacht war, ihn ein bisschen zu ärgern. Vielleicht sollte der Kelpie auch weiter machen, denn es war ja nicht so als würde es ihm keinen Spaß machen. Doch ehe er anfangen konnte, irgendetwas zu sagen, sprach der Braunhaarige auch schon weiter. Der Junge glaubte also, dass der Dämon den Unterschied zwischen Hund und Wolf nicht kannte? “Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Hunde und Wölfe – ein Beispiel wäre, dass der Canis lupus sich weniger auf den Menschen fixiert, als der Canis lupus familiaris.“ Klar hätte er unter den Beispielen auch ein anderes Wählen können, doch hatte er vor Jahren eine Dokumentation gesehen und gerade diese Situation war ihm hängen geblieben, da die Wissenschaftler die mit Wölfen und Hunden arbeiteten um diese zu studieren, hatten dies öfters erwähnt. Nun Cain hätte auch erwähnen können, dass der Wolf bei weitem schlauer und gewitzter war als der normale Haushund, doch wäre es doch möglich gewesen, dass der Wolfsjunge sich dann als besser ansah als andere Wesen? “Es wird also nicht notwendig sein, einen Lehrer zu rufen.“ Für den Kelpie würde Lést, egal was dieser sagte, ein Hund bleiben. Aber warum wollte der Junge eigentlich eine Lehrkraft hinzuziehen, wenn er selbst doch ein Wolf war und es doch bestimmt auch erklären konnte? “Zumal mir gerade auffällt – warum willst du einen Lehrer rufen, wenn du selbst ein Wolf bist? Du könntest doch den Unterschied bestimmt am besten erklären.“ Der Ton in dem er sprach, eigte ein wenig von Verwunderung. Es war doch wirklich seltsam.

Der 18 Jährige war nun wieder verstummt. Möglicherweise hatte er Lést nun klar gemacht, dass er durchaus intelligent war und keine Erklärungen brauchte. Der Schwarzhaarige beobachtete den Braunhaarigen dabei, als dieser den kleinen weißen Hund streichelte. Na Hauptsache es war keine Katze, auch wenn er Tiere im allgemeinen nicht sonderlich mochte, doch war ihm alles lieber als diese Mäusefänger. Es war durchaus eine komische Aussage von dem Kelpie, da er sich doch selbst in eine Tiergestalt verwandeln konnte. Doch was Lést und Cain wahrscheinlich gemeinsam hatten, war wohl das verlangen nach rohem Fleisch. Zumindest wusste er ja, dass Wölfe auch rohes Fleisch aßen, wobei der Kelpie wohl mehr auf das Fleisch von Menschen stand.
Warum aber sollte er jetzt weiter darüber nachdenken? Der Junge mit den stahlgrauen Augen blickte sich um, als er jemanden Brüllen hörte und blickte kurz in die Richtung eines grünhaarigen Mädchens, dem er jedoch keine weitere Aufmerksamkeit schenkte. Die Konversation zwischen dem Fremden und Lést schenkte er auch nicht wirklich Gehör. Immerhin betraf es ihn ja nicht wirklich und man konnte nicht behaupten, dass er von der neugierigen Sorte war. Andere mochten wohl die Gespräche anderer gerne Verfolgen.

Das Augenmerk des jungen Dämons fiel nun auf einen Vogel, der auf seinem Kopf landete, sich vorbeugte und ihm in die Augen sah. Im ersten Moment fragte er sich, was jetzt abging, bis er spürte, dass er ins Bein gezwickt wurde und anschließend von einem anderen auch noch in sein Ohr. Es war ja nicht so, als würde ihm dies nicht weh tun, doch verkniff er sich einen Aufschrei des Schmerzes. Viel mehr wurde er von der Wut in Besitz genommen. Wer bitte wagte es ihn anzugreifen? Eventuell hätte er wohl seiner Umgebung seine komplette Aufmerksamkeit schenken sollen – doch nun war es auch schon zu spät. “Wer war das?“, zischte er zwischen zusammen gepressten hervor. Wäre hier Wasser vorhanden, so würde er wohl in Rage gelangen und wie wild um sich beißen. Mit einem wütenden Blick, sah er sich im Raum um. Seine Hände waren zu Fäusten geballt. Eigentlich wollte Cain hier nicht wirklich Auffallen, dennoch wäre dies nun unmöglich.

BP: Lést, Joshua, Cyder, Scar

(findet es witzig Lést zu ärgern → etwas Entsetzt über die Aussage des Jungen → erzählt etwas über den Unterschied → denkt an eine Dokumentation die er gesehen hatte → versichert Lést, dass sie keinen Lehrer brauchen → denkt daran, dass der Junge es ihm eigentlich auch erklären könnte und sagt ihm dies auch → denkt nach → hört ein grünhaariges Mädchen (Jael) brüllen, schenkt ihr aber keine große Aufmerksamkeit → merkt wie Vogel auf seinem Kopf landet → wird von zwei Vögeln gezwickt → wird wütend → Fragt wer es war)
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BeitragThema: Re: Aula    Mo 27 Jul 2015, 23:15

Es verwunderte den Wolfsjungen nicht Großartig als er vernahm dass der andere die letzten Tage nicht besonders viel Geschlafen hatte. Den Kopf schief legend, fragte sich Lést welche Person von den vielen, hier im Raum Anwesenden, wohl gut geschlafen hatte. Die ganze Aufruhr, die angespannte Atmosphäre, all diese lauten Geräusche der letzten Zeit – es hatte immer wieder genug Gründe gegeben sich mit angespannten Muskeln in den Ecken auf zu halten und kaum waren die Altem Probleme verschwunden, waren auch schon wieder Neuere Aufgetaucht. Es war ein Teufelskreis aus dessen Laufbahn es kein entringen zu geben schien. Und diese plötzliche Ruhe in diesen Tagen, bereitete dem Jungen mehr Kopfzerbrechen als das Chaos all der Tage zuvor. Eventuell sollte er sich einem anderen einmal anvertrauen? Sein Zimmergnosse zum Beispiel schien trotz all dieser Umstände einen sehr ruhig schlaf gehabt zu haben. Selbstverständlich könnte er sich auch täuschen. Silas machte auch sonst, wenn er diesen denn einmal bei Tag zufälliger Weise für einen kurzen Moment zu Gesicht bekam, einen sehr ruhigen, gelassenen Eindruck. Also ganz im Gegenteil zu Lést, welcher keine drei Minuten still sitzen konnte ohne wieder vor Langeweile oder Abenteuerlust zu vergehen. Aber wenn er seinen Zimmergenossen Fragen würde wie dieser das Anstellte, vielleicht konnte er ihm helfen? Ein unwahrscheinlicher Gedanke, schließlich hatte der Werwolf keinen sehr Alphamäßigen Eindruck auf ihn gemacht und so würde Lést der ruhige Schlaf wohl vorüber gehend verweigert bleiben.

Doch das sollte ihn in diesem Moment überhaupt nicht interessieren, schließlich hatte er auf eine Frage zu Antworten. Es vergingen zwei, drei oder fünf Sekunden ehe der Wolfsjunge auf die ihm gestellte Frage einging „Ach… Ich schlaf eigentlich nie besonders viel. Oder Gut.“ er schwieg wieder kurz, wog ab ob er dem anderen Vertrauen konnte. Der Wolfsjunge neigte dazu seinen Mitmenschen, oder Mitwesen, besonders schnell sein Vertrauen zu schenken. So lange er soziale Kontakte pflegen konnte, nicht Beleidigt wurde und die Leute um ihn herum ihm ein Lächeln Schenkten, waren sie nett und freundlich. Der Junge beugte sich weiter zu dem Kolibri-Typen vor und drosselte sein Stimme ein wenig „Ich hab andauernd Albträume. Und egal was ich mache, sie gehen einfach nicht weg!“ er legte die Stirn in Falten und einen kurzen Augenblich lang konnte man Tatsächlich behaupten Lést „blies Trübsal“. Doch der Augenblick verging in einer Abfolge von weiteren, flüchtigen, schnell vorbeiziehenden Momenten. Und der Junge zauberte abermals ein Grinsen auf sein Gesicht ehe er sich zurück beugte und somit wieder ein wenig Abstand zwischen sich und dem anderen schuf. Nun wanderte sein Blick zu Cain, der doch ein wenig etwas über Wölfe und Hunde zu wissen schien. Sein Mund bildete ein kleines, kaum merkbaren Oh und seine Augen wurden ein wenig Größer. Er empfand keineswegs Schadenfreude darüber den anderen nicht belehren zu können, was hätte er davon so etwas zu empfinden? Stattdessen erfreute ihn diese, äußerst gelegen kommende, Erkenntnis und es bildete sich abermals ein breites Grinsen in seinem Gesicht. Seine Ohren zuckten freudig und hätte er gestanden, hätte man beobachten können wie sein Schweif hin und her wedelte. So aber, bekamen es aller höchstens die Sitznachbarn neben- vielleicht auch hinter ihm mit.

Das Der Kelpie nicht verstand wieso Lést eine Lehrkraft hinzu ziehen wollte statt selbst etwas über die Unterschiede der Wölfe und Hunde zu erzählen, verdutzte ihn einen kurzen Moment lang. Wieso glaubte der Andere er wüsste etwas über entfernte Artgenossen, nur weil sie eine ähnliche Rasse vertraten? Er kannte Menschen, die nicht einmal wussten wer ihre Tante zweiten Grades war, oder der Großonkel der in einem anderen Land wohnte. War es so unwahrscheinlich etwas nicht zu wissen? „Ich bin ein halber Wolf. Kein Hund. Wieso also sollte ich verstehen wie Hunde denken? Wir sind verschieden, mehr weiß ich aber auch nicht.“ er zuckte mit den Schultern als hätte sich das Thema damit eigentlich auch erledigt. Und vielleicht war das Thema für das Tierwesen auch abgeschlossen. Ein Schrei, irgendwo aus einem anderen Teil der Aula kommend, war Grund für ein leichtes zucken seiner Ohren, doch er reagierte nicht darauf. Wenn man ein gutes Gehör hatte lernte man die Geräusche zu Filtern. Man vertraute auf die verschiedenen Gefühlsregungen die den Laut begleiteten und reagierte nicht immer so wie sich andere dies dachten. Lést Beispielsweise wurde selbst bei den leisesten Geräuschen sofort unsicher, wenn er denn ein dazu passendes Gefühl entwickelte. Doch wann fühlte sich der Naive Junge, der abseits jedweder Zivilisation aufgewachsen war, schon einmal besonders Bedroht?

