» WELCOME IN HELL

Herzlich Willkommen in Glass Dome. (:
Es freut uns, dass du hierher gefunden hast.
Wenn du Lust hast sieh dich gerne einmal genauer um;
doch einmal eingewiesen gibt es kein Entkommen mehr -
sei dir darüber im klaren!
Im Moment wird im Forum selbst alles ein wenig umgemodelt, aber keine Sorge, das RPG ist und bleibt aktiv.
Übrigens haben wir Kekse.
Liebe Grüße, das Admin Team; Limlim (Liam) & Lexipuh (Alex)
» MOST WANTED!

xx Aufnahmestopp: Psychologen // Forschungsobjekte (ohne Forscher)

xx Aktive Gesuche : xx Übernehmbare Charaktere (1x weiblich // 2x männlich)

» SHORT FACTS
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xx Die Mindest- länge der Posts Ingame beträgt 200 Wörter
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xx Euer Avatar muss 200 x 380px groß sein
xx Eure Sig- natur darf nicht breiter als 500 px sein
»Plot 3 - Die Endzeit

xx 3 Wochen nach der verhängnisvollen Nacht, ist wieder etwas Ruhe in Glassdome eingekehrt und das Institut will die Schüler an die Schule heranführen.

Uhrzeit: Später Nachmittag - Früher Abend (17-19 Uhr)
Wetter: stark bewölkt, kaum sonnig (23-24°C)
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 Tempel im Wald

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BeitragThema: Tempel im Wald   So 27 Apr 2014, 20:16




Ein Tempel mitten im Wald, der durch den Lichteinfall meist wunderschön aussieht und selbst bei Nacht noch durch sein einladenes Äußeres Schutz bietet.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   So 29 Jun 2014, 21:23

Chapter Zero
Comes from - Gang

Trunken taumelte er durch das dichte Geäst, sein still stehendes Blut langsam zu hochprozentigem Alkohol vergärend, während sich hinter ihm eine Spur aus schwarzer Tinte zog, mit all seinen Missetaten immer länger und dunkler seine Sünden niederschreibend, so kitschig und gefühlvoll wie in einem dieser Romane, die alte Hausfrauen immer lasen. Als er noch mit Emma zusammenlebte, hatte auch er sich an solchen Büchern 'erfreut', sich abends in den Dingern vergraben, um nicht mit ihr Sex haben zu müssen. Immer hatte er gewartet bis sie ihre Kreuzworträtsel gelöst hatte und auf seiner Brust eingeschlafen war, bevor er sie vorsichtig wegstieß und auf seinem Laptop Bilder und Filme von nackten, gefesselten Frauen suchte, die gezwungen waren zu geben, was ihre Männer wollten. Ausgepeitscht wurden sie, gewürgt und geschlagen, damit sie sich unterwarfen, ihren Eigenwillen vergaßen und sich völlig hingaben. Er wusste nicht mehr genau, wann ihm die Idee in seinen Verstand eingebrannt worden war, solche Mädchen selbst aufzusuchen, genau dieselbe Scheiße – wenn nicht noch Kränkere – mit ihnen durchzuziehen, sich wie Gott zu fühlen und sie am Ende das Leben vergessen zu lassen, ihre Welt schwarz zu malen – bis in alle Ewigkeit. Und er spürte keine Reue, hielt nichts von larmoyantem Verhalten, wenn es nicht seiner Art entsprach. Er wollte sich nicht für die moralischen Vorstellungen von Anderen verbiegen lassen, blieb er selbst bis zu seinem letzten Atemzug. Er lachte, prustete laut, sodass der Nebelschleier, der sich um ihn gelegt hatte, kurz aufbrach und ihn dunkle Tannen sehen ließ. Der Letzte würde nie kommen. Nach zahlreichen Analysen hatten auch die Monster es erkannt, die ihn vor zwei Wochen hierher verfrachtet haben. Bilder von kochendem Quecksilber brannten sich langsam unter seine Schädeldecke, krallten sich an seiner verwaschenen Jeans wie Kletten fest. Sie hatten das flüssige, heiße Metall seine Kehle heruntergespült, ihn immer und immer wieder vergiftet, bis er oft genug an seiner eigenen Kotze erstickt war. Er kann sich noch genau an ihr grässliches Gelächter erinnern, als würden sie keine Menschen, sondern vielmehr Hyänen sein. Ihre kalten Hände hatten seine Organe immer wieder herausgerissen, gewaschen und in Kühlkästen gepackt, die später verladen und verkauft wurden, wuchsen manchmal Sekunden, einige Male erst viele Stunden später so nach, dass er sie, ohne Galle zu schmecken oder zu bluten, benutzen konnte. Der bittere Geschmack lag ihm fast schon auf der Zunge und seine Lippen begannen schlagartig zu trocknen, widersetzten sich schwüler Luft. Seine Hände ballten sich zu Fäusten, wollten etwas schlagen, imaginäre Barrieren aus dem Weg räumen, um ihm endlich das Atmen wieder leichter zu machen, seinen Mund durchzuspülen . Aber genauso schnell wie seine Wut kam, kühlte sie auch wieder, ließ seine Muskeln erschlaffen, um einen verwirrten Psychopathen zurückzulassen, der im Mischwald irrte und vergeblich nach einem goldenen Feld suchte, das sich bis über den Horizont hinaus erstreckte, einem kleinen Mädchen hinterherjagte, dessen Blut ihn vielleicht erlösen, der letzte rote Fleck auf seinem grauen Shirt sein könnte. Und er hasste es an seinen eigenen Überzeugungen zu zweifeln, zumal es ihm oft einfach nicht möglich war. Aber irgendetwas schrie in ihm, wenn er daran dachte ihre Knochen zum Zerschellen zu bringen, sich in ihr nacktes Fleisch zu krallen und ihr beim sterben zuzuschauen. Es war eine Art Mauer, an der er sich nicht hochziehen konnte, aber auch zu große Angst hatte, um abzuspringen und sie somit nicht zu erklimmen. Ihre großen, weltfremden Augen schrien kränkliche, rührselige Unschuld, erwärmten seinen Hals so als wäre Whiskey schon in Massen geflossen. Ob er sie – er schüttelte sofort den Kopf, seine Wangen grundlos heiß, seine Fäuste schwitzig. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass er es mit ihr treiben wollte. Sie war nicht sein Typ, hatte keine Weiblichkeit an sich, keine erotische Ausstrahlung, die sein Becken euphorisch zucken ließe. Er schnaubte genervt, ließ sein Gesicht hinter seinem Rabenhaar verschwinden und gab sich vollste Mühe nicht über eine der Wurzeln zu stolpern, während seine Schritte abgehackter, seine Atemzüge aufgeregter und schneller wurden. Sein Hirn wurde zu Brei, alles begann sich zu einer dicken Paste zu vermischen. Schwindel überkam ihm. Ein Winseln entrann, hörte sich in seinen Ohren so erbärmlich wie das Leiden Christi an, als der Spast gekreuzigt wurde. Lokis Iris glühte schlagartig hellgrün auf, glimmte durch den dicken Schwall von Nebel und Baumstämmen. Harte Schläge droschen auf sein Bewusstsein ein, seine eigene Stimme nagte sich in seinen Stirnlappen, ergötzte sich an schleimigen Sehnen und Muskeln, machte ihm das Denken schwer, ließ ihn nicht los, egal wie sehr er versuchte, 'falsche' Gedanken zu verdrängen.Vor ihm erschien ein großes Gebäude mit gewölbtem Dach asiatischer Architektur, war hinter dem Dunst kaum zu erkennen. Er trat näher heran, stieg schwere Treppen hinauf, klopfte erst ein- dann zweimal am runden Eingangstor. Es war ein alter Tempel, dessen zuerst majestätische Gestalt trügte. Wind pfiff durch undichtes Holz, die Stufen der Treppen gespenstisch quietschend. Schluckend trat Loki ein, sah sich bedächtig im Gebäude um und versuchte japanische Ornamente an den Wänden zu entziffern, die schon langsam anfingen abzufleddern. Die Luft hier war feucht, nicht wärmer als draußen, Nebel hinter den knarrenden Fenstern geheimnisvoll die Nadelbäume verschlingend. Mit einem lauten Knall schloss hinter ihm das Tor, dass es in seiner Ohrmuschel schallte und brachte ihn aus einer Art Trance, während er mit seinen Augen die verschiedenen fremden Schriftzeichen überglühte. Etwas räusperte sich leise, ließ seinen Kopf herumschnellen, auf eine schattige Gestalt treffen, die vor dem Sanctum der riesigen Halle stand, einer Statue eines Kriegers, der mit seinem Doppelschwert gen Himmel zeigte. „Wer bist du?“ Seine Stimme hallte an den dünnen Wänden wieder, nur Teile der Resonanz von pfeifendem Wind verschluckt. Ein tiefes Lachen, das Loki, wenn auch nur kurzzeitig, erschaudern ließ. Eine böse Ahnung kroch in seinen Nacken, biss sich dort fest, bis Gänsehaut sogar seine Wangen erreichte. Die Gestalt löste sich im nächsten Moment in Luft auf, ihr Lachen verstummte und ließ nur noch tiefes Atmen zurück, das der Geistmagier nicht orten konnte. „Zeig dich!“, schrie er bald darauf, drehte sich im Kreis, um sie ausfindig zu machen – vergeblich. Angst kroch in seine Poren, Adrenalin schoss bis in seine Fingerspitzen. Und als er glaubte, eine Hand auf seiner Schulter zu spüren, dematerialisierte auch er sich für einige Sekunden, suchte Zuflucht an einem der Eckschreine des Gebäudes.

