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 Zerstörter Stadtteil

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BeitragThema: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 05 Apr 2013, 01:31


Zerstörter Stadtteil Zerstrterstadtteilocu6s

Wenn man sich durch den Schrottplatz kämpft kommt man nach hier: einen zerstörten und fast unbewohnten Teil der Stadt, der so zugerichtet wurde, als man flüchtige Insassen suchte und gegen sie kämpfte. Noch immer brennt hier das ein oder andere Feuer und glüht so manches Holzscheit.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyMi 25 Sep 2013, 23:50

Jael hatte nicht wirklich eine Ahnung warum sie es hier her getrieben hatte. Vieleicht hatte sie sich nur wieder verlaufen, oder aber sie wollte komplette ruhe. Und Hier war es ruhig. "Hat was von zuhause. " grinste sie. "Irgendwie vermiss ich die anderen... Aber naja was solls." Von denen Lebte außer ihrem Bruder eh keiner mehr. "Dumme wölfe und Menshen... sind denen wohl niht gut genug." Warum sollte man sich auch mit dummen instinkt getriebenen Wölfen rumärgern wenn man doch vielversprehendere Objekte in den Suicid treiben kann? Dachte sie sich. "Aber... wer kann es ihnen verübeln?" grinste sie und kickte einen Stein vor sich her. "Und ich meine... wir haben es ... für nen Knast auch nicht schlecht hier..." >Auch wenn ich auf Experimente verzichten kann... solange ich sie nicht durchführe.< sie kicherte amüsiert und sprang elegannt auf eines der Dächer. "So wie es hier aussieht haben wohl einige von Uns rebelliert?" Als sie in den Himmel Blickte sah sie die Wolken, aber sie erkannte auch die Kuppel... weil Vögel darauf saßen. "Tja. Ist halt immer noch ein Knast... Wer seine Gefangenen nicht dizipliniert... Muss mit rebellion rechnen." Da musste sie an den Mord an ihrem Onkel denken. Und an all die anderen die in dieser Nacht umgekommen waren. "Andere Gegebenheiten, selbes Prinzip" kicherte sie und sprang auf ein rostiges altes Rohr über das sie spazierte. "Wie viele wohl gestorben sind? ist ja ziemlich leer hier... also wohl einige... Was hier wohl mal war?" sie grinste. "Interessiert dich das wirklich Jaja?" fragte sie sich selbst. Es interessierte sie nicht im geringsten.
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Alex
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 00:14

CF : Die Jungenunterkunft // 1.Etage // Zimmer 05 // Loki's und Alex Zimmer

Alex hatte ehrlich gesagt, keinen blassen Schimmer wie lange er jetzt schon unterwegs war. Er erinnerte sich noch daran, wie er aus dem Gebäude stürmte, während ihn die Lust und die Gier des Kindes fast übermannt hatte. Fast spürte er jetzt noch das Brennen und Lecken gieriger Flammen in seinem Körper, während sich alles in ihm verzehrt hatte umzukehren und zurück zu Athos zu gehen. Ihn anzufallen und sich seines Genes zu berauben. Vorhin hatte er in seinem Lauf ein Mädchen zur Seite gestoßen. Er hatte keine Ahnung, wer sie war oder… was sie war. Nicht einmal ihre wütenden Worte, die ihm hinterhergeschrien wurden, hatte er verstehen können. Verdammt! Er durfte niemals so weit kommen lassen! Nicht jetzt und auch nicht in naher Zukunft. Es könnte verheerende Folgen haben und das nicht nur für den… bei dem er die Kontrolle verliert. Mit einem kraftvollen Satz sprang er ab. Ein Abgrund tat sich unter ihm auf, doch das war Mercer egal. Mit einer übernatürlichen Eleganz kam auf dem anderen Dach wieder auf, lief weiter. Einfach Rennen. Rennen und vergessen. Was sollte er tun? In die Stadt gehen um zu jagen? Es war mitten am Tag! Verdammt wieso jetzt?! Wieso heute? Es war sein verf*ckt erster Tag gewesen, wo er mal wieder am Schulgelände unterwegs gewesen war! Verdammt nochmal! Die Wut fraß sich durch den komplett angespannten Körper, während Alex erneut absprang. Doch.. nicht über einen Abrgund. Seine Schuhe berührten die Wand, doch anstatt an ihr abzurutschen, stießen sie den Prototypen weiter nach vorne, nach oben, ehe Alex sich an der Kante hochzog und sich aufrappelte, rannte. Das Adrenalin raste durch seinen Körper, unaufhörlich. Es erschien schon fast so, als würde sein Körper es ihm nicht erlauben jetzt müde zu werden. Im Nachhinein, hätte er sich von Tyson stechen lassen sollen. Aber nein! Er war einfach zu verdammt stolz gewesen, hatte es als unnötig empfunden. Tolle Glanzleistung, Alex. Wirklich. Doch wie sollte er jetzt an sein Gen kommen? Missmutig verzog er sein Gesicht, ließ sich einfach von dem oberen Dach aufs Untere fallen, als er an der Kante ankam. Doch… da fiel es ihm wieder ein. Kriechend wanderte es in sein Gehirn.

Die Lakaien der Wissenschaftler, sie hatten Spritzen. Mit Xirilium gefüllt. Theoretisch also die perfekte Alternativnahrung. Sie würde ihn auch stärken. Er wusste das sie irgendwo in der Stadt ein kleines Lager hatten. Eine leere Fabrikhalle, die früher einmal für die Herstellung von Farbe benutzt wurde und heute für das Wohl von den Schoßtierchen der Wissenschaftler missbraucht wird. Evolver. Wenn er dieses Wort schon hörte… Nichtsnutzige, unsinnige Wesen, ohne Sinn und Verstand in der Welt. Doch es würde nicht einfach werden, ihnen den Stoff zu klauen, vor allem da… Moment mal! Wo war er hier eigentlich?! Verwirrt hielt Alex inne. Die Umgebung… sie war nicht…fremd. Doch wo genau? Der Geruch von Rauch, verbrannten Fleisch, Feuer und Staub drang in seine Nase, verpestete seine Lunge. Doch es sah hier doch recht normal aus? Zögerlich lief er über das Asphalt-gegossene Plattdach, bis hin zum Rand und was er dort sah, ließ ihm den Atem stocken.

Die Gebäude, die dort vor weniger Zeit noch standen waren nichts weiter als Ruinen. Holzplanken, zerstörte Steine ragten wie Gerippe zum Himmel. Vereinzelt lagen alte Waffenhülsen noch unter den Trümmern. Kein Wind wehte durch diese Gegend, dennoch zog sich der Staub wie ein einsamer Begleiter durch die Gassen und verrotteten Überreste der Gebäude. Es machte das Atmen schwer, kratzte im Hals. Es war keine Gegend, in der man sich aufhalten wollte. Nachdenklich setzte er sich wieder in Bewegung, sprang von Gebäude zu Gebäude, während die Umgebung weiter fixierte. Die Straße war aufgesprungenen. Lange Risse zogen sich wie aufgeplatzte Adern durch den Stein. Überall lag Schutt. Selbst das Knistern von Feuer, das sich durch die letzten Überreste der Holzfassaden fraß war zu hören. Doch da sah Alex etwas, was ihn stutzen ließ. Glass Dome Theatre. Eindeutig. Das Showschild war jedoch so ziemlich alles, was von dem einst so prunkvollen Gebäude übrig geblieben war. Ein Lächeln stahl sich in Alex Züge. Er hatte das Theater sowieso nie gemocht, aber immerhin hatte er jetzt wieder Orientierung.

Erneut nahm der Körper an Geschwindigkeit auf, setzte über die Dächer hinweg als wären einfach kleine Steine. Hindernisse wurden so einfach überwunden, als wären nicht sie nicht existent. Alex liebte das Gefühl, als würde er fliegen. Es war nicht mehr weit bis zur Fabrik, als er auf einmal inne hielt. Das ganze Gebiet war abgesperrt. Riesige Mauern, mit Stacheldraht übersäumt versperrten den Weg zur Innenstadt. Ein leises Fluchen entrann Alex Kehle, als er nach einem Durchgang suchte und tatsächlich. Dort war einer. Ein recht niedriges Gebäude, jedoch nicht zu erreichen, wenn du nicht ein Prototyp, Engel, Drachen oder sonst was warst. Jedenfalls…nicht für Menschen. Obwohl… eine kleine Planke führte herüber, ein Mensch mit Gleichgewichtssinn, könnte es vielleicht sogar schaffen. Erleichtert grinsend rannte er los, auf die Planke zu, auf dem Weg zum Gebäude. Er war seinem Ziel so nah. Bald… oh bald mein Kind, hört das Brennen wieder auf. Doch gerade, als er dachte, fast hinüber zu sein, war dort ein unüberwindbares Hindernis.

Ein Mädchen stand auf der Planke. Sie war groß, sehr groß. Alex schätzte sie in etwa auf seine Größe, vielleicht etwas größer oder auch kleiner. Nur wenige Meter, war sie von ihm entfernt. Das hellblonde Haar war lang und seidig und floss Wasserfallähnlich an dem zierlich weiblich Körper herunter. Ein kleiner Rotstich, verlieh ihr einen fast schon pinken Taint. Eingerahmt, hatten die Haare, ein hübsches junges Gesicht, mit großen blauen Augen, sinnlichen Lippen. Unschuldig, fast schon rein, perfekt... Zu perfekt? Eigentlich war es ein Mädchen wie Alex sie gerne lockte, jedoch nicht jetzt. Jetzt wo das Brennen beinahe unerträglich worden war, rief ihre Perfektion fast schon Wut, wenn nicht sogar Hass hervor. Für einige Momente starrte er sie nur an. Doch dann, nachdem er den ersten Schock und die Faszination überwunden hatte, überkam es ihn. Eine Agressivität die mit solcher Kraft zusammen mit den Gen durch seinen Körper drang, das es unmöglich war, sie zu ignorieren.

Was erlaubte sich dieses Miststück eigentlich?! Sah sie nicht das er in Eile war???
„Verpiss dich.“ Was er damit eigentlich hatte sagen wollen: 'Würdest du mir bitte aus dem Weg gehen? Die rauchige Stimme war ruhig und beherrscht, doch… wer genau hinhörte, konnte das aggressive Zittern hören. Seine grauen Augen glühten flammend auf, fast wie bei einem Dämon während Alex sie damit fixierte.
„Hörst du schlecht? Ich sagte: Steh mir verdammt nochmal nicht im Weg!“ Er wollte eigentlich keine Konfrontation anfangen. Doch mittlerweile hatte sich das Xirilium so weit in sein Gehirn gefressen, das all die Sorgen und die Vorsicht wie vergessen war. Er hatte keine Ahnung was sie war, ehrlich gesagt war es ihm egal. Vielleicht war sie ja sogar stärker, doch was kümmerte ihn das? Alles was er wollte… war das sie ihren Arsch von der Planke schob. Kurz umhüllte seine Züge ein Grinsen, während seine Augen auf ihr ruhten, als wäre sie die Beute. Doch er rief sich zur Vernunft, er konnte nicht einfach blindlings Passanten angreifen. Selbst wenn sie so ein verlockend, verführerisches Aussehen hatten wie diese.

[ läuft blindlings // Gier - muss sich nähren // Wissenschafter - Xirilium // Orientierung // Hinderniss - Jael // Wut - "bittet" sie aus dem Weg zu gehen ]


Zuletzt von Alex am Sa 28 Sep 2013, 02:02 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 00:53

Sie genoss die Ruhe, und atmete tief ein. Staub… und der moderige Geruch… kaum anders als in den Gassen ihrer Heimat. Sie ballte ihre rechte Faust und grinste. Sie war Linkshänderin und dennoch war es ihre Rechte die den letzten Mord begangen hatte. Einem Elenden Verräter den Kopf abgeschlagen. Vor ihrem Inneren Auge sah sie die Geschockten Blicke der Polizisten, das grinsen ihres Bruders und das Blut. Das Blut, die hängenden Leichen und die Messer die im Boden steckten. >Hhhhhhm… Ob all diese Verbrecher ein grab bekommen haben? Sicherlich… Aber von uns… wird keiner einen Grabstein bekommen… Schließlich sind wir ja der Abschaum< sie ließ sich nicht das kleinste bisschen des Hasses ansehen der in ihr Brodelte. Aber der Gedanke das immerhin ihr Bruder noch lebte… er beruhigte sie ….
So tief in Erinnerungen versunken bemerkte Jael erst das außer ihr noch jemand hier war als sie angezischt wurde. Die Stimme jagte ihr einen Schauer über den Rücken, keinen Unangenehmen, sie mochte solche Stimmen. Aber sie mochte nicht was gesagt wurde. „Die Freundlichkeit hast du auch nicht mit Löffeln gefressen, was?“ patzte sie zurück und drehte sich um. Wieder lief ihr ein Schaudern über den Rücken, dies mal aber wegen dem Blick des Kapuzenheinis. Immer diese Kapuzen. >Als wenn alle Angst um ihre prettyboy frisur haben...< Doch dieser Blick, der andere verängstigt hätte brachte sie nur zum Grinsen. Diesen Blick sah sie nicht zum ersten Mal. Dieser Blick, als wäre sie seine Beute. „Heh…“ sie grinste und strich sich ein paar Haare hinters Ohr. >Der Typ riecht geradezu nach Gefahr.< Sie kicherte. „Wenn du ganz nett Bitte Bitte sagst überleg ich es mir vielleicht.“ Ihr Blick war herrausvordernd und provozieren, niemand dem sie bis jetzt hier begegnet war hatte solch eine Aura… So eine Ausstrahlung. „Hihi. Du bist ja ziemlich aufgebracht…“ sie machte einen Ausfallenden Armschwenk auf die Ruinen. „Warst du das? Kanntest du die Leute hier etwa?“ sie kicherte weiter, es klang beinahe boshaft. Aber eigentlich war ihr nur langweilig und sie wollte jemanden Provozieren. Was sollte schon geschehen? Wenn alle stränge rissen hätte sie sich einfach in eine Fliege verwandelt und wäre schnell davon gesurrt. Oder einfach in einen Stein. >Jetzt ganz Neu! Der Tarnstein! Sind sie mal in Ruinen in Nöten , damit können sie sich vor allem Schützen!< Sie schmunzelte etwas und tänzelte etwas auf der stelle umher.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 12:05

In den ungewöhnlichsten Situationen fallen einem manchmal die unnötigsten Dinge ein. In Alex Fall gerade, war es eine Erinnerung von Damals gewesen, in der Grundschule. Er war ein Niemand gewesen, ein Technikfritze mit Brille, etwas pummelig. Kurzum, er war die Person der niemand wirklich Beachtung geschenkt hätte…Bis zu dem Tag an dem er seine Bombe testete. Es war eigentlich nichts tragisches gewesen, eine kleine Schwefelbombe und er hatte sie in einen Raum geworfen, von dem er gedachte hatte, das er leer war. Das Problem jedoch war…. Er war nicht leer gewesen. Dort war dieses eine kleine Mädchen gewesen, Virginia. Er erinnerte sich gerade nur zu gut an den hohen, fast schon ohrenbetäubenden Schrei als die Bombe hochging. Sie…starb nicht. Mit schweren Verbrennungswunden und einigen Verätzungen wurde sie damals ins Krankenhaus eingeliefert. Niemand hatte jemals erfahren, das es seine Bombe gewesen war. Nur sein Vater, dieser jedoch… Anstatt seinen Sohn für solch grausame Tat zu bestrafen, schenkte er ihm einen neuen kleinen Chemiekasten.

Etwas perplex zog Alex die Luft ein. Wieso dachte er gerade jetzt daran? Er hatte sich eigentlich kaum noch an diesen Tag erinnern können, wieso also jetzt? Trotzdem umschlich seine Züge ein seichtes Lächeln. Wenn er so darüber nachdachte, hatte das Leben bei seinem Vater ihn sehr verändert. Nicht nur äußerlich, da er durch seine Fähigkeiten und die viele Bewegung jetzt lange nicht mehr der kleine, pummlige Junge von damals war und die Brille durch seine gestärkten Sehfähigkeiten auch unnötig geworden war. Aber auch innerlich hatte sein Vater ihn geformt, wie er ein Bildhauer die Statue. Die Frage nur, zu was für einer Kunst er Alex gemacht hatte? Leicht aus den Gedanken gerissen sah er erneut auf, fesselte das Mädchen mit seinen kalten, flammenden Augen. Ein Grinsen schien sich zuerst langsam dann immer breiter auf dem Gesicht zu ziehen. Freundlichkeit, eh? Wenn es eine freundliche Person gab, war es er es doch wohl! Erst vorhin hatte er Acelya den Weg gewiesen und ihr den Koffer gezogen. Sie musste doch tiefe Dankbarkeit empfinden? Entweder das oder sie war ein undankbares Miststück. Komisch… er konnte sich kaum noch an ihr Aussehen erinnern. Ebenso an diesen anderen Jungen und seinen Mitbewohner. Selbst ihre Namen erschienen Alex so fremd, als hätte er sie vor Jahren getroffen und nicht heute.