Er drehte sich zu dem Hunde-Jungen herum als dieser sein Wort an ihn Richtete, dabei ignorierte er den stärker werdenden Geruch von Magie. Was sollte er Großartig erwarten in einem Raum voll mit irgendwelchen Wesen? Alles, jeder noch so kleine Winkel, stank nach Zauberei und Hexerei. Ob nun ein Geruch näher oder weiter entfernt war, war dabei relativ einerlei. „Joshua… Josh… Joshy…“ wiederholte er bedächtig und kostete jede Silbe aus ehe er kicherte und erklärte „Ich nenn dich Frosch. Ich mag Frösche. Die hüpfen so schön herum!“ was eigentlich nicht der Grund war wieso er diese Tiere mögen solle. Tatsächlich waren sie ihm vollkommen einerlei, weniger noch als das. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf Cain, der offensichtlich Opfer der eben gerochenen Magie war. Sein Blick streifte Josh. War es nicht die seine? Doch er war sich nicht sicher, immerhin war er nicht so gut dass er sämtliche Gerüche auseinander halten konnte wie irgendein Drogenhund. Als jemand hinter ihm wieder zischte, weil er immer noch nicht richtig saß und sich mehr oder weniger auf denen Lehnen der beiden Stühle, von Josh und Cain, vor sich gestützt halb dastand, beschloss Lést diesen Raum zu verlassen. Und so sprang er auf, nahm die beiden Jungs an der Hand und zog sie mehr oder weniger mit aus dem Raum einfach… weil er es konnte. Hehe.

tbc.: Die Mensa

BP: Cain, Joshua
[Denkt nach >>> Antwortet Josh >>> zögert >>> beugt sich zu Josh vor und erzählt ihm etwas >>> Denkt wieder nach >>> lehnt sich kurz zurück >>> freut sich für Cains doch-nicht-doof-sein >>> Versinkt in Gedanken >>> Beschließt Josh "Frosch" zu nennen >>> Zieht Josh und Cain kurzerhand aus der Aula]





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Joshua
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BeitragThema: Re: Aula    Mi 29 Jul 2015, 19:18




xx Joshua
xx Chapter 3.3

xx Awakening

xx Nachdem er die Vögel auf Cain gehetzt, und dieser relativ aggressiv reagiert hatte, hatte Josh sie schnell verschwinden lassen, zurück an die Decke der Aula. Dann hatte er, um ein Lachen zu unterdrücken, Bao angehoben und seinen Kopf in seinem Felll vergraben, bevor er weiter auf das Gespräch mit dem Wolfsjungen einging, welcher immer Abwechselnd mit ihm und diesme Kelpie-Jungen redete. Zumindest kam es Josh so vor, als würde er, wie ein Hund ohne Hobbies, immer mit dem Kopf hin und herschlagen, weil er einem Geruch folgte... nur, dass er dabei Gespräche führte. Auf die Erzählung des Jungen nickte er.
» Jupp... kenn ich. Mir fällt auch nichts ein, was da hilft. Eigentlich bin ich aber erst gestern aufgewacht, ich war wohl in nem Koma oder so. Keine Ahnung, aber seitdem hab ich auch Kopfschmerzen wie sonst was. «, endete er.
Joshua beobachtet erneut, wie der Halbe Wolf sich dem Kelpie zuwandte und erneut mit ihm in ein Gespräch versank. Er war wieder in Gedanken versunken, als er an seinem Kaffee nippte. Nachdem er herausgefunden hatte, dass er nur noch lauwarm war, kippte er ihn in einem Zug herunter und stellte den Becher unter seinem Stuhl ab - den würde er später noch mitnehmen können.
Dann vernahm er plötzlich wieder den Wolfsjungen, wie er in seine Richtung sprach -
» Frosch? Dein Ernst? «, lächelte er leicht, und wusste in diesem Moment nicht, ob der Junge blöd war oder nur einen komischen Humor hatte. Verdutzt sah er ihn noch einen Augenblick an, bevor er mit den Schultern zuckte und sich erneut Bao zuwandte, der sich inzwischen aufgerichtet hatte und nun auf seinem Schoß saß und mit großen Augen um sich blickte. Josh merkte langsam, wie der Koffein sich bemerkbar machte, und ein wenig Müdigkeit von ihm abfiel. Etwas wacher nahm sein Kopf nun mehr Informationen auf als vorher, aber auch das brachte ihn in diesem Raum nicht weiter. Er war viel zu voll, und zu viele Menschen oder magische Wesen wuselten umher. Durch seine Vögel bekam Josh mit, wie eines der Wesen versuchte, sich rauszusteheln, indem es durch die Stuhlreihen kroch, immer weiter zu auf den Ausgang. der hatte wohl nicht kapiert, dass man zwar auf dem Gelände bleiben musste, aber immernoch den Raum verlassen dürfte. Leicht grinsend wurde er aber dann aus seinen Gedanken gerissen, als Lest ine inefach packte und mit in die Mensa schleppte, zusammen mit Cain. Was ging jetzt so ab?

[versteckt sein Lachen wegen Cain → redet mit Lést → ist in Gedanken → wundert sich über Lést → wieder in Gedanken, beobachtet was in der Aula passiert → wird von Lest mitgezogen ]

TBC: Die Mensa

© to Liam/ Joshua / Nathanael





Zuletzt von Joshua am So 16 Aug 2015, 20:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aula    Mi 29 Jul 2015, 22:30

Bevor der 18 Jährige noch herausfinden konnte, von wem genau diese Vögel waren, waren diese auch schon verschwunden. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, einer dieser Tiere zu verspeisen, doch um ehrlich zu sein war es nicht grade Geschmack, im Gegenteil er mochte dieses Fleisch nicht gerne. Doch würde er es wohl nie zugeben – musste ja nicht jeder wissen, dass er am liebsten das zarte Fleisch des Menschen aß. Aus seinen Gedanken wurde er von seinen eigenen Emotionen gerissen, denn seine Aggressivität wurde nur noch schlimmer, als sich keiner auf seine Frage meldete. Irgendwann jedoch, würde sich derjenige bestimmt selbst verraten und Cain würde sich sicherlich nicht zurücknehmen um diesen fertig zu machen. Den Plan den Täter in anschließend in die Falle zu locken, spielte sich bereits in seinem Kopf ab. Zuerst würde sich der Kelpie wohl mit ihm anfreunden um daraufhin eine kleine 2er Party am Strand zu feiern. Natürlich wäre auch Alkohol für den Täter, der zum Opfer werden würde, bereit. Der Dämon selbst, würde sich zurückhalten, denn immerhin würde er sich auf seine “Arbeit“ konzentrieren müssen. Wenn der Teenager das mit der Zeit das Gefühl bekäme, seine Gesellschaft wäre angetrunken, würde er wohl in die Tat überschreiten und seinen “Freund“ ins Wasser locken. Langsam, quälend würde der Kelpie ihn zuerst ertränken und anschließend – weiter kam der 18 Jährige nicht mit seinen Gedanken, denn die Stimme des halben Wolfes drang an seine Ohren.

“Das denken von Wolf und Hund ist unterschiedlich .. ja, allerdings gibt es auch viele Gemeinsamkeiten. Ich denke sogar, dass du mit diesem Hund auch kommunizieren könntest, natürlich auf die tierische Art.“ Für den jungen Kelpie war es jedoch nicht verständlich. Er war eigentlich der Meinung, dass Wolf und Hund fast das selbe dachten. Vor allem war er der Anschauung, dass es Lést ja wissen musste oder hatte er noch nie mit einem Hund zu tun gehabt? “Hund...Wolf...das ist doch eigentlich dasselbe.“, murmelte Cain vor sich hin. Wäre er wohl eins dieser normalen Pferde, so würde er jetzt wohl den Fluchtinstinkt fühlen – doch er war alles andere als normal. Der Teenager war mutig, würde wohl so schnell nicht zurück schrecken. Zumindest nicht vor anderen Tieren, bis auf Katzen und Spinnen. Warum es genau diese Tiere waren vor denen er Angst hatte, konnte er sich selbst nicht erklären. Welch unsinnige Gedanken!, meldete sich der Schwarzhaarige selbst, in seinem Kopf, zu Wort.

Zudem war es wieder die Stimme des Wolfsjungen, die ihn mit aus seiner eigenen Welt riss oder waren es allgemein die Geräusche die sich in der Aula abspielten? Wären seine Sinnesorgane so wie bei Werwölfen oder Wölfen ausgeprägt, würde er hier wohl durchdrehen, denn hier war es nicht irgendwie laut. Das was den Kelpie mehr störte war, dass hier zu viele Leute waren für seinen Geschmack. Wenn es noch mehr wurden, dann würde er wohl durchdrehen oder schlichtweg einfach abhauen. Er war nicht so der Typ dazu, sich unter vielen Wesen zu befinden. Bis zu einer gewissen Anzahl ging es, doch hier war der ganze Raum voll. Von dem Gespräch zwischen den zwei Jungs, schnappte er irgendwas mit Frosch auf. Was genau Lést damit meinte, hatte er nicht mitbekommen. Ehe sich der Grauäugige versah, spürte er an seiner Hand eine andere. Augenblicklich fiel sein Blick auf diese, dieser wanderte den Arm nach oben und landete schließlich im Gesicht des Wolfsfjungen, der auch noch den anderen Jungen an der Hand hielt und mitzog. Was bitte bildete sich dieser ein? Wieso besaß dieser einfach die Frechheit ihn, einfach an der Hand zu packen und mitzuziehen? Noch nie in seinem Leben, hatte sich dies ein Fremder, den er nur ein paar Minuten kannte, getraut. Es schien eine kurze Verwunderung in seinem Gesicht aufzublitzen, die jedoch sofort wieder verschwunden war. Irgendwie musste er zugeben, fühlte sich die Wärme des anderen gut an. Ein leichtes kribbeln durchzog seine Hand. Ohne jeglichen Widerstand, lies er sich von dem Goldäugigen mitziehen.

Tbc: Die Mensa

BP: Lést, Joshua

(Denkt über einen Plan nach → die Aggressivität holt ihn aus seinen Gedanken zurück → spricht mit Lést → denkt kurz nach → murmelt etwas → denkt erneut etwas → wird von den Geräuschen und der Stimme des Wolfes aus seiner eignen Welt geholt → lässt sich von ihm mitziehen)
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BeitragThema: Re: Aula    Do 30 Jul 2015, 16:59

Was war nochmal der Grund für das gesuchte Gespräch mit Kapuzenmann? Ah ja, der Zettel.
Es sollte sich unter Umständgen als Fehler herausstellen direkt auf Mercer zugelaufen zu sein. Nein, selbst jetzt noch, nach der langen Zeit, nach ihren Erlebnissen schaffte er es ihr Blut binnen Sekunden kochen zu lassen. Nein nicht auf die Art und Weise die Lust in einem Menschen, oder einem Tier hervor rief. Ein Knurren saß in ihrem Hals, wollte ausbrechen und den deutlichen Unmut kundtun. Aber sie behielt es für sich, behielt ihren Ausdruck, wirkte vielleicht etwas abwesend.
So blickten ihre Augen unentwegt in die seinen, geziemte Kälte, wie auch der übliche, leicht angenervte Hauch waren in ihnen zu lesen. Ihre Ohren lauschten seinen Worten, verarbeiteten jeden Buchstaben, zerlegten seinen Satz. Oh ja, sie schmeichelte ihm? Ohne es zu merken begannen ihre Finger zu spielen, liesen die Nägel hauchfein aneinander reiben. Würde es nicht um dieses eine Thema gehen, eines der wenigen die sie noch interessierten, hätte sie gewiss nicht ihr Gespräch mit Mercer gesucht.
Mit jedem seiner Worte zupfte er weiter an ihrer Geduld. Man konnte es quasi wie einen altgemachten Pullover bezeichnen der sich Masche um Masche auflöste. Und mit jeder Masche wuchs das Bedürnis ihre Fänge in sein Gesicht zu rammen. Hier aber war nicht der richtige Ort dafür, auch sagen ihre Instinkte, nein sie brüllten es ihr Förmlich ins Ohr, dass Mercer in keinem Fall als Beute anzusehen war. Sein Geruch lies ihr in gewisser Weise die Nackenhaare aufstellen.
Gezwungener maßen schluckte Ace ihren Zorn hinunter, schloss ihre Augen, lies die verhärtete Miene einwenig erweichen. Sie spürte förmlich wie ihr eben noch kräftiger Herzschlag sich wieder beruhigte.
Einen Moment dauerte es bis sie ihrem Gegenüber wieder in die Augen blickte, jede eventuelle Emotion war aus ihrem Gesicht gewichen. Vollständig.

"Ruhig Blut."

Noch war sie sich nicht ganz im klaren ob diese Worte tatsächlich Alex galten, oder doch eher ihr selbst.