„Rorschach“ Ein stilles Wispern, ein Lufthauch direkt hinter ihm, das sich wie das Zischen einer Schlange anhörte, giftig, bei einigen sogar tödlich. Schlagartig drehte er sich um, hielt sich vor Schreck seine Hand ans Herz, seine Augen tränend, weil er sich nicht traute zu blinzeln. „Zeig dich!“, rief Loki wieder, langte ins Leere, als er glaubte, die Schattengestalt für einen kurzen Augenblick wieder erspäht zu haben. Und er dachte nicht lange nach, bevor er sich umdrehte und rannte, probierte sich allein auf seine Atmung zu konzentrieren, um nicht in Panik zu verfallen. Und dann stürzte er, nachdem das Phantom ihn am Kragen seiner Lederjacke zurückgezogen hatte und ihn mit Wucht am Boden des Tempels aufprallen ließ. Fest trat es in seine Magengrube, schlug ihm den unverarbeiteten Sauerstoff aus der Lunge und ließ ihn vor Schmerz das Gesicht verzerren, bevor es ihn hochriss und durch die Holzwand der Tempels krachen ließ, ein tiefes Loch in dem Bauwerk zurücklassend. Sein Rumpf prallte gegen einen der Nadelbäume, dass er den Stamm in der Mitte zersplitterte und die Baumkrone gefährlich wanken ließ. Trotz momentanen Schmerzes an seinen Rippen versuchte er sich an einem gehässigen Grunzen, schmeckte Blut auf seiner Zunge.
„Das war alles? Warte bis ich dich deine Mama killen lasse, du Spast!“, brüllte er, ein schmerzliches Grinsen im Gesicht, seine Knochen sich wieder in die richtige Stellung verbiegend, laut knackend, als er sich ruckartig aufrichtete. Etwas in seinem Gedächtnis begann zu rotieren, ein plötzlicher Kotzwunsch mit Lokis Nerven spielend. Ein Echo ging durch den Wald. „Wie du es einst so heroisch getan hast?“ Er verstand es leider, wollte alles wegstoßen. Erinnerungen bahnten sich einen Weg durch sein Hirn, machten ihn apathisch, schwach. „Halt die Fres-“ Plötzlich stand ein gesichtsloser Mensch vor ihm, drückte mit seinen Daumen auf seine Atemwege, dass Loki würgen musste, nicht mehr schlucken konnte. Sein Gesicht war von einer schlichten weißen Maske bedeckt. Unlesbar, unbekannt und fremd. „In morte occidere“, presste Lokis hohle Stimme hervor, krächzte und ließ ihn husten. Der Griff lockerte sich etwas, sodass er schaffte, den Mann zurückzustoßen, aber nur Sekunden später lag er wieder am Boden, fühlte Momente lang seine Wirbel nicht mehr, bevor quälend beißende Muskelstränge wieder zusammenfanden und ihn heiser kreischen und knurren ließen. Der bestiefelte Fuß des Mannes zerquetschte den Schädel des Geistmagiers zu Brei. „Du bist viel stärker geworden. Bermerkenswert.“, hörte er den Maskierten sprechen. „Aber leider“ Und da kickte er Lokis Kopf zur Seite, um ihm besser in den Augen starren zu können und stellte sein Bein auf seiner Stirn ab. „Vergebens!“ Die grünen Augen des Insassen wurden kreisrund, ein panisches Zittern durchzuckte seinen gesamten Körper, als der Mann eine Spritze aus seiner Manteltasche holte. Und dann...war alles schwarz.
https://www.dailymotion.com/video/x20ia11_face_shortfilms
To be continued - Zuchtraum



Tod, Folter oder ewiges Grinsen.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 11 Aug 2014, 12:21

CF: Aufenthaltsraum [Mädchen]

Rhyo hatte unterwegs die Möglichkeit bekommen, sich in seine eigene, Menschliche Gestalt zu verwandeln, welches er auch tat. Mittlerweile hatten sich seine Kräfte wieder erholt und Rhyo war für Kämpfe und der gleichendem Gewaffnet. Nur dieser Nieselregen nervte, es war nix ganzes und trotzdem war er da.