Unwillkürlich tastete er mit seiner Hand unter die Kapuze, massierte die Schläfe. Wichtige Informationen erschienen ihm wie hinter ein undurchdringbaren Wand, waren in Watte gehüllt und mit tausenden von Schlössern versehen, während die spitzen, kalten Schlüssel irgendwo im Moor seines Kopf anfingen zu verwesen. Längst vergessen und durch die Zeit genommen. Andere Erinnerungen hingegen waren so klar wie der hellste Himmel, doch so unbrauchbar wie Geld wenn du am Verdursten in der Wüste hockst. Unnötig. Die Stimme von dem Mädchen ihm gegenüber, war klar und hell, so perfekt passend zu dem mädchenhaften, aufgeweckten Aussehen. Er mochte diesen Klang… Er erinnerte so an Mutter. Seine geliebte Mutter…wo sie wohl gerade war? Ein fast schon spöttisches und verhöhnendes Grinsen bedeckte das so reizvolle Gesicht. Die hellen, blauen Augen blitzten mit einer Provokation auf, herausfordernd und fast schon herablächelnd. Und dann entrann ihr ein kurzes, mädchenhaftes Kichern. Ein leises Giggeln, das normalerweise fast schon süß gewirkt hätte, aber in dieser Situation so absurd unpassend wirkte. Machte die Kleine sich etwa über ihn lustig? Und wie sie das tat. Das zeigten ihre nächsten Worte. Wenn er bitte bitte sagte?! War sie denn nun völlig bescheuert?! Oder war in ihrem mickrigen Hirn auch schon die letzte Hirnmasse zu Muß verarbeitet worden? Ob er aufgebracht war?! Ein leises knurrähnliches Geräusch entdrang seiner Kehle, während er die Zähne zusammenbiss und sich verkrampfte. Jeder seiner Muskeln unter der Kleidung, schien bis zum zerreißen angespannt zu sein. Ja, es wirkte als würde er sie jeden Moment anfallen. Doch nein, eine letzte Chance würde er ihr geben. Doch dann sagte sie etwas… Merkwürdiges.

Kurz huschten seine Augen flüchtig über die in Mitleidenschaft gezogene Umgebung, ehe sein Augenmerk sich wieder auf sie legte. War er das? War er für diese Zerstörung mitverantwortlich? Das würde zumindest erklären, warum er sich hier so gut auskannte. Er hatte einige Bombenkrater entdeckt, doch… ob sie wirklich von ihm stammten? Dies würde wohl erst ein Rätsel bleiben, denn immer wenn er versuchte sich an irgendetwas zu erinnern, erschien es als würde die Blockade in seinen Kopf sich nur noch mehr ausbreiten. Er wusste den Grund genau. Das Gen in ihm, wollte nicht das er sich erinnerte, seine Gedanken mit unnützen Erinnerungen vergeudete. Es wollte das er jagte, alles Mögliche zerfetzte und in sich aufnahm. Und es gierte förmlich auf das süßliche Blut das von dem kleinen, schlagenden Herz in den zierlichen Körper durch die Adern gepumpt wurde. Sie war doch eigentlich eine kleine Maschine? Es würde ihr nicht wehtun, nicht wahr? Prototypen empfanden keine Schmerzen… sie machten sich durch das Abschlagen der Arme kampfunfähig, dennoch verbluteten sie nicht oder… sanken kraftlos und schmerzerfüllt zu Boden. Wieso also sollte das bei ihr hier anders sein? Was war überhaupt Schmerz? Das Brennen und Gieren in seinem Körper war es. Der Anblick dieses Ortes war es, doch hatte er wirklich zu seiner Zerstörung beigetragen?

„Ich wüsste nicht was dich das anginge, Püppchen.“
Auch wenn das letzte Wort von einigen dummen Parasiten sicherlich oft als Liebkosung benutzt wurde, so war nichts außer Abscheu in den Worten von Alex zu erkennen. Er spielte auf ihr perfektes Aussehen an, die großen gläsernen Augen und die Kussmundlippen. Wie bei einer Porzellanpuppe. Es wäre zu schade, wenn jemand diese Perfektion zerstören würde…oder? Nur...ein kleiner Schnitt vielleicht, damit sie nicht mehr die Aggressionen steigern könnte. Sie provozierte allein mit der falschen Perfektion. Er hasste sie. Und wieder lachte die Puppe. Wieso lebte sie überhaupt?! Puppen waren tot. Sie sollte tot sein. Er spürte wie das Brennen langsam in seine Arme wanderte, kriechend und verlockend. Seichter Dampf stieg von den Ärmeln seiner Jacke auf, während die Mutation wartete innerhalb von Sekunden hervorzubrechen. Doch noch würde Alex dem Mädchen eine letzte Chance geben.

„Letzter Versuch Mädchen. Alles was ich will, ist auf die andere Seite zu kommen. Was möchtest du also tun… leben oder sterben?“ Die raue, rauchige Stimme war schon fast leise und lockend. Die Worte waren langsam ausgesprochen worden, fast schon als würde er eine wohlschmeckende Speise kosten. Hohn war in ihnen, ebenso wie in den nun langsam dunkler und roter werdenden Augen. Fast schon leuchteten sie wie zwei Rubine. Die langen Finger schienen etwas zu wachsen, metallener zu glänzen und begannen wie an unsichtbaren Fäden zu spielen. Ein herausforderndes Grinsen blitzte unter der Kapuze des Prots hervor. Schon wenn er auch nur die Andeutung einer Verweigerung hören würde… würde er das Spiel beginnen lassen und ja… eine Vorfreude breitete sich in ihm aus, während er sein Grinsen fast schon lieblich lächelnd wurde. Er wollte nicht mehr, dass sie ihm auswich. Alles in ihm frohlockte nach diesem Kampf und wahrscheinlich würde er selbst das Ja nicht mehr akzeptieren. Und alles in seinem Lächeln, so wusste er, würde ihr das zeigen. Es war mir eine Freude dich kennenzulernen… mein kleines, perfektes Püppchen.

[ unnötige Erinnerungen // andere verschleiert // Wut über ihren Hohn // Wut über Perfektion // will Perfektion zerstören // fordert heraus ]


Zuletzt von Alex am Sa 28 Sep 2013, 02:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 17:20

„Heh~“ Jael grinste unbeirrt weiter. Die Reaktionen ihres Gegenübers amüsierten sie einfach nur. Manche waren einfach nur herrlich leicht zu reizen. Etwas zweifelnd bebachtete sie wie Er bebte. Vor wut, nahm sie an. „Tche… also hast du wohl was damit zu tun…“ sie drehte sich um und fummelte etwas an ihrem rechten Handgelenk herrum. Es sah aus als würde sie gehen wollen. Aber als er fragte ob sie leben oder sterben wollte blieb sie stehen. „Ach… ich habe sogar die wahl?“ Sie zog ein Haargummi von ihrer Hand und band ihre Haare zurück. „Komm doch.“ Grinste sie Kampfbereit. Er bebte und Jael wollte ihn zum explodieren bringen. Zuckersüß grinste sie ihn an. Dann bemerkte sie seinen Gesichtsausdruck. Nur einen klitzekleinen Moment war sie verunsichert, grinste aber wieder. >Ach was soll mir passieren. Ein bisschen Prügel kann ich einstecken… Er wird mich schon nicht töten…<
Es war ja nicht so als würde sie diesen Blick nicht kennen. So hatte auch ihr Onkel geschaut… wärend er ihr die Pistole auf die Stirn drückte… und kurz darauf sein Leben aushauchte.
Trotz allem hatte Jael ein leicht mulmiges Gefühl. Wohl weil sie den jungen Mann einfach keiner ihr bekannten Rasse zuordnen konnte. >Egal.< „Du hast doch eh keine Chance gegen mich.“ Sie legte sich einen Finger an die Lippen und grinste wieder provozierend.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 18:57

Die Umgebung begann bereits zu verschwimmen. Große Gebäude unklar zu erkennen. Nur Umrisse, als würde eine Hitze Alex umgeben wie in der heißesten Wüste. Sachte senkten seine Augenlider sich etwas, während sein Blick noch immer auf dem Mädchen vor sich ruhte. Noch immer stand das große Grinsen in ihren Zügen. Sie war wunderschön, wenn auch wohl nicht mehr für lang. Ob es eine Schande ein solches Leben zu nehmen? Nein. Die Wut schien mit einem Mal wie weggeblasen zu sein, wich einer natürlichen Gelassenheit. Ihre sanfte und doch so provokante Stimme drang mit einem Mal nur noch dumpf an seine Ohren. Er vermochte kaum die Worte zu verstehen, die sie ihm damit mitteilen wollte. Einzig allein ihr Lächeln blieb. Doch ihre Worte… ihre kaum deutbaren Worte, ließen eine kleine Verwirrung in ihm zurück. Innerlich, denn äußerlich legte er nur etwas fragend seinen Kopf in die Schräglage, grinste herausfordernd. Sie dachte also immernoch das er für dieses nahezu zerstörte Gebiet allein verantwortlich war? Noch immer verharrte er ruhig, jeder Muskel so entspannt, als wäre jegliche Aggression von ihm gewichen. Und wer weiß, vielleicht war es das auch? Dennoch wirkte die Stille die mit einem Mal von dem Jungen in dunkler Kapuze ausging, irgendwie falsch. Er war zu ruhig, als das er sich wieder beruhigt haben könnte. Kein einziges Wort drang mehr aus den sinnlichen Lippen hervor, während der Dampf weiter von seinen Armen aufstieg nur um sich dann im Wind zu verlieren. Die roten, leblos wirkenden Augen gewannen mit jeder Sekunde an Leere, als wich jegliche Seele aus ihnen, wie der Dampf von seiner Haut. Das stumme Grinsen verbreiterte sich umso mehr, als sie ihn aufforderte näher zu kommen. Keine Sekunde wich sein Blick von ihrem reizvollen Äußeren, verharrte gierig flammend in den strahlend blauen Himmelsaugen.

Sachte, langsam, jedoch nicht zörgernd trat er einen Schritt nach vorne. Fast wirkte es wie eine versteckte Frage, ob er denn jetzt anfangen dürfte, doch bevor sie noch ihren Satz beenden konnte, passierte es. In Sekunden platzte die Jackenärmel auf. Ähnlich wie rote Würmer oder ein Tumor schlangen und verfestigten sich die Mutationen an der Stelle wo eben noch ein normaler Arm gewesen war. Die Finger wuchsen, wurden länger und formten sich ähnlich wie einzelne riesige Messer, bis die Hand zu einer riesigen Klaue deformiert war. Das Metall überflutete in kurzer Zeit den Arm, überwucherte die rote Fleischmasse von Mutation, während an manchen Stellen es sich ebenso wie scharfe kleine Messer bildete. Die andere Hand jedoch erschien zuerst normal, jedenfalls war sie nur aufgeplatzt und ähnlich wie ein Tentakel eine Bildung aus dem roten Fleisch. Doch noch ehe Jael ihr letztes Wort aussprechen konnte, schoss dieser Arm nach vorne. Einzelne Zacken und Widerharken bildeten sich an dem Arm, während die Spitze dem Stachel eines Skorpiones glich. Dennoch erschien die Größe und Schärfe um einiges beeindruckender. Ohne ihr auch nur Reaktionszeit zu geben, umschloss der Greifarm ihren viel zu zierlichen Körper. Die Widerharken und vielleicht nur wenige Zentimeterlangen messerähnlichen Dornen bohrten sich in ihr warmes, weiches Fleisch, leckten das süße Blut. Doch nein, Alex wollte sie nicht fesseln. Mit einer schwungvollen Drehung schleuderte er sie in die Luft. Als sich der Arm von ihr löste, rissen die Widerharken und Dornen kleine, feine, vielleicht Millimetergroße Wunden nur in ihr Fleisch. Eigentlich nicht so unbedingt viel schlimmer als wärst du einem Dornenbusch hängen geblieben, doch sie taten ihren Zweck.

Der Körper wurde einfach wie ein kleiner Stein oder ein Insekt durch die Luft geschleudert, mit solch einer Kraft, das sie beinahe schon gegen das nächste Gebäude krachte. Nur knapp verfehlte ihr Körper es. Selbst wenn sie ein Engel wäre, ein geflügeltes Wesen, ein Gestaltenwandler oder Tierwesen das sich in einen Vogel verwandeln konnte… diesen Wurf abzufedern würde schier unmöglich sein. Kurz verbreiterte das Grinsen Mercers als er daran dachte, wie sich wohl der Schmerz anfühlte wenn sie auf dem harten Asphalt der Straße oder einem brennenden Hausüberrest aufkam. Im besten Falle würde ihr Genick brechen und sie wäre sofort tot. Eventuell würde es ihr einige Rippen brechen, oder sie hatte das Glück und landete recht flach, schlitterte über einige Holzplanken und kam ohne große Knochenschäden davon. Doch was würde es bringen darüber nachzudenken? Der wahre Grund warum Alex sie weit in das zerstörte Gebiet geschleudert hatte war… sie sollte keine Chance zur Flucht mehr haben. Hätte er sie jetzt frontal angegriffen mit seinen Klauen oder Schwertarm… wäre sie mit einem Schnitt in der Hälfte durchgeschnitten worden. Allerdings bestand jedoch auch die Gefahr sie zu verfehlen, was ihr Chance zur Flucht böte. Hier jedoch, in diesem kleinen unantastbaren Gebiet, war sie ganz Sein.

Ein leises, kurzes und kaum hörbares Lachen entrann kurz seinen Mundwinkeln, als er sich schon von der Planke abstieß und auf dem Boden aufkam. Ein Sprung dieser Höhe hätte einem normalen Menschen sicherlich die Beine gebrochen. Alex jedoch… wich selbst der Asphalt. Mit einem knirschend kratzenden Geräusch wellte die Straße sich kurz, platzte auf, als wäre er auf Glas gesprungen, während einzelne Asphaltteile sich wie Scherben verteilten. Der Arm wo soeben noch die Art Skorpions Stachel fungiert hatte, formierte sich neu, wurde platt und breiter, ehe sie die Form einer riesigen Klinge annahm, ähnlich wie bei einem Großschwert. Das dunkle Metall glühte auf und breitete sich fast bis zur Schulter. Doch der Prototyp hielt nicht inne, sofort setzte er dem fliegenden Körper von dem fremden Mädchen nach, ließ ihr kaum Zeit zum Aufrappeln ehe die riesige Klaue von ihm schon gierig nach dem zarten Fleisch langte. Bluthungrig und wahnsinnig.

Ein Grinsen bedeckte Mercers Gesicht, doch die Augen schienen so tot, so gelassen und leer… Als wäre Alex als Person nicht mehr da, nur das Monster. So ein…zartes Püppchen. Er wollte das Blut fließen sehen, doch auch wenn er sie nicht erwischte, selbst dann langte nochmal nach ihr. Unermüdlich kam ihr immer weiter nach, würde versuchen jeden Fluchtversuch oder Gegenangriff im Keim zu ersticken. Doch… er war noch lange nicht auf Hochtouren. Seine kleine Asse und Kampftricks würde er wohl schon noch früh genug demonstrieren. Sein Atem drang stoßweise und schnell aus den geöffneten Lippen hervor. Merkwürdigerweise flog die Kapuze keinesfalls zurück bei den unmenschlich schnellen Bewegungen, als er wieder und wieder nach ihr hieb. Er wollte ihren Schrei hören. Diese Musik, diesen hohen Ton! Niemand würde sie hören, allein für ihn würde sie singen. Er war fast schon blind in diesem Blutrausch, alles was er sah war sie. Er bekam nicht einmal mit welche Rasse sie war. Alles was zählte war dieses zarte Fleisch zu zerfetzten. Ihre Kleidung war schon etwas in Mitleidenschaft gezogen durch die Widerharken vorhin. Feine Blutstropfen benetzten ihre blütenreine Haut. Doch es war nicht so, das Alex unangreifbar war. Im Gegenteil. Sein Gen verblendete ihn. Der Hunger und die Gier nach ihrem Fleisch war zu unermesslich groß. Jetzt wo er im Moment noch ohne Sinn und Verstand kämpfte, wie ein Evolver, war er verletzlich… oder?