"Ich will nur wissen was es damit auf sich hat. Meine Erinnerung an den Abend ist vollständig verschwunden, und ich möchte nur wissen ob dieser Wisch ernst gemeint ist oder nicht."

Noch wärend sie sprach nahm Ace den Zettel wieder an sich. Es war nicht so dass er noch viel bedeutete nachdem sie ihre Anwort erhielt, nur fühlte sie sich wohler wenn sie selbst es war der ihn entsorgte. Mercer war nicht grade die vertrauenswürdigste Person.

"Also hast du mit mir geschlafen oder nicht? Und ich rate dir ehrlich zu sein."

Da war es wieder. In die letzten Worte hatte sich ihr wölfisches Knurren geschlichen. Es galt als Drohung, offensichtlich, war jedoch ungewollt. Gar unbemerkt von ihrer Seite.

[ wird wütend | beruhigt sich wieder | hört still und geduldig zu | bemerkt den Blick zu Jael nicht | sagt was Sache ist ]
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James
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BeitragThema: Re: Aula    Do 06 Aug 2015, 21:37

Sichtlich überrascht sah James zu wie Gwyn sich über das Buffet hermachte. Er seufzte innerlich. Sie könnte sich wenigsten ein wenig zusammenreißen. Immer noch hielt er die Akte in seiner Hand und verstaute diese nun in seiner Jackeninnentasche, wo diese gerade so reinpasste.
Als Gwyn fertig war wendete sie sich an James und quengelte, dass sie immer noch Hunger habe. Nun seufzte James laut. Lass uns noch ein paar Minuten hier bleiben, dann gehen wir das vernünftiges zu Essen besorgen. Versprochen. Hab ein wenig Geduld. sagte James sanft lächelnd und sah sich dann noch mal in der Aula um. Die anderen Schüler kannte er wirklich nicht und Lucian war auch nicht hier und das war gut so, denn wenn er jetzt erfahren würde das James Forscher ist würde das wahrscheinlich einiges aus der Bahn werfen.
James sah nun wieder zu Jael, denn anscheinend hatte sich Gwyn wieder eingekriegt und stellte sich nun bei Jael vor.
Jael erzählte James nun warum sie und ihr Bruder denn in Glassdome gelandet waren und James sah sie erstaunt an. Wirklich den ganzen Clan? Wie habt ihr das denn geschafft? fragte James erstaunt. Die beiden hatten es wirklich nicht leicht das wusste James und deswegen würde er ihnen auch sicherlich keine Vorwürfe machen, aber dann sagte Jael das Luzifer Tod war und das erstaunte ihn doch sehr. Was? Ich hätte nicht gedacht das es einen von euch beiden so schnell ereilen würde. Ihr seid ziemlich stark. Ich weiß wir haben uns nicht oft gesehen, aber zumindest wusste ich immer das ihr lebt. James lächelte gequält.
Er hoffte das Jael das verkraften würde.
Ihr Vogel hingegen schien ein wenig aufgebracht und James sah ihn etwas irrtiert an, aber wandte sich schnell wieder von ihm ab.
Gwyn hatte sich mittlerweile beruhigt und sich an Shay "gekuschelt" was den Forscher noch mehr erstaunte. Sie waren vielleicht eine halbe Stunde zusammen und Gwyn schien kein Problem mit ihm zuhaben oder damit sich ihm komplett zu nähern. James sah sie an und lächelte sanft.

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[ verspricht Gwyn Essen zu holen / fragt Jael nach dem Clan / überrascht über Luzifers Tod / freut sich über Gwyns Zuneigung ]


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Alex
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BeitragThema: Re: Aula    Fr 07 Aug 2015, 12:11

Chaper 1.2
Es lag eine Vibration in der Luft. Kaum merklich kribbelte sie an seinen Nackenhaaren, während der kleine Luftraum, der zwischen ihm und Acelya lag sich allmählich zu spannen begann. Wie bei einem Blitzeinschlag begannen sich die Ladungen zuerst in der Luft zu sammeln – fast schon meinte Mercer ein feines, zartes Surren vernehmen zu können. Die tiefblauen Augen der fahlen Aschblondine schienen zu glühen, während sich eine lodernde Wut in ihren Pupillen nistete und das leise Klacken ihrer Fingernägel eine gewisse Ungeduld vorhersagte. Mercer hingegen, welcher sich bisher ganz wacker geschlagen hatte, was seine eigenen Empfindlichkeiten und Gedanken betraf, schien hierbei wohl das komplette Gegenteil zu sein. Acelyas Muskeln und Sehnen spannten sich unter der weichen Haut, ihr Kiefer wirkte hart und vorgeschoben, als sie ihm zuhörte und das Klacken ihrer Nägel wurde bald schon zu einem rhythmischen Begleiter seiner Worte. Alex hingegen, der sehr wohl von seinen gezielten Provokationen wusste, hatte mit der letzten Silbe sein kleinliches Lächeln ganz verebben lassen. Er wirkte heute im Vergleich vor noch vor wenigen Wochen merkwürdig träge und steif, als hätte er seit Tagen nicht geschlafen – obwohl Prototypen solchen ja nicht einmal nötig hatten. Seine Augen waren wieder voller Aufmerksamkeit (oder sagen wir halber) auf das kochende Mädchen vor ihm gerichtet, während sein Blick anfing zu wandern, ihren Körper zu erkunden, sie auszuziehen, ihre Haut abzutrennen und sie bis auf die Seele nackt bloßzustellen. Seine Laune glich momentan seinem zugegeben extremen Hobby – kontrolliert, labilen Sprengstoff.

Als seine Augen wieder zu ihrem Gesicht nach oben gedrungen waren, hatte Acelya die Augen geschlossen, stieß langsam und kontrolliert ihren Atem in die Luft und versuchte ihren Muskeln – auch deren in ihrem lieblichen Gesicht – ein wenig der Spannung zu nehmen. Einige Herzschläge verharrte sie in dieser Position. Ein kleines Schmunzeln kletterte ungewollte auf die Lippen des Alpha’s, als er seinen Kopf kaum merkbar schüttelte. Es war auf obskure Art und Weise fast schon niedlich wie Acelya sich zu Beruhigen versuchte. Er verglich es gedanklich mit einem kleinen, bockigen Mädchen, dass sich davon jedoch wenig anmerken lassen wollte und an der Hand ihres Vaters unnachgiebig schmollend durch die Gegend stapfte. Acelya schlug die langen, grauschwarzen Wimpern auf, starrte ihm nun mit der üblichen Gleichgültigkeit in sein zartes Grienen. „Ruhig Blut.“ Perplex blinzelte er kurz über diese zwei Worte, ehe Alex sich fast an seinem plötzlich breiten Grinsen verschluckte. War das ihr Ernst? Sie sah ziemlich ernst aus, mit ihrer kühlen, ausdruckslosen Fassade – dennoch wirkten die Worte derartig aus dem Rahmen fallend, dass Mercer im Zusammenhang mit ihrer völlig eisigen Miene beinahe einem leises Lachen verfallen wäre. Doch in der nächsten Sekunde, durchfuhr es ihn wie ein Blitz. Hatte sie vielleicht auch ihn gemeint? Seine Anspannung, die Nervosität die seinen brodelnden Adern innewohnte, gespürt? Erneut ertappte er sich dabei, wie sein Grinsen die wärmende Ausstrahlung verlor und an Kälte gewann. Festfror.

"Ich will nur wissen was es damit auf sich hat. Meine Erinnerung an den Abend ist vollständig verschwunden, und ich möchte nur wissen ob dieser Wisch ernst gemeint ist oder nicht." Sie rupfte ihm den Zettel aus den Fingerkuppen und Mercer murmelte ein leises, kaum vernehmbares ‚Ey…‘ während er seine Lippen gekünstelt zu einem bettelnden Schmollmund verzog, als hätte man ihm gerade sein Lieblingsspielzeug entwendet. "Also hast du mit mir geschlafen oder nicht? Und ich rate dir ehrlich zu sein." Sie fuhr fort, doch ihre Stimme wurde von einer merkwürdigen tiefen Tonlage beherrscht – ihre Kehle vibrierte, als er knurr-ähnliche Geräusche vernahm. Zum ersten Mal wurde Mercer jetzt wieder einmal bewusst, dass er eigentlich nicht die geringste Ahnung hatte, wer dieses Mädchen überhaupt war und was. Sie hatte ihm immer nur geringfügige Einblicke in ihre Persönlichkeit und Interessen gewährt – selbst zu der Zeit, in der er ernsthaft bemüht war, mehr über sie herauszufinden. Es war als läge ein eiserner Käfig um diese jungfräuliche, kalte Unschuld – doch das Metall schien innnerhalb des letzten Monats noch dicker geworden zu sein. Wirkte Acelya vorher schon unnahbar, so hatte sie nun eine Wand massiven Titans um sich aufgebaut. Aber ihre Wut, konnte diese Barrikade nicht verschlossen halten.

Alex tat sichtlich überrascht. Seine Lippen waren leicht geöffnet, die silbrigen, blauen Augen musterten sie mit wacher Verwunderung, selbst den Kopf hatte er leicht geneigt. „Nicht einmal ein Dankeschön? Gut ehrlich gesagt habe ich damit auch kaum gerechnet.“ Er lehnte seinen Kopf gegen die Wand, schloss für einen Moment die Augen, als würde er nachdenken müssen, um sich richtig daran entsinnen zu können. Doch als sein Blick sie erneut streifte, nur wenige Augenblicke später, wirkte er kalt und schneidend wie das blaue Eis seiner Augen. „Sorry Acelya aber ich steh nicht so darauf leblose Leichen zu ficken. Das nimmt dem Ganzen doch den Spaß?“ Er hätte Acelya auch schlecht im Schlaf vergewaltigen können, wenn Scarlet auf dem Bett gegenüber saß. Und das hatte sie getan… es verwunderte ihn sowieso, dass sie den Engel nicht nach der Aktion gefragt hatte – allerdings hatte er sie auch schon seit über einem Monat nicht mehr gesehen und wusste genauso wenig von ihrem Treiben, wie von Acelyas. Dennoch ihr Knurren und ihre Anmaßung ihn derartig mit solchen Belanglosigkeitenjetzt zu belästigen, rief schon eine leichte Aggression in ihm hervor. Sein Magen begann zu kochen, während sich zartes Gelb wie ausgelaufenes Ei in das Blau seiner Iren mischte und dabei so sanft glühte, wie ein zerbrochener LED-Stab. Er löste sich von der Wand, trat einen Schritt näher auf Ace zu. Sein warmer Atem streifte ihre Stirn, dennoch ließ er genügend Abstand um ihr die Möglichkeit zu lassen, vor ihm zurückzuweichen.

„Wieso interessiert dich so eine Kleinigkeit wie der Zettel überhaupt so sehr, dass du zu mir kommst und nicht Scarlet fragst? Wäre es dir etwa lieber gewesen, ich hätte es getan…? Wenn dem so ist holen wir das nach – gleich hier, gleich jetzt.“ Seine Stimme war schneidend, wie sie lockend war. Seine Augen glühten, jedoch nicht vor Lust sondern vor Wut, als er ihr Handgelenk ergriff – ohne es jedoch wie einen Schraubstock festzuhalten. Sie sollte die Möglichkeit haben sich loszureißen. Er selbst wusste nicht einmal genau, ob dieses Angebot ernstgemeint war… Eigentlich sollte es eher dazu dienen Acelya endlich mal vor Augen zu führen, das er nicht ewiglich freundlich auf ihre unhöfliche ‚Mir-scheiß-egal‘ – Attitude eingehen würde, wenn sie ihn mit solchem Kack belästigte. Seine Augen färbten sich mit jeder Sekunde die verstrich feuriger, während er dem harten Puls ihres Handgelenks in seiner Innenfläche lauschte.