Raven hatte sich unterwegs Beeren sammeln können, die er nun aß. Der Alte Tempel war aus seinen Augen schön, er lag irgendwo im Wald und wurde Gepflegt. Schön! Die anderen Folgten ihm, den sie kannten hier wohl kaum etwas. Gut. Von Kuori wusste er dass sie erst einen Tag vor der Quarantäne hier angekommen ist, und dass ist jetzt wie lange her? 2 Wochen oder so.

Endlich waren sie also am Tempel angekommen und schon bemerkte Raven eine düstere gestalt hinterm haus im Gebüsch. Rhyo ging weiter auf dem Weg und kam der Gestalt näher, als etwas im Gebüsch Knackte und die Gestalt sich bewegte. Ob dass Auroras Partner ist. „Aurora, ist dass dein… ehm … Partner?“ Fragte der Gestaltwandler und blieb kurz vor dem Gebüsch stehen. Er drehte sich und streckte sich noch eine der Beeren in den Mund, auf denen er genüsslich kaute. Sein Blick fuhr zu Kouri und blieb auf ihr haften. Ihm wurde wieder wärmer und etwas Kribbelte in ihm.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 11 Aug 2014, 13:21

CF: Die Mädchenunterkunft // Erdgeschoss // Aufenthaltsraum

Auf dem Weg in den Wald waren wir alle recht ruhig gewesen. Je tiefer wir in den Wald traten, desto dunkler wurde es. Ich mochte sie noch nie, die Dunkelheit. Außerdem waren meine Augen nicht für sie, sondern für das Licht geschaffen. Ich erinnerte mich an die kleine Taschenlampe, die ich mitnahm und in meine Hosentasche steckte. Etwas langsamer laufend kramte ich sie und ein Armband hervor. Ich biss mir verärgert auf die Unterlippe. Die Batterien waren leer. Ich knipste sie mehrere Male hintereinander an und aus, aber das erwartete Licht wollte nicht kommen. Dabei hatte ich mich vorhin extra versichert, sie würde noch funktionieren... Ich seufzte leise. Vielleicht würde ich irgendwo noch Batterien auftreiben können. Ich legte die Taschenlampe zurück in meine Hosentasche. Mein Blick fiel auf das Armband, das ich in meiner Hand hielt. Ein fester Faden, auf den man Perlen fedelte. Zwischen den Perlen befand sich ein Motiv eines Vogels, wenn ich mich nicht irrte, stellte es einen Kolibri dar. Dieses Armband war von meinem Vater, er schenkte es mir mit Tiktu. Sollte sie mich einmal verlassen, hatte ich das Bändchen als Erinnerung an sie. Eine Träne rollte meine Wange hinunter. Verdammt, das sollte nicht passieren. Leider bin ich ziemlich emotional, zugegeben. Ich überlegte mir, ob ich diesen Vogel nun offiziell hassen sollte. Natürlich kann sie nicht wissen, welche Sorgen ich mir um sie machte - und es war schließlich auch meine Schuld, wenn ich nicht auf sie aufpassen konnte - aber sie hätte mir trotzdem den Gefallen machen und bei mir bleiben können. Ich wischte mir die Träne vom Gesicht, mit dem festen Gedanken, dass ich sie schon noch finden werde. Ich schrie leise auf, drehte mich blitzschnell um und starrte mit geweiteten Augen ins Schwarze. Mein Herz raste förmlich. Das. War. Der. Schock. Meines. Lebens. Tiktu flatterte um mich herum, ich nahm sie einen Moment vorher gar nicht war, sie wollte sich ursprünglich nur auf meine Schulter setzen. Aber... Es kam dann so unerwartet, das sie auf einmal an Ort und Stelle war, dass ich einfach aufkreischte. "Mach das... Nie. Nie. Nie wieder." Mit der einen Hand strich ich dem Kolibri sanft übers Gefieder.

Mit dem Vogel auf der Schulter holte ich die anderen wieder ein. Nachdem ich mich erschrak war ich einfach stehen geblieben ohne es zu bemerken. Währenddessen ich neben der Ritterin herlief lies ich meinen Kopf hängen und dachte über das Geschehene nach. Ich war ziemlich perplex gewesen, als Chris einfach so verschwand. Es war auch nicht so, wie als wir ihm zum ersten Mal begegnet sind. Ich konnte seine Anwesenheit fühlen, wusste, dass da jemand war. Aber dann war es anders. Nur seine Stimme flüsterte immer noch in meinem Kopf. Ich dachte an seine letzten Worte. "Ich werde euch aus den Schatten beschützen. Folgt ihr nur eurem Weg. Ich werde euch zur Seite stehen", versicherte er uns. Ich wusste nicht was ich von Chris halten sollte. Irgendwie vertraute ich ihm, aber ich wurde einfach nicht schlau aus dem, was er von sich preisgab. Er war Lehrer und ein Vampir. Er war beim SWAT und kennt sich dementsprechend mit Waffen aus. Aber wieso verschwand er dann einfach? War es vielleicht wirklich wegen Rhyo und Aurora, welche ihm so gar nicht trauten? Trotzdem war ich mir sicher, wir würden ihm schon noch ein zweites Mal begegnen.

Inzwischen hatte sich Rhyo einige von den Beeren am Waldrand gepflückt. Er schien wirklich zu hungern, der Ärmste. Bei dem Gedanken grinste ich. Ich war wirklich froh ihn bei uns zu haben. Und inzwischen hatte er sich auch zurück in seine menschliche Form verwandelt. Wir betraten eine kleine Lichtung, vor uns lag ein Tempel. Aber sowohl das alte Gebäude, als auch die Pflanzen um ihn herum wurden anscheinend noch gepflegt, so wie ich das in der Dunkelheit beurteilen konnte. Rhyos Stimme riss mich aus meinen Gedanken, er wendete sich einem Gebüsch zu. Vielleicht hatten sie Raziel tatsächlich schon gefunden? Ich drehte mich zu Aurora und Rhyo um. Mein Blick und der des Gestaltwandlers trafen sich. Alarmiert schaute ich weg, musste aber lächeln. Es war irgendwie nicht wie damals, vor Glass Dome. Ich hielt ihn stets nur für einen Freund. Es war anders in diesem Moment... Aber waren wir nicht trotzdem nur befreundet?