[ wird ruhiger // etwas amüsiert // greift an // schleudert in Luft // setzt sofort nach // langt immer wieder nach ihr ]

Spoiler:


Zuletzt von Alex am Sa 28 Sep 2013, 02:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 19:31

Er war schnell, zu schnell. Jael hatte gerade noch beeindruckt auf die Mutation… oder verwandlung… sie konnte es nicht recht ein ordnen, gestarrt als sie ergriffen wurde und durch die Gegend geschleudert wurde. „Kcht.“ Sie verfehlte ein Gebäude und war drauf und drann mit dem Kopf zuerst auf dem Asphalt zu krachen, als sie sich in eine Pinke Katze verwandelte und relativ weich landete. Ein ganzes stück schlitterte sie noch nach hinten, hatte sich aber schon zurück verwandelt. Einzig die Katzenohren waren geblieben, nicht aber wie sonst aus unfähigkeit sondern mit voller absicht. Sie Hörte wie er von oben herrabrauschte sich näherte und konnte im richtigen Moment ausweichen in dem sie sich auf ihre Hand stütze und einen Salto über ihn machte. Kaum das ihre Finger die Boden Haftung verloren hatten drehte sie sich und trat mit ganzer Kraft nach seinem Kopf. Ohne zu prüfen ob sie getroffen hatte verwandelte sie sich in einen Raben und versuchte so an Höhe zu gewinnen.
>Er ist schnell und stark. Und anscheinend in der Lage seine Waffen zu verändern. Ich muss zusehen das meine Angriffe schnell sind. Wenn ich zu lange in seiner Nähe bleibe vearbeitet er mich zu Hack.< Flucht? Kam nicht in Frage. Sie verwandelte sich noch in der Luft zurück und rauschte in die Tiefe. Aber sie würde nicht aufschlagen. Ein paar der Trümmer waren groß genug das sie sie als Trittbretter nutzen konnte. Die Trümmer rauschten auf sie zu und sie stieß sich immer wieder ab und erreichte so eine ansehnliche Geschwindigkeit mit der sie auf Alex zu rannte. Sie hatt noch nie etwas wie ihn Gesehen. Das machte das verlangen zu kämpfen noch größer. Die vielen kleinen Wunden ignorierte sie gekonnt. Sie hatte schon mit ganz anderen Wunden gekämpf.
Ihr grinsen wich nicht, auch als sie wieder kurz vor ihm war. Sie atmete tief ein, landete wieder auf ihren Händen, hielt die Luft an und trat mit beiden Beinen nach ihm.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 20:47

Den Gedanken, das er sie vielleicht unterschätzen könnte, den hatte er nicht. Gedanken wie wirklich Angst vor dem Kampf, wie Gnade oder Schmerz… All diese Gefühle waren fremd für einen Prototypen. Fast schon, als wären nicht existent in diesem vom Gen befallenen Körper. Generell war sein Rasse wohl mehr als nur unbekannt. Nichts weiter als ein weiteres Experiment der Wissenschaftler nur dazu erschaffen, zu töten, zu jagen und Aufgaben zu erledigen. Und wer weiß, wenn Alex damals lange genug in Gefangenschaft gewesen wäre und die Lobotomie wie bei allen anderen Evolvern durchgeführt worden wäre. Er wäre einer von ihnen. Alleine der Gedanke daran, das ihm eine Nadel ins Gehirn gerammt wurde und somit all seine Erinnerungen und sein menschliches Denken mit einem Mal wie ausgelöscht war, ließ ihn einen unangenehmen Schauer über den Rücken jagen. Ein Wesen, das nur noch nach dem Instinkt handelte und sich das nahm, was es wollte auf die nur barbarischste Art und Weise, die vorstellbar war. Heh, eigentlich war das sogar eine recht amüsante Vorstellung, wenn man es aus der Sichtweise der Wissenschaftler betrachtete. Evolver waren in ihren Augen sicher nicht mehr als Tiere mit menschlicher Form. Einfache, primitive Wesen die man nach Lust und Laune kontrollieren konnte mit nur einer kleinen Verlockung. Die Gier nach Macht und noch größerer Kraft, machte diese Wesen blind und dumm. Selbst Prototypen taten sich schwer damit der Versuchung zu widerstehen nicht sofort jedes Wesen in sich aufzunehmen, das auch nur einen kleinen Funken Xirilium in sich trug. Eigentlich war das alles nur ein kleiner, minderwertiger Alptraum von einem Lebenskreislauf. Doch manche Wesen, die unter der Klinge eines Prots starben, hatten es ja nicht verdient. So auch dieses Mädchen. Sie hatte es ja heraufbeschworen! Es war ihre eigene Schuld, das sie jetzt in dieser Situation war. Höchstwahrscheinlich hatte sie ihn für eine andere Rasse gehalten. Eine bekannte Rasse. Doch der Vorteil daran, ein Prototyp zu sein, lag darin, das fast niemand wusste wogegen du anfällig warst. Und wie man dich tötet. Diese kleine, unwissende Puppe von einem Mädchen hatte vorhin dieses gewisse Funkeln in den blauen Augen getragen, während er sich verwandelte. Der Zauber wenn man etwas Neues sah, das hatte sie verraten. Die Chancen, das dieses Mädchen überhaupt nur den Ansatz, die Spur einer Ahnung hatte mit was sie es zu tun hatte, war so gering. Zu gering um sich das Leben zu sichern. Zugegeben, noch war nicht alles für sie verloren. Sie musste schnell sein und schlau, herausfinden, wie man ihn tötete und welche Vorteile er hatte. Ein weiterer Grund warum er dieses Gebiet für den Kampf gewählt hatte und nicht mit ihr außerhalb der Stadt anfing zu kämpfen oder sie in die Innenstadt schleuderte.

Dieser Ort hier, wimmelte nur so von Tieren. Ratten, Raben… streunende Hunde, Katzen. Alles Nachkommen von ehemaligen Haustieren der Bewohner dieses Ortes. Eigentlich absurd in einem Gefängnis Tiere zu erlauben. Sie alle lebten hier dicht nebeneinander. Weil sie kein Futter hatten, fraßen sie sich teilweise gegenseitig. Nur darauf wartend, das Alex sich ihrer annahm und die letzten Reste von Energie und Leben aus ihren kalten, toten Körpern riss. Ja, dieser Platz war durchaus gut gewählt von ihm und verschaffte ihm einen kleinen, unfairen Vorteil. Doch wenn das Püppchen so wenig über seine Rasse wusste, war es doch wohl ihre eigene Schuld, wenn sie auf einen Kampf einging? Jedenfalls dachte er so. Erneut hieb die riesige Klaue nach ihrem Fleisch. Seine Augen fixierten das flinke Wesen vor ihm als Beute, studierten die schnellen Bewegungen als sie ihm auswich. Merkwürdigerweise waren zwei, kaum auffällig eigentlich, pinke Katzenohren auf ihrem Kopf zu erkennen. Spielte ihm das Gen einen erneuten Streich? Verwirrt blinzelnd hielt er kurz im Schlag inne, doch als er die Augenlider wieder öffnete, war das Mädchen verschwunden. Gerade als er aggressiv zischend herumfahren wollte, spürte er jedoch einen dumpfen Schlag am Hinterkopf. Überraschte weitete er die Augen, während er einige Schritte nach vorne stolperte, die Wucht des Trittes ausbalancierend. Eine Nahkämpferin? Blitzschnell wirbelte er herum und schlug mit dem Schwertarm in die Richtung in der er sie vermutete. Doch der Schlag ging ins Leere. Allerdings verriet sie ein kleines Geräusch. Das Schlagen ihrer Flügel, als sie versuchte so schnell an Höhe zu gewinnen. Wiedermals in Sekunden, löste sich das Metall der Klauen auf, wurde zur roten Masse ehe es nach oben schnellte und die nur allzubekannten Stacheln und Widerharken bildete. Blitzschnell setzte es dem Raben hinterher und nur um Haaresbreites schliff der Skorpionsstachel an dem kleinen Wesen vorbei. Einige pechschwarze, glänzende Federn sanken wie Wolken zu Boden, wurden zusammen mit dem Staub verweht. Ein Tierwesen, oder eine Gestaltenwandlerin… Was war sie wohl. Alex war nicht unbedingt die Person die sich so gut mit den Schwächen und Stärken der verschiedenen Rassen auf Glass Dome auskannte. Er würde es erst einmal auf die gut bewährte Methode beschränken, wild drauf loszuschneiden. Wenn sie Selbstheilungskräfte hatte, würde er ihr das einfach wieder abschneiden und irgendwann war ihre Energie auch aufgebraucht.

Mit großen fedrigen Sprüngen setzte Alex dem gefiederten Wesen nach. Leichtfüßig sprang er über Zaunreste und auf die Reste runtergekommener Häuser, sodass sie knarzend unter seinem Gewicht nachgaben, während die Glasscheiben klirrend zersprangen. In der Luft wurde der schwarze Rabe wieder zum Mädchen, das auf den Boden zuraste, sich jedoch elegant auf eines der Holzbretter fallen ließ, nur um dann mit großer Geschwindigkeit auf ihn zuzurasen. Für einige Momente war Alex verblüfft. Es gab nur wenige die so töricht waren, oder sollte man es dumm nennen? Und auf einen Prototypen frontal zusteuerten. Noch immer war dieses widerwärtige, überlegene Grinsen in ihrem Gesicht. Wie sehr wünschte er sich es ihr herausschneiden zu können. Ein Loch direkt dort wo die viel zu perfekten Lippen waren. Gekonnt wie eine Akrobatin sprang sie ab, landete auf den Händen und rammte ihre beiden Füße mit voller Wucht in seinen Bauch. Für einige Sekunden wurde Mercer die Luft durch die Wucht des Trittes aus dem Körper gepresst während er ächzend den staubvermischten Sauerstoff tief in sich zog. Sein Körper schmerzte durch diesen Druck im Inneren, doch er verzog nicht einmal das Gesicht.

Mit einer unmenschlichen Schnelligkeit langte er nach ihrem Kopf, erwischte diesen jedoch nicht. Einzig die Haare, doch das war ihm genug. Seine Klauen vergrub sich tief in dem weißen Haar zogen es ruckartig zu Alex zurück, ehe er den Kopf zu Boden schmetterte. Zugegeben, er hatte es nicht mit ganzer Kraft getan, nicht einmal wirklich stark. Dazu war es zu früh. Bevor er sie wirklich ernsthaft verletzte. und ihr Gehirn zerschmetterte wie eine einfache Frucht, würde er erst einmal sich ein wenig an ihr austoben. Sie würde leiden. Ein schneller Tod war zu gütig, für solche selbstverliebten Wesen wie sie. Ruckartig zog er nun die Klaue zurück, während das Gen schon hungrig nach ihr ausstreckte. Unsichtbare Mutationen heraustretend aus seiner Aura tasteten ihrem Körper, langten nach ihr. Das musste ein wirklich ekelerregendes Gefühl für sie sein. Doch gerade als Alex sie siegessicher an ihren Haaren hochziehen wollte, merkte er wie ihm leicht schwindelig wurde. Etwas perplex stolperte er zurück und prallte mit dem Rücken gegen eine Laterne, während ihn für einen kurzen Moment schwarz vor Augen wurde. Er hatte ihren Tritt gegen seinen Kopf vorhin wohl etwas unterschätzt und sich danach zu schnell bewegt. Noch für einige Sekunden verharrte der Prototyp regungslos an der Laterne gelehnt, ehe er die Augenlider wieder öffnete und die Gegend nach dem Mädchen absuchte. Als seine Augen endlich wieder in ihre trafen, trat ein höhnisches Lächeln in seine Züge, ehe er wieder an Geschwindigkeit aufnahm und auf sie zurannte. Die Klaue fungierte wieder als Greifarm, der schnell vorschoss. Das Ziel war ihre Taille. Ein kleiner Streifschnitt um ihre Bewegung etwas einzuschränken. Mit der Zeit… würde er immer kritischere Sachen anwenden. Vielleicht das Bein anschneiden, dann einen Knochen brechen, ihr das perfekte Gesicht zerstören oder ein Gliedmaß abtrennen. So viele Möglichkeiten… so wenig Zeit.

[ Gedanken über Prots // wird getreten // kurz dizzy // langt nach dem Raben erwischt nur Federn // erneuter tritt // packt kopf - schmettert zu boden // schwindelanfall // langt erneut nach ihr ]


Zuletzt von Alex am Mo 30 Sep 2013, 14:33 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 21:18

>Ich muss mir was einfallen lassen… Wenn ich doch nur mein verdammtes Schwert hätte.< Noch immer hielt Jael die Luft an, atmete erst aus als Ihr Kopf den Boden traf. Es tat höllisch weh, an ihrer Schläfe lief etwas Blut hinab, aber das Gezielte ausatmen gaben ihr genügen Kraft um sich gleich aufzurappeln. Kein Trick der bei allen funktionierte. Es war etwas rein Psychisches. Oft genug hatte man versucht sie zu ertränken sie zu zu quälen. Das Ausatmen und anschließende Luftholen gaben ihr Kraft. So konnte sie den pochenden Schmerz verdrängen und der Klaue ausweichen.
>der Tritt vorhin muss gesessen haben…< sie hatte sehr wohl gemerkt wie er taumelte. >Konzentrier dich aufs ausweichen Jael…< Dem ersten Hieb der Klinge konnte sie gerade so ausweichen, er zerriss nur ihre Kleidung etwas. >Ein rohr, irgendwas… < sie knirschte mit den Zähnen und sah auf Alex. Nicht hämisch diesmal oder provozierend… eher konzentriert und verbissen. >er ist schnell… < Aus dem Augenwinkel sah sie etwas aufblitzen. „Ktze.“
Es war ein schmales Rohr das aus ein paar Trümmern ragte. „Muss reichen“ murmelte sie. Etwas schärferes wäre besser gewesen, aber das tat es auch. Nur konnte sie sich nicht sicher sein ob sie es herrausbekam. >No risk no Fun…< Gezielt griff sie nach dem arm und nahm die wunden an den Händen in Kauf. Sie drehte sich und zog so an dem arm das Alex hätte mitgerissen werden müssen. „HNNNNNNNN!“ Sie ließ los, rannte zu dem Rohr und zerrte daran. Es saß zu fest. „Komm schon, ich bin zu Jung zum sterben!“ Sie hatte die Situation sehr wohl erkannt und ihr war klar das sie bis zu den Ohren in Scheiße stand, aber aufgeben würde sie nicht. Mit dem gedanken zerrte sie noch mal an dem Rohr, es löste sich und sie taumelte nach hinten. Gerade als sie etwas erleichtert seufzen wollte stolperte sie über ein Trümmerteil und viel nachhinten auf ihren Hintern. „verdammte scheiße!“ knurrte sie und versuchte sich wieder aufzurappeln.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 22:45

Die Dunkelheit hüllte ihn sachte ein, sanft. Mutter? War sie es? Verdammt! Der Schwindelanfall war deftiger als Alex es vermutet hatte. Das kalte Metall, an das er sich lehnte war hart und unnachgiebig. Eigentlich war das schon gut so, schließlich wäre er ohne diesen kleinen Halt sicherlich umgekippt. Sein Atem drang flach in die dreckige, stauberfüllte Luft, während er die Augenlider weiter geschlossen hielt. Sein Genvorrat war nicht so niedrig, dennoch… sollte er wohl besser vorsichtig sein. Ein Grinsen brannte sich förmlich jetzt in sein Gesicht. Oh nein, diese Kleine… sie würde ihm nicht mehr davon kommen. Jetzt war sie ganz Sein und niemand würde ihr noch helfen können, noch ihm die Beute streitig machen. Fast schon ruckartig riss er die Augenlider wieder auf und stieß sich von der Laterne weg, auf sie zu. Mit ungeheurerer Geschwindigkeit kam er ihr näher, die Klauen blitzten in dem Sonnenlicht bedrohlich metallen auf. Sie war nicht mehr in der besten Verfassung… dabei hatte er gerade erst begonnen? Blut rann ihre Stirn herab, die Wange herunter, ehe sie in feinen Tropfen das Oberteil durchtränkte. Dieser Geruch, dieser so betörend schöne Duft brannte sich in sein Gehirn, lockte ihn. Kraftvoll hieb er nach der Quelle dieses Duftes, als auch schon ein leises Ratschen ertönte, als der Stoff den Klauen nachgab. Drei große Risse zeichneten sich nun durch den dünnen Stoff. Die Haut darunter errötete leicht, ehe feine Blutrinnsale ihren Weg hinunter suchten. Er hatte ihre Haut kaum berührt, dennoch waren die Spitzen seiner Klauen so scharf, selbst dann noch solchen Schaden anzurichten.

Immer wieder schnellte Alex vor, beinahe schon die Beute umkreisend wie das hungrige Raubtier das er war. Doch jedes Mal war sie zu schnell für ihn, entrann den Todbringenden Klauen die sich gierig nach ihr ausstreckten und nach dem jungen Blut lechzten. Irgendwelche leisen Worte drangen aus den lieblichen Lippen hervor. Kaum verständlich für Alex Ohren. Ihr vorhin noch so selbstsicherer Blick war einer leichten Hektik gewichen, wenn man da schon nicht von Panik reden konnte. Er konnte ihre Angst beinahe riechen, er schmeckte sie auf der Zunge wie ein köstliches Stück von Edelschokolade. Es trieb seinen Instinkt nur noch weiter an. Fast schon besessen weitete er die mittlerweile blutrot leuchtenden Augen, knirschte mit seinen Zähnen. Frust kam in ihm auf, während er sich immer weiter in seine Gefühle hineinsteigerte. Sie war zu flink, doch konnte man es wohl mehr dem Glück zuschreiben, das sie seinen Angriffe immer wieder entgehen konnte. Für einige Momente verharrte der Prototyp ruhig, während seine Augen forschend auf ihr lagen. Er folgte ihrem Blick zu dem Rohr und unwillkürlich zogen sich seine Mundwinkel nach Außen. War sie denn wirklich schon so verzweifelt, das sie von ihren Kräften abriet und zu ganz normalen Gegenständen aus der Umgebung griff?? Dann tat sie jedoch etwas völlig Unerwartetes. Nach allem was passiert war, stürmte sie erneut gezielt auf ihn zu. Leicht grinsend spannte Mercer nun seinen Körper an, ihren nächsten Schlag erwartend, doch dieser kam nicht. Stattdessen packte sie seinen Arm, oder besser gesagt seine deformierte Mutation von Klaue und wirbelte ihn herum.