BP : Acelya
[ spürt Anspannung in der Luft | belustigt über Ace' Versuche sich zu beruhigen | hört ihr zu | antwortet | wird innerlich wütend über die Erdreistung | packt sie beim Handgelenk -> Angebot ]


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich


Zuletzt von Alex am Do 27 Aug 2015, 22:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aula    Fr 07 Aug 2015, 23:33

First Post - Plot 3

Verletzungsbericht des Wächters Raiden
Vorname: Raiden
Name: Unbekannt
Verletzungsort: Wald
Verletzungsursache: Angriff durch Rebellen, während seiner Ausführung seiner Pflichten
Verletzungsart: -verschiedene und unzählige Wunden wie folgt:
-Schusswunde aus nächster Nähe in der linken Schulter, welche den Arm abgetrennt hat
-Schusswunde aus der selben Waffe verteilt über seinen Körper
-Stichwunden durch Dolche
-große Stichwunde durch sein eigenes Schwert
-interne Systeme zerstört durch EMP
Behandlung:
-vollständige Erneuerung des Systems, ebenfalls Veränderung der inneren Protokolle und KI zur Verbesserung der Leistung, Verhinderung weiterer Konflikte und sozialen Fähigkeiten
-Erneuerung des linken Arms und weiteren Organen
-Komplette Wiederherstellung des inneren Akkus und Behebung weiterer Schäden
Notizen:
Während der OPs wurde die Chance genutzt sowohl sein Auge, als auch sein Äußeres zu bearbeiten, um ihn mehr wie ein Mensch aussehen zu lassen. Nun wurde sein beiden Auge vollständig wiederhergestellt und sein Körper mit Haut angepasst.


Raiden lass sich die Zusammenfassung seines eher kurzen Aufenthalts im Krankenhaus durch. Er gab nicht viel über diese Situation, doch nun war es ihm klar das er besser werden musste. Er musste mehr schaffen und sich selbst verbessern. Er konnte nicht auf seinen Fähigkeiten sitzen bleiben. Raiden faltete die Notiz zusammen und steckte ihn die Hosentasche. Er warf einen aufmerksamen Blick in die Runde, ob es schon zu Unruhen gekommen war. Er war nämlich nicht pünktlich gewesen, aber seinem Zustand und seinem Aufenthalt vor weniger als eine Stunde war das wohl zu verzeihen. Zeit. Dies hatte er während seines Aufenthalts mehr als genug gehabt und würde sie jetzt auch noch haben. Suzanne und Ysera könnte er zwar anfunken, aber irgendwie wusste er schon was sie treiben. Er wollte ihnen von den Aufnahmen von der Kamera erzählen, aber kam nun wirklich nicht dazu. Klar, hatte er keine Beweise für seine These, aber welche andere Schlussfolgerung sollte es geben? Aber sollte sie doch machen, was ihnen Spaß macht. Im Endeffekt schien sie doch mehr zu sein, als er gedacht hatte. Ysera machte ihm noch etwas Kopfzerbrechen, aber das sollte er schon hinbekommen. Suzanne, so glaubte er, würde Probleme machen, aber da hatte er sie falsch eingeschätzt. Auch er konnte Fehler machen. Leider...
Raiden ließ seinen Blick auf ein Mann ruhen, welcher sehr wütend schien. Er hielt eine Frau fest und sie schienen sich über irgendwas zu streiten. Raiden beließ es erstmal dabei, sollte es nicht weiter ausbrechen. Er lehnte sich gegen eine Wand in dem Raum und ließ sein Blick immer wieder umhergehen.

Raiden's Aussehen Klick!

[Kommt in den Raum/liest seinen Verletzungsbericht/lässt sein Blick schweifen/denkt über seine Kameraden nach/sieht sich Alex an und lässt ihn erstmal machen/lehnt sich gegen eine Wand an und wartet]


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BeitragThema: Re: Aula    Sa 08 Aug 2015, 19:55

KOMMT VON: Bibliothek


Mit einem breiten Grinsen - also mit einem ganz typischen und vollkommen normalen Gesichtsausdruck - lief der viel zu kurz geratene Magier nur mit seiner Rabendame auf der Schulter durch die Gänge. Solange, bis er irgendwann doch wirklich in der Aula angekommen war. War hier nicht auch noch irgend eine Veranstaltung gewesen? Er wusste es nicht, aaaaber es war ihm auch egal um ehrlich zu sein. So egal, wie es einer Fliege egal war von einem Backstein erschlagen zu werden. Halt nein, dass war einer Fliege gar nicht so egal..immerhin war die dann Tod! Haha, es war ja wirklich alles so kompliziert. Oder einfach. ODer..kompliziert-einfach? Einfach-Kompliziert? Mit einem Lachen über seine eigenen Gedankengänge betrat er dann auch den Raum, ließ Morrigan sogleich auch schon durch die große Aula fliegen und lehnte sich selbst grinsend an die Wand. Direkt neben einen großen Kerl der ebenfalls an der Wand lehnte und mit Adleraugen in den Raum spähte und wie ein Besessener einen anderen Kerl ansah welcher mit einem Mädel sprach. >> So wie du guckst, könnte man meinen du willst ihn umbringen, thehehe! <<, meinte der junge Magier nur ganz offen und ehrlich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Das er hier gerade womöglich etwas ziemlich dummes anstellen könnte..daran dachte er ehrlich gesagt nicht. Seiner Meinung nach hatte er sowieso noch nie irgend etwas Dummes gemacht! Was war das überhaupt? Also..etwas Dummes? >> Wie kann man eigentlich so was tragen? Ist doch viel zu eng! Da find ich was bequemes viel gemütlicher, nyhaha! << Kam es plötzlich auch noch von Yuri. Nicht nur das er gerade einen Wächter doof von der Seite angequatscht hatte, nein. Nun kritisierte er auch noch dessen Kleidung! Aber wie schon erwähnt, für ihn war die Aktion gar nicht soooo Dumm! Aber er kam ja auch nicht so ganz auf die Idee, dass der Typ ein Wächter sein könnte. Okay, für nen Schüler war er wohl zu alt..und nen Ladenbesitzer trieb sich nicht in der Schule rum. Blieb also Lehrer, Forscher, Wächter....oder Hausmeister!


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Sayri
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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 01:41

FIRST POST

Ziemlich aufgeregt wanderte der Dämon durch den Gang. Es wäre das erste Mal für sie, das Schulgelände betreten zu haben. Noch nie konnte sie sich für dieses Gebäude begeistern, es wirkte immer trostlos, irgendwie auch bitter. Die Kinder und Lehrer, die hier sein mussten um zu lernen, nur um am Ende hier wahrscheinlich bleiben zu müssen. Keinen Ausweg, keinen Frieden. Doch als die Taurin von dem Event über die anderen Inhaftierten Wind bekam, überkam sie doch das Verlangen sich die Bildungseinrichtung einmal anzusehen. Das Band welches ihren Hals zierte gab klackernde Geräusch von sich, der halbe Ring schlug bei jedem Schritt an das metallene Hauptteil. Mehr oder weniger hatte sie sich daran gewöhnen müssen. Die ganzen Schüler, potenzielle Opfer der Unterdrückung. Nur schienen sie für den Moment glücklich zu wirken. Der Gang zog sich. In der Aula angekommen lies Sayri alles auf sich wirken. Viele Wachen schien wohl doch irgendwie schein zu sein, aber es war klar, zu einem Event dieser Größe mussten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. "Affa nata..." wispert der Dämon in seiner Sprache, nur allzu gern sprach sie so, nur um sichergehen zu können dass nicht einmal die Forscher wüssten was gemeint war. Doch kaum war sie fertig, die Aula zu beäugen, kam auch schon ihr Orientierungssinn ins Spiel, besaß diesen allerdings nicht. Nicht wirklich. Die Schule war neues Gebiet. Fremdes Gebiet. Eventuell könnte sie sich anderen Insassen anschließen, aber nur wie?
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Marsi
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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 02:15

First Post - Plot 3

Er konnte es nicht glauben das er hierher gebracht wurde, ausgerechnet hier hin. Der Glass Dome, das wohl letzte auf Erden wo er hinwollte. Gutes hatte es allerdings trotzdem, er soll ja angeblich ein Dunkler Nephilim sein und Flügel besitzen.
//Als Nächstes erzählen die mir das es noch Tiermädchen gibt // dachte er sich und schaute gen Himmel. Es war leicht bewölkt und die Temperaturen waren verhältnissmäßig angenehm. Das er ab heute wieder eine Schule besuchen sollte, lächerlich. Er kam die letzten 2 Jahre auch ganz gut ohne aus, nur jetzt hatte er absolut keine Wahl. Naja es war sein erster Tag, da würde man ihn nicht hart ran nehmen. Zu seinem Glück hatten sie gerade ein Event wo er erstmal seine Ruhe haben konnte. Er schaute sich an wie das Gebäude aufgebaut war und entschied sich erstmal die Aula an zu sehen. Was ihm allerdings sofort auffiel vom weiten, die Schule war voll mit Wärtern.
//Sie denken wohl das welche direkt eine Revolte starten bei dem Event oder wie// fragte er sich selbst. Sollten sie tun was sie nicht lassen können, solange sie ihm nicht auf den Zeiger gehen und ihn irgendwas vorwerfen. Er betrat die Aula und sah wie manche am Büffet standen und manche reden schwangen. Was ihm aber mehr verwunderte war die Tatsache, was hier für eine Freak Show rumlief. Er sagte allerdings lieber nichts, wer weiß ob die das ernst meinten mit diesen Arten von Fabelwesen. Plötzlich viel ihm einr art Zentaurus in den Blick.
//Das ist doch nicht ihr ernst. Die haben echt die wahrheit gesagt// dachte er geschockt. Er hoffte bloß das es nicht noch einen Tintenfisch-Menschen gab, dann hatte er echt alles gesehen. Er ging auf den Zentauren zu welcher wohl ne mischung aus Pferd und Ochsen war, weil sie wohl das erstmal hier war.
"Für ein Pferd bist du aber ziemlich winzig. Bist wohl noch am wachsen oder" fragte er sie direkt.

BP : Sayri
[>>>Betrat die Schule >>> ging zur Aula >>> schaute sich um >>> ging zu Sayri und sprach sie an ]


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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 02:43

Wie gebannt starrte sie ihn an. Hatte sie zu Beginn des Gesprächs noch letzte Reste von Geduld in ihr, so verflüchtigten sich diese nun. Stück für Stück, Fetzen für Fetzen löste sich ihre Geduld im nichts auf. Der Herzschlag, welcher eben noch gezähmt wurde, schien sich erneut ganz dem Zorn und der Frustatrion hin zu geben, wurde er doch wieder schneller. Sie konnte fühlen wie das Blut durch ihre Adern jagte, konnte das Hecheln eines nervösen Wolfes in ihren Ohren hören. Ja es glich beinahe einem Wunder dass sie noch auf zwei Beinen vor ihm stand und nicht auf vier Pfoten. Knurrend, nach seinem Blut lechzend.
Aber sie stand als Mensch vor ihm, deutete lediglich durch ihr Verhalten auf eine Tierische Seite hin. Sie behielt die Beherrschung, selbst wenn es vielleicht nicht mehr lange sein sollte. Wieder begann sie mit ihren Nägeln zu spielen.
Nicht mehr lange und ihre letzten Fetzen an Geduld, so wahr sie überhaupt noch vorhanden waren, würden sich vollständig lösen. Und sollte das passieren wollte sie nicht hier, unter Beobachtung, zwischen zu vielen Personen stehen deren Stärke sie nicht einschätzen konnte.
Ebenso konnte sie Mercers Stärke nicht einschätzen. Sein Geruch lies lediglich ihre Alarmglocken leuten, sagten ihr immer wieder dass er nicht als Beute anzusehen war...