[out: Hab den Post noch ein wenig verändert, Rhyo :3]


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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 11 Aug 2014, 15:24

cf: Mädchenunterkunft/Aufenthaltsraum

Dunkelheit, nichts als tiefste schwärze umgab die kleine Gruppe, die still einen dunklen Wald betrat. Drei Personen waren es nur noch: Kuori, Rhyo und Aurora. Die Ritterin starrte zum dunklen Himmel hinauf, die Quarantäne musste wohl einen Stromausfall verursacht haben, da nun vermutlich ganz Glass Dome dunkel war. Diese Dunkelheit erinnerte das Mäddchen an ihr erstes Treffen mit dem Engelsmädchen . Wie lange war das schon wieder her? Zu lange um sich richtig daran zu erinnern. Aurora schloss die Augen, konzentrierte sich und ließ einen kleineren aber starken Lichtball auf ihrer Handfläche erscheinen. Dabei war sie stehen geblieben, kurz flackerte Panik in ihrer Magengrube auf. Wo waren die anderen?! Doch sie waren bloß ein paar Meter vor ihr. Die Ritterin sah, dass sich ihre Freundin bei Dunkelheit schwer tat und schloss schnellen Schrittes zu ihr auf. Beruhigend legte sie ihre Hand auf die Schulter des Mädchens und ging dann mit der hellen Magie zügig voran. Nur flüchtig blickte sie kurz zu dem Engel, der ein wenig traurig auf ihr Handgelenk starrte, der Blick Auroras glitt wieder nach vorne, wo sie schemenhaft die Umrisse einer Ruine ausmachen konnte. Ein Schrei brach plötzlich hinter ihr aus, schrill und mit Angst vermischt, ruckartig wirbelte die Ritterin herum, entspannte sich aber danach wieder, es war bloß Tiku der Kuori erschreckt hatte. Ein leichtes lächeln schlich sich auf ihre Züge und stumm ging sie weiter.

Aurora spürte Schritte neben sich und betrachtete kurz das Mädchen zu ihrer linken, was mit hängendem Kopfe dahintrottete. Sie schien nachzudenken. DIe Ritterin tat es ihr gleich und sprach Raziel an, der aber schlief, na toll. Nur für einen Moment dachte die rosahaarige an den Lehrer und seine Knarren. Er hatte gesagt, das er sie beschützen würde aus dem Schatten heraus und war dann verschwunden. Eine leichte Welle von Schuldgefühlen überrollte Aurora, war sie schuld gewesen, mit ihrem Verhalten, das er gegangen war? Vielleicht hätte ihn der Rabe auch nicht provozieren sollen? Aber es war schon vorbei, Chris war weg, zumindest hatte er sich freundlich verabschiedet. Aurora schaute zu Rhyo, der sich in seine Menschliche Form zurück verwandelt hatte und Beeren aß. Als Rabe sah er besser aus dachte Aurora und verfluchte sich sofort für diesen bösen Gedanken. Kuori schien das anders zu finden, sie wirkte keines Wegs erschrocken, eher freundlich. Aurora sah die kurzen flüchtigen Blicke der beiden zueinander. Ein leichtes Grinsen umspielte ihre Lippen, sie lies sich aber nichts anmerken und ging auf Rhyo zu, der irgendetwas im Gebüsch gefunden hatte und die Stimme an Aurora wand, danach kaute er weiter auf den Beeren herum.

Mit leichten Schritten ging Aurora auf das Gebüsch zu, teilte es mit den Händen...glühende Augen blitzen auf und ein grollendes Knurren entwich dem Grünzeug. Etwas großes sprang daraus hervor un riss die Ritterin von den Füßen. Sie konnte nicht reagieren, da spürte sie auch schon einen großen Kopf an ihrer Stirn. Schön das du wieder da bist "kleines Mädchen" eigentlich würde Aurora sich über diese Kosenamen aufregen doch sie freute sich, das der Löwe wieder bei ihr war. Ich haben dich auch vermisst Raziel diesr lies sie aufstehen und das Mädchen wandte sich an die versammelten. Ja das ist Raziel mein Partner. Danke, das ihr zwei drei mir geholfen habt sie streichelte Raziel kurz über den Rücken und lehnte sich dann an ihn.



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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 11 Aug 2014, 16:00

Rhyo machte einen schritt zurück, als Aurora diese Bestie aus dem Gebüsch ließ. Nunja, er sah zumindest Böse aus. Das wort ‚Dämonen Löwe’ schoss ihm durch die gedanken. Zwar hatte er bereits von diesen Wesen gehört, jedoch noch nie eines gesehen, weshalb er nicht wusste ob das stimmte
„Er … ist ein Dämonen Löwe, oder irre ich mich?“ murmelte er Aurora zu und nickte kurz zu Raizel. Irgendwie wurde ihm in der nähe von dem Tier Mulmig, ließ sich aber nicht zu viel anmerken. Seine blicke galten wieder kurz Kuori, ehe er sich auch an Aurora wandte. “Also, wenn ihr wollt kann ich euch die Stadt zeigen oder euch allein lassen!?“

Die Tatsache dass er bei Kuori bleiben wollte, sprach er nicht aus und machte auch keine Anstalten es den dreien zu zeigen. Eher senkte er seinen Blick und betrachtete noch einmal die Beeren die er gerade eine nach der anderen in sich hinein schob. Himbeeren, Brombeeren, alle keine giftigen. Er Überlegte kurz und schob sich eine von den Himbeeren in den Mund und Kaute. Nach einer weile hielt er seine Hand, mit den Beeren, zu Kuori „du auch?“ Raven musste einfach Lächeln, wollte eigentlich in ihre Augen sehen, musterte sie jedoch mit einem kurzem blick.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 11 Aug 2014, 16:46

Neben Aurora stehend blickte ich auf das Gebüsch, in dem es nur zu verdächtig knirschte. Irgendwie war mir schon mulmig bei der Sache. Es muss ja nicht unbedingt Raziel sein, der sich hier versteckte. Mein Unbehagen legte sich erst, als Aurora das Grün mit ihren Händen teilte und die großen glühenden Augen von Raziel zum Vorschein kamen. Ein Knurren entrann seiner Kehle, ehe er sich schon beinahe auf Aurora 'stürzte'. Bestimmt freute er sich einfach wahnsinnig sehr sie wiederzusehen. Wie das eben unter guten Freunden so war, nahm ich an, und schaute in Ryhos Richtung. Der Gestaltwandler flüsterte Aurora etwas zu, weshalb ich nicht genau verstand worum es ging. Ich hörte nur etwas von 'Dämonenlöwe' und ging von aus, dass es hierbei um Raziel ging. Ich kicherte leise. Raziel war schon außergewöhnlich. Irgendwie war er richtig knuffig, als ich ihn betrachtete. Abgesehen von seinen wirklich bedrohlichen Augen, die dunkel glühten. Aber das machte ihn umso beeindruckender, vermutete ich.