Er spürte das warme, süße Blut und wie es von ihren Handflächen auf seinen Arm floss, wo es sogleich gierig von dem Gen verschlungen wurde. Sein Körper erbebte unter dem wohligen Schauer, während er für einen kurzen Moment genussvoll die Augenlider schloss, als er auch schon herumgewirbelt wurde. Das Mädchen war für wahr stärker, als Alex sie eingeschätzt hätte. Dennoch war er um die 20 Kilo schwer als sie, mit seinen Metallenen Armen jetzt sogar um die 50. Etwas taumelig stolperte er ein paar Schritte, wandte sich ihr jedoch dann zu. Hastend war sie zu diesem Rohr gerannt, ihre klammen Finger umfassten es beinahe panisch, während sie zog wie eine Besessene. Die helle blaue Augen, wanderten immer wieder nervös umher, während irgendwelche hellen Worte aus ihren Lippen hervordrangen. Unverständlich und dennoch so süss und verlockend. Sie wollte es doch… sie hatte ihn provozieren wollen. Selbst jetzt tat sie es noch mit ihrer bloßen, perfekten Anwesenheit. Er stand einfach da, betrachtete belustigt das kleine Schauspiel das sie ihm dort bot, während sich Rost und Dreck in ihre Wunden mischten. Keine Hast lag nun in seinen Schritten, als er sich aus der Starre löste, zufrieden lächelnd auf sie zukam. Gerade, als schon seine Hand nach ihr ausstrecken wollte, löste sich das Rohr kreischend aus der Halterung, während eine Welle der Erleichterung das Mädchen umschloss. Diese jedoch sollte wohl nicht lange anhalten, denn ihre Schritte waren taumelnd als sie zurückwich und schließlich stolperte, direkt vor die Füße von Mercer.

„Erbärmlich.“
Mit einer gekonnte Bewegung ergriff er ihren Nacken, zog sie auf die Füße und hob sie leicht in die Luft. Die scharfen Kanten der Krallen bohrten sich das weiche Halsfleisch, während erneut kleine Blutgerinnsel sich lösten und in den Ausschnitt des Mädchens herabschlossen.
„Tu mir einen Gefallen.“
Erstaunlicherweise waren die Worte nicht höhnisch, oder gierig. Sie klangen ganz unauffällig, als wäre diese Situtation gerade die Normalste auf der ganzen Welt und wer weiß, vielleicht war es ja so in den Augen von Mercer? „Sei mir keine Enttäuschung, Kleines. Ich habe zu lange darauf warten müssen… mich nicht zurückhalten zu müssen. Versau mir das nicht.“ In den letzten Worte konnte man schon wieder diese Aggressivität erahnen, die sich zischen wie ein ständiger Begleiter in der rauchigen Stimmlage untermischte. Sachte hob er den Schwertarm etwas an, strich mit der scharfen Spitze über ihren Unterschenkel, ehe er leicht unter die Haut eindrang, einen kleinen schmalen Strich zog. Dieser… jedoch erstmalig unauffällig wirkende Schnitt war jedoch tiefer, als man zuerst annehmen würde. Abfällig, als wäre sie nichts weiter als Müll in seinen Hände, warf er das Mädchen zu Boden, ergriff jedoch ihren rechten Arm bevor sie aufprallte.

Düster grinsend stellte er seinen Fuß auf ihren viel zu zierlich Rücken ab und begann ganz langsam, den Arm nach vorne zu schieben.
„Ich möchte… das du für mich schreist. Schrei… zeige allen deinen Schmerz.“ Ein kurzes amüsiertes Lachen entrann seiner Kehle, während er sie gierig fixierte. „Bitch.“ Mit diesem Wort zog er den Arm ruckartig nach vorne. Er hört ein ekelerregendes Knacken als der Knochen unter der Haut durchbrach und sich in das Fleisch bohrte. Was gab es Schöneres, als das Geräusch berstender Knochen und einem hohen Schrei? Alex konnte sich nichts vorstellen, was besser war. Amüsiert strich die Zunge aus den Lippen hervor, leckte über die warme weiche Haut, ehe er den Arm sichtlich desinteressiert wieder zu Boden fallen ließ. Schlaff lag er neben ihren Körper, noch immer verbunden, jedoch unbenutzbar. Ohne jegliche Hast trat Mercer zurück, erhob seine Klaue, während seine Zunge gierig das süße Blut, das nicht vom Gen verschlungen war aufnahm. Sie war seine kleine Puppe und er würde mit ihr spielen. Er hatte ihr die Chance wegzulaufen mit dem Schnitt und er hatte ihr Möglichkeit genommen anzugreifen. Es seidenn sie wäre Linkshänderin, doch wie viele Leute waren das schon? Ein düsteres Lächeln umspielte seine Lippen als er das Rohr mit der Fußspitze antippte, es zu der Fremden schob. Ja, er spielte nur mit ihr. Auch wenn er die Chance hatte, sie jetzt einfach und schnell zu töten, so wollte er wissen, wie weit sie ging. Wie weit konnte dieses Wesen noch treiben, bis es endgültig zusammenbrach und den Druck nicht mehr standhielt? Wie lange, bis er sie alleine mit einem Wort schon foltern konnte? Alles Fragen über Fragen, dessen Antwort allein die nächste Stunde offenbaren konnte. Das gute alte Katz und Mausspiel. Welch süße Ironie?
„Hör auf dich selbst zu bemitleiden und steh auf. Kämpfe. Oder willst du so einfach verrecken? Wenn du dich gut genug wehrst… dann gebe ich dir vielleicht einen schnellen Tod. Na wie klingt das Püppchen?“ Wieder dieser abfällige Begriff. Er war anscheinend schon Kult geworden in dem sadistischen Kopf ihres Gegners. Langsam trat er von ihr weg, starrte sie mit kalten, gierigen Augen an, während seine Zähne bedrohlich aufblitzten. Wenn sie nicht kämpfen wollte… würde er ihr Gründe geben.

[ immernoch leicht dizzy // greift weiter an // erwischt flüchtig // hält inne // wird gewirbelt // belustigt // quält die "Maus" ]


Zuletzt von Alex am Sa 28 Sep 2013, 02:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyFr 27 Sep 2013, 23:19

Zufrieden sah sie mit an wie er etwas zurück geschleudert wurde.
Schon als Jael direkt vor ihm landete hatte sie mit ihrem Leben abgeschlossen. Aber nein. Zappelnd und treten werte sie sich. „Erbärmlich“ Jael zuckte zusammen. Was war das? Hatte er sie erbärmlich genannt? Ihr ganzer Körper spannte sich an. Das Adrenalin schon in ihre Adern und verdrängte den schmerz der klingen im Nacken. „Was hast du gesagt?“ zischte sie kaum hörbar. Als er sie am boden fixierte. >Gefallen, huh?< dachte sie und biss sich auf die Lippen . Sie prallte auf den Boden und er fixierte sie. Sie bebte. Nicht vor Angst… vor Wut. Dieses Eine Wort beförderte all diese Erinnerungen zu tage. Er brach ihr den Arm, Kugelte ihn aus, wollte das sie Schrie. >Schrei.< Jael biss sich auf die Lippen. >Schrei, na Los. Ich will dich Schreien Hören.< Sie verspannte sich. >„Bitch“< Jetzt schrie Jael. Aber nicht vor schmerz. Vor Wut. Unbändige Wut. „Niemand. Absolut Niemand.“ Sie rappelte sich auf, ließ das Rohr zu sich sausen und richtete es auf ihn. „Nennt mich Bitch. Mein Name ist Jael. Und eh ich auch nur einmal vor Schmerz schreie.“ Ihr grinsen war nicht selbstsicher. Es war wütend. „Musst du mir schon alle Gliedmaßen einzelnd rausreißen.“ An ihrer haltung erkannte man sofort, sie war linkshänderin. Und Schwertkämpferin. „Der einzige der hier verreckt wirst du sein.“ Ihr rechter Arm war komplett Hinüber, so konnte sie auch nicht fliegen. Alles was ihr blieb war ihre linke und die mageren Telekinetischen Fähigkeiten. >Bitch, schrei… komm schon ich will dich schreien Hören.< Nur mit mühe konnte sie die Stimmen in ihrem Kopf verdrängen. Doch statt wieder auf ihn los zu hetzen blieb sie stehen. Es krachte und knackte hinter ihr und ihm. Etwas wackelig erhoben sich einige der Bruchstücke der Häuser. Und rasten auf beide zu. Jael sprang auf ein anderes und sauste damit ebenfalls auf ihn zu. Sie war ein gutes stück über ihm, stieß sich ab, das rohr mit dem geborstenen Ende auf ihn Gerichtet, mit dem ziel ihn von oben her aufzuspießen. „Die, fucking Bastard.“ Knurrend stieß sie zu.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 00:59

Sie war so zierlich. So klein und zerbrechlich. Seine kleine Puppe. Er bewahrte sie immer in seiner Geheimschublade auf. Sie war ein Geschenk von seiner Mutter gewesen, seiner leiblichen Mutter. Wie lange war sie jetzt eigentlich schon tot? 10 jahre? Mehr? Er erinnerte sich nicht mehr. Alles was ihm von ihr geblieben war, war diese kleine unauffällige Porzellanpuppe. Ihr Haar war so lang und seiden gewesen. Helles Blond so wunderschön, gewellt und weich. Das perfekte gläserne Gesicht starrte mit hellblauen Glasaugen tot in die Welt hinein. Die Wangen waren leicht errötet, gaben ihr einen kindlichen Charme, fast schon als hätte sie zu lange in der Kälte gespielt. Und ihre kleinen Kussmundlippen waren so rot angemalt wie Kirschen. Früher hatte er sich oft erwischt, wie er sie einfach stundenlang anstarrte. Es war die Puppe gewesen, mit der seine Mutter auch in ihrer Kindheit gespielt hatte. Wieso gab man seinem ältesten Sohn ein Porzellanpüppchen? Seine Mutter war krank gewesen. Nur wenige Wochen nach der Diagnose war sie verstorben, Aneurysma. Eine Ader geplatzt im Hirn und dann… war sie weg. Und sie würde niemals wiederkommen. Er erinnerte sich an die einsamen Stunden die er mit dieser Puppe verbracht hatte. Doch das sonst so liebliche Lächeln wandelte sich bald in Hohn. Er hasste diese Puppe. Sie war so perfekt, kein einziges Makel konnte ihre Fassette durchbringen. Niemals weinte sie oder lachte. Sie war einfach da. Starrte mit ihren kalten, leeren Augen ihn an, während sie innerlich schon flüsterte was für ein Versager er war. Er hatte seine Mutter nicht retten können. Nicht er und auch keiner der Ärzte. Vielleicht, wenn er nur ein paar Jahre gehabt hätte… vielleicht hätte er es irgendwann gekonnt. Doch nichts half. Man hatte sie ihm gestohlen, in einem unachtsamen Moment aus dem Leben gerissen, wo er sie noch am Meisten gebraucht hatte. Alles was übrig blieb, war diese verkackte, unnütze Puppe. Zu perfekt.. zu schön. Zu grausam. Sie sollte sterben. Das Dumme war, Puppen starben nicht. Das wusste selbst der kleine Alex, der damals noch den Namen Tyson trug. Eines Tages stand da also der kleine Junge, ihm gegenüber die höhnisch lächelnde, perfekte Püppchen. In seiner kleinen Hand war ein Hämmerchen versteckt, so gehalten das die Puppe es nicht hätte sehen können. Innerlich jedoch, wusste Tyson das sie mit ihren blauen Glasaugen alles sehen konnte.

Es hatte nur einen Schlag gebraucht um ihr perfektes Gesicht splittern zu lassen. Die Scherben lagen am Boden wie eine zerbrochene Erinnerung. Die Arme und Beine ausgerissen, verstreut auf den Boden liegend. Einzig und allein das hübsche, blaue Rüschenkleid war ganz geblieben. Er hatte die ganze Nacht geweint.


Welch bittersüße Ironie Gott ihm aufgetragen hatte. Welch passender Zufall, das das Gen ihm gerade genau diese Erinnerung zukommen ließe. Jetzt wo die Puppe wie damals vor ihm am Boden lag. Doch ihr perfektes Gesicht war noch vollständig, die Arme und Beine wie eh und je am Körper sitzend. Auch sie weinte nicht, auch sie lachte nicht. Er hasste diese Puppe. Ihr zierlicher Körper erbebte unter seinem Fuß. Zittrig vor Wut, vielleicht auch vor Aufregung. Doch keine Angst schien ihre Glieder zu lähmen. Kein süßes Flehen drang aus den roten Lippen hervor, die teils von ihrer Stirn beschmiert waren. Sie schrie selbst dann nicht als der Knochen ächzend dem harten Druck von Alex nachgab. Erst als dieses liebkosend abwertende Wort über seine Lippen drang, da schrie sie. Bitch. Ihr Schrei war hoch, hasserfüllt, wütend. All die Emotionen, die sie wohl im Verborgenen halten wollte brachen aus ihr heraus. Das ohrenbetäubende, laute Geräusch halten durch die ganze verlassene Geistergegend wieder, prallte von den Glaswänden ab, schreckten die Ratten und Raben auf, die quietschend und kreischend das Weite suchten, von den wenigen Tierleichen im Schatten ablassend. Doch er spürte sie alle. Ihre kalten toten Stimmen die nach ihm schrien. Ein angenehmes Kribbeln breitete sich unter seiner Haut aus, während er sich gerade noch davon abhalten konnte verzückt aufzulachen. Der seelische Schmerz konnte manchmal so viel befriedigender sein, als allein der Körperliche. Dieses Mädchen war ihm gänzlich unbekannt, dennoch schrie sie für ihn. Die Puppe rappelte sich erstaunlich schnell wieder auf, dafür das sie gerade die Fähigkeit entnommen hatte, ihren Arm zu benutzen. Ihre kleinen, klammen Finger umfassten das rostige Rohr, hielten es drohend in seine Richtung. Ein Grinsen umzuckte die lieblichen Lippen, doch es trug eine Wut in sich, die andere sicherlich schon hätte frösteln lassen. Worte drangen aus ihrer Kehle, noch leicht trocken durch den Staub in der Luft. Dennoch klar verständlich.

Zuerst hob Mercer nur spöttisch eine Augenbraue, dann breitete sich ein amüsiertes Lächeln auf seinen Zügen aus, ehe er schließlich leise… dann lauter anfing zu lachen.
„Jael also. Reizender Name, nein wirklich! Du magst dir dessen vielleicht nicht bewusst sein… aber doch. Du hast für mich geschrien. Nicht aus körperlichen Schmerzen vielleicht, aber… es war mein Schrei.“

Er gehört mir ganz allein. Unbewegt verharrten die roten Augen spöttisch in ihren, während seine Zunge kurz provokant über seine Lippen strich, sich dabei einen seichten Lächeln verziehend. Er sollte ihr also alle Gliedmaßen einzeln ausreißen? Das Grinsen verbreiterte sich nur.
„Na schön Püppchen, wenn du drauf stehst.“ Anders als erwartet jedoch, rührte sich das Mädchen, das sich als Jael vorgestellt hatte, kein Stück zur Seite. Sie versuchte nicht zu fliehen oder erneut anzugreifen. Stattdessen hörte er ein beunruhigendes Knacken. Ähnlich als würde eine Riese durch die Geisterstadt laufen, die Knochen und Körper der verrottenden Häuser zerquetschend. Und tatsächlich dieses Knacken und Reißen kam von den Häusern, jedoch nicht in der vermuteten Variante. Ohne es wirklich zu wollen wich Alex einen Schritt zurück die Augen auf die Platten gerichtet. Fassungslos, doch mit leichter Faszination begleitet... und dann, ging alles ganz schnell.
Mit rasender Geschwindigkeit sausten sie auf ihn zu, zerstörerisch. Fast schon mörderisch. In letzter Sekunde breitete sich das Schwert als Arm aus, wurde dicker und größer, ehe Alex es schützend über sich hielt. Das Geräusch berstenden, morschen Holzes erklang, ohrenbetäubend. In seinen Ohren schienen tausende Glocken zu läuten, ringelnd und provozierend, doch erneut drang die Stimme des Püppchens an sein Ohr. Überraschte wandte er den Blick nach oben und konnte noch gerade noch sehen, wie sie mit gezogenen Rohr auf ihn niedersprang. Mit einer schnellen Reaktion sprang er zur Seite, doch es war nicht genug. Das Rohr durchbohrte zum Glück nicht seinen Kopf, doch...