Endlich, nach einer schieren Unendlichkeit ging wieder eine Regung durch den Körper des Mannes. Seine Augen waren kalt, glichen einem Messer. Als würden sie versuchen die ihren mit einem einfachen Blick zu durchschneiden. Allein dieser Anblick reichte um das Maß voll werden zu lassen. Kaum merklich von Außen, aber deutlich spürbar für Acelya formten sich ihre Nägel ganz langsam zu Krallen. Da begann er zu sprechen. Wie zu einer Statue erstrarrt sah sie zu ihm auf, beobachtete seine Lippen wie sie die Worte formten, als könnte sie nur von diesen Ablesen was ihre Ohren hier gerade hörten.
Eine Beleidigung von einem Ende zum nächsten, für andere zumindest. Doch als er endete wich augenblicklich jede Wut, jeder Zorn und Hass aus ihrem Körper. Waren ihre Hände eben noch dabei sich in Wolfspranken zu verwandeln, so konnte man nun nichts mehr davon erkennen. Es fühlte sich an als würde ein Strick von ihrem Hals gelöst, als würden Tonnen von ihren Schultern fallen. Ihr Atem beruhigte sich, ihr Herzschlag wurde langsamer. Wollte man das Gefühl welches die junge Wölfin hier, in diesem Moment verspürte, beschreiben so war es wie ein Schweben. Wie Schwerelosigkeit. Ja Ace fühlte sich als wäre sie dazu in der Lage zu schweben.
Ihre Miene war weich geworden, die blauen Augen schlossen sich und ihr Kopf senkte sich. So lange war ihr einfach nur ein Dreck nach dem nächstn wiederfahren, so lange hatte sie nur alles falsch gemacht. Aber hier, mit Alex' Worten, auch wenn sie als Beleidigung ausgelegt waren, wurde ihr bestätigt dass sie zumindest einmal etwas richtig gemacht hatte. Am liebsten würde sie ihrem Gegenüber nun um den Hals fallen, ihn drücken und ihm danken. So wundervoll fühlte sich das an.

'Deine Schwester ist nicht ganz so dumm wie sie erwartet hat, Cype. Vielleicht kannst du ja ein wenig stolz auf mich sein. Ich den letzten Rest meiner Unschuld nich einfach so weggeworfen.'

Hatte sie Mercer beinahe schon vergessen, und stattdessen die pure Freiheit ihres Geistes genossen, ebenso wie die nun so einfachen Atemzüge ohne Last auf den Schultern, so beließ dieser ihr Wohlbefinden nicht lange auf sich ruhen. Sie spürte warmen Atem auf ihrer Stirn, erkannte einen breiten Brustkorb vor ihren Augen. Sie hatte nicht bemerkt wie er näher trat.
Aus den Augen eines Welpen, der nicht verstand was er falsch gemacht hatte blickte sie zu ihm empor. Legte den Kopf schief, musterte ihn fragend. Nein sie konnte sich beim besten willen nicht vorstellen was er nun noch von ihr wollte. Ihre momentane Naivität, hervorgerufen durch dieses unbeschreibliche Gefühl in ihrem Inneren, lies sie nicht erkennen wie ernst die Situation gerade war. Ihre Verwirrung wurde nur größer als er Anfing zu sprechen, seinen Tonfall garnicht hörend. Scarlet? Wer sollte das sein?Erst die nächsten Worte lösten eine wirkliche Reaktion in Ace aus.

"Was?"

Ruckartig zog sie ihren Kopf von der eben noch schiefen lage wieder gerade, nur um ihn dann in einer ebenso ruckartigen Bewegung auf die andere Seite zu legen.
Was wollte er?
Man konnte ihren schwarzen, eben noch großen knopfartigen, Pupillen zusehen wie sie sich zusammenzogen, zu winzigen Punkten wurden. Ganz langsam, als würde sie jedes Detaile seines Körpers genau mustern, wanderten ihre Augen hinab zu seiner Hand. Er hielt sie fest. Er... fasste sie an.
Ein grinsen legte sich auf ihre Lippen.

~ Everything is falling apart. YOU CAN'T CONTROL ME!~

Das Grinsen wurde immer breite wärend sie erneut zu Mercer empor blickte, er war ja doch um einiges größer als sie. Ihre Augen bargen mitlerweile nichts menschliches mehr in sich, die Augen eines Wolfes, kalt, die Augen einer Bestie, mörderisch, hatten die eben noch so hübschen Augen eines einfachen Mädchens ersetzt. Ihr Grinsen wurde größer, lies die langen, spitzen, kaum mehr menschlichen Zähne hervor blitzen. Und doch hatte sie noch das liebliche Gesicht ihrer menschlichen Gestalt, nur Augen sowie Zähne waren denen ihrer tierischen Seite gewichen.
Ihre freie Hand legte sich ganz sanft auf die Hand Mercers, so als würde sie einen Welpen streicheln. Dabei wuchsen beide Hände langsam an, Fell bildete sich vom Ellenbogen hinab bis zu den Fingerspitzen, die eben noch weiche Handfläche fühlte sich rau an, wie die Ballen eines Hundes.

~ Everything is falling apart. Does it matter what i do? ~

Starr blickten die Wolfsaugen in die glühenden ihres Gegenübers, ihr Grinsen war unverändert.

"Ich dachte leblose Leichen zu ficken würde zu deinen Hobbies gehören. Da hab ich mich wohl getäuscht. Verzeih mir."

Hinweg gefegt wurde die tiefe, genervte Stimme welche Ace' Charakter doch eigentlich so perfekt wiederspiegelte. Tief war sie in der Tat immer noch, wirkte nun aber bei weitem animalischer, blutrünstiger, hungriger. Gleichzeitig trug sie den Hohn offen nach außen, warf ihn Mercer direkt ins Gesicht. Leicht kratzten die Krallen ihrer Wolfspranke, die immer noch halbmenschlich wirkte, immer noch Daumen und erkennbare Finger trug.

"Aber ich bin froh dass du endlich erkannt hast wie ~sehr~ du mich doch interessierst, mein ~Liebster~."

Sie lachte auf, es hörte sich an als würde ein Frosch in ihrem Hals.

"Und doch hatte ich keine Ahnung dass du auf Hunde stehst. Du steckst wirklich voller Überraschungen."

Langsam wanderte ihre freie Hand hinauf zu seinem Brustkorb, fühlte die Hitze die in seinem Innersten loderte, packte ihm am Kragen. Nicht fest genug um es wie eine drohende Gestik wirken zu lassen, nur fest genug um ihren Worten mehr Nachdruck zu verleihen.

~ I'll be an exception. YOU CAN'T CONTROL ME! Everything is falling apart. ~

~Except me, reject me.~


"Jedoch... wer könnte es dir verübeln."

Ruckartig entzog sie ihren Arm aus Mercers Griff, platzierte ihn ebenso an seinem Kragen und zog ihn unsanft auf ihre Höhe, um ihm direkt in seine Augen blicken zu können. Ihre Instinkte kreischten unterdessen förmlich Abstand von ihm zu wahren, ihn zu meiden so gut es ging.

"Ja lass es uns gleich hier und jetzt Treiben, wie Tiere die keine Ahnung von Scham haben. Reisen wir uns die Kleider vom Leib! Wenn da nicht ein kleines Problem wäre..."

Langsam beugte sie sich weiter nach vorn, legte ihre Lippen an sein Ohr, streifte dabei gewillt seine Wange.

"Dein Gestank ist zu abstoßend dafür!"

Knurrend leckte sie ihm über seine Wange, ganz langsam kostete seinen Geschmack vollends aus, ehe sie ihn von sich stieß und auf den Boden spuckte. Jede Freundlichkeit, ganz gleich ob sie gespielt oder ernst war, wich aus ihren Gesichtszügen. Zurück blieben zornig gefletschte Zähne, und mordsüchtige Augen.

"Außerdem schmeckst du wiederlich."

Sie konnte spüren wie sie kurz davor stand Alex anzufallen, jegliche Warnung ihrer Instinkte zu ignorieren. Jede Vernunft einfach über Bord zu werfen. Sie wollte ihn hier und jetzt in Fetzen reisen für diesen Fehltritt den er sich erlaubt hatte. Sie kämpfte mit aller Kraft dagegen an. Die Bestie in ihr, der Wolf, hatte die Kontroller übernommen ohne dass sie etwas davon merkte. Das durfte nicht passieren. In einer Kraftanstrengung die für Außenstehende nicht sichtbar war drängte sie diesen Wolf zurück, erlangte ihren Körper wieder. Die kleinen Verwandlungen, Augen, Zähne und Amre wurden wieder normal, lediglich Schweiß tropfte von ihrer Stirn, und ihr Atem ging schwer. Mit zitternden Händen fasste sie sich an den Kopf, sah kurz zu Alex wich seinem Blick aber letztendlich aus indem sie den Boden anstarrte.

"Alex, ich... Es tut mir leid. Ich wollte deine Ruhe nicht stören."

Eine Schmerzwelle überkam die Schülerin, kündigte an dass der Wolf dabei war auszubrechen, raubte ihr fast den verstand. Sie musste hier raus!

"Es kommt nicht wieder vor."

Mit wehendem Haar drehte sie um und stürmte förmlich hinaus in die Gänge. Erneut überkam sie eine Schmerzwelle. Sie musste so schnell sie konnte hier weg, hinaus in den Wald. Lange konnte sie die Verwandlung nicht mehr unterdrücken. Die nächste Schmerzwelle setzte ein, diesesmal stark genug um sie an der Wand zusammensacken zu lassen. Sie hatte das Gefühl sich gleich übergeben zu müssen.
Bis mit einem mal alle Schmerzen verschanden, als hätte sich der Wolf zurück gezogen in die hintersten Ecken ihres Geistes. Wartend, und lauernd auf die nächstbeste Gelegenheit Ace niederzustrecken.

>>> Gang

BP: Alex
[ angespannt da Alex so braucht zu antworten | fühlt sich viel besser fast befreit | hat den Moment eines umgelegten Schalters in ihrem Geist | reagiert auf sein Angebot | besinnt sich | flüchtet in die Gänge | bricht an der Wand zusammen | hat plötzlich keine Schmerzen mehr ]
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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 04:19

Erst schien sie etwas verwirrt zu wirken, ein ziemlich jung aussehender Pimpf sprach sie an, beleidigte sie sogar. Aus der Verwirrung wurde Empörung.

"Bi-bitte was?"

//Ich kann es nicht fassen. PFERD?!// Sayri musste den Fremden verbessern, unbedingt! NIEMAND aber auch NIEMAND nannte sie ein Pferd. Dass kann man ja nur als Beleidigung bezeichnen! Die eine Hand an die Hüfte legend, den Kopf neigend und schon begann sie den Jungen zurecht zu stutzen. "Taurus. Ja? Sieht du die Hörner? T A U R U S." Nun zeigte sich auch der Schweif, gräulich mit blonder Spitze, wie die Haarfarbe der Dämonin. Schon zog sie an diesem und wedelte damit vor dem Gesicht des eindeutig Größeren herum. "Pferde, haben sowas nicht. Nur Tauren, oder östliche Drachen... aber solche hab ich auch noch nie gesehen..." ab der Hälfte des Satzes brach die hell-wirkende Stimme ab und wurde zu einem Flüstern. Einen Drachen gab es hier wirklich nicht, dachte sie zumindest... Selbst wenn, die Blondhaarige kannte keine. Noch nicht, oder? Doch bevor man sich wieder in Gedanken verliert sollte man sich dem Gespräch doch eher widmen.