Rhyo bot uns an, dass er uns die Stadt zeigen könnte, oder aber er ließe uns jetzt allein. Und das wollte ich nicht. Wirklich nicht. Ich senkte den Blick, kaute auf meiner Unterlippe. Für einen Moment wusste ich einfach nicht, wie ich ihm antworten sollte. Auf jeden Fall würde ich ihn nicht gehen lassen, nein. "Ich würde gerne die Stadt sehen. Was hältst du davon, Aurora?", trällerte ich ihr entgegen und lächelte. Ich rechnete ehrlich gesagt nicht damit, hier in Glass Dome eine ganze Stadt vorzufinden. Aber die Insel war ja irgendwie doch größer als zuvor erwartet. Ich mochte den Gedanken, mit den beiden durch die Stadt zu ziehen. Aber.. Ist es dafür nicht ein wenig zu gefährlich? Zumal wir ja ohnehin nicht hier sein sollten, dachte ich. Als ich darüber nachdachte, hielt mir Rhyo seine Hand voll mit Beeren entgegen. „Du auch?“ Wie... Wie könnte ich das ausschlagen..? Ich nickte nur und nahm mir ein paar Beeren aus seiner Hand. Ich berührte seine Hand nicht lange, aber es war ein verdammt komisches Gefühl.. War ich wirklich so schüchtern, oder wieso wurde ich dann auch noch rot? Ich drehte mich weg von Rhyo.. Das war irgendwie peinlich. Ich versuchte mir aber einzureden, wir waren nur Freunde. Nur Freunde. Freunde. Während ich das in Gedanken vor mich hin flüsterte, probierte ich die Himbeeren, die in meiner Hand lagen. Ich liebte Himbeeren, als ich
noch klein war... Diese hier weckten Kindheitserinnerungen. Das Haus meiner Eltern war damals noch umgeben von Himbeersträuchern. Ich war wenn es um Himbeeren ging immer recht egoistisch gewesen, wollte sie alle für mich haben. Ich grinste. "Sie..", flüsterte ich und drehte mich um zu Rhyo und Aurora, "schmecken so guut." Ich freute mich wie ein Kind, währenddessen ich die restlichen Beeren aß.


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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 11 Aug 2014, 18:03

Aurora war dabei Raziel hinter den Ohren zu kraulen, als sie bemerkte, wie Rhyo einen Schritt zurück ging und Raziel beeugte, dann raunte er der Ritterin etwas zu. „Er … ist ein Dämonen Löwe, oder irre ich mich?“ Naja ich bin kein Kätzchen! knurrte Raziel, aber das konnte der Gestalt wandler ja nicht verstehen. Ja er ist ein Löwe und noch ein paar andere Tiere, aber für mich ist er ein Dämonen Löwe sagte Aurora und musste grinsen, weil sie selbst nicht einmal so genau wusste, was ihr Begleiter genau war. Rhyo schlug vor einen Stadtbesuch zu machen. Raziel was meinst du dazu sagte sie diesmal laut zu dem Löwen, der nur bestätigend knurrte. Der Blick des Mädchens glitt zu den Sträuchern, wo der Junge die Beeren gepflückt hatte. Sie hatte keinen sonderlichen Apetit als blieb die rosahaarige wo sie war und legte ihr Schwert vor den Pranken des Dämon Löwens ab. Danach musterte sie den dunklen Himmel ich frage mich, wann es wieder Strom gibt.. "ich kann ja für euch alle in der Nacht sehen" sprach Raziel und seine orange roten Augen glühten kurz bestätigend auf. Rhyo bot uns auch an, das er einfach weg ging uns uns alleine zurück ließ. Aurora wurde es mulmig und sie schielte kurz zu ihren Begleiter hinüber, dann ging ihr Kopf in Richtung des Engelsmädchens und Rhyo, die beiden schienen sich wirklich gut zu verstehen und er bot ihr Beeren an.

Kuori erhob die Stimme und fragte die Ritterin wegen den Besuch in die Stadt. Ich finde das eine gute Idee und Raziel ist auch davon überzeugt ein lächeln umspielte die Lippen und das Mädchen ging zu ihrem Begleiter zurück, der immer noch auf dem gleichen Fleck stand. Kuori nahm die Beeren, die ihr der JUnge anbot dankend an. Zuvohr drehte sie sich Peinlich berührt weg. Aurora freute sich mit Kuori und drehte sich schließlich um, ging in die Knie und nahm ihr Scheert wieder auf, schnallte es sich auf den Rücken und stand auf. Sie ging zu Kuori hinüber, packte sie ohne Worte am Handgeleng und ging mit dem Mädchen im Schlepptau zu Raziel hinüber. Sie setzte sich auf den breiten Rücken von Raziel und schaute zu dem Gestaltwandler hinüber. Danach zog sie die überraschte Kuori mit auf den Rücken des Tieres. Also los! Auf in die Stadt ein erneutes lächeln und ein zufriedenes Brummen von ihrem Löwen. Dann setzte Raziel sich in bewegung.

tcb: DIe Stadt/Diamond Cafe



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Zuletzt von Aurora am Di 12 Aug 2014, 13:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Di 12 Aug 2014, 13:15

Aurora bestätigte Rhyos verdachte, dass ihr Partner ein Dämonen Löwe sei, ehe sie ihr Schwert nahm und sich auf den Breiten Rücken des Tieres setzte. Kurz beäugte der Gestaltwandler die Partner und drehte sich darauf zu Kuori.
Rhyo hob seine Augenbraue als Kuori sich wie ein Kind Freute. Ein Lächeln huschte über seine Lippen und er wandte sich zu Aurora, bevor er kuz um Kuori rumg ging, sie sich jedoch wieder umdrehte. Kuori meinte laut, dass die Beeren soo Lecker wären. „Freut mich!“ Bestätigte er lachend. Eine leichte Röte war noch im Gesicht der Engels-Dame, doch Rhyo sprach nix an.