Ein übelkeitserregendes Geräusch erklang, als sich das Metall durch das Fleisch, die Knochen und Muskeln fraß und das helle rote Blut spritzend aus der Wunde schoss. Der Schmerz der darauf folgte, war beinahe unbeschreiblich. Ein Adrenalinstoß packte Alex und seine unverletzte linke Seite formte das Schild zur Klaue um, packte das Mädchen am Hals, das das Rohr noch immer umklammert hielt. Schwungvoll holte er aus und schleuderte ihren viel zu zerbrechlichen Körper mit voller Kraft gegen ein längst zu verfallen anfangendes Dinerschild. Er hörte das dumpfe Knallen als ihr Körper gegen das Metall prallte und die Wand nachgab, eine riesige Beule bildend. Doch Alex hatte ganz andere Sorgen. Keuchend sah er an sich nieder. Seine rechte Hälfte war förmlich von der Schulter an zerfetzt. Das Blut rann dunkel an ihm herab, jedoch bei Weitem nicht in den massigen Mengen, wie es bei einem Mensch oder anderem Wesen der Fall gewesen wäre. Das riesige, rostige Rohr hatte seine Schulter durchbohrt und zersplittert, war durch den Rippbogen gebrochen. Wahrscheinlich war seinen ganzer halber Rippkorb völlig im Arsch. Das Spitze des Rohr ragte kurz über seiner Hüfte wieder hervor und hatte sowohl die Knochen davon als auch etwas Haut vom Oberschenkel in Mitleidenschaft gezogen. Kurzum er sah richtig beschissen aus. Dazu kam noch das, was jetzt kommen musste. Innerlich seufzte er. Er hätte Jael irgendwie diesen Anblick gerne erspart. Die frühere Klauenhand löste sich auf, wurde schwarz und verkümmerte. Sie verrottete innerhalb von Sekunden und fiel zu Boden, wo sie sich zu einer schwarzen, klebrigen Masse versammelte, die sich wie Säure in den Asphaltboden fraß. Auch ein Teil seines Rumpfes begann zu faulen. Um genau zu sein, genau die Haut die das Rohr noch festhielt. Doch als schließlich auch das als Säure zu Boden sackte, erklang das Klirren als die metallene Waffe zu Boden fiel. Blutverschmiert und leicht verbeult. Merkwürdigerweise konnte man jedoch nicht in Mercers Körper sehen, wie das normalerweise jetzt der Fall gewesen wäre. Eine rote Masse, der Armmutation ähnlich, bildete sich vor der Wunde und pulsierte wie ein eigenständiges Wesen. Doch so viel, wie das Rohr weggefetzt hatte, war es ein Wunder das Alex noch lebte. Oder nicht? Nein, nicht für Prototypen. Mit einem kurzen, hektischen Blick sah er zu Jael und grinste, wenn auch leicht schwächlich.

„Es… braucht… mehr um mich zu töten… mein Püppchen.“ Der Körper verkrampfte sich kurz, während Mercer sich zusammenkrümmte und hustete, etwas Blut spuckend. Doch so schwächlich er auch aussah, umso schneller war er immernoch. Hetzend jagte Mercer los, in die entgegengesetzte Richtung von Jael. Er sprang immer so elegant wie vorhin über im Weg stehende Häuserreste und Straßensperren. Doch er musste nicht lange suchen um das Ziel seiner Begierde zu finden. Triumphierend zog er die Leiche eines jungen Köters unter einem schweren Holzbalken hervor. Er war noch nicht lange tot. Höchstwahrscheinlich war er erst vor wenigen Stunden von dem morschen Holz zerquetscht worden.. Armes Ding… so allein unterm einem Holzrest eingequetscht. Keine Aussicht auf Rettung. Leicht lächelnd erklomm er das Dach eines hohen Hauses, richtete den Blick höhnisch auf Jael, während Hass in den roten Augen aufglimmte.
„Du bist hier in meinem Reich. Du kannst mich nicht töten.“ Das Grinsen verbreiterte sich, während die Klauenhand den Kadaver am Schädel hochhebend in die Luft reckte. Fast augenblicklich in der gleichen Sekunde, begann das Würmerähnliche rote Gen den Leichnam komplett zu umhüllen. Doch er schien weniger zu werden, sich in Sekunden aufzulösen. Gleichzeitig jedoch wuchs das rote Gen, das die Wunde Mercers umschlungen hatte, bildete erneute Formen, Muskeln und Knochen. Ja alles, was soeben noch durchtrennt gewesen war wuchs nach. In perfekter Form. Und nachdem der Hund komplett verschwunden war, erschien Mercer als wäre nie etwas geschehen. Noch immer spöttisch grinsend. Selbstsicher wie eh und je sprang er von dem Dach herunter, kam ohne Probleme auf dem Boden auf und kam auf Jael zu. Eine Hand formte sich wieder zum Schwert, die andere zu Klauen. Und in seinen Augen, so leuchtend rot und tief brannte das Feuer der Gier. Jetzt hatte er wirklich alle Zeit der Welt sich intensiv mit ihr zu beschäftigen. Er hatte keine Eile als er auf sie zukam, das Lächeln wirkte fast schon freundlich, einladend.

„Was sagtest du? Alle Gliedmaßen? Tzz Tzz Tz… So voreilig?“ Erneut ein helles Lachen seinerseits. Ohja, er würde das genießen. Aber das Miststück schlug sich erstaunlich gut. Doch das machte die ganze Sache nurso amüsanter. Jedoch hielt er aprubt inne. „Greif mich an… Mal sehen wie weit du kommst… Doch sei gewarnt. Beim nächsten Mal belasse ich es nicht bei einem Armbruch. Also sei lieber schnell… mein kleines Püppchen.“

[ Erinnerungen - Püppchen // ergötzt sich an dem Schrei // wird angegriffen // wird halb zerfetzt // schleudert Jael weg // "frisst" leiche // fordert jael zum angriff ]


Zuletzt von Alex am Sa 28 Sep 2013, 02:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 01:29

Jael durchbohrte ihn, und wurde promt weggeschleudert. Sie prallte gegen einen Bus, scheiben splitterten, das Glaß zerschnitt ihre Haut, sie spuckte Blut. „urgh…“ nur langsam rappelte sie sich wieder auf. >scheiße.< dachte sie. Und kletterte aus dem Bus. Dann aber entdeckte sie Alex und sah ihm etwas fassungslos zu wie er eine Leiche… absorbierte. >Ich bin so gut wie tot.< Angst machte sich in ihr breit. Ihr rechter Arm war komplett unnütz, damit waren fast alle Verwandlungen nutzlos. „Oh… Kami-sama…“ zog langsam ihre Hand am Gesicht hinunter. Ihr Blick viel auf eben diese, Blut beschmierte Hand. „Ktze…“ Sie ballte sie zur Faust und starrte Alex an. Sie griff in ihre Tasche, in der Hoffnung IRGENDWAS zu finden. Aber da war nur das Übliche. Kirchbonbons, Eddings, eine Lupe. Und … ihr Pass. Sie zog ihn hervor. Das wirkte vielleicht etwas unpassend, aber er erinnerte sie an etwas. Sie zog noch einen Der Eddings, steckte den Pass zurück. Sie zog die Kappe ab. „Entweder das klappt jetzt oder ich bin Tot.“ Murmelte sie, setzte an und lief in großen schritten auf Alex zu. Sie gewann schnell an geschwindigkeit, schluckte ihre Angst hinunter, Atmete tief ein, hielt die luft an, blieb direkt vor Alex stehen, sah ihn einen winzigen moment an und rammte ihm den Edding Direkt ins Auge.von rechts und links rasten wieder zwei Trümmerteile auf ihn zu, sie sprang zurück, landete aber ungeschickt und knickte um. „Scheiße!“ zischte sie und versuchte den stechenden Schmerz im Knöchel zu Ignorieren. Aber in dem Moment als sie diesen wahrnahm kam die erinnerung an ihren rechten Arm zurück. Sie zischte und griff nach der schulter. Es sah schon erbärmlich aus wie sie da saß. Aber sie rappelte sich wieder auf. Wenn auch sehr wackelig. >Nein, nein, nein!< sie rief sich selbst zur vernunft, ließ ihren Arm los und sah auf Alex. Sie hätte rennen sollen. Rennen als sie es noch konnte.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 03:33

Was würde er dafür geben jetzt in ihrer Haut zu stecken. Ok, zugegeben ihre Situation war mehr als nur beschissen. Aber wie sich das wohl anfühlte, wenn die Angst sich langsam, kriechend durch deinen Körper fraß. Wenn sie Muskel um Muskel lähmte und sich schließlich bis zu deinem Gehirn emporkämpfte nur um dir dann mitzuteilen, das dein schlimmster Alptraum gerade in die Wirklichkeit überging. Wie fühlte sich das an? Tief in seinem Innern kannte Alex dieses Gefühl. Irgendwo verborgen in seinen Erinnerungen kannte er Angst. Todesangst oder Verlust. Er kannte den Schmerz, die Hoffnungslosigkeit nur zu gut. Jedenfalls nahm er das an. In Augenblicken wie diesen, wo alle Erinnerung von dem Machthunger verschluckt wurde, war es beinahe unmöglich sich noch an solche Dinge zu entsinnen. Zu verschwommen war die Sicht, zu weit weg war alles was früher noch in greifbarer Nähe war. Seine Augen ruhten noch immer ruhig auf ihr, während er die Klaue in die Höhe reckte, wo vor wenigen Sekunden noch der Schädel samt Körper eines Straßenköters gehangen hatte. Triumph war in den blutroten Augen zu lesen, als er die Fassungslosigkeit entdeckte die sich nun in den gläsern blauen Augen abspielte. Feine Risse zogen sich durch die sonst so perfekte, reine Haut. Blut rann beständig aus ihnen hervor, lief den Körper herab. Die Scherben des zerbrochenen Glases vor dem Schild hatten sich tief in die sonst so weiche Haut gerammt. Es warf die Frage auf, ob Narben zurückbleiben würden. Im Grunde genommen war das ja egal. Sie würde in weniger als einer Stunde tot sein und ein weiterer Teil zu seinem Weg zum Ruhm bedeuten. Immerhin würde sie dort oben eine spannende Geschichte erzählen können. Wer könnte sich schon nicht damit rühmen, ein Opfer von Alex Mercer geworden zu sein? Er, der Mutter helfen würde die Welt in eine neue Zeit zu führen. Eine bessere von Mutanten beherrschte Zeit, in der jeder Mensch die Fähigkeiten erlangen konnte, die für sich wünschte. Es würde eine Welt werden die frei war, doch mit jeder Freiheit kam das Chaos… und am Ende würden nur die Stärksten überleben.

Abfällig grinsend ließ er sich vom Dach fallen, trat auf das Mädchen zu. Ihre Hand strich über die erblasste Wange, hinterließ eine blutige Spur. Im ersten Moment blieb Alex fast das Herz stehen, denn es hatte fast so ausgesehen, als würde sie sich gerade die Haut vom Fleisch ziehen. Er wollte nicht das sie sich zerstörte, wenn würde er sie ganz allein… Stück.. für Stück… für Stück auseinander nehmen. Wie damals wollte er es sein, der den Hammer in der Hand hielt um das perfekte Gesicht zu zerstören und jegliche Arme, Beine einzeln ausreißen. Er ganz allein, wollte es sein… der dies alles vollbrachte und er würde sich von nichts und niemanden dieses Gefühl nehmen lassen. Dafür war es ihm so kostbar wie der schönste Schatz. Ihre so seichte, sanfte Stimme sollte nur noch für ihn schreien, wenn er ihr das Leben nahm. Das war seine Vorstellung von wahrer und reiner Schönheit. Etwas Neugierde trat in die Gesichtszüge des Jungen, als er den Kopf schief legte und etwas verwirrt betrachtete wie Jael anfing in ihrer Tasche herumzuwühlen. Er hatte einmal gehört das Mädchen darin ganze Welten transportieren konnten. Nun, natürlich war das nur ein Spruch gewesen… dennoch. Wenn er sein Püppchen gerade dabei betrachte, wie es anfing darin herumzumosern, so glaubte er das wenigstens ein Fünkchen Wahrheit in dem Spruch stecken müsste. Schließlich holte sie ein kleines Papier heraus, betrachtete es nachdenklich für einige Sekunden, ehe sie es zurück in die Tasche gleiten ließ und einen recht spitzen Gegenstand hervorholte. Ein Messer? Alex konnte sie nicht so recht wahrnehmen was das für ein Gegenstand sein sollte, umso mehr wuchs auch die Vorfreude an, als das Mädchen auf ihn zukam. Ihre Schritte waren schnell, sie wirkten schon fast überhastigt. Versuchte sie ihre Angst zu verstecken? Noch immer lag sein Kopf in einer leichten Schräglage, während er das Wesen vor sich neugierig beäugte. Ja, sie war tatsächlich genauso groß wie er. Ein merkwürdiger Umstand, wenn man bedachte das sie nichtmal ein Werwolf oder Derartiges Riesiges war. Für einige Sekunden starrten sie sich einfach. Schwiegen und betrachteten einfach die Augen ihres Gegenübers. Doch dann holte Ace aus.

Für einige Sekunden hielt Alex überrascht inne. Dann spürte er die heiße Flüssigkeit die massig seine Wange herunterlief, den Hals entlangtropfte. Er bekam das dringende Bedürfnis nach seinem Auge zu tasten, als er auch schon aus dem Augenwinkel erkannte wie etwas Schweres, Großes auf ihn zuraste. Erschrocken sank er zu Boden, überkreuzte seine Arme, bildete aus ihnen jeweils ein Schild um sich zu schützen. Es war keine Sekunde zu früh gewesen, denn schon im nächsten Moment barst das Holz an dem Metall seiner Arme. Noch für einige Sekunden verharrte Alex so… hockend und noch immer leicht verschreckt, ehe er sich aufrichtete. Das Gen schien sich zurückzuziehen. Die Schilde schrumpften, wurden kleiner und bildeten schließlich wieder normale Hände. Wenn man Alex jetzt so sah, von dem Blut das seine Wange herunterlief einmal abgesehen, so wirkte er schon fast… menschlich. Tastend wanderte seine Hand zu seinem Auge, erspürte einen langen glatten Gegenstand. Noch etwas zögerlich umfasste er ihn, ehe er den Stift mit einem Ruck herauszog. Einzelne Fäden und Blut beklebte die schwarze Oberfläche. Er … war jetzt auf einem Auge blind? Noch immer leicht fassungslos glitt der Stift aus seiner Hand, während seine Finger erneut hochwanderten, mit einem Anflug von Panik. Tatsächlich… Dort wo eben noch sein Auge gewesen war, war eine klebrige Schwarz-rote Masse, aus der beständig Blut heraussickerte. Etwas tiefer drangen seine Finger in die offene Wunde einer, begannen schon fast besessen die Reste des Auges herauszuholen. Leicht drehte er sich von Jael weg, während seine Zähne sich in seine Unterlippe bohrten. Oh sie würde bezahlen dafür. Und er wusste auch schon fast er stehlen würde. Schließlich verebbte das Kratzen und der Kopf wandte sich wieder Jael zu. Sie war gestolpert, zu Boden gesunken. Doch sobald sein rotes Auge sich auf sie wandte, rappelte sie sich wieder auf, fixierte ihn fast schon mit Bedauern. Bereute sie es nicht fortgerannt zu sein?

„Ich sagte dir du solltest mich töten. Mich nicht verkrüppeln.“ Fast schon drangen die Worte beleidigt aus seinen Lippen hervor. Seine Hand lag vor der leeren Augenhöhle, bedeckte sie schützend vor jeglichen Blicken, auch wenn Blut zwischen den Fingern hervorquoll. Einige Minuten stand er nur da, schweigend. Das rote Auge wirkte fast abwesend auf einen Stein fixiert. Dann wanderte es wieder zu Jael. Die andere Hand, die noch gelassen an seinen Körper gelehnt hatte wanderte nach oben zur Kapuze und strich sie schließlich runter, das Gesicht offenbarend. So sanken beide Hände, während Alex Auge noch immer ruhig auf ihr verharrte.
„Ich möchte das du mich siehst. Du sollst dich oben an das Gesicht des Mannes erinnern, der dich ermordete. Alex... Mercer ist mein Name. Eigentlich ist es schade das wir uns so begegnet sind. Du bist bestimmt eine wundervolle Person Jael... Doch das Schicksal ist dir leider nicht hold, mein Püppchen.“
Auch wenn die Worte düster waren, so zierte Alex Züge Freundlichkeit. Ja sogar ein verlegenes Lächeln erschien in seinen Mundwinkeln, während er sich etwas fast schon „nervös?“ durch die Haare strich.
„Zugegeben. Ich hatte gehofft dir nicht so… deformiert gegenübertreten zu müssen. Noch dazu wo doch so ein hübsches Ding bist… Aber lass dir gesagt sein. Es tut mir fast schon ein wenig weh… dich zu töten. Aber es muss sein, das verstehst du doch oder?“ Wollte er sich vor ihr rechtfertigen? Wenn man Alex jetzt so betrachtete, stellte man fest, das er eigentlich recht normal war. Das schwarze kurz und verwuschelt, kaum eine Narbe die seine Haut zierte oder irgendetwas… Absonderliches. Er wirkte wie ein ganz normaler Jugendlicher, wenn man dem leuchtend roten Auge absah und dem klaffenden Loch wo das andere hätte sein sollen. Langsam und leicht lächelnd kam er näher auf das Mädchen zu, seufzte einmal etwas und ließ seinen Kopf kurz kreisen, das der Nackenwirbel aufknackte. Doch das eben noch so fast schon süß verschüchterte Lächeln wich einem herablassenden Grinsen. Kurz wanderte seine Hand nach oben, deutete auf die Augenhöhle.
„Ich brauche eine Ratte um das wiederherzustellen, vielleicht auch zwei… Wollen wir austesten, ob das bei dir genauso ist?“ Seine Arme waren noch immer ganz normal, sein Gang war gelassen. Fast nichts schien darauf zu deuten was hinter seiner Stirn vorging, doch kurz bevor sie erreichte, machte er einen schnellen Satz nach vorne.