"Und was bist du?"

Nun peitscht das befellte Hinterstück hin und her, die Hand noch immer an der Hüfte, den Blick nun störrisch nach oben gerichtet.

//Mal sehen was der Kleine dazu sagt. Beleidigt hab ich ihn zwar nicht, aber schadet nicht Leute zurechtzuweisen und auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.// Bevor die Taurin auf eine Antwort wartete schnaubt sie, verächtlich und machte wieder den Mund auf.

"Außerdem gibt es zwischen Tauren und Zentauren einen Unterschied. Die Haben vier Hufe und zwei Arme, wir Tauren dafür zwei Hufe und zwei Arme!"

//Wie kann man denn nur so unerfahren sein? Naja, man kann nicht allwissend sein. Trotzdem.//
Ein weiteres Mal verlor Sayri sich in ihren Gedanken, den Blick doch stets auf den Jungen mit dem weißen Haar gerichtet. Um sie herum schienen sich auch andere Leute zu unterhalten, doch das klang alles nur wie dumpfes Rauschen.

BP: Marsi

[ befindet sich in der Aula | wird von Marsi angesprochen | weist ihn zurecht ]
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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 12:33

"Taurus? Warte mal, das heißt man kann dich doch essen oder nicht? Wobei ich glaube in der Taurus Steak bar haben sie nicht wirklich Leute wie dich in die Pfanne gehauen." antwortete er ihr.
Ein fettes Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit als er sich das Bildlich vorstellte.
//Wäre schon einen Versuch Wert mal einen Taurus zu probieren. Wobei....ich lasse es lieber// dachte er sich und wischte den sabber aus seinem Gesicht.
//Eine Leckere Vorstellung// muss ich schon zugeben
Das sie ihn fragte was er den sei, ignorierte er gekonnt. Er hatte nicht vor direkt auszuplaudern was er sein sollte, besonders wenn er es noch nicht glaubt. Woher sollten sie das auch wissen?!
Die Erklärung von Tauren und Zentauren nahm er um sich einen Spaß zu erlauben. Er hatte sowie so gerade nichts zu tun.
"Also willst du mir sagen, das ich dir hätte erst auf deinen hintern schauen sollen um zu sehen ob du vier Huffe hast oder wie. So geil find ich dich nicht ne? Besonders weil du bestimmt noch minderjährig bist" antwortete er ihr auf die Erklärung. Sein Grinsen kam bei dem Gespräch auch zurück, obwohl er diese bisher nur veräppelt.
"Wenn du es unbedingt wissen willst, ich bin ein Mensch. Aber ich kann auch was komplett anderes sein" sagte er und ließ seine seine zunge hin und her fahren. Dabei versuchte er so creepy zu sein wies nur ging und fing danach an zu lachen.
"Naja spaß mal beiseite, ich bin Markus. Und wie heißt du und warum bist du hier" fragte er sie und nahm bewusst einen falschen Namen. Er war lieber vorsichtig, hier drinne gab es bestimmt auch solche Verräter die alles für ein wenig Ruhm machen würden.

BP Sayri
[>>>macht einen Witz sie zu essen >>> fragt ob er erst auf ihren Hintern hätte schauen sollen>>>Sagt er sein ein Mensch und macht ein Creepy Face >>> Nennt ihr einen falschen namen und fragt warum sie hier ist ]


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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 13:20

"Essen?" Allein bei diesem Kommentar den der junge Bursche da von sich gab, wurde sie etwas lauter.
Der Schweif peitschte hin und her, ein deutliches Zeichen von Wut. Sie hielt sich zurück, es waren viel zu viele da, außerdem würde es auffallen würde jemand fehlen und sie Tagelang keinen Hunger verspüren.
//Was für ein unverschämter...!//
Ein leises schnaufen machte wohl deutlich, mit ihr war nicht zu Spaßen, auch wenn sie doch irgendwie harmlos war. Doch die beiden zweifarbigen Iriden bekamen einen rötlichen Schimmer, fast wie bei einem Reptil, wenn sich die Schutzschicht und dann erst das Augenlid schließt.

"Ich muss mich nicht von einem Minderjährigen Anbaggern lassen. Ich bin verdammte 25." Nun huschte ein grinsen über die Lippen der Dame, "Was hast du denn? Nen Fetisch für Ältere oder was?" Nun geriet sie wohl in Fahrt, fing an sarkastische Kommentare abzulassen. //Ruhig bleiben. Es gibt nun mal Leute die so drauf sind. Damit musst du leben Sayri.// Einer ihrer häufigsten Gedanken. Ob es nun Forscher waren die dir 24/7 hinterhergucken und den besten, doch in Sayri's Fall den schlechtesten, Moment aussuchten um ihr Blut oder anderes abzuzapfen. Doch nun musste sie vorsichtig sein, bei diesem Typen könnte es sich ebenfalls als Forscher herausstellen.

BP: Marsi

[ wird als Essen beleidigt | wird minimal wütend | beleidigt ihn mehr oder minder in ihrem Stil | wartet auf Reaktion ]
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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 13:47

Raiden wusste nicht was er als Nächstes tuen sollte. Sein Aufenthalt im Krankenhaus haben ihm gezeigt das er doch eine größere Vergangenheit hatte, als er gedacht hatte. Klar, er war eine Maschine und es war immer noch sein Auftrag zu funktionieren, aber auf eine noch größere Ebene als er es vorher getan hatte. Er selbst war ein künstliches Leben, dessen es war zu funktionieren und sein Auftrag zu erfüllen. Obwohl er sich gegen seine Schöpfer erhoben hatte, so unterwarf er sich jetzt doch seinen Protokollen. Letztendlich war alles nur eine Auslegungssache. Sein Ausbruch gelang ihm nur, weil er ein Absatz anders ausgelegt hatte. Raiden wunderte sich schon selber warum er über so vieles nachdachte, doch was sollte er sonst tuen? Seine Kapazitäten wollte er ausgelastet lassen und an nichts denken war nicht seine Art. Vielleicht kam er auf ein Ergebnis oder vielleicht auch nicht. Es war ihm eigentlich ziemlich gleichgültig, denn sein Leben würde länger andauern, als normales Leben. Er hatte Zeit und doch kein Ziel.
Raiden übersah nicht den Mann oder Junge, genau konnte er es nicht sagen. Sein Ausdruck glich einem Kind oder einer Person, die noch das Grauen nicht gesehen hatte oder vielleicht sogar zu viel davon gesehen hatte. Er lehnte sich ebenfalls neben ihm an die Wand und sprach auch gleich ohne Zurückhaltung ihn an. Interessanter Gedanke, den der Typ da sagte. Es ist wahr, dass er nach seinem Aufenthalt mehr einem Menschen ähnelte und dementsprechend mehr Emotionen zeigte.
Wie lange sind sie schon hier? sprach Raiden und wollte sich über etwas vergewissern. Manchen Leute kennen die Regeln nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht wissen. Möglich wäre auch Beides, aber das wollte er erstmal zur Seite lassen. Doch scheinbar war diese Person mutig oder dumm oder Beides, dass konnte man nicht immer so sagen. Raiden blieb aber ruhig und reagierte gar nicht auf seine Bemerkungen. Raiden versuchte mal wieder zu verstehen. Vielleicht konnte man einen solchen Geist gar nicht verstehen, aber das hielt er erstmal raus. Wenn sie weitere Kommentare abgeben wollen, dann tuen sie das bitte woanders. Sie behindern die Arbeit eines Wächters. sprach er nun offen aus, auch wenn er nicht wirklich behindert wurde. Er ließ die ganze Zeit weiter seine Blicke schweifen und achtete auf Unannehmlichkeiten.

BP: Yuri

[Denkt über seine Zukunft nach/denkt über seine Existenz nach/sieht Yuri zu sich kommen/ erkennt das er mehr einem Menschen ähnelte/antwortet Yuri mit einer Frage/beschäftigt sich nicht wirklich mit Yuri, sondern konzentriert sich auf Arbeit]


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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 14:11

Sein Gesichtsausdruck änderte sich sofort.
"Sagt diejenige die damals aufgehört Kartotten zu essen um zu wachsen" sagte er mit dem Gesicht.
"Ehrlich gesagt würde es mir unangenehm sein wenn ich du wärst. Keliner zu sein, immer nach oben zu schauen. Bestimmt nervig oder" musste er wieder mit einem schäbigen Grinsen sagen. Er hatte momentan seinen Spaß, immerhin war das seine Art.
"Spaß mal beiseite, woher solte ich wissen das du 25 bist? Ich meine dafür siehst du ja noch zu jung aus und zudem bist du auch kleiner als ich. Hätte dich ja vom aussehen her auf 17-18 geschätzt aber von der größer her auf 15-16" sagte er ihr mit einem normalen Gesicht. Andere fingen auch schon an teils zu ihnen rüber zu schauen weil sie eben so laut war, allerdings war dies ihm völligst egal.
Was er bisher nicht verstand, wenn sie wirklich 25 war, warum benahm sie sich wie ein Kind. Verstehen musste er es ja nicht, allerdings könnte man ruhig etwas Humor entwickeln. Immerhin war Humor das einzige was man jemanden nicht nehmen konnte, besonders weil diese einen gut unterhalten kann.
" Weißt du zufällig wo eigentlich die Bibliothek ist? Ich wollte mich erstmal erkundigen was se so alles haben an büchern" fragte er sie freundlich. Selbst wenn sie es nicht wusste, kann er einfach dorthin gehen. Wenn sie hier schon länger war, wollte er sehen ob sie hier eine Lehrerin war oder nicht.

BP Sayri

[>>> beleidigt Sayri als wachstumssteckengeblieben>>> fragt ob es unangenehm ist klein zu sein>>> fragt ob sie weiß wo die Bibliothek ist>>> wartet auf Reaktion]


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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 15:16

"Karotten schmecken nicht." Ganz einfache Aussage. Sagte einiges, außerdem, kam es ihr in den Sinn. //War nicht Milch fürs Wachstum und die Knochen wichtig?// Man würde doch sehen können sie sieht nicht wie ein kleines Mädchen aus. Es gab sicherlich andere weibliche Lebensformen die nicht über 1,70 waren. Ist doch ganz normal oder? Wenn man anfing, sich in ihrer Gegenwart wie ein unfreundlicher Trottel zu benehmen würde sie einfach wie jetzt auch anfangen ihr Gegenüber schlecht zu imitieren. Wie hieß es nochmal? Wie du mir so ich dir. Genau!
Nun widmete sie sich wieder dem Jungen. Ihr Blick wirkte desinteressiert und eindeutig verloren.
"Bibliothek? Genau. Ja. Ist. Ah. Weiß nich. Bin kein Lehrer."
Das sollte genug aussagen. Wäre sie Lehrerin würde sie sich rotzfrech am Buffet vergreifen, schlechte Witze reißen und sich irgendwann etwas zu Trinken nehmen und in einer Ecke verschwinden. Für sich sein.
"Außerdem stehe ich hier für vielleicht fünf Minuten. Wollte einfach mal raus aus der Wg."
Ja Wg, sie als Forschungsobjekt teilte sich eine Wohnung mit anderen die das gleiche Schicksal ereilten, weil sie irgendetwas an sich hatten, dass man erforschen musste. Ganz gleich wie unmenschlich und obszön das ganze dann werden würde.
//Super...//
"Wenn du dich hier auskennst dann zeig mir die. Will sehen was sie im Petto haben."
Ja, es interessierte die Peruanerin wirklich, vielleicht hatte die Schule etwas über ihre Heimat. Vergessene Städte oder Völker. Und wenn da schon jemand ankäme, der sich hier besser auskennt als die Dämonin selbst, ist dann doch gar nicht so schlecht. Auch wenn Marcel wie ein Trottel auf sie wirkte, jeder hat irgendwie eine Maske aufgesetzt, zu real sollte man sich dann doch nicht geben. Besonders nicht hier, wenn Wachen in der Nähe sind. Wer wüsste was passieren würde.