Kurz musste er überlegen, ob er Aurora überhaupt mit haben wollte, doch Kuori hatte sie bereits gefragt. Egal. Rhyo schnaufte und folgte der Ritterin, trottete neben Kuori her. „Also zum Diamnond Café!`“ knurrte er laut. Und folgte weiter dem Hintern von diesem Löwen-vieh.

Langsam begann das Wetter wieder nasser zu werden. Widerlich! Der Nieselregen wurde stärker und nässte Ravens Wein-Rote Haare. In einem schnellem zug zog Rhyo seine Jacke aus und legte sie Kuori über die schultern. Auch wenn er nun am Oberkörper nix hatte, war es ihm relativ egal. Ein Kurzes Lächeln huschte wieder über seine lippen bevor er seinen Blick wieder geradeaus richtete.

TBC: Diamnond Café [Stadt]

DIE JACKE:
 
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   So 07 Sep 2014, 19:06

First Post

Er sah vorsichtig aus dem Tempel hinaus, doch die Jugendlichen, die gerade noch in der Nähe waren schienen verschwunden. Es wunderte ihn, dass sie überhaupt da gewesen waren. Seit nahezu zwei Wochen hatte er sich jetzt hier verschanzt und keine Menschenseele war auch nur in die Nähe des Tempels gekommen. Doch etwas hatte sich verändert, das spürte er und vor allem hörte er es. Man musste sich nur konzentrieren und schon hörte man einige Personen, wie sie durch den Wald gingen, redeten.. vielleicht auch mal kämpften. Es war als wäre Leben erblüht, als hätten auch andere Insassen so wie er selbst den Weg ans Tageslicht wiedergefunden. Ganz geheuer war ihm das allerdings nicht.
Vielleicht würden die anderen Inhaftierten Chaos stiften, vielleicht würden sie Wissenschaftler und Wächter so lange beschäftigen, bis sie ihn vergessen hatten. Doch wahrscheinlicher war es, dass nun umso mehr Wächter durch die Gegend patroullierten, um die Insassen in Schach zu halten. Die Rechnung die daraus folgte war einfach: mehr Wächter = ein höheres Risiko erwischt zu werden.
Reed biss sich auf die Unterlippe und blickte weiter in die Dunkelheit des Waldes hinein. Möglicherweise war es an der Zeit sich ein besseres Versteck zu suchen. Doch es würde nicht einfach werden. Wo sonst sollte er unterkommen? Der Tempel war zwar über mehrere Wege erreichbar aber immerhin bot er Schutz vor Wind und Wetter..
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   So 07 Sep 2014, 21:10

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Samtige Pfoten liefen durch den Wald, die großen Bäume ignorierend. Immer wieder war von der einen oder anderen Seite ein leises Rascheln zu hören, das Geheul eines Uhus oder das Knacken eines Astes. Durch das Unterholz kroch hier aber kein Wolf oder Hase oder vielleicht ein etwas eigenartiger Mensch. Nein, die kleinen Pfoten gehörten zu einer weiß/rot getigerten Katze, besser gesagt einem Kater der mit leichtem Gang auf den Tempel zu tänzelte. Die grünen Augen funkelten, der Besitzer fand sie hier in der Dunkelheit sehr nützlich, sah er doch weit aus besser als ein normaler Mensch es tun würde.
Auf kurz oder lang, der kleine Kater hatte endlich sein Ziel erreicht und kletterte geschickt die Treppe hinauf, schaute sich kurz um ob auch niemand zu sehen war, und tänzelte dann weiter seines Weges. Dieser führte ihn in das Gebäude, wo er sich kurz streckte und überprüfte, ob auch hier niemand war. Da er keinen Ausfindig machen konnte, rollte er sich im Schutz der Schatten zusammen und schnurrte leise vor sich hin. Dabei beobachtete er seine Umgebung genau, während er sein eigenes Schnurren in den Ohren genoss; alles, nur keine Stille. Ich hab noch 15 Minuten... dachte der kleine Katerchen, denn bei dem Tier handelte es sich nicht wirklich um ein Tier; sondern um einen Gestaltwandler. Und in 15 Minuten würde die Gestaltänderung für 20 Minuten erloschen sein und er müsste hier Schutz suchen, um nicht den Tod zu finden...
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 08 Sep 2014, 15:08

Sofort bemerkte Reed, dass sich etwas aus dem Wald heraus zum Tempel hin bewegte. Er duckte sich weg und wartete erst einmal ab, doch schnell merkte er dass der potenzielle Wächter keine Gefahr darstellte, denn er war lediglich eine Katze, genauer genommen ein Kater, der wohl wie Reed einen Unterschlupf suchte.
Verwundert sah der Junge das Tier an, welches ihn wohl nicht zu bemerken schien.
"Ich hätte nicht gedacht, dass es auf Glass Dome Katzen gibt.." , murmelte er zu sich, während er das Tier näher betrachtete, sich in die Hocke begab und die Hand danach ausstreckte. "Du wirst mich aber niemandem verraten, oder?" , meinte er scherzhaft. Doch er vermutete, dass das Tier einem der Wissenschaftler gehörte und sollte es entlaufen sein und einen Ortungschip implantiert haben, könnte es Reed eine ganze Menge Ärger bereiten.
"Uhm.. du brauchst keine Angst haben - ich tu dir nichts. Mein Name ist übrigens Reed und wer bist du?" , er beugte sich noch ein wenig vor, um den Kater kurz über den Rücken zu streichen.
Zwar mochte Reed Tiere, doch bislang hat er nie so mit ihnen geredet. Er war nicht so naiv, dass er glaubte Tiere konnten Menschen verstehen, doch im Moment war der Kater eine kleine Sensation für ihn. Immerhin hatte er schon seit Tagen mit niemandem geredet und ständig plagte ihn nicht nur Angst, sondern auch Langeweile. Da kam diese kleine Abwechslung durchaus gelegen.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 08 Sep 2014, 19:58