Vorsicht Gewalt. Nur lesen wenn erwünscht:

[ Gedanken // stift im auge // zieht heraus // nimmt kapuze ab // redet // trennt arm von jael ab ]
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 10:04

Alex sprach, doch Jael verstand es nicht richtig. Schmerzen und Erschöpfung vernebelten ihren Kopf, und so wehrte sie sich nicht als er nach ihr Griff und sie zu Boden drückte. Auch als er ihr das Messer in die hand rammte … passierte nichts. Sie spürte den Stechenden Schmerz nicht. Erst als er sie anhob und die ersten Fasern ihres Arms nachgaben… kehre das Leben in sie zurück. Hektisch atmete sie ein, versuchte seine Arme von sich zu bekommen und war fast schon erleichtert als er ihr Aufhalf, aber ihr war klar dass sie von Alex keine Gnade zu erwarten hatte. „Alex Mercer, huh?“ murmelte sie Aber Mercer… der Name sagte ihr etwas. >ah ja… Der Zeitungsbericht … von dem Bombenanschlag…< sie lächelte kurz. Nicht hämisch oder sonst was. Ihr Lächeln war etwas abwesend hatte etwas… Liebevolles. Doch dann wurden all diese Gedanken weg geblasen, von dem Geräusch ihres Arms der abriss … und dem Schmerz. Es tat so unfassbar weh. Tränen liefen ihr über die Wangen, sie biss die Zähne zusammen und versuchte nicht zu schreien. Aber vergeblich. Sie Schrie und drückte sich von ihm weg, griff an die Klaue als er sie hoch hob. Bei all dem Gezappel rutschte ihr Pass aus der Tasche und viel in die Blutpfütze unter ihr. Mit letzter Kraft stemmte sie ihre Beine gegen seinen Oberkörper und versuchte ihn weg zu drücken, frei zu kommen. >ich will nicht sterben.< Abrupt riss ihr wiederstand ab. Es schien beinahe so als wäre sie Ohnmächtig. Sie hing da, sie hätte auch tot sein können, dann aber sah sie ihn an. Mit schmerzverzerrtem, Tränen-nassen Gesicht. >Ich will nicht!< Der schmerz und die Angst schnürten ihre Kehle zu, sie brachte kein Wort hervor. Sie atmete ein, hielt die Luft an und atmete wieder aus. „Ich….“ Sie begann zu schluchtzen. „ich will nicht…nicht sterben.“ Nie hätte sie um ihr Leben gefleht. Nie. Weil… sie sonst wusste das sie die Stärkere war. Der das Luzifer sie rettete. Aber jetzt? „Bitte… Ich…“ Niemand war hier der sie hätte Retten können, sie hätte sich zwar verwandeln können, wenn sie nur einen klaren Gedanken hätte fassen können, aber ohne den Arm… konnte sie weder rennen noch fliegen. „tue alles…. Nur… ich will nicht sterben.“ ihre stimmte hatte etwas flehendes.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 14:54

Sie schien wie erstarrt zu sein. Keine einzelne Faser in ihrem Körper regte sich, als er sie zu Boden drückte. Ihr Gesicht den harten, kalten Asphalt berührte, während er ihr das Messer in den Handrücken rammte. Worte drangen aus ihrem Mund, abwesend… als wäre sie gar nicht da. Sie hauchte seinen Namen leise und nachdenklich. Für einen ganz kleinen Moment hielt Alex inne, während ihre Worte sich im Wind verloren. Er hasste diesen Namen… so hieß er nicht. Das war das, was man ihm aufgehalst hatte. Eine falsche Identität, auf das niemand ihn mehr glauben würde. Jeder Satz der aus seinem Mund drang war gelogen. Der König, der Lügner. Wieso hörten sie ihm alle noch zu? Er würde nie die Wahrheit sagen. In gewisser Weise war das sein Schicksal. Etwas an dem Alex durchaus Gefallen gefunden hatte. Noch immer lag sie reglos am Boden, unfähig auch nur einen Laut von sich zu geben. Erst, als er sie wieder hochzog und das Fleisch begann mit einem lauten, ekelerregenden Dehnen zu reißen, kehrte wieder Leben in sie. Ihr eben noch so regungsloser Körper wurde zur Furie. Ihre Beine strampelten wild in der der Luft herum, während ihre klamme, kleine Hand versuchte seinen Arm zu lockern… zu lösen. Und dann erklang ihr Schrei. Hoch, schmerzerfüllt während sie von der Panik übermannt wurde. Der Schmerz als ihr Arm dann endgültig riss, musste unfassbar sein. Tränen benetzten ihre leicht erröteten Wangen, während die blauen Glasaugen sich zusammenkrampften. Er verstand gut wie sie sich jetzt fühlen musste. Dieser Moment wenn der Schmerz überwältigend wurde und das Gehirn einfach nicht mehr fassen konnte, was hier gerade passierte. Poor Thing… Der Widerstand ebbte selbst dann nicht ab, als er ihre Kehle packte und sie emporreckte, gegen die harte Backsteinmauer des Hauses drückte. Sie zappelte wie ein Fisch auf dem Trockenen, drückte ihre Beine verzweifelt gegen seinen Brustkorb, trat seinen Bauch. Ihre Hand umschmiegte das kalte Metall seiner Klaue. Noch immer rannen die salzigen Tränen über ihr Gesicht. Es grenzte schon an ein Wunder, das keine Schminke verwischte… Wahrscheinlich trug sie ja nicht einmal welche. Doch dann, als wäre sie mit einem Mal ausgewechselt, ebbte jeglicher Widerstand ab.

Sie hing seiner Klaue wahrlich wie eine Puppe, der Kopf hing etwas herunter. Das einzige Zeichen, das darauf deutete, das noch immer Leben in dem zierlichen Körper war, war das Schluchzen das sie immer wieder erbeben ließ. Er hatte es also tatsächlich geschafft. Das selbstsichere, verhöhnende Mädchen war vor seinen Augen zerbrochen. Ihr perfektes Porzellangesicht war zerstört, auch wenn nicht in der Variante wie er es gedachte hätte. Ohne Unterlass rann das Blut dickflüssig aus dem Wunde am Arm hervor. Ihre ganze rechte Hälfte der Kleidung war schon damit durchtränkt. Sie würde verbluten… Und Alex war der festen Überzeugung das auch geschehen zu lassen. Sie wollte nicht mehr kämpfen? Gut… dann würde sie halt hier bluten wie ein Schwein. Doch dann erklang die Stimme. Zittrig, verängstigt und bittend. Etwas misstrauisch zog Alex die Augenbrauen zusammen, betrachtete das Mädchen vor sich mit leichter Verwirrung in dem roten Auge. Dann drangen diese beinahe schon magischen Worte aus ihren Lippen hervor. Sie wollte nicht sterben. Wollten wir das alle nicht? Jeder wollte doch ewig leben. Etwas krampfend schloss sich die Klaue enger um ihren Hals. Der Blick der sich in ihre blauen Augen bohrte, verhärtete sich, während etwas zittrig auf die Unterlippe biss. Doch ihre verdammte Stimme endete nicht! Weiter drangen Worte aus den wohlgeformten, weichen Lippen hervor. Und ihre Worte… ihr wunderschönen Worte.

„Bitte..Ich…Ich tue alles…Nur ich will nicht sterben.“

Er spürte wie sich seine Mundwinkel zu einem Lächeln verzückten. Es war nicht einmal wirklich gewollt, er passierte einfach. Ein angenehmes Kribbeln wanderte seinen Rücken herab, ähnlich tausenden Insekten, die ihm einen wohligen Schauer verpassten. Der eben noch so harte Blick, hatte auf einmal etwas Weiches. Doch dieser Ausdruck, der in dem roten Auge stand… war beinahe furchteinflößend. Alex starrte Jael mit einer Mischung aus Faszination und Begierde an, doch war noch etwas anderes zu erkennen. Er genoss es sichtlich gerade die Macht über dieses Mädchen zu besitzen und manche Dinge… konnten schlimmer sein als der Tod. Und man wollte eigentlich nicht das ehrliche Interesse von Alex erwecken. Doch gerade das, hatte das Mädchen gerade mit ihren in Todesangst gehauchten Worten erzielt. Sachte, fast schon vorsichtig, ließ er sie an der Wand heruntersinken, die Klaue jedoch nicht lösend.
„Du willst wirklich Leben, huh?“
Leicht fragend legte er den Kopf schief, während er leicht grinste und sich vorbeugte.
„Und du möchtest alles dafür tun, mein Püppchen? Bist du wirklich sicher?“
Seine Lippen waren ganz dicht an ihrem Ohr, während diese Worte fast schon liebevoll säuselte, auch wenn der Ton der ganz heimlich in der Stimme mitschwang einen gefährlichen, dunklen Charme hatte. Noch einige Momente verharrte er so, ihren hektischen, heißen Atem an der Schulter spürend, ehe er sachte nickte und sich zurückzog. Die Klaue verwandelte sich in eine Hand zurück, während er den Griff leicht lockerte und sie zu Boden sinken ließ. Sachte hockte er sich vor ihr nieder, legte seine warme Hand an ihre Wange, während er mit dem Daumen die Tränen fortstrich. Dennoch das Grinsen auf seinem Gesicht war übermütig, nicht wirklich mitfühlend.
„Wenn du versuchst zu fliehen… oder auch nur irgendeinen falschen Trick versuchst, bist du tot.“

Mit diesen Worten erhob sich Alex wieder, betrachtete die Wunde an ihrer Schulter flüchtig, ehe seine Augen zu dem Arm glitten, der noch immer herrenlos auf der Straße lag. Er hatte sie schon ziemlich übel zugerichtet. Zwar würde man den Arm jetzt noch retten können, doch Alex war Chemiker… nicht Chirurg. Dennoch musste er etwas gegen diese Blutung tun. Sein Blick fiel auf das blutverschmierte Rohr, als ihm auch schon die Idee kam.
„Lauf nicht weg Kleines. Ich bin gleich wieder da.“
Mit diesen Worten trat er auf das Rohr zu und hob es mit Leichtigkeit an. Er sah das noch immer lodernde Feuer in einem der Häuser. Und dieses… sollte Jael’s Rettung sein. Schnell am er wieder an Geschwindkeit auf, hielt das Rohr in die lodernen Flammen. Schon nach wenigen Minuten begann das dunkle Metall orange aufzuglimmen, während eine unangenehme Hitze den ganzen Raum erfüllte. Mit einem flüchten Schnitt mit seiner Klaue, durchteile er das Rohr, nahm den glimmenden Teil und kehrte lächelnd zu dem Mädchen zurück. Doch… er schien fast entschuldigend zu grinsen, als wäre es ihm unangenehm.
„Du musst jetzt stillhalten Jael. Wenn du leben willst.. ertrage den Schmerz."

Nein, es war alles andere als unangenehm – für Alex jedenfalls. Fast schon bedrohlich kam er auf sie zu, kniete sich nieder und packte mit einer Hand ihre linke Schulter. Die andere… Klauenhand drückte blitzschnell das heiße Metall an die offene Wunde. Der Geruch von verbrannten Fleisch drang an seine Nase, beißend und ekelhaft. Doch er verharrte noch einige Sekunden, ehe er das Rohr fortwarf. „Jael, ich hab die Wunde ausgebrannt…. Jael?“ Ein Blick zu ihr zeigte, das sie wohl die Besinnung verloren hatte. Ihre Augenlider waren zittrig geschlossen, fast schon friedlich, als würde sie schlafen. Seufzend erhob der Prototyp sich, zog das bewusstlose Mädchen einfach mit und hob es auf, als wäre sie leicht wie eine Feder. Etwas prüfend wanderte sei Auge durch die Gegend. Einige Häuser… hier waren noch intakt. Mit Jael im Arm begann er loszurennen, zu sprinten, ehe er mit einem Sprung durch das Fenster des 1. Stockes gleitete.

Dort angekommen, ließ er sich er sich langsam an der Wand nieder, das Mädchen noch immer im Arm haltend, während sie in dem Zwischenraum zwischen seinen Armen saß. Seine Klauen waren normalen Händen gewichen. Sanft und mit leichter Neugierde glitten seine Augen zu ihr herab, betrachteten das schlafende Gesicht, ehe sie weiter nach unten wanderten. Ein angenehmes Kribbeln durchlief seine Magengegend.

Du bist von dieser Situation ernsthaft angetörnt? Ist das dein Ernst, Ty? Gott du bist schon kranker Bastard, ... manchmal.

Leicht lächelnd schloss Alex sein Auge und lehnte seinen Kopf gegen die Wand. Ja… manchmal war er das wohl. Doch seien wir ehrlich? Wer würde es nicht genießen mit einem schönen Mädchen im Arm an der Wand zu lehnen? Selbst wenn sie einarmig war. Dennoch begannen seine Finger sachte über ihr Bein zu streicheln, wanderten manchmal hoch, tasteten den Oberschenkel, auch wenn sie nie direkt in ihren Schritt wanderten. Sie zogen seichte Kreise, strichen manchmal hoch bis zu ihrem Bauchnabel. Eigentlich wusste er das soetwas mehr als nur unpassend in dieser Situation war, dennoch… es schien als würde alles wie von selbst passieren. Schließlich spürte er wie wieder Leben in den Körper zurückkehrte. Sanft schmiegte er einen Arm um ihren Bauch, presste sie enger an seinen Körper, während die andere noch immer auf ihrem Oberschenkel verweilte. Vorsichtig beugte er sich vor, blies ihr eine Strähne aus dem Gesicht, während er mit kalter, belustigter Stimme hauchte: „Na aufgewacht, mein kleines Püppchen?“

[ hält sie an die wand // verwundert über ihre worte // lässt sie zu boden sinken // brennt wunde aus // bringt sie bewusstlos in ein haus // hält sie in seinen armen ]
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 15:41

„Natürlich bin ich sicher…“ murmelte sie eh er sie zu Boden sacken ließ. War sie sich wirklich sicher? Nein… aber was hätte sie tun sollen. Sterben? Dafür war es noch viel zu früh. Sie wollte weiß Gott kein Ewiges Leben. Nur genug Zeit um ihre Ziele zu erreichen. Zärtlich strich er ihr über die Wange, wischte die Tränen weg. „Was soll ich denn tun?“ murmelte sie. Sie hätte nicht mal aufstehen können. Geschweige denn dass sie mit dieser Wunde weit gekommen wäre. Und dann noch diese Aussage. „lauf nicht weg.“ Jael sah einfach nur zu Boden. Sie würde sterben… da war sie sicher. Aber dann, spürte sie wie es an ihrer rechten immer wärmer wurde. Ruckartig sah sie zu ihrer blutenden schulter. Sie kannte das. Das Ausbrennen der Wunden. Das hatte sie auch schon bei anderen gemacht. Doch erst jetzt wurde ihr klar warum sie alle wie am Spieß geschrien hatten. Wieder stieg Panik in ihr hoch aber sie wusste das sie das jetzt ertragen musste. Sie hielt die Luft an, wartete auf den schmerz und als er kam schnellte ihre andere Hand zu ihrem Gesicht. Sie biss sich in die Hand, nur im nicht zu schreien, den Schmerz auszuhalten. Der Geruch der ihr in die Nase stieg machte es nicht besser. Tränen liefen über ihre Wangen und Blut an ihrer Hand hinab als es dunkel wurde. Sie hörte nichts, sie sah nichts, sie spürte nur den Schmerz. Stimmen drangen aus der Dunkelheit zu ihr. „Miststück, Schlampe.“ Sie wusste nicht woher sie kamen. Aber sie kannte die Stimme. „Los, schrei für mich, kleine Schlampe.“ Es war die Stimme ihres onkels. Mit aller Kraft versuchte sie die Bilder zu verdrängen die aufkamen. Diese Bilder… ihrer Kindheit. Dieser Geruch… nach seinem Aftersave stieg ihr in die Nase, erstickte sie fast. „NEIN!“ schrie sie, doch dann hörte sie eine andere vertraute stimme. „Jael, komm.“ Ihr Bruder. Luzifer. „Lu…“ „Komm schon Jael!“ Luzifer griff nach ihrer Hand und zog sie mit sich. Einen Moment fühlte sie sich leicht, doch dann kam der schmerz zurück. Sie spürte sanfte Berührungen, wie sie an einen Warmen Körper gezogen wurde. Und dann. Hörte sie seine Stimme. Doch kein Hass stieg in ihr auf. Im Endeffekt hatte sie diese Situation provoziert. Oder? Alles was sie spürte war Angst. Panische Angst. Sie öffnete benommen die Augen… und sah direkt in seine. In das eine zu mindestens. Noch immer liefen ihr Tränen über die Wangen. Was hatte sie ihm versprochen? >Ach.. ja… < Immerhin sah er gut aus. Wenn man von seinem einen Auge absah.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 18:37

Überraschenderweise war Jael wirklich recht hart im Nehmen. Ihre Tränen verebbten und auch das Schluchzen wurde zunehmends leiser. Erniedrigt ließ sie ihren Kopf leicht zu ihren Brust sinken, starrte eisern zu Boden, wohl hoffend darauf bald aus diesem Alptraum erwachen zu können. Doch dies war kein Traum und so schnell würde Alex auch sein grausames Spiel mit ihr nicht aufgeben. Sie hatte es eindeutig zu weit getrieben, als das er jetzt einen auf Friedensschließung machen könnte. Dieser Schrei, als er ihr vorhin den Arm abgerissen hatte, würde weiß Gott nicht ihr letzter heute gewesen sein. Doch.. er würde seine Puppe nicht so einfach zerstören. Dafür war das Gesicht zu kostbar, ihr Duft zu betörend. Wenn er sie nicht umbringen konnte, würde er andere Wege finden die Wandlerin leiden zu lassen. Und sei durch verbale und körperliche Erniedrigung. Als er mit dem glühend heißen und dampfenden Rohr zurückkam, siegessicher und vorfreudig schon grinsend, sah er kurz diese Angst in ihren Augen aufflackern. Er war noch lange nicht fertig. Zischend und fauchend brannte sich das Metall in die frische Wunde, während sie ihre Hand ruckartig nach oben zog, ihre Zähne krampfend in dem Fleisch vergrub. Feine Blutströme flossen zwischen den roten Lippen hervor und ihren Arm herab. Alex wollte ihr die Hand wegreißen, sie sollte nicht noch mehr zerstören… doch wenigstens diese kleine Erleichterung würde er ihr noch lassen. Erneut bedeckten salzige Tränen das hübsche Porzellangesicht. Ein leises, kaum hörbares Wimmern als der Schmerz für den jungen Körper unerträglich würde. Sie sank zusammen wie eine Leiche. Fast schon hätte Mercer sie für tot gehalten, jedoch… noch immer senkte sich ihr Brustkorb wenn auch hektisch bei ihrem flachen Atem. Schlaff hing seinen Armen als er sie dann endlich aufnahm und in das Haus brachte. Die Verletzungen die er ihr zugefügt hatte waren nicht gerade zu verschmähen… sie hatte bestimmt mindestens einen Liter ihres kostbaren Lebenswassers verloren. Sie begann Unverständliches im Schlaf zu murmeln, wand sich leicht hin und her in seinem Griff. Hatte sie etwa einen Alptraum? Eigentlich war das nicht verwunderlich, nach dem Kampf eben. Etwas seufzend lehnte Alex sich zurück, schloss die Augenlider und ließ die Szenen noch einmal vor seinem Inneren Auge abspielen. Sie hatte ihm einen wirklich guten Kampf abgeliefert, dafür das sie gar nicht sooft ihre Fähigkeiten eingesetzt hatte. Wäre sie unter Menschen, würde sie selbst ohne Fähigkeiten gut alleine klarkommen, nicht zuletzt auch wegen ihrer Größe. Ja, sie war einiges zu groß für seinen. Geschmack. Es erschien ihm unpassend zu dem Puppengesicht und dem langen, seidenen Haar. Vielleicht nahm er sie nachher in die Stadt mit, einfach so? Schaden konnte es nicht. Er kannte dort diese eine merkwürdige Schreckschraube. Eine Magierin… Zugegeben nicht gerade seine beliebteste Rasse, aber was sollte man tun? Eventuell konnte die ihm helfen. Jael begann sich zu regen. 