BP: Marsi

[ schien sich zu beruhigen | ahnungslos was diesen Ort hier angeht | stellt "Marcel" Gegenfragen ]
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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 16:53

"Du hast kaum Sinn für Humor und jetzt willst du das ich dir zeige wo die Bibliothek ist? Ich glaub du verwechselst da gerade was" antwortete er auf ihre Aufforderung.
"[color=#008800]Ich werde dich erstmal nirgendswo hinführen. Wenn du mir bewiesen hast das du auch Humor besitzt zeig ich dir den Weg, solange aber werd ich bestimmt nicht zur Bibliothek gehen[color]" setzte er nach. Er hatte die ganze Zeit nur Spaß gemacht, wenn sie ihn gleich so anfaucht ist es doch nicht sein Problem das sie keinen Humor hatte.
"[color=#008800]IPass auf, du erzählst mir einen Witz und wenn ich ihn gut finde zeig ich dir den Weg wenn nicht....[color]" sagte er und ließ eine kurze Pause um zu überlegen was sie machen könnte.
"[color=#008800] Was weiß ich, musst du dir Hasenzähne ankleben oder so. Kannste machen, musste aber nicht. Wenn dus machst würd ich es lustig finden, wärst aber dann eine Witzfigur. Deine Sache. [color]"
Er konnte sie eh nicht zwingen, von daher war es ihm ziemlich Bratwurst ob sie es macht oder nicht. Allerdings fragte er sich, was wohl Jessy gerade macht. Er konnte nur hoffen das sie entkommen konnte.
//Was mach ich mir für Sorgen. Sie ist ein Ass im Abhauen// dachte er sich und ging los.
"schau nicht wie ein Pferd und komm mit. Du wolltest doch zur Bibliothek oder" fragte er sie und bewegte sich in richtung Bibliothek.

//TBC Bibliothek

BP: Sayri

[>>>fragte ob sie Spaß versteht>>>stellte ihr eine Aufgabe>>> denkte an eine alte Freundin>>> will das sie ihm zur Bibliothek folgt]


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BeitragThema: Re: Aula    So 09 Aug 2015, 21:15

"Du warst immerhin der unverschämte Junge der sich über mich lustig macht. Da haste doch was zu lachen. Also." Pah! Wie gehässig er auch noch wird! Unglaublich.
Doch was will sie machen? Es kribbelte schon in den Händen, das Gefühl einen alten Schinken in der Hand zu halten und darin in Erinnerungen zu schwelgen. Wenn Sayri denn auch etwas passendes finden kann.
Nach einigen Sekunden dachte sie wirklich nach, ein Witz, ein guter Witz. Doch bevor sie den Mund aufmachen konnte tappte der Fremde wohl schon voraus. Da hätte sich die Peruanerin die Anstrengung wohl ersparen können.

//Wenn er mir eine falsche Fährte legt hüpf ich ihm ins Gesicht und beiße ihm in den Kopf bis ich durchdrehe. Perfekt. Wenn nicht, kann ich ihm vielleicht sogar vertrauen~//

Ein genialer Plan, merkte sie für sich an. Auch wenn er es nicht war. Was Planung angeht ist der blonde Dämon nicht zu gebrauchen. Hastig versuchte sie Schritt zu halten, hechtet dem Weißhaarigen schon förmlich hinterher, das Band am Hals schellte wie immer. Auch der Schweif zuckte hin und her, scheinbar hatte auch bei diesem die Neugierde zugeschlagen, hatte auch lang genug gedauert. In der nähe des Ganges klangen auch die lauten Gespräche ab, die Reden der Veranstalter und Lehrer hallten nur noch in dem Gang. Wenigstens wurde es etwas leiser, sicher würde in der Bücherei vorgeschrieben sein sich ruhig und ordentlich zu verhalten.

Sayri zupfte an ihren Ärmeln, krempelte sie erneut zurück und richtete das Band, der Ring hatte sich fast an die Seite verschoben, was äußerst schmerzhaft war. Beim zurückschieben, oder eher quetschen zuckten Schweif und Ohren gleichzeitig nach oben. Sie hasste es, hätte man ihr nicht ein lockeres geben können? Da wäre es angenehmer damit umher zu laufen statt irgendwie bei einer falschen Bewegung unter Atemnot leiden zu müssen.


//TBC Bibliothek

BP: Marsi

[ denkt an einen Witz | ihm zur Bibliothek folgt | richtet sich das Band | kriegt nen halben Anfall deswegen ]
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BeitragThema: Re: Aula    Mo 10 Aug 2015, 17:50

Mit einem neugierigem Blick sah der kleine Junge weiter zu dem großen Unbekanntem neben ihm. Ob er nun Lehrer, Forscher, Wächter oder Hausmeister war, es war ihm..egal. Was sollte es ihn auch kümmern? Ein Mensch ist ein Mensch und ein Mensch ist ein Mensch, ob er ein Mensch sein wollte oder nicht. Das ausgerechnet der Kerl den er da angelabert hatte, mehr oder weniger gesehen weniger ein Mensch war als normale Menschen Menschen waren, dass wusste er nicht. Woher denn auch? Mit einem ehrlichem Lachen auf den Lippen sah er nur zu dem Kerl hoch als eben jener ihn etwas gefragt hatte.. >> Keine Ahnung, thehe. Und duuuu? <<, war mal wieder nur seine vollkommen unverschämte Antwort. Er duzte einen fremden Kerl den er, wie sein Rang als Fremder es schon sagte, nicht kannte, definitiv älter war als er und womöglich auch noch eine Autoritätsperson war! Aber kümmerte das den kleinen Magier? Irgendwie..nicht so wirklich. Es hatte ihn noch nie gekümmert..aber bisher hatte er auch nie wirklich viel Kontakt mit vielen anderen Menschen gehabt! Als der Anzugträger ihm dann aber auch offenbarte, dass er eben ein Wächter war...reagierte Yuri nicht wirklich so wie es Schlau gewesen wäre. Er ließ sich einfach ganz entspannt neben an der Wand langsam herunter rutschen, setzte sich auf den Boden und streckte sich nur. >> Iccccccch behindere doch niiiiiichts! <<, meinte er nur zu dem komischen Kauz. Und dieses Mal..lachte er nicht einmal dabei! Nein, er grinste bloß! >> Hunde die bellen, beißen bekanntlich nicht. Thehehehehe. Und der Hund da drüben bellt laut, nyhaha. <<, sprach er nur zu dem Wächter neben ihm während er weiter lachte.. Oh Yuri, was stellst du da nur wieder an..


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BeitragThema: Re: Aula    Do 13 Aug 2015, 22:44

Raiden machte sich schnell ein Bild von Leuten, selbst wenn er sie nicht einschätzen konnte. So machte er einfach ein Profilbild von alles Möglichkeiten, die ihm einfielen. Doch diese Person, wer sie nun auch war, hatte schon ein paar mehr Profile bekommen, als Raiden gut tat. Nicht das diese Person seine Prozessoren auslasten konnte. Raiden verstand nur nicht, warum er sich überhaupt so lange mit ihm beschäftigte. Raiden hatte ein Job zu machen, Suzanna und Ysera waren irgendwo verschwunden und er stand hier nun neben einer Person, die scheinbar Lachgas getrunken hatte. Raiden hatte nun gedanklich das erste Mal einen Witz gerissen, bewusst. Auch noch ein schlechtes Zeichen.
Raiden sah den Typen nur an. Er würde nicht antworten und ließ seinen Blick durch die Menge schweifen, welche ständig zu wachsen und zu schrumpfen schien. Leute kamen und Leute gingen und doch hing er hier mit diesem Typen fest. Den beiden Kollegen wird er noch ein paar Fragen stellen bezüglich Pünktlichkeit und Einsatzbereitschaft.
Raiden verstand ihn einfach nicht, allein die Tatsache, dass er ihm widersprach war schon Behinderung genug, doch Raiden regte sich nicht auf. Er würde keine Szene machen wegen einer Person, dessen einziges Defizit eine zu häufige Benutzung des Lachens ist. Doch Raiden konnte nicht aufhören ihn zu analysieren, denn dies tat er bereits schon unterbewusst bei allen Personen. Die Tatsache, dass er nur noch grinste und nicht mehr lachte, bedeutet eventuell das er bei dieser Sache ernster gewesen war. Eine Art verrutschte Gefühlslage. Nur eine Theorie, aber irgendwo musste man ja anfangen.
Wie heißt du? fragte er ihn. Raiden fühlte sich nicht einen Augenblick ihm verpflichtet zu antworten oder auf seine Ebene runter zukommen. Er war hier Wächter und würde Recht schaffen, wenn er es wollte und wenn diese Person nicht redete, würde er gehen und wenn er widersprach würde er bestraft werden. Raiden hatte kein Interesse an Insassen soziale Bindungen zu pflegen und nur wenn sie interessant waren, würde er ein Gespräch wagen.

BP: Yuri

[Versucht Yuri einzuschätzen/ist kein Freund von der Situation/antwortet Yuri nicht/richtet den Blick wieder in den Raum/legt eine Theorie, warum Yuri so ist, wie er ist/fragt ihn erneut was/stellt innerlich ein Ultimatum]


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BeitragThema: Re: Aula    Fr 14 Aug 2015, 03:38

Statt einer Antwort erhielt der kleine Magier...nichts. Jap, er erhielt von dem angeblichen Wächter eine atemberaubende, große Menge von überwältigendem Nichts! Keine Antwort, keine Reaktion, keine Geste, absolut nichts! Aber störte Yuri das? Mitnichten! Er blieb einfach nur mit seinem Grinsen dort auf dem Boden sitzen, wippte ein wenig zu einer imaginären Musik mit den Füßen und sah zu dem Kerl welcher ihm keine Antwort gegeben hatte hoch. Und ausgerechnet er, der "Mr. Ich-gebe-keine-Antworten-weil-ich-ein-viel-zu-beschäftigter-Wächter-bin" fragte ihn etwas! Und dann erwartete er auch noch eine Antwort! Yuri konnte nicht anders, als wieder ein wenig zu lachen. Aber wer konnte ihm das hier jetzt schon übel nehmen? >> Nyhahahahahaha, ich bin Yuri! <<, meinte er dann aber doch grinsend zu dem mürrischem Kerl neben ihm. Das ausgerechnet er immer diesen Erwachsenen mit gutem Beispiel voran gehen musste, regte ihn echt manchmal auf! Aber da waren wir ja auch schon wieder bei dem Thema, dass die ganze Welt um ihn herum irgendwie verrückt war, während er der einzige normal denkende war! Aber das, dass war dann auch schon wieder ein anderes Thema.. Als seine schwarz gefiederte Begleiterin wieder zu ihm zurück flog und perfekt auf seiner Schulter landete, konnte er nicht anders als wieder zu lachen. Da wollte sich wohl jemand dem Anzugträger vorstellen, was? Oder ob sie dem Magier helfen wollte? Wer weiß das schon? >> Und das hier ist meine Göttin Morrigan, thihi! <<, meinte er nur wieder mit seinem ehrlichem (und irgendwie echt ganz schön verrückten) Lachen zu dem Kerl. Aber Yuri hielt nicht lange den Mund, oh nein.. Es dauerte gar nicht lange, da hatte er schon wieder seinen Mund geöffnet und den Kerl zu seiner Seite angequatscht. >> Du weißt nun wie wir heißen, hihi. Und wie heißt du, Mr. Wächter? <<, fragte er bloß freundlich zu dem Kerl an der Wand. Wenn er so weiter nach oben schauen würde, würde er irgendwann noch ne Nackenstarre bekommen!