Immer noch lag der Kater, dessen Name Charlie war, in seiner dunklen Ecke und schnurrte vor sich hin. Hätte man ihn gefragt, er könnte es sich selber nicht erklären, wieso er die anwesende Person nicht bemerkt hatte. War er zu sehr mit seinen Gedanken wo anders? Oder wurde er etwa langsam unvorsichtig? Charlie konnte es wirklich nicht erklären, daher sprang er auch fauchend auf, als ihn der Mensch plötzlich berührte. Böse funkelte er den Fremden an, leichte Panik stieg in ihm auf. Warum ist er hier!? Wieso kommt er aus gerechnet jetzt!!? Wie soll ich denn meine 20 Minuten hier bleiben!?
All diese Gedanken gingen dem Kater durch den Kopf, während der junge Mann sich mit dem Namen Reed vorstellte und ihn fragte, wer er war. Kurz fragte sich der Stubentiger, ob Reed etwas über ihn heraus gefunden hatte – aber dann kam ihm, dass Menschen oft Tiere solche Fragen stellten und er beruhigte sich etwas. Trotzdem hatte er nur noch wenigen Minuten, bis seine Veränderung aufhören würde und er seine menschliche Gestalt wieder bekam. „Miauu!“, kam es daher von ihm, während er mit tänzelten Schritt und erhobenen Schwanz von dannen ging. Bloß weg von diesem Menschen; wenn er sein Geheimnis heraus bekommen würde, dann wäre Charlie bestimmt in Schwierigkeiten. Wer wusste schon, welche Identität Reed hatte und für wen er wirklich arbeitete? Nein, das Risiko war dem Kater zu groß, so dass er einfach weiter rein in den Tempel ging. Wenn er Glück hatte, dann würde der junge Mann ihm nicht folgen sondern einfach bleiben wo er war.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 08 Sep 2014, 20:29

Reed hatte schon den ein oder anderen Korb hinnehmen müssen aber von einem Kater wurde er noch nie so vehement abgelehnt. Natürlich zuckte sein Arm sofort weg, als der Kater begann zu fauchen, denn er hatte zwar Lust auf etwas Gesellschaft aber einen Biss oder Kratzer konnte er sich sparen. Ein wenig enttäuscht war er schon als das Tier sich beleidigt in die Schatten verzog, hatte er doch gehofft endlich mal wieder ein Lebewesen um sich zu haben.
Ein wenig schmollend setzte er sich nun auf den Boden und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand neben der Schiebetür des Tempels. Er sah dem Kater nach, ehe er kurz darauf den Kopf in den Nacken legte, um die Decke anzustarren. "Ich denke Glass Dome ist ein ganz schön komischer Ort, was meinst du?" , murmelte er wieder vor sich hin. "Ich denke man ist hier nur selten wirklich alleine aber sicherlich gibt es trotzdem einige Leute, die auf dieser Insel ziemlich einsam sind."
Er blickte wieder zu dem Tier und lächelte ein wenig schief. Der Kater war sicherlich nicht sehr gut auf ihn zu sprechen aber vielleicht lag das daran, dass er schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatte. Reed klopfte sich auf den Oberschenkel. "Wenn du's dir anders überlegst - ich bin hier. Ich hab zwar nur noch die Hose an - aber ich bin sicher wärmer als der Boden da drüben.", sagte er schmunzelnd, während er auf die Hose aus groben Stoff deutete, die tatsächlich das einzige war, was ihm noch geblieben ist.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   So 14 Sep 2014, 15:41

Einzelne Wortfetzen konnte Charlie noch vernehmen, ehe die Stimme von dem Menschen verstummte und nur noch er und die Dunkelheit blieben. Wieder am Schnurren und leise Miauen setzte er sich auf sein sicheres Plätzchen und konzentrierte sich. Es war bereits 12 Stunden her, dass er seine Gestalt verändert hatte und es wurde Zeit das er wieder zu seiner eigentlichen Gestalt wechselte. Keuchend merkte der Gestaltwandler, wie sein Körper sich verformte und aus dem kleinen, flauschigen Körper langsam der eines Menschen wurde. Zuerst wuchs das Kätzchen, später nahm es Ähnlichkeiten mit einer Werkatze oder auch bekannt als Katzen Furry an, daraus wurde zum Schluss dann ein gut aussehender, junger Mann der im Schneidersitz in der Dunkelheit hockte und leise seufzte. Da man als Katze natürlich keine Klamotten trug, war der Blonde nackt und nur eine einfache, sehr kleine Tasche schlang sich um seinen Oberkörper.
Mit einer gezielten Bewegung griff er danach und zog eine normale Brille heraus, der einzige Gegenstand der darin Platz hatte. Da Charlie ohne seine Brille so gut wie blind war, war es nur zu verständlich das er sie überall mit hinnahm, egal welche Form er hatte. "Was für ein anstrengender Tag...", murmelte er leise und setzte sich die Brille auf, erkannte endlich die vertrauten Konturen des Tempels deutlich vor sich. Als Katze mochte er vielleicht in der Nacht besser sehen, als am Tag doch die Tatsache das alles Verschwommen war, blieb doch bestehen. Charlie hatte keine Ahnung, wie lange es noch dauern würde, bis er wieder die Gestalt einer Katze annehmen könnte, doch er spürte das die 20 Minuten noch lange nicht vorbei waren. Daher begann er leise zu summen, er konnte die Stille die um ihn herum war nicht leiden. Natürlich hätte er auch zu dem anderen Besucher des Tempels gehen können, doch die Frage war groß, wie dieser auf einen nackten Mann reagieren würde? Nein, das Risiko erwischt zu werden war definitiv zu groß. Also blieb er in den Schatten, ganz alleine und hoffte das die Zeit endlich gnädig mit ihm sein würde und vorbei gehen würde.

(ofg: Hey, sorry das mein Post so lange gebraucht hat; mich haben die ersten Schultage voll durcheinander gebracht und nya >.< Werd nun wieder regelmäßiger posten :3)
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   So 14 Sep 2014, 18:44

Neugierig lauschte er in die Dunkelheit hinein. Er hörte wie der Kater schnurrte und miaute, als würde er Reed antworten oder zumindest genau wie er Selbstgespräche führen. Es war sehr ungewohnt eine Geräuschquelle so nah an sich zu haben und der Klang des Tieres verhallte auf sonderbare Weise hier im Tempel.
Doch dann hörte das Schnurren auf, mehr noch es wich einem leisen ächzen und auch die alten Bodendielen des Tempels knarzten. Sofort spürte Reed, wie sich die Haare an seinem ganzen Körper vor Anspannung aufzustellen begannen. Den Atem anhaltend versuchte er etwas in der Dunkelheit zu erkennen, doch dort schienen nur Schatten, die sich aufbäumten und immer größer wurden.