Erst zögerlich, dann immer weiter. Sachte schlug sie die Augenlider auf. Staub legte sich auf den langen Wimpern ab, als sie die Augen zu ihm wandte. Doch er hatte Wut erwartet, vielleicht auch leicht aufflammende Panik. Angst stand zwar in ihnen geschrieben, doch sie war zurückhaltend und wartend. Seicht rollten noch einige Tränen ihre Wangen herunter, ehe sie von Alex Hand aufgefangen wurde. Doch er wollte weiß Gott nicht mit einem flennenden Mädel schlafen. Augenverdrehend erhob er sich, trat an Jael vorbei als wäre sie nicht existent. Er wusste, das viele wenn sie Schmerzen hatten sich an warmen Körpern trösteten doch diese Güte würde er ihr nicht erweisen. Wenn sie Wärme wollte, müsste sie sich diese schon von ihm holen. Mit einem ausschweifenden Bewegung packte er die Lehne eines alten, schon leicht morschen Stuhl und schleifte ihn herüber zu Jael. Noch einige andere Stühle, ein Tisch standen in dem Raum, eine Geschichte darüber erzählend, was ihr früher einmal war. Er stellt ihn mit der Lehne zu Jael und setzte sich  verkehrt herum herauf. Ein Bein zu jeder Seite der Lehne. Der Stuhl stand recht dicht, zu dem noch immer am Boden sitzenden Mädchen. Doch anstatt anzuschauen, nestelte er sich einfach wieder seine Packung aus der Tasche, zog eine Zigarette hervor und zündete sie an – genussvoll einen tiefen Zug nehmend. Erst dann richtete er sein Auge wieder zu Jael und grinste überlegen. Er genoss die angstvolle Aura die sie umgab, in vollen Zügen. Sachte legte er den Kopf schief. 

„Rauchst du?....Nein?“ Alex erwartete nicht einmal wirklich eine Antwort. Stattdessen nahm er einen erneuten tiefen Zug, schloss seicht die Augenlider, wenn auch nur halb. Der Blick wirkte abwesend, fast schon träumend, wenn man das so nennen konnte. 
„Hmm… Kein Freund von Smalltalk, eh? Nein ich versteh das. Ist cool… ist cool.“ 
Seine rauchige Stimme wirkte von der Tonlage so befremdlich zu heiter, zu schnell. Eigentlich gänzlich unpassend, wie wenn man Alex normalerweise sprechen hörte. Noch immer waren die Mundwinkel zu einem verspielten Grinsen verzogen, ehe er das rote Auge wieder auf sie richtete. Die Farbe schien abzuschwächen, einen flammenden Taint zu weichen, wie bei Feuer. Ein roter Bluttropfen lief wie eine vereinzelte Träne aus der Augenhöhle heraus. Schnippisch wischte Alex sie fort, nahm einen erneuten Zug. 

„Was glaubst du wohl, was ich jetzt mit dir vorhabe, Püppchen? Schlag mir etwas vor, was ich mit dir anstellen sollte. Nein wirklich.. ich bin etwas… ideenlos.“ 

Seine Stimme war mit einem Mal fast schon charmant und säuselnd, als hätte er ihr gerade ein Kompliment gemacht. Das Lächeln blieb beständig, während er sie neugierig fixierte Es war wie eine kleine verbale Folter. Indirekt würde sie nun ihr Schicksal wählen. Doch sowohl sie als auch wussten wohl, das sie da nicht so viel zu wählen hatte. Denn Alex würde sich von ihr holen was er wollte. Er hätte sie jetzt einfach haben können, sie ihr in jeglich erdenklicher Stellung aufzwingen können. Doch das war es nicht, was Alex wollte. Es war ihm viel zu einfach. Sie sollte sich dessen bewusst werden in was für einer Lage sie sich gerade befand. Und er war sich sicher, das sie ihm die richtige Antwort geben könnte. Die Frage war nur ob ihr Stolz weit genug gebrochen war, das diese einfachen Worte auch aus ihren zu verlockend schönen Lippen hervordrangen. So führte er den Satz weiter, noch etwas bohrend und provozierend. 
„Ich meine… du hast mir da draußen ganz schön zugesetzt, mir erst meine halbe Körperseite abgetrennt und nun auch mein Auge ausgestochen. Klar, kauf Alex sich halt ne Augenklappe. Was würdest du jetzt an meiner Stelle tun, hm?“ 

Fast schon verständnisvoll legte er den Kopf schief, betrachtete ihre Reaktion auf seine kleine Folter. Ja, sie sollte wissen das das hier noch lange nicht vorbei war. Sachte lehnte er sich etwas vor, bis sein Gesicht kurz vor ihrem war. Das flammende Auge bohrten sich mit kalt-belustigtem Blick in ihres, während ausatmete. Der Rauch vermischt mit dem Xirilium formte sich schon fast zu einer kleinen Wolke die zu ihr herüberschwebte und ihre Lippen berührte, wie ein sanfter Kuss und so fühlte es sich wohl auch an. Fordend fast schon gierig presste der Rauch sich an ihre zarten Lippen, verfestigte sich und schien selbst zu einem Mund zu werden. Der Kuss war so zärtlich und liebkosend. Doch dann drang sie zwischen die leicht geöffneten Lippen, strich forschend über die weiche Zungenspitze, spielte einige Sekunden damit, ehe der Rauch sich komplett auflöste. Es war wie ein unoffizieller Kuss von ihm gewesen. Einen richtigen, sollte sie sich selbst verdienen oder holen.Zufrieden lächelnd über die kleine Zärtlichkeit die er ihr indirekt hatte zukommenlassen, lehnte er sich zurück. Seine Gesichtszüge wurden etwas weicher, doch die unausgesprochene Drohung blieb in seinen Augen bestehen. Er würde keine falsche Antwort akzeptieren, doch er hatte auch keine Lust ihr wegen solch einer Kleinigkeit erneut wehzutun. Einen letzten Zug nahm er, ehe er die Zigarette drehte und sie dann Jael hinhielt, während die Rauchwolke Mercers erneut zu ihr wanderte, über ihre warme Haut strich und dann verebbte.

[ doch etwas beeindruckt über ihr durchhaltevermögen // ignoriert sie // smalltalk - folter? // indirekter rauchkuss ]
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 19:31

Langsam kehrte Jael´s Bewusstsein wieder zurück. Sie drehte sich ihm hinterher und verfolgte ihn mit ihrem Blick. Hatte sie Angst? Ja. Er hätte sie mit einem Armwisch umbringen können. Er setzte sich vor sie auf einen Alten Stuhl und zog Zigaretten hervor und fragte sie ob sie rauchte. Gern hätte sie mit Ja geantwortet, sie rauchte nicht oft, aber gerade hätte sie auch eine Ganze Packung aufrauchen können. Es beruhigte ihre Nerven. Er grinste. Ja… was glaubte sie was jetzt passieren würde? Nein … sie wusste wohl sehr gut worauf dass hinnauslaufen würde. Aber ihm sagen was er tun sollte? Eben schien es noch so als hätte er tausende Ideen Wie er sie hätte töten können… und nun viel ihm nichts ein? Jael blickte kurz zu Boden. Ein Gefühl aus Scham und Angst breitete sich in ihrem Magen aus. Egal was sie tat, es war aussichtslos… oder? Eine kleine Rauchwolke bahnte sich ihren Weg zu ihren lippen und legte sich fast wie ein Kuss auf diese. Jael errötete unmerklich. Was ar nur los mit diesem Mann… konnte er sich auch mal entscheiden? Sie griff nach ihrer rechten Schulter, ertastete die Wunde, ein Schauer lief ihr über den Rücken. Sie hatte ihn angefleht sie zu verschonen. Das hatte er getan. Nun stand sie in seiner Schuld. Sie wusste nicht was er vorhatte. Nicht wie er reagieren sollte. Sie tastete nach ihrem Knöchel, er war nicht geschwollen und schmerzte auch nicht. >sehr gut…< dachte sie. Sie stand auf, nahm ihm die Zigarette ab und hatte sie mit einem zug aufgeraucht. Die kippe ließ sie fallen und drückte sie aus, atmete aus. Noch ein mal ein, wieder aus. Dann sah sie zu Alex, lächelte zart und beugte sich zu ihm hinunter. „Ich kann es dir doch auch zeigen … “ säuselte sie mit einem leichten Zittern in der Stimme. Sie war eine selbstbewusste Junge Frau, sie wusste was sie tun musste um ihre ziele zu erreichen. „Aber… egal was… ich werde dir zu willen sein… das… war der Deal.“ Bei dem Gedanken lief ihr ein Schauer über den Rücken. Nicht weil er abstoßend war. Das einzige Abstoßende war derzeit sein Auge. Mit einer eleganten Bewegung richtete sie sich auf und lehnte sich an die Wand. Sie winkelte ein Knie an, legte den Kopf schief und lächelte unschuldig. Ihr Herz raste aber das ließ sie sich nicht ansehen. Es lag vermutlich auch mehr an dem Blutverlust als an etwas anderem. Dennoch hatte sie ein Mulmiges Gefühl im Bauch.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 21:23

Ihr Blick war ihm selbst dann noch gefolgt, als er schon längst aufgestanden war. Er hatte sich in seinen Rücken gebrannt wie ein gieriges, neugieriges Feuer, auch wenn er wusste das in ihren Augen alles andere als Neugierde wohl stand. Ob sie wohl zitterte? Nicht unbedingt nur vor Angst, doch auch die Erschöpfung musste an ihrem zierlichen Körper zehren wie ein hungriges Biest. Eigentlich war es schon fast schade das er sie solchen Strapazen aussetzte. Immerhin war sie eigentlich noch ein junges Ding, vielleicht noch rein und unschuldig, mit einem kindlich naiven Charme. Doch irgendetwas in ihren Augen, als er die ersten Worte vorhin an sie richtete, sagte ihm… Das dieses Mädchen keinesfalls so unschuldig war, wie sie tat. Er wusste nicht was sie verbrochen hatte um einen derartigen Ort wie Glass Dome zu landen. Aber er wusste, das sie auf keinen Fall so ein kleines Engelchen war. Dennoch schien sie gerade wie ausgewechselt zu sein. Das vorhin noch so vor Selbstbewusstsein strotzende Prinzesschen hatte seine Krone verloren. Vollkommen gebrochen erschien sie ihm dennoch nicht. Jedenfalls hoffte er so. Denn wer wollte schon mit einer leblosen Puppe spielen? Ein kleines Machtspiel schadete niemanden, nicht wahr?
 
Auf dem Stuhl platziert, lenkte sich sein Blick wie automatisch wieder auf sie. Erneut hatte sie ihren Kopf gesenkt. Die blauen, noch tränennassen wässrigen Augen starrten zu Boden. Tausende Gefühlsregungen schienen sich in ihnen widerzuspiegeln und man musste wahrlich kein Genie sein, um zu wissen was gerade wohl in ihr vorging. Gab sie denn wirklich so leicht auf? Etwas tief in Alex Kopf konnte das nicht glauben. Dafür war ihr Widerstand vorhin zu stark gewesen, zu verlangend nach der Freiheit. Er erwartete schon jeden Moment, das Jael aufsprang, irgendeine Waffe hervor zog und sich auf ihn stürzte wie ein wild gewordenes Raubtier. Vielleicht war der Prototyp einfach zu paranoid, vielleicht hatte er auch Recht… Aber es geschah nichts Derartiges. Ruhig und fast schon brav sass sie da, schweigend. Der Kuss des Rauches hinterließ eine leichte Röte auf ihren Wangen, beobachtete Alex schmunzelnd, als auch ihre Hand zur zierlichen Schulter wanderte, an deren Ende nur ein blutverschmierter Stummel zu erkennen war. Etwas nachdenklich wandte Alex sein Auge von diesem Anblick ab. Er hatte ihr den Arm genommen und es gab kaum Etwas, das ihr das zurückgeben konnte. Es war nicht so, das jetzt Massen von Schuldgefühlen den Prototypen überfluten würden… jedoch er wusste nicht wie er damit umgehen sollte. Immer wenn ihm ein Gliedmaß abgetrennt wurde, er wie heute ein Auge verlor so würde das Alles mit der nächsten Nahrungsaufnahme nachwachsen. Wie also konnte er gerade wissen, was jetzt in dem Mädchen vorging? Er entsann sich an eigenen Verlustschmerz. Fühlte es sich für sie so an, wie für ihn, als er Mutter verlor? Nein, sie würde niemals solche Schmerzen fühlen. Diesen Verrat an ihrem eigenen Blut. Es war einfach… unaushaltsam. Die langen zarten Finger ihrerseits wanderten das Bein hinab, tasteten nach dem Blutbesprenkelten Knöchel.


Etwas abwesend begannen seine Augen durch den Raum zu streifen, begutachteten die langsam abwesende Tapete und den grauen etwas versengten Dielenboden. Im Grunde war dies ein mehr als nur trostloser Ort. Menschen mit gesunden Verstand würden sich hier nicht lange aufhalten, doch merkwürdigerweise fühlte Alex sich hier irgendwie…heimisch. Er erwachte aus seiner Trance als er spürte wie sich seine Zigarette aus der Hand löste und von Jael entgegengenommen wurde. Also war sie doch Raucherin? Das machte sie doch gleich sympathischer. Grinsend verfolgte er wie sie gierig daran zog, sodass Tabak und Papier innerhalb von Sekunden verbrannten und als graue tote Asche zu Boden rieselten. Alex kam nicht umhin, ihm entrann ein warmes raues Lachen. Nein sie zeigte immer wieder neue Überraschungen von sich.
„Du hast sie ja förmlich vernichtet…. Solltest du sie nicht eigentlich genießen?“ Ein leicht provokantes Grinsen legte sich um seine Züge, das selbst dann nicht wich als sie sich herabbeugte und ihm diese süßen Worte entgegenflüsterte. Ihre Stimme war so zart, doch nicht zögernd. Auch wenn sie von einem leicht unsicheren Zittern begleitet wurde. Der warme Atem von ihr schlug sachte gegen seinen Hals, sodass sich dich feinen Haare im Nacken und auf den Armen wohlig aufstellten wie elektrisiert. Etwas Interessiertes, raubtierfhaftes hatte sich in das helle Rot seines Auges gemischt als er ihren eleganten Bewegungen folgte. Jeder ihrer Schritte schien eine einzige Versuchung in sich zu tragen. Wie eine Sünde, eine kostvolle… reine Sünde. Als wäre sie ein Geschenk allein für ihn erschaffen. Mit einer schwungvollen Drehung, wandte die Wanderlin sich um, ihr Augenmerk wieder auf Mercer fixierend, während das helle glatte Haar ihren zierlichen Körper umspielte. Ein Bein hatte sie leicht eingewinkelt, die blauen Augen blitzten neugierig auf. Noch immer schien leichte Angst sie zu umgeben, doch… auch diese würde weichen, wie Alex wusste. Ein zartes Lächeln umspielte den feinen Kussmund. Es verpasste ihr im Zusammenhang mit den großen blauen, unschuldig geweiteten Augen ein fast schon Engelsgleiches Aussehen. Jedoch nicht so.. wie es unbedingt sein müsste. Eher wie ein Engel aus den Geschichten und Märchen. So rein und ünberührt, wie Jael wahrscheinlich trotzdem nicht war. Mit einer Katzenhaft eleganten Bewegung erhob sich der Prototyp. 