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BeitragThema: Re: Aula    So 16 Aug 2015, 12:47

Chaper 1.3
Irgendetwas stimmte hier nicht. Es war wie das merkwürdige Gefühl in deiner Magengegend, wenn du realisierst, das dies hier keinesfalls real sein konnte, sondern ein Albtraum war. Dieses surreale Gefühl der merkwürdig knisternden Atmosphäre und wie das Tuscheln der Anderen sich zu einem unangenehmen Rauschen formatierte, dass einem kaputten Fernseher glich. Acelya hatte mit seinen halbwegs beruhigenden Worten (das er ihren Hymen absolut keinen Zentimeter dichter gekommen war) ihre wogende Miene geglättet, die langen, hellgrauen Wimpern über das dunkle, tiefe Blau ihrer Augen geschlagen. Ihr Herz schlug wild – setzte einen Takt aus, als würde es einen Freudensprung machen, doch während das Gesicht des jungen Mädchens weicher und einladender wurde, härteten sich die Muskeln um Mercer’s Mund, während er die Augen von ihr abschweifen ließ und sich drastisch dazu zwingen musste, nicht abfällig in die Luft zu spien. Sein Instinkt verriet ihm so einiges – dieses wechselhafte, launische Verhalten. Das Unberechenbare, dass der Prototyp derartig verabscheute. Er konnte es förmlich riechen, wie ihr Verstand vom Gift einer unbekannten Krankheit ergriffen wurde. Es war dieselbe Aura die auch Loki umwarb und Jaden…. Jael. Aber vor einem Monat, war Acelya noch vollkommen zurechnungsfähig gewesen und jetzt wirkte sie, als würde ihre Emotionen auf Messerschneiden tanzen – immer in Bereitschaft abzurutschen und sich somit selbst Schaden zuzufügen. Mercer hatte für Menschen wie sie nicht einmal Mitleid übrig – es stimmte, dass er ihr eine gewisse Sympathie anerkennen musste, aber das war wegen ihrem Verhalten als sie sich damals kennengelernt hatten und mit Empathie absolut nicht zu vergleichen. Acelya blickte zu ihm nach oben mit einem derartig verletzten, unverständlichen Blick, dass er fast schon Jaden glich. Alex wurde übel…. Er hatte seinen Bruder seit drei Wochen nicht mehr gesehen. Seit er mitten auf der Straße vor diesem Wächter zusammengebrochen war, Blut spuckend, sich übergebend…. Jämmerlich. Wie ein Straßenköter.

Ebenso wie ein solcher, neigte nun auch noch Acelya ihren Kopf in eine Schräglage, verführte ihn mit dieser absolut unpassenden Handlung beinahe zu der Versuchung ihr mit einem schnellen Ruck das Genick zu brechen. „Was?“ Als hätte sie den Gedankengang vernommen sprudelte das Wort aus ihr hervor, der Kopf schwappte zur anderen Seite, wie das Wasser wenn man ein Glas schwenkte. Ihre Pupillen begannen sich zusammenzuziehen, blickte als schwarze Stecknadelköpfe direkt in seine glühenden Kohlen, dann nach unten zu ihrem Handgelenk. Ein Grinsen begann sich durch ihre Lippenmuskelatur zu ziehen, verzog die so lieblich rosane Haut zu einer grässlichen Fratze. Er spürte eine weiche Berührung auf dem Rücken seiner Hand, die ihr Gelenk hielt – es war nicht unangenehm, aber definitiv nicht menschlich. Sein starrer Blick in ihre Augen blieb jedoch unverändert. Mittlerweile bestanden kaum noch Zweifel daran, dass Acelya ein Tierwesen war. Eine instinktiv handelnde, dumme Kreatur – einem Evolver gleich. "Ich dachte leblose Leichen zu ficken würde zu deinen Hobbies gehören. Da hab ich mich wohl getäuscht. Verzeih mir." Ihre Stimme glich einem knurrenden Hecheln, einem gehetzten Ausstoß warmer Luft – nicht mehr klangvoll und angenehm. Er erwiderte ihr Grinsen nicht – nein als würde er sich auf dieses Psychospielchen einlassen. Stattdessen sagte er trocken, noch bevor sie fortfahren konnte. „Wenn du so weitermachst – wird es das wohl.“ Er musste nicht erwähnen, dass er absolut kein Interesse hatte ihre erkaltende Leiche zu schänden – nein er würde sie wenn nur jagen, töten und dann fressen. Aber nein, Acelya hörte nicht auf. Die Provokationen schwappten nur so förmlich über ihre Lippen, während ihre Augen vor Aufregung feucht glänzten.

Ihre Hand hatte sich mittlerweile von seiner zurückgezogen, war ihm auf dem Brustkorb gelegt worden und wanderte nur so vorzüglich nach oben, ehe sie ihn am Kragen packte und versuchte auf ihre Höhe zu ziehen. Mercer stemmte sich nicht sonderlich dagegen – sondern ließ sie gewähren. Er hatte die Drohung ausgesprochen. Acelya konnte selbst entscheiden wie weit sie es jetzt treiben würde. Er würde hier nichts antun können in dieser Aula.. In dieser Schule. Hier waren zu viele Zeugen, zu viele Wächter, zu viele Gesichter, Augen und Ohren. Auch Zungen die aufgeregt tuscheln konnten, unklar darüber, dass es auf Glassdome, einiges gab, wo man sich nicht einmischen durfte. Und ohja…. Acelya übersprang die Grenze seiner Geduld, beugte sich nach vorn, streifte seine Wange. „Dein Gestank ist zu abstoßend dafür.“ Jetzt hatte sie es wirklich geschafft. Ein Lächeln erklomm seine Züge – nicht weil er sich beleidigt fühlte, sondern eher amüsiert. Ihre Worte konnten so nicht stimmen, denn der Duft der ihn umwarb, war nicht nur für Vampire reinstes Ambrosia. Prototypen rochen nach Fleisch. An ihnen hing der süssliche, schwere Duft frisch geschlachteter Fleischmasse, die gewaschen und schon zerteilt wurde. Der leichte Gestank von Verwesung würde nur auftreten, wenn sie ihm ein Glied abriss. Ihre Zunge streifte rau seine salzige Wange, sammelte den Geschmack in ihren Mund, ehe sie das Gesicht verzog, die Zähne fletschte und ein tiefes Knurren aus ihrer Kehle hevordringen ließ. "Außerdem schmeckst du widerlich." Waren ihre gehetzten Worte darauf.

Er spürte das Beben, die Vibration die ihrem Körper innewohnte. Als sie die Zähne zusammenbiss – er hatte den Griff noch immer nicht von ihrem Handgelenk gelöst und spürte den hart klopfenden Puls in ihrer Haupt-arterie. Feiner, süsslicher Schweiß bildete sich auf ihrer perlmutt-glänzenden Haut, sie stieß den Atem aus wie eine Athletin nach einem kräftezehrenden Lauf. Er ließ ihr Gelenk los, als sie die Hände zu ihrem Schädel hob, sich verwirrt durch die Haare raufte, zu ihm sah – dann voller Demut zu Boden. Er beobachtete sie mit kalter Verachtung. Psycho. Wobei nein – Psychopathen waren sich ihres Handelns vollkommen bewusst. Sie war einfach nur noch erbärmlich. Seine Abscheu für geistige Krankheiten hatte sich innerhalb der letzten Wochen stark intensiviert. Was wohl auch an dem engen Kontakt zu Loki liegen mochte, oder der Gewissheit dass der Zerfall des Verstandes auch schon lange bei ihm eingesetzt hatte. Acelya stammelte Entschuldigungen, schwor, dass es nie wieder vorkommen würde, in heulender Verzweiflung eines getretenen Hundes. Alex schmunzelte nur, sah ihr verträumt hinterher, als sie blindlings aus der Aula stürmte. „Nein das wird es nicht.“ Seine Stimme hörte sich merkwürdig fremdartig an – sein Körper puliserte und kribbelte, während er beinahe das Gefühl hatte an der Hitze seines Kindes zu verbrennen. Er bekam sich im Gegensatz zu Acelya nicht unter Kontrolle – aber wer hatte überhaupt gesagt, dass er das wollte? Gelassen ließ er die Handflächen in die Taschen seiner Lederjacke rutschen, bewegte sich auf eine der Gruppen in der Aula zu. Eigentlich hatte er nicht vorgehabt Jael heute zunahe zu kommen – aber das Problem war, dass die einzige Lehrkraft, die gerade in der Aula war, genau neben der jungen Riesin stand.

Er schenkte dem grünhaarigen Mädchen nur einen kurzen Blick zur Seite, aus seinen noch immer in Flammen stehenden, leuchtenden Iren, ehe sein Blick sich auf James heftete. Ein sardonisches Lächeln erklomm seine Lippen. „Mr. Shay, nicht wahr? Ich habe ihr Bild vor dem Lehrerzimmer gesehen.“ Seine raue, rauchige Stimme hatte wieder einen süssen, melodischen Klang. Er musste sich einer Lehrkraft gegenüber natürlich freundlich und gesitttet verhalten. Auch wenn seines Inneres tobte. Gierte. Er wollte Jagen. Jael würde diesen Ausdruck sicherlich wiedererkennen. Sie hatte ihn schon einmal gesehen…. Als sie sich im zerstörten Stadtteil begegnet waren. Kurz bevor er ihr den Arm ausriss. Alex‘ merkwürdig kühler Ausdruck zeugte von der gleichen gierigen Grausamkeit, die jedoch für die Außenstehenden kaum erkennbar wäre. „Ich bin nur kurz vorbeizukommen um mich und meine…. Freundin abzumelden, da wir unsere Pflichtstunde hier schon abgesessen haben. Mein Name ist Alexander John Mercer und sie heißt Acelya Young.“ Alex kannte ihren Nachnamen von ihrem Namensschild an der Zimmertür. Zum Glück, denn sonst wäre wahrscheinlich schnell Verdacht aufgetreten, so jedoch zauberte Alex sich das strahlendste Lächeln aufs Gesicht, was er in diesem Zustand vollbringen konnte, ehe sein Blick kurz zu dem angefressenen Tisch und dem merkwürdigen Wesen an James‘ Seite wanderte. „Guten Hunger…“ Raunte er leise, zwinkerte dem Wesen zu (wobei er sich nicht sicher war, ob er sich nicht sogar selbst meinte), ehe er sich umdrehte – kurz noch Jael einen stechenden Blick zukommen ließ, dass sie gefälligst ihr vorlautes Mundwerk hüten sollte und schließlich gemütlich zur Tür schlenderte. Acelya…. Es war an der Zeit, dass er ihr mal wirklich vor Augen führte was Glassdome für ein Ort war. Unter seiner Jacke streichelte er kurz über das glänzend schwarze Chitin von Tyson. Ohja, das würde er genießen.

TBC : Gang - Schule - Erdgeschoss
BP : Acelya | James | Jael | Gwyndolyn | (Raiden)

[ lässt sich von Ace' Provokationen anstecken | lässt ihr die Möglichkeit sich zusammenzureißen, bis sie die Grenze übertritt | beschließt Jagd auf sie zu machen | meldet sich und Ace bei James ab ]
OUT: Die Posts die uns in der Schule noch fehlen, werden noch auf dem Schulgelände folgen, bis wir es verlassen.


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?


[size=9]Ich geb dir die Schuld für alles, du nimmst alles auf dich.
Ja das muss Liebe sein...
Du machst das alles für mich


Zuletzt von Alex am Do 27 Aug 2015, 22:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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