Der Junge musste zugeben: Er hatte Angst. Doch er konnte sich nicht rühren, dies änderte sich allerdings schlagartig, als er eine menschliche Stimme hörte. Was sie sagte war dabei nicht ausschlaggebend. Es war vielmehr die Tatsache, dass ein Mensch sich in seine Unterkunft geschmuggelt hatte, die den Jungen mit einem Mal so durchsichtig wie ein Glas Wasser machte.
Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als ihm klar wurde, dass der Kater wohl gar kein Kater gewesen war. Einerseits faszinierte ihn diese Tatsache, andererseits jagte sie ihm panische Angst ein. "Du.. du bist ein Mensch!", rief er vorwurfsvoll, während seine Stimme vor Angst bebte.

(Kein Ding, für mich war die erste Woche auch recht anstrengend/verwirrend ^^)
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Mo 15 Sep 2014, 22:46

Charlie summte immer noch leise, dass dies so laut sein könnte, dass die andere Person ihn hören könnte hätte er nicht geglaubt. Umso überraschter war er, als aus der anderen Ecke die Worte des Vorwurfs von dem jungen Mann ertönten. Aus dem Reflex heraus drückte er sich enger in die Schatten und schwieg, während er zu dem jungen Mann herüber schaute. Sollte er antworten? Oder einfach Schweigen? Vielleicht wusste dieser Mensch auch gar nicht, dass er gesucht war und gar nicht existieren sollte. Nicht mehr zumindest. "Kann sein...", murmelte er nur leise vor sich hin, ob man einen Gestaltwandler wirklich einen Menschen nennen konnte? Darüber lies sich streiten.
"Du bleibst wo du bist...und ich bleib wo ich bin...", ertönte es kurz darauf lauter, eigentlich war es nicht Charlies Art groß etwas zu sagen. Aber er wollte doch klar gestellt haben, dass er kein Interesse an großen Kontakt zu dem Anderen haben wollte. Wie konnte er nur so unvorsichtig sein und glauben, der Andere würde hier nicht mit bekommen, dass er seine menschliche Form annahm? Er hätte sich doch besser auf einer Lichtung oder in einer Abstellkammer zurück formen sollen. Nun war es aber zu spät und dem jungen Mann blieb nichts anderes übrig, als darauf zu hoffen das die Zeit endlich umging und er wieder die sichere Form einer Katze annehmen könnte. Er konnte nur hoffen, dass der andere Junge nicht sah, wie er aussah und nicht sicher sagen könnte, wer er war. Als es um sie herum jedoch still wurde, fing Charlie wieder an zu summen und genoss das leise, für andere Menschen wohl nervige Geräusch in den Ohren.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Di 16 Sep 2014, 19:28

Als die andere - offensichtlich männliche Person - aus den Schatten heraus antwortete, war ihm sein Vorwurf mit einem Mal schrecklich peinlich. Er verstand die Antwort des anderen. Er wusste was er damit hatte sagen wollen und wieder wurde ihm klar wo er sich hier überhaupt befand. Auf dieser Insel gab es keine Menschen. Keine normalen Menschen. Er musste es ja wissen; er selbst war doch nichts mehr, dass man hätte einen Menschen nennen können.
Schließlich schlug der andere ihm einen Deal vor. Reed wurde sofort klar, dass der Fremde kein Wissenschaftler war. Er war sich sogar recht sicher, dass er Reed nicht feindlich gesinnt war. Immerhin verabredeten sie gerade ja etwas wie einen "Waffenstillstand", obwohl Reed weder die Absicht noch die Möglichkeit hatte dem anderen irgendetwas anzutun. "Ja.. i-ist gut..", bestätigte er den Vorschlag zögerlich. Doch so wie er die Worte aussprach wurde ihm wieder ganz mulmig. Was wenn der Fremde sich im geheimen zum Angriff bereit machte? Oder ein Peilsender Wächter herbeilocken würde? Es gab unendliche Horrorszenarien, eines schlimmer als das andere und sie alle schwirrten in Reeds Kopf herum, bis selbst das Summen aus der Dunkelheit für ihn wie eine Melodie des Schreckens klang. Er ermahnte sich nicht zu werden wie sein Bruder, doch auch dies half nicht die Angst zu vertreiben, die sich mit kalten Fingern an ihn krallte.
Reed war nun nicht mehr als ein Schatten und so legte er die Arme um die Beine und zog sie an seinen Körper heran, um sich warm zu halten, denn ihm wurde bei Einsatz seiner Kräfte immer schrecklich kalt. Und so wurde das Summen nun von einem regelmäßigen Zähneklappern begleitet.
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BeitragThema: Re: Tempel im Wald   Do 09 Okt 2014, 17:33

Als sein Gegenüber dem Deal zustimmte, fühlte sich Charlie zwar wohler aber sagen konnte man ja viel wenn der Tag lang war. Vielleicht wartete der Andere auch nur darauf, ihn zu attackieren wenn er wieder eine kleine Katze war. Klar hatte er da Krallen und Zähne die Wunden hinterlassen konnten, aber so einfach eine Chance gegen den Anderen hätte er trotzdem nicht. Vielleicht sollte er fürs erste eine andere Tierform annehmen, mit der er besser gegen die andere Person klar kam. Ein Versuch würde es Wert sein.
Das Zähne klappern hörte der Blonde nicht, zu sehr konzentrierte er sich auf sein Summen und auf das Geräusch an sich; nur keine Stille, die einen Zeit zum Nachdenken geben konnte. Nebenbei versuchte er immer wieder seine Form zu verändern, doch es schien noch einige Minuten zu dauern. Ob die Zeit langsamer verging als normalerweise, weil nun ein Fremder hier war? Oder weil er nicht wie sonst nur auf sich achten musste? Es gab so viele Theorien, aber im Grunde war es nur der leichte Stress, der die fremde Person in ihm aus löste.
"Warum...bist du hier?", fragte der Gestaltwandler dann doch nach einer Weile. Die Zeit schien still zu stehen und die Stille um ihn herum machte Charlie langsam wahnsinnig. Das Summen alleine konnte ihn schon nach wenigen Minuten nicht mehr vom Nachdenken ablenken und seine Form wollte sich auch noch nicht verändern lassen. Wann hatte es Angefangen, dass es so lange dauerte bis 20 Minuten um waren?? Vor allem, wo es ihm selber doch schon so vor kam, als wäre er seit Stunden hier. Oder hatte der Fremde etwas an sich, dass ihm das Verwenden seiner Magie verwährte? "Ich sollte mir eine Uhr zu legen...", dachte Charlie bei sich und seufzte lautlos. Nebenbei hoffte er, dass sein 'Gegenüber' bald Antwort geben würde, damit er sich mit ihm unterhalten konnte und die Stille um sie herum endlich aufhören würde.

[ofg: Oh Gott SORRY QwQ Mein Internet ist doch länger ausgefallen als geplant und es tut mir so leid qwq]
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