Seine Schritte waren langsam, fast schon fragend sein Blick, während das Auge sich forschend und dunkel sprühend schon fast in  ihre legte. Ein seichtes Lächeln umspielte seine Lippen, als er vor ihr zum Stehen kam. Kurz glimmte sein Arm auf, formte sich zur Klaue. Doch anders als in ihren dargebotenen Hals zu krallen, strichen sie sachte durch ihr Dekoltee, schnitten die kümmerlichen Reste des dünnen Stoffes auf, der sogleich leblos zu Boden sackte. Dennoch wich Alex Blick nicht nach unten, sondern verharrte weiterhin neugierig fixierend in ihren Augen. Die Klaue wich wieder ein Hand, während er sein Lächeln verbreiterte. 
„Zeigen ist immer gut…“ Hauchte er schmunzelnd, während er sich etwas vorbeugte. Seine warmen Lippen strichen kurz den Ansatz ihres Hals, liebkosten ihn, während seine Zungenspitze verspielte herausglitt und über ihre warme weiche Haut fuhr. Nur langsam wanderte seine Kopf empor, strich zärtlich über ihr Kinn. Dann… erst dann legte sich seine Lippen vorsichtig, als hätte er Angst sie zu zerbrechen auf ihre. Doch dies schien nur ein kurzer Moment zu sein, denn sobald er sie spürte und den süßlichen Geruch ihrerseits schmeckte, presste er sich sofort begieriger an sie. Sanft aber fordern verwickelte er sie in diesen Kuss, während seine Hand kurz verspielt an ihren Oberschenkel hochwanderte, nür flüchtig ihren Schritt strich und weiter bis zur bis zur Taille kletterte. Gleichzeitig begann er den Kuss zu vertiefen. Zärtlich strich seine weiche Zunge über ihre Unterlippe, drang in ihre Mundhöhle ein, um sogleich ihre Zunge willkommen zuheißen. Fast schon wie von selbst drängte sein Knie ihre Beine auseinder, sodass sein Oberschenkel zwischen ihren ruhte. Sein warmer Oberkörper presste sich gegen ihren, hielt sie förmlich an die Wand gefesselt. Er spürte kleine, elektrische Wellen die seinen Lippen durchzuckten wenn er sie berührte. Ihr schnell schlagendes Herz klopfte auch gegen seine Brust. Sein Kuss wandelte sich in etwas Verlangendes wurde leicht fordernder, wenn jedoch auch nicht mit solcher Härte wie man es erwarten würde. Viel mehr trug er Leidenschaft in sich... obwohl nicht ganz, dafür war er noch schon fast zu fordernd. Noch würde er ihr Zeit geben diese Situation zu beeinflussen, auch wenn er ihr gerade mit dem sinnesraubenden Kuss etwas den Wind aus den Segeln nahm, und einfach ihren süßen Geschmack genoss.

 [ nachdenklich // betrachtet sie // amüsiert über ihr aufrauchen // betrachtet sie fasziniert // geht auf sie zu // kuss *v* ]
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 22:23

Jael wandte ihre Augen nicht von seinen, ein Blick nach unten auf ihren entblösten Körper hätte unsicher wirken können. Sie legte den Kopf etwas mehr zur Seite. Wann war das letzte mal jemadn so sanft zu ihr gewesen? Sie konnte sich kaum daran erinnern. Doch ahnte sie das es nicht dabei bleiben würde. Sanfte schauer liefen ihr über den Rücken, sie musste sie doch etwas bemühen nicht ab zu schweifen. Und der kuss machte es nicht besser. Sie erwiederte, und das nicht mal ungern. Zusehen an der röte die ihr ins Gesicht stieg. Er drückte sich an sie, sie spürte seine Wärme und die Kälte der Wand im Rücken. Sie hob leicht ihre Hand, berührte seinen Hosenbund, fuhr mit den Fingern leicht unter seine Jacke und sein Shirt, bis sie seine Haut spürte. Sanft strich sie darüber während sie den Stoff ein kleines Stück nach oben zog.
Er strich über ihre Oberschenkel und kurz über ihren Schritt. Es war klar was er wollte. Sie lächelte etwas in den Kuss hinein und rutschte mit ihrer Hand über den Stoff, hinauf zu seiner Brust, ließ sie dort einen Moment ruhen und drückte ihn etwas nachhinten. Sie konnte das ganze hier ja etwas interessanter gestallten. Geschickt wand sie sich aus der Fixierung, löste den Kuss aber erst einen Moment später. Mit eleganten schritten entfernte sie sich etwas von ihm, immer darauf bedacht nicht zu weit zu gehen. Nicht das er es als Fluchtversuch wertete. Obwohl sie nackt warscheinlich Nirgens hingehen würde. Sie entledigte sich den Resten ihres BHs und lächelte verführerisch. Sie ging wieder auf ihn zu, griff nach seiner Jacke und zog ihn zurück auf den Stuhl. Geschmeidig setzte sie sich auf seinen Schoß und schob ihren arm unter die Jacke um sie ihm von den Schultern zu ziehen und über seinen Hals zu streichen. Dann hob sie langsam und elegant ein Bein, drehte sich auf ihm um, stand auf und begann ihre Hüften geschmeidig nach links und rechts zu bewegen. Mit ihrer Hand fuhr sie sich durch die Haare.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySa 28 Sep 2013, 23:56

ANMERKUNG : INTIM
Die ganze Welt schien zu verschwimmen. Einzig und allein existierten sie. Die Realität begann sich aufzulösen, verschwamm wie ein verblassendes Bild vor seinen Augen. Einzig und allein Jael blieb bei ihm. Ihr süßlich betörender Geruch reizte seine Sinne, vernebelte das Urteilsvermögen und nahm ihn gänzlich gefangen. Nur noch sie beide, ihr verlockender Duft, die Wärme ihrer beiden eng anliegenden Körper, ihr gierender kurzer Blick mit den stechend Blauen Augen. Eine Art Stromschlag durchzuckte ihn als brennendes Verlangen in ihm aufflackerte. Ihn jetzt noch loszuwerden würde schier unmöglich sein. Er würde sie jagen und zu Boden reißen, sie komplett in seinen Besitz nehmen. Für eine kurze Sekunde traf das blitzende Blau ihrer Augen auf gierende Flammen, die wie Höllenfeuer in seinen Augen loderten. Ihre Zunge hinterließ brennende Spuren auf seiner Haut. Es brachte ihn beinahe um den Verstand. Vorhin schon als er dieses Verlangen nach der Jagd gespürt hatte, nach Bewegung gierte hatte ihn der Duft beinahe komplett außer Kontrolle fahren lassen. Doch all dies war nichts, im Vergleich zu den hitzigen Wellen die gerade dabei waren, ihn von Innen zu zerbrennen. Dieser so süße Schmerz als ihre kühle Hand forschend auf seinen kochenden Körper wanderte, den Hosenbund kurz streifend, entlockte ihm ein hektisches Aufatmen. Sie glitt unter sein T-shirt, unwissend was für Wellen sie dabei in ihm auslöste. Fast schon automatisch zog sich sein Bauch zurück wich der Kälte aus, nur um sich im gleichen Moment schon wieder an sie zu pressen. 

Seine Lippen pressten sich hart aber leidenschaftlich gegen ihre, jeglicher Sinne beraubend. Seine eine Hand wanderte kurz nach oben, strich zärtlich durch ihr Haar, ehe er sich verlangend darin verkrallte, sie enger an die Wand pressend. Nur äußerst zögernd löste er für einen Moment den Kuss, glitt an ihrem viel zu wohlgeformten Körper nach unten. Seine Lippen strich sachte über ihr Dekoltee, setzten brennende Spuren die schnell nach unten wanderten. Doch noch, würde er ihr diese Freude nicht gönnen. Während seine Lippen sich wieder auf ihre legten und sein heißer Atem in ihren Mund drang, spürte er wie ihre Hand sich unter seinem T-Shirt zurückzog, eine Kälte hinterlassend die sich sofort in flammende Hitze verwandelte. Nur äußerst zögerlich ließ er sich etwas von ihr wegdrücken, während alls in ihm aufbegehrte und sie zurückdrängen wollte, ihren süßen Lippen zu schmecken. Immer wieder durchzuckten feine Elektrostöße seinen Körper, fochten die Begierde nur umso schlimmer an, machten es unmöglich sich aus dieser Trance zu lösen. Fiebrig schlug er die Augen auf, brannte sich in ihre als sie den Kuss löste, sich mit eleganten Drehung der körperlichen Fesselung entwand. 

Ein leises Grollen entrann seiner Kehle, während er leicht die Augen verengte ihren Körper mit seinen Blicken verschlingend. Er wusste das sie nicht abhauen würde… nicht in dem Aufzug und nicht jetzt. Ein infernales Grinsen bahnte sich auf seinen Zügen, an während er den Kopf etwas reckte, seine Augen noch immer fesselnd auf Jael. Der seidenen Reste Stoff ihres zerschnittenen Bh’s glitten wie von selbst über ihre zarten Schultern, während ein verruchtes Lächeln die zu perfekt geformten Lippen zierte. Alleine ihr Anblick half nicht gerade bei dieser Situation Ruhe zu bewahren, brachte Fantasien in ihm hoch, Bilder die sich unlösbar in seinem Kopf verankerten. Mit nur wenigen Schritten war ihr heißer Körper wieder nahe vor seinem, die zierliche Hand ergriff fast schon forsch und fordernd seine Jacke, während Alex sich nur allzu bereitwillig hinterherziehen ließ und auf dem Stuhl sackte. Ihre Augen hielten seine gefangen, ähnlich als hätte sie ihm einen starken Bann ausgesetzt, während ihr weicher, warmer Körper sich auf seinen Schob. Einzig der spärliche Stoff ihrer Panty und die rauhe Oberfläche seiner dunklen Jeans lagen noch zwischen ihnen. Fast schon augenblicklich konnte man hören wie er scharf die Luft einsog, die Augen etwas gierend verengend. Sein Herz hämmerte wie ein Presslufthammer ins seiner Brust, pumpte unablässig weiter, auch Blut in seine geheimste Zone. Leicht musste er schlucken um sich noch zurückzuhalten, sie nicht zu Boden zu drücken und ihren Körper zu kosten, zu berühren. Während ihre Hand an seine Schultern wanderte und den weichen Stoff der Jacke etwas herunterstriff, legte sich seine Hände an ihre Hüfte, krallten sich in die weiche Haut. Gleichzeitig beugte er sich vor, strich flammend mit seinen Lippen über den ihm dargebotenen Hals, ehe er seicht seine Zähne darin verbiss. 


Achtung Intim:


[ ...intim! ...intim - mehr brauch man nciht sagen xD ]
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptySo 29 Sep 2013, 00:38

Jael spürte wie er kochte. Wie alles in ihm nach ihr verlangte. Sie liebte es Männer wahnsinnig zu machen. Für gewöhnlich ließ sie dann einfach stehen, aber hier… konnte sie es nicht… und sie wollte auch nicht. Er presste sich an sie, sie spürte die Anspannung unter seinem Shirt, seine Erregung. Ein leichtes Grinsen lag auf ihren Lippen, als er ihr an die Brust fasste und seine Hand nach unten wanderte. Für einen Kurzen Moment lehnte sie sich an ihn, mit dem Gedanken das sie es genießen sollte solange er sich zurück halten konnte. Sie hatte ihn Kämpfen sehen, da konnte sie sich denken wie er im Bett war. Bei dem Gedanken lief sie tatsächlich etwas rot an. Er … vernichtete auch ihre Panty, und drückte sie an einen Pfeiler. „Hnn….“ Sie grinste noch immer leicht, sagte aber nichts zu seiner Feststellung. Statt dessen zupfte sie etwas an seinem Hosenbund, fuhr mit dem Finger wieder unter den Stoff seines Oberteils, schob ihn etwas nach oben und strich mit dem Finger über seine Bauchmuskeln. Auch in ihr bebte ein seltsames verlangen doch hatte sie sich eindeutig besser im Griff als er. Geschickt öffnete sie die Hose und schob ihre Finger nur ganz leicht in die Unterhose um ein wenig daran zu ziehen. Ganz leise hauchte sie ihm en „Worauf wartest du?“ ins Ohr. Sie drückte sich ihm leicht entgegen und sah ihm in die flammenden Augen. Nur sie rötung ihrer Wangen verriet ihre Erregung.
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BeitragThema: Re: Zerstörter Stadtteil   Zerstörter Stadtteil EmptyMi 02 Okt 2013, 01:44

Zerstörter Stadtteil Intimozgsw4v8ai

Die darauf folgenden Szenen wurde wegen Intimität per PN gespielt c: trololol

and so it continues...

Noch etwas benommen strich er sich durchs verwuschelte Haar, atmete erstmal tief durch, während sein Herz noch immer rasend pumpte wie nach einem 2 Tägigen Marathonlauf. Erst nach einigen Minuten, fasst er sich wieder. Tief sog er die stauberfüllte Luft ein, schnappte sich seine Boxershorts und zog sich diese über, ehe er nach der Hose langte und die Augen auf Jael richtete. Sie war in keiner guten Verfassung. Die Wunde am Arm sah übel aus, schrie förmlich danach ordentlich verarztet zu werden und auch generell wirkte sie auf ihn müde und auselaugt. Das lange, hellblonde Haar war zersaust und wirr, selbst durch den Zopf. Ihre vorhin noch so strahlenden Augen, wirkten trüb, auch wenn sie noch immer diesen verruchten, gierigen Glanz in sich trugen, die sofort wieder dunkle Gedanken in Alex Kopf spuken ließen. Im Generellen war die Wunde noch nicht so schlimm. Sie eiterte nicht, pellte nicht... Dennoch war die Rötung nicht außer Acht zu lassen, ebenso der Punkt das es ein offenes Gliedmaß war. Wie man sich eingestehen musste, kein besonders netter Anblick.

„Ich gehe in die Stadt. Du solltest mitkommen.“

Es war kein Befehl, keine Drohung aber auch keine Bitte. Eher ein gut gemeinter Rat? Wobei so Etwas, wenn man es so betrachtete nicht von Alex hätte stammen können. Dafür war er zu Eigenfixiert oder? Als, auch das T-Shirt wieder die bebende Haut Alex‘ bedeckte und seine Hand nach der dunklen Kapuzenjacke griff, fiel sein Blick kurz auf die verkümmerten, zerfetzten Überreste ihrer Kleidung. Innerlich könnte er sich schon wieder ohrfeigen für seine Voreiligkeit, doch was sollte man machen? Nachdenklich betrachtete er seine geliebte Jacke. Sie war an der Stelle, wo das Rohr sie durchbohrt hatte zerschlissen, Blut bedeckt eine völlige Hälfte, härtete den Stoff und färbte ihn in dunkles Purpur. Doch es war allemal besser als nackt gehen zu müssen. Seufzend warf Alex ihr die Jacke hin, verschränkte kurz die Arme vor der Brust und schloss die Augenlider.

„Zieh die erstmal an. Ich kenne jemanden der dich verarzten kann. Kannst du gehen?“

War das wirklich der Grund, warum Alex sie mit zur Hexe nehmen wollte? Es war auf jedenfall der Grund, den er sich einredete. Doch man konnte nicht sagen das das alles nur aus Hilfsbereitschaft geschah. Er war nicht dumm, im Gegenteil. Jael war auf gar keinen Fall älter als er. Das wusste er aus verschiedenen Gründen. Erstens, ihr Blut das in seine Gene drang als sie sich an den Harken seines Klauenarms schnitt. Zweitens sie war ein Tierwesen und diese alterten menschlich. Insofern konnte sie auch nicht einfach junggeblieben sein. Und das wiederrum bedeutete… das sie mit höchster Wahrscheinlichkeit auf seine Schule ging, wenn sie nicht schwänzte, wie er das komplette letzte Jahr. Und das… hieß das er sie wiedersehen würde, gezwungenermaßen sogar, doch das empfand als störend. Nach diesem Erlebnis mit ihr, würde er sie keinesfalls so einfach davonkommen lassen. Wo er schon von ihrer süßen kosten durfte, wollte er jetzt mehr. Aber alles mit der Zeit. Er hatte es nicht eilig.

„Kannst du von alleine gehen?“

Keine wirkliche Besorgnis schwang in seiner Stimme mit, fast schon schien es… als wäre er wieder kalt und abweisend wie zuvor. Vielleicht war das auch so. Dennoch kam er langsam auf sie zu, reichte ihr die Hand um ihr aufzuhelfen und ihr anzubieten sie hochzuheben, was ein erneutes schelmisches Lächeln seine Zügen umspielen ließ. Ohja, alleine wegen ihrer Wut und dem noch ungebrochenen Stolz würde er probieren sie zu provozieren. Was auch kommen mochte, die Zeit mit Jael versprach spaßig zu werden.

[ etwas benommen nach *#* // zieht sich an // will in die Stadt // "rät" jael mitzukommen ]
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